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Wiedereinstieg nach 2 Jahren

14 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen, mich beschäftigt zur Zeit folgendes:

Ich habe im Juni 2016 meine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker bei der Telekom abgeschlossen. Wie viele andere auch wurde ich nicht übernommen - was auch an einem nicht vorhandenen Führerschein lag. Ich war die 3 Jahre als Servicetechniker im Privatkundenbereich unterwegs sowie beim unterirdischen Bautrupp.

Seit Dezember arbeite ich als Helfer im Bereich der Metallbearbeitung, dort möchte ich Geld  für meinen Führerschein und ein Work&Travel Aufenthalt im Ausland (6-12 Monate) sparen.

Wenn man davon ausgeht das mein Plan so aufgeht wäre ich gute 2 Jahre aus meinem gelernten Beruf raus - und das direkt nach der Ausbildung ohne danach weiterhin in dem Bereich tätig gewesen zu sein. Ich möchte jedoch unbedingt wieder als Servicetechniker anfangen - ob bei der Telekom oder bei einem Suppunternehmen spielt erstmal keine Rolle.

Ich mache mir nun jedoch Gedanken wie meine Chancen nach den 2 Jahren stehen? Könnte es beim Bewerbungsprozess Probleme geben da ich eine so lange "Auszeit" von meinem gelernten Beruf hatte?

Ich würde mich über ein paar Meinungen sehr freuen.

MfG Stinson

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Ehrlich gesagt kann ich absolut nicht nachvollzienen wieso du nicht in einem anderen Unternehmen in deinem Beruf arbeitest und dort Vollzeit Geld sparst statt als Helfer zu arbeiten und ich hoffe dass die Antwort darauf nicht der Führerschein ist.

bearbeitet von Uhu
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Im Bereich Systemelektroniker kenne ich mich zugegeben nur wenig aus. Generell würde ich jedoch versuchen, erst mal 1 Jahr in Deinem Beruf gearbeitet zu haben. Dann hast Du Berufserfahrung, kannst - wie @Uhu gesagt hat - dort Dein Geld sparen und hast das von Dir skizzierte Problem im Anschluss nicht.

bearbeitet von Errraddicator

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vor 46 Minuten schrieb Uhu:

Ehrlich gesagt kann ich absolut nicht nachvollzienen wieso du nicht in einem anderen Unternehmen in deinem Beruf arbeitest und dort Vollzeit Geld sparst statt als Helfer zu arbeiten und ich hoffe dass die Antwort darauf nicht der Führerschein ist.

Also ich habe jetzt einfach mal ein Paar Stellen auf dem "Schrittstein" Portal angeklickt, da wird schon recht häufig der Führerschein vorausgesetzt. Von daher ist das schon ein ziemlich guter Grund keine passende Stelle zu finden. - Daher finde ich es gut dass @Stinson auch jetzt einen machen will.

Ist halt ne echt blöde Zwickmühle. Muss denn das Jahr "Work&Travel" sofort sein? - Ansonsten könntest du ja erst den Führerschein machen, dann ne Stelle antreten und ein Sabatt Jahr einschieben. 

 

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vor 3 Stunden schrieb kylt:

Also ich habe jetzt einfach mal ein Paar Stellen auf dem "Schrittstein" Portal angeklickt, da wird schon recht häufig der Führerschein vorausgesetzt. Von daher ist das schon ein ziemlich guter Grund keine passende Stelle zu finden. - Daher finde ich es gut dass @Stinson auch jetzt einen machen will.

Servicetechniker ist nicht der einzige Job, den man als IT-Systemelektroniker ausführen kann. Daher beantwortet das die Frage nicht ...

bearbeitet von Uhu

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Der Führerschein ist der Hauptgrund weswegen ich nicht in dem Beruf arbeite.

Da ich bei der Telekom die Ausbildung absolviert habe ist es etwas anders. Ich weiß nicht inwiefern ihr euch mit der Ausbildung auskennt aber im Grunde lernt man dort nur Telekom spezifische Dinge, abgesehen von der Schule wo man alles lernt, jedoch nur in der Theorie.

Ich bin die jobbörsen durchgegangen und ich kann beim besten Willen keine Stelle als IT Systemadministrator oder etwas mit SAP annehmen da ich dort mehr als nur ein paar Wochen angelernt werden müsste.

Es ist also nicht so als hätte ich es nicht versucht und sollte sich eine Stelle in dem Bereich finden werde ich sie selbstverständlich annehmen.

Der Auslandsaufenthalt ist mir insofern wichtig da ich soetwas aufjedenfall mal gemäht haben will und jetzt der evt letzte und beste Zeitpunkt dafür ist.

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Also direkt nach der Ausbildung zwei Jahre was anderes machen finde ich persönlich gelinde gesagt suboptimal. 

Warum hast du das Work&Travel nicht vor deiner Ausbildung gemacht? Da wäre der richtige Zeitpunkt dafür gewesen. Den hast du verpasst. 

Übrigens muss jeder eingelernt werden, durch eine abgeschlossene Ausbildung ist man noch lange nicht fertig mit Lernen, egal ob die Ausbildung bei der Telekom oder in einer anderen IT-Bude gemacht wurde.

Ich kann dir nur ans Herz legen, such dir eine Stelle in deinem gelernten Beruf und bezahl deinen Führerschein vom ersten Gehalt. Arbeite ein paar Jahre in diesem Beruf und dann kannst du immer noch Work&Travel machen, wenn das dein unbedingter Wunsch ist. Vielleicht wäre ja sogar ein Sabbatjahr drin. 

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In diesem Beruf lernt man jeden Tag was neues dazu. Überall wird man mehr als nur ein paar Wochen eingearbeitet. Das liegt ggf. am Branchenwechsel den man durchführt (vom IT Systemhaus in der Ausbildung zum internen Admin eines Möbelhauses/Bank/Spedition/Großhändler whatever... in jedem dieser Betriebe wird mit anderer Software gearbeitet.. oder denkst du nen lokaler Telefonanbieter hat SAP?

 

Beim Führerschein sagte mal ein Fahrlehrer: Du bist nun berechtigt ein Fahrzeug zu fahren, aber das heisst nicht das du schon Auto fahren kannst. Soll heißen: Mit der Erfahrung im Beruf kommt erst dein Können, jenachdem in welche Richtung du gehen willst ist es sogar sinnvoll mehr als nur 1-2 Arbeitgeber gehabt zu haben (allein um dir Grundwissen in verschiedene Richtungen ,an die du vielleicht noch nicht gedacht hast, anzueignen

Viele Systemhäuser verlangen einen Führerschein das ist richtig, dann darfst du aber nicht explizit in Systemhäusern nach einer Stelle für dich schauen.

 

Ansonsten haben die anderen schon das wichtigste gesagt: Nach der Ausbildung direkt was anderes anfangen zu erarbeiten klingt erstmal nach: "Der hat die Ausbildung durchgezogen, aber eigentlich keine Lust auf den Beruf." Außerdem kannst du dich auch auf Fisi Stellen bewerben würde ich behaupten.

 

Ich wünsch dir viel Erfolg, für was auch immer du dich entscheidest.

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Es mag auch Systemhäuser geben, die dich einlernen und den Führerschein übernehmen. Ist nur leider recht selten.

Solltest du aktuell arbeitslos sein, hilft dir auch die Agentur für Arbeit, wenn der Führerschein zwingend für die Jobzusage notwendig ist. 

Grundsätzlich Rate ich dir aber, den Job, der dir die nächsten Jahr(zent)e noch Spaß macht, zu suchen. Nichts frustriert mich z.B. mehr, als in einem Job zu arbeiten, der mir kein Spaß macht.  

Ich sehe das Work&Travel auch nicht so schlimm an. Versuch dabei aber eher Jobs zu finden, die eher in diese Fachrichtung geht. Das ist dann auch Branchenerfahrung.

Je länger du mit dem W&T wartest, desto schwieriger wird mMn. das ganze Unterfangen. Ein Sabbatical zu bekommen wird mMn. deutlich schwieriger.

Ein Work&Travel ist für mich der Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand. Er hat dann zwar keine Berufserfahrung im klassischen Sinne, allerdings Job- und Lebenserfahrungen, die ihn vom "Grünschnabel-Status" abheben. Auslandserfahrungen sind doch auch wertvoll, vor allem wenn das Unternehmen in der Region präsent ist. 

Was du machst, bleibt letztlich dir selbst überlassen. 

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Eine Alternative wäre, sich bei einer Firma zu bewerben, die international aufgestellt ist - dort hast du vielleicht die Chance, eine Zeit lang an anderen Standorten der Firma zu arbeiten (das habe ich mal gemacht und es war toll ;) ).

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Ich bin auch IT-Systemelektroniker und habe dies in einer speziellen Firma (Sicherheitstechnik) gelernt.

Trotzdem habe ich auch 2 Jahre als IT-Admin gearbeitet. Das WIssen was man halt nicht im Job bekommt muss man halt privat aufarbeiten. Es gibt auch genug FI die machen während der Ausbildung nur Support und können im Bereich Server und Co von der Arbeit aus auch nix. Oder man hat nur MS Server und will danach Linux machen.

Meiner Meinung anch ist nach der Ausbildung ein guter Zeitpunkt die Richtung zu wechseln. Noch paar Monate/Jahre komplett fachfremd/gar nicht arbeiten macht alles nur schwerer.

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Ich werde euren Rat befolgen und mich weiter nach Stellen umschauen - auch nach welchen die ich vorher ausgeschlossen habe.

Nehmen wir nun aber mal an, dass das nicht klappt und ich weiterhin 1 Jahr als Helfer arbeite und dann ein halbes Jahr verreise. Wie wären die Chancen denn dann noch? Es kann ja nicht sein dass ich dann 3 Jahre Ausbildung umsonst gemacht habe - ich habe ja nichts verlernt, vielleicht etwas eingerostet aber das Wissen wird vorhanden bleiben. 

Was sind eurer Meinung nach die besten Möglichkeiten sich neben dem Beruf bzw. privat weiterzubilden? 

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vor 13 Stunden schrieb Stinson:

Nehmen wir nun aber mal an, dass das nicht klappt und ich weiterhin 1 Jahr als Helfer arbeite und dann ein halbes Jahr verreise. Wie wären die Chancen denn dann noch? Es kann ja nicht sein dass ich dann 3 Jahre Ausbildung umsonst gemacht habe - ich habe ja nichts verlernt, vielleicht etwas eingerostet aber das Wissen wird vorhanden bleiben.

Wenn man Karriereratgebern glauben schenken will, dann sollte man nicht länger als 1 Jahr auf Jobsuche nach der Ausbildung oder Studium sein. Mit der Ausbildung hat man ja noch nicht ausgelernt, sie befähigt einem ja nur mal einen Einstieg als Geselle zu finden. Und wenn das Fundament nur noch auf wackligen Beinen steht... Schwarzmalen bringt aber nichts, dir wird ja eh nichts anderes übrig bleiben als dich zu bewerben. Ich würde allerdings mit exponentiellen Aufwand rechnen im Vergleich mit dem Aufwand, den du gehabt hättest, wenn du dich bereits in der Ausbildung um einen neuen Arbeitgeber bemüht hättest.

Ich sehe das Problem hier für dich auch weniger im reinen Zeitfaktor, sondern viel mehr darin, dass deine Geschichte wie eine Ausrede wirken könnte und die einfach vertuschen soll, dass du im Jobeinstieg auf voller Breitseite gescheitert bist.

Bei deiner Geschichte würde mir als Personaler sofort folgende Gedanken kommen:

- Wenn man eine Ausbildung als Servicetechniker macht und da mit seinen Kollegen täglich zu den Kunden fährt, dann könnte man schon auf die Idee kommen, dass man als Geselle einen Führerschein brauchen wird weil man selbst der sein könnte der fährt. Es war also genug Zeit einen Führerschein zu machen zu mal - wenn es zeitlich nicht passt - es auch die Möglichkeit gibt den Führerschein in einem 14 Tage Crashkurs zu erwerben etc.

- Dann soll der Grund sein, dass du dich gar nicht irgendwo bewirbst, der Führerschein sein den man zum einem nicht für jede Stelle als ITS benötigt und um den du dich zum anderen schon längst bemüht haben könntest.

Im Endeffekt sieht es dann so aus, dass du schon hunderte Bewerbungen geschrieben, nichts bekommen und dann als Helfer angefangen hast. Da wird doch niemand wirklich glauben, dass du dich nirgendswo beworben hast und es deine freiwillige Entscheidung war, stattdessen lieber als Helfer zu arbeiten. Dass das natürlich trotzdem so ist, wird wohl leider nichts an der Skepsis ändern, die da unfreiwillig hoch kommt. Deshalb meine erstgemeinte Hoffnung im ersten Post dass der Grund für deinen Werdegang nicht der Führerschein ist ...

Ich würde wirklich gucken, dass du irgendwo einen Einstieg als ITS findest und das möglichst schnell.

bearbeitet von Uhu
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Darf ich mal fragen, warum du keinen Führerschein in deiner Lehrzeit gemacht hat? Hat es dir an Geld oder Lust gefehlt?

Work&Travel ist für Sprachkenntnisse und Interkulturelle Erfahrung sehr gut. Allerdings wirst du die als Servicetechniker nicht sehr häufig brauchen.

Es gibt Möglichkeiten den Führerschein in einem Intensivkurs in zwei Wochen zu machen. Vllt. hast du die Möglichkeit dir das Geld von deinen Eltern vorstrecken zu lassen. Dann wäre das sicher einfacher als erst mal ein Jahr von der Bildfläche zu sein und als Hilfskraft zu arbeiten.

Du solltest dir eins bewusst sein, die nächsten zwei Jahre nach deine Ausbildung entscheiden sehr stark über deine Zukunft. Fehler die du jetzt machst werden viel Zeit und Kraft kosten um sie wieder auszubügeln.

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