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  3. Ich würde tatsächlich beides verfolgen, zumindest wenn man für sich sagen kann wohin man sich spezialisieren möchte. Dann finde ich Zertifikate sehr bereichernd. Setzt natürlich voraus, dass das keine "Bullshit-"Zertifikate sind. Natürlich ist Berufserfahrung Goldwert. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass man dazu neigt "im Job" sich die Grundlagen nur in soweit anzueignen, damit es im Daily-Job funktioniert. Zertifikate/Kurse zwingen einen aber auch, sich mal in der Breite mit den Technologien auseinander zu setzen. Das gibt einem oft das Gefühl was eigentlich best practice in bestimmten Bereichen ist. Und manchmal übersieht man auch einfach Komfortfunktionen, wenn man sich das nicht mal "geführt und strukturiert" angeeignet hat. Dann funktioniert es zwar im Berufsalltag, ist aber umständlich gelöst, schlechter wartbar oder whatever ..
  4. Ich bin wirklich kein Pessimist und plädiere immer dafür, dass man Ziele und Träume im Leben braucht. Ich halte das Ziel "KI Entwicklung" allerdings in deiner jetzigen Situation für den völlig falschen Schwerpunkt. Du hast völlig richtig erkannt das der Bereich "KI Entwicklung" eigentlich nur etwas für Akademiker ist. Das ist einfach Fakt da braucht man sich auch nichts schönreden. Wobei ich hier noch mal zwischen KI Entwicklung im Forschungsbereich - also beispielsweise wie Google es mit AlphaGo macht - und den klassischen "Data Science" Feldern unterscheiden würde. In den Forschungsbereich kommst du praktisch nur mit Promotion. Da reicht auch der Bachelor nicht. Im Data Science Bereich (sprich Kundenanforderungen analysieren, Modelle bauen, etc.) geht schon was mit Bachelor, aber man muss schon im Studium die richtigen Schwerpunkte setzen und Praktika machen damit man da Chancen hat. Wie schon ausgeführt wurde sind das keine Stellen die nur an Informatiker gehen, sondern grundsätzlich auch an Mathematiker, Physiker oder an Absolventen die einen Statistik Schwerpunkt im Studium hatten. Das kann auch Biologie, Chemie oder Wirtschaft mit entsprechender Ausrichtung sein. Wenn man sich die Stellen im Data Science Bereich anschaut wirst du natürlich feststellen, dass eine Berufsausbildung dort als Voraussetzung nicht mal aufgelistet wird. Du wirst ohne Studium direkt aussortiert. Da wird dich auch keiner aus Neugierde einladen, weil das einfach kein Bereich ist, wo man Defizite in den grundlegendsten Grundlagen und Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten mit Leistungswillen und überragender Motivation ausgleichen kann. Das geht bei Entwicklerstellen wo man von einem in den anderen Technologie Stack wechselt, oder der Administrator unbedingt Entwickler werden will oder andersrum. Aber nicht im Data Science Bereich. Dazu kommt das man sich natürlich Python und ein paar Frameworks anschauen kann, aber das hat einfach mit dem Berufsbild nichts zu tun, weil das lediglich alles Werkzeuge sind die nur ein Bruchteil der eigentlichen Anforderungen darstellen. Man sucht da eben keine Anwendungsentwickler, sondern mehr oder weniger Wissenschaftler. Dir fehlt eigentlich das komplette Grundstudium für so eine Stelle. Das holt man auch nicht "einfach mal so nach" in der Freizeit. Wie gesagt, ich möchte dir dieses Ziel nicht madig machen. Aber ich sehe hier wirklich die Gefahr dass du in deiner Umschulung die völlig falschen Schwerpunkte setzt und dich völlig am Markt vorbei entwickelst. Das wäre wirklich sehr schade, denn dann wird es richtig richtig schwer mit der Jobsuche. Ich würde eher schauen dass du dich auf das eigentliche Ziel "Software entwickeln" konzentrierst und du dir die Sachen im C# oder Java Bereich aneignest, die gefragt sind. Wenn "KI Entwicklung" dann immer noch dein Traum ist, dann würde ich mal ein Informatik Studium anpeilen. Das hilft dir auch für deine Entwicklerstelle und wenn das gut funktioniert, gibt es inzwischen Master Studiengänge die neben dem Beruf ausgelegt sind und in diese Data Science Ecke gehen. Beispielsweise Big Data & Business Analytics in der FOM. Der Informatik Bachelor dort vermittelt inzwischen auch schon einige Basics in diesem Bereich. Realistisch wäre es dann mit Berufserfahrung als Softwareentwickler, Informatik Studium und nebenberuflichen Master im Big Data Bereich dann eine Traineestelle im Consulting zu ergattern. Ist halt nur die Frage ob du das wirklich willst, denn KI's entwickelst du da nicht mehr. Du mapst das was es schon gibt (Datenmodelle, Frameworks etc.) auf die Kundenanforderungen. Wenn du eher der bist der die Frameworks entwickeln will, dann bleibt tatsächlich nur das Uni Studium und die Promotion. Mit 40 als praktisch Berufsanfänger wird das aber wohl nichts mehr. Ist halt auch die Frage ob das alles in 10 Jahren noch so gefragt ist, weil die Standards werden jetzt entwickelt, nicht in 10 Jahren. Außerdem überwiegend gar nicht in Deutschland sondern vor allem in den USA und in China. Das wäre in meinen Augen ein realistischer Weg, womit man aber aufjedenfall auch erstmal die Chance auf einen Job hat nach der Ausbildung. So sehe ich da echt schwarz ...
  5. Guten Morgen, kurz zu deinen Fragen: Berufstitel/Tätigkeit: IT-Systemadministrator Titel der Weiterbildung: CISCO CCNA 200-125 Ggf. Gehalt vorher und nacher: keine Auswirkungen beim damaligen Arbeitgeber Weiterbildungsinhalt: Grundlagen Netzwerke https://learningnetwork.cisco.com/community/certifications/ccna/ccna-exam/exam-topics Meine persönliche Meinung zu IT-Zertifikaten ist total gespalten. Ich denke mir einerseits, daß meine neun Jahre Berufserfahrung als Admin und die vorherige Ausbildung als FISI wesentlich mehr gebracht haben als ein DIN-A4 Zettel, andererseits ist Deutschland ja ein "Scheinland". Man braucht immer irgendeinen Zettel mit irgendwas tollem drauf, meist jedoch dann nur als eine Art Eintrittskarte. Ganz unter uns: Die ganzen Associate Level Dinger hat doch inzwischen schon jeder. Ab CCNP wirds etwas interessanter für mich. Andererseits verstehe ich auch AG, die sich ab einem gewissen Level (Professional/Expert) einfach zusätzlich bestätigen lassen möchten, daß man halt nicht mehr auf Anfängerniveau rumbastelt... => Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich IT-Zertifikate nun gut finden und weiter verfolgen soll oder lieber auf meine Berufserfahrung bauen sollte.
  6. Nur weil jemand Dr. Ing. ist bekommt er als Kistenschieber keine 100k/Jahr.
  7. Gestern
  8. Sehe ich nicht so. Dass jemand etwas "freiwillig" macht, macht einen Umstand nicht plötzlich sittenkonform.
  9. Für so eine Tätigkeit hättest du aber dann auch keine Umschulung machen müssen, das ist dir bewusst. Ich glaube du hast mich falsch zitiert 🤔Zumindest weiß ich nicht was das Zitat von mir mit deinen Tarif zutun hat, ändert ja nichts daran das du extrem Wenig verdienst und wenig Urlaub hast. Ich würde trotzdem behaupten das es besser bezahlte Jobs gibt auch für jemanden mit einer psychischen Erkrankung wie deiner ohne das du mega unter stress stehst. So machst du halt einfach nur irgendwelche Hiwi arbeiten, wofür man jetzt nicht unbedingt eine Ausbildung/Umschulung benötigt und bestätigst wieder das es immer Leute gibt die für solche schlechten Bezahlungen selbst mit Umschulung oder Ausbildung arbeiten.
  10. falsch nicht, du würdest aber nicht die volle Punktzahl bekommen, da so keine Verbindung ins Internet möglich wäre.
  11. Erstellung? Betrieb? Bereitstellung als SaaS? PaaS? Ich halte die Zahlen von @Gottlike für realistisch. Pro Stunde oder Woche in etwa.
  12. wenn du mich schon zitierst, dann bitte richtig. Denn in dem Beitrag, den du zitiert hast, fehlt die Angabe vom Tarif. Und der ist BAP E2 und der liegt in Westdeutschland bei 10,13€
  13. Außerdem ist der Job bei Lidl an der Kasse stressiger, als das was ich mache. Ich habe täglich 8-13 Anwender, die ich mit Hardware beliefere. Am schönsten ist es, wenn der AW sagt, ich soll die neue Hardware nur hinstellen und ihn die Dokumente unterschreiben lassen. Und es ist ein Job ganz ohne Stress. Denn den, kann ich aufgrund meiner psychischen Erkrankung definitv nicht gebrauchen.
  14. Ich bekomme 10.13 plus 1.99 zulage. Ich hatte auch keine dreijährige Ausbildung, sondern eine zweijährige Umschulung in einem BFW. Und es ist über eine Zeitarbeitsfirma. Da wissen wir alle, dass die nicht viel zahlen wollen. Ich bin aber glücklich mit diesem Job.
  15. Der steigt ja mit der Betriebszugehörigkeit bis auf 30 Tage, wenn man den Job denn wirklich solange machen will.
  16. Für die angegebenen Tätigkeiten ist das Gehalt angemessen, meiner Meinung nach. Das sind Tätigkeiten die die meisten Azubis bereits nach Ende des ersten Lehrjahres selbstständig durchführen können, wenn nicht sogar früher. Lediglich der geringe Urlaub ist wirklich nicht ok.
  17. Natürlich nicht, deswegen ist es ja nur E2. Aber da @DarkerAngel13 das nunmal gerade macht ist "sittenwidrige Bezahlung" schlicht falsch.
  18. Dafür braucht man aber niemand mit einer dreijährigen Ausbildung.
  19. Naja, IMAC Services sind mit E2 mMn korrekt eingruppiert.
  20. Egal welche Umstände es sein mögen, sie rechtfertigen meiner Meinung nach von Arbeitgeberseite keine sittenwidrige Bezahlung.
  21. Bei Lidl an der Kasse gibts mindestens 12.50 EUR, aber ohne die Umstände zu kennen ist es halt schwierig zu beurteilen warum jemand den Job angenommen hat.
  22. Hallo zusammen, Mich würde interessieren was für Weiterbildungen ihr absolviert habt und was sie euch genützt haben( in Form eines Gehaltssprunges, eines neuen Jobs/Positionswechsel oder auch fachlich). Mir geht es nicht darum somit die für mich passenden Fortbildungen zu finden, da es nicht die IT gibt, interessant ist es aber dennoch. Falls das unerwünschtes Content sein sollte bitte löschen. Angaben könnten wie folgt aussehen: Berufstitel/Tätigkeit: Titel der Weiterbildung: Ggf. Gehalt vorher und nacher: Weiterbildungsinhalt: Ciao, 111
  23. Sie verdient 9,79 EUR / Stunde. Das sind knapp 0,5 EUR über dem Mindestlohn und 0,2 EUR über einem Gehalt bei McDonalds. Das ist hart.
  24. puh da hast du dich aber extrem unter Wert verkauft... 2100 brutto is schon echt schlecht als Gehalt und dann auch nur 24 Tage Urlaub? Bitte sag mir das du dieses Angebot nur angenommen hast um dich nach etwas anderem umzuschauen weil du direkt zum Ende der Ausbildung nichts gefunden hast.
  25. Minimalangaben: Alter: 34 Wohnort: Ingolstadt letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): Fisi Sommer 2018 Berufserfahrung: 6 monate Vorbildung: Hauptschulabschluss, abgebrochene Ausbildung zur Kinderpflegerin, staatlich geprüfte Altenpflegehelferin Arbeitsort: Ingolstadt Grösse der Firma: keine Ahnung Tarif: BAP E2 Branche der Firma: IT Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Arbeitsstunden pro Woche real: 40-45 Gesamtjahresbrutto: 25200 Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 24 Sonder- / Sozialleistungen: keine Variabler Anteil am Gehalt: kein Verantwortung: keine Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Rollout (Workstations, PCs, Laptops, Testgeräte, Handscanner, Apple-GEräte) - Auslieferung von Hardware inkl. Installation, Austausch von Althardware,
  26. Ich bin auch gerade bei der Prüfungsvorbereitung auf diese Aufgabe gestoßen... dank der Forenbeiträge konnte ich die erste Aufgabe relativ fix lösen.. Aufgabe bb) Ermitteln Sie die maximale Anzahl an Routern, die dieses IP-Paket noch passieren kann: Gehe ich hier von der Time-To-Life Kennziffer aus ? In diesem Fall also : 7f -> 128 ? Aufgabe bd) Erläutern Sie, wie der Client den Quell-Port erzeugt hat ? Ich bin bei meiner Bearbeitung auf den Source-Port f060 gekommen, dezimal 352..ist dies korrekt ? be) Bestimmen Sie den Zielport in dezimaler Schreibweise und den Namen der Anwendung, die der Client auf dem Server anspricht. Destination Port= 0019 -> 25 = SMTP
  27. Das große Problem liegt darin, daß man am Anfang eben nicht weiß ob man ein Überflieger sein kann oder nicht. Doch wenn man es sich nicht vor nimmt, wird man ein größeres Ziel eh nie erreichen. Auch ich mußte zwischendrin mal ein paar Zelte nieder reißen um mir einen Wolkenkratzer bauen zu können. Manchmal können jahrzehnte ins Land ziehen, bis man da ist wo man hin möchte, aber das ist in jedem Beruf so. Deshalb reicht der Wille alleine nicht unbedingt aus - manchmal ist es natürlich auch hilfreich, wenn man wohlwollende Unterstützer auf Kundenseite finden kann, daher ist der soziale Aspekt im Umgang mit den "anderen" sehr wichtig. Ich kenne noch mehr FIs die auch schon sehr anspruchsvolle Tätigkeiten als Engineering Berater hatten und in Richtung Manager gingen. Daher glaube ich, daß ein Studium grundsätzlich nicht immer notwendig ist, wenn man an seinen Fähigkeiten arbeitet und das große Ziel nicht aus dem Auge verliert. Man muß nur eine Entscheidung fällen, es sich auch zutrauen und das auch klar den anderen zeigen, sonst wird man nie entsprechend einsortiert. Wie aber in jedem Spiel kann es sein, daß man sich wie blöd abrackert und kein Land gewinnt. Doch dann muß man eben reflektieren und notfalls die Kursrichtung ändern. Vielleicht auch mal eine Insel umfahren um auf die andere Seite zu gelangen als den direkten Weg zu nehmen. Jeder wird mir zustimmen, daß hierbei der Charakter und Wille ebenso wichtig sein können wie auch die Fähigkeiten und das Durchhaltevermögen, bzw. Motivation. Bei manchem "Poser" kann der Charakter sogar schon ausreichend sein... Es gibt sicher auch viele, die sich mit ihren grundlegende Eigenschaften und Fähigkeiten etwas überschätzen. Es ist manchmal schwer sich selbst realistisch einzuschätzen und man sollte daher sich auch mal in der Umgebung nach ehrlichen Bewertungen umschauen und diese beherzigen. Wenn man eben nicht über den Kellercoder hinaus kommt ist das eben so - viele können aber so sehr glücklich alt werden und man sollte immer stolz darauf sein was man so alles Positives gemeistert und geleistet hat und sich nicht immer nur nach oben hin vergleichen um sich unnötig selbst zu deprimieren.
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    • Ich bin wirklich kein Pessimist und plädiere immer dafür, dass man Ziele und Träume im Leben braucht. Ich halte das Ziel "KI Entwicklung" allerdings in deiner jetzigen Situation für den völlig falschen Schwerpunkt. Du hast völlig richtig erkannt das der Bereich "KI Entwicklung" eigentlich nur etwas für Akademiker ist. Das ist einfach Fakt da braucht man sich auch nichts schönreden. Wobei ich hier noch mal zwischen KI Entwicklung im Forschungsbereich - also beispielsweise wie Google es mit AlphaGo macht - und den klassischen "Data Science" Feldern unterscheiden würde. In den Forschungsbereich kommst du praktisch nur mit Promotion. Da reicht auch der Bachelor nicht. Im Data Science Bereich (sprich Kundenanforderungen analysieren, Modelle bauen, etc.) geht schon was mit Bachelor, aber man muss schon im Studium die richtigen Schwerpunkte setzen und Praktika machen damit man da Chancen hat. Wie schon ausgeführt wurde sind das keine Stellen die nur an Informatiker gehen, sondern grundsätzlich auch an Mathematiker, Physiker oder an Absolventen die einen Statistik Schwerpunkt im Studium hatten. Das kann auch Biologie, Chemie oder Wirtschaft mit entsprechender Ausrichtung sein. Wenn man sich die Stellen im Data Science Bereich anschaut wirst du natürlich feststellen, dass eine Berufsausbildung dort als Voraussetzung nicht mal aufgelistet wird. Du wirst ohne Studium direkt aussortiert. Da wird dich auch keiner aus Neugierde einladen, weil das einfach kein Bereich ist, wo man Defizite in den grundlegendsten Grundlagen und Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten mit Leistungswillen und überragender Motivation ausgleichen kann. Das geht bei Entwicklerstellen wo man von einem in den anderen Technologie Stack wechselt, oder der Administrator unbedingt Entwickler werden will oder andersrum. Aber nicht im Data Science Bereich.  Dazu kommt das man sich natürlich Python und ein paar Frameworks anschauen kann, aber das hat einfach mit dem Berufsbild nichts zu tun, weil das lediglich alles Werkzeuge sind die nur ein Bruchteil der eigentlichen Anforderungen darstellen. Man sucht da eben keine Anwendungsentwickler, sondern mehr oder weniger Wissenschaftler. Dir fehlt eigentlich das komplette Grundstudium für so eine Stelle. Das holt man auch nicht "einfach mal so nach" in der Freizeit. Wie gesagt, ich möchte dir dieses Ziel nicht madig machen. Aber ich sehe hier wirklich die Gefahr dass du in deiner Umschulung die völlig falschen Schwerpunkte setzt und dich völlig am Markt vorbei entwickelst. Das wäre wirklich sehr schade, denn dann wird es richtig richtig schwer mit der Jobsuche. Ich würde eher schauen dass du dich auf das eigentliche Ziel "Software entwickeln" konzentrierst und du dir die Sachen im C# oder Java Bereich aneignest, die gefragt sind. Wenn "KI Entwicklung" dann immer noch dein Traum ist, dann würde ich mal ein Informatik Studium anpeilen.  Das hilft dir auch für deine Entwicklerstelle und wenn das gut funktioniert, gibt es inzwischen Master Studiengänge die neben dem Beruf ausgelegt sind und in diese Data Science Ecke gehen. Beispielsweise Big Data & Business Analytics in der FOM. Der Informatik Bachelor dort vermittelt inzwischen auch schon einige Basics in diesem Bereich. Realistisch wäre es dann mit Berufserfahrung als Softwareentwickler, Informatik Studium und nebenberuflichen Master im Big Data Bereich dann eine Traineestelle im Consulting zu ergattern. Ist halt nur die Frage ob du das wirklich willst, denn KI's entwickelst du da nicht mehr. Du mapst das was es schon gibt (Datenmodelle, Frameworks etc.) auf die Kundenanforderungen. Wenn du eher der bist der die Frameworks entwickeln will, dann bleibt tatsächlich nur das Uni Studium und die Promotion. Mit 40 als praktisch Berufsanfänger wird das aber wohl nichts mehr. Ist halt auch die Frage ob das alles in 10 Jahren noch so gefragt ist, weil die Standards werden jetzt entwickelt, nicht in 10 Jahren. Außerdem überwiegend gar nicht in Deutschland sondern vor allem in den USA und in China. Das wäre in meinen Augen ein realistischer Weg, womit man aber aufjedenfall auch erstmal die Chance auf einen Job hat nach der Ausbildung. So sehe ich da echt schwarz ...
    • Guten Morgen, kurz zu deinen Fragen: Berufstitel/Tätigkeit: IT-Systemadministrator Titel der Weiterbildung: CISCO CCNA 200-125 Ggf. Gehalt vorher und nacher: keine Auswirkungen beim damaligen Arbeitgeber Weiterbildungsinhalt: Grundlagen Netzwerke https://learningnetwork.cisco.com/community/certifications/ccna/ccna-exam/exam-topics   Meine persönliche Meinung zu IT-Zertifikaten ist total gespalten. Ich denke mir einerseits, daß meine neun Jahre Berufserfahrung als Admin und die vorherige Ausbildung als FISI wesentlich mehr gebracht haben als ein DIN-A4 Zettel, andererseits ist Deutschland ja ein "Scheinland". Man braucht immer irgendeinen Zettel mit irgendwas tollem drauf, meist jedoch dann nur als eine Art Eintrittskarte. Ganz unter uns: Die ganzen Associate Level Dinger hat doch inzwischen schon jeder. Ab CCNP wirds etwas interessanter für mich.    Andererseits verstehe ich auch AG, die sich ab einem gewissen Level (Professional/Expert) einfach zusätzlich bestätigen lassen möchten, daß man halt nicht mehr auf Anfängerniveau rumbastelt... => Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich IT-Zertifikate nun gut finden und weiter verfolgen soll oder lieber auf meine Berufserfahrung bauen sollte.
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