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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 16.10.2021 in allen Bereichen

  1. Moin zusammen, erstmal: Inhaltlich hat mich der Operative Professional deutlich weitergebracht. Als Titel kennt ihn eigentlich niemand, aber a) zeugt die Weiterbildung neben der Arbeit von Durchhaltevermögen (2 Jahre Freitags und Samstags) und b) kriegt man sehr viel Methodenkompetenz beigebracht und ein sehr gutes Toolset an die Hand. Bedeutet, dass ich vieles über Mitarbeiterführung, Aufwand-/Nutzen-Verhältnisse, Projektmanagement, etc. gelernt habe, das mir auch heute noch nützt. Zum konkreten Angebot: Ich habe letztes Jahr im Dezember einem Headhunter 110.000€ / Jahr als Abwehrsumme genannt, weil ich den angebotenen Job eigentlich nicht haben wollte. Als ich dann einen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen hatte (den ich trotzdem dank guter Überlegung nicht unterschrieben habe), wusste ich: Da geht was, Du hast scheinbar einige Qualifikationen, die nicht auf Bäumen wachsen. Im Frühjahr diesen Jahres habe ich dann ein weiteres Angebot für 100.000€ + Bonus erhalten, bei dem ich aber 2 Tage die Woche hätte reisen müssen. Daher habe ich dieses auch abgelehnt. Seitdem habe ich allerdings auf jede Anfrage von Headhuntern reagiert mit "Um gleich Transparenz zu schaffen und Ihnen und mir potenziell Zeit zu sparen: Meine Mindestvoraussetzungen sind: ...", sodass ich die Spreu vom Weizen trennen kann. Für den neuen Job habe ich 110.000€ / Jahr inkl. Bonus als Mindestgehalt gegenüber der Recruiterin angegeben, nun sind es inkl. Bonus und Aktienpaket eher 120.000€. Im Bewerbungsprozess, der etwa 3 Monate dauerte, hat sowohl die Firma, wie auch die Recruiterin mir gespiegelt, dass es sehr sehr wenige Leute mit meiner Qualifikation gibt. Das Thema SAP Lizenzierung und Contract Management ist aber auch sicherlich nichts, was vom Attraktivitäts- / Wow-Faktor mit KI, Machine Learning, ... mithalten kann. Anders gesagt: Nicht jeder möchte das machen, weil es auch ein sehr trockenes Thema sein kann. Um zu verstehen, warum solche Jobs gut bezahlt sind: Kleine Änderungen in der Lizenzierungsstrategie oder das "Ausreizen" der Nutzungsrechte im Rahmen der Vertragsdefinition kann bei Konzernen mal eben zu Einsparungen im ein- bis zweistelligen Millionenbereich führen. Berechnet man dann noch die Benefits durch ein erfolgreich abgeschlossenes Audit mit ein, in dem die potenziellen Forderungen gegenüber dem Softwarehersteller um 80-90% gedrückt wurden, dann ergibt sich schnell die Wichtigkeit und die Wertigkeit der Stelle...
    9 Punkte
  2. Du kannst ihm doch nicht seinen Nebenjob kaputt machen 😢
    7 Punkte
  3. Update: Alter: 36 Position: IT Systemadmin / Projektleiter Head of IT Wohnort: Hessen letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FISI 2012 Berufserfahrung: 8 Jahre ~10 Jahre Arbeitsort: Hessen Grösse der Firma: 700+ Branche der Firma: Industrie Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Arbeitsstunden pro Woche real: 40-45 Gesamtjahresbrutto: aktuell: 86.000€ ~97.000€ / 92k€ fix + 5k€ Bonus für persönliche Ziele (wird wohl immer erreicht) Arbeitgeber1, 2012: 28.000€ -> 2013: 36.000€ -> 2015: 42.000€ | Arbeitgeber2, 2016: 52.000€ | Arbeitgeber3, 2017: 78.000€ | Arbeitgeber4, 2021: 86.000€ -> 2022: 97.000€ Anzahl der Monatsgehälter: 13 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: HomeOffice, Obst, Kaffee, Wasser, Altersvorsorge, iPhone, Jobrad Verantwortung: Keine Personalverantwortung, Verantwortung über firmeninterne Projekte Fachliche Verantwortung von 4 Mitarbeitern und allen internen IT-Themen Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): - Aufbau, Betrieb, Administration, Dokumentation & Troubleshooting von der gesamten Server- und Netzwerkinfrastruktur - Datenbankadministration - Projekte - Koordination externer Dienstleister Neu: Teamleitung inkl. fachlicher Verantwortung für Mitarbeiter und Projekte
    7 Punkte
  4. Dir sollte schon klar sein dass IT-ler einen Referrer-Link erkennen und meiden. Dein Versuch, hier über Klicks Geld zu verdienen hat nicht geklappt.
    6 Punkte
  5. Hab irgendwie den Fokus verloren bei soviel Text... Wie war die Frage noch gleich? 😄 Spaß bei Seite, Ich persönlich finde das Gehalt gerecht und nicht zu hoch, wenn man nach deiner reinen "Berufserfahrung" geht. Ob die Arbeit nachher wirklich "einfach" wird, wirst du erst im Nachgang erfahren. Immerhin kommt es auch immer noch auf die Region an würden einige behaupten 😛
    6 Punkte
  6. Hast du, wenn du deinem Chef gegenüberstehst das Gefühl, du müsstest lieber die Hände in die Taschen packen und dort zu Fäusten formen? Hast du schon mal darüber nachgedacht ob die Befriedigung deinem Chef glasklar sagen zu können was du von ihm und seinem Führungsstil hältst das Risiko den Job zu verlieren wert ist? Wie oft hat dich nur der Gedanke an "Wie erkläre ist das meiner Mama?" davon abgehalten dem Chef eine zu zimmern? Was ich damit sagen will: du hast schon lange gekündigt, dein Chef weis es nur noch nicht. Aktuell hast du einen Job, der macht dich zwar krank, aber er bezahlt die Rechnungen. Bring deinen Lebenslauf auf den aktuellen Stand, erstelle ein Profil bei Xing/LinkedIn oder lüfte das Bestehende durch. Vernetze dich mit den Personen die dir beruflich "helfen" könnten (also zB den MA vom DL) und fang an Stellenangebote zu suchen. Wenn dein Chef schon so gegen dich arbeitet wie es hier rüberkommt, sucht der schon nach Mitteln und Wegen dich loszuwerden, sei schneller.
    5 Punkte
  7. Moin zusammen, erstmal Glückwunsch an die beiden @LetaleDosis und @SoL_Psycho die 100k€ Marke geknackt zu haben! Ich frage mich bei solchen Gehältern immer (selbst schon bei deutlich geringeren Gehältern): Wie rechtfertigt man in einem Bewerbungsgespräch solche Gehälter? Woher weiß man, dass diese Positionen so viel Wert sind? Oftmals wird ja gesagt, wenn man mal nachfragt was die Firmen bereit sind auszugeben, dass 60-70.000€ das maximum sind. Damals als ich mit einer Headhunterin gesprochen habe, sagte die plump; "Also mehr als 10% werden Sie bei einem Wechsel nicht bekommen". Woraufhin ich sagte, na dann brauche ich ja auch nicht wechseln. Wie wird man "Cloud-Architekt"? Was muss man dort machen und vor allem wissen? Wie bildet ihr euch weiter? @SoL_Psychohat wie ich sehe eine Weiterbildung zum Operative Professional gemacht. Hat er dir genützt? (Scheinbar schon) Im Vorwege oder nach der Ausbildung habt ihr so wie ich das sehe, kein Studium abgeschlossen? Führunspositionen sind das auch nicht oder? So wie ich das sehe, geht es also auch tatsächlich ohne Akademischen Abschluss. Wohl aber nur eher sehr selten?! Würde mich über Eure Antworten freuen @LetaleDosis & @SoL_Psycho
    4 Punkte
  8. Ich sehe keine Frage, aber kurz zusammengefasst: du bist unglücklich bis zu Bauchschmerzen (Alarmsignal!!) und weißt eigentlich die Antwort auf deine Probleme, ohne dass ich sie sagen muss. Du traust dich allerdings nicht. Aber: auch woanders sind die Kollegen nett, das Gehalt stimmt und die Verträge sind unbefristet.
    4 Punkte
  9. Für die Umwelt ist es auf jeden Fall nicht profitabel, aber wir haben es ja. Hauptasche 5 Euro Gewinn im Monat gemacht
    3 Punkte
  10. Das mag sein, allerdings ist die Frage so vage gestellt, dass keiner mit ihr was anzufangen weiß... Was meinst du denn mit "Sprinter" und "Marathonläufer"?
    3 Punkte
  11. Ich bin mittlerweile immer noch ziemlich zufrieden mit Home Office. Mein Arbeitsplatz zuhause ist allerdings auch der reinste Luxus. Ich habe ein separates Zimmer als Büro mit guter Ausstattung (bequemer Stuhl, zwei Monitore etc.). Meine Freundin arbeitet nicht im Home Office und wir haben keine Kinder, daher habe ich zuhause auch meine Ruhe. Da ich in meinen Consulting Tagen schon häufiger im Home Office gearbeitet habe war das Ganze auch nicht neu für mich und mir fiel es nicht schwer mich auch im Home Office auf die Arbeit zu konzentrieren und sie vom Privaten zu trennen. Obwohl es bis zum Büro nur wenige Minuten mit dem Auto sind, fühle ich mich zuhause derzeit wohler. Das liegt natürlich auch zum Teil daran was @Dragonstar bereits geschrieben hat. Die Atmosphäre im Büro gleicht derzeit immer noch einer Geisterstadt. Meetings finden fast ausschließlich per Video statt, es bringt mir also auch nicht groß was ins Büro zu fahren. Zudem muss ich im Büro Anzug tragen, während ich zuhause das Anzughemd nur für bestimmte Meetings anziehe und sonst in gemütlichen Schlabberklamotten sitze. Den sozialen Aspekt vermisse ich auch. Aber der ist derzeit sowieso nur eingeschränkt im Büro möglich, daher sehe ich wenig Sinn in Bürotagen, die uns mittlerweile 1x/Woche aufgedrängt wurden. Wenn es sich irgendwann wieder normalisiert, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen wieder 5 Tage / Woche ins Büro zu fahren. Meine bevorzugte Lösung wären 3-4 Tage Home Office und 1-2 Tage im Büro, je nachdem wie sich das mit den anstehenden Meetings organisieren lässt. Nicht jedes Meeting muss Face 2 Face sein. Ich glaube mit das größte Problem wird der Konflikt zwischen Leuten wie @Dragonstar und mir werden. Ich kann total nachvollziehen, dass es für ihn im Büro weniger angenehm ist wenn Leute wie ich lieber zuhause sind. Ich sehe aber auch keinen Grund ins Büro zu fahren, nur damit andere sich wohl fühlen. An der Problematik werden HR und Management sich in den nächsten Monaten abarbeiten müssen. Und auch wenn es hieß wir sollen hier nicht darüber diskutieren was für das Unternehmen am besten ist, darf man die Realität nicht ganz ausklammern. Sollte sich für ein Unternehmen herausstellen, dass es günstiger ist die Leute zuhause arbeiten zu lassen, dann wird das die neue Norm.
    3 Punkte
  12. Nachdem ich ca. 1 Jahr hinter mir habe und nun wieder ins Büro fahre: Ich bin einigermaßen zwiegespalten. Am Anfang, und auch noch recht lang danach, überwogen klar die Vorteile: Arbeitsweg fällt weg (bei mir 2x45 Min, das machte sich doch ziemlich bemerkbar), gewisse "gestalterische Freiheiten" des Arbeitsalltags (also die kleinen Dinge zwischendurch, wie zB mal schnell Wachmaschine anschmeißen, etc. Wurde ja bereits an anderer Stelle ausgiebig genannt, eben das Übliche. Tatsächlich fehlte mir jedoch immer mehr die persönliche (!) soziale Interaktion, und sei es nur eine kurze Raucherpause oder den neuesten Flurfunk am Kaffeeautomaten abgreifen. Hätte ich nicht gedacht, dass das anscheinend eine derart große Rolle (bei mir) spielt, aber ich hab schon gemerkt, dass das aufs Gemüt drückt.. Man muss aber auch dazu sagen, dass ich mich zu Pandemie-Hochzeiten weitestgehend aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen hatte Für mich wäre daher der von dir genannte Kompromiss das Optimum: Könnte ich es mir aussuchen, würde ich gern 1-2x die Woche ins Büro. Die Vorteile würden für mich überwiegen, aber "ganz ohne Büro" würde ich auch nicht wollen.
    3 Punkte
  13. Vorstellungsgespräche bekommt man auf jeden Fall gut über Xing oder LinkedIn. Deswegen würde ich Xing und LinkedIn auch vor allem Berufsanfängern in den ersten Jahren jederzeit empfehlen. Wenn man allerdings schon eine gute Stelle hat, sehen die Angebote auf Xing und LinkedIn irgendwann gar nicht mehr so verlockend aus. Bei vielen Angeboten auf Xing und LinkedIn habe ich auch den Eindruck, dass man bei den Unternehmen nicht unbedingt arbeiten will. Wenn mir über die Jahre ein Dutzend mal die gleiche Stelle bei einem renommierten Finanzdienstleister in $Großstadt angeboten wird frage ich mich doch warum die Stelle dauernd neu besetzt werden muss.
    3 Punkte
  14. Klingt für mich als hätte dein Chef und vielleicht auch einige deiner Kollegen ein persönliches Problem mit dir. Im Grunde ist es müßig darüber nachzudenken warum das so ist. Dein Chef mag dich anscheinend nicht und übertragt das inzwischen auch auf die Arbeit. Meiner Meinung nach kann man sowas nur schwer wieder in Ordnung bringen. Ist das Arbeitsverhältnis einmal so nachhaltig gestört, dass man den Eindruck hat der Chef hat einen "auf dem Kieker" ist es Zeit weiter zu ziehen. Andere Arbeitgeber haben auch schöne Arbeitsplätze.
    3 Punkte
  15. Naja das mit dem logischen Denken ist schon richtig oder? Nur liegt es halt nicht am Frau sein, sondern an der fehlenden Übung. Im Prinzip ist es doch: Frauen wird das (logisches Denken, räumliches Denken, Einparken etc.) abgesprochen -> Sie üben weniger -> Sie können es weniger gut wie die Männger -> Sie reden sich ein "Frauen können das nicht" -> Sie üben nicht mehr -> Sie können es nicht -> Vorurteil bestätigt. Zumindest wäre das meine Theorie aufgrund der aktuellen Studien. Liegt halt nicht am Frau sein per se, es ist eher eine selbsterfüllende Prophezeiung. Insofern kann ich schon verstehen wo die Sprüche herkommen, ändert nur nichts daran, dass es nicht an den Frauen sondern an der mangelnden Übung liegt. Und um herauszufinden wieso Frauen beim Autofahren und insb. beim Einparken weniger Übung haben muss ich bloß schauen wer immer fährt, wenn meine Eltern zusammen unterwegs sind
    3 Punkte
  16. Doch, kann man. Und es gibt genau so viele gute Chefs wie es schlechte gibt. Einfach mal ein bisschen weniger Angst und bisschen mehr Mut… und vor allem Stolz zeigen. Wenn das für dich alles ist was einen guten Vertrag ausmacht, wirst du dich wundern wieviele gute Verträge es da draußen gibt.
    3 Punkte
  17. Der Feelgood Manager sollte gestrichen werden. Dafür wird man spätestens vom fachlichen Ansprechpartner belächelt. Genauso wie man nicht erwähnt, dass man sich auf den Massagesessel oder betriebliche Weihnachtsfeier freut. Man sollte herausstellen, dass man sich auf Dinge freut, die im Sinne des Unternehmens sind. "Ich freue mich aktiv im Recruiting meiner derzeitigen Uni tätig zu werden" -> Unternehmen erhält einen direkten Draht zu Absolventen "Ich freue mich auf die Vielzahl von Reisen" -> Mitarbeiter ist bereit auf regelmäßige Dienstreisen "Ich freue mich auf den Feelgood Manager" -> Marketing Bullshit wird auch noch in Anspruch genommen und kostet Zeit und Geld
    2 Punkte
  18. wieso suchst du dir nicht einfach was neues und sagst anschließend einfach ade? so lange sitzt du natürlich alles aus
    2 Punkte
  19. Also ich muss sagen ich finde das Excelding toll. Klar, es gibt ander Azubis die vielleicht schon mehr oder besser programmiert haben, aber das bei dir zeugt von Interesse. Du hast eine Aufgabe (Hausaufgaben) und anstatt die selbe Aufgabe immer wieder manuell zu machen baust du dir eine Lösung die dir die Arbeit abnimmt. Das ist genau das Mindset was ich bei einem Azubi haben will. Aber du solltest dich auch kritisch mit den teilweise frechen oder unangebrachten Fragen hier im Forum auseinandersetzen. Besser du brauchst hier lange für eine Antwort anstatt im Vorstellungsgespräch keine zu haben. Bei einem Azubi von Umsatzsteigerung zu sprechen halte ich für übertrieben. Ich würde eher auf deine Qualitäten pochen die dich zu einem guten Azubi machen. Wenn dein Ausbilder mit dir den Umsatz optimieren will ist das u.U. nicht der Betrieb wo du eine Ausbildung machen willst. Ansonsten ist halt die Frage wieso ich dich anstatt einem 16 jährigen Realschüler oder 18 jährigem Abiturienten mit 5 Jahren Programmiererfahrung einstellen soll allgegenwärtig. Was kannst du mir bieten was jemand der 4 Semester Informatik studiert hat nicht kann? Wenn du darauf eine gute Antwort findest hast du gute Chancen.
    2 Punkte
  20. najoaaaa kommt auf die Anwender an
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  21. 2 Punkte
  22. Ich würde empfehlen, sich über die ARGE einmal ein professionelles Bewerbungstraining "verschreiben" zu lassen. Ein Forum kann nur begrenzt helfen. Für eine ordentliche Bewerbung ist es schon erforderlich, sich mal mit einem Fachmann/frau zusammen zu setzen und wirklich alle Punkte/Aspekte im Detail in ein vernünftiges Anschreiben zu verpacken. Ich möchte ungern die Motivation bremsen, aber von diesem Schreiben würde ich eher empfehlen, Abstand zu nehmen. (Bauchgefühl- und rein persönlicher Eindruck). Viel Erfolg !
    2 Punkte
  23. Ich persönlich mag HO, es ist ruhiger, der Kaffee ist besser, der Raum ist so temperiert und gelüftet wie ich es mag, Bürokatzen... Ich möchte auch in Zukunft gerne 3-4 Tage die Woche von zuhause aus arbeiten können, und ich will meine(n) Bürotag(e) individuell selbst bestimmen und nicht jede Woche an Tag X definitiv ins Büro müssen. Auch mal eine Woche komplett reinkommen oder daheim bleiben können. Abgestimmt mit dem Team und meine Terminen, logischerweise, aber nicht nach Vorgabe von HR oder der Gnade des Vorgesetzen. Wobei gerade durch Corona auch viele, die noch nicht mal an HO gedacht haben nun auch mitbekommen haben was das für Vor- und Nachteile haben kann. Gerade die ganzen Halbtagskräfte die für 4h arbeiten 45 - 60 Minuten unterwegs waren (hin und zurück) und das auch noch genau timen mussten weil sie das Kind pünktlich in die Krippe/Kiga bringen und holen mussten haben nun deutlich mehr Luft, bzw können das Kind nun sogar alleine und selbständig laufen lassen und ggf sogar auf die kostenpflichtige Randzeiteinbetreuung wieder verzichten. Die ganzen wirtschaftlichen und Bequemlichkeitsfaktoren noch nicht mal eingerechnet. Die soziale Isolation bzw das Fehlen der selbigen ist auf der anderen Seite ein großes Problem. Die emotionale Bindung zu Unternehmen und Kollegen ist nicht mal ansatzweise so ausgeprägt wie wenn man jeden Tag 8h+ dort verbringt. Sprich: Kündigen fällt leichter. Auch die "soziale Überwachung" ist quasi nicht mehr existent, man muss sich vertrauen, was gerade klassischen Führungskräften extrem schwer fällt. In Unternehmen in denen die Kommunikationskultur nicht existent war und ist, fällt das natürlich nun auf die Füße. Zwei bereden etwas, der Dritte, der das dann umsetzen soll weiß nichts davon... Vor Ort hätte er es durch Zuruf oder - im Großraumbüro - durch "er ist in Hörweite" mitbekommen. Ja aus "das haben wir schon immer so gemacht", "das kann ja nicht funktionieren" und "die schaffen ja daheim eh nix" Gründen Es gibt Leute die können oder wollen nicht mobil arbeiten, die müssen auch gut abgeholt werden, aber nicht auf Kosten derer die HO bevorzugen. Da müssen jetzt eben neue Konzepte her, Arbeitsplätze auf HO-Tauglichkeit geprüft werden und ggf eben abteilungsübergreifende Bürokonzepte entworfen werden. Dazu und räumlich nicht abgegrenzt auch noch buchbare "heute komm ich mal rein" Plätze für diejenigen die DauerHO machen und shared Desks für diejenigen die abwechselnd reinkommen. Ja, das ist logistischer Aufwand, ja da muss man seine althergebrachten "Konzepte" überdenken und anpassen... Warum sollte man mein Gehalt kürzen nur weil für mich meine Fahtzeit und -kosten nun wegfallen? Bekommt der Kollege der 3 Straßen neben der Firma wohnt denn weniger Gehalt nur weil er die Kosten gar nicht erst hat? Welche Anforderungen ändern sich denn bei einem Admin, Entwickler, Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst...? Solange ich per RDP, SSH oder $Technik remote auf Systeme komme stehe ich nicht auf, egal ob der Schreibtisch im Büro steht oder zuhause. Als Admin der auch mal vor Ort muss kann ich zwar vielleicht keine 100km weit weg wohnen, aber ins Büro muss ich trotzdem nicht unbedingt. Von wo aus ich mit Kunden, Lieferanten oder Kollegen telefoniere ist auch egal, solange die Sprachqualität stimmt. Eben, man muss abkommen von dem Gedanken "die sozialisieren sich in den Pausen sowieso von alleine" nun muss der AG eben auch dabei mithelfen dass sie die Kollegen untereinander kenne lernen und ggf eben Teamevents oder Ähnliches anbieten. das muss auch nicht unbedingt was ausgefallenes sein, es reicht ja schon wenn er die Plattform für Treffen bietet (Findung übers Intranet o.Ä.)
    2 Punkte
  24. Wer ist als Ausbilder auf deinem Azubivertrag eingetragen? Was sagt deine IHK dazu dass es möglicherweise(!) keinen fachlich geeigneten Ausbilder gibt? Wie/wann wurde die Eignung des Betriebes als Ausbildungsstätte ermittelt= Fachfremd + ausreichende Berufserfahrung = Fachkraft, ach wenn ich persönlich der Meinung bin dass es Berufsgruppen gibt in denen das nicht so pauschal zutrifft... Auf jeden Fall mal nachhaken warum das nicht möglich wäre. Wenn der DL das nicht möchte, ok - er muss ja nicht. Aber wenn der Betrieb das nicht will, würde ich alles dran setzen dass da was geht. Tipps? Ausbildungsrahmenplan + betrieblichen Ausbildungsplan (den muss dein Betrieb dir gegeben haben, sonst nachfordern!) schnappen, mit dem Ausbilder zusammen setzen und Punkt für Punkt durchgehen wann wie was vermittelt werden soll. Du kontrollierst ob die Vereinbarungen auch eingehalten werden, wenn nicht sofort anmeckern. Parallel in der BS die Ohren offen halten ob bei anderen (guten!) Betrieben noch Plätze frei sind oder werden und eine Wechsel in Betracht ziehen Im Notfall: Kündigen in der Probezeit, bewerben für nächstes Jahr und direkt im 2. LJ einsteigen, dann hast du zeitlich nichts verloren. Da müssen aber Betrieb und IHK mitspielen.
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  25. In Summe sehe ich HO für mich positiv: kein Pendeln (sonst 50km /45 Minuten je Weg), heißt mehr Zeit, mehr Geld, weniger Umweltverschmutzung flexiblere Arbeitszeiten, mal eben was privat machen (zur Post, Arzttermin, Kind abholen von Krippe usw) geht sehr einfach Mittagessen mit der Familie Großes Arbeitszimmer mit entsprechender Ausstattung, Kinder lassen mich Großteils in Ruhe Nachteile gibt es natürlich auch, wobei die für mich nicht so schwer wiegen: Kontakt zu Kollegen fehlt mir schon -> direkte Kollegen im Büro hab ich aber ab November eh keinen mehr Trotzdem fehlt mir etwas der soziale Faktor, wobei das allg. auch an Corona generell liegt/liegen kann und nicht einfach auf Homeoffice selber gemünzt ist Auch wenn ich ein Arbeitszimmer habe ist die Vermischung privat und Arbeit mehr gegeben als wenn man 50km weit weg von Büro und Co ist. Da ich recht gut bezahlt werde und auch sonst viele Freiheiten habe ist das aber auch nicht ganz so tragisch Optimal würde ich nach Corona ein Hybrid finden: 4 Tage daheim, 1 Tag im Office, das aber auch nur mit Absprache der Kollegen (Abteilungsumstrukturierung steht an, deswegen hab ich wohl ab 2022 wieder direkte Kollegen im Büro). Weil es ja auch kein Sinn macht im Büro zu sein aber sonst keiner.
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  26. Ich bin seit Coronabeginn im März 2020 im HomeOffice. Zwischendurch mussten wir letztes Jahr 1x die Woche ins Büro. Da saßen wir dann auch alleine. Mittlerweile habe ich eine 4-Tage HomeOffice Regelung und 1 Tag ins Büro. Hier sind dann auch 0-2 weitere Kollegen im Büro. Vermisse ich etwas? Nein. Ich bin froh nicht mit Bus- und Bahn fahren zu müssen. Und ich mag es zuhause. Hier habe ich meine Ruhe - bis auf nervige Anrufe seitens IT-Kollegen, die täglich Fragen haben. Und seit 2 Jahren war ich nicht mehr krank. Finde ich auch gut. Nur das Sitzen bereitet mir Probleme. Ich habe leider nicht so einen schönen Tisch wie in der Firma. Meine Knie danken es mir leider nicht. Und meine Überstunden sind regelrecht explodiert. Man arbeitet dann doch nochmal bisschen länger um etwas fertig zu machen. Hat halt alles seine Vor- und Nachteile. Grundsätzlich bin ich aber bisher zufrieden mit der Regelung.
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  27. Kann mich @PVoss nur anschließen. Ansonsten kann ich mich auch nur meinen Vorrednern anschließen, wenn es darum geht erst einmal abzuwarten ob die Arbeit wirklich so einfach wird. Im Zweifelsfall hat man seeeehr gestresste Kunden am Telefon. Ich denke du hast vor allem deshalb überzeugt: Guter Sprachschatz und kommunikatives Auftreten ist in den meisten Vorstellungsgesprächen schon die halbe Miete - und auch bei den Kunden wird dir das massiv weiterhelfen. Ich denke sie haben in dir den "perfekten" Kandidaten gefunden. Jemand der Bock drauf hat und schon Erfahrung im Kundensupport hat. Besser hätte es für sie ja gar nicht laufen können. Ich würde an deiner Stelle jetzt noch schauen was bzgl. Arbeitszeit und Reisebereitschaft im Arbeitsvertrag drin steht (Stichwort 99% Remote), aber ansonsten würde ich sagen hast du dir da eine super Stelle geangelt.
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  28. Stimmt, Strom ist ja umsonst, oder zahlt der Papa^^ Die Geräte verbrauchen ja auch nicht mehr Strom, wenn man im Hintergrund nen Miner am Laufen hat. Der Braucht ja bekanntermaßen keine Leistung. Vor ein paar Jahren hat man BTC-Miner noch als Malware versteckt(Geleakte Version von Watch Dogs am PC per Torrent), heute wirbt man damit als Feature? Ich formulier mal um, was da eigentlich steht: Du willst nicht selbst den Strom bezahlen aber hast keine moralischen Verwerfungen andere Leute abzuziehen? Mach bei unserem Pyramidenschema mit! Wer als erstes einsteigt, wird als letztes abgezockt!!
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  29. Moin, Glückwunsch zu dem erfolgreichen Gespräch. Wenn du mit dem Gehalt zufrieden bist - und das solltest du sein - und der Rest tariflich geregelt ist, stehen dir ein paar entspannte Jahre bevor in denen du dir keine Sorgen um Gehaltsverhandlungen machen musst. Läuft doch. Wurde halt tariflich so eingeordnet. Aber das Gehalt richtet sich ja nicht nur nach der Tätigkeit, sondern auch an die Anforderungen an die Mitarbeiter. Wenn das eine fachlich einfache Tätigkeit ist, die aber durch den Kundenkontakt als sehr wichtig eingeschätzt wird; möchte man die Stelle wahrscheinlich mit Zuverlässigen Mitarbeitern besetzen, die wissen wie man beim Kunden aufzutreten hat. Solche Mitarbeiter könnten aber auch bei anderen Firmen andere Rollen besetzen -> man muss ihnen ein bisschen was bieten.
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  30. ^THIS Habe Manospehre jetzt schon öfter gelesen und dachte tbh das soll einfach allgemein Männer ansprechen. Aber nein, es ist viel abstruser Men's rights activists/fathers' rights groups mit incels, puck-up artists und Misogynie gleichzusetzen sollte verdeutlichen, was für Ansichten hinter Leuten stehen die den Begriff verwenden. "Bist du nicht für uns, bist du gegen uns." Das ist so als würde man sagen alle Frauee die sich für Gleichberechtigung einsetzen sind Feminazis oder TERFs... Kurzum: Nicht zielführend und kontraproduktiv
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  31. Mich stört vor allem, dass einem diese Leute häufig Stellen anbieten die 300 Kilometer weit entfernt sind. Aber wer würde nicht nach Frankfurt ziehen für generische "New challenging opportunity" Nummer Drölfzigtausend. Das hält sich bei mir zum Glück in Grenzen und 99% der Pre-Sales Positionen sind eh Remote. Was mich auf Linkedin immer mehr nervt, ist diese maßlose Übertreibung und Selbstbeweihräucherung (und ich bin im Sales, ich mach das eigentlich gerne :D). Außerdem wird mittlerweile alles (wirklich alles!) als irgendwie Business-related verkauft, selbst irgendwelche Katzenvideos, Urlaubsbilder oder ein gewöhnlicher Armbruch und wie sich die Person wieder ins "Leben zurück gekämpft hat" - thanks for sharing...
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  32. Mich nervt bei LinkedIn halt, dass man dauernd von Recruitern aus UK, Indien oder sonst wo angeschrieben wird, die anscheinend für x Anfragen Geld bekommen, selbst wenn es absolut unpassend ist. Da hilft auch kein Kommentar ins Profil, dass man von diesen Leuten nicht angesprochen werden möchte. Blacklist ist ganz schön angewachsen da innerhalb kurzer Zeit. Das hat man bei Xing halt nicht (so extrem).
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  33. In der CDU, die sind da ganz progressiv. Für jeden unqualifizierten männlichen Politiker haben die da einen weiblichen eingestellt 😅 @astero du hattest in der Kita sowie Grundschule männliche Betreuer/Lehrer? Ungewöhnlich.
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  35. Im um Gegenzug kann ich dir 50 Männer nennen, die trotz ihrer Inkompetenz eine Führungsposition erreicht haben, wie z.B. ein ehemaliger Vorgesetzter von mir, der sich nach oben gevögelt hat, indem er die Tochter vom Geschäftsführer heiratete. Oder von einem Chef einer Lokalredaktion einer Zeitung, der diese an die Wand fuhr. Also sorry Leute, nur weil eine Frau in einer Chef-Position versagte, hat das noch lange nichts mit irgendwelchen Quoten zu tun. Wer redet denn davon, dass Frauen stärker waren als Männer? Es wurde gesagt, dass Frauen mal muskulöser waren. Schon mal einer Frau, die in ihrem Beruf schwer tragen muss, mal die Handgegeben? Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass da richtige Pranken entstehen können. Frauen produzieren ebenfalls Testosteron, wenn sie ihre Muskeln aufbauen. Allerdings wirkt das Östrogen dagegen. Das ist auch ein Grund, warum Hochleistungssportlerinnen die Anti-Baby-Pille nehmen, denn es stoppt die Östrogenproduktion und somit können auch stärker die Muskeln gebildet werden. Das ist totaler Quatsch und wurde auch widerlegt. Es ist eine Sache der Erziehung. https://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-frauen-sind-grosszuegiger-1.3701751
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  36. Jetzt fangs halt erst mal an...
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  37. Niemand drängt Frauen in ein IT-Beruf. Wenn aber eine Frau ein IT-Beruf erlernen will, so bekommt sie von Klein auf an Steine in den Weg gelegt, wie z.B. mit dem Bullshit, dass Frauen ja biologisch für Mathematik und Informatik nicht geeignet seien und lieber die Kotze von Kleinkindern aufwischen, während ei Jungs geborene Einsteins sind, die Kenntnisse der Mathematik schon mit der Muttermilch aufsaugen. Ich kann mich da echt nur noch Wiederholen: q.e.d... Ich bin selber Mentor bei einer Hackathon-Veranstaltung für Kinder und Jugendliche und ich erlebe es immer wieder, wie schwer es für die Mädchen gemacht wird, weil die Jungs sich oft wie die Wildschweine aufführen und alles an sich reißen (Jungs sind Jungs, bla bla.). Mädchen sind höchstens nur gut für das Webdesign. Da ist dann auch kein Wunder, wieso Mädchen die Lust daran verlieren und dann was anderes machen. Und das hier: ist Diskrimierung vom feinsten... Wie ich schon sagte: q.e.d...
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  38. Erst einmal vorweg: Ich finde es spannend, dass Leute anderen erklären was sie nun als Diskriminierung zu empfinden haben. Besonders dann, wenn sie selber diese Behandlung nicht erfahren. Sprecht bitte nur aus Eurem Erfahrungshorizont - und wenn Ihr das nicht könnt, weil Ihr den notwendigen Erfahrungshorizont nicht habt: Hört erstmal zu, statt direkt die Augen zu verdrehen. Zweitens ist "Krieg mal ein dickeres Fell" ein schlechtes Argument, weil es nichts anderes ist als ein (ziemlich unkonkreter) Lösungsansatz wie mit Diskriminierung umgegangen werden sollte. Drittens macht Ihr den Kapitalfehler ein isoliertes Beispiel zu nehmen und auseinanderzunehmen, statt zu verstehen dass da eine Menge "steter Tropfen" dabei ist. Ein einziges "Hey, der IT Guy ist da" ist zwar ziemlich daneben, wenn eine Frau kommt, aber das alleine bringt niemanden hier auf die Palme. Auch nicht die Threaderstellerin, vermute ich mal. Der Unterschied ist, was sie sich wahrscheinlich sonst schon so anhören durfte. Dann ist im Zweifel der "Guy" in der Ankündigung eine weitere fröhliche Mikroagression - und ja, auch in den USA und England wird "you guys" oft schon durch "y'all" ersetzt (und so mache ich es auch schon eine ganze Weile). Wenn sie immer wieder durch solche Aussagen oder Fragen wie "Wie kommt es, dass Du als Frau in der IT arbeitest" gezeigt bekommt, dass man ihr das eigentlich nicht zutraut - und sie sich damit auch immer wieder beweisen muss - dann ist das anstrengend und nagt an den Nerven. Ich hab ein dickes Fell. Ein verdammt dickes inzwischen nach allem, was ich mir anhören darf, wenn ich einfach nur durch die Stadt gehe. Aber das ändert nichts daran, DASS ich es mir anhören darf. Nur weil ich damit umgehen kann, wird es nicht weniger diskriminierend. Ich mache im Zweifel übrigens dann deswegen die Klappe auf und ärgere mich, weil diese Worte eine andere Person mit weniger dickem Fell verletzt und ggf. sie zu Dingen bewegt, die ihr selbst schaden könnten. Neugierde, warum jemand etwas macht/hat, ist kein Grund, nachzufragen. Deine Neugierde ist Dein Problem. Niemand muss sie füttern, wenn die Person das nicht will. Und Neugierde ist auch kein Grund übergriffig zu sein. Wenn da eine Netzwerktechnikerin steht, die den Server verkabeln und den Switch konfigurieren soll, dann lässt Du sie das machen und fragst nicht, warum sie als Frau denn im Netzwerk arbeitet. Das kannst Du machen, wenn Du die Person besser kennenlernst und ihr in 'ner Pause zusammen sitzt. Aber nicht, wenn sie einfach nur für ihren Job da ist. Das ist so ein bisschen so, wie der Zahnarzt, der mich nach meinen Hormonpräparaten fragt und ob ich denn schon operiert sei. Hat nix mit dem Job zu tun, aber wenn ich gerade da bin kann man ja mal fragen. Ist ja "nur Neugierde". Was falsche Anreden angeht und falsche Pronomen - glaubt mir, auch das kann verbale Gewalt sein. Schon durchaus erlebt (und dagegen gewehrt). Und um mal ein Beispiel aus meinem Arbeitsalltag zu geben: Wir telefonieren mit einer Fremdfirma. "Wir" sind mein Kollege und ich. Der Herr von der Fremdfirma sagte dann an einer Stelle zu einem Kollegen (für uns hörbar), dass er mit dem Techniker und der Frau Carwyn spricht. Klar. Frau. Die kann ja keine Technikerin sein. Bevor Ihr wieder mit den Augen rollt: Wie geht's Euch denn, wenn Euch stumpf die Kompetenz abgesprochen wird und Ihr bspw. statt "Projektleitung" "Schreibkraft" genannt werdet? Nichts anderes war das hier in meinem Beispiel. Aber um mal den Bogen zu spannen: Ich selber habe relativ gut klar, wann was bewusst falsch gemeint ist und wann es ein Versehen ist und reagiere unterschiedlich darauf. Auf das eine vielleicht klar und deutlich mit klarer Haltung. Auf das andere freundlich, ggf. aufklärend und sensibilisierend. Denn oftmals sind Diskriminierungsmechanismen so in uns eingeprägt, dass wir sie gar nicht bemerken. Es ist also mitnichten ein "Ich bin einfach zu empfindlich und nehme alles viel zu persönlich". Beides gilt, soweit der "Konflikt" auf Augenhöhe ist. Gibt es ein hierarchisches Machtgefälle im Unternehmen, wird es schwieriger, aber auch da gibt es Wege, solche Konflikte anzugehen. TLDR: "Nimm das nicht persönlich und sei nicht so empfindlich" ist leicht dahergesagt, wenn man nicht selber in der betreffenden Lebensrealität Zuhause ist. Irgendwann sollte ich doch mal mein "Walking in my shoes" Projekt umsetzen. Dann merken vielleicht einige, dass es gar nicht so einfach ist, wenn man xy ist.
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  39. Oder einfach mal die Klappe halten und sich nicht wie ein Chauvi zu benehmen.... Das ist Victimblaming von feinsten.
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  40. Warum, suchst du noch neue Sprüche für's Poesiealbum? Echt? "It's me, the IT Guy" ja, aber ein "Hi, the IT Guy is here ......" klingt für mich eher nach "Der Techniker ist gerade da". Ich glaube nicht dass einer daran denkt dass er mit der Aussage schon hart am AGG entlang schrammt. Aber ja, Frau könnte eine Absage danach durchaus in Frage stellen "Moment, ich verbinde" *Hörer an andere Ohr wechsel* "Hier IT, was kann ich für sie tun?" Würdest du das auch so machen wenn vor dir nur Frauen stehen würden, oder machst du das weil es "eh nur/hauptsächlich Männer sind"? "Stell dich nicht so an", "war doch nur Spaß" etc. war schon immer die Aussage derer die ihr Fehlverhalten nicht einsehen wollen. Ich will mir kein dickeres Fell wachsen lassen müssen nur damit andere sich weiterhin wie Idioten aufführen können und sich keine Gedanken über ihre aussagen machen müssen. Nicht die Frau ist in der Situation das Problem, die Umgangsart der Anderen ist es, also muss ich der Umgang ändern, nicht die Frau. Egal wie es gemeint ist, die Grundmesssage ist trotzdem sexistisch und damit eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts Wundert das einen? Also wirklich? Wenn ich mir als Frau in der IT immer wieder blöde Sprüche anhören darf, wenn ich kontra gebe/mir das nicht gefallen lassen will wahlweise zickig bin, meine Tage habe oder $suchdirwasaus. Las sich es aber einfach so stehen, wird weiter gemacht weil "haben wir schon immer so gemacht". "Frauen und Technik" bzw "Frauen und Einparken" sind dann auch immer gut "ja, du bist halt die Ausnahme". Nein, bin ich nicht, deine Filterblase ist einfach nur sexisitisch. Es gibt genug Vertreter aller Geschlechter die weder einen Nagel gerade in die Wand hauen noch ein KFZ unfallfrei bewegen können. Dann ist es in dem Fall eben "nur" sexistisch (und damit per Definition immer noch diskriminierend) macht es das besser?
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  41. Nein. VBA in Excel liest sich für mich wie "custom code" für Excel. Ich habe halt mit den functions von Google Sheets gearbeitet. (https://support.google.com/docs/table/25273?hl=en) hier z.B. ein Auszug aus einer Spalte, die hilft aus zwei gegebenen Punkten die Funktionsgleichung zu errechnen und auszugeben: =if(C2<>"", VLOOKUP(A2, orange_dump!$A$2:$M$52, 13, FALSE), "") Ist also eher eine Stufe niedriger als VBA denke ich. Es ist mir persönlich auch nicht wichtig, ob das jetzt analytisches Denken ist oder nicht. Meiner Meinung nach ist es das, vielleicht irre ich mich auch. Ich habs jetzt z.B. in der neuen Bewerbung im letzten Post halt strukturiertes Denken genannt. Was mir helfen würde ist wenn nicht sieben Leute mit mir darüber diskutieren ob es das ist oder nicht, sondern wenn einfach mal einer sagt was es ist. Über simples Rechnen geht es jedenfalls hinaus.
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  42. Hallo liebe IT-Azubis, die heute zum allerersten Mal Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung nach der Neuordnung der IT-Berufe geschrieben haben. Wie viele andere Forenteilnehmer:innen hier interessiert mich natürlich brennend, wie die Prüfung lief, welche Fragen gestellt wurden, wie schwierig sie war, ob ihr euch gut vorbereiten konntet, welche Bücher etc. rückblickend am besten bei der Vorbereitung geholfen haben und alles Weitere, was euch noch einfällt. Haut mal was raus! 😁 Achja: Mein Kollege meinte schon scherzhaft, dass die Aussage "Das war die schwierigste Prüfung aller Zeiten!" dieses Mal tatsächlich stimmt! 😂
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  43. Mein Gehalt müsste eher um 500 Euro erhöht werden, da mein AG ja so die 30qm Bürofläche für mich spart 😉 (50/50 Aufteilung)
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  44. @Gurki mein Fehler, ich hatte im Kopf, dass du erst kürzlich mit der Ausbildung fertig warst. Aber ja in dem Fall sucht man sich ne andere Headhunterin
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  45. Ja Vitamin B ist natürlich auch noch ein Punkt - den gibt es aber auf beiden Seiten. Muss man ja nur mal in die Politik schauen, wie viele inkompetente Politiker es da gibt, die sich nur mit einer Horde von Beratern durchs Leben schlagen können. Zudem gibt es in vielen Firmen anscheinend teilweise die Regel, dass jeder Beschäftigte bis zu seiner Stufe der unfähigkeit aufsteigt. (siehe das Peter Prinzip ) Hat auch niemand behauptet und es ging (zumindest bei mir) auch nicht um eine Chef-Position. Ich hatte aber auch schon Frauen als Vorgesetzte und hatte mit den meisten davon keine Probleme. Das Problem mit der dritten war eher, dass sie meinte sich aufgrund ihres Postens aufspielen zu müssen und die Untergebenen und Kollegen das spüren ließ. Hat aber auch nicht lange gedauert, bis sie das Unternehmen verlassen hat... Sorry, wenn ich das so schreibe, aber ein "könnte" und dann noch von der Süddeutschen ist kein Nachweis dafür, dass etwas so ist. Selbst in der Studie heißt es nur, es könnte so sein, nicht es ist so. Hat also schon was mit der Biologie zu tun und längst nicht nur mit Erziehung u.s.w. Es wurde festgestellt, dass sich bei Frauen das soziale Verhalten reduziert, wenn die Wirkung des Dopamins eingeschränkt wird, und sie sich somit egoistischer verhalten.
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  46. Eine weitere Idee: In unserem Discord stehen Voice-Kanäle zur gemeinsamen Prüfungsvorbereitung zur Verfügung. Wenn sich für die Abschlussprüfung noch ein paar Mitstreiter finden, könnten Ihr Euch dort an bestimmten Tagen/Uhrzeiten verabreden und über eine Bildschirmfreigabe alte Prüfungen durchgehen. Es ist allerdings auch mind. ein Prüfer (@charmanta) im Discord unterwegs. Wenn Ihr ihn nett bittet, hilft er und gibt allg. Prüfungstips. Ansonsten seid Ihr dabei auf Euch gestellt. Wir haben das erstmalig für die Sommerprüfung 2021 angeboten, allerdings wurde es erst zwei Tage vor der Prüfung wirklich intensiv wahrgenommen, hat dann aber gut funktioniert. Mit ein bisschen mehr Vorlaufzeit lässt sich das sicher noch optimieren. Nochmal: Ohne Verabredung läuft nichts, da noch zu wenige davon wissen.
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  47. Also ich will dir beileibe nicht das Studium ausreden, aber ich konnte hier noch nicht so wirklich rauslesen was du wirklich später machen willst... Je nachdem kann ein Studium sinnvoll sein, oder halt auch nicht.
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  48. Schöner Whataboutism...
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  49. Das Deutsch finde ich ehrlichgesagt ganz okay. Aber dennoch wirst du einen sehr toleranten Arbeitgeber finden müssen, der dich so toll findet um mit dem Handicap leben zu wollen. Insbesondere bei einer Stelle mit Kundenkontakt wird es wohl erstmal nix werden, daher suche am besten interne IT Stellen. Hast ja jetzt 1 Jahr Zeit und in der Zwischenzeit studierst einfach weiter und verbesserst deine Sprachkenntnisse.
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