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Showing content with the highest reputation since 23.03.2018 in Blogkommentare

  1. 2 points

    In zwei Jahren zum Fachinformatiker

    Ich persönlich bin aktuell an einer 2 Jährigen Ausbildung dran und gehe mit großen Schritten auf die Abschlussprüfung Mitte des Jahres zu. Verkürzen auf 1,5 Jahre hat bei mir auch offen gestanden, ist mir jedoch recht heftig vorgekommen da ich nur ein relativ geringes Vorwissen hatte von meinem Fachabitur. Zu meiner Ausbildung: Ich habe die Ausbildung bei meinem Jahres Praktikums Betrieb angefangen bei dem ich während meines Fachabitures Untergebracht war. Dadurch hatte ich den Vorteil der anderen Gegenüber, dass mir sämtliche Interne Abläufe bereits bekannt waren und ich mir dann doch einiges an Praktischem Vorwissen aneignen konnte. Zu beginn wusste ich nichts davon, dass es die Möglichkeit gibt ein Lehrjahr; bzw. sogar 1 1/2 Jahre zu überspringen. Die Entscheidung kam bei mir im Winter 2017, schon fast zu spät, ein Jahr zu verkürzen. Hauptsächlich, weil ich einfach keine Lust mehr auf das "sinnlos vor sich hin vergitieren" in der Schule hatte. Von den Noten her bin ich, sowie die beiden Klassen Kameraden von mir die ebenfalls übersprungen haben, ziemlich heftig abgek***t im vergleich zum ersten Lehrjahr. Ich habe einfach das geforderte Wissen vollständig Unterschätzt. Im nächsten Halbjahr gelang es mir dann meine Noten wieder deutlich zu Verbessern, endlich weider Richtung der schönen 1. Dann stand die Zwischenprüfung an. Bei der Vorbereitung dazu habe ich den größten Fehler gemacht der möglich ist. Ein Monat vorher erst angefangen, parallel auf Dienstreise 2 Wochen lang udn um Überhaupt her zu kommen habe ich nichts mehr getan außer am Wochenende 10 Stunden zu lernen. Unter der Woche bin ich Tags über arbeiten gegangen und abends zuhause, oder im Hotel dann wieder 4 Stunden gelernt, nach 8-10 Stunden langen Arbeitstagen. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl auch nur annähernd gut vorbereitet zu sein für die Zwischenprüfung. Diese Vermutung bestätigte sich dann auch in einem Ergebnis von 62%. Der größte Trost: Ich war überdurchschnittlich gut!!! Der Schnitt lag bei gerade mal 60%😉 Aus dem Ergebnis der Zwischenprüfung habe ich gelernt und bin nun seit Anfang Januar an der Vorbereitung der Abschlussprüfung dran. Es ist einfach unglaublich was für Mengen an Wissen in diesen gefordert werden, verglichen mit dem was in zwei Jahren in der Berufsschule gelernt habe. Alles Fachliche Wissen, dass ich mir auf der Arbeit angeeignet habe ist nahezu nutzlos bei der schriftlichen Abschlussprüfung. Mein Rat ist, an alle die vorhaben zu verkürzen oder verkürzt haben, seit euch einem Bewusst: Ihr müsst den Lernstoff von 3 Jahren in 1 1/1 oder 2 Jahren lernen, wovon ihr noch nicht mal die hälfte erklärt oder beigebracht bekommt. Es ist möglich sich das wissen anzueignen, bei einer normalen Ausbildungsdauer hat man vielmehr Zeit hierfür. Jedoch ist der Fehlende input an Wissen durch Fleiß ausgleichbar. Ich möchte keinem hiermit Angst davor machen zu Überspringen, sondern eher dazu ermutigen. Das Überspringen des Lehrjahres hat mich vor meine bisher größte Herausforderung gestellt und ich bin froh sie bald gemeistert zu haben. Im Idealfall bekommt man das gesamte Material der letzten Schuljahre geordnet zur Verfügung gestellt, sowie die alten Abschlussprüfungen. Dann muss lediglich kontinuierlich das Fehlende Wissen aufgearbeitet werden und schon ist das Überspringen gar nicht mehr so schwer😊
  2. 2 points

    In zwei Jahren zum Fachinformatiker

    Hallo, in welcher Fachrichtung möchtest du deinen Abschluss machen? Aus aktuellem Anlass kann ich dir a weng was dazu sagen: Habe damals im November 16 angefangen, dieses Jahr im Januar abgeschlossen. Fachrichtung Systemintegration. Also ziemlich genau 2 Jahre, 3 Monate, wobei ich im Januar nicht mehr auf der Arbeit war (Überstunden, Urlaub) Machbar ist es definitiv in zwei Jahren. Ich hatte vorher noch nicht allzu viel Wissen in dem Bereich, hatte allerdings schon im EDV Support gearbeitet (war aber mehr Client Support und nicht allzu anspruchsvoll). Das hat mich letztlich auch dazu bewegt die Ausbildung zu machen. Man lernt einfach viel während der Ausbildung und intensiviert sein Wissen. Es kommt viel auf den Betrieb an. Ich war dazu "gezwungen" viel selbst zu lernen und wurde oft ins kalte Wasser geschmissen, was aber auch daran lag, dass wir ständigen Mitarbeiterwechsel hatten und ich nach einem halben Jahr der zweilängste Mitarbeiter war. Im Endeffekt war eben das ein Vorteil. Die Schulnoten waren immer sehr gut, im Endeffekt hatte ich in der schriftlichen Abschlussprüfung eine 2,5. Die Ergebnisse für die mündlichen Prüfung habe ich noch nicht erhalten. Es kommt wirklich viel auf dich selbst an. Viel selbst aneignen an Wissen, für die Abschlussprüfung alte Prüfungen wiederholen und man muss wissen, was die IHK hören will. Das habe ich z.B. nicht so gut gekonnt. Auch die mündliche war ziemlich ekelhaft. Aber jetzt bin ich in einem anderen Betrieb und ziemlich glücklich Bin jederzeit für Fragen offen Beste Grüße
  3. 2 points
    Absender: xXAlliDestroyer94Xx@web.de Betreff: Bewerung hallo i bims 1 nicer bewerber vong umschulung her, i han 1 info gereadet über euer übernices company und wollte da mitmachen vong arbeit her. i hans viel erfahrung mit computern vong lan-party und schule her. wenn i bei euch bims, spreade ich das word von euch als coole company, sicher! greetz, Alli Anhänge: Lebenslauf_alt_final.xlsx amschreiben_deckblatt_HierFirmaEinsetzen.docx zeugnis.tiff
  4. 1 point

    In zwei Jahren zum Fachinformatiker

    Es geht auch in 18 Monaten, bzw je nach Einstellungs- und Prüfungstermin noch kürzer (offiziell natürlich 1,5 Jahre). Der relevante Punkt ist, ob / wie viel Vorwissen vorhanden ist, und ob / wie man mit den Themengebieten klar kommt. Last but not least, genau wie es später im Arbeitsalltag einen Unterschied machen kann: Beschäftige ich mich nur in der Arbeitszeit damit, oder auch in irgendeiner Form in meiner Freizeit. Bin gespannt auf deine Erfahrungen und werde bestimmt mal wieder reinschauen.
  5. 1 point
    Zu diesem Thema habe ich mit Patrick in einem fast zweistündigen Interview gesprochen. Wer mehr über die Arbeit eines UX-Experten erfahren möchte, kann gerne reinhören: Patrick Ziegler über User Experience (UX) und Usability. Und über Feedback freuen wir uns natürlich auch sehr!
  6. 1 point

    Praktikumssuche während der Umschulung - Teil 2

    Ist doch ein Fake oder? https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ferkaufe-fiat-multipler-guter-zu-schtant/716565560-216-4268
  7. 1 point
    Das traurige an diesem Scherz ist, ich hab mehrere ähnliche Bewerbungen um die Ausbildungsstelle zum FISI erhalten
  8. 1 point

    Mathematische Grundlagen der Wirtschaftsinformatik

    @SebastianB. Ich finde es noch heute sehr schwierig mich in bestimmte mathematische Themengebiete einzuarbeiten, aufgrund des fehlenden oder schlechten Unterrichts am Gynmasium und später auch in der Mittelstufe. Wie viele der Vorredner schon zu Protokoll gegeben haben, kommt es wirklich zu einem Großteil auf den Referenten beziehungsweise auch deinen Lehrer an. Wenn man an diese Themen herangeführt wird mit wissenschaftlichen Herleitungen, wie ich es hier irgendwo eben noch gelesen hatte, statt mit Beispielen die zum einfacheren Verständnis anregen oder sogar Motivation zur Lösung weiterer Aufgaben schaffen, dann wundert mich das aber auch nicht. Ich bin beispielsweise damals an meinem mittleren Schulabschluss (MSA Berlin) gescheitert, alleine wegen der Benotung in Mathematik und das ist kein Einzelfall. Mein damaliger Klassenkamerad wollte statt einer Ausbildung halt lieber erst sein Fachabitur nachholen, damit er die Möglichkeit zum Studium hat und ist demnach auf eine andere Schule gewechselt (mit Hauptschulabschluss), wohingegen ich mich für eine Ausbildung als FISI entschieden hatte (ebenfalls Hauptschulabschluss also). Durch die praxisnahen Themen und Aufgaben in der Ausbildung, konnte ich viele mathematische Defizite ausbessern und mir durch einfachere Erklärungen teilweise auch selbst beibringen oder herleiten. Dasselbe gilt, um das Beispiel zu einem Ende zu bringen, jetzt auch für meinen Freund aus der Mittelstufe. Damals sagte unsere Klassenlehrin noch zu ihm, dass er den mittleren Schulabschluss im Leben nicht erreichen könne und er lieber sich direkt einen Job als Putzkraft o.ä. suchen solle. Heute hat er in dem Fachabitur zum Mediengestaltungswesen in sämtlichen Fächern eine 1, hierzu sei noch erwähnt, dass Integralrechnung etc. dort ebenfalls rankamen. Wenn ich also eines aus dieser Anekdote gelernt habe, dann dass es in den seltensten Fällen an Intelligenz oder ähnlichem mangelt, sondern zumeist auf nicht ausreichend ansprechende Lehrkräfte, wobei hier ganz klar gesagt sein muss, wenn der Lehrer scheiße ist, musst du es selbst in die Hand nehmen. Jetzt, kurz vor dem Abschluss meiner Ausbildung zum FISI muss ich sagen, bin ich sehr erfreut darüber, dass ich mich für den eher praktischen Weg einer Lehre entschieden habe, aufgrund der lange antrainierten Abneigung gegenüber Mathematik. Steht aber einer der Leser von der Entscheidung ein Studium zu beginnen, wie beispielsweise mein Freund aus der Mittelstufe, von dem zuvor die Rede war, dann lasst euch nicht unterkriegen. Ein Hauptschüler, der nun Mathematik in Verbindung mit Geoinformationssystemen studiert, sollte Beweis genug sein! Gruß / Greek-Fighter
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