Jump to content

Fachinformatiker - Blog

  • Einträge
    41
  • Kommentare
    142
  • Aufrufe
    62.902

Mitwirkende

Das ISO/OSI-Modell (Teil 1) - Fachinformatiker-Podcast #4

5.416 Aufrufe

In der vierten Episode des Fachinformatiker-Podcasts gibt es eine allgemeine Einführung in das OSI-Referenzmodell und seine erste Schicht.

 


Fachinformatiker-Podcast #4: Das ISO/OSI-Modell (Teil 1) (Länge ca. 32 Minuten, Größe ca. 13 MB)


 

Allgemeines

  • Das ISO-/OSI-Modell ist ein herstellerunabhängiges Referenzmodell in Form einer Schichtenarchitektur für Kommunikationssysteme.
  • Es beschreibt die Netzwerkkommunikation von der konkreten Bitübertragung z.B. über ein Glasfaserkabel bis hin zu den Anwendungen, die abstrakte Befehle austauschen.
  • Die Schichten stellen der jeweils darüber liegenden Schicht über definierte Schnittstellen ihre Dienste bereit.
  • Die Schichten 1 bis 4 sind die transportorientierten Schichten, 5 bis 7 die anwendungsorientierten Schichten.

Bitübertragungsschicht (Physical Layer)

  • Wie kommen die Daten physikalisch vom Sender zum Empfänger? Beispiele: Glasfaser, Kupferkabel, Funk.
  • Einheit: Bit
  • Hardware: Repeater, Hub, Kabel, Antenne.
  • Protokolle: Ethernet, RS-232 (serielle Schnittstelle), IEEE 802.11 (WLAN)

 

Hast du noch etwas zu ergänzen? Dann immer her mit deinen Anmerkungen! :-D

 

Alle bisherigen und auch die zukünftigen Episoden des Podcasts bekommst du über den RSS-Feed auch im Podcatcher deiner Wahl: http://fiae.link/FIPodcastRSS



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Für die, die noch die Prüfung zu absolvieren haben, wären die Namen der Schichten vielleicht nicht verkehrt. Und evtl. ein paar Eselsbrücken dazu, um sie sich zu merken. Hat mir zumindest sehr geholfen. Am Namen der Schicht kann man, meiner Meinung nach, auch ableiten, was die Schicht macht.

 

Meine Eselsbrücke (Für die Englische Bezeichnung der Schichten):

Alle Pfarrer saufen Tequilla nach der Predigt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Während meiner Ausbildung wurde Wert darauf gelegt, dass ich diverses Wissen im Schlaf, sowie Vorwärts und/oder Rückwärts aufsagen kann.

Das OSI-Modell war eines davon. Es war weder verkehrt noch hat es geschadet. Wichtig ist allerdings die Tatsache, dass das so nicht einfach auf den heutigen Stand übertragbar ist.

Zum OSI-Modell gibt es einige Eselbrücken, allerdings konnte ich mir keine davon merken. Mir hat es geholfen, indem ich mir eine Skizze gemacht habe, die ich verstanden hatte. (Nicht die unten Abgebildete)

Für die Mitazubis und meinem Ausbilder war die ziemlich kryptisch, aber es kam darauf an, dass es nicht die anderen verstehen, sondern ich.

Wenn man sich damit ein wenig auseinander setzt, ist jede Aufgabe der Schichten eigentlich ziemlich einfach aus dem Namen ableitbar und das Wichtigste, es ist auch noch logisch.

Im Prinzip läuft die Kommunikation von System A jede Schicht nach unten und bei System B wieder von Unten nach Oben. Die unten stehende Zeichnung habe ich irgendwann mal in der Ausbildung gemacht. Jede Schicht kommuniziert - nicht technisch gesprochen - nur mit der gleichen Schicht des anderen Systems.

So kann die Data-Link schicht nichts mit der IP anfangen, diese Information wir dann logischerweise erst wieder in der Network-Layer verarbeitet.

Osi.PNG

Grundsätzlich würde ich jedem dazu raten, dass er das OSI-Modell in Englisch kann. Warum? Einfach meine persönliche Vorliebe :-)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Gute Antwort, Asura,

meine Ausbildung ist schon sehr lange her, aber ich weiss noch ziemlich genau an welcher Stelle es damals beim Verständnis "Klick" gemacht hat. Nämlich als jemand mal ein Bild aufgezeigt das jede Art von TCP/IP Kommunikation diese Layer durchläuft, also z.B. auch wenn ich von meinem PC (Host 1) meinem Nachbarn (in der BS) eine E-Mail schicke werden sowohl auf meiner Seite, also auch bei ihm (Host 2) alle sieben Layer durchlaufen. Klingt vielleicht zu simpel, aber bis dahin hatte ich das Modell als sehr theoretisch empfinden. Dieses sehr praktische Bild hat dann zum Verständnis weitergeholfen, und danach war es auch logisch, so wie du sagst.

 

ABB_2611_01_06_TCP_IP.gif

Das Bild ist von: http://kompendium.infotip.de/netzwerktechnologie-2-referenzmodelle-und-protokolle.html.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hi ich hab mir heute die erste Folge angehört zu Thema Sicherungsschicht.

Als Erstes wirklich angenehme Stimme, das ist schon mal Top. Außerdem erkennt man genau, dass der Stefan wirklich Ahnung hat von dem was er da spricht. Ich überlege ja selbst einen Podcast aufzubauen, weil es einfach Themen gibt, die man meines Erachtens weiter geben sollte. So das mehrere Leute davon profitieren. Die ganze Folge hatte ich das Gefühl, das mir wirklich etwas vermittelt wird. Nicht lehrerhaft, sondern so als ob einem das ein guter Freund oder Kumpel erzählt, der halt in der IT arbeitet. Also richtig coole Sache wirklich. Weiter so

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Gast
Kommentar schreiben...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Blogkommentare

    • Also ernsthaft kaputt war noch nichts, ein mittleres Problem sind VMware Vorlagen. Die erste angelegte Vorlage ist nun etwas über ein Jahr alt. Das erste was "kaputt" geht ist der arch-keyring. Pakete von damals gibt es nicht mehr und neue bekommt man unter umständen nicht weil die Signaturen nicht mehr stimmen. Etwas nervig. Dann kann man sich erstmal aktuelle Schlüssel besorgen (pacman-key --refresh-keys) und dann den neuen keyring holen (pacman -S archlinux-keyring) Updates hab ich bishe
    • Arch als Server interessiert mich. Ich nutze es seit 2011 privat als Desktop-OS und erlebe kaum einen Tag ohne mehrere Paket-Updates. Wenn man die zu lange warten lässt, geht später gern mal was kaputt.  Von gefühlt dauernden Kernel-Updates mal ganz zu schweigen. Wie sind deine / eure Erfahrungen damit bisher?
    • Richtig Budgie basiert auf Gnome. Früher war ich zwar kein Gnome Fan aber das sieht schon ganz brauchbar aus. Die Skalierung funktioniert bei dem 4K Display allerdings eher so mittel-gut. Gnome typisch kann man nur 100, 200 und 300% auswählen. 200% ist dann schon wieder zu groß, das Problem lässt sich aber mit xrandr beheben. Das kommt dann im nächsten Teil. oh-my-zsh kenn ich schon, muss mich nur mal tiefer damit beschäftigen. Kommt wohl auch beim nächsten mal, zusammen mit tmux und ranger
    • "Budgie" kenne ich noch nicht - ist das ein Ableger von Gnome? Bei meinem Arch kann ich mich momentan nicht so wirklich zwischen XFCE aus Gewohnheit und i3-gaps wegen der Geschwindigkeit (wenn man fertig eingerichtet...) entscheiden. Wenn du bereits zsh-Fan bist, würde ich noch "oh-my-zsh" empfehlen. Ŭber kleine Module kommt da noch ne ganze Menge an Helferlein für die Shell hinzu.
    • oh super, danke dir. Ja mit den hochgestellten und tiefgestellten zahlen ist das so ne Sache. Da kommt der ein oder andere Fehler gern zustande. Leider kann man das nicht bearbeiten. Also hoffe ich das die Option irgendwann dazukommen wird oder jeder hier auch die Kommentare liest  
    • Das ist natürlich richtig, aber ich bin nicht der geduldigste Mensch und Arch kannte ich halt auch schon  Dazu kommt dann noch das der Core m5-Y71 nicht gerade ein Kraftpaket ist. Aber ich merkt mir mal Gentoo für ganz viel Langeweile oder potentere Hardware vor.
    • @_n4p_: Auch eine Gentoo Stage1 Installation ist gar nicht sooo kompliziert. Man braucht halt vor allem entsprechend viel Zeit, um alles selber zu kompilieren, anstatt es viel schneller nur zu installieren. Dafür läuft das System (wenn man alles richtig macht) aber auch schneller und stabiler als so ziemlich jedes andere System.
    • Das Arch Wiki ist echt großartig. Das kann man gar nicht oft genug sagen Für Gentoo und LFS war die Motivation einfach nicht groß genug. Arch bildet einen schönen Mittelweg aus den Extremen - Ubuntu, Mint auf der einen und LFS auf der anderen Seite. Irgendwo hab ich mal gelesen Arch sei auf die richtige Art kompliziert, zumindest zum Lernen. Will man einfach ein Linux um produktiv zu arbeiten, ist Arch vermutlich nicht der richtige Anfang. Das Abenteuer geht auch noch weiter
    • Schönes Abenteuer...verleitet mich ja fast dazu auch mal wieder was zu installieren und mit Linux rumzuspielen. Arch habe ich damals mit 16 oder 17 das erste Mal installiert. Da war die Wiki glaube ich noch nicht soooo gut wie heute und musste oft in Foren nachfragen oder Yt Vids gucken. Danach (einige Jahre später) wars dann eher Manjaro oder Antergos. Gentoo würde in meiner Liste noch fehlen (und LFS)
  • Blogstatistik

    • Blogs insgesamt
      1
    • Einträge insgesamt
      37

Fachinformatiker.de, 2020 SE Internet Services

fidelogo_small.png

if_icon-6-mail-envelope-closed_314900.pnSchicken Sie uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App


Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder senden Sie eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung