Umfrageergebnis anzeigen: Wieviel Überstunden macht ihr durchschnittlich pro Woche?
- Teilnehmer
- 281. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
-
keine
46 16,37% -
0,1 - 2 Stunden
94 33,45% -
2,1 - 4 Stunden
52 18,51% -
4,1 - 6 Stunden
41 14,59% -
6,1 - 8 Stunden
15 5,34% -
8,1 - 10 Stunden
12 4,27% -
10,1 - 12 Stunden
8 2,85% -
12,1 - 14 Stunden
5 1,78% -
14,1 - 16 Stunden
5 1,78% -
mehr als 16 Stunden
3 1,07%
Ergebnis 46 bis 60 von 93
Wieviel Überstunden macht ihr durchschnittlich pro Woche?
Diskussion über Wieviel Überstunden macht ihr durchschnittlich pro Woche? in IT-Arbeitswelt der Kategorie Ausbildung/Job; Zitat von steffihuebli Ich mache keine Überstunden, das kommt bei mir nicht in die Tüte! Darf ich Fragen, in welchem ...
- 20.04.2012, 07:14 #46
Wer glaubt, dass Projektleiter Projekte leiten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten...
- 20.04.2012, 08:04 #47Reg.-Benutzer
- Reg.-Datum
- 07.09.2008
- Beiträge
- 425
Ich mache auch nur Überstunden, wenn ich an bestimmten Tagen mal früher gehen will oder ich auf zusätzliche freie Tage anspare. Finde das sollte ja auch der Normalzustand sein.
- 20.04.2012, 08:32 #48Reg.-Benutzer
- Reg.-Datum
- 21.01.2009
- Ort
- Niedersachsen
- Beiträge
- 1.234
Arbeitsvertrag: 40h/ Woche
Durchschnittliche Überstunden: 0h/ Woche
Vergütung möglich: nein
Kompensation(/Abfeiern) möglich: ja
Ich vermeide Ueberstunden so gut es geht. Ich werde nicht dafuer bezahlt. Somit waere ich schoen bloed, dem AG einem Teil meiner Lebenszeit zu schenken
Wenn ich mal laenger bleibe dann gehe ich so bald es mir moeglich ist in den Folgetagen frueher. Ich habe zudem den Vorteil das ich meine Arbeitszeit flexibel handhaben kann. Da ich Abends wegen dem Bus auch immer 15 Minuten laenger anwesend bin, mache ich auch mal eine Pause zwischendurch etc. Ich finde es ganz gut so, wie es ist. Ich kenne Leute die die ganze Zeit Ueberstunden machen weil sie denken, das ohne sie nichts laeuft. Wenn man dafuer kompensiert wird ists auch Ok. Wenn nicht bringe ich dafuer nur wenig Verstaendniss auf.
Ich habe frueher mal in der Gastronomie gearbeitet und da laufen ganz andere Storys ab. Als ich wegen der langen Fahrzeiten (4 - 5h war ich am Tag unterwegs) im zweiten Jahr meiner Ausbildung in einen Betrieb in der Naehe meines Wohnortes gewechselt bin habe ich foermlich ins Klo gegriffen: Der Betrieb benutze die Azubis als reine Arbeitskraefte. Die Arbeitszeiten waren so gelegt, das man den ganzen Tag im Betrieb verbringen musste. (Zwischendrin 4h Pause, wenn nichts los war und man Teildienst hatte) Durch Gruppenzwang wurde man dazu genoetigt, jeden Tag Ueberstunden zu machen. 2h waren voellig normal, es gab auch Tage, wo man zusaetzlich 4h und laenger arbeiten musste. Es gab sogar den Fall, wo ueber 20h angefallen sind, einmal sogar 48h mit einer etwas laengeren Pause zwischendurch. Kompensiert wurde nichts. (Bis auf den Extremfall) Ich hatte mich deswegen schon am Anfang der Ausbildung mit der Chefin angelegt, danach hatte sie mich fuer den Rest der noch langen Ausbildung auf dem Kieker. (War ziemlich heftig, Frauen koennen richtig uebel sein) Wehren konnte man sich auch nicht, da die anderen AN so bloed waren und das Spiel fleissig mitgemacht haben. Alle haben gejammert, aber wenn einer nicht mitmachen wollte wurde er unter Druck gesetzt. In anderen betrieben wars aehnlich. Wenn Berufschule war, wurden die ersten beiden Stunden recht leise abgehalten, da die Haelfte der Klasse erst einmal den fehlenden Schlaf nachgeholt hat. Die Lehrer haben nicht mal was gesagt, so lange die Noten stimmten. (Zum Glueck konnte ich mir den Stoff der ersten Stunden gut aus dem Aermel schuetteln)
Deswegen bin ich da ziemlich abgebrueht, was das angeht. Nochmal wuerde ich sowas nicht mehr mit mir machen lassen.Geändert von FfFCMAD (20.04.2012 um 08:45 Uhr)
- 24.04.2012, 23:02 #49
Arbeitsvertrag: 40h/Woche
Durchschnittliche Überstunden: 2-3h/Woche
Vergütung möglich: ja
Kompensation(/Abfeiern) möglich: ja
Bei mir schwankt es recht stark, stressige Projektphasen / sporadisch hohes Aufkommen im restlichen Tagesgeschäft lassen die Stundenzahl desöfteren mal in die Höhe schießen, im Regelfall bildet das dann ein Polster so daß ich in ruhigen Zeiten auch mal problemlos ein paar Stunden früher in den Feierabend entschwinden kann. Da ich zusammen mit etlichen Kollegen als Externer in Vollzeit beim Kunden bin kann ich das (glücklicherweise) nahezu komplett eigenmächtig entscheiden: Wenn mein Stundenpensum am Monatsende erfüllt ist und beim Kunden nix liegenbleibt fragt niemand warum ich dann-und-dann erst mittags gekommen bin oder schon nachmittags fort bin... natürlich stets nach kurzer Absprache mit den direkten Kollegen um keine Engpässe zu schaffen.
Steffis Meinung finde ich ein wenig gewagt, aber Menschen die strikt 9to5 machen gibts überall... solange sie Ihre Arbeit erledigt und es auch sonst keine negativen Auswirkungen hat ist das erstmal ok... es besteht halt die Gefahr daß diese Haltung sich irgendwann mal rächt. Das möge nun ein jeder selber entscheiden.
- 07.05.2012, 13:46 #50
Eigentlich ist es schon traurig, dass Überstunden zum guten Ton gehören und es sich tatsächlich irgendwann rächen kann, wenn man nicht der letzte ist, der das Büro verlässt.
Wichtig ist ein Kompromiss zwischen Ausbeutung und Engagement. Ich mache gerne länger, wenn ich dann auch was Sinnvolles erreiche.
Einfach nur die Zeit absitzen, um einen guten Endruck zu machen finde ich nicht gut.
Aber wir sprechen uns wieder, falls ich dann hoffentlich bald einen neue Job anfange - dann bin ich vermutlich auch der letzte im Büro - nur um einen guten Eindruck zu machen
- 07.05.2012, 13:49 #51
Ja da magst du durchaus recht haben. Ich fand da auch die Aussage aus diesem Valve Handbuch für neue Mitarbeiter, was vor kurzem den Weg an die öffentlichkeit gefunden hat, ganz schön:
Auch das bei Entwicklerstudios oftmals problematische Thema der Überstunden spricht das Handbuch an. "Überstunden sind ein Zeichen für ein grundsätzliches Versagen bei der Planung oder der Kommunikation". Wer ständig zu lange arbeitet, oder ganz grundsätzlich das Gefühl hat, dass bei der Work-Life-Balance etwas nicht stimmt, soll das Thema unbedingt ansprechen - die Personalabteilung habe ausgesprochen viel Spaß daran, Leute in den Urlaub zu schicken.
- 07.05.2012, 15:33 #52Reg.-Benutzer
- Reg.-Datum
- 17.02.2009
- Beiträge
- 183
Arbeitsvertrag: 40h/Woche
Durchschnittliche Überstunden: 0-2 (Je nach dem wie ich lustig bin, werden aber nicht erwartet)
Vergütung möglich: ja
Kompensation(/Abfeiern) möglich: ja
- 09.05.2012, 20:04 #53
Soll ich mal überspitzt antworten? Lebst Du noch im Mittelalter, dass Du Dir unbezahlte / unausgeglichene Überstunden ohne weiteres bieten lässt? (Ok, für Freiberufler und Selbständige gelten andere Regeln, ich rede im folgenden nur von den Angestellten).
Ich weiß dass es sich nicht jeder aussuchen kann. Aber ich gebe mal einen Hinweis: Schlagt mal nach wie gut es eurem Unternehmen geht. Wie man eine Bilanz liest lernt man in ja in der Berufsschule. Vielleicht sollte man das als anschauliche Unterrichtsstunde im BWL Unterricht mal machen also sprecht mal ggf. mit eurem Lehrer.
Also geht auf https://www.bundesanzeiger.de/ - das der elektronische Bundesanzeiger wo alle Unternehmen (jedenfalls GmbHs/AGs) verpflichtet sind ihre Bilanz zu veröffentlichen. Das passiert meist mit einer gewissen Verzögerung, aber man erhält anhand der veröffentlichten Daten einen Eindruck über das eigene (oder auch fremde) Unternehmen. Wenn ich mich bewerbe schaue ich mir diese Daten u.a. auch an.
Ächzt das Unternehmen seit Jahren unter der seit Jahrzehnten anhaltenden schlechten Konjunktur, weist aber ein Barvermögen/Gewinn/... in Form von Bargeld/Wertpapieren/etc. von mehreren Millionen Euro aus, dann ist es sehr gut möglich dass man euch ziemlich ********t. Entscheidet selbst ob es ein Unternehmen "wert" ist Überstunden zu machen und ob es die wirklich benötigt.
Ich habe beschlossen jede Überstunden abzufeiern wenn irgend möglich. Nimmt das Unternehmen keine Rücksicht auf Gesetze, vertragliche Vereinbarungen, oder macht es meine Arbeitsleistung allein von Überstunden abhängig, dann muss es sich das genau überlegt haben. Ich würde mir dann eine Firma suchen die ein gesundes Verhältnis zu Überstunden hat.
Viele Firmen tolerieren die Überstunden ohne sie einzufordern. Wer mehr unbezahlt arbeitet, ist halt "selbst schuld". Auch das finde ich nicht besonders fein, aber falsch ist das - bis zu den gesetzlichen Höchstarbeitszeiten - nicht. Danach müssten sie euch eigentlich im wahrsten Sinnde des Worte "rausschmeißen" (nicht kündigen, aber verhindern dass noch mehr Überstunden gemacht werden als zulässig).
"Gerade jetzt" - ich kenne eigene Firmen die suchen Leute, finden aber keine geeigneten Entwickler - wird ja über Fachkräftemangel gestöhnt und es scheint wirklich so als gebe es wenn keinen Mangel, dann zumindest weniger geeignete Bewerber als offene Stellen ... also gerade jetzt wäre es blöd Mitarbeiter zu vergraulen die keine Überstunden machen weil sie in bestimmten Firmen auch ohne Überstunden mit Handkuss genommen werden würden.
Ich weiss nicht ob es wirklich einen Fachkräftemangel gibt, aber ich glaube dass man bundesweit gesehen gute Chancen hat seinen Arbeitsplatz zu tauschen so dass man seine Work-Life-Balance durchaus verbessern kann. Ob das mehr Kohle, mehr Urlaub, oder weniger Überstunden heisst muss am Ende jeder selber wissen.
- 10.05.2012, 13:13 #54Reg.-Benutzer
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Arbeitsvertrag: 40h/Woche
Durchschnittliche Überstunden: 0,1 - 2 Stunden/Woche
Vergütung möglich: nein
Kompensation(/Abfeiern) möglich: ja
Gleitzeit ebenfalls.
- 11.05.2012, 11:58 #55Reg.-Benutzer
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- 11.05.2012, 12:42 #56Reg.-Benutzer
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Arbeitsvertrag: 39h/Woche
Durchschnittliche Überstunden: 0,5 - 1 Stunden/Woche
Vergütung möglich: ja
Kompensation(/Abfeiern) möglich: nein
- 11.05.2012, 15:03 #57
- 13.05.2012, 01:39 #58
Arbeitsvertrag: 40h/Woche
Durchschnittliche Überstunden: 0 - 2 Stunden/Woche
Vergütung möglich: nein
Kompensation(/Abfeiern) möglich: nein
Wow, ich bin überrascht, wieviele hier Überstunden ohne Vergütung oder Freizeitausgleich machen. Wo liegt die Motivation? Mögliche Aufstiegsschancen oder ist das Basisgehalt schon so gut, dass das damit vereinbar ist?
Ich kriege Überstunden in keiner Weise vergütet (weder finanziell noch Freizeit), deswegen mache ich auch keine. Kennen hier so viele ihre Rechte nicht oder sind das eingeschüchterte Berufsanfänger?
Der Arbeitsvertrag ist ähnlich wie ein Kaufvertrag. Ich biete 40h/Woche meiner Freizeit gegen eine bestimmte Vergütung. Die 1-2 Stunden pro Woche sind Trinkgeld. Wenn ich 48h/Woche machen würde, würde ich 20% herschenken. Wer käme auf die Idee bei Mediamarkt irgendwas zu kaufen und 20% mehr zu bezahlen... weil is halt üblich? Neeee, geht gar nicht.
Gelegentlich mache ich mehr Überstunden, z.B. wenn ein Kollege Probleme hat und ich helfen kann, das ist dann aber nur auf Grund von Kollegialität, oder wenn morgen ein Termin ansteht, z.B. eine Demo und ich die Chancen so einschätze, dass ich es mit ein paar Stunden mehr wirklich noch hinkriegen kann, dass ist dann Loyalität dem AG gegenüber.
Aber regelmäßig mehr zu Arbeiten, kommt für mich nicht in Frage.
Der "übliche" Paragraph in Arbeitsverträgen, dass Überstunden mit dem Basisgehalt abgegolten ist, ist übrigens unwirksam. Das wurde von einem Gericht so geurteilt. Ggf. kann ich das Urteil nochmal raussuchen, ich weiß es gerade nicht auswendig.
Bei meinem AG ist die Überstundenregelung (und auch die Reisezeitregelung) zur Zeit enorm Arbeitnehmerfeindlich ausgelegt. Aufgrund führungstechnischer Umstrukturierung hoffe ich aber momentan auf Besserung.
Gewisse Entscheider registrieren langsam, dass immer mehr Mitarbeitern nach 40h/Woche der Stift aus der Hand fällt.
Die Krönung war ja, dass ich 8h reinarbeiten sollte, um mir einen Urlaubstag nehmen zu dürfen. Die tolle Auslegung war dabei, ich sollte 8h an anderen Tagen reinarbeiten um mir dann einen Tag Urlaub nehmen zu dürfen, also der Tag wäre dann trotzdem von meinen Urlaubstagen abgezogen worden.Lieber schnell anfangen und langsam nachlassen, als langsam anfangen und schnell nachlassen.
- 14.05.2012, 10:27 #59Reg.-Benutzer
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Also quasi Überstundenausgleich durch Urlaubstage, die von deinen Urlaubstagen auch abgehen?
:
Denen piepts doch.MfG Crash2001
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- 28.05.2012, 03:25 #60Reg.-Benutzer
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Arbeitszeit 35/h Woche
durchschnittlich 1-2 Überstunden pro Woche.
Vergütung: Nein
Abbau über Zeitkonto
Bei mehr als 20 Überstunden auf dem Zeitkonto muss!! frei genommen werden/weniger gearbeitet werden um diese wieder abzubauen, ansonsten bekommt der Chef/Abteilungsleiter Ärger mit dem Betriebsrat.
Falls dennoch die Aufgabenlast zu hoch ist, muss der Chef/Abteilungsleiter einen begründeten Antrag auf Mehrarbeit beim Betriebsrat vorlegen. Diese Mehrarbeit wird dann inkl 25% Aufschlag vergütet also 125% des normalen StundenlohnsGeändert von Carl (28.05.2012 um 03:29 Uhr)
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