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Fachinformatiker - Blog

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Buchvorstellung: Denkwerkzeuge der Höchstleister

Hallo Welt! In einer Zeit, in der eine unüberschaubare Menge an Informationen im Internet verfügbar und jederzeit abrufbar ist, verlieren Bücher oft zunehmend an Stellenwert. Ich sehe das anders. Ich mag Bücher, momentan besonders Fachbücher zum Thema Organisationsentwicklung und "Umgang mit Dynamik". Komplexithoden, Organisation für Komplexität und das titelgebende "Denkwerkzeuge der Höchstleister", Quelle: "Denkwerkzeuge der Höchstleister: Warum dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen" von Wohland/Wiemeyer, Unibuch Verlag Meinen Liebling aus dieser Kategorie möchte ich euch heute vorstellen. Hierbei handelt es sich um die "Denkwerkzeuge der Höchstleister" von Gerhard Wohland und Matthias Wiemeyer mit dem bedeutungsschwangeren Untertitel "Warum dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen"; vorliegend in der dritten Auflage, 2012 erschienen im Unibuch Verlag. Vorweg: Das Buch ist kein Buch, das man einfach nur liest und dann weglegt. Es ist ein Arbeitsbuch, das man immer wieder aufschlägt, darin nachliest, stöbert und studiert, um sich immer und immer wieder teils ungläubig von den plakativ klingenden aber so einleuchtenden Thesen zu überzeugen. Ich habe es förmlich verschlungen, es bereitet mir heute teilweise noch schlaflose Nächte. Aber genug gewarnt, jetzt wird angefixt! Worum geht es bei den "Denkwerkzeugen der Höchstleister"? Inhalt Beschrieben werden im Buch Ansätze, die sogenannten "Denkwerkzeuge", die dienlich sein können, um Dynamik und Systeme besser verstehen zu können und mit Ihnen umzugehen. Das ganze idealerweise ohne daran zu verzweifeln oder wirtschaftlich daran zu Grunde zu gehen. Es bietet Impulse und Ansätze, die man in der eigenen Organisation unter Einbeziehung der eigenen Umgebung und der Fakten nutzen kann, um eine für sich funktionierende Lösung für verschiedene Probleme zu finden. Das ganze vor einem einfachen, nachvollziehbaren, geschichtlichen und wirtschaftlichen Hintergrund. Wieso sind die Märkte heute, wie sie sind; wieso können Unternehmen, die flexibel und agil aufgestellt sind, besser mit den engeren Märkten der Globalisierung umgehen als klassische, hierarchisch aufgebaute Konzerne, und wieso passen viele Management-Instrumente aus der klassischen BWL nicht mehr zu heutigen Anforderungen? Für all diese Fragen und mehr findet der Leser hier plausible Theorien, die als Erklärung dienen. "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie" - Kurt Lewin Auf keinen Fall werden hier aber "Best Practices" angeboten, die man in seinem Unternehmen umsetzt, auf einmal geschieht ein Wunder und der Umsatz steigt wie von Zauberhand in einem Jahr um 150%. So etwas gibt es nicht, bzw. wenn es funktioniert passten glücklicherweise viele Parameter beim Anwenden des Denkwerkzeugs. Unternehmen sind bedingt durch die verschiedenen Typen von Menschen, die in ihnen arbeiten, hochkomplexe Systeme, die keinen "Wenn > Dann"-Mustern folgen. Man kann vielleicht vermuten, welche Wirkung eine Maßnahme hat, sicher sein kann man sich jedoch nie. Und das ist auch völlig in Ordnung so. Komplexität und Dynamik sind weder schlecht noch gut. Sie sind einfach da. Wie das Wetter.
Schlecht ist nur, darauf als Organisation nicht vorbereitet zu sein und dann nicht reagieren zu können. Denn dann steht man im Zweifel ohne Schirm und Jacke "im Regen". Aufbau Ein Hauptteil des Buches ist der Glossar, auf dem die präzisen Begriffe, die in diesem(sytemtheoretischen) Kontext genutzt werden, erläutert und eingeordnet werden. Dem voran gehen ein Vorab-Bereich in dem der Aufbau im Detail erläutert wird und 13 kurze, 10 Seiten nicht übersteigende Kapitel, die klassische Management-Thesen im Kontext moderner, dynamischer Märkte beleuchten. In diesen Kapiteln gibt es zusätzlich zu den im Fließtext sehr anschaulich formulierten Thesen und Vergleichen die sogenannten "Denkzettel". Diese beschreiben ein Problem und geben einen Hinweis, in welche Richtung man sich bewegen kann, um eine mögliche Lösung im eigenen Unternehmenskontext zu finden. Denkzettel "Zentrum und Peripherie" samt Kapitelresümee "Taylorismus - Aufstieg und Fall einer genialen Idee", Quelle: "Denkwerkzeuge der Höchstleister: Warum dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen" von Wohland/Wiemeyer, Unibuch Verlag Das klingt erstmal recht kompliziert, wenn man jedoch begriffen hat, dass man das Buch weder am Stück noch in der geschriebenen Reihenfolge lesen muss, sondern es immer und immer wieder als Nachschlagewerk und Referenz nutzen kann, passt dieses gut sortierte Format ganz hervorragend. Die Denkzettel sind ein großartiger Einstieg, um sich mit der Systemtheorie und den Denkwerkzeugen auseinanderzusetzen, wenn man in diesem Umfeld noch völlig unbedarft ist. Wer in die Tiefe gehen will, liest einfach die umspannenden Kapitel. Zielgruppe und Fazit Das Buch ist für alle geeignet, die das Gefühl haben, Projekte in ihrer Organisation laufen "irgendwie schlecht", verfehlen oft das Ziel, Kunden und Mitarbeiter sind unzufrieden, die Konkurrenz überholt uns ständig, Sarkasmus ist an des Tagesordnung, es gibt "zu viele Meetings"; aber keiner weiß so richtig wieso, etc. Das Buch ist definitiv nicht für Menschen geeignet, die sich eine schnelle Lösung per "Best Practice" erhoffen und der Meinung sind, man könnte per steuernder Direktive "von oben" Dinge wie Unternehmens- und Wertekultur der Mitarbeiter ändern oder steuern. Das dies nicht funktioniert, machen die Autoren immer wieder mit vielen Beispielen zum Thema "Kultur" und "Steuerung" im Unternehmen klar. Mir selbst hat das Buch viele Ansätze und Handlungsräume eröffnet, die mir helfen zu verstehen, wieso im Beruf so oft so viel "Theater" um Probleme gemacht wird, die eigentlich mit dem berühmt-berüchtigten "gesunden Menschenverstand" einfach zu beheben sein sollten.
Ich nutze es regelmäßig und gehe schon fast missionarartig damit hausieren, weil ich es schlicht und einfach großartig und unendlich wertvoll finde. Ganz akut Interessierten aus der Umgebung kann ich mein Exemplar zum Reinschnuppern gerne auch Ausleihen. Für alle anderen gibt es in der Linksektion noch mehr Futter. Viel Spaß beim Stöbern! Euer "devopsdad" Patrick aka Goulasz Weiterführende Links zum Thema Hier gibt es die Denkzettel im PDF-Format: Denkzettel bei dynamikrobust.com Hier der Link zum Buch bei Amazon: Denkwerkzeuge der Höchstleister Intrinsify.me-Netzwerk zum Thema "Moderne Unternehmensführung" und "Sinnkopplung im Job": Intrinsify.me Wikipedia-Artikel zur Systemtheorie zum Warmwerden und Einlesen: Systemtheorie

Goulasz

 

Konferenzreview: DevOpsCon 2015 in München

Hallo Welt! Besser spät als nie möchte ich euch von der DevOpsCon 2015 in München berichten. Dort habe ich zum ersten mal "ernsthaft" den Entschluss gefasst, unter die Blogger zu gehen und die ganzen Gedanken, die mir im Kopf rumschwirren, zu "Papier" zu bringen. Disclaimer: Aufgrund der Menge an Infos, Tools und Eindrücke der Konferenz kann und werde ich hier nur einen Einblick in die für mich interessantesten Themen geben und über das allgemeine Konferenzfeeling schreiben. Für mehr müsst ihr schon selbst dahin.  Es lohnt sich aber, die Themen für Sommer/2016(Berlin) sind im Verhältnis zum Termin Winter/2015 noch recht ähnlich. Pool im 23ten Stock des Hotels - Nicht DAS, aber definitiv eins der Highlights der 3 Tage Vorwort Vom 23.11 - 25.11 2015 waren zwei Kollegen von mir(einer der zwei bloggt übrigens auch schon eine ganze Weile) im Sheraton Hotel München im Arabellapark und hatten den Plan, in den zwei Tagen Konferenz und einem Tag Praxis-Workshop so viel wie möglich mitzunehmen, ohne angesichts der Menge an Informationen zu verzweifeln. Von München selbst haben wir außer einem Besuch im "Burger House 2", was ja auch nicht wirklich "typisch München" ist, nicht wirklich viel mitbekommen. Das ist in Anbetracht der vollgepackten Tage aber auch normal, die BASTA! Spring, die ich 2014 besucht habe, hat einen ähnlichen Effekt verursacht. Außer nem Hefeweizen abends in der Lobby war da nicht mehr viel zu holen bei mir.
Nach dem Abendessen ging es mit den Kollegen eine Runde im Pool schwimmen, den grandiosen Ausblick auf den Liegen um den Pool genießen, den nächsten Tag planen und damit war der Abend meistens auch schon rum. Tag 1(Workshop) Zum geschmeidigen Start in den Montag gab es den "Docker-Basis-Workshop" von und mit Peter Roßbach, seines Zeichens Systemarchitekt, Docker-Experte der ersten Stunde und "DevOps"-Enthusiast. Selbst bis dato auf *nix-Systemen völlig unbedarfte Entwickler(wie mich) waren mit Peters Anleitung und aufgrund der Einfachheit der Docker-Syntax in der Lage, in Kürze Container für Webserver, Datenbankserver mit entsprechenden Befehlen zu erzeugen und die Netzwerke gleich mit zu konfigurieren. Mächtiges Tool und mächtige Architektur diese Container-Technologie. Mit einer verhältnismäßig niedrigen Hemmschwelle zum Einstieg und Unmengen an Blogs, Snippets und Infomaterial zu Docker selbst im Netz scheinen die Docker-Container in *nix-Umfeldern eine echte Bereicherung zu sein, wenn es darum geht, skalierbar schnell Infrastruktur bereitzustellen. Obwohl ich mit Infrastruktur und mit Linux bisher wenig zu tun hatte, das hat definitiv mein Interesse geweckt. Der Raspi liegt im Warenkorb. Bücher zu Docker übrigens nicht, die sind oft schon beim Erscheinen veraltet. Nicht vorenthalten möchte ich euch noch folgendes Zitat von Peter zur Frage , wie man diese Technologie in einer abgeschotteten, kontrollierten Konzern-IT-Infrastruktur implementieren könnte: ¯\_(ツ)_/¯ Tag 2&3(Konferenz, Expo) Nach einem überschaubaren ersten Tag gab es an den Tagen 2 und 3 ausschließlich Vorträge, Keynotes und informell gestaltete Treffen zum Austausch(Open Space-ig). Gemeinsam war allen von mir besuchten Vorträgen, das sie unglaublich viel Lust aufs "Basteln" machten. Was sich in der Praxis aufgrund der Open Source-Natur vieler genutzten Tools als gar nicht so schwierig herausstellen sollte. Am interessantesten waren für mich die Talks zum Thema Unternehmenskultur und Veränderung in der Organisationsstruktur des "DevOps"-Unternehmens. Besonders hervorstechend waren da für mich zum einen Wix.com(WYSIWYG-Baukasten für Webseiten) und zum anderen dm(Ja, die Drogerie). Bei Wix war sehr interessant, wie der Referent Aviran Mordo klar und einfach zeigte, dass man nicht jedes Tool benutzen muss, solange man nicht den "Schmerz spürt", den der Einsatz des Tools zu lindern vermag. Wenn deine Idee grundsätzlich Mist ist, bringen dir die besten Tools nichts, deine Idee bleibt Mist. Das Bild spricht denke ich für sich. dm im Kontrastprogramm merkte recht schnell, dass man als "Drogerie" mit offenen Augen und Ohren durchaus Gewinn mit ordentlichen Onlineportalen und Webshops machen kann. Ein Onlineshop, der schnell auf die Bedürfnisse der verschiedenen Kunden reagieren kann und in kurzen Abständen qualitativ hochwertige Stände online stellen kann war hier das Credo. Daraus folgte fast natürlich und logisch eine Umstellung des Deployment-Prozesses in Richtung Continuous Delivery und ein damit einhergehendes Umdenken in der Unternehmensorganisation.
Im Verlauf des Talks wurde klar, dass zum einen Vertrauen und Offenheit für ein solches Umdenken notwendig sind. Zum anderen auch, dass dafür nicht jeder bereit ist. Unterm Strich kam jedoch eine effizientere Organisation bei dem Prozess heraus. Fazit - TL;DR Das nicht immer alles eitel Sonnenschein ist, war bei allen Vorstellungen von Tools oder Prozessen, die durchlebt wurden, immer zu erkennen. DevOps an sich bedeutet in erster Linie, Verantwortung gemeinsam zu übernehmen für ein geteiltes Bild eines Produkts oder eines Prozesses. Was oft vergessen wird, ist aber, dass dieses Bild manchmal gar nicht existiert oder abteilungsübergreifend völlig anders wahrgenommen wird. Empathie, echtes Verständnis füreinander und für die Anforderungen des Gesprächspartners waren immer wiederkehrende Merkmale, die notwendig sind, damit so etwas wie Continuous Delivery funktionieren kann.   Tools, Tools, Tools! Zum Abschluss noch ein paar Links und Einzeiler zu vorgestellten Tools, falls jemand bastelwütig wird: Docker - Software, mit der man andere Software(z.B. Betriebssysteme, Webserver, Datenbankserver,...) virtualisiert in "Containern" verpacken kann, die dann auf jedem System funktionieren Hadoop -  Framework für verteilte Software. Man nehme 10 Raspis, schalte sie zusammen und e voilá: Man hat einen Hadoop-Cluster-Datenbankserver ELK-Stack - Bestehend aus Elasticsearch, Logstash und Kibana zum Durchsuchen, Ablegen und Visualisieren von Logs aller Art OWASP ZAP - Zum manuellen oder automatisierten Security-Scan(aktiv, passiv) von Webanwendungen, auch automatisiert in Jenkins verwendbar Jenkins - Tool für Continuous Integration und so ziemlich alles, was dazu gehört. Lächerlich viele und gute Plugins verfügbar Consul - Service Discovery-Tool, das neue Dienste, die verfügbar werden, automatisch erfasst und diese verwalten kann. Nützlich aber erst, wenn man schon mehrere Microservices im Einsatz hat, sonst tut es auch ein DNS-Eintrag Github - Viel mehr als nur das, aber hauptsächlich ein Repository-Server für GIT Euer "devopsdad" Patrick aka Goulasz  

Goulasz

 

Häufige Fragen im Forum - Fachinformatiker-Podcast #1

Hallo zusammen, wenn man diesem Forum nur lang genug folgt, liest man irgendwann immer wieder die gleichen Fragen. Daher habe ich mich dazu entschieden, in der ersten Episode des Podcasts von fachinformatiker.de einige dieser häufigen Fragen zu beantworten.   FI-Podcast_001_Haeufige_Fragen.mp3 (Länge ca. 35 Minuten, für Play/Pause einfach den Link anklicken)   Sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang übrigens auch diese FAQ zum Forum: Uli's Prüfungspage für IT-Berufe. Hier nun also meine Liste der häufigen Fragen mit kurzer Antwort. Wenn du mehr wissen willst, hör doch mal in die Podcast-Episode rein. Die Sache mit der IHK. Es gibt nicht die IHK, sondern 79 verschiedene. Jede kocht ihr eigenes Süppchen. Liste der Industrie- und Handelskammern in Deutschland Muss ich für eine Ausbildung schon programmieren können? Nein. Sollte das anders sein, wirst du wahrscheinlich als billige Arbeitskraft eingestellt. Warum muss ich so viel Wirtschaftskram lernen? Weil die IT-Berufe zu den kaufmännischen Berufen zählen. In einem Monat ist die Prüfung. Was soll ich lernen? Du fängst viel zu spät an. Lern mit alten Prüfungen und einschlägiger Literatur. Was kommt in der schriftlichen Prüfung dran? Das weiß leider nur der Ausschuss, der die Prüfung erstellt. Woher bekomme ich alte Prüfungen? Vom U-Form-Verlag. Könnt ihr mir ein Projektthema empfehlen? Nein. Es muss sich um ein Thema aus deiner Praxis handeln. Ich muss nächste Woche mit meinem Projekt anfangen und habe kein Thema. Das ist ein Problem, das wir nicht lösen können. Warum wurde mein Projektantrag abgelehnt? Wahrscheinlich, weil die fachliche/wirtschaftliche Tiefe deines Themas nicht deutlich wird oder du eine unrealistische Zeitplanung hast. Welche Vorgaben gibt es für die Ausbildung? Verordnung über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik Welche Vorgaben zur Projektdokumentation muss ich einhalten? Das kann dir nur deine IHK sagen. Wie viel verdient ein Fachinformatiker? Das kommt auf die Branche, die Aufgaben, die Region, die Vorbildung usw. an. Warum wird meine Bewerbung immer abgelehnt? Wahrscheinlich, weil du ständig nur über dich redest und die Anforderungen des Unternehmens nicht berücksichtigst.   Hast du zu den obigen Themen auch eine Meinung? Dann immer her damit! Antworte einfach auf diesen Beitrag. Ich würde mich über einen Austausch freuen. Wenn du konkrete Themenvorschläge oder Fragen für den Podcast hast, dann immer her damit. Und wenn du selbst am Podcast mitarbeiten möchtest, melde dich einfach!   Viele Grüße!
Stefan PS: Auf eine Vorstellung meiner Person habe ich an dieser Stelle verzichtet. Ich bin Stefan! Wenn dich im Detail interessiert, wer hier schreibt und spricht, schau einfach auf meiner Website vorbei: Über mich.

stefan.macke

 

Trello - Organisationsmultitalent für alle und gratis

Hallo Welt! Den Start in die technischen Blogbeiträge möchte ich mit einer kleinen Tool-Vorstellung machen. Mit Trello, um genau zu sein. Laut der Homepage ist Trello ein Tool, um "alles mit allen" zu organisieren. Laut Wikipedia ist es eine "Projektmanagementsoftware". Laut mir(und zu nicht zu verachtenden Teilen auch laut meiner Frau) ist es ein ziemlich cooles, übersichtliches Programm, um sich die ganzen Themen, die man sonst gerne mal aufschiebt oder ignoriert aus dem Gehirn zu schreiben und zu organisieren.
Und zwar ohne sie zu vergessen oder Gefahr zu laufen, dass das WICHTIGE und DRINGENDE Post-IT an der Korkwand in der Küche den Geist aufgibt und aus Versehen im Müll landet. Das erste mal auf Trello aufmerksam wurde ich beim Lesen von Joel Spolskys Blog, der mir schon in der Vergangenheit durch den ein oder anderen guten Beitrag aus der Richtung "Anfangen. Jetzt. Nicht morgen. Jetzt. Hey, mach reddit zu. Anfangen!" sehr hilfreich war. Aber genug davon. Ein paar Anwendungsfälle und Features in der Kurzbersicht: Wofür kann ich Trello benutzen? Ein paar Beispiele: Den Wocheneinkauf planen Ein Kanban oder SCRUM-Board für agile Projekte managen Einzukaufende Geburtstagsgeschenke im Kopf behalten, z.B. Ideen mit Amazon-Links anhängen, etc. Eine Übersicht mit Checkliste über noch zu erledigenden Papierkram erstellen (Arzt)-Termine pflegen mit zugehörigen Informationen und Dokumenten. Natürlich mit Fristen und dazugehörigen Erinnerungen Teams erstellen, die bestimmte Boards bearbeiten können und bestimmte nicht Automatisch Benachrichtigungen bei Änderungen versenden bzw. in der zugehörigen App "pushen" lassen An alle "Karten" in der Basis-Version Anhänge bis zu 10 MB hinzufügen Für Tickets "voten", um Trends erkennen zu können. Super z.B., um favorisierte Themen für den eigenen Blog herauszuarbeiten ... Wie geht das? Das hier ist eine Basis-Kurzanleitung für ein ganz einfaches "ToDo-Doing-Done"-Board mit einem beispielhaften Eintrag für einen Einkaufszettel. Board anlegen Wenn man erst mal angemeldet ist, wird nach einem Klick direkt links oben auf den Button "Boards" das Board-Menü angezeigt. Dort gibt es die Option "Neues Board erstellen", mit der ihr, ihr erahnt es schon, ein neues Board erstellen könnt. Optional: Board-Sichtbarkeit einstellen. Auch das ist eigentlich ist selbsterklärend. Der Standard ist hier "Privat", was bedeutet, das nur ihr selbst und explizit eingeladene Mitglieder das Board sehen. Listen(oder auch: Spalten) anlegen Hier könnt ihr euch voll austoben. Vom einfachen "ToDo - Doing - Done" bis hin zum Abbild einer kompletten, virtuellen Produktionslinie ist alles möglich. Karten bzw. Einträge hinzufügen Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, die die meisten mir bekannten Anwendungsfälle abdecken. Listen, Fristen, Anhänge, farbige Markierungen. Trello bietet alles out of the box.   Was kostet mich das? Gar nichts. Das ganze ist absolut kostenlos. Ich nutze Trello schon eine ganze Weile und viele der zukaufbaren Features, die hauptsächlich kosmetischer Natur sind, vermisse ich überhaupt nicht. 10 MB reichen als Anhang für die meisten meiner Anwendungsfälle auch locker aus. Und wo bekomme ich das? Webseite für "einfach so": Offizielle Trello-Homepage Trello-App für Windows 8.1 und 10: Windows App-Store* Trello für iOS: Ab zum App Store Trello für Android: Ab zum Play Store *Zum Zeitpunkt des Abrufversuchs auf meinem Surface (21.03.2016, 22:37) war Trello im Windows Store nicht abrufbar Fazit -  TL;DR Trello ist ein Tool mit einer sehr niedrigen Hemmschwelle zum Einstieg, welcher dann auch noch mit einer steilen Lernkurve belohnt wird. Beispiel gefällig? Meine Frau z.B. ist so weit davon entfernt, ein Ditigal Native zu sein, wie es nur geht(sie hat mit Anfang 20 ihre erste E-Mail geschrieben). Trello hatte sie innerhalb nicht mal einer Woche drauf und bombardierte mich mit meinen diversen Unzulänglichkeiten.(Klodeckel reparieren, Termine beim Kinderarzt machen, Schreibtisch aufräumen, Steuererklärung machen, Dachbox für den Urlaub organisieren, ... ihr kennt das bestimmt auch...) Allen, die keine Lust mehr auf Zettelwirtschaft haben, aber trotzdem ein bisschen Struktur in ihre imaginäre "Noch zu erledigen"-Liste bringen wollen, kann ich Trello daher nur wärmstens empfehlen. Und damit ihr auch ein bisschen mitbestimmen könnt, hier der Link zum Trello-Board zum Blog für die Priorisierung der Themen oder Kommentare dazu. Euer "devopsdad" Patrick aka Goulasz  

Goulasz

 

Vorstellung StefanE

Ich mach's kurz: Stefan Eling, Fachinformatiker Systemintegration, wohne im Münsterland, 46 Jahre, verheiratet. Anfang bis Mitte der Neunziger habe ich nach dem Fachabitur zunächst Elektrotechnik / Nachrichtentechnik in an der damaligen Gesamthochschulue Duisburg studiert, und nach dem Vordiplom abgebrochen. Ein blöder Fehler, aus heutiger Sicht. Anschließend begann ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration. Der Beruf des Fachinformatikers war gerade erst entstanden, wir waren der zweite Jahrgang, der in Nordrhein-Westfalen startete. Bevor der "Fachinformatiker" aufgelegt wurde, war eine Ausbildung zum "Datenverarbeitungskaufmann" Mitte der 90iger der Weg in der EDV zu arbeiten.  Zu den damaligen Bedingungen der Ausbildung werde ich nochmal einen separaten Beitrag schreiben, das war stellenweise schon sehr abenteuerlich. Um 1999 registrierte ich dann auch mal die noch brachliegende Domain "Fachinformatiker.de". Vermutlich hätte ich damals auch eine Karriere als Domain-Broker starten können. Irgendwie hatten die Leute das Handeln mit den Domains noch nicht so auf dem Schirm, oder nur Wenige waren dort aktiv. Ich habe mich dann doch für die IHK-Ausbildung entschieden und die Abschlussprüfung erfolgte im Mai 2000. Ich kann mich heute noch gut an die Prüfung, und insbesondere die Präsenation erinnern, der Eindruck ist geblieben, während z.B. die Erinnerung an die Zwischenprpüfung komplett fehlt. Anschließend schrieb ich zwei Bewerbungen, hatte dann ein Vorstellungsgepräch und wurde direkt genommen. War damals irgendwie ganz easy, oder vielleicht hatte ich einfach nur Glück. Den Arbeitgeber habe ich bis heute nicht gewechselt.

Ich startete als "IT-Support" in "meiner" Geschäftsstelle und betreute die Engeräte der Mitarbeiter, das Netzwerk und die Server.

Etwa 2005 wurde das Unternehmen durch einen französischen Konzern mit Hauptsitz in Paris gekauft, sowie Niederlassungen in D-A-CH, England, Frankreich, Spanien, Singapur. Support Prozesse wurden industrialisiert, wir haben ein "Global Delivery Center" in Polen und Indien.

2010 besuchte eine Fortbildung zum ITIL - Expert, und bin heute als "IT Service Manager" in einer international ausgerichteten Support Organsiation tätig.

Ich möchte hier bloggen über alle Themen die ich spannend finde, sowohl beruflich, als auch privat, eher organisatorisch, nicht zu technisch. Ich bin per PN oder über "Kontakt" erreichbar.

StefanE

 

Vorstellung Blaargh

Hallo Community,

Ich bin der Zweite aus einem bisher schmalen Team von Bloggern auf fachinformatiker.de. Von mir gibt es in erster Linie fachliche Themen im Bereich der Windows-Administration, gepaart mit meinen Erfahrungen aus der Ausbildung, aber kommen wir erstmal zu meiner Person: Bevor mein Username bei irgendjemandem die Party von letzter Woche, die leider auf der Toilette vorzeitig enden musste, wieder in Erinnerung ruft, eine kurze Erklärung: der Name und der zugehörige Avatar stammen von einem “Monster” aus Super Mario World für den SNES (Super Nintendo Entertainment System). Ich bin der Lukas, ich bin 21 Jahre alt und stehe kurz vor meiner Abschlussprüfung. Das Fachinformatiker.de Forum verfolge ich seit Beginn meiner Ausbildung, lange Zeit ohne Account. Angestellt bin ich bei einem mittelständischen IT-Dienstleister in Schleswig-Holstein. Zurzeit bin ich offiziell noch Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration, in nur wenigen Monaten dann “IT-Systemadministrator”. Zu meinen primären Aufgabengebieten werden die Automatisierung mit Powershell, sowie die Verantwortung für unsere SharePoint-Infrastruktur gehören. Was soll jetzt genau das Thema hier sein? In vielen Köpfen steckt immer noch Batch wie verankert fest. Ich habe heute noch Alpträume von dem Logon-Skript meiner Firma, das aus einem 2000 Zeilen Batch-Monster besteht. Viele Aufgaben die sonst viele Zeilen Code benötigen, werden durch Powershell auf meist eine Zeile reduziert. Das möchte ich hier demonstrieren. Das Ganze in Form von Beispielen, Erklärungen und best-practice-Empfehlungen. Best practice ist gleichzeitig der Untertitel des Blogs.

Ich stelle euch Lösungen aus der Arbeitswelt vor, die so funktionieren und eingesetzt werden. Das Microsoft TechNet ist zwar auch toll, teilweise aber sehr unübersichtlich und überladen, oft weicht die Praxis von dem ab was Microsoft sich vorstellt. Ganz nebenbei dürft ihr auch noch mit mir leiden, falls ich mir bei einem Problem den Kopf zerbrechen muss (das wird GARANTIERT passieren).





Desweiteren gibt es jedes Jahr die gleichen Themen im Forum. "Warum wurde mein Antrag abgelehnt?" oder "Wie lerne ich am besten für die Abschlussprüfung?". Mit meinen Erfahrungen aus der Zeit möchte ich angehenden Azubis eine Mischung aus Wissensdatenbank und Sammelstelle für immer-wieder-Problem-XYZ bieten. Kommentare mit eigenen Erfahrungen und speziellen Tipps und Tricks sind dort ausdrücklich erwünscht. Zu guter Letzt möchte ich das Thema SharePoint mit einfließen lassen, allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt. Für viele ist SharePoint DAS Hassthema Nummer Eins, ich werde euch etwas die Panik davor nehmen und zeigen, dass in dem Produkt mehr steckt als nur nervige Berechtigungsstrukturen und Funktions-Wirr-Warr. Natürlich behalte ich mir vor auch mal Themen anzuschneiden, die nicht genau in den Rahmen passen. Generell bleibt es selbstverständlich in der IT-Schiene, aber falls irgendeine Firma von heute auf morgen ein funktionsfähiges Hoverboard für 100$ anbietet, werdet ihr davon hier lesen! Ich hoffe, dass ich euer Interesse wecken konnte. Ich freue mich auf den ersten “richtigen”, fachbezogenen Blog-Eintrag, eine mitwirkende Community und einen spannenden Austausch. Grüße, Blaaaaaargh aka Lukas 

blaargh

 

Vorstellung Goulasz

Hallo Welt! Nach langem Prokrastinieren und diversen mehr oder minder gut passenden Ausreden ist hier endlich der Eröffnungsbeitrag auf meinem Blog(bzw. in angepasster Form hier im Fi.De-Blog). Ich möchte an dieser Stelle ein bisschen was über mich erzählen, was ich hier schreiben möchte und warum ich das tue. Mein Name ist Patrick, die älteren kennen mich hier noch unter "Zieg0re", die nicht ganz so alten unter "Goulasz". Ich bin mittlerweile fast 30 Jahre alt, verheiratet, Vater dreier bezaubernder Kinder(ein Sohn, knapp 3 1/2, zweieiige Zwillingstöchter im Alter von 20 Monaten) und hauptberuflich zumindest auf dem Papier "Datenbankentwickler". Das mache ich bei einem mittelständischen (IT-)Dienstleister für die Automobilindustrie im schönen Nordhessen. Tja, und wie das in der IT(und eigentlich allem, wenn ich so drüber nachdenke) eben so ist, gibt es immer wieder Neuerungen, Änderungen, Anpassungen, die dein Weltbild in Schutt und Asche zu legen in der Lage sind. Darüber möchte ich hier schreiben. Dinge, die ich im Beruf oder privat erlebe, erfahre und die in Resonanz mit mir und meinem Leben geraten. DevOps als namensgebendes Thema ist so ein "Ding". Jeder kennt das, in den meisten Fällen ist die unternehmenseigene IT ein "Mittel zum Zweck", eine nicht einsehbare, undurchsichtige Kiste, ja, Abteilung, in die man ein Problem reinwirft, sich ein bisschen darüber aufregt, wieso man keine Antwort bekommt, dann irgendwann doch eine bekommt und sich dann mehr oder weniger darüber freut. DevOps als Ansatz versucht, diesen unheiligen Zirkel zu durchbrechen, wieder echt und ehrlich miteinander zusammenzuarbeiten und Wert zu schaffen. Die Allgemeine Systemtheorie ist noch so ein Thema. Durch einen guten Kollegen von mir und dessen Überzeugungsarbeit im Punkt Organisationsentwicklung bin ich auf Gerhard Wohlands "Denkwerkzeuge der Höchstleister" gestoßen. Das Buch, die Inhalte und die Art, Dinge zu betrachten begleiten mich seitdem in meinem Leben und machen mich, da bin ich der festen Überzeugung, ähnlich wie das Erfahren agiler Methoden zu einem besseren Entwickler, Vater und Menschen. Dann gibt es da natürlich noch viel, viel technischen Krempel, der mich umtreibt und interessiert. Tools für automatische Tests, Datenqualität, Monitoring... Dinge wie Docker, Hadoop, die Sprache "R" und allgemeine Dinge zur Datenverarbeitung und -visualisierung beschäftigen mich akut sehr und ich gehe davon aus, bald einiges dazu zu bloggen und damit zu experimentieren. Und last but not least gibt es natürlich auch viel, was mich in meiner Rolle als Vater und (Ehe-)Mann so beschäftigt. Seien es abgefahren nützliche Dinge wie dieser mitnehmbare Kindersitz für unterwegs, tolle Locations für Eltern mit ihren Kindern, Bücher und Filme zum Thema Bildung und Erziehung oder Erlebnisse, die für mich einschneidend waren.
Was das hier auf dem Blog zu suchen hat? Bei vielen Themen, die für mich eigentlich primär arbeitsrelevant sind(Agile Methoden, Systemtheorie, DevOps, Augenhöhe, etc.) stelle ich fest, dass die Inhalte sich auch auf mein Selbstbild als Vater beziehen lassen und andersrum. Grade die Themen, in denen "Empathie" eins der Hauptthemen ist - daher auch der Untertitel dieses Blogs "empathy rocks". Denn sind wir mal ehrlich, ohne Empathie und ein Einfühlen und Eindenken in unser gegenüber, sei es das eigene Kind, ein Kollege, ein Kunde, der grade eine Anforderung beschreibt, kommen wir einer echten Lösung unserer Probleme auf Dauer nicht näher sondern bekämpfen nur Symptome, keine Ursachen. Also, ich hoffe den ein oder anderen zum Schmunzeln zu bringen, Impulse zu stiften, zum Nachdenken anzuregen oder einfach nur zu unterhalten. Für Kritik bin ich immer zu haben, scheut euch also nicht, mit mir in Kontakt zu treten oder Beiträge hier zu teilen oder zu kommentieren! Euer "devopsdad" Patrick aka Goulasz  

Goulasz

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