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Wo wollt Ihr mal stehen?


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Hmmm... was verstehst du denn unter "Ausland"? ... das kann direkt angrenzendes Ausland, wie z.B. Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien oder Dänemark sein, oder aber als anderes Extrem dann USA, Canada, Thailand, Indonesien, Australien, Südafrika, Tansania, Madagaskar, Russland, Indien, Japan, China, Philippinen, Argentinien oder sonst was sein.

Mich würde da interessieren, was in Frage kommen würde und wieso, bzw. wieso nicht in Deutschland bleiben, sondern Familie / Freunde hinter sich lassen.
 

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Abenteuerlust vielleicht? Oder die Aussicht auf angemessene Entlohnung? Wer weiß. 

Für mich war eine Auswanderung auch immer eine Option. Wenn sich die Möglichkeit ergäbe, ins Ausland zu gehen, würde ich mir das schon überlegen. Ich war ja schon 3 Monate in Indien, bald ergibt sich vielleicht die Möglichkeit, für 3+ Monate nach Griechenland zu gehen ... Warum nicht? Ob ich aber für immer irgendwo leben wollte im Ausland, weiß ich allerdings nicht. Da müsste ich schon paradiesische Zustände vorfinden. 

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Hab extra nur "Ausland" geschrieben weil es ja eig eh keinen interessiert wohin genau besonders da es einfach aus Privatem Interesse an Land und Kultur heraus entstanden ist das ich irgendwann Auswandern kann.

 

Für mich soll es nach Japan gehen, ich habe da auch schon paar ecken ausgemacht die sehr schön wären um dort zu leben, zum Beispiel Ofuna oder Kita-Kamakura nahe der bahn so das man Problemlos in einem rutsch durch fahren kann nach Tokyo

Preise da sind erschwinglich so das man auch vernünftig große Wohnungen oder Häuser halt zu Deutschen preisen bekommen kann und nicht wie in Tokyo für ne 20m² bude 900€ oder so hinblättern muss XD

 

Und mal abgesehen vom Essen und den Touristen liebe ich einfach so ziemlich alles an dem Land.

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  • 3 Wochen später...

@Youkai

Japan und das hier

Zitat

 mein leben zu verbringen ohne mich all zu sehr kaputt zu machen,

sind aber nur bedingt miteinander vereinbar. An Ausländer sind die Anforderungen bez. Anwesenheitszeiten vielleicht nicht ganz so hoch, wie an Japaner, trotzdem würde ich das nicht unbedingt als stressfrei bezeichnen.

Und mir persönlich würde es schon auf den Keks gehen, immer eine Sonderrolle zu haben, nur weil ich Ausländer bin.

 

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Am 9.8.2016 um 16:57 schrieb Youkai:

Und mal abgesehen vom Essen und den Touristen liebe ich einfach so ziemlich alles an dem Land.

Ist Japan, was die Arbeitseinstellung angeht, nicht 10 mal krasser als Deutschland? Wenn man da so Sachen hört wie "morgens Firmenhymne singen" usw. oder was Überstunden angeht.

Hab da schon einige Schauergeschichten gehört.

On-Topic:

Für mich war eigentlich eher UK interessant...aber dank Brexit wird das wohl nichts. Mal sehen wie sich alles noch entwickelt, evlt. wird ja wenigstens Schottland immer noch möglich sein.

Ansonsten finde ich die Skandinavischen Länder sehr angenehm. Asien ist, dank aktueller politischen Entwicklungen, keine Option. 

Edit: Wobei ich nur von einem temporären Aufenthalt von 2-3 Jahren rede (Erfahrungen sammeln). Ich habe in Deutschland zu viel um dauerhaft fern zu bleiben.

Bearbeitet von KeeperOfCoffee
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vor 23 Minuten schrieb KeeperOfCoffee:

Ist Japan, was die Arbeitseinstellung angeht, nicht 10 mal krasser als Deutschland? Wenn man da so Sachen hört wie "morgens Firmenhymne singen" usw. oder was Überstunden angeht.

Hab da schon einige Schauergeschichten gehört.

In Japan gilt eigentlich per Gesetz die 40-Stunden-Woche. Einigen Unternehmen ist es auch gestattet, dies auf 44 Stunden auszuweiten. Darunter zählen z.B. Einzelhandelsgeschäfte oder Kinos. Das Bild des Arbeitswütigen Japaners stammt aus den 80ern und noch in die 90er hinein. Damals gabs Todesfälle wegen Überarbeitung aber dies wurde von denen gar nicht verlangt. 1997 hat man dann die 40-Stunden-Woche per Gesetz verabschiedet um der Arbeitswut Einhalt zu gebieten und so viel ist von der Arbeitswut auch gar nicht mehr übrig. Sie ist zwar immer noch recht hoch, aber inzwischen wollen die Japaner auch mehr Zeit für sich und ihrer Familie haben. Viele Firmen bieten sogar inzwischen eine 4-Tages-Woche an. Auch sind die Japaner sehr sozial eingestellt. So übernehmen viele Firmen auch inzwischen die Kita-Kosten, geben einen Mietzuschuss oder bezahlen Kindergeld. Davon können wir hier nur Träumen. Auch wenn man eine sehr lange Zeit Krank ist, bekommt man oft sein Gehalt sechs Monate ausgezahlt. Hier sind es nur 6 Wochen. Danach gibt es hier nur das Geld der Krankenkasse.

Es bleiben also nichts weiter als Klischees übrig.

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was Whiz sagt stimmt, allerdings gibt es Firmen die sich nicht an die Gesetze halten und es gab letztes Jahr wieder fast 200 tote die durch Überarbeitung am Schreibtisch gestorben sind :( aber das sind traurige Einzelfälle.

Urlaub ist auch noch was wenig aber es kommt auf die Firmen an.

Gibt da auch genug Deutsche Firmen die halt auch mehr oder weniger Deutsche Arbeitsverhältnisse anbieten.

 

Außerdem sind meine Freundin und ich kräftig am sparen um uns wenn es soweit ist dort ein kleines Häuschen oder ne normal große Wohnung (also für Deutschland normal nicht für Japan) zu kaufen, wenn man dann mit 2 Personen arbeitet sollte das eigentlich kein Problem sein gut über die runden zu kommen.

 

Keeper

UK ist arbeitstechnisch wirklich sehr gut wie ich jetzt feststellen konnte, aber das Land ....

kommt vermutlich auch auf die Gegend an aber ich könnte es nicht empfehlen ;)

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Wo ich stehen möchte? Mit meinem jetzigen Gehalt (~65k/Jahr) mittelfristig auf 80%, und langfristig auf 50% zu reduzieren ;) Dann habe ich genug Geld zum leben und viel mehr Zeit.

Ist machbar, denke ich. Einfach immer am Traum festhalten und nie aus den Augen verlieren

Bearbeitet von P4PP3
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Am 1.9.2016 um 12:22 schrieb P4PP3:

Wo ich stehen möchte? Mit meinem jetzigen Gehalt (~65k/Jahr) mittelfristig auf 80%, und langfristig auf 50% zu reduzieren ;) Dann habe ich genug Geld zum leben und viel mehr Zeit.

Ist machbar, denke ich. Einfach immer am Traum festhalten und nie aus den Augen verlieren

Wobei es mit 50% aber schon eng wird, oder?
Je mehr Zeit Du hast, umso mehr Geld brauchst Du ja auch um diese zu gestalten und dann mit ~35k stelle ich mir das recht schwierig vor. :)

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@Erradicator:
Da steht 65k, nicht 35k. Ist ein KLEINER Unterschied... :rolleyes:;)

Solange man bie 50% nicht mehr verreist als aktuell und nicht viel mehr ausgibt in der zusätzlichen Freizeit, sollte das nicht so das Problem sein. Ich meine @work gibt man ja z.B. meist auch etwas Geld für Essen/Trinken aus. Je nach Firma und ob man eine Kantine hat oder nicht, können da am Tag auch mal schnell 15€ zusammenkommen (Frühstück, Mittagessen, Kaffee, sonstiges zu trinken).

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Und was sind 65k bei 50%?
32,5k also gerundet ~35k, wenn es dann doch nich genau 50% wird. ;)

...

Und dann bleibt es dabei: Den Lifestyle von 65k / Jahr durch 35k / Jahr zu ersetzen is nich ohne. Da sind drastische Einschnitte nötig. Erst recht, wenn man bei dem 35k Szenario auch noch jeden Tag 4 Stunden mehr an Freizeit hat, wie vorher mit 65k.

Von daher denke ich, is das viel mehr Wunschdenken, als realistisch.
Ich kenne solche Pläne auch von anderen Kollegen. Gemacht hat das am Ende so gut wie keiner. Und die Leute, die es gemacht haben, waren welche, die eher 80k aufwärts verdient haben und auch dann meist keine 50%, sondern eben 80%. z.B. wenn Nachwuchs anstand, usw.

Denn den gewohnten Wohlstand aufgeben ist schlussendlich doch nich so einfach und verlockend wie es erst mal klingt. Und teilweise auch gar nicht möglich, wenn man durch Immobilien oder Familie gebunden ist. Da ist man auf die 500, oder gar 1.000 Euro Netto mehr im Monat wirklich angewiesen. Auch mit 65k noch.

...

Nachtrag, was das Essen im Büro angeht:
Zuhause isst und trinkst Du dann nichts oder dort gibt es das umsonst? :D

Bearbeitet von Errraddicator
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vor 15 Stunden schrieb Errraddicator:

[...]Nachtrag, was das Essen im Büro angeht:

Zuhause isst und trinkst Du dann nichts oder dort gibt es das umsonst? :D

Doch klar, aber wenn man im Büro keine Kantine hat und täglich auswärts was isst, dann ist das definitiv teurer, als zu Hause sich etwas kleines zu machen oder für mehrere Leute zusammen zu kochen.

vor 14 Stunden schrieb Fitschi:

Ich glaube er meinte wohl 65k bei 50% Arbeit.[...]

So hatte ich das verstanden - ja. Arbeitszeit halbieren, Gehalt das gleiche haben wie jetzt.

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  • 1 Monat später...

Ich habe zwar keine Ahnung von der Selbstständigkeit, aber ich glaube, das wäre überhaupt nichts für mich. Ich möchte einen Job, der mir Sicherheit gibt und wo ich mir nicht jeden Monat Gedanken machen muss, ob genug Geld rein kommt. 

Ansonsten habe ich keine wirklich konkreten Vorstellungen. Hauptsache, die Arbeit macht Spaß und ich kann von der Kohle leben. Mehr will ich gar nicht. 

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Am 12.10.2016 um 13:51 schrieb pdfpeter:

Ich habe zwar keine Ahnung von der Selbstständigkeit, aber ich glaube, das wäre überhaupt nichts für mich. Ich möchte einen Job, der mir Sicherheit gibt und wo ich mir nicht jeden Monat Gedanken machen muss, ob genug Geld rein kommt. [...]

Wenn man ein entsprechendes Feld in der Selbstständigkeit hat, das einem Freude bereitet, in dem man ein Alleinstellungsmerkmal hat und in dem man gut ist kann die dir bedeutend mehr Geld bringen als ein 08/15-Job.

Wie das nur mit Komplexität so ist, kann man das im Vorfeld schlecht testen ob eine Geschäftsidee wirklich "einschlägt" oder wirklich verlässlich messen, wie gut man tatsächlich ist. Meiner Einschätzung nach scheitern die meisten Versuche, in die Selbstständigkeit zu gehen an fehlenden Alleinstellungsmerkmalen mit zugehörigem Markt.

Gruß, Goulasz :goulasz: 

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vor 2 Stunden schrieb Goulasz:

Wenn man ein entsprechendes Feld in der Selbstständigkeit hat, das einem Freude bereitet, in dem man ein Alleinstellungsmerkmal hat und in dem man gut ist kann die dir bedeutend mehr Geld bringen als ein 08/15-Job.[...]

Eine Absicherung hat man aber dann dennoch nicht.
Sagen wir einfach mal man spezialisiert sich auf eine Technik, die Entwicklung geht jedoch in eine komplett andere Richtung und man bleibt nicht am Ball - da kann man dann auch schnell mal zum "alten Eisen" gehören.

Zudem hat man als Selbständiger quasi keine Kündigungsfrist. Da kann es auch mal sein, dass man heute gesagt bekommt, dass man morgen nicht mehr erscheinen braucht, wenn man in Kundenprojekten eingesetzt wird. Mit eigenem Laden sieht es vielleicht noch einmal etwas anders aus, da man dann auch entsprechende Werte vorzuweisen hat, aber auch da hat man keine wirkliche Absicherung dagegen, wenn der Laden ganz plötzlich nicht mehr laufen sollte, weil ein Konkurrent nebenan aufmacht mit besseren Preisen.

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Das ist korrekt @Crash2001, aber das kann dir ebenso passieren, wenn du dich in einem Unternehmen befindest, das aufs falsche Pferd setzt.

Für mich gibt es ja neben "finanzieller Sicherheit" auch noch andere Arten des "Lohns". Selbstverwirklichung, flexible Arbeitszeiten, Sinnkopplung, etc. Da muss eben jeder für sich beurteilen, welches Modell mit welchen Parametern ihm in seiner Situation am besten passt.

Und was über "Rechnungen bezahlt wissen" hinaus notwendig ist, um für persönliche Zufriedenheit und gefühlte "Sicherheit" zu sorgen.

Gruß, Goulasz :goulasz: 

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Mein Ziel ist es mal bei einem Global Player zu arbeiten, also in der Größenordnung Google, Microsoft etc.

Ich finde es einfach unheimlich motivierend wenn die Arbeit, die man selbst verrichtet einen großen Einfluss auf andere Menschen hat. Mir geht es gar nicht darum sagen zu können: "Schau das hab ich gemacht, toll oder?" Sondern mir gibt es ein gutes Gefühl wenn Sachen, an denen ich beteiligt war, von Menschen benutzt und für gut befunden werden.

Auch wenn ich das Gehalt ebenso nicht als superwichtig empfinde, will ich schon genug verdienen um mir und meinen Kindern einen gewissen Lebensstandard zu sichern (was hier in München gar nicht so einfach ist).

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  • 3 Wochen später...

Ich möchte bei meinem aktuellen Arbeitgeber noch Führungskraft werden. Und logischer Weise auch noch etwas mein Gehalt steigern, wobei das dank Tarifbindung ja schon moderat funktioniert. Beides sieht im Moment noch ziemlich erfolgversprechend aus. Aber mal sehen,  was die Zukunft noch so bereit hält. ;)

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