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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 09.10.2021 in allen Bereichen

  1. Nein, es ist Whataboutism, weil vom Thema abgelenkt wird. Mag sein, dass bei bestimmten Berufen Männer es in der Bewerbungsphase(!) schwieriger haben (mehr hat die Studie nicht herausfinden können) aber weißt du was? Männer verdienen auch in diesen Berufen mehr als Frauen und denen wird nicht die Kompetenz abgesprochen. Auch als Friseur oder Krankenpfleger werden sie als Friseur oder Krankenpfleger wahrgenommen und nicht als Anhängsel, der nur die Protokolle schreibt und müssen nicht dumme Sprüche ertragen.
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  2. @Bitschnipser Es ist mir bewusst, dass auch andere diskriminiert werden, aber das ändert nichts an der Tatsache, das ich in meinem beruflichen Leben öfter damit umgehen muss. Wenn ich den Whataboutism überspitzen würde, müßte ich sagen als alleinerziehende Mutter mit einem Vollzeitjob, der mich und die Kinder ernährt, bin ich privilegiert. (Im Vergleich zu Afghanistan und anderen Gebieten). Trotzdem kränkt es mich jedes Mal. Ich persönlich gehe davon aus, wenn jemand den Abschluss (IHK/HWK/Uni) in der Tasche hat, hat er/sie/es fachliche Kompetenz. Das Geschlecht oder Sexualität (LGBTQ) interessieren mich dabei überhaupt nicht. Persönliche Sympathie / Antipathie schon eher. Wenn ich als Systemadmin einer Firma eine Lösung präsentiere möchte ich nicht durch Fraulichkeit glänzen, sondern durch meine Lösung des Problems - und als Reaktion zu hören, Hi, The guy from the IT is here ( weiteres Bla Bla über die Lösung) ist strange. Das ist repektlos und gehört sich nicht und verletzt mich als Person die daneben steht und wirkt auf mich so, dass ich als Frau eben keine IT Probleme lösen könnte.
    2 Punkte
  3. Erst einmal vorweg: Ich finde es spannend, dass Leute anderen erklären was sie nun als Diskriminierung zu empfinden haben. Besonders dann, wenn sie selber diese Behandlung nicht erfahren. Sprecht bitte nur aus Eurem Erfahrungshorizont - und wenn Ihr das nicht könnt, weil Ihr den notwendigen Erfahrungshorizont nicht habt: Hört erstmal zu, statt direkt die Augen zu verdrehen. Zweitens ist "Krieg mal ein dickeres Fell" ein schlechtes Argument, weil es nichts anderes ist als ein (ziemlich unkonkreter) Lösungsansatz wie mit Diskriminierung umgegangen werden sollte. Drittens macht Ihr den Kapitalfehler ein isoliertes Beispiel zu nehmen und auseinanderzunehmen, statt zu verstehen dass da eine Menge "steter Tropfen" dabei ist. Ein einziges "Hey, der IT Guy ist da" ist zwar ziemlich daneben, wenn eine Frau kommt, aber das alleine bringt niemanden hier auf die Palme. Auch nicht die Threaderstellerin, vermute ich mal. Der Unterschied ist, was sie sich wahrscheinlich sonst schon so anhören durfte. Dann ist im Zweifel der "Guy" in der Ankündigung eine weitere fröhliche Mikroagression - und ja, auch in den USA und England wird "you guys" oft schon durch "y'all" ersetzt (und so mache ich es auch schon eine ganze Weile). Wenn sie immer wieder durch solche Aussagen oder Fragen wie "Wie kommt es, dass Du als Frau in der IT arbeitest" gezeigt bekommt, dass man ihr das eigentlich nicht zutraut - und sie sich damit auch immer wieder beweisen muss - dann ist das anstrengend und nagt an den Nerven. Ich hab ein dickes Fell. Ein verdammt dickes inzwischen nach allem, was ich mir anhören darf, wenn ich einfach nur durch die Stadt gehe. Aber das ändert nichts daran, DASS ich es mir anhören darf. Nur weil ich damit umgehen kann, wird es nicht weniger diskriminierend. Ich mache im Zweifel übrigens dann deswegen die Klappe auf und ärgere mich, weil diese Worte eine andere Person mit weniger dickem Fell verletzt und ggf. sie zu Dingen bewegt, die ihr selbst schaden könnten. Neugierde, warum jemand etwas macht/hat, ist kein Grund, nachzufragen. Deine Neugierde ist Dein Problem. Niemand muss sie füttern, wenn die Person das nicht will. Und Neugierde ist auch kein Grund übergriffig zu sein. Wenn da eine Netzwerktechnikerin steht, die den Server verkabeln und den Switch konfigurieren soll, dann lässt Du sie das machen und fragst nicht, warum sie als Frau denn im Netzwerk arbeitet. Das kannst Du machen, wenn Du die Person besser kennenlernst und ihr in 'ner Pause zusammen sitzt. Aber nicht, wenn sie einfach nur für ihren Job da ist. Das ist so ein bisschen so, wie der Zahnarzt, der mich nach meinen Hormonpräparaten fragt und ob ich denn schon operiert sei. Hat nix mit dem Job zu tun, aber wenn ich gerade da bin kann man ja mal fragen. Ist ja "nur Neugierde". Was falsche Anreden angeht und falsche Pronomen - glaubt mir, auch das kann verbale Gewalt sein. Schon durchaus erlebt (und dagegen gewehrt). Und um mal ein Beispiel aus meinem Arbeitsalltag zu geben: Wir telefonieren mit einer Fremdfirma. "Wir" sind mein Kollege und ich. Der Herr von der Fremdfirma sagte dann an einer Stelle zu einem Kollegen (für uns hörbar), dass er mit dem Techniker und der Frau Carwyn spricht. Klar. Frau. Die kann ja keine Technikerin sein. Bevor Ihr wieder mit den Augen rollt: Wie geht's Euch denn, wenn Euch stumpf die Kompetenz abgesprochen wird und Ihr bspw. statt "Projektleitung" "Schreibkraft" genannt werdet? Nichts anderes war das hier in meinem Beispiel. Aber um mal den Bogen zu spannen: Ich selber habe relativ gut klar, wann was bewusst falsch gemeint ist und wann es ein Versehen ist und reagiere unterschiedlich darauf. Auf das eine vielleicht klar und deutlich mit klarer Haltung. Auf das andere freundlich, ggf. aufklärend und sensibilisierend. Denn oftmals sind Diskriminierungsmechanismen so in uns eingeprägt, dass wir sie gar nicht bemerken. Es ist also mitnichten ein "Ich bin einfach zu empfindlich und nehme alles viel zu persönlich". Beides gilt, soweit der "Konflikt" auf Augenhöhe ist. Gibt es ein hierarchisches Machtgefälle im Unternehmen, wird es schwieriger, aber auch da gibt es Wege, solche Konflikte anzugehen. TLDR: "Nimm das nicht persönlich und sei nicht so empfindlich" ist leicht dahergesagt, wenn man nicht selber in der betreffenden Lebensrealität Zuhause ist. Irgendwann sollte ich doch mal mein "Walking in my shoes" Projekt umsetzen. Dann merken vielleicht einige, dass es gar nicht so einfach ist, wenn man xy ist.
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  4. "Why do you look so sad, just smile it is easy"... "Free speach!!!111elf ich hab das Recht dir sexistische und dämliche Fragen zu stellen, mir schei* egal wie du das aufnimmst und dich fühlst komm klar damit!!!111elf" Nein
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  5. Ach und was historisch angeht 🤡 ... https://www.history.com/news/coding-used-to-be-a-womans-job-so-it-was-paid-less-and-undervalued https://obamawhitehouse.archives.gov/women-in-stem https://en.wikipedia.org/wiki/Women_in_computing
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  6. Historisch? Euch ist bewusst, dass die IT historisch gesehen eine Frauendomäne war?
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  7. Das Zitieren einzelner Teilaufgaben ist unkritisch. Und die Probleme äussern sich wie? Nein. Das Forum lebt von einer öffentlichen Diskussion.
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  8. Dann als Ratschlag: Wenn dein Betrieb ein Praktikum angeboten hat, fordere ihn auf, alles dazugehörige auch zu liefern - also auch das Projektthema.
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  9. Ähm: aber er wusste, dass er einen Umschüler einen Praktikumsplatz anbieten konnte? Und wir hier im Internet sollen wissen, was du kannst im Betrieb benötigt wird ?
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  10. Hallo, ich habe eine kleine Android App gebaut um für die IHK Prüfung zu lernen und bereits 43 Fragen / Antworten aufgenommen. Natürlich ist das noch nicht genug um für die Prüfung zu lernen. Daher suche ich noch weitere Lernkarten. Am besten Fragen, die Inhalte zu alten Prüfungen auch abdecken. Wäre schön, wenn sich eine kleine Gruppe helfender finden würde. Die App kann kostenlos genutzt werden. https://play.google.com/store/apps/details?id=jt.berg.lernkarten Ich habe bei "Eigene Lernkarte erstellen" extra die Option eingebaut, eigene Fragen auch einzureichen. Ich füge diese dann gerne der App hinzu. Alternative könnt ihr mir die auch gerne peer Email (admin@noob-nerd.de) zukommen lassen. Ich bin dankbar über jede Hilfe die ich bekommen kann. Feedback und Anregungen gerne als Kommentar / pm oder mail. Danke schon vorab.
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