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Beliebte Inhalte

Showing content with the highest reputation since 08.11.2017 in allen Bereichen

  1. 15 points

    Meine Projekdoku

    Hallo, ich hab am 31.01 meine Prüfung zum FISI bestanden. Auf die Projektdoku habe ich 96% erhalten. Ich habe diese Anonymisiert und dachte mir ich lad sie mal hoch, vlt hilft das dem ein oder anderem Prüfling der aktuell im stress ist Ich hab meine screenshots rausgenommen weil da zu viel von der Infrastruktur drinne ist. Ich hab die Titel der bilder drinne gelassen damit kann man sich dann denke ich ganz gut vorstellen was in etwa im Anhang für bilder/screenshots waren. Projekt Anonymisiert.pdf
  2. 15 points

    Depression während der Ausbildung

    Ein kleines Update: Ich habe mich vorhin mit meinem Ausbilder unterhalten und das Thema auch mal zur Sprache gebracht. Es verlief äußerst positiv, mir wurde z.B. auch gesagt, dass meine bisherigen Leistungen einwandfrei sind (und der Mann spart für gewöhnlich nicht an Kritik), nur dass es in letzter Zeit eben hapert. Als ich ihn auf meine Depression angesprochen habe, habe ich viel Verständnis und Zuspruch bekommen und er hat auch seine Meinung geäußert, dass der Chef dafür Verständnis haben wird. Im Zweifelsfall wird man mich wohl auch dabei unterstützen, mir professionelle Hilfe zu holen und auch der Punkt, mir eventuell einen anderen Aufgabenbereich zukommen zu lassen (nur um aus zu schließen, dass es an meiner momentanen Tätigkeit liegt) steht im Raum, sofern von mir gewünscht. Ich bin gerade ziemlich froh darüber, wie gut ich es getroffen habe. Danke euch allen für eure Ratschläge.
  3. 12 points

    Abschlussprüfung mai 2019 FIAE

    Als Mod geht mich das was an. Bitte lies Deine PN zu dem Thema ... und Deine "Mituser" sind uns als eigene Accounts willkommen. Gerne auch ein wenig zurückhaltender ... es sei denn, Du kannst die -1- jetzt schon beweisen ;)
  4. 11 points

    Wie viel verdient ihr?

    Nach etwas über zwei Jahren wollte ich mal wieder eine Wasserstandsmeldung abgeben. Der AG ist seit 2015 immer noch der Gleiche (so lange habe ich es schon lange nicht mehr in ein und der selben Firma ausgehalten 😍 🤩). Mittlerweile bin ich nicht mehr nur teil Unternehmensleitung einer operativen Tochter sondern auch in der Holding und fahre meine eigenen Einsätze in Kundenprojekten stark herunter. Aktuell darf ich mich um ein internes Mergers & Acquisitions (M&A) Projekt kümmern. Ist etwas ganz Neues für mich und eine vollkommen andere Welt. Am Gehalt hat sich außer Inflationsausgleich und der Verschiebung einiger Komponenten (im Sinne Anpassung an den Aufgabenumfang) nicht wirklich viel getan. Die Familie freut sich über weniger Hotelübernachtungen und mehr #qualitytime. Alter: 43 Wohnort: Hessen letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FiAe (2002) Vorbildung: Abitur, 4 Semester Informatik Berufserfahrung: 17 Jahre Arbeitsort: Frankfurt am Main Größe der Firma: ~450 in Deutschland Tarif: keine Branche der Firma: IT Dienstleistung / Beratung Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Arbeitsstunden pro Woche real: 50 Gesamtjahresbrutto: 178.000€ Anzahl der Monatsgehälter: 15 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: Dienstwagen, Betriebliche Altersvorsorge, VWL Variabler Anteil am Gehalt: 3 Monatsgehälter (Unternehmensziele, persönliche Ziele) Verantwortung: Teil der Unternehmensleitung / Prokurist (disziplinarisch für 60 MA und einen Umsatz von 12 Mio€) Tätigkeiten im Bereich: Management, Strategie, Portfolio, Sales(-Unterstützung)
  5. 11 points
    Noch ein Tipp @david.petersonIch würde mich mal grundsätzlich mit solchen Formulieren in Zukunft etwas zurückhalten, nach so einer Bauchlandung.
  6. 11 points

    Was stört euch an euerm Beruf?

    Die Faulheit mancher IT-Kollegen
  7. 11 points

    Neue Anstellung und Wechselkriterium

    Wie immer, bei diesen Anfragen von Arbeitgeber-Seite: Pullermann auf den Tisch. Was Ihr verlangt, hast Du geschrieben. Was seid Ihr bereit zu zahlen? Eine Bis-Angabe reicht. Ohne das wird es heute nix mehr. Der Markt ist, zumindest an guten Leuten, weitgehend leer gefegt und ob es Dir passt oder nicht, in München konkurrierst Du immer auch mit BMW, Google, Microsoft und Co.. Da kannst Du argumentieren, was Du willst. Eure Kosten und ob ihr damit über die Runden kommt jucken den Arbeitnehmer genauso wie Euch dessen Miete, nämlich gar nicht. Ihr sucht einen Netzwerker mit Erfahrung in München. Was seid Ihr bereit zu zahlen? 30k, 50k, 70k, 100k? Wie sieht es mit Dienstwagen, Firmenhandy, Altersvorsorge und Co. aus? Dann vergleichst Du das mit anderen Angeboten und weißt, ob das noch mal was wird oder nicht. Und falls Ihr nicht so viel zahlen könnt wie BMW und Co., lasst Euch wahlweise etwas einfallen (Home-Office-Arbeitsplätze für Ostdeutsche z. B.) oder gesteht Euch ein, dass Ihr schlicht nicht konkurrenzfähig seid. ... Ganz davon ab: Du bist in einem Fachforum und hier laufen eine Menge potenzieller Kandidaten rum. Auch einige aus der Region Bayern/München. Warum verplemperst Du Deine Beiträge darauf, darüber zu lamentieren, dass Euch die Leute weglaufen, anstelle konstruktiv dran zu gehen und Werbung zu machen? Schlussendlich redest Du Euren Laden mit derartigen Beiträgen eher schlecht als dass Du proaktive Werbung machst und jemanden begeistert, bei Euch eine Werbung einzureichen. Was bei mir als Arbeitnehmer ankommt ist: Uns rennen die Leute weg, wir müssen deshalb Neue haben, machen 08/15 Support-Tätigkeiten und können/wollen nicht marktgerecht bezahlen. Ist das der Eindruck, mit welchem Du Leute motivieren willst?
  8. 10 points

    Nach FIAE Ausbildung 21,6 k -> Bleiben?

    Ich finde das Angebot gut! Also bei maximal 20 Wochenstunden in einer strukturschwachen Gegend mit niedrigen Lebenshaltungskosten.
  9. 10 points

    Diskriminierung, Abgrenzung und Schubladen

    Mal aus dem unwissenden, versucht Objektiven Standpunkt (aber irgendwie voll am Topic vorbei^^): Du willst (wenn ich das richtig verstanden habe) dazu gehören, am besten wenig gefragt werden, weißt aber slebst das du auffällst. Ich seh hier irgendwie einen Zwiespalt. Wir sind inzwischen bei 'normalos' und 'nicht-normalos' angelangt - das Schubladen-denken das du an anderen kritisierst, steckst dich aber selbst in eine, vielleicht nicht in die der normalos, nicht-normalos, aber in die der Trans*. Meiner Meinung nach gibt es kein 'normal', jeder Mensch ist einzigartig, aber trotzdem stecken wir alle in Schubladen, dieses Denken wirst du den Meisten nicht ausreden können und auch nicht das Mensch von Geburt an beigebracht bekommt welche Schubladen gut, schlecht, normal oder nicht-normal sind - oder sich im späteren Verlauf eine eigene Meinung dazu bildet. Genauso wie es Rassismus und Neo-Nazis gibt wird es auch immer Menschen geben die Trans* als Unsinn, Krankheit oder nicht normal abstempeln werden. Du siehst es als 'Person sie sich am besten mit dem Thema Nichtnormalsein auskennt' - ich sehe es ähnlich wie ein Fachgebiet. Du sagst Leuten du bist Informatiker und wirst es nicht vermeiden können das dich Leute mit Fragen ausquetschen, dir ihre PC-Probleme schildern oder dich fragen ob Emails auch an Sonntagen verschickt werden. Du sagst du beschäftigst dich privat mit Autos und schon kommt der Nächste und fragt dich was mit seinem Auto nicht stimmt. Du sagst du züchtest Bienen in deinem Garten und erntest deinen eigenen Honig und schon kommt einer und fragt ob die nicht stechen, ob du Schutzkleidung trägst, wie viel du im Jahr erntest, ob es die Nachbarn nicht stört... . Du sagst du willst nicht auf das 'nichtnormalsein' reduziert werden, ich sage es gibt kein 'normal'. Sei stolz darauf so wie du bist und freu dich wenn Leute sich für dich interessieren. Du kannst die Welt nicht ändern, aber du kannst dich bewusst dafür entscheiden "nicht anzunehmen man würde dich 'herabstufen' weil man Fragen zu dir stellt".
  10. 9 points
    Ich möchte jetzt auch etwas zu diesem Thema schreiben, da mich die Reaktionen von einigen doch sehr ärgern. Man kann auch objektiv zugeben, dass der Schwierigkeitsgrad der IHK Prüfungen extrem schwankt und man Glück haben muss, dass man eine "leichte" Prüfung erwischt. Nur weil man ggf. persönlich eine leichte Prüfung erwischt hat und deswegen ein gutes Ergebnis einfahren konnte, muss man nicht die Meinungen von anderen Forumsteilnehmern abwerten. Ich habe während des Lernens mit dem gleichen Wissensstand Ergebnisse zwischen 78 % und 91 % erzielt. Ich habe jede Prüfung unter regulären Bedingungen (zeittechnisch etc.) absolviert und mich sehr gut vorbereitet. Die Prüfung am letzten Mittwoch ist ausgesprochen anspruchsvoll gewesen. Das lag nicht an den Aufgabenthemen, sondern, wie schon andere angemerkt haben, an den Fragestellungen. Ich bin bei anderen Prüfungen nie in Zeitnot geraten, in den meisten Fällen konnte ich alle fünf Handlungsschritte bearbeiten. In dieser Prüfung konnte ich jedoch die Pseudocodeaufgabe nicht umsetzen, da ich sehr viel Zeit für das Verständnis der Datenbankenmodellierung benötigt habe. In den meisten anderen Prüfungen habe ich die Aufgaben zu relationalen Datenmodellen in ~ 10 Minuten durchgezogen. Bei dieser Prüfung musste aus zwei, drei Sätzen der gesamte Zusammenhang konstruiert werden. Einige Kausalitäten wurden überhaupt nicht erwähnt, sondern mussten logisch hergeleitet werden. So etwas benötigt natürlich Zeit. Was genau die Where-Klausel bei den SQL-Abfragen bzgl. des Wartungsintervalls sein soll, kann ich auch im Nachhinein nicht sagen. Was wurde hier genau verlangt? Wrapper-Klassen und Pattern in der Objektorientierung und ein sehr verklausulierter Pseudocodetext schließen das Gesamtbild ab. Bei der ersten Aufgabe hatte ich Glück, dass ich mir den Projektstrukturplan am vorherigen Tag angeschaut habe. In der Berufsschule haben wir diesen nicht durchgesprochen. Man hat in den Aufgabenstellungen gemerkt, dass die IHk die Prüfung schwierig gestalten wollte. Einfach nur mit dem Ziel, unverständliche Aufgabenstellungen zu schaffen. Und im Gegensatz zu anderen Prüfungen gab es dieses Mal keine Aufgaben zum Ausgleichen, wie eben z. B. den Netzwerkplan oder Fragen zur OOP mit denen man sich locker eine 30 Punkte Basis schaffen konnte. Und wenn jedes halbe Jahr jeder erzählt, dass SEINE Prüfung die Schwerste aller Zeiten gewesen sein soll, warum höre ich dann von den FiSis und die FiSes, dass ihre Prüfungen sehr entspannt und fair gewesen sind? Die schwierige Prüfung der FiSis (GH2) ist die leichte Prüfung der Anwender gewesen. Und das ist ein Zustand der nicht akzeptabel ist. Es wäre schön, wenn Forumsteilnehmer die diese Prüfung nicht geschrieben haben, nicht abwertend über das Schwierigkeitsempfinden derjenigen urteilen würden, die diese tatsächlich geschrieben haben. Danke.
  11. 9 points

    Nach FIAE Ausbildung 21,6 k -> Bleiben?

    Alles was gesagt wurde, stimmt. Man darf aber auch nicht vergessen, hier sprechen Vollprofis (sic!), die meistens schon einige Jahre im Job sind und damit natürlich u.U. ein anderes Auftreten haben. Sieh die aktuelle Situation als Chance für Deine persönliche Entwicklung, um dich mit dem Thema zu auseinanderzusetzen. Wie verhandele ich mit meinem AG? Kann er mir Perspektiven aufzeigen? Etc.. Ich rate Dir, verabschiede dich von dem Gedanken "Ich nehme das, was mir angeboten wird" und entwickle einen "ich möchte meine eigenen Vorstellungen umsetzen"-Gedanken. Machst Du ja schon, sonst wärst Du nicht hier. Bis zum Ziel ist es nicht immer ganz einfach, aber unerlässlich für Deine berufliche Entwicklung, auch den Gedanken zu verinnerlichen. Der aktuelle Arbeitsmarkt sollte Dir im Übrigen Alternativen bieten. Viele Erfolg! Und halte uns auf dem Laufenden
  12. 9 points
    Guten Morgen zusammen, mein Beitrag ist zwar schon etwas länger her, aber ich möchte nun doch ein kurzes Feedback geben, wie sich die Sache bei mir weiterentwickelt hat. Auch weil ich diese Diskussion hier sehr hilfreich fand um mir ein wenig klar zu werden, was ich mir überhaupt für meine Zukunft vorstelle. Ich werde Anfang nächsten Jahres eine neue Stelle als Product Owner bei einem IT-Beratungsunternehmen antreten. Das heißt, ich werde in Kundenprojekten dafür zuständig sein, Anforderungen zu analysieren, die Software zu konzeptionieren, Sprints zu planen und kommunikativ zwischen Stakeholder und Entwicklungsteam zu vermitteln. Eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe, auf die ich mich wirklich sehr freue. Es handelt sich um eine mittelständische Beratung mit regionalen Kunden und die Reisezeiten sind wohl recht unproblematisch. Rahmenbedingungen sind gut, mein neuer Vorgesetzter sehr sympathisch, das Team kenne ich noch nicht, habe aber insgesamt ein gutes Gefühl. Ich bin sehr gespannt, was da auf mich zukommt, glaube aber, hier eine Position gefunden zu haben, in der ich meine Kompetenzen gut einbringen kann und die viel Abwechslung bietet. Ich berichte gern noch einmal, wenn ich ein paar Monate in dem neuen Job gearbeitet habe. Einen lieben Gruß, MacBeth1337
  13. 9 points

    Vorläufige Ergebnisse Sommer 2018

    Du musst in der URL das "Willkommen.aspx" durch Login.aspx ersetzen .... aber ppsssttttt
  14. 8 points

    Eure berufliche Entwicklung

    Das ist doch mal ein Thread, für den es sich lohnt, sich mal nach langem nur Mitlesen anzumelden und auch einen Beitrag zu verfassen. Ich komme aus der Nähe von Hamburg und habe 2007 Abitur gemacht, mit einem 2,4er Schnitt. War recht ordentlich, dafür dass ich eigentlich nicht so viel dafür getan habe. Nach dem Abi nicht so recht gewusst, was ich machen soll / will. Hatte damals andere Prioritäten, viel Party gemacht, Drogen konsumiert, die Tour eben. Noch bei den Eltern wohnend ein Studium angefangen, Politikwissenschaften. Hat mich irgendwie interessiert, dass es damit beruflich mal schwierig werden könnte, hatte ich damals nicht auf dem Schirm. Nach 3 Jahren musste ich das Studium aufgrund gesundheitlicher Probleme aufgeben, natürlich ohne Abschluss oder irgendwas Vorzeigbarem. Durch viel Sport und Disziplin wieder nach einiger Zeit halbwegs gesund geworden, aber beruflich sah es natürlich sehr schlecht aus. Abgebrochenes Studium, nach 3 Jahren, keine Berufsausbildung, keinerlei Qualifikationen. Während viele alte Schulkollegen in Top Unternehmen durchgestartet sind, um die Welt geflogen sind, sich teure Autos gekauft und an Traumstränden Urlaub gemacht haben und beruflich so richtig erfolgreich waren, ging es bei mir nur ums Überleben. Meine Eltern haben mich mehr oder weniger aus dem Haus geschmissen, es gab keine finanzielle Unterstützung, ich musste selbst klarkommen. Ich bin dann nach Dresden gezogen und habe dort in einem Callcenter gearbeitet. Das 1 Jahr lang. Ich muss sagen, dass das mit die härteste Zeit in meinem Leben war, für den Mindestlohn unter brutalsten Bedingungen in einem extrem beschissenen Job arbeiten zu müssen, damit man quasi nicht auf der Straße landet. Es war jedoch auch, wie ich es jetzt im Nachhinein sehe, der entscheidende Moment, in dem ich beschlossen habe, mein Leben zu ändern und was draus zu machen. Ich habe mich dann, mit 29 Jahren, in Hamburg auf eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration beworben (IT Affinität gab es bei mir schon immer). Ich habe 30 Bewerbungen geschrieben, bekam nur Absagen (zu alt, Lebenslauf, etc. etc.). Ein einziges Unternehmen hat mich zum Vorstellungsgespräch eingeladen, was dann auch sehr gut lief und man hat mir einen Ausbildungsvertrag angeboten. Im Nachhinein denke ich, dass es einfach Schicksal gewesen sein muss. 29 Absagen, 1 Vorstellungsgespräch, und die Möglichkeit gehabt, im IT Bereich zu arbeiten. Ich bin wieder nach Hamburg gezogen, dort in eine WG. Von den 600€ Netto Ausbildungsgehalt gingen 500€ für ein WG Zimmer drauf, an den Wochenenden habe ich 16 Stunden „nebenbei“ gejobbt, um überhaupt über die Runden zu kommen. Die Ausbildung lief sehr gut. Ich habe in der Berufsschule nur 1er geschrieben und die Ausbildung auch verkürzt. Die Berufsschule habe ich mit einem 1,0er Schnitt in allen drei Lehrjahren abgeschlossen, im Januar 2018 die vorzeitige Abschlussprüfung gemacht (Ausbildung verkürzt) und mit 90% (oder 1,6 in Noten) bestanden. In meinem Betrieb lief es auch sehr gut, die Firma ist in der Automobilbranche als IT-Dienstleister tätig. Man hat mir von Anfang an während der Ausbildung viel Verantwortung gegeben, weil man gemerkt hat, dass ich extrem motiviert war. Bereits ein halbes Jahr vor der Abschlussprüfung habe ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag für die Zeit nach der Ausbildung bekommen, mit einem Jahresgehalt von 47.000€ / Jahr, das ich natürlich unterschrieben habe. Mittlerweile habe ich die erste Gehaltserhöhung bekommen, arbeite in mehreren Projekten mit, habe zum Teil schon Verantwortung für die IT-Infrastruktur in Kundenprojekten und könnte zufriedener nicht sein. Gerade wenn ich mir anschaue, wo ich hergekommen bin und was ich durchmachen musste. Ich verdiene mittlerweile gut, genau wie meine Frau, wir führen ein sehr schönes Leben, können uns alles leisten, was wir möchten, fahren an schöne Orte in den Urlaub und kaufen und bald unser Traumauto, einen BMW 430 mit 252 PS und 6 Zylindern Ich weiß zu schätzen, was wir haben, weil ich mir dafür den Arsch aufgerissen habe und extrem hart arbeite und gearbeitet habe, um diese Chance zu bekommen. Von den Eltern keinen Cent Unterstützung bekommen, alles selbst aufgebaut, geplant und dran gearbeitet. Es fühlt sich gut an. Ob ich was anders machen würde? Klar, die Studienzeit war natürlich extrem suboptimal, aber im Endeffekt hat es mich dahin gebracht, wo ich heute bin und dafür bin ich sehr dankbar.
  15. 8 points

    Verdienst nicht gerade gut

    Also wenn man das OSI-Modell voll drauf hat, kann man da sicher nochmal einen 1000'er pro Layer zusätzlich rauskitzeln.
  16. 8 points

    Anime-Serien

    • Gradierter Modus
    • 2 Minuten
    • 10 Fragen
    • 116 Spieler
    Wer (vermutlich) in den 90ern geboren ist und die 'RTL2'-Anime-Serien gesehen hat, kann in diesem Quiz sicherlich punkten. Viel Erfolg!
  17. 8 points

    Hardware-RAIDs

    Hallöööchen mit 3 öchen, und willkommen zurück zum Azubi-Wissen - wie immer versucht in relativ einfachen Worten zu erklären jetzt geht alles um Hardware-RAIDs (Redundant Array of Independent Disks). Ein RAID ist ein Zusammenschluss von 2 oder mehr Festplatten mit dem Ziel bei einem Ausfall einer Platte (gerade in Server-Umgebungen) nicht gleich einen Totalausfall zu haben. Was wird dazu benötigt? Ein Hardware-RAID lässt sich nicht einfach so in jedem System erstellen. Selbst wenn ich mir 2 Festplatten an den privaten PC hänge habe ich normalerweise keine Möglichkeit daraus einen Hardware-RAID zu machen - ein Software-RAID dagegen wird mittlerweile von vielen Chipsätzen unterstützt, dabei wird allerdings die Prozessorleistung beansprucht und auch die internen Bussysteme deutlich mehr belastet. Für unseren Hardware-RAID braucht es einen sogenannten RAID-Controller. Statt also die Festplatten direkt mit dem Mainboard zu verbinden, werden sie direkt (oder indirekt mit Zwischenschritt) mit einem Controller verbunden. Der Controller bringt meist eine BIOS-ähnliche Möglichkeit beim Starten des PCs in ein Menü zu gelangen in dem der RAID dann konfiguriert werden kann. Aber jetzt an das EIngemachte. Welche RAIDs gibt es? Ich sage dem PC nicht "Ich will einen RAID" und klicke "weiter", "weiter", "weiter", "Fertig". Naja fast nicht. Als IT-ler müssen wir uns überlegen welche Art von RAID wir haben wollen, davon gibt es nämlich ein paar - und die haben Nummern, sie werden auch tatsächlich im Sprachgebrauch so benannt. RAID 0 Striping. RAID 0 ist tatsächlich ein Sonderfall und viele behaupten, dass sich diese Nummer nicht als RAID schimpfen kann - es hat nämlich nichts mit Redundanz (= Ausfallsicherheit) zu tun. Es ist sogar das Gegenteil der Fall, aber schauen wir uns mal an was es überhaupt macht. Nehmen wir mal an wir haben 2 Menschen (das sind unsere Platten^^), der ein schreibt "Hallo Welt" auf einen Zettel und braucht dafür 2 Sekunden. Verbinden wir unsere Menschen (Platten) jetzt, sagen wir dem einen er soll "Hallo" schreiben, während der andere gleichzeitig einfach nur "Welt" schreibt. Es dauert 1 Sekunden bis "Hallo Welt" auf dem Papier steht, wir waren also schneller. Bei diesem RAID werden Daten also gleichzeitig auf die verschiedenen Platten verteilt (Blockweise), wir bekommen also einen Performance-Boost und haben mehr Speicherplatz zum beschreiben. Der Nachteil natürlich: Wenn eine Platte ausfällt sind unsere Daten weg, PC ist nicht mehr bootbar (ähnlich wie wenn man bei der Programmierung einfach mal die Hälfte aller Buchstaben löscht, dann bleibt nur noch etwas stehen das das System nicht versteht). Dadurch, dass wir auch nicht eine Festplatte haben sondern 2 ist die Ausfallrate höher. Oder in einer anderen Dimension gesprochen: Wenn wir darauf warten, dass 1 Festplatte ausfällt können Jahre vergehen, aber wenn man 1000 Festplatten hat ist die Chance groß, dass hier und da mal welche ausfallen. Also je mehr Platten, desto höher die Ausfallrate. RAID 1 Mirroring. Jetzt kommen wir zum ersten 'echten' RAID - und der ist sogar noch recht einfach erklärt. Die Platten sind gespiegelt, heißt was auf die eine geschrieben wird, wird gleichzeitig auch auf die andere geschrieben - keine unterschiedlichen Daten wie beim RAID 0, sondern dieselben Daten. Würde wir unseren Menschen also hier auftragen "Hallo Welt" zu schreiben würden beide "Hallo Welt" auf ihren zettel schreiben. Vielleicht kann man das auch ohne einen RAID machen, indem man einfach eine Festplatte klont, aber hier kommt der Controller zum EInsatz: Lässt sich eine Platte nicht mehr lesen oder fällt aus (oder jemand ist so mutig und zieht eine Platte mitten im Betrieb raus - einmal gemacht, aber ich würde es natürlich nicht empfehlen), wird automatisch die andere angesprochen, es entsteht kein Ausfall. Steckt man dann eine neue Festplatte an wird der RAID 'im Hintergrund' neu aufgebaut. Nachteil ist, dass uns weniger Speicherplatz zur Verfügung steht. Wir können nur den Speicherplatz einer Platte benutzen - die andere ist schließlich nur als "Klon" da, wir können keine extra Daten auf sie schreiben. Achja, logisch ergibt sich, dass beide Festplatten hier dieselbe größe haben sollten, sonst gibt es entweder Fehler oder wir verschenken Speicherplatz. RAID 5 Block-Level Striping mit verteilter Paritätsinformation. Wer hat sich solche Wörter nur ausgedacht? Respekt an diejenigen die den Wikipedia-Eintrag verstehen. Tatsächlich ist RAID 5 komplizierter als die anderen beiden. Wir sind auch nicht mehr bei 'mindestens 2 Festplatten', sondern hier brauchen wir mindestens 3 - oft sind es aber 5 Festplatten die man hier verwendet. Ich erkläre es erst einfach, um es verständlich zu machen, dann mit etwas mehr Fachbegriffen. Also: nehmen wir an wir haben diesmal unsere 3 Menschen (Platten), aber zum Verständnis lassen wir sie diesmal Zahlen schreiben. Einer schreibt eine "1" auf seinen zettel, der nächste eine "2" und der dritte - wer hätte es gedacht - eine "3". Vorneweg: Wir haben unsere Daten wieder blockweise verteilt, haben also den Vorteil von RAID 0, dass wir mehr Geschwindigkeit sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen haben. Allerdings werden unsere Daten nicht auf alle Festplatten aufgeteilt, sondern es wird eine frei gelassen. Wir wollten nie eine "3" schreiben, aber unser RAID macht das automatisch - das muss es auch. Ich wollte das ähnlich einer Rechenaufgabe aufbauen: 1 + 2 = 3. Fällt eine Festplatte nun aus hätten wir zum Beispiel 1 + x = 3 (x ist unsere ausgefallene Platte) - unser RAID kann die fehlenden Daten während der Laufzeit errechnen, es braucht die Platte nicht. Allerdings sollten wir sie trotzdem ersetzen, denn jetzt büßen wir massiv an Performance ein, unser PC rechnet sich zu tode - aber er funktioniert. Wir erleiden trotzdem einen kleinen Verlust an Kapazität. Gehen wir nochmal genauer darauf ein: Die Daten die wir auf unsere Platten schreiben wollen werden auf alle Platten bis auf eine verteilt. Erst wenn diese geschrieben wurden ließt unser Controller die Daten aus und auf die übrige Platte wird dann die sogenannte Parität geschrieben - eine XOR-Veknüpfung der Daten die berechnet wird. Wichtig zu wissen: Diese Parität wird nicht immer auf dieselbe Platte geschrieben sondern es 'rotiert', wird also mit jedem neuen Block auf eine andere Platte geschrieben RAID 6 Ist eher unbekannt, wird aber minimum in Baden Württemberg als Prüfungswissen vorrausgesetzt. Raid 6 wird eher seltener eingesetzt, meist von Systemen die super-mega-ultra-wichtig sind und unter keinen Umständen ausfallen dürfen. Der größte Vorteil ist, das nicht nur 1 sondern gleich 2 Festplatten gleichzeitig ausfallen dürfen ohne das System lahm zu legen. Minimum brauchen wir hier 4 Festplatten - 2 für unsere Daten und 2 die wir bei RAID 5 eine Parität schreiben. Wir haben also ein RAID 5, der einzige unterschied ist wir haben noch eine Parität. Und dadurch das wir hier wieder einen Bereich weg nehmen haben wir natürlich noch weniger frei verfügbaren Speicher als bei einem RAID 5. Wird ein RAID 6 aufgrund der Ausfallsicherheit eingesetzt wird oft dazu geraten Festplatten unterschiedlicher Hersteller oder Produktions-Daten zu nehmen um das Risiko von 2 gleichzeitig ausfallenden Festplatten weiter zu verrigern. RAID 10 ( Von Wheart, based on image File:RAID 0.svg by Cburnett - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6411865 ) Es wird wieder einfach. RAID 10 hat seinen Namen nicht einfach irgendwo her, es ist eine Kombination aus RAID 1 und RAID 0. Heißt wir nutzen jeweils immer 2 Platten im RAID 1 UND diese entstandenen RAIDs werden nochmal mit einem RAID 0 überbügelt. Dadurch haben wir sowohl eine Ausfallsicherheit, als auch eine höhere Geschwindigkeit. Aber: Es ist teuer. 4 Festplatten wovon ich nur die Hälfte an Speicher habe... lohnt sich eher selten. Wichtig ist hier: Man braucht immer eine gerade anzahl Festplatten (mindestens 4, vorrausgesetzt keiner geht davon aus, dass 2 Festplatten zur exakt gleichen Zeit ausfallen), weil man auf der unteren Ebene ja immer erst 2 Platten spiegelt. RAID 01 ( Von Wheart, based on image File:RAID 0.svg by Cburnett - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6411849 ) Man kann es vielleicht schon vermuten... hier werden die Platen erst in mehrere RAID 0's aufgeteilt und dann wird ein RAID 1 drüber gebügelt. Manch einer stellt sich nun die Frage: Was ist der Unterschied zu RAID 10? Anhand des Bildes lässt sich kaum ein unterschied feststellen und egal wie man es dreht, man hat RAID 0 und 1 und beide Vorteile davon. Der Unterschied wird sichtbar wenn wir die Anzahl der Platten verändern. Für ein RAID 10 brauchen wir nämlich mindestens 4 Festplatten (wie gesagt wir spiegeln sie ja auf der unteren Ebene erst), bei einem RAID 01 brauchen wir minimum... 3! Und anders als bei einem Raid 10 kann es hier schon Sinn machen die Raid 0 auf unterster Ebene auch mal mit 3 oder mehr Festplatten zu machen - aus Performancegründen. ( Von RAID_1.svg: en:User:C burnettderivative work: Nmoas (talk) - RAID_1.svg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11995780 ) Allerdings sind 3 Festplatten jetzt eine Ausnahme, ähnlich wie beim RAID 5 werden die Platten zusammengefügt und die Blöcke durchnummeriert. Jede ungerade Nummer bekommt Daten, jede gerade Block-Nummer nur eine Kopie des Blocks davor - alles wieder rotierend auf die Platten verteilt. Sonstige Es gibt noch mehr RAIDs die aber eher unbekannt sind und selten vorkommen. Da diese im Praxisgebrauch Ausnahmen bilden gehe ich hier nicht weiter auf sie ein. Die Berechnung des verfügbaren Speichers Nehmen wir an wir haben 3 Festplatten mit jeweils 1TB: RAID 0 ist einfach. Beim RAID 0 können wir alle 3 Platten benutzen, wir schreiben und lesen auf allen 3 gleichzeitig, haben nichts doppelt, können also die vollen 3 TB ausnutzen. Wir zählen also einfach alle 3 Platten zusammen. RAID 1 ist ebenfalls einfach, allerdings macht es hier keinen Sinn 3 Platten als Beispiel zu haben (das würde jemand tun der davon ausgeht das 2 Platten zur exakt gleichen Zeit ausfallen). Nehmen wir also an wir haben 2. Wir spiegeln die Platten, haben also nur die Hälfte des Gesamtspeichers zur Verfügung - also nur die Kapazität einer Platte. RAID 5 ist auch nicht sooo schwer. Mit ein wenig Hintergrundwissen und logischem Denken kriegen wir das hin. Was wir hier wissen müssen: Die Datenblöcke und die Parität haben immer dieselbe Größe. Ob ich nun (bei 5 Platten) meine Daten auf 4 verteile und die Parität auf die 5te Platte setze, oder ob ich (bei 3 Platten) meine Daten auf 2 verteile und die 3. Platte die Parität bekommt. Also trotz das die Parität immer auf einem anderen Laufwerk liegt können wir damit rechnen, dass wir immer 1 Platte als Speicherplatz für die Paritäten bei der Berechnung der Speicher-Kapaität abziehen müssen. Bei unseren 3 Festplatten macht das 2 TB, bei 5 Platten wären es 4TB. Besonders ist hier das wir prozentual mehr Speicher zur Verfügung haben, je mehr festplatten wir benutzen. Bei 3 Platten haben wir 66% Speicher frei zur Verfügung (2 von 3). Bei 4 sind es 75% (3 von 4) und bei 5 Festplatten 80% (4 von 5),... RAID 6 ist nachdem wir uns mit RAID 5 herumgeschlagen haben wieder ähnlich. Statt immer 1 Festplatte mit Parität haben wir hier immer 2 Festplattend ie Paritäten beinhalten und uns dementsprechend nicht zur Speicherung der eigentlichen Daten zur Verfügung stehen. Also immer (Anzahl Festplatten - 2). Auch hier wieder: Je mehr Festplatten desto lohnenswerter ist der zur Verfügung stehende Speicherplatz. RAID 10/01 sind ebenfalls einfach. Egal wieviele Platten wir haben, wir haben immer die Hälfte vom Gesamtspeicher - wir kopieren unsere Daten ja wieder. Schlussendlich gibt es nur noch eine Anmerkung: Viele Server bieten ein sogenanntes Hot-Spare-Laufwerk. Zusätzlich zu den Platten die ihr für euer RAID braucht (für welches auch immer ihr euch entscheidet) wird hier noch eine Platte angeschlossen. Die macht erstmal gar nichts, sie hängt da halt, ganz ohne Daten. Richtig konfiguriert sollte der Controller sobald eine Festplatte ausfällt sämtliche Daten der defekten Platte auf die spare(="ungenutzt")-Platte schreiben (deswegen haben wir ja einen RAID, die Daten lassen sich rekonstruieren, selbst wenn die ausgefallene Platte absolut kein lebenszeichen mehr von sich gibt). Fällt in dieser Zeit der 'rekonstruktion' eine der anderen Platten aus sind die Daten weg! (Ausnahme RAID 6) Hat man keine Spare-Platte muss man schnell handeln. Wird man darauf aufmerksam gemacht das eine Festplatte ausgefallen ist kann man diese entfernen (das geht meist auch im laufenden Betrieb) und eine neue Platte in den Server schieben, der Vorgang zur Rekonstruktion sollte automatisch erfolgen. Fragen, Anregungen oder Ergänzungen? Immer her damit.
  18. 8 points

    Während Abschlussprojekt wechseln?

    Ich weiß nicht, warum du meinst hier dem TE vorwerfen zu können, dass die geschilderte Situation in einer Behörde nicht vorkommen könnte. Auch in einer Behörde können Arschlöcher arbeiten, die dir das Leben schwer machen. Und wenn hier jemand offensichtlich Hilfe sucht und seine aktuelle Situation schildert, finde ich es ein Unding zu sagen "Das kann doch gar nicht sein.".
  19. 8 points
    In der internen IT machst du nichts falsch, solange du eine Hose anhast. (Aufpassen, nicht ganz ernst gemeint)
  20. 8 points
    Ich finde es immer wieder schade das schon so viele Vorkenntnisse gefordert werden. Der bzw. die jenige möchte den Beruf doch erstmal lernen. Klar sind Vorkenntnisse von Vorteil, aber meines Erachtens nicht zwingend notwendig.
  21. 8 points

    Von Bremsern und Machern

    Hi, nach ca. 20 Jahren Berufserfahrung in der IT ist mir vor allem eine Sache besonders aufgefallen und mich würde mal interessieren wie es anderen ergeht. Ich arbeite zurzeit als DBA, davor als System Engineer bzw. Systemadministrator. Dabei bin ich immer bestrebt, soviel wie möglich zu wissen was sowohl meinen Bereich angeht als auch den Bereich drumherum. Als DBA z.B. reicht es nicht die DB zu kennen, sondern man muss eben auch grundlegende Kenntnisse von Betriebssystemen, Storages und Programmierung haben (meiner Meinung nach), weil man sonst nicht effektiv arbeiten kann. Wenn irgendwo ein Fehler auftritt, will ich GENAU wissen warum das passiert, damit das in Zukunft nicht mehr auftritt und anschließend dieses Problem sowie die Lösung irgendwo dokumentiert wird. Unabhängig von der pragmatischen Seite ist es ja auch genau das was mir an dem Job Spaß macht: Fehler finden, Verbesserungen erarbeiten, diese implementieren etc. Aber oft steht der folgende Satz dem entgegen: "Das ist historisch gewachsen" Das löst bei mir immer direkt einen Brechreiz aus. Wie oft man irgendwelche Krücken findet, oder schlecht gepflegte Skripte etc. Dokumentationen sind unvollständig oder gar nicht vorhanden. I.d.R. lege ich Wert bei meiner Arbeit auf Dokumentation, damit das auch andere übernehmen können, ich versuche viel zu erklären, weil ich weiss wie schwer es ist sich in eine Umgebung reinzufinden, gerade wenn "Informationhiding" betrieben wird. Ich versuche ständig auf dem Laufenden zu bleiben, Buzzwords zu analysieren und neue Trends zu erkennen und prüfe dabei immer wieder, ob man irgendwas davon einsetzen kann, um den IT-Alltag einfacher, besser, schneller zu gestalten. Das ist auch das, was mich an der IT grundsätzlich reizt. Natürlich muss man auf aufpassen, dass man nicht jeden Trend mitmacht und ständig alles erneuert, aber das soll gar nicht das Thema hier sein. Aber ständig gibt es Bremser, die überhaupt gar kein Interesse daran haben, die gefühlt nur ihre seit etlichen Jahren ausgeübte Tätigkeit unverändert fortzuführen wollen, selber überhaupt nichts erklären und jegliche Informationen wie Staatsgeheimnisse hüten. Oder Fehler gar nicht analysieren (wollen): Läuft wieder, Thema erledigt. Wenn man nachfragt, bekommt man Infos auch nur Bitweise, was extrem nervig ist. Kommunikation ist oft auch ein großes Problem, entweder hat man 200 Meetings in der Woche die zu gar nichts führen, oder man quatscht nur das Nötigste. Ein effektives Besprechen von Problemen, oder gar mal eine strategische Planung habe ich bisher ganz selten erlebt. Zudem werden häufig keine Entscheidungen getroffen, in manchen Firmen gibts offenbar "Ja" oder "Nein" gar nicht, da heisst es immer wieder mal "Vielleicht", "Lass uns mal ein Meeting machen" etc. Kommt mir das nur so vor, oder hat die Masse der ITler wirklich keinen Bock auf Veränderungen? Und scheinbar wollen auch viele gar nicht mehr Wissen als notwendig. Gerade das Zusammenspiel Admin/Entwickler ist ja oft ein sehr zermürbendes, da fehlt oft Verständnis für die andere Seite. Wie gesagt, es geht nicht darum irgendwas anders zu machen nur um der Veränderung willen, aber ab und zu mal die eigene Tätigkeit/Infrastruktur überdenken, prüfen ob hier und da ein bisschen was anpassen, schauen ob Tool X,Y oder Z nützlich sein können, ob man Fehler A,B,C nicht durch bessere Planung oder Kommunikation vermeiden könnte, etc. Ich selber würde auch gerne wissen, ob ich das evtl. zu eng sehe und würde auch meine eigenen Gedankengänge überprüfen, daher hoffe ich auf einen interessanten Meinungsaustausch.
  22. 8 points
    Mein Lebenslauf ist auch nicht gerade. Ich glaube das sind Lebensläufe seltener als man vielleicht denkt. Aber solange man das Ganze begründen kann, haben die meisten Leute Verständnis. Jeder kennt Situationen oder Lebensabschnitte die nicht so laufen, wie man es gern hätte...
  23. 8 points

    Von Bremsern und Machern

    Mahlzeit in die Runde! Spoiler: Dieses Posting kann Spuren von angestautem Frust oder Unverständnis enthalten. Ich habe die Fresse mittlerweile gestrichen voll von Leuten, die mir mit "Das ist hier schon immer so", "das ist ein gewachsenes System" um die Ecke kommen. Ich. kann. es. nicht. mehr. hören. Das sind Ausreden von Leuten, die entweder keine Lust oder keine Ahnung haben, ein System ggfs. zu zerlegen und parallel neu Aufzusetzen. "Ja, aber das können wir uns gar nicht leisten" - "IN 2 JAHREN HABT IHR SO VIEL AN MEHRARBEIT VERBRATEN, DA HABT IHR DIE KOSTEN LOCKER RAUS, IHR DEPPEN!" - "Stimmt doch gar nicht!". 2 Jahre später: "Hätten wir mal die Reißleine gezogen..." Das ging soweit, dass ich mir in meiner letzten Firma intern mit einigen automatisierten Skripten zur selbstlernenden Referenzierung von Datensätzen regelrecht Feinde gemacht habe, weil ich quasi Leute "überflüssig" gemacht habe, die seit 15(!) Jahren und mehr stumpfste manuelle Aufgaben durchführen und partout nichts daran ändern wollen. Wir reden hier von "Ich lese eine Rechnung und gucke, ob da GOFL steht statt GOLF und weise den Datensatz dann manuell einem Typen zu" vs. "Automatisiert mit Levenshtein-Distanz". Ich dachte ja, sowas gibt es nur in alten KMUs oder Konzernen (wobei mir da die persönliche Erfahrung fehlt), aber nein, es geht auch in kleinen Agenturen. Das klingt vermutlich ultra arrogant, aber mir persönlich ist meine Lebenszeit zu wichtig, um sie mit wiederkehrenden, manuellen Aufgaben zu füllen. Ich habe 3 Kinder, ich habe private Projekte wie z.B. die Schulgründung und ich könnte jedes mal im Strahl kotzen, wenn ich Menschen sehe, die willentlich und wider besseren Wissens ineffiziente und zeitaufwändige Prozesse von Hand oder mit völlig veralteten und im besten Fall auch noch kostenpflichten Tools ausführen. Und zum Thema Dokumentationen und Wissen teilen: Ich teile mein Wissen liebend gerne und permanent. Ich will nichts horten, ich will effizient saubere Lösungen produzieren und streue dafür alles an Wissen, was ich für relevant erachte. Idealerweise auf einer dafür geeigneten Plattform. Analog dem Sicherheits"prinzip" halte ich es bei "Employer value by obscurity" so, dass man schon eine ziemliche Pfeife sein muss, wenn das Verheimlichen die einzige Option ist, den eigenen Wert als Arbeitnehmer zu bewahren. Was Coding-Style angeht bevorzuge ich den "Newspaper Style". Also zum Start einer Klasse alle public Properties und Methoden, sprechend benannt. Also z.B. eine Abfrage nach dem Verbindungsstatus nicht "CheckConnection()" nennen, sondern eher "IsNetworkConnectionEstablished()"(Der Name ist auch nicht perfekt, zeigt aber die Richtung auf), damit es im Codefluss eher wie Prosa lesbar ist. Darunter dann die private und protected-Themen. So sieht man direkt "Ah ok, das passiert hier" und wenn man in die Tiefe möchte, tut man das einfach. Gruß, Goulasz Nachtrag: Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn Menschen fachlich nicht wissen, wie sie ein Problem lösen können und damit offen und ehrlich umgehen. Ich mache das permanent. Ich reagiere aber mittlerweile extrem allergisch auf Leute, die für Probleme mit tatsächlicher Komplexität irgendwelche dahingeschmierten "das wird schon passen"-Lösungen konzipieren und eintüten, bei denen am Ende die Entwickler_innen die, mit Verlaub, Scheiße ausbaden müssen, weil irgendjemand auf Twitter gelesen hat, mit der Blockchain und IoT kann man ja ALLES lösen.
  24. 8 points

    Fisi Ergebnisse GA1 NRW

    Hallo ich habe die Prüfung auch geschrieben - als Externenprüfling - und bestanden mit 68-79-78 Ich finde es seltsam, dass hier immer bemängelt wird, dass die Formeln nicht dabei standen?!? Zahlen in Formeln einsetzen kann doch so gut wie jeder - ist es nicht gerade das Ziel von 3 Jahren Berufsschule und Ausbildung, gängige Formeln (USV-Berechnung, Raid-Level etc.) zu lernen und in der Prüfung zu beherrschen. Ich war vorher nie auf einer Berufsschule und habe mich nur mit den letzten vier oder fünf Prüfungen auf diese jetzt vorbereitet - sicher sind die erreichten Punkte kein Traumergebnis, aber wenn ich hier von 27 Punkten bei anderen lese, ist das entweder mit Schockstarre wegen der Prüfung oder allgemeiner Unwissenheit zu erklären, nicht aber mit fehlenden Formeln Gruß
  25. 7 points

    Abschlussprüfung mai 2019 FIAE

    Dir ist schon bewusst, dass das hier kein Ausbildungsforum ist, sondern ein Forum für IT-Fachkräfte und solche die es werden wollen? Ähm...siehe oben. Das hier ist ein Forum, das zum Meinungsaustausch da ist, ohne dass man die Antwortenden persönlich nach dieser Meinung fragen muss. Genausowenig, wie hier die Aussage sehr stark vertreten sei, dass die "alten Hasen" euch und euren Eindruck über die Prüfung schlecht machen wollen, wie du es hier mehrfach darstellen willst. Anscheinend bewegst du dich nicht sehr oft online in sozialen Netzwerken, kann das sein? (Was man als angehender Fachinformatiker mMn übrigens definitiv lernen sollte, da man ohne das Internet oftmals gar nicht weiter kommt bei seinem alltäglichen Job.) Was aber kein Grund ist, jeden absolut IT-aversen Menschen eine Ausbildung/Umschulung in diesem Bereich zu empfehlen, geschweige denn ihm den Abschluss "zu schenken". Damit wäre auch keinem geholfen. Und insbesondere diejenigen, die nur wegen den guten Jobchancen und dem relativ guten Gehalt sich für diese Branche entscheiden, aber nicht einmal einfachste Problemstellungen in einen Algorithmus umformulieren können, sollten sich vielleicht lieber etwas anderes suchen, womit sie ihre Brötchen verdienen. Alte Menschen zu waschen ist schließlich auch kein Hexenwerk und dort herrscht wesentlich größerer Fachkräftemangel. Nur ist das ja ein Job, für den man sich körperlich anstrengen müsste und wo es wesentlich weniger Geld gibt, so dass dort der Andrang von Azubis/Umschülern wesentlich geringer ist. Sollte man denen vielleicht einfach direkt den Abschluss schenken? Scheint bei dir leider nicht ganz so der Fall zu sein, wenn du nur Negatives aus eigentlich doch recht positiven Beiträgen liest und hier gegen diejenigen schießt, die zwar nicht an dieser Prüfung teilgenommen haben, aber trotzdem etwas (durchaus aufmunterndes) schreiben.
  26. 7 points

    Abschlussprüfung mai 2019 FIAE

    Das war eine Sauerei! Finde wir sollten auch eine Petition starten, wer wäre dabei?
  27. 7 points

    Arbeitsweg - Auto?

    Ich bin fast die gesamte Ausbildungszeit über öffentlich gefahren. Das waren jeweils 2 Stunden Fahrt pro Strecke. Danach hab ich mir, als ich Geld auf der Seite hatte und es mir leisten konnte, ein Auto gekauft. Aber dieses Mimimi, die Fahrt öffentlich dauert eine Stunde, kann ich nicht mehr hören. Entweder du bekommst es in den Griff, dir Geld zur Seite zu legen, oder du fährst öffentlich. Ansonsten würde ich auch auf jeden Fall den Job wechseln. Wenn du bei 100€ Fixkosten tatsächlich nichts zur Seite legen kannst. Wobei ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen kann.
  28. 7 points

    Neue Moderatorin: Maniska

    Ich freue mich sehr Euch mitteilen zu dürfen, dass @Maniska seit heute den Moderatoren Status bei Fachinformatiker.de hat und diese Rolle hier nun ausüben wird. Vielen, lieben Dank! ❤️
  29. 7 points
    Eigentlich ist es doch ganz einfach: Du schränkst damit Deinen beruflichen Handlungsspielraum ein. Wie die gesellschaftliche Einstellung dazu ist, ist letztlich völlig unerheblich, da Du diese nicht ändern kannst. Die Konsequenz ist, es muss Dir das "wert" sein. Vielleicht vergibst Dir Chancen, auf einen bestimmten Arbeitgeber, einen speziellen Kunden oder Auftrag. Vielleicht auch nicht, who knows. Ob diesbezüglich eine Entscheidung getroffen wird, wirst Du am Ende vermutlich selbst gar nicht erfahren.
  30. 7 points
    Etwas OT, aber solche Beiträge lese ich immer mit einem Schmunzeln. Edit: erinnert mich an das hier: Für viele Menschen sind sie selbst der Mittelpunkt der Welt, meist sogar egal um welchen Bereich des Lebens es sich handelt. Verdienen ihre Peers zu wenig, sind die allesamt Minderleister, die ihren A**** nicht hochkriegen! Verdienen sie zu viel, ist es die Ausnahme, oder es kann nicht mit rechten Dingen zugegangen sein! Das eigene Sein wird nicht reflektiert. Einfach weiterscrollen 😉
  31. 7 points
    Das sind eigentlich Punkte die eher skeptisch machen. Mitarbeiter zwischen 20 und 30 kann 2 Gründe haben. 1) Das Unternehmen ist noch jung oder 2) die Leute bleiben nicht lange. Der Chef als Freund funktioniert selten, und wenn er dich wie einen alten Freund anspricht ist das noch merkwürdiger. Vertrauensarbeitszeit funktioniert etwa so lange bis irgendwas schief geht. Ich denke nicht. Du kannst kein HTML und kein CSS. Das ist sicher kein Hexenwerk braucht aber auch Zeit. 4 Monate bis zu dem Punkt "dass du in der Erstellung von responsiven Wordpress Templates [..] fit bist." halte ich für sehr sportlich. Ich würde mich erstmal auf Prüfung und Abschlussprojekt konzentrieren.
  32. 7 points
    Frei nach dem Motto: Ich kenne es nur so, also muss es richtig sein. In diesem Forum sind viele Leute aktiv (freiwillig und unentgeltlich), die eine Verbindung zur IHK haben (Prüfer, Ausbilder, whatever). Die Aussagen als grundlegend falsch darzustellen, halte ich für grundlegend falsch Ob hier von jedem BS-Mitschüler jede Doku gelesen wurde, auf die sich bezogen wird, halte ich tatsächlich für fraglich. Ich schließe mich hier @charmanta an. Abgesehen davon (das ist mir in anderen Beiträgen bereits aufgefallen), macht es Sinn, nicht direkt irgendwelche Anfeindungen, etc. rauszuhauen, im Allgemeinen ist dieses Forum nämlich sehr hilfsbereit und freundlich.
  33. 7 points
    Hallo Forum! Auch wenn ich hier wenig geschrieben habe, wollte ich mich für die ganzen Posts bedanken, in welchen ihr Tipps/Tricks zur mündlichen Prüfung gepostet habt und auch Inhalte der schriftlichen Prüfungen! Hatte heute morgen meine mündliche Prüfung in Bayern (FI AE) und bin mit 95 Punkten insgesamt raus gegangen! Konnte mich somit noch insgesamt auf die Eins in der Prüfung hocharbeiten, freu! Danke euch für die Hilfe! Ich wünsche allen, die es noch vor sich haben, viel Erfolg, ihr schafft das auch! Falls ihr Fragen habt zu Themen oder dem Ablauf, einfach fragen :) MfG safredAAs
  34. 7 points
    Sorry aber wie kann eine Abschlussprüfung "plötzlich" kommen. Die meisten Leute gucken eher jeden Tag auf den Kalender und haben Schweißausbrüche weil die Prüfung immer näher kommt.
  35. 7 points

    Sind Informatiker sozial unintelligenter?

    Antwort: Bullshit!
  36. 7 points

    Bewerben über Headhunter oder direkt?

    Moin, ich finde die Headhunter erleichtern es einem den Fuß in die Tür zu bekommen. Wenn du dich normal bewirbst landest du erstmal auf irgendeinem Schreibtisch, irgendjemand sieht deine Sachen durch - neben den Sachen von X anderen - und vielleicht hast du Glück oder Pech, es werden ja nur deine Unterlagen bewertet. Manche Headhunter arbeiten aber schon seit Jahren mit Firmen zusammen und haben vielleicht auch schon mehrere Personen an diese Firmen vermittelt und entsprechend auch ein gutes Standing was ihre Einschätzungen angeht. Wenn die Headhunter anrufen und sagen "Hey Henny, ich hab da vorhin mit dem Gurki telefoniert. Das ist ein richtig cooler Typ, der schickt mir nachher seinen Lebenslauf und ich geb dir dann die wichtigen Daten weiter." ist das ein ganz anderer Einstieg. Und selbst wenn dein Lebenslauf z.B. total hässlich formatiert ist, den HHs ist das egal, die wollen dich schließlich vermitteln. Die suchen sich da die tollsten Sachen raus, schreiben das in ihren standardisierten Bogen und geben den dann weiter. Dazu geben die sich dann eben noch Mühe Werbung für dich zu machen. (Natürlich nur, wenn sie auch denken, dass du tatsächlich für den Job geeignet bist) Ich finde diesen Weg viel viel angenehmer, schon alleine weil ich mir diesen Anschreibens-Quatsch sparen kann. Das gilt vermutlich nicht für alle Headhunter^^' aber zumindest für die mit denen ich zu tun hatte.
  37. 7 points

    IHK Subnetting

    Zu 47,64% kommt es in deiner Abschlussprüfung dran. Schwierigkeitsgrad beträgt dann ca. mittel-schwer in Punkten gemessen eine 6,8/10. Wenn morgen die Sonne scheint, kommt es aber zu 73,51% dran. Du solltest also heute Abend am besten nicht aufessen.
  38. 7 points
    Wenn ich sowas schon lese... Es gibt Menschen, die sind einfach nicht in der Lage, "normal" zu funktionieren. Da bringen Sprüche wie "geh' mal raus", "such dir ein Hobby", "reiß dich zusammen" einfach mal gar nichts. Es verfestigt nur immer weiter das Bild, dass derjenige halt einfach zu blöd ist, sich selber um sein Leben zu kümmern. Psychische Erkrankungen sind Erkrankungen wie jede andere auch und benötigen Hilfe. Ich geh' auch nicht zu jemandem mit gebrochenem Arm und sag ihm, dass er da nunmal durch muss. Es muss nicht sein, dass das beim TE der Fall ist. Aber solche Sprüche halte ich für ungemein gefährlich, weil sie auch bei anderen, die vielleicht mitlesen, wirken.
  39. 7 points
    Servus miteinander. Ich habe heute die mündliche Prüfung erfolgreich hinter mich gebracht und darf mich auch Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung nennen. Es waren schwere drei Jahre und eure Ratschläge haben mir wirklich enorm geholfen. Ich wollte mich einfach mal bei euch bedanken, besonders bei @SaJu. Ich bleibe dem Forum natürlich erhalten und hoffe, dass ich Auszubildenden in ähnlichen Situationen in Zukunft gut helfen kann.
  40. 7 points

    Wie Ausbildung beenden

    Will hier nur nochmal festhalten, dass ich das Abschlussprojekt Anfang des Jahres in einer anderen Firma als externer Prüfling mit über 90 Punkten bestanden habe. Ich habe mir damals wirklich viel zu viel gefallen lassen. In der neuen Firma habe ich dann erstmals gesehen, was es heißt, nette Kollegen zu haben und auch Unterstützung zu bekommen.
  41. 7 points

    Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    http://www.der-postillon.com/2018/04/mysterioeser-lehrlingsschwund.html
  42. 7 points

    Rufbereitschaft - der Diskussionsthread

    Urlaub mit Erreichbarkeitspflicht ist kein Urlaub sondern Bereitschaft. Bereitschaft mit aktivem Postfachdurchsuchen ist keine Bereitschaft sondern Arbeitszeit.
  43. 7 points

    Jobtitel Azubi

    Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen: Wozu brauchen Azubis Visitenkarten mit Titeln? Grundsätzlich ist ein Azubi nicht alleine unterwegs - würde dem Ausbildungsgedanken ja etwas entgegen laufen - und wird dann vom Ausbilder beim Kundenbesuch kurz dem Kunden vorgestellt und gut. So blöd es klingen mag, hat die Visitenkarte eines Azubis für mich als Kunde kaum einen nennenswerten Nutzen. Im Gegensatz zu z. B. der Visitenkarte von dem für mich zuständigen Accountmanager, Projektleiter, etc. - die kontaktiere ich häufiger. Was möchte ich denn speziell von dem Azubi? Und wenn ein Auszubildender alleine unterwegs ist und mir seine Visitenkarte in die Hand drückt, wo außer seinem Namen noch ein "Auszubildender für X" drauf steht, wüsste ich jetzt nicht, was ich mit der Information groß anfangen sollte. Außer mir darüber Gedanken zu machen, warum ein Unternehmen, dem ich evtl. viel Geld für seine Dienste zahle, mir einen einsamen Azubi schickt ...
  44. 6 points

    Gehalt wird mir nicht ausgezahlt

    Schau dir SOFORT alle Verträge an die du bei dem Unternehmen unterschrieben hast, und kündige nachweißbar schriftlich (entweder mit Zeugen in den Briefkasten werfen oder unter Zeugen Brief als Einwurfeinschreiben hin schicken). Wichtig ist, dass der zeuge den Inhalt des Briefes und den Einwurf/Abgabe bei der Post lückenlos bezeugen kann. Die Vergütung würde ich einfach abhaken, sonst kommt der AG gegebenfalls auf die Idee Schadenersatz wegen unentschuldigtem Fehlen geltend zu machen. Im Idealfall geht die Rechnung dann 0 auf 0 auf, aber wer weiß. In vielen Arbeitsverträgen findet sich eine Auschlussfrist, die die gesetzlicheVerjährung von Ansprüchen deutlich heruntersetzt, ggf. nur auf 3 Monate. Ich würde kündigen, 3 Monate Füße still halten und dann mal dem Zoll (soweit ich weiß zuständig für die Einhaltung des Mindestlohns) stecken was der Betrieb bezüglich Arbeitszeit und Bezahlung abgezogen hat.
  45. 6 points
    Zur Zeit arbeite ich an einem Flashcard-Deck für die Abschlussprüfung, Fachrichtung Systemintegration. Zugegebenermaßen ist es etwas knapp, aber vielleicht bringt es noch jemandem etwas. (Für mich handelt es sich im Wesentlichen nur um eine Reinfassung meiner Notizen.) Das Deck ist noch sehr unvollständig, trotzdem aber schon bei 850 Karten. Benötigt wird Anki und ein AnkiWeb-Account. Anwendungen / Apps sind Open Source und plattformübergreifend für Windows / Linux / Mac / Android iOS verfügbar. https://apps.ankiweb.net/ Das Deck findet sich hier: https://ankiweb.net/shared/info/1340757096 Um Updates zu erhalten, muss es wiederholt bezogen werden - siehe dazu die AnkiWeb-FAQ: https://apps.ankiweb.net/docs/manual.html#downloading-shared-decks Für Anregungen und Kritik bin ich offen; ich werde aber aufgrund der Prüfungsvorbereitung nur eingeschränkt Zeit zur Reaktion haben. git hat sich leider als hierfür ungeeignetes Kollaborationstool erwiesen, weshalb ich das Deck erst nach Fertigstellung auf Gitlab veröffentlichen werde. (Kleine Patches sollten handhabbar sein.) Ich habe außerdem erst hierfür angefangen, Anki zu verwenden - es handelt sich ausschließlich um Basic-Karten ohne Cloze, Eingabe und Bebilderung. Lediglich CSS und LaTeX werden eingeschränkt verwendet. Falls jemand hierzu Hinweise hat, bitte gern.
  46. 6 points

    Gehaltsvorstellung München

    Ach ja, immer wieder schön, wenn man direkt annimmt, wenn jemand schreibt "Wenn a, dann b", ja im Umkehrschluss wohl auch "Wenn b, dann a" gelten muss. @Errraddicator hat lediglich geschrieben, dass positiv verlaufene Kreditzahlungen sich erst einmal positiv auf die Schufa-Bewertung ausüben können, was ja auch Sinn macht. Denn jemand, der bei der Schufa eine Anfrage stellt, möchte ja wissen, ob Person x zuverlässig ist, was regelmäßige Zahlungen angeht. Und "kann besser sein als" heißt ja auch nicht, dass der "schlechtere" automatisch schlecht ist. In dem Beitrag stehen erst einmal nur sehr viele Konjunktive. Schwarze Schafe gibt es überall, natürlich auch und besonders in der verklauselten Welt von Verträgen. Es wird immer wieder bei allen möglichen Themen davor gewarnt, dass man genau lesen sollte, was man unterschreibt/zustimmt. Trotzdem ist nicht alles per se böse und schlecht. Ich sehe erst einmal auch kein Problem darin, dass man gewisse Dinge in Raten zahlt, statt sofort. Gerade beim Autokauf oder Verträgen, bei denen eine Dienstleistung mit Laufzeit angeboten wird (Handy, Internet oder bestimmte Fernsehangebote wie z.B. Sky oder Magenta), ist es ganz normal die entsprechend mitgeliegerte Hardware in monatlichen Raten abzubezahlen. Wichtig ist nur zu wissen, was man an laufenden bzw. auf sich zukommende Kosten hat und dafür sorgt, dass man diese auch bedienen kann. Klar. Und jeder der Alkohol trinkt, wird zum Alkoholiker. Es ist immer eine Frage der Disziplin und des Charakters. An alle, die hier meinen mit dem erhobenen Zeigefinger herumzulaufen: Wer ein Eigenheim kauft, zahlt das doch auch nicht sofort mit seinem Ersparten auf einen Schlag in bar, oder? Und da sagen doch auch die wenigsten: Wenn du dir halt kein Haus leisten kannst, musst du dir eben mit deinen 2 Kindern halt erst mal ne 1-Zimmer Wohnung kaufen (in Bezug auf es muss ja kein 20.000€ Passat sein). Oder sagt ihr auch:"Wer es sich nicht leisten kann oder darauf gespart hat, darf auch nicht studieren!"? Die meisten Studenten sind/waren auf Bafög angewiesen. Was übrigens auch zum Teil ein Kredit ist. Sind die jetzt auch alle davon bedroht in die Kreditspirale zu fallen? Hätten die auch vorher schauen sollen, dass sie das Geld zum Studieren anderweitig auftreiben? Und nur weil etwas in deinen Augen unnötig ist, oder du es nicht verstehst, musst du es abwerten? Ich kann auch nicht verstehen, warum Menschen meinen zu rauchen bzw. zu dampfen und damit nur Geld aus dem Fenster werfen und ihrer Gesundheit schaden. Trotzdem lasse ich sie es halt einfach machen. Spaß und Vergnügen sind wichtig für ein gesundes Leben und die Definition dacon ist für jeden eine andere. Wenn jemand gerne zockt, aber lieber jetzt die Konsole haben möchte, statt in 6 Monaten, dann ist es doch seine Sache. Alle, die hier jetzt so über Finanzierungen schimpfen: Keiner von euch hat also nen Handyvertrag sondern nutzt Prepaid? Keiner von euch hat ein Sky-, Netflix- oder Amazon Prime-Abo, sondern kauft sich Filme und Videos nur "on demand"? Keiner von euch hat ein Zeitungs- oder Zeitschriftenabo? Oder anderweitig laufende Kosten, die man u.U. auch nicht einfachsofort einstellen kann, falls man in finanzielle Not gerät? Eine Ratenzahlung ist da nicht viel was anderes und oftmald hat man dort auch die Option auf eine vorzeitige Abbezahlung. Ob ich nun im Voraus auf etwas spare oder, aus welchen Gründen auch immer, aktuell halt etwas haben möchte/brauche und eben gerade nicht das Geld sofort habe, aber weiß, dass ich monatlich etwas dafür abzwacken kann und es mir auch egal ist, dass es etwas mehr ist, als wenn ich es direkt bar zahle, so what?
  47. 6 points

    Gehalt gerechtfertigt?

    Ein Tipp, von meiner Seite, weil ich das gleiche gemacht habe wie Du. Ich habe zu Beginn ähnliche Konditionen bekommen (*) und kann nur sagen: Lass es! Die Kollegen sind auch woanders nett, kostenloses Wasser ist heute nichts besonderes mehr und ein Frühstück ist auch nur 100 Euro monatlich wert. Keine 500. Hinzu kommt, dass Dein Marktwert bei einer 2 Mann Bude im Anschluss geringer ausfällt als er könnte. Ein Mitbewerber, welcher bei einer 50 oder 100 Mann Bude gearbeitet hat, wird Dir fachlich nach 1-2 Jahren um einiges voraus sein und das wirst Du bei Deinen geplanten Vorstellungsgesprächen merken. Die Konkurrenz schläft nicht und Kleinstbetriebe sind selten state of the art. Und das mit Abstand Wichtigste: Magst Du das Geld jetzt auch noch nicht brauchen, das geht schneller als Du denkst. Dann wird Dir Dein Chef nicht ohne weiteres einfach so 500 Euro monatlich mehr geben, nur weil Du mit Deiner Freundin zusammenziehen willst. D.h. Deinen Verzicht wird Dir keiner danken. Im Gegenteil: Bis Du diesen Verlust wieder eingefahren hast, vergehen Jahre. Ich weiß, wovon ich rede und habe mich selbst jahrelang mit ähnlichen Argumenten veräppeln lassen. Tue Dir einen Gefallen und mach es von Beginn an besser als ich. 👍 ... (*) Wobei änhlich relativ ist. Ich habe zwar auch nur 1,8k bekommen, aber immerhin bei 13 Gehältern, 30 Tagen Urlaub und das Anno 2004. Heute wären das irgendwas um die 2,1k. In jedem Belang mehr als bei Dir und immer noch eine Frechheit.
  48. 6 points

    Neue Anstellung und Wechselkriterium

    Das kenne ich meist nur von strikten Face2Face-Firmen. Die wollen dann 1. repräsentativ und optimal 2. erreichbar sein. Dass sie in der Innenstadt mit dem Auto schlecht angefahren werden können und mit den Öffentlichen auch erst nach 2x Umsteigen, fällt denen gar nicht ein. Habe oft Gespräche durch HH mit Firmen am anderen Rand Deutschlands. Die sind dann ganz erstaunt, dass man partout nicht umziehen will. Da hört man dann, dass man die Erfahrung gemacht hat, dass Face2Face einfach besser ist. Wenn ich ihnen dann sage, dass von meinen letzten 10 *DAX-Kunden 8 quasi HO in Reinform Leben, da die MA um den Globus verteilt sind und so manch einer eher bereit ist um 6 Uhr morgens in Boxershorts und Kaffee in der Indien-USA-Singapur-WebEx zu sitzen, wenn er das von zu Hause aus tun kann, als im Büro, sind alle so erstaunt, als ob man vor ihren Augen gerade das Feuer erfunden hätte. Wenn die einfach nur Kapazitäten für 30%-50% der Belegschaft vorhalten, sich am Stadtrand einmieten und das gesparte Geld in vernünftige VPN- und Remote-Arbeitsplatz-Infrastruktur und Mitarbeitergehälter stecken würden, die sie dann quasi deutschlandweit rekrutieren könnten, müssten sie sich über den selbstinduzierten "Fachkräftemangel" nicht mehr beschweren ...
  49. 6 points
    @Velicity wie oben schon geschrieben wurde, du hast dich damit abgefunden. Jedes Argumentieren von dir in Richtung: Ach ist ja nicht so schlimm. wird von außenstehenden mit noch mehr Beispielen beantwortet die dir die Misstände aufzeigen. Und als Antwort kommen immer wieder die gleichen Ausreden. Das du dich abgefunden hast sieht man ja auch das du nicht mal eine Hausnummer angibst bei welchem Gehalt du umziehen würdest. Auch wenn diese Summe vielleicht völlig überzogen wäre. Du willst einfach nicht. Du hast es dir bequem gemacht und sitzt dort. Jammerst zwar bekommst aber den A***** nicht hoch. Was wäre z.B wenn ich dir 45K€ als Einstieg geboten hätte. bei Eignung eventuell auch mehr? Aber du wolltest ja nicht.
  50. 6 points

    Unsicher über Studium

    Du willst studieren, also mach es. Ganz einfach. Arbeitskollegen werden sich immer wieder im Leben ändern, ob du gehst oder sie. Und glaub mir, man findet im Studium oder Unternehmen wieder neue tolle Kollegen.
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+02:00 eingestellt
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