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    DIY NAS

    Vorher Der Plan mal wieder ein NAS zu bauen schwirrt schon seit längerem durch meinen Kopf. Alles auf dem PC zu lagern um das Dokument dann doch vom Laptop aus zu bearbeiten oder den Film dann über die PS4 zu sehen ergibt halt auch nur begrenzt Sinn. Also dann dochmal den alten Shuttle-Barebone aus der Schrott-Ecke auf Arbeit mit nach hause genommen, ne alte Grafikkarte und etwas RAM aus der Wühlkiste genommen und zusammengebaut. Positiv: Das Gerät schaltet ein und läuft offenbar auch. Negativ: Es produziert kein Bild, zumindest nicht an meinem Monitor. Was an allem Möglichen liegen könnte. Die Grafikkarte könnte selbst kaputt sein, der DVI auf DP Adapter funktioniert nicht in der benötigten Richtung. Einen anderen Monitor oder eine weitere Grafikkarte zum testen ist aber nicht vorhanden. Ende der Geschichte, bauen wir also kein NAS. Planänderung Doch. Sonst wäre das hier ja albern. Ne Grafikkarte kaufen um festzustellen das es was anderes ist, wäre auch quatsch. Aber vor einigen Wochen durch Zufall gesehen das jemand ein NAS aus nem RaspberryPi 4 gebaut hat. Die Idee an sich ist ja nix spektakulär Neues. Neu für mich war der 4xSATA-Hat. Es gibt sogar ein Bündel aus SATA-Hat und einem Gehäuse, in dem neben Raspi und Hat auch noch 4 2,5 Zoll SATA-Platten Platz finden. Da ich aber nur einige 3,5 Zoll HDDs übrig habe, war das Gehäuse keine Option. Im weiteren Verlauf der Suche bin ich dann auf den NanoPi M4 gestoßen, bzw. zuerst auf den SATA-Hat für diesen. Der NanoPi wird von einem RK3399 angetrieben, daher kann das Board sogar PCIe. Während der Raspi-Hat 2 USB Kanäle nutzt, nutzt der NanoPi-Hat also PCIe. Außerdem ist der RK3399 doch schneller als der RaspberryPi 4. Dafür ist der NanoPi M4v2 auch etwas teurer. Mit Kühlkörper, SATA-Hat und eMMC Karte kostet der Spaß etwa 120 € inkl. Versand. Da kommt dann wohl auch noch etwa 25 € Einfuhrumsatzsteuer drauf. Für nur 20 € mehr hätte man das auch gleich bei Antratek bestellen können. Aber den Shop hab ich erst später gefunden. Das gesamte Konstrukt könnte dann so aussehen. Der SATA-Hat versorgt auch gleich den NanoPi mit Strom. Mit dem Molex-Anschluss auf dem Hat kann man auch die Festplatten mit Strom versorgen. Um 4 Festplatten zu betreiben sollte man den Hat aber mit ATX-Netzteil betreiben, dazu kann man den 4-poligen Anschluss auf dem Board nutzen. Ein passendes Gehäuse Nach einigen verworfenen Ideen - selbst defekte QNAPs gehen auf ebay für jenseits der 150 € Marke weg - werde ich das alte Barbone von Shuttle ein wenig umbauen. Dazu habe ich zunächst einen Festplattenkäfig für 5 3,5 Zoll Platten bestellt. Da ich das Original-Netzteil aus dem Barbone weiter nutzen werde, kann ich nur 4 Platten einbauen, aber mehr wollte ich sowieso nicht. Außerdem möchte ich versuchen den CPU-Kühler des Gehäuses zu nutzen. Damit ist allerdings die oben gezeigte Konfiguration unmöglich, da die CPU des NanoPi auf der Unterseite verbaut ist. Ich muss also den NanoPi umdrehen und den SATA-Hat dann also irgendwie neben dem NanoPi einbauen. Dafür benötigt man aber nur ein paar Kabel und anderen Kleinkram. Und zu guter Letzt möchte man das Gerät auch einschalten können. Da ich ein ATX-Netzteil benutze, könnte man einfach am Mainboard-Stecker - der ja nicht genutzt wird - Pin 16 und 18 Überbrücken. Da das Netzteil dann daerhaft läuft, ist das nicht die beste Lösung. Es gibt sogar schon fertige Schalter für diesen Einsatzzweck. Die schönste Variante die ich gefunden habe. Wartezeit verkürzen Da einige Teile eine Lieferzeit von 2-4 Wochen haben. Kann ich mich in der Zwischenzeit ein wenig um die Software und den Umbau des Barebone-Gehäuses kümmern. Zum Umbau wird es in einem nächsten Teil ein paar Bilder geben, aber viel zu sagen gibt es da nicht. Die Software könnte aber noch spannend werden. Es gibt zwar diverse fertige Images für den NanoPi, aber die mag ich nicht. Es gibt allerdings auch ein paar Images aus dem Arch Linux ARM-Projekt für den RK3399. Der erste Schritt wäre nun diese erstmal unter QEMU zu testen und Software nachzuinstallieren bzw runter zu werfen. Der NanoPi hat zwar auch einen SD-Slot von dem er booten kann, das Ziel ist aber die eMMC Karte für das Betriebssystem zu nutzen. Dazu bietet FriendlyArm zwar ein Tool an das ein Linux-Image von der SD-Karte auf die eMMC schreibt. Allerdings muss man dafür sein eigenes Linux in ein Image mit diesem Tool verpacken. Die Anleitung für interessierte gibt es hier: http://wiki.friendlyarm.com/wiki/index.php/EFlasher#Make_Your_Own_eFlasher
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