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"Revolutionäres" Arbeitsmodell bei IBM

Diskussion über "Revolutionäres" Arbeitsmodell bei IBM in Daily Talk der Kategorie Chill-Out; IBM will allein in Deutschland bis zu 8000 Stellen streichen, doch das ist nicht alles. Denn der Plan ist offenbar ...

  1. #1
    Moderator
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    Avatar von bigvic
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    Standard "Revolutionäres" Arbeitsmodell bei IBM

    IBM will allein in Deutschland bis zu 8000 Stellen streichen, doch das ist nicht alles. Denn der Plan ist offenbar Teil einer grundlegenden Neuorganisation von Arbeitsstrukturen. [..]
    So soll der Konzern künftig nur noch von einer kleinen Kernbelegschaft geführt werden. Spezialisten und Fachkräfte hingegen will IBM Chart zeigen auf einer eigens gegründeten Internetplattform anwerben.[..]
    Ähnlich wie beim sozialen Netzwerk Facebook könnten Arbeitnehmer in dem IBM-Modell Bewertungen und Zeugnisse der Arbeitgeber erhalten, die dann von anderen Unternehmen eingesehen werden. Die in einer "Cloud" (Wolke) organisierten Arbeitskräfte, heißt es in dem IBM-Papier, würden internationale Arbeitsverträge erhalten, um restriktive Vorschriften in den jeweiligen Heimatländern zu umgehen.
    Revolutionäres Arbeitsmodell: IBM schafft den Miet-Jobber - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Tja, eine weiterer Grosskonzern der zeigt wo die Reise hingeht.
    "Neutrino!" - "Wer ist da?" - "Toc, toc."
    ---
    Gehaltsstatistiken 2009 (Quelle: heise.de) / Thread mit Gehaltsangaben

  2. #2
    Reg.-Benutzer Avatar von Eleu
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    Standard

    Hallo,

    bzgl. IT kann ich nicht mitreden, aber im Bereich Elektrotechnik und Produktion von Produkten, ist das das falsche Konzept.
    Eine Produktion läßt sich nur flexibel gestalten, wenn schnell auf geänderte Produktionsbedingungen reagiert werden kann.
    Dieses ist aber nur dann gegeben, wenn eine ständige Belegschaft selber Änderungen vornehmen kann, was wiederum die ständige Erneuerung von Systemkennnissen verlangt.
    Darüber hinaus, auch das Miterleben der Produktion, damit man eventuelle Schwierigkeiten überhaupt erst erkennt.

    Mit anderen Worten:
    Wenn ich für eine Änderung erst mal irgendwo anders anfragen muss, habe ich sofort zu Beginn zwei Schwierigkeiten.

    Wie muss ich die Anfrage formulieren, damit ich das, oder den richtigen bekomme, und wann wird geliefert ?

    Bis das geklärt ist haben sich vielleicht die Produktionsbedingungen schon wieder geändert.
    Z.B. Der eigene Kunde springt ab, weil er nicht rechtzeitig beliefert wurde ?

    Gruß
    Eleu
    Was wahr ist, ist weder gut noch böse, sondern einfach wahr !
    Rabindranath Tagore, bengalischer "Alleskünstler" (1861 - 1941), Nobelpreis für Literatur 1913

  3. #3
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    Standard

    Die Produktion in einem Industrieunternehmen und der Betrieb einer IT-Umgebung sind direkt vergleichbar - es ist beides Produktion. Nicht umsonst lassen sich Techniken aus der Produktion, z.B. Lean Production, in die IT übertragen.

    Ich sehe da keine "Sonderstellung" in der Produktion/ Automatisierungstechnik. Das Konzept von IBM ist sicherlich hochgradig flexibel, mal sehen wie es sich in der Praxis bewährt.

  4. #4
    Reg.-Benutzer Avatar von Eleu
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    28.02.2009
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    Das funktioniert auch deswegen nicht, weil einem Externen die Schwierigkeiten einer Firma
    wenig bis gar nicht tangieren.
    Der Externe sieht nur den eigenen Profit für das eine Projekt.
    Was wahr ist, ist weder gut noch böse, sondern einfach wahr !
    Rabindranath Tagore, bengalischer "Alleskünstler" (1861 - 1941), Nobelpreis für Literatur 1913

  5. #5
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    Das ist Blödsinn. Diese Art von externen Mitarbeitern sind wenig erfolgreich. Warst du je Externer in einem anderen Unternehmen?

  6. #6
    Reg.-Benutzer Avatar von Eleu
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    28.02.2009
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    Zitat Zitat von bla!zilla Beitrag anzeigen
    Das ist Blödsinn. Diese Art von externen Mitarbeitern sind wenig erfolgreich. Warst du je Externer in einem anderen Unternehmen?
    Nein ich war noch kein Externer.
    Habe aber Externe erlebt und deren Motivation, die gekennzeichnet ist von maximalen Gewinn bei minimaler Übernahme von Verantwortung, mit einer daran gekoppelten Kundenbindungsstrategie.
    Sieht man immer an den Serviceverträgen die am Ende eines Projektes abgeschlossen werden, und für die man dann bezahlt, bis einem der ***** platzt.

    Aber auf diese Parolen der Kosteneinsparungen am Personal fallen die meisten AG`s merkwürdigerweise doch immer wieder rein und fallen dabei reihenweise auf die Schnauze.
    Was wahr ist, ist weder gut noch böse, sondern einfach wahr !
    Rabindranath Tagore, bengalischer "Alleskünstler" (1861 - 1941), Nobelpreis für Literatur 1913

  7. #7
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    Zitat Zitat von Eleu Beitrag anzeigen
    Nein ich war noch kein Externer.
    Insofern kannst du die Situation doch nur aus einer ganz bestimmten Sichtweise kennen: Die des "Internen". Für die viele Mitarbeiter sind Externe doch eh ein rotes Tuch. Da kommt ja jemand von Außen, der möglicherweise auch noch mehr Ahnung hat von dem Thema.


    Habe aber Externe erlebt und deren Motivation, die gekennzeichnet ist von maximalen Gewinn bei minimaler Übernahme von Verantwortung, mit einer daran gekoppelten Kundenbindungsstrategie.
    Ihr sollte die Auswahl der Externen überdenken.

    Sieht man immer an den Serviceverträgen die am Ende eines Projektes abgeschlossen werden, und für die man dann bezahlt, bis einem der ***** platzt.
    Ist das so? Warum lasst ihr euch über den Tisch ziehen??

  8. #8
    Reg.-Benutzer Avatar von Eleu
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    Zitat Zitat von bla!zilla Beitrag anzeigen
    Ist das so? Warum lasst ihr euch über den Tisch ziehen??
    Weil sich diesen Mist Kaufleute ausdenken, die das dann auch ohne Praxiskenntisse sofort bestellen.
    Und weil sich das meist auch noch ein hohes Tier ausgedacht hat, müssen hinterher auch noch alle schön tun.

    Ich bin ehrlich gesagt nicht mehr so ganz sicher, ob sich IT wirklich mit der Elektrotechnik
    in der Produktion vergleichen läßt.
    Bis bei uns jemand klar kommt, braucht er schon 1 Jahr praktische Erfahrung in dem Bereich.

    Wenn eine Produktionslinie steht, kann man nicht erst irgendwo anrufen und warten bis einer kommt, der noch nicht mal weis wo die Toiletten sind.

    Das mag in der IT anders sein, (Einsatz von Standards, Fernwartung etc)...
    Keine Ahnung.

    Gruß
    Eleu
    Was wahr ist, ist weder gut noch böse, sondern einfach wahr !
    Rabindranath Tagore, bengalischer "Alleskünstler" (1861 - 1941), Nobelpreis für Literatur 1913

  9. #9
    Reg.-Benutzer
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    Zitat Zitat von Eleu Beitrag anzeigen
    Weil sich diesen Mist Kaufleute ausdenken, die das dann auch ohne Praxiskenntisse sofort bestellen.
    Und weil sich das meist auch noch ein hohes Tier ausgedacht hat, müssen hinterher auch noch alle schön tun.
    Aha... "die da oben" und "ihr da unten". Verstehe...

    Ich bin ehrlich gesagt nicht mehr so ganz sicher, ob sich IT wirklich mit der Elektrotechnik
    in der Produktion vergleichen läßt.
    Bis bei uns jemand klar kommt, braucht er schon 1 Jahr praktische Erfahrung in dem Bereich.

    Wenn eine Produktionslinie steht, kann man nicht erst irgendwo anrufen und warten bis einer kommt, der noch nicht mal weis wo die Toiletten sind.

    Das mag in der IT anders sein, (Einsatz von Standards, Fernwartung etc)...
    Keine Ahnung.
    Genau - keine Ahnung. Damit hast du es auf den Punkt gebracht.

  10. #10
    Reg.-Benutzer Avatar von Eleu
    Reg.-Datum
    28.02.2009
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    Zitat Zitat von bla!zilla Beitrag anzeigen
    Aha... "die da oben" und "ihr da unten". Verstehe...
    Genau - keine Ahnung. Damit hast du es auf den Punkt gebracht.
    Verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Du jetzt so reagierst ?
    Wenn das Konzept in der IT greift, dann kann ich da doch auch nix dafür.
    Aber wie gesagt...ich arbeite nicht in der IT und deshalb weis ich es nicht genau.

    Ich arbeite aber in der Produktion und betreue dort den Bereich der Elektrotechnik.
    Ich mach das schon seit über 20 Jahren und weis wovon ich spreche.
    Dort klappt das Konzept nicht. Jedenfalls nicht so wie IBM sich das vorstellt.
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