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  1. Letzte Stunde
  2. Hey dnyc, Deine Gedankenansätze wirken wirr und gehen auch in eine vollkommen falsche, depressiv verstimme Richtung. Nur weil jemand viel Geld mit seiner Idee verdient hat, heißt es nicht, dass er sein Leben als sinnvoll sieht. Im Umkehrschluss ist ein Leben auch nicht sinnlos, wenn Du wenig Geld verdienst/keine Berühmtheit erlangst. Ich denke wir können Dir hier nicht weiterhelfen. Such Dir bitte professionelle Hilfe. Die erste Anlaufstelle wäre Dein Hausarzt. Das Leben ist nicht so grau wie es Dir vielleicht gerade erscheint. Kopf hoch. Alles Liebe und gute Besserung!
  3. Es ist tatsächlich nicht wirklich immer vom Vorteil sich das Programmieren autodidaktisch beizubringen. Gerade wenn es um die Grundkenntnisse geht. Es kommt häufiger vor, dass sich angehende Azubis schlechte Coding Angewohnheiten "beibringen", die dann im Nachhinein während der Ausbildung ausgebügelt werden müssen. Das kann sich dann für den Ausbilder etwas mühselig gestalten. Gerade wenn man nicht wirklich weiß, wo man anfangen soll. Es gibt mindestens genauso viele schlechte Programmiertutorials auf Youtube, wie es gute gibt. Fängt dann damit an, dass direkt mit einer GUI-Anwendung gestartet wird und nicht mal die Grundlagen wie z.B. Datentypen angesprochen werden. Und wenn man mit dem Programmieren gerade anfangen will, fehlt einem das Hintergrundwissen zwischen solch schlechten und guten Tutorials zu differenzieren. Ein guter Ansatz wäre hier natürlich im Forum nachzufragen welche Quellen man anfangs nutzen sollte.
  4. Gestern
  5. Was hat das Leben für einen Sinn, wenn man im Leben nichts bedeutendes erreicht hat? Leute wie Zuckerberg oder Dorsey, die haben einen Sinn. Die haben etwas bedeutendes entwickelt, zu einer Zeit, in der es Bedarf dafür gab. Die haben den Intellekt und die Gesundheit und das Talent dazu. Das Leben ist sinnlos und dient nur der Evolution. Also muss man sich selbst einen bedeutenden Sinn geben. Was bringt es, wenn man sein Leben lang einfach nur Angestellter ist und zu Hause ohne Freunde nichts anderes macht als Netflix zu suchten? Ein Bekannter von mir hat viel Geld mit eigener Software und Selbstständigkeit verdient und hat jetzt ein Unternehmen mit einem Freund gegründet. Dann noch verheiratet und Haus gekauft. Viele Freunde. Sowas beneide ich total und denke mir, das will ich, ich hab das verdient, nicht die anderen. Aber man erkennt selbst, dass man nicht die Voraussetzungen wegen schlechter DNA hat, so etwas zu erreichen. Also gehe ich arbeiten zu schlechten Konditionen bei einem beschissenem Arbeitgeber, gehe dann nach Hause und schaue fern. Und im Urlaub liege ich im Bett bis ich wieder arbeiten gehe. Aber beschweren darf man sich nicht, es geht einem ja gut, andere haben es viel schlimmer...
  6. Die Frage ist, was dagegen spricht außer Freizeit opfern?
  7. Also ich habe es mir natürlich schon angesehen. Die frage war viel mehr ob ich es mir wirklich jetzt schon erlernen sollte?
  8. also auch noch "die ganze" Technik. wie wärs mit sowas? bei eurem Problem braucht ihr aber keine Entwickler. Ihr braucht Personal das den Entwicklern alles abnimmt, das nix mit Entwickeln zu tun hat. Also Präsentationen beim Kunden, First Level Support, Schulungen. das ist ein Problem von keinen oder den falschen Anreizen. Aber eigentlich ist es nur ein Problem aus deiner Perspektive. Problematisch ist viel mehr deine Einstellung von unbezahlten und vermutlich noch undokumentierten Überstunden. Was tut die Firma denn um dich und die anderen zu Überstunden zu motivieren? Und wenn du das beantwortet hast, frag dich warum die anderen nicht genau wie du am Wochenende arbeiten um irgendwelche Termine zu halten.
  9. Wenn du nicht weißt, was du sonst mit deiner Zeit anfangen sollst, sieh es dir an. Wird dir schon nicht schaden.
  10. Moinsen, starte ab September meine Ausbildung zum FiAe und werde in der Firma mit C# programmieren. Nun stellt sich für mich die Frage ob ich die Sprache jetzt schon erlernen soll (praktisch habe ich zwei Monate bis die Ausbildung beginnt) oder lieber warten soll und alles mit meinen Mit-Azubis in der Schule bzw. im Unternehmen lernen soll? Programmieren an sich ist nichts neues für mich habe zuvor schon Projekte in Swift und Java geschrieben bzw. auch schon paar Front-End Sachen mit HTML, CSS, JavaScript gemacht. Wie war es denn bei euch konntet ihr schon die zu benutzende Programmiersprache oder habt ihr sie erst während der Ausbildung erlernt? Vielen Dank im Voraus.
  11. Aktuell sind es vierzehn, eine Kleine Redaktion und der größte Teil ist Sales, aufgeteilt nach Sales im Innendienst und Sales Außendienst. Lohnbuchhaltung, HR, Infrastruktur etc. läuft alles über die Mutterfirma. Ich habe keine Ahnung, welche Jobs das sein könnten, das ist eine Mädchen für alles Stelle. Und was die Aufgaben angeht, eigentlich alles was mit der Technik zu tun hat. Sei es mal bei Excel helfen, Domain und DNS Zonenveraltung, Verwaltung der Cloud und On Premise Hostingumgebung, bei letzterem hat aber noch die Mutterfirma IT ihre Finger mit drin, Zertifikatsverwaltung, die komplette Softwareentwicklung mit den Tools drumherum und in der Kommunikation mit dem Kunden auch alles wo es um Technik geht. Leiden vielleicht nicht unbedingt, es gibt zwei Entwickler, die das recht relaxt sehen, die lassen ihre Arbeit am Schreibtisch, wenn sie nach Hause gehen und das tun sie eben auch wenn gerade was down ist und andere noch bleiben. Die zwei anderen Entwickler sind zunehmend unzufriedener, bedingt durch die ständigen Projektwechsel und weil die anderen eher schlampig arbeiten. Aber deren Ansprechpartner bin ich und ich kann das dann nur weitergeben, da heißt es dann nur, wir suchen ja Entwickler, dann haben wir mal einen passenden Kandidaten, aber dann macht der Vorstand plötzlich das Budget nicht locker. Wenn ich dann mit dem Vorstand rede, heißt es nur unsere Zahlen müssen besser werden, dann gibt es auch wieder Budget und dann werden nochmal Leute im Sales eingestellt. Aber ganz nebenbei, unsere Zahlen sind gut, die Gewinnerwartungen werden zweimal im Jahr nach oben geschraubt und am Ende sind sie dann nicht erfüllt und die Investoren sind unzufrieden und wir müssen wieder sparen usw.
  12. Hallo, Ich würde mich ebenfalls über die Aufgaben und Lösungen vom Sommer 2020 für FIAE freuen pepenguin@web.de
  13. Ob eine Art von solche Weiterbildung in Deutschland gibt. Ich habe nur den Operativer und Strategischer Professional als Bildungsmöglichkeiten gefunden. Die dauern aber länger als 2 Jahren (wenn ich mich richtig informiert habe).
  14. Hall noch mal Wenn ich die Ausbildung hoffentlich bestehe, habe ich mir gedacht, dass ich mich evtl. weiterbilden soll. Ich bin bei einer Abteilung, dass sie mit Netzwerke nichts zu tun hat, aber ich wurde gerne auf dem Netzwerkenbereich steigen. Ein Studium möchte ich nicht Anfangen. Mein Studium habe ich damals abgebrochen..also, ich bin kein Theorietyp. Desweiteren, da ich nah an die 30 bin, möchte ich auch nicht viel Zeit mit 2-3 jährigen Weiterbildungen 'verschwenden' (nur wenn sie nebenberuflich ist). Meine Frau möchte, dass wir endlich eine Familie starten, weil nach 30 wird schwerer und schwerer für Frauen. Was ich mir vorstelle, ist eine Art von Weiterbildung wie die Cisco Networking Academy: Bei Cisco es gibt bestimmte Spezialisierungen, z.B. Cloud, Voice, Security, Design, Data Center, etc Wenn ich nichts finde, werde ich meine Abteilungsleiter fragen, wie ich mich intern (durch Workshops und Seminare) weiterbilden kann. Danke im Voraus.
  15. an der stelle .. wie groß ist die Firma? was macht der Rest der Angestellten falls es einen gibt? Ich kann die Entwickler nicht alles machen lassen und ernsthaft glauben das die Sache funktioniert. Aber gut das wird sehr oft geglaubt. Nein. Aber du bist auch kein Entwickler (mehr). Es gibt zwei Varianten, du akzeptierst das und suchst Jobs die zu deinem aktuell ausführten Job passen, oder du versuchst wieder Entwickler zu werden. Letzteres ist ohne das Opfern von Freizeit nicht möglich. Zur ersten Variante, schreib dir doch mal zum Spaß eine Stellenbeschreibung für deine aktuellen Aufgaben. Die Situation in der Firma wirst du nicht verbessern können, zumal scheinbar nur du "leidest". Aus der Beschreibung rate ich, das da gar kein Wille zur Veränderung existiert bis her lief ja auch alles. Und sinnvolle Änderungen wären an der Stelle auch noch teuer.
  16. Hallo! Könnte mir bitte jemand FISI Prüfungen + Lösungen Sommer 2020 zusenden? Zumindest GA1 & WISO zerre88@web.de Grüße
  17. Das Design Fachinformatiker.de (dark) hat bei mir nicht denselben Footer, wie das "normale" Design. Dazu komme ich auf eine Fehlerseite, wenn ich auf jobs.fachinformatiker.de versuche das Impressum über den Footer zu erreichen: Entschuldigung, es ist ein Problem aufgetreten Die aufgerufene Seite existiert leider nicht Fehlercode: 1S160/2
  18. Also wir haben uns gewehrt und es gab auch Meetings und dann funktioniert das genau einmal und dann läuft es wieder so wie vorher. Als Besonderheit sei hier zu erwähnen, der PO ist der Vorgesetzte und noch dazu der Geschäftsführer der Tochterfirma, PO ist auch eigentlich die falsche Definition, denn die Zweizeiler die er als Anforderung schreibt, sind nicht zu gebrauchen und meistens nicht durchdacht. Ich renne dann im Vorfeld hinterher und sammle die Informationen zusammen, um eine brauchbare Usertstory daraus zu machen. Trotzdem hängt es dann oft genug in der Planung an Fragen die nur der, meistens nicht anwesende PO, beantworten könnte. Mir bleibt dann nur Wahrscheinlichkeiten anzunehmen, um überhaupt weiter machen zu können, das funktioniert aber nicht immer und sorgt dann eben für zusätzlichen Stress. Es gibt aber in der Konstellation keinen mehr, bei dem man sich beschweren könnte. Mal davon abgesehen, haben nicht alle Entwickler ein Problem damit, denen ist das schlicht egal. Das sind ehrlich gesagt viele Basics, in die ich mich vor 10 Jahren mal eingelesen habe und die nicht so relevant waren, dass ich sie dann in einem schriftlichen Test wiedergeben könnte. Das mit der Basisklasse ist dahingehend gemein, weil es mit C++ möglich ist, mit C# aber wiederrum nicht. Das meinte ich mit den Monaten an Vorbereitung, ist nicht ganz so leicht, wenn man permanent den Drang hat "richtige" Arbeit zu machen.
  19. Moin, Ich denke ihr habt euren PO in den letzten Jahren extrem verwöhnt. Gegen dieses ständige Wechseln der Aufgaben und Projekte muss man sich rechtzeitig wehren, ansonsten hört das nie wieder auf. Setzt euch als Entwickler zusammen und macht euch Gedanken wie man eine sinnvolle Organisation der Projekte und Aufgaben umsetzen könnte, geht damit zu den Vorgesetzten. Die Stellensuche sehe ich auch als erfolgsversprechendsten an. Zu den Fragen an denen du gescheitert bist... mit sowas muss man halt rechnen, da gehört dann auch teilweise Glück dazu ob man gerade über das jeweilige Trivialwissen verfügt. "ob von mehreren Basisklassen abgeleitet werden kann" - Ist zum Beispiel ziemlich Basic, das sollte man wissen wenn man sich nicht gerade als Junior bewirbt. Einen Algorithmus spontan zu implementieren... ist wieder eine ganz andere Geschichte. Es gibt einen Haufen Blogs und Artikel mit denen man sich auf solche Situationen vorbereiten kann. Als ich das letzte mal auf Stellensuche ging, habe ich einen Haufen davon gelesen; einfach um durchgehend im Bewerbungsmodus zu sein. Dazu noch die Basics auffrischen - lief gut.
  20. Darauf wollte ich letztlich hinaus. Es gibt dann keine Vergleichbarketi mehr zwischen verschiedenen Jahrgängen.
  21. Den OCP (1Z0-808+9) für Java 8 habe ich mal gemacht, in der Hoffnung, dass es was bei Bewerbungen bringt, die Angebote sind genauso schlecht wie vorher auch. Da noch weiter Geld und Zeit zu verbrennen sehe ich nicht ein, diese IHK-Prüfung als FI am allerwenigsten, da lerne ich ja nicht mal was und anschliessend wird man immer noch im Gehalt gedrückt, weil man nicht die "echte Ausbildung" gemacht hat. Ich kenne hier Kollegen die die Ausbildung regulär gemacht haben und noch weniger als ich bekommen, so um die 2200€/m. Einer hat wenn ich recht erinnere einen 42h/w Vertrag mit der bekannten Klausel "Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten", davon hat er reichlich. Der ist bei einem recht grossen Laden mit jährlichen Umsatzrekorden, allerdings eben kein Tarif, dementspr. sehen dann auch die Gehälter dort aus. Die Firma in der ich bin bildet auch aus, von den Azubis wird regelmässig keiner übernommen, der Letzte ist danach in den ÖD mit dem Ziel Beamtenlaufbahn, weil er auch nix gescheites als FI gefunden hat. Der macht dort jetzt ein Verwaltungsstudium oder wie sich das nennt. Wenn du hier in der Region nicht in einen Konzern mit IGM-Tarif reinkommst gibts einfach nicht mehr. Würde ich bei Daimler braindead 8/h in Dreischicht Türgummis in Autos reinklopfen hätte ich mehr als das Doppelte. Kleine Bude, kleines Gehalt, egal was du dort machst, ist halt so. Irgendwann werde ich schon noch was Besseres finden, aktuell macht es halt Corona nicht einfacher zu wechseln.
  22. Hi, also folgendes ist meine Situation, bei uns gibt es kein richtiges Projektmanagement, unser Abteilungsleiter ist unser PO und der ist zuständig für mehrere Produkte, 5 sind es insgesamt, davon werden 4 noch weiter entwickelt und das eine noch supportet also Bugs gefixt usw. das hat aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel, ist in einer anderen Sprache geschrieben, kein stück OOP mit viel gedoppelter Logik und Null dokumentiert, also jedes Mal ein Spaß wenn man einen (vermeintlichen) Fehler suchen muss. Vermeintlich deshalb, denn das Produkt hat eine Schnittstelle zu einem anderen Produkt bei uns im Haus, die weisen aber immer erstmal alle Schuld von sich, sind aber doch häufig das Problem. Aber egal, darum soll es nicht gehen. Wir sind ein kleines Team von 5 Entwickler, mit sehr unterschiedlichen Erfahrungsstufen und auch Motivation. Einer ist so der Typ, ich weiß nicht, wie das geht und lässt es dann, ein anderer so ein ich mach es mal irgendwie und checke es ungetestet ein und stelle die Story auf to Review, die macht dann nachher noch 3-4 Schleifen, bis sie fertig ist. Und ich bin der Senior Kollege in der Runde, der auch Lead Rolle inklusive technischen Verantwortung und die für die anderen Kollegen. Von seitens des PO wechseln ständig die Prioritäten, wir haben oft an einem Tag an allen 4 Projekten zu tun, jeder an einem anderen. Es gibt teilweise Releasepläne mit Features, aber die sehen dann vor, dass Produkt 1,2,3 im Juli ausgerollt werden müssen und Produkt 4 dann im August. Die nicht unerhebliche Menge an Support, der üblicherweise Vorrang hat, wird nicht eingeplant. Stellenweise habe ich aber zwei Leute, die nur mit Support beschäftigt sind, also Bug suchen, Fehler nachvollziehen. Das wird durch die Eigenheiten der Entwickler noch deutlich verzögert, bei vielem wäre ich schneller, aber ich kann nicht alle Tasks allein erledigen. Weil wir dann nie fertig sind und um Juli weder 1,2 oder 3 mit dem Feature so weit haben, muss dann immer das fertig gemacht werden, wo die Kunden am kritischsten sind. Aber natürlich nicht, ohne dass es anschließen noch mehr Druck gibt nach dem Motto 2,3 sollten doch schon längst fertig sein, was macht ihr eigentlich den ganzen Tag. Dabei habe ich in der von mir eingeführten Task und Ticketverwaltung extra auch eine Zeiterfassung, in der man das sehen könnte. Das zu der Entwicklung, denn neben der Entwicklung sind wir auch der technische presales, müssen zum Kunden, Produkt erklären, Workshops halten etc. Haben Abstimmungsmeetings mit den Kunden, wenn eine neue Schnittstelle gebaut werden muss, liegt auch die Kommunikation mit dem Kunden und die technische Entscheidung komplett bei uns. Wir sind auch der technische Ansprechpartner für die Kunden, sie rufen dann also direkt bei uns an. Wobei das alles überwiegend meine Aufgaben sind. Genauso wie hier mal schnell eine Statistik erstellen und als Präsentation für den Vorstand verpacken oder für eine Schnittstelle ein Powerpoint für den Kunden zu erstellen. Dann gibt es noch so Nebenschauplätze wie der ständige Geiz mit Ressourcen. Uns laufen Festplatten voll, vornehmlich am Wochenende oder im Urlaub, natürlich ist der Entwickler schuld, der hätte besser programmieren müssen (Ja, war ja nur die über 20 Jahre alte Software…) Aber eigentlich soll ja eh alles in die Cloud, Cloud First und so, nur mehr kosten darf es nicht, was ein Ding der Unmöglichkeit, denn die alte Infrastruktur ist seit Jahre abgeschrieben und beim eben genannten Geiz hat es auf dem Papier auch nicht so viel gekostet. Nur Entwickleressourcen, aber die halt nicht in Korrelation aufgeführt. An manchen Tagen, habe ich 3 Meetings und 4 Telefonabstimmung in denen es alle um komplett andere Themen geht und in der Zwischenzeit, soll ich eigentlich noch programmieren. Dazu kommen noch ein paar Aufgaben, die ich jetzt bewusst nicht erwähnt habe. Ich bin nur noch gestresst, ich fühle mich unter Druck, leiste auch ständig unbezahlte Überstunden, bin genervt von der Inkompetenz mancher Entwickler und der Selbstverständlichkeit, dass ich das zu kompensieren habe. Das mehr an Aufgaben wird bei mir mit der besseren Bezahlung gerechtfertigt, wobei das ein höheres Fixgehalt, insbesondere aber Quartalsweise Boni sind, für die aber oft einiges an nicht kompensierter Mehrarbeit drauf geht. Wie alles andere, was ich bemängele, habe ich auch das Thema schon oft beim Vorgesetzten angesprochen, das ich zu viele Rollen habe und auch das die Entwickler teilweise Probleme mit dem ständigen Projektwechsel haben, aber es heiß, als Entwickler müsste man das abkönnen und das von jemanden der noch nie in seinem Leben ernsthaft programmiert. Auch das nicht alle im Team für ihre Position geeignet sind, ist bekannt, aber seit Jahren wird nur drumherum geredet und geht aber leider immer zu Lasten der anderen im Team. Ich bin, als angestellter Entwickler, mittlerweile an dem Punkt, dass das was ich am wenigsten tue, das coden ist. Jeden Tag steht es auf der ToDo Liste, aber meist kommt was anderes dazwischen und ich bin froh, wenn ich mal halbwegs den anvisierten Feierabend nach 8h Arbeit auch schaffe. Dementsprechend bin ich auch nicht mehr ganz auf der Höhe was die Fähigkeiten und Neuerungen der aktuellen Frameworks angeht und auch absolut nicht in der Lage mich in meiner Freizeit da noch einzuarbeiten. Ich bin schon neidisch auf den Entwickler, der einfach sagt, ich weiß nicht, wie es geht und es ist ok für ihn und geht dann nach Hause und lässt die Probleme auf der Arbeit. Ich mache mir selbst Vorwürfe, dass ich den Druck so ernst nehme und oft auch am Wochenende arbeite, nur um mal was fertig zu bekommen und nicht die Arbeit einfach mal Arbeit sein lassen kann. Ja, inzwischen sollte ich ganz schnell weg von der Firma, soweit bin ich jetzt auch schon seit einem Jahr. Es gab ein paar Gespräche als Entwickler und ich habe aber auch deutlich gemerkt, dass ich aus der Position herausgewachsen bin bzw. meine Fähigkeiten etwas verkümmert sind. Beim einen habe ich beim schriftlichen Test zu den Grundlagen des Frameworks/der Programmiersprache versagt, ich wusste schlicht nicht mehr ob von mehreren Basisklassen abgeleitet werden kann oder nicht oder ob der Ressourcenverbrauch bei Funktion X sich exponentiell oder linear verhält. In einem anderen Gespräch sollte ich schnell man den Bellman-Ford Algorithmus von Pesudocode implementieren und bin gescheitert, auch konnte ich kaum noch Such Algorithmen auflisten, geschweige denn die Vor- und Nachteile erörtern. Das letzte Mal, als ich damit was zutun hatte war 2006 oder so. Ich habe also nicht den Eindruck, dass ich nennenswerte Chancen als Entwickler hab, ohne mich mehrere Monate auf die Gespräche vor zu bereiten. Ich wüsste aber auch nicht, welche Rolle sonst die passende wäre. Kurzum, ich bin gefangen auf der Position, auf der ich gerade bin. Ich habe versucht dem Stress entgegen zu wirken, täglich etwas Sport, sei es auf dem Heimtrainer oder mit dem Fahrrad unterwegs. Teilweise funktioniert das, oft löse ich dabei aber dann gedanklich irgendwelche Probleme und sitze direkt im Anschluss wieder am Rechner. Meine sonstigen Freizeitaktivitäten sind dann eher noch Serien schauen, damit der Kopf mal aufhört über aktuellen Problemstellungen nachzudenken. Ich habe das Gefühl, mein Leben besteht nur noch aus Arbeit und über Arbeit nachzudenken und so sehr ich mich über den Kollegen aufrege der Dinge einfach liegen lässt und auch im größten Stress einfach Feierabend macht, so sehr beneide ich ihn auch. So, entschuldigt den sehr vielen Text, ich hatte das Bedürfnisse, die Situationen zum besseren Verständnis, teilweise erklären zu müssen. Was ist euer Eindruck von der Situation und wie würdet ihr damit umgehen?
  23. Schwierige Gradwanderung. Auf der einen Seite finde ich es gut, dass man das Niveau eines Studienabschlusses hoch hält. Das ist auch in meinem Sinne als Absolvent. Auf der anderen Seite darf man es natürlich nicht übertreiben. Dein Beispiel ist natürlich albern. Ich verstehe schon worauf du hinaus willst, aber in keinem Jahrgang sitzen nur "Superhirne" verschiedener Abstufungen. Und wenn dem so wäre, würde dem Professor durch die Probeklausuren mit Sicherheit auffallen, dass er da einen außergewöhnlich guten Jahrgang vor sich hat und es mit dem Schwierigkeitsgrad nicht übertreiben. Zumal du den Schwierigkeitsgrad auch nur bis zu einem gewissen Grad anziehen kannst, wenn alle Klausurteilnehmer den Stoff komplett durchdrungen haben. Deswegen halte ich dein Beispiel für albern. Man könnte sich stattdessen die Frage der Fairness stellen. Es gibt stärkere und schwächere Jahrgänge. Also gibt es auch "leichte" und "schwere" Klausuren. Ist es im Sinne der Chancengleichheit fair die Klausur mit einem starken Jahrgang zu schreiben? Ist es fair, dass Jemand der den Stoff weniger gut durchdrungen hat durchkommt, nur weil er die Klausur mit einem schwächeren Jahrgang gemeinsam geschrieben hat und dadurch ins Mittelfeld gerückt ist? Anforderungen sollten vergleichbar und transparent sein. Ich muss wissen was ich leisten muss um die Klausur bestehen zu können. Wenn die Klausur stark in ihrem Schwierigkeitsgrad schwankt, ist das nicht mehr gegeben. Das ist das Problem.
  24. Wo hört Niveauerhaltung auf und wo fängt Etilitarismus an... Die Durchfallquote in so einem Modell hat ja erstmal wenig mit dem Niveau des Kurser/der Kursteilnehmer zu tun...da könnte eine Reihe Superhirne sitzen udn eine Reihe Ultra-Superhirne und ein eingebildeter Dekan siebt die SUperhirne aus, damit er sich an seiner Quote aufgeilen kann... Von sowas hat glaube ich @Zaroc schon mal bei einem Mathe-Prof berichtet...jämmerliches Verhalten...
  25. In der Prüfung kam z.B. noch die SWOT-Analyse dran. Vielleicht sollte man sich dies auch noch anschauen. Ich weiß nur nicht mehr, ob dies in GA1 oder GA2 kam.
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