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Showing content with the highest reputation since 03.06.2016 in allen Bereichen

  1. 28 points
    ich gestehe ich habe nur überflogen .. aber da ich solche Fälle kenne einmal mein Friesensenf dazu: - die IHK überlässt das Urteil und die Auswirkung über einen Täuschungsversuch nach meinen Erfahrungen ( Plural ! ) dem Prüfungsausschuß. - das Fachgespräch hat stattgefunden und wurde mit 0 Punkten bewertet ? Kann nicht sein. Wenn, dann wurde die Projektdoku mit 0 Punkten bewertet. Ein Fachgespräch mit 0 Punkten zu beenden halte ich für ne Kunst ... solange man physisch anwesend ist. - die Mitteilung der IHK umfasst natürlich nur eine Note und keine Begründung. Das war schon immer so. Wenn Du das Zustandekommen der Noten verstehen willst beantragst Du Akteneinsicht. Dafür brauchst Du keinen Anwalt. Die kann auch nicht verweigert werden wenn man das sachlich korrekt und freundlich beantragt. Gegen die Noten als solche hast Du praktisch keine Chance, da die pariätisch gebildet wurden. Der Anwalt kann nur wegen Formalien klagen, nicht gegen eine inhaltliche Beurteilung. Dafür fehlt ihm die Fachkompetenz, nicht mal die IHK verteidigt Noten eines PA aus gleichem Grunde. Dafür wird immer der PA neu zusammen gerufen ( und wie der sich dann freut .... ) Erkennt der Anwalt einen Formfehler so kann er dagegen klagen. Das wird länger als 6 Monate dauern.... Ich fasse zusammen: 4 Seiten nicht gekennzeichneter Zitate ? Keine Ahnung mehr wie so was kommen kann ? Spar Dir den Anwalt und den Schaum vorm Mund. Nehmen wir mal an der Anwalt bekäme durch dass der PA die Doku doch bewertet, dann liegt es wieder im Ermessensspielraum des PA die Täuschung ( sorry, aber das IST Täuschung ) wie auch immer in die Note einfliessen zu lassen. 4 Seiten von 10-15 ohne Bewertung ? Dann bist Du praktisch wieder raus. Ohne die Detailnoten zu kennen ... aber wenn die Doku wegen des erheblichen Anteils nicht gekennzeichneter Zitate auf "Mangelhaft" kommt und das Fachgespräch mangels Inhalt oder brauchbarer Verteidung auch nicht viel besser ist verlierst Du auch .... Spar das Geld, Du wirst nicht gewinnen... EDIT: "Schadensersatz" gegen die IHK geltend zu machen ist ganz sicher ne nette Idee Deines Anwalts, gelle ? Damit definiert er den Streitwert und damit SEIN Salär.
  2. 17 points

    Projektarbeit ungenügend!

    Ich stelle mal eine wilde Behauptung auf, ohne das beweisen zu können: Die Doku wurde einfach anhand meiner LaTeX-Vorlage "aufgefüllt". Das erklärt auch die Punktlisten anstatt des Fließtextes (die sind nämlich so in der Vorlage drin, nur dass sie dort auch Stichpunkte darstellen sollen). Es wurden einfach alle Punkte, die "aus dem Internet" stammen, 1-zu-1 ohne Sinn und Verstand übernommen und noch nicht einmal die Formatierung verändert. Zusätzlich zu den genannten Kritikpunkten (keine Begründungen, keine Methodik erkennbar, keine Artefakte vorhanden, fehlerhafte Wirschaftlichkeit, kein wirklich lesbarer Text) kann ich gut nachvollziehen, warum diese Arbeit ungenügend ist. Sie ist weit von einer professionellen Dokumentation eines Abschlussprojektes entfernt.
  3. 16 points
    Nein. Gab's nicht und wird's auch nicht geben. Da hab ich einfach nicht die Eier dazu.
  4. 16 points

    Aufhebungsvertrag vorgelegt bekommen

    Es hat doch noch funktioniert. Die IHK fordert keinen Ausbilderschein, erst wenn noch ein Azubi eingestellt wird. Somit hab ich endlich eine neue Stelle. Die Lohnklage wegen dem jetzt alten AG läuft. Ich bin froh das es ein Ende hat.. Sent from my HUAWEI GRA-L09 using Fachinformatiker.de mobile app
  5. 15 points

    Meine Projekdoku

    Hallo, ich hab am 31.01 meine Prüfung zum FISI bestanden. Auf die Projektdoku habe ich 96% erhalten. Ich habe diese Anonymisiert und dachte mir ich lad sie mal hoch, vlt hilft das dem ein oder anderem Prüfling der aktuell im stress ist Ich hab meine screenshots rausgenommen weil da zu viel von der Infrastruktur drinne ist. Ich hab die Titel der bilder drinne gelassen damit kann man sich dann denke ich ganz gut vorstellen was in etwa im Anhang für bilder/screenshots waren. Projekt Anonymisiert.pdf
  6. 15 points
    Nabend zusammen, kleines Update nach einem 3/4 Jahr. Hab die fachliche Stelle im November angetreten. Im März wurde die Probezeit einseitig durch den AG vorzeitiger beendet, da man mit meiner Leistung mehr als zufrieden war. Im Mai wurde mir die Teamleiterstelle angeboten, die vorherige Teamleitung intern in ein neu gegründeten Bereich wechselt. Seit Juni bin ich nun Teamleiter eines kleinen sechs köpfige Teams. Damit beantwortet sich meine ursprüngliche Frage: Öfters als man denkt. Der Teamleiter ist natürlich "kleiner" als der IT-Leiter. Aber aktuell für mich ausreichend. Im Nachgang betrachtet hab ich mich letztes Jahr richtig entschieden. Gruß Bockreiter
  7. 15 points

    Depression während der Ausbildung

    Ein kleines Update: Ich habe mich vorhin mit meinem Ausbilder unterhalten und das Thema auch mal zur Sprache gebracht. Es verlief äußerst positiv, mir wurde z.B. auch gesagt, dass meine bisherigen Leistungen einwandfrei sind (und der Mann spart für gewöhnlich nicht an Kritik), nur dass es in letzter Zeit eben hapert. Als ich ihn auf meine Depression angesprochen habe, habe ich viel Verständnis und Zuspruch bekommen und er hat auch seine Meinung geäußert, dass der Chef dafür Verständnis haben wird. Im Zweifelsfall wird man mich wohl auch dabei unterstützen, mir professionelle Hilfe zu holen und auch der Punkt, mir eventuell einen anderen Aufgabenbereich zukommen zu lassen (nur um aus zu schließen, dass es an meiner momentanen Tätigkeit liegt) steht im Raum, sofern von mir gewünscht. Ich bin gerade ziemlich froh darüber, wie gut ich es getroffen habe. Danke euch allen für eure Ratschläge.
  8. 15 points

    Ausbildung FIAE 2017 oder 2018?

    Das bedeutet, sie bilden sehr wohl aus, sie wollen nur dich nach dem Praktikum nicht ausbilden. Im Extremfall bedeutet es sogar, sie bilden dieses Jahr wirklich lieber garnicht aus, anstatt dich auszubilden. Das wird den zukünftigen Ausbildern teilweise genau so bereits in der ADA-Schulung beigebracht. Denn indem man sagt, man bildet nicht aus, muss man keine Repressalien, Diskussionen oder schlechte Nachrede befürchten und muss sich auch keine Gedanken darüber machen, dem Anwärter zu sagen sein Lebenslauf ist toll, aber er ist ein ********. In Zeiten von Social Media auch nachvollziehbar. Und wenn ich mir so ansehe was du bisher alleine hier geschrieben hast: ...kann ich diese Entscheidung sogar nachvollziehen. Ich schätze, wenn du dich dort ebenfalls so präsentiert hast, hätte ich genau so gehandelt. Eigentlich hast du exakt dieses jenes gemacht. Nach unserer Meinung gefragt! Du bekommst lediglich nicht die Antworten, die du dir erhofft hast.
  9. 15 points
    Darf ich vorstellen? Ich. Es geht alles. Ich hab ne 40h Woche. 30 Tage Urlaub. Überstunden werden abgefeiert. Alles was über 40h geht und/oder zu Zeiten gearbeitet wird an denen frei ist (WE, Feiertage, etc.) werden als Sonderurlaub gut geschrieben. Und können auch als ganze Tage genommen werden. Im Normalfall macht ich um 16 Uhr Feierabend. Habe Gleitzeit. Fange aber lieber früh an. Kollegen fangen zum Teil erst Mittags an. Auch kein Problem. Und ich bin bei mehr als 60k. Man darf sich nur nicht verarschen lassen. Hatte vorher auch einen Vertrag von einem großen Konzern auf dem Tisch liegen. 23 Tage Urlaub, Überstunden abgegolten, weniger Gehalt, befristet bis 2020 und falls man durch jemanden ersetzt wird, der mehr drauf hat, reicht es, wenn sie das ankündigen. 2 Wochen später ist der Vertrag dann nichtig. Ich sage bei sowas direkt ab. Und ich sagen den Firmen auch, warum ich dort nicht anfangen will. Sollten vielleicht mehr Leute machen, damit sie wissen, was Phase ist. Wenn man dem potenziellen AG nicht sagt, was einen am Vertrag stört, wird er auch nicht draus lernen. Und so lange es Menschen gibt, die zwar jammern, aber nix ändern und weiter für viel zu wenige Geld arbeiten gehen, ändert sich an der Situation auch nix. Warum auch? Alle meine Mit-Azubis arbeiten noch in der Ausbildungsfirma. Bekommen mehr als 2k weniger Gehalt (pro Monat!) als ich. Aber jammern nur. Und ändern nix. Selbst schuld.
  10. 13 points

    Als FISI auch mal Programmieren dabei?

    Wenn du so erfahren bist und dich in allen Sachen so perfekt auskennst: warum stellst du dann überhaupt Fragen in diesem Forum? Thread ist aufgrund chronischer Beratungsresistenz geschlossen.
  11. 12 points

    Einmal Danke sagen!

    Ich möchte mich bei allen Foren mitgliedern bedanken, die Beiträge hier haben mir sehr geholfen, beim bestehen der Prüfung (72 Punkte Insgesamt)! Besonderer Dank gilt auch Stefan Macke und seinem Blog! Macht weiter so, zukünftige Azubis werden ebenfalls Dankbar sein. 😁
  12. 12 points

    Abschlussprüfung mai 2019 FIAE

    Als Mod geht mich das was an. Bitte lies Deine PN zu dem Thema ... und Deine "Mituser" sind uns als eigene Accounts willkommen. Gerne auch ein wenig zurückhaltender ... es sei denn, Du kannst die -1- jetzt schon beweisen ;)
  13. 12 points

    Wie viel verdient ihr?

    Nach etwas über zwei Jahren wollte ich mal wieder eine Wasserstandsmeldung abgeben. Der AG ist seit 2015 immer noch der Gleiche (so lange habe ich es schon lange nicht mehr in ein und der selben Firma ausgehalten 😍 🤩). Mittlerweile bin ich nicht mehr nur teil Unternehmensleitung einer operativen Tochter sondern auch in der Holding und fahre meine eigenen Einsätze in Kundenprojekten stark herunter. Aktuell darf ich mich um ein internes Mergers & Acquisitions (M&A) Projekt kümmern. Ist etwas ganz Neues für mich und eine vollkommen andere Welt. Am Gehalt hat sich außer Inflationsausgleich und der Verschiebung einiger Komponenten (im Sinne Anpassung an den Aufgabenumfang) nicht wirklich viel getan. Die Familie freut sich über weniger Hotelübernachtungen und mehr #qualitytime. Alter: 43 Wohnort: Hessen letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FiAe (2002) Vorbildung: Abitur, 4 Semester Informatik Berufserfahrung: 17 Jahre Arbeitsort: Frankfurt am Main Größe der Firma: ~450 in Deutschland Tarif: keine Branche der Firma: IT Dienstleistung / Beratung Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Arbeitsstunden pro Woche real: 50 Gesamtjahresbrutto: 178.000€ Anzahl der Monatsgehälter: 15 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: Dienstwagen, Betriebliche Altersvorsorge, VWL Variabler Anteil am Gehalt: 3 Monatsgehälter (Unternehmensziele, persönliche Ziele) Verantwortung: Teil der Unternehmensleitung / Prokurist (disziplinarisch für 60 MA und einen Umsatz von 12 Mio€) Tätigkeiten im Bereich: Management, Strategie, Portfolio, Sales(-Unterstützung)
  14. 11 points

    Bewerbungsgespräch - Arbeitszeit

    Klingt alles sehr dubios. Da du quasi schon dort weg bist würde ich dir raten: Konzentrier dich auf dein Projekt, bzw die Präsentation (natürlich während der Arbeitszeit). Ansonsten Dienst nach Vorschrift, die "Drohung" ignorieren, keine extra Stunden machen und abwarten. Je nach religiösität vielleicht noch beten dass die eigene mündliche Prüfung so früh wie möglich stattfindet. Und nur für den Fall dass dein Betrieb das auch nicht weiß: Der Ausbildungsvertrag endet mit den magischen Worten der Prüfer. Sobald da einer ansetzt zu "Herzlichen Glückwunsch, Sie haben bestanden" bist du ein freier Hauself. Mit der Socke dem vorläufigen Ergebniss gehst du ein letztes Mal in die Firma, legst eine Kopie der Socke des Zettels deinem Ausbilder und/oder der Personalabteilung vor, holst deine restlichen Sachen, zündest beim Rausgehen alles an und das war's. Sollen sie doch deine Minusstunden verrechnen, ich bin immer noch der Meinung, dass es teurer für die Firma ist die Stunden zu korrigieren als einfach das normale Gehalt zu bezhalen, aber... Die paar Kröten machen dich nicht arm. Arbeitszeugniss anfordern, prüfen und wenn es nicht "wohlwollend" ist Korrektur fordern.
  15. 11 points
    Noch ein Tipp @david.petersonIch würde mich mal grundsätzlich mit solchen Formulieren in Zukunft etwas zurückhalten, nach so einer Bauchlandung.
  16. 11 points

    Was stört euch an euerm Beruf?

    Die Faulheit mancher IT-Kollegen
  17. 11 points

    Neue Anstellung und Wechselkriterium

    Wie immer, bei diesen Anfragen von Arbeitgeber-Seite: Pullermann auf den Tisch. Was Ihr verlangt, hast Du geschrieben. Was seid Ihr bereit zu zahlen? Eine Bis-Angabe reicht. Ohne das wird es heute nix mehr. Der Markt ist, zumindest an guten Leuten, weitgehend leer gefegt und ob es Dir passt oder nicht, in München konkurrierst Du immer auch mit BMW, Google, Microsoft und Co.. Da kannst Du argumentieren, was Du willst. Eure Kosten und ob ihr damit über die Runden kommt jucken den Arbeitnehmer genauso wie Euch dessen Miete, nämlich gar nicht. Ihr sucht einen Netzwerker mit Erfahrung in München. Was seid Ihr bereit zu zahlen? 30k, 50k, 70k, 100k? Wie sieht es mit Dienstwagen, Firmenhandy, Altersvorsorge und Co. aus? Dann vergleichst Du das mit anderen Angeboten und weißt, ob das noch mal was wird oder nicht. Und falls Ihr nicht so viel zahlen könnt wie BMW und Co., lasst Euch wahlweise etwas einfallen (Home-Office-Arbeitsplätze für Ostdeutsche z. B.) oder gesteht Euch ein, dass Ihr schlicht nicht konkurrenzfähig seid. ... Ganz davon ab: Du bist in einem Fachforum und hier laufen eine Menge potenzieller Kandidaten rum. Auch einige aus der Region Bayern/München. Warum verplemperst Du Deine Beiträge darauf, darüber zu lamentieren, dass Euch die Leute weglaufen, anstelle konstruktiv dran zu gehen und Werbung zu machen? Schlussendlich redest Du Euren Laden mit derartigen Beiträgen eher schlecht als dass Du proaktive Werbung machst und jemanden begeistert, bei Euch eine Werbung einzureichen. Was bei mir als Arbeitnehmer ankommt ist: Uns rennen die Leute weg, wir müssen deshalb Neue haben, machen 08/15 Support-Tätigkeiten und können/wollen nicht marktgerecht bezahlen. Ist das der Eindruck, mit welchem Du Leute motivieren willst?
  18. 11 points
    An deiner Stelle würde ich weniger jammern und mehr Zeit investieren um nen ordentlichen AG zu suchen.
  19. 11 points

    Geld

    Das geht für die ganzen Nutten und Koks drauf
  20. 10 points
    Die oberen 1% sind nicht superreich, sondern reich. Superreich sind lediglich eine Hand voll Familien, denen die großen Betriebe und jeweils zig Milliarden Vermögen gehören. Übrigens fast ausschließlich vererbt. Diese Familien bilden bestenfalls 0,01% der Bevölkerung und "die oberen 10.000" ist hier beinahe wörtlich zu nehmen. Wenn es überhaupt so viele sind. Dass in solche Debatten nie unterschieden wird, zwischen Einkommen und Vermögen, oberen 10%, 1% und 0,01%, ist für mich der Grund, warum solche Studien zwischen Propaganda und Fake News rangieren. Dass diese Nicht-Unterscheidung von Medien nur allzu gerne 1:1 in die Welt posaunt wird, untermauert, dass es doch eine Rolle spielt, wem die Medien gehören. Einkommen aus eigener Arbeit hat nichts mit Reichtum zu tun. Sobald Du einmal ausfällst (Scheidung, Krankheit, Invalidität, etc.) war es das mit dem Einkommen und Du landest, je nach Absicherung, nach wenigen Jahren in Hartz IV oder einer vergleichbar finanzschwachen Situation. Da bist Du schneller arm als es Dir lieb sein kann. Das ist alles, aber nicht reich. Auch steht bei Euch, sogar mit 7,5k netto im Monat, kein Ferrari in der hauseigenen Tiefgarage und Du hast keine Lange und Söhne auf dem Handgelenk. Eine gültige Definition lässt sich nicht an Euro, sondern an Möglichkeiten festmachen. Jeder, der auf sein Arbeitseinkommen angewiesen ist, gehört schlussendlich noch zur Mittelschicht. Zwar nicht der statistischen, aber der erlebten. Natürlich kann so jemand wohlhabend sein, weil er z. B. 5 oder 10k netto monatlich verdient und später einmal ein Haus samt Mercedes besitzt. So jemanden geht es gut bis sehr gut. Reichtum/Oberschicht ergibt sich allerdings erst, wenn jemand ausreichend Besitz hat, der ihm auch im Falle einer Krankheit seinen Wohlstand garantiert. Jemand, der nicht mehr arbeiten muss, aber trotzdem gut leben kann. Das kann die Folge einer gut bezahlten Beschäftigung sein, ist aber weit häufiger ein Erbe. Wer Millionenwerte in Immobilien, Aktien oder Unternehmen besitzt, der ist reich. Dieser jemand ist frei, kann sein Leben gestalten wie er möchte und ist gegen 99% der Lebensgefahren immun. Da steht dann auch schon einnmal der Ferrari vor der Tür, weil es keine Rolle spielt, ob das Auto 50k, 100k oder 200k kostet. Und superreich ist erst derjenige, der nicht nur Millionen, sondern hunderte Millionen oder gar Milliarden besitzt. Solche Leute wissen nicht, wohin mit ihrem Geld und denen kann auch (zumindest finanziell gesehen) der schwerste Schicksalsschlag wenig Schaden zufügen. Man ist too big to fail geworden. Da geht es vorrangig darum, wie lang die Privatyacht oder der Privatjet sein soll. Die Frage nach reich entscheidet sich also nicht danach, ob man 1.000 Euro mehr oder weniger monatlich zur Verfügung hat, sondern am Grad des Besitzes und der damit verbundenen Freiheit sowie Sicherheit in der Lebensgestaltung. Drei mal dürft ihr raten, warum solche Daten in der Klassengesellschaft Deutschland kaum bis gar nicht erhoben und erst recht nicht publiziert werden. 😎
  21. 10 points

    Wie geht ihr mit Fehlern um?

    Ich habe mal ausversehen ~17 Tabellen in einer produktiven Datenbank gelöscht. Das waren die Schritte danach: Vom Schock erholen Chef Bescheid sagen was passiert ist Kunden erzählen warum das System aktuell im Wartungsmodus ist (in dem Fall aber nicht "ich hab scheiße gebaut", eher "da ist etwas mit der Datenbank") Plan machen wie die Daten wieder hergestellt werden Chefs vom Plan erzählen Kunden sagen wann das System vorraussichtlich wieder funktioniert Problem lösen Plan machen, wie man sowas verhindern kann Am Ende hat es gut 10 Stunden gedauert bis die Daten wieder da waren und 12 Mitarbeiter des Kunden mussten sich die Zeit irgendwie anders vertreiben. Wichtig ist halt, locker bleiben, nicht in Panik geraten und an einer Lösung arbeiten. Wenn mein Fliesenleger das Waschbecken kaputt haut möchte ich nicht, dass er weinend in der Ecke sitzt oder sich 1000 mal entschuldigt. Mir ist auch egal, ob ihm der Fliesenschneider aus der Hand gefallen ist oder ob er einfach seinen neuen Hammer ausprobieren wollte. Ich möchte, dass er schnellstmöglich dafür sorgt, dass ich mir morgen wieder die Hände waschen kann. Genauso gehe ich an die Sache ran, wenn ich es bin der was kaputt macht - oder hinter der Deadline bin oder oder oder. Am Ende geht es darum die Sache in Ordnung zu bringen. Wenn andere mit Schreien oder Beleidigungen reagieren, joa kann passieren.. Kurz über sich ergehen lassen, und weiter arbeiten. Wenn die anderen sich gar nicht mehr einkriegen: Je nach Situation würde ich weggehen/auflegen und später wieder kommen/anrufen oder noch eine weile zuhören.
  22. 10 points

    Informatiker-Kaffee

    Sag mal, verstehst du unsere Antworten nicht? ITler sind nicht die durchgeknallten Nerds, die sich 24/7 nur mit IT und Gadgets beschäftigen.
  23. 10 points

    Prüfung bestanden !

    Hrmpff... so typisch deutsch... statt sich einfach mitzufreuen dass hier jemand gut und erfolgreich bestanden hat wird jede Nadel im Heuhaufen gesucht.
  24. 10 points

    Abschlussprüfung mai 2019 FIAE

    Ich möchte jetzt auch etwas zu diesem Thema schreiben, da mich die Reaktionen von einigen doch sehr ärgern. Man kann auch objektiv zugeben, dass der Schwierigkeitsgrad der IHK Prüfungen extrem schwankt und man Glück haben muss, dass man eine "leichte" Prüfung erwischt. Nur weil man ggf. persönlich eine leichte Prüfung erwischt hat und deswegen ein gutes Ergebnis einfahren konnte, muss man nicht die Meinungen von anderen Forumsteilnehmern abwerten. Ich habe während des Lernens mit dem gleichen Wissensstand Ergebnisse zwischen 78 % und 91 % erzielt. Ich habe jede Prüfung unter regulären Bedingungen (zeittechnisch etc.) absolviert und mich sehr gut vorbereitet. Die Prüfung am letzten Mittwoch ist ausgesprochen anspruchsvoll gewesen. Das lag nicht an den Aufgabenthemen, sondern, wie schon andere angemerkt haben, an den Fragestellungen. Ich bin bei anderen Prüfungen nie in Zeitnot geraten, in den meisten Fällen konnte ich alle fünf Handlungsschritte bearbeiten. In dieser Prüfung konnte ich jedoch die Pseudocodeaufgabe nicht umsetzen, da ich sehr viel Zeit für das Verständnis der Datenbankenmodellierung benötigt habe. In den meisten anderen Prüfungen habe ich die Aufgaben zu relationalen Datenmodellen in ~ 10 Minuten durchgezogen. Bei dieser Prüfung musste aus zwei, drei Sätzen der gesamte Zusammenhang konstruiert werden. Einige Kausalitäten wurden überhaupt nicht erwähnt, sondern mussten logisch hergeleitet werden. So etwas benötigt natürlich Zeit. Was genau die Where-Klausel bei den SQL-Abfragen bzgl. des Wartungsintervalls sein soll, kann ich auch im Nachhinein nicht sagen. Was wurde hier genau verlangt? Wrapper-Klassen und Pattern in der Objektorientierung und ein sehr verklausulierter Pseudocodetext schließen das Gesamtbild ab. Bei der ersten Aufgabe hatte ich Glück, dass ich mir den Projektstrukturplan am vorherigen Tag angeschaut habe. In der Berufsschule haben wir diesen nicht durchgesprochen. Man hat in den Aufgabenstellungen gemerkt, dass die IHk die Prüfung schwierig gestalten wollte. Einfach nur mit dem Ziel, unverständliche Aufgabenstellungen zu schaffen. Und im Gegensatz zu anderen Prüfungen gab es dieses Mal keine Aufgaben zum Ausgleichen, wie eben z. B. den Netzwerkplan oder Fragen zur OOP mit denen man sich locker eine 30 Punkte Basis schaffen konnte. Und wenn jedes halbe Jahr jeder erzählt, dass SEINE Prüfung die Schwerste aller Zeiten gewesen sein soll, warum höre ich dann von den FiSis und die FiSes, dass ihre Prüfungen sehr entspannt und fair gewesen sind? Die schwierige Prüfung der FiSis (GH2) ist die leichte Prüfung der Anwender gewesen. Und das ist ein Zustand der nicht akzeptabel ist. Es wäre schön, wenn Forumsteilnehmer die diese Prüfung nicht geschrieben haben, nicht abwertend über das Schwierigkeitsempfinden derjenigen urteilen würden, die diese tatsächlich geschrieben haben. Danke.
  25. 10 points

    Diskriminierung, Abgrenzung und Schubladen

    Mal aus dem unwissenden, versucht Objektiven Standpunkt (aber irgendwie voll am Topic vorbei^^): Du willst (wenn ich das richtig verstanden habe) dazu gehören, am besten wenig gefragt werden, weißt aber slebst das du auffällst. Ich seh hier irgendwie einen Zwiespalt. Wir sind inzwischen bei 'normalos' und 'nicht-normalos' angelangt - das Schubladen-denken das du an anderen kritisierst, steckst dich aber selbst in eine, vielleicht nicht in die der normalos, nicht-normalos, aber in die der Trans*. Meiner Meinung nach gibt es kein 'normal', jeder Mensch ist einzigartig, aber trotzdem stecken wir alle in Schubladen, dieses Denken wirst du den Meisten nicht ausreden können und auch nicht das Mensch von Geburt an beigebracht bekommt welche Schubladen gut, schlecht, normal oder nicht-normal sind - oder sich im späteren Verlauf eine eigene Meinung dazu bildet. Genauso wie es Rassismus und Neo-Nazis gibt wird es auch immer Menschen geben die Trans* als Unsinn, Krankheit oder nicht normal abstempeln werden. Du siehst es als 'Person sie sich am besten mit dem Thema Nichtnormalsein auskennt' - ich sehe es ähnlich wie ein Fachgebiet. Du sagst Leuten du bist Informatiker und wirst es nicht vermeiden können das dich Leute mit Fragen ausquetschen, dir ihre PC-Probleme schildern oder dich fragen ob Emails auch an Sonntagen verschickt werden. Du sagst du beschäftigst dich privat mit Autos und schon kommt der Nächste und fragt dich was mit seinem Auto nicht stimmt. Du sagst du züchtest Bienen in deinem Garten und erntest deinen eigenen Honig und schon kommt einer und fragt ob die nicht stechen, ob du Schutzkleidung trägst, wie viel du im Jahr erntest, ob es die Nachbarn nicht stört... . Du sagst du willst nicht auf das 'nichtnormalsein' reduziert werden, ich sage es gibt kein 'normal'. Sei stolz darauf so wie du bist und freu dich wenn Leute sich für dich interessieren. Du kannst die Welt nicht ändern, aber du kannst dich bewusst dafür entscheiden "nicht anzunehmen man würde dich 'herabstufen' weil man Fragen zu dir stellt".
  26. 10 points
    Äh doch eigentlich ist ein Forum genau dafür da, dass man zuerst schaut ob sein Problem schon irgendwo gelöst wurde und erst dann einen Thread eröffnet wenn das nicht der Fall ist.
  27. 10 points
    Ihr unterliegt einem Denkfehler Eben weil die Leute auf der anderen Seite des Tisches das seit Jahren machen (und Byte nicht) ist die Rollenverteilung klar. Konträr zu dem, was Ihr hier skizziert. Die langjährigen Personal und Team-Leader wissen was ein "ich kann das sehr gut" eines 16-Jährigen Hobby-Entwicklers bedeutet und was nicht. Dass Ihr - nach x Jahren Erfahrung Eurerseits - den Frischling mit absoluten Standards (am besten gemessen an einem Senior-Entwickler) kommt, finde ich gelinde gesagt überheblich... von Euch. Ihr lebt vor, was ihr ihm lautstark anlastet. Gut und Kontext Aussagen wie "gut" sind stets im Kontext zu sehen. Das "gut" eines Grundschülers ist etwas anderes als das "gut" eines Master-Studenten. "Gute Kenntnisse" eines Ausbildungsplatzbewerbers sind etwas anders als "gute Kenntnisse" eines Senior Developer usw. Nicht der 16-Jährige Frischling muss das professionelle Verhalten mitbringen, sich selbst verkaufen und einschätzen können. Der 30+ Jährige Personaler muss professionell sein und wissen, wie man mit Jugendlichen umzugehen und wie man deren Aussagen zu nehmen hat. Ausbildung hat wenig Hürden? Der Junge macht sich Gedanken um einen Ausbildungsplatz. Auf der einen Seite wird im Forum stets betont, dass man nichts mitbringen muss für eine Ausbildung. Das wäre der Sinn einer Ausbildung. Im Unterschied zu einer Festanstellung, usw. usf. Und nun fahrt ihr einen Interessierten an, welcher (selbst bei nur grundlegenden Kenntnissen) immer noch deutlich mehr vorweisen kann, als ein großer Teil der Neu-Azubis oder Umschüler. Weil Euch die Selbsteinschätzung eines Jugendlichen nicht passt? *Klopf* *Klopf* Schon mal mit Kindern und Jugendlichen zu tun gehabt? Seine Chancen Machen wir uns nichts vor: Seine Chancen werden super sein. Die Betriebe jammern reihenweise, dass sie kaum noch Azubis bekommen, weil so viele Studieren gehen. Der Bedarf ist enorm und kaum einer findet keinen Ausbildungsplatz in unserer Branche. Er hat Vorkenntnisse, eine mittlere Reife und solide Noten. Glaubt Ihr ernsthaft, dass es nun an einer falschen Selbsteinschätzung scheitert oder diese dort etwas gefährden könnte? (Das ist übrigens mein letzter Beitrag zu dem Thema. Möchte hier keine OT-Diskussion vertiefen, sondern nur wiederholen, was ich zu derartigem Verhalten von vermeintlichen Profis und Entscheidern mit Berufserfahrung halte.)
  28. 10 points

    Habt ihr ein Nebeneinkommen?

    Andere Perspektive: Ich versuche grade, meine Lebenserhaltungskosten zu senken um mit weniger "Geld" auszukommen, damit ich weniger arbeiten muss und mehr Zeit mit meiner Familie und Herzensprojekten verbringen kann. Will meinen: Dinge reparieren (lernen) statt sie zu ersetzen oder sie wenigstens so lange nutzen, bis sie komplett "kaputt" sind Lebensmittel anbauen statt kaufen (Permakultureller Ansatz) Weniger und bewusster verbrauchen (z.B. beim Einseifen Wasser ausstellen und den kalten Vorlauf aus der Dusche zum Blumen gießen oder Geschirr spülen benutzen, wenn es nicht so dreckig ist, dass man unbedingt heißes Wasser benötigt) Ich plane, perspektivisch nebenher zusätzlich zur Reduktion der Arbeitszeit projektbasiert als Usability Engineer tätig zu werden und meine Familie zu Projekten einfach im Wohnwagen mitzunehmen. Dann vor und nach dem konkreten Kundeneinsatz einfach noch ein bisschen was sehen. Die Vorbereitungen dafür laufen auf mehreren Ebenen grade parallel. Gruß, Goulasz
  29. 10 points

    Aufhebungsvertrag vorgelegt bekommen

    Kurz mal ein Update: - neue Firma ist klasse - Gerichtstermin wg. meinem Lohn ist demnächst - hab der IHK einen Brief geschrieben, in dem alle Misstände genau dokumentiert sind - man hat es sich natürlich nicht nehmen lassen mir ein unglaublich dreistes Arbeitszeugnis auszustellen, dagegen wird jetzt auch vorgegangen... ich verstehe einfach nicht, warum es nicht gut sein lassen kann..
  30. 10 points

    C# OOP Probleme

    Wieso sollte man dich töten wollen? Softwareentwicklung ist nun mal ein Reifeprozess. Niemand liest nur ein Buch und kann gleich wunderbar sauberen Code schreiben. Mein Code sah zum Anfang auch mies aus und selbst Robert C. Martin, der das Buch "Clean Code" geschrieben hat, sagt von sich aus, dass er nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und es auch bei seinen Code-Beispielen sicherlich noch Verbesserungspotenzial gibt aber nur durch Ausprobieren lernt man. Du hast schon richtig erkannt, dass man fürs Einlesen der Datei eine eigene Klasse benötigt. Allerdings gehört die Logik nicht in den Konstruktor. Der Konstruktor dient zur Initialisierung der Klasse. Der Name der Klasse sollte auch die Aufgabe widerspiegeln, was die Klasse tut. "DateiEinlesen" ist vielleicht gut, aber geht es vielleicht noch konkreter? Ich weiß, dass es eine CSV-Datei ist. Vielleicht eher CsvReader? Wobei dieser Name auch wieder sehr allgemein ist. In der CSV-Datei steckt ja eine Tabelle. Welche Daten besitzt die Tabelle? Vielleicht kann man der Tabelle einen Namen geben. Eine CSV-Datei ist ja eine Art der Serialisierung. Das Verfahrung um so eine Tabelle in ein Objekt zu überführen, nennt man auch Deserialiserung. Das kann man ja erst mal im Hinterkopf behalten. Zuerst würde ich mir aber erst mal eine geeignete Datenstruktur überlegen. In der CSV-Datei stecken ja Daten. Ich nehme jetzt mal als Beispiel, dass die CSV-Datei Daten zu Personen beinhaltet: Name;Vorname;Geschlecht;Alter Doe;John;Maennlich;38 Also würde ich erst mal eine Klasse für diese Daten erstellen: public class Person { public string Name { get; set; } public string Vorname { get; set; } public Geschlecht Geschlecht { get; set; } public int Alter { get; set; } } public enum Geschlecht { Maennlich , Weiblich } Nun könnte ich mich darum kümmern, eine(!) Datei einzulesen. Ich habe eine Datenstruktur und ich weiß, dass ich eine CSV-Datei deserialisieren muss. Also könnte man die Klasse z.B. PersonCsvDeserializer nennen. In dieser Klasse soll es eine Methode geben, die Deserialize() heißt. Ich verzichte hier jetzt erst mal bewusst auf ein Interface, weil ich denke, dass es für dich bis hier hin schon kompliziert genug ist. Das Interface werde ich später noch mal erklären. Erst mal kümmern wir uns darum, was wir alles brauchen, um eine Datei zu deserialisieren. Was muss die Klasse PersonCsvDeserializer alles wissen, um eine CSV-Datei deserialisieren zu können? Man könnte vielleicht im ersten Schritt auf die Idee kommen, dass die Klasse den Pfad und Dateinamen benötigt. Mit den Informationen aus dem letzten Absatz könnte ein erster Entwurf so aussehen: public class PersonCsvDeserializer { public IEnumerable<Person> Deserialize(string fileName) { // ... } } Als Rückgabewert habe ich IEnumerable<Person> gewählt, weil IEnumerable<T> ein sehr allgemeines Interface ist und einen Enumerator (auf deutsch: Aufzählung; in anderen Sprachen auch Iterator genannt) zur Verfügung stellt, mit dem wir über die Daten iterieren können (mit der foreach-Schleife). Sowohl IList<T>, ICollection<T>, IDictionary<T>, Array und weitere Klassen implementieren dieses Interface und mehr als über die Daten iterieren wollen wir nicht. Wenn wir später damit mehr machen wollen, können wir es leicht mit Linq in eine Collection, List, Array oder auch in ein Dictionary umwandeln. Die Deserialize()-Methode soll also eine Aufzählung von Personen zurückliefern. Normalerweise macht man es anders, aber aus einfachheit behaupte ich mal frech, dass die erste Zeile in der CSV-Datei immer ein Header besitzt. In der Implementierung überspringe ich den Header per Linq mit der Skip()-Methode. Die Deserialize()-Methode soll also folgendes machen: Die Datei lesen Durch die Datenzeilen iterieren Pro Datenzeile ein Person-Objekt erstellen Die Person-Objekte als Aufzählung zurückliefern Der erste Entwurf könnte daher folgendermaßen aussehen: public class PersonCsvDeserializer { public IEnumerable<Person> Deserialize(string fileName) { IList<Person> result = new List<Person>(); foreach (string line in File.ReadAllLines(fileName).Skip(1)) { string[] elements = line.Split(';'); result.Add(new Person { Name = elements[0], Vorname = elements[1], Geschlecht = (Geschlecht)Enum.Parse(typeof(Geschlecht), elements[2]), Alter = Convert.ToInt32(elements[3]) }); } return result; } } Die Methode macht zwar was sie soll, aber ist sie wirklich übersichtlich? Nicht wirklich. Wir haben hier mehrere Ebenen miteinander vermischt. Wir können also mit dem Refactoring anfangen. z.B. das File.ReadAllLines(fileName).Skip(1) Wofür ist das genau gut? Wenn man den gesamten Kontext kennt, weiß man es zwar aber eigentlich liegt der Code-Abschnitt eine Ebene Tiefer. Es hantiert mit Dateien und hat mit der eigentlichen Aufgabe der Deserialiserung wenig zu tun. Also sollte man diesen Teil in eine separate Methode packen: private IEnumerable<string> ReadDataFromFile(string fileName) { return File.ReadAllLines(fileName).Skip(1); } Somit wandert das Skip(1) in eine tiefere Ebene und interessiert uns in der Deserialize()-Methode nicht mehr. Als nächstes fällt aber auf, dass wir ein String mit Split() in ein Array teilen und aus diesem Array dann die einzelnen Personendaten herausfischen. Diesen Vorgang nennt man auch Parsing. Also könnten wir diesen Teil auch in eine Methode auslagern: private Person Parse(string serializedData) { string[] elements = serializedData.Split(';'); return new Person { Name = elements[0], Vorname = elements[1], Geschlecht = (Geschlecht)Enum.Parse(typeof(Geschlecht), elements[2]), Alter = Convert.ToInt32(elements[3]) }; } Unsere Klasse sieht dann bis jetzt folgendermaßen aus: public class PersonCsvDeserializer { public IEnumerable<Person> Deserialize(string fileName) { IList<Person> result = new List<Person>(); foreach (string serializedData in ReadDataFromFile(fileName)) { Person person = this.Parse(serializedData); result.Add(person); } return result; } private IEnumerable<string> ReadDataFromFile(string fileName) { return File.ReadAllLines(fileName).Skip(1); } private Person Parse(string serializedData) { string[] elements = serializedData.Split(';'); return new Person { Name = elements[0], Vorname = elements[1], Geschlecht = (Geschlecht)Enum.Parse(typeof(Geschlecht), elements[2]), Alter = Convert.ToInt32(elements[3]) }; } } Nun ist Deserialize() doch recht gut lesbar. Wir lesen die Daten aus der Datei, parsen die Daten und erhalten ein Person-Objekt, welches wir dann in eine Liste packen und zum Schluss geben wir die Liste zurück. Es gäbe hier noch weiteres Verbesserungspotenzial aber ich belasse es erst mal hierbei. Ein paar Hinweise gebe ich aber noch: Fehler-Handling? Was passiert, wenn z.B. die Datei nicht existiert? Ist das erzeugte Objekt List<Person> wirklich eine gute Wahl? Angenommen, wir haben es mit einer riesigen CSV-Datei (mehrere Gigabytes) zu tun, die größer ist, als unser Arbeitsspeicher. Hier schmeiße ich mal das "yield return"-Schlüsselwort in den Raum. Auch ist das indexierte Zugreifen auf das Array in der Methode Parse() nicht wirklich glücklich gelöst. Was passiert nämlich, wenn mal eine Spalte in der Datei hinzukommt? Dann muss man ja auch den Code anpassen. Das will man aber eigentlich gar nicht. Zu diskutieren wäre auch, ob die Variable fileName nicht doch besser eine Instanzvariable sein sollte, die per Konstruktor reingereicht wird. Es fällt ja auf, dass die Methoden Deserialize() und ReadDataFromFile() den Dateinamen benötigen. Also stellt fileName ja eine gewisse Abhängigkeit dar, die die Klasse benötigt, um arbeiten zu können. Als Überlegung kannst du ja selber mal schauen, wie man mit solchen Situation umgehst. Um später im Hauptpgramm alle Personen zu iterieren könntest du nun folgendes schreiben: static void Main(string[] args) { string sourcePath = Environment.GetFolderPath(Environment.SpecialFolder.Desktop) + "\\blabla"; IEnumerable<string> fileNames = Directory.GetFiles(rootPath, "*.csv"); PersonCsvDeserializer deserializer = new PersonCsvDeserializer(); foreach(string fileName in fileNames) { IEnumerable<Person> persons = deserializer.Deserialize(fileName); foreach (Person person in persons) { // ... } } } Nach dem selben Prinzip, wie bei der PersonCsvDeserializer-Klasse kannst du ja mal überlegen, wie man nun diesen Code refactoren an. Ab hier wird es noch etwas technischer und tiefgreifender. Ich möchte dir noch zwei Techniken zeigen, die du aber erst mal nicht umsetzen brauchst. "Inversion of Control" und "Dependeny Injection" In der Klasse PersonCsvDeserializer fällt auf, dass die Klasse von einer Datei abhängig ist aber die Daten können vielleicht aus einer Datenbank kommen oder wir schreiben die CSV-Daten direkt in eine grafische Oberfläche. Möchte man jetzt für jeden Anwendungsfall eine eigene Klasse schreiben? Eigentlich nicht. Die Abhängigkeit zur Datei muss also aufgelöst werden. Das .Net-Framework bietet ja die abstrakte Klasse TextReader, die so ziemlich alles darstellen kann. Ein Reader, der eine Datei liest oder aus einem TCP-Stream oder aus einer Datenbank, etc. Anstatt also den Dateinamen reinzureichen, könnte man auch ein TextReader reinreichen. Hier mal ein Beispiel, wie so eine Klasse aussehen könnte: public class PersonCsvDeserializer { private TextReader reader; private bool isHeaderSkipped; public PersonCsvDeserializer(TextReader reader) { this.reader = reader; } public IEnumerable<Person> Deserialize() { string serializedData; while ((serializedData = this.ReadNextData()) != null) { Person person = this.Parse(serializedData); yield return person; } } private string ReadNextData() { string serializedData = this.reader.ReadLine(); if (!this.isHeaderSkipped) { this.isHeaderSkipped = true; return this.ReadNextData(); } return serializedData; } private Person Parse(string serializedData) { string[] elements = serializedData.Split(';'); return new Person { Name = elements[0], Vorname = elements[1], Geschlecht = (Geschlecht)Enum.Parse(typeof(Geschlecht), elements[2]), Alter = Convert.ToInt32(elements[3]) }; } } Die Main-Methode sieht dann so aus: static void Main(string[] args) { string sourcePath = Environment.GetFolderPath(Environment.SpecialFolder.Desktop) + "\\blabla"; IEnumerable<string> fileNames = Directory.GetFiles(rootPath, "*.csv"); foreach(string fileName in fileNames) { using (TextReader reader = File.OpenText(fileName)) { PersonCsvDeserializer deserializer = new PersonCsvDeserializer(reader); IEnumerable<Person> persons = deserializer.Deserialize(); foreach (Person person in persons) { // ... } } } } Zugegeben, in diesem Beispiel ist die Klasse PersonCsvDeserializer etwas komplizierter geworden aber es ist jetzt egal, woher die Daten stammen, solange wir ein TextReader in den Konstruktor schieben. Das reinrechen der Abhängigkeit in den Konstruktor nennt sich auch "Dependeny Injection". In diesem Beispiel habe ich auch das yield return verwendet. Da wir jetzt nur noch maximal den Speicher für ein Person-Objekt verbrauchen, könnte die Klasse eigentlich nun unendlich viele Daten deserialisieren. Ein Problem stellt aber immer noch die Indexierung des Arrays dar aber das überlasse ich jetzt dir. Das Interface Das letzte, was ich noch schreiben wollte, wäre ein geeignetes Interface für den Deserializer. Wollen wir jetzt mehrere Deserializer schreiben oder einen Deserializer als Abhängigkeit in eine Klasse reinreichen, ist ein Interface geeignet, damit es später egal ist, um welchen Deserializer es sich handelt. Man könnte sich ja auch vorstellen, dass die Daten nicht in einer CSV-Datei stecken, sondern in einer XML-Datei. Dafür wäre folgendes Interface recht nützlich public interface IDeserializer<T> { IEnumerable<T> Deserialize(); } Mit diesem Interface könnten wir sogar das hässliche using im Hauptprogramm wieder loswerden. Ich finde, das using stört im Lesefluss. Wir haben ja jetzt eine Klasse, die CSV-Daten aus unterschiedlichsten Quellen von Personen deserialisieren kann. Was hindert uns nun daran, einen weiteren Deserializer zu bauen, der aus Dateien deserialisiert? Beispiel: public class PersonCsvFileDeserializer : IDeserializer<Person> { private string fileName; public PersonCsvFileDeserializer(string fileName) { this.fileName = fileName; } public IEnumerable<Person> Deserialize() { using (TextReader reader = File.OpenText(fileName)) { PersonCsvDeserializer deserializer = new PersonCsvDeserializer(reader); return deserializer.Deserialize(); } } } Das using wurde nach PersonCsvFileDeserializer und somit eine ebene tiefer verschoben. Wenn du Dependecy Injection verstanden hast, dann würde dir auffallen, dass die Zeile PersonCsvDeserializer deserializer = new PersonCsvDeserializer(reader); eigentlich böse ist, da es eine Abhängigkeit darstellt, die wiederum in den Konstruktor gehört. Ich habe sie aber erst mal hier drinnengelassen, weil das sonst wieder bedeuten würde, dass das using wieder ins Hauptprogramm rein müsste. Eigentlich müsste man sich eine Fabrik-Methode ausdenken, die den PersonCsvFileDeserializer zusammenbaut. Die habe ich hier aber weggelassen. Die kannst du dir ja ausdenken. Das Hauptprogramm würde dann so aussehen: static void Main(string[] args) { string sourcePath = Environment.GetFolderPath(Environment.SpecialFolder.Desktop) + "\\blabla"; IEnumerable<string> fileNames = Directory.GetFiles(rootPath, "*.csv"); foreach(string fileName in fileNames) { PersonCsvFileDeserializer deserializer = new PersonCsvFileDeserializer(fileName); IEnumerable<Person> persons = deserializer.Deserialize(); foreach (Person person in persons) { // ... } } } Das wäre doch schon wieder ein Schritt übersichtlicher. Wie du also siehst, haben wir allein nur für das Einlesen von den CSV-Dateien drei Klassen: Person PersonCsvDeserializer PersonCsvFileDeserializer und ein Interface: IDeserializer<T> geschrieben. Man braucht also kein mega großes Projekt, um mehrere Klassen zu schreiben. Es reicht auch schon was ganz einfaches. Man sollte sich immer bewusst machen, dass Klassen immer nur eine Aufgabe machen sollten und Methoden Teilaspekte dieser Aufgabe sind und sie sollten auch nicht mehr machen, als eine Sache. Es macht auch nichts, wenn man zum Anfang Spagetticode schreibt und diesen später nach und nach einem Refactoring unterzieht. Niemand ist perfekt und niemand schreibt perfekten Code. Man fängt also immer erst mal an und arbeitet sich Schritt für Schritt an eine geeignete und saubere Lösung. Selbst meine Lösung ist mit Sicherheit nicht perfekt und ich habe auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Wenn du mein Beitrag richtig verfolgt haben solltest, hast du vielleicht auch gemerkt, dass ich erst mal eine Lösung geschrieben habe und sie dann nach und nach verfeinert und verbessert habe. Das Wissen kommt erst mit Erfahrung und Erfahrung sammelt man nur, indem man es ausprobiert und darüber mit anderen diskutiert. Also trau dich. So, das reicht auch fürs erste. Ich denke, das ist erst mal genug Input.
  31. 10 points

    Normal in Deutschland?

    UPDATE Nr. 2 Zu meiner Überraschung habe ich sehr schnell einen neuen Ausbildungsbetrieb gefunden. Die Firma scheint viel besser zu sein und ist von der IHK als ein TOP-Ausbildungsbetrieb zertifiziert. Sie hat viele Vorteile, aber was mir am meisten gefällt ist, dass ich dort ab dem ersten Tag an realistischen Projekten beteiligt sein werde. In meinem alten Ausbildungsbetrieb habe ich nur dumme Spielwiese Aufgaben bekommen, was am Anfang vollkommen in Ordnung war, aber zum Ende des ersten Jahres hatte ich keine Lust mehr die nutzlose Webseite programmieren, die niemand nie verwenden wird und dessen Code niemand sowieso anschaut. Mein Ausbilder hat dazu "keine Zeit gefunden" mich ins Daily-Business zu integrieren und die Gründe sind mir natürlich ganz klar. Wenn ich eine Webseite mithilfe Tutorials sinnlos programmiere kann ich nichts kaputt machen, er muss mit mir keine einzige Sekunde verbringen und keine Verantwortung übernehmen. Wenn er mir realistische Aufgaben gegeben hätte, hatte er viel anschauen, überprüfen und erklären müssen. Wenn dieses Thema jemand liest, der in einer ähnlichen Situation ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen und einige Ratschläge geben. - Hier wird oft gesagt: sprich mit deinem Ausbilder/Vorgesetze, erkläre was deiner Meinung nach falsch läuft und vielleicht ändert sich alles. Ich würde so sagen. Mach das, da solche Gespräche eine Voraussetzung zum Betrieb wechseln sind. Mach das nur als eine Formalität, die gemacht werden muss und habe aber im Hinterkopf, dass es ein sehr seltener Fall ist, dass Ausbilder/Firmen Aufwand investieren um sich selbst zu ändern. Wahrscheinlich wird sich nichts ändern, außer dass die böse auf dich werden. Deshalb wenn du auf keinen Fall die Firma wechseln willst, ist es nichts empfehlenswert offen zu legen, wie alles dort falsch läuft. - "Größere Firmen sichern bessere Ausbildungsqualität" <-- Quatsch! Mein Ausbildungsbetrieb ist eine relativ große Firma aber die Qualität der Ausbildung ist bei mir schlechter, als bei den meisten Mitschülern, die in kleineren Firmen die Ausbildung machen. - "Man kann nicht als Wechsler einen Ausbildungsplatz in einem guten Betrieb finden"<-- Quatsch!. Es ist eine Ausrede von denen, die entweder Angst davor haben, oder zu faul sind einen neuen Betrieb zu suchen, eine Veränderung im Leben vorzunehmen. Wenn ich, als Ausländerin mit nicht perfektem Deutsch, im Juni (!) mehrere Angebote bekommen habe, dann kann jeder. You already have a no, why not try for a yes? -Habe keine Angst dich bei der IHK zu melden. Sie wissen, dass ihr Gespräch mit den Ausbildungsbetrieben die Situation der meisten Azubis nur verschlechtert. Sie werden deine Firma nicht anrufen, so lange du der Beraterin deutlich machst, dass es vorteilhafter ist, dass sie sich nicht einziehen. Sie wollen dir wirklich helfen. -Sehr wichtig: versuche alle Bitten, Verabredungen, Vorschläge zur Verbesserungen nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich zu kommunizieren. Bei mir kam sehr oft der Fall vor, dass ich mit dem Ausbilder etwas mündlich verabredet habe, dann hat er daran nicht eingehalten und als ich ihm erinnert habe, hat er verneint, dass er das gesagt hat. Ich würde schon nach dem ersten Gespräch eine Zusammenfassung was alles in dem Gespräch entschieden wurde an den Ausbilder per E-Mail schicken. Er wird dich ernster nehmen, da du einen Beweis mit einem Datum gesichert hast, den du HR/ Management/IHK im schlimmsten Fall zeigen kannst. -Und schließlich. Wenn du misshandelt bist, finde dich damit nicht ab. Es geht ja um deine Zukunft. Mach dir keine Sorgen darüber, wie böse dein Ausbilder sein wird wenn du ihm sagst, dass du hier bist um etwas zu lernen und so geht es nicht (natürlich, höflicher formuliert). Weißt du warum? Weil dem Ausbilder egal sein wird, was du über ihn denkst, wenn du nach der Ausbildung arbeitslos wirst.
  32. 9 points
    Was soll man dazu sagen. Du betonst in jedem Satz, dass ihr praktisch keine Ansprüche an den Azubi habt. So als Entschuldigung dafür, dass ihr auch nichts bietet - kein gutes Gehalt, keine geregelten Arbeitszeiten und auch sonst irgendwie nichts was sich junge Leute unter einem "coolen Arbeitsplatz" vorstellen. Und jetzt hofft ihr irgendwie jemanden zu finden, der bock hat was zu leisten, aber gleichzeitig keinerlei Ansprüche an seine Zukunft und seinen Ausbildungsbetrieb hat, denn beim kleinsten Anspruch seit ihr ja schon raus. Der Ausbildungsmarkt ist nicht mehr wie in den 70ern, wo sich die Leute keine Gedanken gemacht haben, was aus ihnen wird. Wer hart malocht hat konnte sich ja trotzdem immer Eigenheim und Familie leisten. Die jungen Leute wissen heute, dass das nicht mehr so ist. Eine Ausbildung hat keinen großen Wert, wenn man nicht gut ausgebildet wurde. Die Zeiten von "Hauptsache den Gesellenbrief in der Tasche" sind lange vorbei. Also splittet sich alles in zwei Lager, Leute die Können und Wollen - und der Rest. Erstere könnt ihr anscheind nicht bekommen, siehe den potentiellen Kandidaten, der dann doch lieber studieren gegangen ist. Und letztere wollt ihr nicht, da ihr die Leute auch nicht moralisch und sozial formen wollt oder könnt, was früher auch immer Teil der Ausbildung gewesen ist. Ein 16 jähriger Knirps von der Schule hat halt keine "Arbeitermoral". Woher soll er die auch haben? Den muss man da ran führen und nicht direkt von Tag 1 an verheizen. Ihr seid doch ein 11 Mann starkes Team. Meine Empfehlung: Setzt euch mal zusammen und macht mal Brainstorming zu dem Thema. Da stellt ihr schön nach alter Schule ein Whiteboard hin, zeichnet einen Kreis rein mit der Innschrift "Warum man bei uns eine Ausbildung machen sollte", "was unterscheidet uns von Mitbewerbern in positiver und negativer Hinsicht im Ausbildungsmarkt". Das meine ich keinesfalls ironisch, sondern das ist mein völliger ernst. Ihr könnt daraus Maßnahmen und eine möglicherweise bessere Stellenanzeigen ableiten. Ich bin davon überzeugt, euer Problem ist nicht die Wahl des falschen Kanals, sondern die Vermarktung/Schaffung eines attraktiven Ausbildungsangebotes.
  33. 9 points

    Und noch ein schlechtes IHK-Zeugnis

    die Übernahme genießen Was ich nicht tun würde: fremde Threads kapern den aussichtslosen Versuch starten, an der Note nachträglich etwas zu ändern der Projektbetreuerin die schlechte Note in der Dokumentation vorwerfen
  34. 9 points

    Danke an alle!

    Hallo Leute! Hab soeben meine Projektpräsentation und mein Fachgespräch hinter mich gebracht. Die Prüfer haben gesagt beides ist eine 1, somit hab ich bestanden. Herzlichen Dank an alle die mir in meinen Threads geholfen haben 😀
  35. 9 points

    Nach FIAE Ausbildung 21,6 k -> Bleiben?

    Alles was gesagt wurde, stimmt. Man darf aber auch nicht vergessen, hier sprechen Vollprofis (sic!), die meistens schon einige Jahre im Job sind und damit natürlich u.U. ein anderes Auftreten haben. Sieh die aktuelle Situation als Chance für Deine persönliche Entwicklung, um dich mit dem Thema zu auseinanderzusetzen. Wie verhandele ich mit meinem AG? Kann er mir Perspektiven aufzeigen? Etc.. Ich rate Dir, verabschiede dich von dem Gedanken "Ich nehme das, was mir angeboten wird" und entwickle einen "ich möchte meine eigenen Vorstellungen umsetzen"-Gedanken. Machst Du ja schon, sonst wärst Du nicht hier. Bis zum Ziel ist es nicht immer ganz einfach, aber unerlässlich für Deine berufliche Entwicklung, auch den Gedanken zu verinnerlichen. Der aktuelle Arbeitsmarkt sollte Dir im Übrigen Alternativen bieten. Viele Erfolg! Und halte uns auf dem Laufenden
  36. 9 points

    Nach FIAE Ausbildung 21,6 k -> Bleiben?

    Ich finde das Angebot gut! Also bei maximal 20 Wochenstunden in einer strukturschwachen Gegend mit niedrigen Lebenshaltungskosten.
  37. 9 points

    Eure berufliche Entwicklung

    Das ist doch mal ein Thread, für den es sich lohnt, sich mal nach langem nur Mitlesen anzumelden und auch einen Beitrag zu verfassen. Ich komme aus der Nähe von Hamburg und habe 2007 Abitur gemacht, mit einem 2,4er Schnitt. War recht ordentlich, dafür dass ich eigentlich nicht so viel dafür getan habe. Nach dem Abi nicht so recht gewusst, was ich machen soll / will. Hatte damals andere Prioritäten, viel Party gemacht, Drogen konsumiert, die Tour eben. Noch bei den Eltern wohnend ein Studium angefangen, Politikwissenschaften. Hat mich irgendwie interessiert, dass es damit beruflich mal schwierig werden könnte, hatte ich damals nicht auf dem Schirm. Nach 3 Jahren musste ich das Studium aufgrund gesundheitlicher Probleme aufgeben, natürlich ohne Abschluss oder irgendwas Vorzeigbarem. Durch viel Sport und Disziplin wieder nach einiger Zeit halbwegs gesund geworden, aber beruflich sah es natürlich sehr schlecht aus. Abgebrochenes Studium, nach 3 Jahren, keine Berufsausbildung, keinerlei Qualifikationen. Während viele alte Schulkollegen in Top Unternehmen durchgestartet sind, um die Welt geflogen sind, sich teure Autos gekauft und an Traumstränden Urlaub gemacht haben und beruflich so richtig erfolgreich waren, ging es bei mir nur ums Überleben. Meine Eltern haben mich mehr oder weniger aus dem Haus geschmissen, es gab keine finanzielle Unterstützung, ich musste selbst klarkommen. Ich bin dann nach Dresden gezogen und habe dort in einem Callcenter gearbeitet. Das 1 Jahr lang. Ich muss sagen, dass das mit die härteste Zeit in meinem Leben war, für den Mindestlohn unter brutalsten Bedingungen in einem extrem beschissenen Job arbeiten zu müssen, damit man quasi nicht auf der Straße landet. Es war jedoch auch, wie ich es jetzt im Nachhinein sehe, der entscheidende Moment, in dem ich beschlossen habe, mein Leben zu ändern und was draus zu machen. Ich habe mich dann, mit 29 Jahren, in Hamburg auf eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration beworben (IT Affinität gab es bei mir schon immer). Ich habe 30 Bewerbungen geschrieben, bekam nur Absagen (zu alt, Lebenslauf, etc. etc.). Ein einziges Unternehmen hat mich zum Vorstellungsgespräch eingeladen, was dann auch sehr gut lief und man hat mir einen Ausbildungsvertrag angeboten. Im Nachhinein denke ich, dass es einfach Schicksal gewesen sein muss. 29 Absagen, 1 Vorstellungsgespräch, und die Möglichkeit gehabt, im IT Bereich zu arbeiten. Ich bin wieder nach Hamburg gezogen, dort in eine WG. Von den 600€ Netto Ausbildungsgehalt gingen 500€ für ein WG Zimmer drauf, an den Wochenenden habe ich 16 Stunden „nebenbei“ gejobbt, um überhaupt über die Runden zu kommen. Die Ausbildung lief sehr gut. Ich habe in der Berufsschule nur 1er geschrieben und die Ausbildung auch verkürzt. Die Berufsschule habe ich mit einem 1,0er Schnitt in allen drei Lehrjahren abgeschlossen, im Januar 2018 die vorzeitige Abschlussprüfung gemacht (Ausbildung verkürzt) und mit 90% (oder 1,6 in Noten) bestanden. In meinem Betrieb lief es auch sehr gut, die Firma ist in der Automobilbranche als IT-Dienstleister tätig. Man hat mir von Anfang an während der Ausbildung viel Verantwortung gegeben, weil man gemerkt hat, dass ich extrem motiviert war. Bereits ein halbes Jahr vor der Abschlussprüfung habe ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag für die Zeit nach der Ausbildung bekommen, mit einem Jahresgehalt von 47.000€ / Jahr, das ich natürlich unterschrieben habe. Mittlerweile habe ich die erste Gehaltserhöhung bekommen, arbeite in mehreren Projekten mit, habe zum Teil schon Verantwortung für die IT-Infrastruktur in Kundenprojekten und könnte zufriedener nicht sein. Gerade wenn ich mir anschaue, wo ich hergekommen bin und was ich durchmachen musste. Ich verdiene mittlerweile gut, genau wie meine Frau, wir führen ein sehr schönes Leben, können uns alles leisten, was wir möchten, fahren an schöne Orte in den Urlaub und kaufen und bald unser Traumauto, einen BMW 430 mit 252 PS und 6 Zylindern Ich weiß zu schätzen, was wir haben, weil ich mir dafür den Arsch aufgerissen habe und extrem hart arbeite und gearbeitet habe, um diese Chance zu bekommen. Von den Eltern keinen Cent Unterstützung bekommen, alles selbst aufgebaut, geplant und dran gearbeitet. Es fühlt sich gut an. Ob ich was anders machen würde? Klar, die Studienzeit war natürlich extrem suboptimal, aber im Endeffekt hat es mich dahin gebracht, wo ich heute bin und dafür bin ich sehr dankbar.
  38. 9 points

    Anime-Serien

    • Gradierter Modus
    • 2 Minuten
    • 10 Fragen
    • 125 Spieler
    Wer (vermutlich) in den 90ern geboren ist und die 'RTL2'-Anime-Serien gesehen hat, kann in diesem Quiz sicherlich punkten. Viel Erfolg!
  39. 9 points
    Guten Morgen zusammen, mein Beitrag ist zwar schon etwas länger her, aber ich möchte nun doch ein kurzes Feedback geben, wie sich die Sache bei mir weiterentwickelt hat. Auch weil ich diese Diskussion hier sehr hilfreich fand um mir ein wenig klar zu werden, was ich mir überhaupt für meine Zukunft vorstelle. Ich werde Anfang nächsten Jahres eine neue Stelle als Product Owner bei einem IT-Beratungsunternehmen antreten. Das heißt, ich werde in Kundenprojekten dafür zuständig sein, Anforderungen zu analysieren, die Software zu konzeptionieren, Sprints zu planen und kommunikativ zwischen Stakeholder und Entwicklungsteam zu vermitteln. Eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe, auf die ich mich wirklich sehr freue. Es handelt sich um eine mittelständische Beratung mit regionalen Kunden und die Reisezeiten sind wohl recht unproblematisch. Rahmenbedingungen sind gut, mein neuer Vorgesetzter sehr sympathisch, das Team kenne ich noch nicht, habe aber insgesamt ein gutes Gefühl. Ich bin sehr gespannt, was da auf mich zukommt, glaube aber, hier eine Position gefunden zu haben, in der ich meine Kompetenzen gut einbringen kann und die viel Abwechslung bietet. Ich berichte gern noch einmal, wenn ich ein paar Monate in dem neuen Job gearbeitet habe. Einen lieben Gruß, MacBeth1337
  40. 9 points

    Vorläufige Ergebnisse Sommer 2018

    Du musst in der URL das "Willkommen.aspx" durch Login.aspx ersetzen .... aber ppsssttttt
  41. 9 points
    Hallo Leute, ich lade hier einmal meine Dokumentation hoch, da ich viele Hilfestellungen zur Erstellung dieser hier im Forum gefunden habe und möchte anderen mit meiner auch helfen. Projektdokumentation_Softwareverteilung.pdf
  42. 9 points
    Dann will ich mal kurz Wie sieht der Alltag aus? Aktuell relativ strukturiert ;-) Montags Büro Tag: Personal, Mitarbeitergespräche, Bewerber, Management und Vertriebstermine Dienstag bis Donnerstag Projektarbeit beim Kunden vor Ort, Termine, Termine und nochmals Termine Aktuell Projekt-/Programmleitung für die Neuentwicklung eines Querschnittsystems bei einer Versicherung inklusive Migration Laufzeit: 2017 bis circa 2024 Bunt-gemischtes interdisziplinäres Projektteam mit durchschnittlich 25 Kollegen Freitag Büro oder Homeoffice Alles was Montag bis Donnerstag liegen geblieben ist Gab es Mentoren? Ja. Es gab in allen beruflichen Stationen den passenden Förderer und Vorderer sein es intern oder im Projekt gewesen. Welchen Lebensstandard gönnt man sich? Keinen Besonderen ;-) Als Alleinverdiener mit 3 Kindern reicht es für ein Häuschen und ein sorgenfreies Leben. Was ist die größte Erkenntnis durch deinen Job? Nie wieder mehr wie 3 Tage in der Woche auswärts. Sonst wird man ganz schnell zum Störfaktor in den Abläufen der eigenen Familie. Wann/Wie wurde der größte Sprung gemacht? Angefangen habe ich in der IT bei einer Versicherung. Am Ende war ich da gefangen im Tarifvertrag (Gruppe VII+Verantwortungszulage+kleine AT Zulage) und Gruppenleiter. Da hätte ich bis zur Rente bleiben können und jährlich meine 2-3% Steigerung mitnehmen können. Alle weiteren Stationen ergaben sich aus dem in diesen Jahren geschaffenen Netzwerk. Danach ging es weiter über ein Produkthaus (80.000), zu einem der großen Beratungshäuser (100.000), wieder zu einem Produkthaus (120.000) und schlussendlich zu meiner aktuellen Position. Der Rote Faden dahinter - Ich bin der Versicherungswirtschaft immer treu geblieben und verstehe auch sehr gut die fachliche Seite / Prozesse / Bedürfnisse. Spezialisiert habe ich mich auf Enterprise Architekturberatung und die Einführung von versicherungstechnischer Standardsoftware inklusive der technischen und fachlichen Change- und Transitionprojekte dazu.
  43. 9 points
  44. 9 points

    Umschulung - Angst vorm Versagen

    "Versuchen" ist immer so vage .... Mach einfach.
  45. 8 points

    Während Abschlussprojekt wechseln?

    Ich weiß nicht, warum du meinst hier dem TE vorwerfen zu können, dass die geschilderte Situation in einer Behörde nicht vorkommen könnte. Auch in einer Behörde können Arschlöcher arbeiten, die dir das Leben schwer machen. Und wenn hier jemand offensichtlich Hilfe sucht und seine aktuelle Situation schildert, finde ich es ein Unding zu sagen "Das kann doch gar nicht sein.".
  46. 8 points

    Nerd-Humor und anderes...

    Nein. Einfach nein. Hier, #informatikerfilme: True Git Edward mit den Sharinghänden Auf der Alm da gibt's koa sync In einem Lan vor unserer Zeit Patch me if you can Byte Club Die Attribute von Panem Basic stinkt Deep Blue Screen Lan Lan Land Karate Git Life of Pi - Schiffbruch mit Raspberry Fear Encoding in La s V gs Core Wars - Krieg der Kerne Star Thread Auf der Reise zum Mittelpunkt des Kernel The Dot Matrix Liebling, ich habe das Repo gelöscht Liebling, ich habe die Datenbank gedroppt Ghost Clusters Space RAM Indiana Chromes Gitanic Game of Chromes Harry Plotter und der Papierstau von Askaban Men in Thread Threadpool Byterman Dependency Day Two and a Half Frame Edge force One Lord of the Pings Einer flog über's kuckuck.js Git Commit XY - ungepusht Mighty Bugs Highrender Welcome to the Bundle Typecast Away Doctor SP_WHO James Bond - Skype Fall Shrinknado Total Rebase Dev Race Fear the Walking Dev Constraintin Once Upon a Datetime Terminator - Tag des BNC Hör mal WHERE da hämmert Lost in Whitespace 3 Queries für Charlie
  47. 8 points
    Das ist Grundsätzlich falsch. https://dejure.org/gesetze/VwGO/68.html Du behauptest, also lieferst du die Quellen. Platitüden änderen übrigens auch nichts an der Qualität deiner Aussagen.
  48. 8 points
  49. 8 points

    Mitstreiter gesucht - Java

    Unentgeltlich an einem MMO arbeiten und das "ehrenamtlich" zu nennen ist schon ein Schlag ins Gesicht für alle ehrenamtlichen Kräfte.
  50. 8 points

    Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Was ist daran falsch? Kann ja jeder so machen, wie er es für richtig hält. Die Altersarmut in Deutschland nimmt definitiv nicht aus diesem Grund zu, sondern weil die Renten immer weniger werden bzw. nach hinten geschoben werden, es auch Verlierer bei der Globalisierung gibt, wirtschaftliche Krisen, politische Entscheidungen usw. Die goldenen Zeiten sind vorbei, bei denen sich selbst ein Metzger oder Flaschner ein Haus bauen konnten. Und wem ist das verschuldet? Diesen, die genau so über die "junge Generation" reden, die ihr Haus, ihr dickes Auto, ihre Renten usw. haben. Die für unsere Generation entschieden haben, aber nicht im Sinne der Nachhaltigkeit, sondern dass ihre Bäuche fett bleiben, drauf gesch*** was nach ihnen kommt. Wir können nicht mehr sagen: "wir bilden uns, haben einen guten und sicheren Job in einer Firma bis zu Rente und haben dann noch ein schönes hohes Alter". Wir sind geplagt von Unsicherheiten, von falschen Versprechen. Wir sehen es jeden Tag. Aber nein, all das, was wir nicht mehr erreichen können liegt ja nur an unserer Faulheit. Daran, dass niemand mehr arbeiten möchte. Dass wir zu einer Spaßgesellschaft mutiert sind und von Arbeit ja nichts hören möchten. Sorry, aber da macht "ihr" es euch zu einfach. In vielen Punkten habt "ihr" versagt, ohne es wahrhaben zu wollen, ihr zeigt mir dem Finger auf uns als wären wir der Abschaum der Gesellschaft, weil wir es nicht so machen, wie ihr es gemacht habt. Aber euch kommt nicht in den Sinn, dass wir es gar nicht so machen können, dass wir gar nicht mehr das erreichen können, was ihr geschaffen habt. Genau deshalb suchen wir uns andere Werte, andere Träume und andere Ziele, als "eure Generation" es für richtig hielt. Ja, der Generationenkonflikt existiert Und früher war alles besser. Aber wer hat es vermasselt? Ja ja ja - die junge Generation von heute.
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