gajUli

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  1. Hi, kannst mir bitte sagen, wie ich meine Beiträge editieren kann?

  2. Bei der Beratungsresistenz dafür vielleicht zweimal zur Prüfung.
  3. Und jetzt denkst du natürlich, du hättest so richtig dicke Eier in der Hose. Dabei gehts vollkommen am Thema vorbei, weil die Frage nur war, was angemessen ist. Vorgeschrieben ist sowieso nichts; bei Prüfungen gibts ja schließlich keine Kleiderordnung. Davon abgesehen würde ich vorschlagen, einmal zu einer Beerdigung in Bermuda-Shorts, in eine Synagoge ohne Kopfbedeckung und in eine Moschee mit Schuhen zu gehen. Vielleicht hilft dir das etwas auf die Sprünge.
  4. Das wäre zwar zu wünschen, aber wer will das garantieren? Prüfer sind auch nur Menschen, die von subjektiven, äußeren Einflüssen beeinflussbar sind. Einige werden sich sicher etwas daran stören, wenn das im Geschäftsleben Übliche nicht eingehalten wird, Kaufleute vielleicht eher als Techniker. Ist so ähnlich wie in einem Vorstellungsgespräch. Da zieht man auch keine Freizeitklamotten an. Gehe ich von mir aus, dann muss ich schon sagen, mich der Anblick eines Sweaters stören würde. Da steckt das Wort Sweat drin, bedeutet bekanntlich Schweiß. Soll ich das vielleicht gut finden? Man könnte noch weiter ausholen. Was soll denn die Präsentation überhaupt demonstrieren? Unter anderem doch einen einwandfreien Auftritt beim Kunden. Spielt das Outfit da wirklich keine Rolle? Oder stellt euch einfach die Frage, ob es schaden kann, wenn man sich etwas besser anzieht; dann erkennt ihr leicht, wo die sichere Seite ist.
  5. Hast Recht, ist nicht ganz so eindeutig. Auslegungssache, weil da steht "können auch" und "in einem anderem, einschlägigen Ausbildungsberuf". Jetzt wirds rabulistisch: Er ist doch bereits Fachinformatiker (also kein anderer Beruf) und es heißt "können auch" (kann heißt nicht muss). Dann mal nicht zuletzt "einschlägig", was ist das? Nehme ich den Standpunkt von 80% der FiSys, dann weisen die doch die Programmierung als quasi berufsfremd strikt von sich. Man landet eigentlich immer wieder bei dem Punkt, seine zuständige IHK zu fragen.
  6. Die Sache ist an sich klar. Studium ist keine Berufstätigkeit, die Ausbildungszeit zählt nicht für Ausnahmeprüfungen nach Par. 45 BBiG, und die vorliegenden Berufszeiten sind zu kurz. Sollte eine/deine IHK das anders sehen, muss man sie fragen. Das kann hier keiner wissen. Wichtig erscheint mir aber der sehr berechtigte Einwand von 1pruefer. Du gehst von einem "aufgewerteten Lebenslauf" aus. Das Gegenteil ist der Fall. Wer studiert, sollte nach vorn schauen. Der IHK-FIAE ist zumindest formell gesehen von minderem Rang, d. h. ein Rückschritt. Ein Personaler würde dich darum vielleicht in die Zange nehmen und fragen, warum du das gemacht hast anstatt zusätzliche Bildungsangebote deiner Hochschule zu nutzen, einen Auslandsaufenthalt zu machen, Hilfstätigkeiten in Forschung und Lehre oder Betriebspraktika.
  7. Nun werde mal nicht pampig. Chiefs Einschätzung sollte Dir helfen, was sie aber nicht kann, wenn Du dagegen opponierst. Also was bringen Dir Streitereien? - Nichts. Das Problem geht aber in noch eine andere Richtung. Es kann ja sein, dass Du in dem Projekt auch komplexere Arbeiten erledigst, nur woher sollen die Prüfer das wissen, wenn es da nicht steht? Daneben das Fehlen von Spielraum für eigene Entscheidungen, der sich aus der Problemstellung ergeben müsste. Auch das lässt der Antrag nicht zu, weil Du bereits die Kurzlösung aufschreibst, die Dir im Kopf schwebt. Den Seitenhieb gegen Lehrer will ich mal überlesen haben.
  8. Aber sicher nicht bei einer Pause von einem Jahr. Das würde ich schon fast als Auschlusskriterium werten. Etwas anderes ist es natürlich, wenn man keine Lehrstelle findet oder die Zeit wirklich kreativ nutzt (Praktika, Famulaturen, Auslandsaufenthalt o. ä.)
  9. Kann ich nicht so genau sagen. Habe davon mal in einem Reiseführer gelesen. Dort stand, dass die Kykladen bei weiblichen Rucksacktouristen (Inselhopping) sehr beliebt sein sollen, weil sie sich in Griechenland keine Sorgen wegen Vergewaltigung zu machen brauchen. Ein Bekannter, der Grieche ist, hat mir das bestätigt.
  10. Das finde ich auch höchst erstaunlich. So recht erklären kann es wahrscheinlich niemand, trotz vieler Vermutungen. Es gibt noch andere solche Rätsel, in Griechenland beispielsweise finden so gut wie keine Vergewaltigungen statt.
  11. @Chickie Du hast vollkommen Recht, aber als die Sache gestern morgen passiert, wusste ich, dass der Thread zwangsläufig in diese Richtung gehen würde. "Killerspiel" soll Hetze sein? Ich find das eher noch zu milde. Es geht halt da ums Killen, möglichst wirklichkeitsnah, mit Feuerwaffen und spektakulär, Spiele, die das Sterben zum Spektakel machen. Das ist nur was für gefestigte Charaktere, was aber nichts mit dem Alter zu tun hat. Dass es zu allen Zeiten Amokläufer gab, ist richtig, aber da gab es auch noch keine Killerspiele, und es waren auch keine Jugendlichen, die das an ihren Schulen machen. Interessant auch, warum sind es fast immer männliche Jugendliche, und warum sind es auch fast immer männliche Jugendliche, die Killerspiele spielen?
  12. Ich kann da keine Anzeichen von Hetze entdecken. Es wurde nur erwähnt. Ein Merkmal für sich genommen basagt sowieso nichts. Es gibt Hundertausende oder Millionen, die eine oder mehrere der genannten Eigenschaften aufweisen, aber nicht kriminell werden. Das Komische ist nur, dass Ballerspiele in fast allen vergleichbaren Fällen eine Rolle spielen. (Fragt sich, welche das ist.)
  13. Puh, das ist gruselig. Das Profile ist mehr oder weniger vollständig: - psychische Grunderkrankung - Rachdurst aus Lebensfrust und Minderwertigskeitserfahrungen - Zugang zu Waffen - gezielte Schüsse in den Kopf - verstärkte Beschäftigung mit Computer-Kampfspielen - Üben mit Softair-Waffen - Ankündigung im Internet
  14. Also bitte, wenn gleich von Vornherein bestimmte Gesichtspunkte aus der Diskussion ausgeklammert werden sollen, dann wird man ja wohl mal über die Gründe mutmaßen dürfen. Sowas ist immer etwas verdächtig. Natürlich bin ich nicht vollkommen neutral, aber beschäftige mich nicht mit Computerspielen. Warum ich das gepostet habe? Weil ich einfach finde, dass es uns mit Computern auf vielfältige Weise beschäftigte Menschen angehen könnte. Ich will die Frau da nicht im einzelnen verteidigen, aber es ist wohl schon anerkannter Stand der Wissenschaft, dass das menschliche Gehirn ein sehr hohes Maß an Anpassung (Plastizitätseigenschaft) an die Umwelt zeigt, und dies bei fortlaufender Beschäftigung mit etwas um so stärker durchschlägt. Da wäre es ja geradezu ein Wunder, wenn das ohne Folgen bleiben würde.
  15. Aus Deinen 148 Beiträgen im Games-Forum darf ich dann wohl auf einen erheblichen Erfahrungsschatz auf dem Gebiet schließen. Damit ist zugleich aber auch klar, dass von dir keine neutrale Sichtweise zu erwarten ist. Zur Vermeidung von Missverständnissen, ich habe nichts gegen Computerspiele und bin auch nicht der Meinung, sie würden zwangsläufig zu Gewalttaten führen, aber ich habe etwas gegen voreilige Verharmlosungen des Zusammenhangs zwischen Gewalt und Gewaltspielen aus rein persönlichen Interessen.