Hallo
ich habe jetzt schon eine Weile im Netz danach gesucht und auch schon erfolglos das statistische Bundesamt angeschrieben, aber noch nichts hilfreiches gefunden:
Wie hoch sind im Durchschnitt die jährlichen Kosten für IT-Bedarf in einem mittelständischen Dienstleistungsbetrieb, insbesondere in der Gastronomie?
Gibt es dafür vielleicht eine Statistik oder sonstige Vergleichswerte?
Es interessiert mich, weil ich als Berater für eine mittelgroße Gastronomie (ca. 20 MA) den Auftrag erhalten habe den IT-Ablauf dort derart zu optimieren, dass die IT-Kosten zwar erschwinglich bleiben (wofür ich eben einen ganz groben Vergleichswert bräuchte) aber der Betrieb vor allen Dingen möglichst reibungslos laufen soll.
Ist beispielsweise ein Ausgabe von 2.5% vom Gesamtumsatz für IT-Kosten (Hardware, Software und Beratung/Support) eher wenig oder eher schon viel?
Für einen Hinweis oder evtl. sogar eine Vergleichszahl wäre ich dankbar.
franc
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Durchschnittliche Kosten eines mittelständischen Unternehmens für IT
Diskussion über Durchschnittliche Kosten eines mittelständischen Unternehmens für IT in IT Allg./Literaturtipps IT-Berufe/BWL/Sonst. Fachl. der Kategorie Fachliches; Hallo ich habe jetzt schon eine Weile im Netz danach gesucht und auch schon erfolglos das statistische Bundesamt angeschrieben, aber ...
- 26.01.2012 22:53 #1Reg.-Benutzer
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Durchschnittliche Kosten eines mittelständischen Unternehmens für IT
- 27.01.2012 14:27 #2Reg.-Benutzer
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das ist schwierig einzuschätzen.
weil jedesUnternehmen hat andere anforderungen an die EDV.
unterm strich ist das abhängig von der benötigen Software (betriebssysteme, Anwendungssoftware, ...) daraus resultieren Hardwareanforderungen, lizenzkosten, wartungsverträge,...
Kosten bei ausfällen
ich schätze aber 2-3% vom umsatz KÖNNTEN relistisch sein.Chef= Jemand, der ohne Plan von der Sache unsinnige Anweisungen gibt, die Erfolge für sich reklamiert und die Katastrophen an »die Techniker« weitergibt
Hubschrauber = Netzwerktechniker
- 27.01.2012 14:34 #3
Ausserdem kommts ja auch drauf an was es für eine Gastronomie ist.
Biergarten a macht mit 20 Mitarbeitern vll. 100T€ im Jahr.
5 Sterne Lokal b macht mit eben jenen 20 Mitarbeitern vielleicht 1 Million im Jahr.
(nur als Beispiel)
Kann man also auch nicht wirklich vergleichen.
Ausserdem IT kostet was es kostet.
Weil was passiert wenn die IT teurer wäre als dein Vergleich? will man dann die Anforderungen herrunterschrauben, also auf Dinge einfach verzichten?
Der Chef soll sich mit dir hinsetzen was er unbedingt braucht, was er als nice to have einschätzt und was er nicht wirklich braucht.
Dann kannst du so ca. Werte für jeden Punkt angeben was es pro Jahr / Monat an Kosten verursacht. Und schon weis man wo man mind. ist und was man evtl. weils preiswert ist noch mit nehmen kann.Perl
Der geglückte Versuch, einen braindump direkt ausführbar zu machen.
Zitat von François-Marie Arouet (Voltaire)
- 27.01.2012 19:24 #4
dann hast du eine zahl x. und weiter? was folgert sich denn daraus? jeder betrieb hat spezielle anforderungen an seine it. man muss sich die prozesse anschauen und schauen, was man dort optimieren kann. wenn es das budget sprengt muss man seine bedürfnisse anpassen. was kümmert es da, welche dzrchschnittlichen kosten durchschnittliche betriebe sonst so haben?
- 30.01.2012 09:59 #5
Das hängt ja alles unter anderem auch davon ab, ob die IT nur zu Abrechnungszwecken genutzt wird, oder ob z.B. auch noch die Alarmanlage mit Überwachungskameras, sowie die Musikwiedergabe mit darüber läuft, oder ob es über die klassischen Medien läuft (Alarmanlage -> Telefon, Videoüberwachung -> Videocassetten/bänder, Musik -> CD-Wechsler).
Manche Betriebe lassen ja auch z.B. grosse Tafeln oder Fernseher laufen, auf denen Werbung gezeigt wird, die vom PC eingespeist wird. Zählt das dann als IT oder nicht?
Wie die anderen schon schrieben - man muss sich die Prozesse anschauen und dann schauen, was man daran optimieren kann und weas wirklich benötigt wird.MfG Crash2001
Love me or let it be, but don't play with me! |-| <O| mein IRC-Channel |O> |-| CCNA und FIAE
if (!$knowledge) { if(!res_search($foo)) { post($question); } else { use_output_as_input($search); } } else { start_working(); }
- 05.02.2012 11:54 #6Reg.-Benutzer
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OK, ich sehe, das Feld ist zu variabel, man kann nichts sagen.
Leider gibt es kein Forum o.ä. in dem Gastwirte sich austauschen*, dort könnte man ja vielleicht erfahren, was andere Gastwirte tatsächlich für Ausgaben dazu haben. So leicht wie Lohnkosten kann man die IT-Kosten sicher nicht beziffern, aber sie werden in der BWA ganz grob auszuwerten sein, je nach Abschlussgenauigkeit.
Wenn ein ganz normaler Biergarten oder ein Speiselokal beispielsweise dauerhaft 10% IT-Kosten hat, dann kann man schon sagen, dass etwas nicht stimmt, denke ich.
Oder wenn sich eine "normale" Gaststätte für ihre Bürotätigkeiten einen Hochverfügbarkeitsserver mit allen Schikanen für insgesamt 10.000.- einrichten lässt, könnte man doch vermuten, dass das über das Ziel hinausgeschossen ist.
Danke für eure Tipps jedenfalls.
Gruß, franc
* das gibt es nicht, bzw. nicht ernsthaft, weil kein Gastwirt seine "Tricks" verraten will, besonders nicht einem Finanzamt
- 05.02.2012 15:24 #7
eventuell wird das dann so sein. aber was folgerst du daraus? dir wird nichts anderes übrig bleiben, als genau hinzuschauen und zu analysieren, wie diese kosten entstehen und wie man das ganze günstger/effizienter/anders gestalten kann. vielleicht spart man sich damit einen mitarbeiter und ist trotz 10% immer noch günstiger als es eben dieser MA wäre.
und auch hier hast du die allgemeine ebene schon verlassen und bist in der analyse.Oder wenn sich eine "normale" Gaststätte für ihre Bürotätigkeiten einen Hochverfügbarkeitsserver mit allen Schikanen für insgesamt 10.000.- einrichten lässt, könnte man doch vermuten, dass das über das Ziel hinausgeschossen ist.
ich weiß echt nicht, was du dich an komischen durschnittswerten -sofern überhaupt vorhanden- orientieren willst. selbst wenn es diese zahlen gibt: wie berätst du dann deine kunden weiter? "x% sind zu viel. sie müssen runter auf y%." ...und fertig?
- 05.02.2012 23:34 #8Reg.-Benutzer
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Vermutlich ist es also sehr viel einfacher, im speziellen Fall vor Ort die Gegebenheiten zu analysieren als die vielen oftmals völlig verschiedenen Ausgangslagen und Zahlen (sofern überhaupt erhältlich) in einen Topf zu werfen und dann noch sinnvoll auszuwerten.
Ich habe verstanden.
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