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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 19.07.2021 in allen Bereichen

  1. Update zum 01.07.2021. Gleiche Bude, andere Aufgaben & komplett anderes Team. Habe allerdings bereits schon ab 01.04.2020 in dem Bereich gearbeitet war aber nur "ausgeliehen" und hing organisatorisch noch im alten Bereich. Alter: 29 Wohnort: Möckmühl letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FISI Winter 2013/2014 Berufserfahrung: 8 Jahre Vorbildung: Fachabi Arbeitsort: Neckarsulm Größe der Firma: 450.000 Tarif: Nein, aber Entgeltordnung Branche der Firma: Handel / Lebensmitteleinzelhandel Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Arbeitsstunden pro Woche real: 40 Stellenbezeichnung: Senior Professional IT Gesamtjahresbrutto: 96.000€ (+ ca 9.500€ p.a. Bereitschaft) Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 30 (+5 da Schwerbehinderung) Sonder- / Sozialleistungen: VWL, Gruppenunfallversicherung, Diensthandy, Firmenwagen Verantwortung: DevOps Engineer im Bereich Infrastruktur. (Firma baut hier gerade eine eigene IaaS & PaaS Infrastruktur als Ablösung zur bestehenden Enterprise Datacenter Landschaft) Technologien: Kubernetes, Python, OpenStack, Linux (diverse Distributionen), Prometheus, Elasticsearch, Ansible, Arista EOS (die werd ich nicht los), Compute Hardware (Dell / HPE / Open-Compute), vieles in Abhängigkeit zu git & pipelining
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  2. Du könntest deine Meinung auch kurz in schriftlicher Form hier im Thread abgeben Dafür ist das Forum schließlich da und nicht, um Werbung für deinen Podcast zu machen
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  3. Ich würde auch noch folgendes ins Spiel werfen: Da kommt ne Pandemie daher, hunderttausend Menschen sterben, viele mehr sind krank, man hat massive Einschnitte im privaten Leben, darf kaum jemanden treffen, fast alles dicht, Urlaub kann man quasi auch vergessen. Kinder müssen daheim betreut werden weil Schule und Kindergarten zu hat und dann nimmt die Produktivität ab? Hmmmmm wer hätte das gedacht, ich würde mal behaupten, die Produktivität hätte auch ohne HO abgenommen, weil viele Menschen einfach mit anderen Dingen beschäftigt waren bzw. der Kopf halt nicht richtig frei war für Arbeit.
    5 Punkte
  4. Ehm.. wenn das so häufig bei euch passiert dann kann man das sogar recht simpel einplanen. Eine der ersten Sachen die man in der Projektplanung etc. lernt ist genügend Puffer zu haben. Doch. Genau das solltest du tun. Solches Verhalten zeigt nämlich das der Vorstand deine private Zeit überhaupt nicht wertschätzt. Wenn es wirklich so unglaublich wichtig war dann war es auch schon ein paar Stunden, Tage vorher bekannt. Vor allem wenn es um einen geplanten Termin geht. An deiner Stelle würde ich mich definitiv nach einer anderen Stelle umsehen. Dein Job hat von dem was du schilderst ein Ablaufdatum.
    4 Punkte
  5. @Tiangouwie erwartet ist es das Übliche: du planst zu kurz (oder lässt dich auf zu knappen Planungen anderer ein) und arbeitest dann „natürlich“ nach, damit es doch noch fertig wird. -> Kann man auch lassen, es auf morgen vertagen oder dafür die nächste Woche kürzer mache. Spätestens bei der nächsten Planung machst Du aber (und das in jedem Fall) pauschal aus 1 Stunde 2. Problem solved. dein Chef steht um 16 Uhr in der Tür und braucht dringend etwas? -> Siehe oben. Dann wird es eben erst morgen fertig. Hätte ihm ja auch um 12 Uhr einfallen können. oder du lieferst es noch heute und dafür bleibt morgen etwas liegen, weil du später kommst. Kann man ihm genau so sagen. Dann ist es seine Entscheidung. Du wirst erstaunt sein, wie „wichtig“ Dinge dann auf einmal noch sind. Aufwändige rollouts und Dienstreisen fordern Überstunden? -> diese sind fast immer planbar und im Voraus bekannt. Also vorab entsprechend weniger arbeiten, wenn man weiß, dass am WE 10 Stunden dazu kommen. usw. usf. ja, das geht alles. Habe ich selbst schon so gemacht sowie zahlreiche Bekannte/Kollegen und andere Foristen. Und wir haben auch alle unsere Jobs bekommen, behalten und wurden sogar abgeworben oder befördert. Es Geht auch ohne „ja, Chef. Bitte, gerne und sofort, Chef“. Natürlich auf Kosten deiner Gesundheit. Und wozu das ganze? für den Gewinn des Chefs. Doller Deal. frag dich mal folgendes: würde dein Chef seine Gesundheit ruinieren, für Dein Gehalt?
    4 Punkte
  6. Fachkräftemangel also gelöst
    4 Punkte
  7. 4 Punkte
  8. Können wir jetzt bitte auf die AUSGANGSFRAGE (!!!) zurückkommen? Das Thema Duale Ausbildung / Duale Umschulung wurde angesprochen, interessiert den Fragesteller aktuell aber nicht weiter.
    3 Punkte
  9. Wir hatten gerade einen Grasshüpfer in der Bude. Beschwört hier nix rauf!
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  10. Bei uns sind die meisten nach der betrieblichen Ausbildung im Schnitt mit 35k eingestiegen. Einer hatte es auf 40k geschafft, aber er hat sich auf eine Technologie spezialisiert die seine Firma als einzige in der Region erfolgreich nutzt. Als Umschüler wirst du es schon schwer genug haben, jemanden zu finden der dich mit fast 40 einarbeiten soll und dir dafür 45k im Jahr gibt. Ich glaube Konzerne die gut zahlen, suchen und bilden Ihren Nachwuchs meist selbst aus. Die meisten Umschüler landen in kleineren Buden auf Stellen die kaum einer machen will und durchschnittlich bezahlt werden. Da solltest du die Erwartungen etwas runterschrauben und erstmal zusehen das du die Ausbildung mit guten Noten abschließt und danach eine Firma die sich die Mühe macht dich weiterzuentwickeln.
    3 Punkte
  11. Wenn der Recuiter dir schon eine Summe genannt hat, dann würde ich diese auch nennen bei deinen Vorstellungen ala "Herr XY hat als Gehalt für die Position die Summe X genannt. Damit wäre ich einverstanden".
    3 Punkte
  12. Schlechtes Zeitmanagement kann man austragen wo man will aber nicht auf meinem Rücken. Ausnahme: wenn ich selbst gebummelt habe und deswegen die Deadline nicht halten kann. Nicht geplanter Rollout? Wie kann ich mir das vorstellen? Dringend-kritischer Bugfix der beim Premiumkunden eingespielt werden muss, oder "ach Mist die Migration für Kunde 0815 wurde gerade beauftragt das machst du doch sicher heute abend noch? Danke!" Ersteres "darf" einmal im Jahr vorkommen, bei letzterem darf zumindest der Kollege der das verbockt hat so lange neben mir sitzen bis ich fertig bin. Wer mir ungefragt die Freizeit wegplant hat 2 Möglichkeiten: mich bei Laune halten, sprich mit leiden und mich verpflegen oder dem Kunden erklären warum es doch nicht möglich ist. Für Das Gesetz auch nicht mehr Reisezeit = Arbeitszeit, egal was man in der Zeit macht (arbeiten, schlafen...) Quelle. Nicht geklärt wurde in dem Zusammenhang, die Frage nach der "arbeitsschutzrechtlichen Einordnung von Reisezeiten gemäß den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes". Flug am Sonntag? Warum? Und warum sollte man so was ohne Ausgleich mitmachen? Warum kann ich nicht den (klar, teureren) Flug direkt morgens nehmen? Nur weil der AG sparen will? How about nope? Aber das nächste Mal direkt 5h ansetzen. Wenn man dann in 2h fertig ist kann man Überstunden abbummeln. Wenn "regelmäßig" etwas schief geht sollte man die Ursachen erörtern und einen Maßnahmenkatalog erstellen was im Vorfeld gemacht werden muss, entweder durch den Kunden oder den updatenden MA selbst, natürlich mit entsprechender Zeitplanung "was wenn es länger dauert" und nicht "hach ja, da reichen 5 Min" Dafür gibt es doch den 1st Level Support (oder sollte es geben). Dieser kann dann schon dementsprechende Prios setzen, dass das nur in Ausnahmefällen den Feierabend so sehr verzögert. Vor allem weil Supportverträge für Kunden i.d.R. ein Zeitfenster haben (Reaktionszeit 2+h, Mo-Fr 8-18 Uhr o.Ä.). Es ird ja nicht immer der Premiumkunde mit 24/7 Supportvertrag und 30Min Reaktionszeit anrufen. Auch zu einem Vorstand kann man "nein" sagen. Nicht beim ersten Mal wenn er asap etwas braucht, auch nicht beim zweiten Mal, aber danach sollte man schon klar machen dass er sich nicht kurz vor knapp drum kümmern soll. Und: man geht am folgenden Tag direkt dann diese Zeit früher. THIS! Wenn Mann sich entscheiden muss zwischen "Chef pissig" Und "Frau pissig" sollte er seine Prioritäten richtig setzen
    3 Punkte
  13. Als Vorbildung reicht es aus, einen PC soweit sicher bedienen zu können dass die Kaffeemaschine in der Kantine nicht explodiert. Alles andere kommt in der Ausbildung dran. Sinnvoll wäre es eventuell, sich einmal mit dem Randgruppen-Betriebssystem mit dem freundlichen Pinguin grundlegend schon einmal zu beschäftigen.
    3 Punkte
  14. Ich habe ein betrieblich relevantes Projekt in einem Umfeld bearbeitet, in welchem ich mich aufgrund der bis dahin stattgefundenen Ausbildung gut auskannte.
    3 Punkte
  15. Unpopular opinion: Auf meinem privaten Rechner Zuhause bin ich dauerhaft mit Admin Konto unterwegs. Wenn man bisschen darauf achtet wie man sich im Internet bewegt, was man sich runterlädt und ausführt, ist mir der Zeit/Nutzen Faktor eines separaten Admin Kontos einfach zu gering. Habe keine Lust ständig ein Passwort einzugeben, wenn ich mal ein Programm installiere oder ein Programm mit Admin Rechten starten möchte. Bisher auch noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Im dienstlichen Umfeld ist es wieder was anderes.
    3 Punkte
  16. Wo liest Du raus, dass sie "abgeschmiert" ist? Selbst die Headline ist "... Despite Productivity Gains at Home" Und im Artikel steht: "Google software engineers reported something in a recent survey that surprised higher-ups: they felt as productive working from home as they did before the pandemic.". Für mich heißt das, Google will die Leute im Office obwohl Produktivität zugenommen hat. Und in einem Survey fühlen sie sich genauso produktiv im HO wie vor der Pandemie. Sie wollen ins Office, weil sie sich mehr "collaboration and social connections" wünschen. Oder ist mein Englisch jetzt komplett off track hier?!
    3 Punkte
  17. Also ich persönlich kann nur meine Erfahrungen mit der IBB weiter geben... ich häng da noch bis Ende des Jahres drin und ich sag's mal so... zwischen "absolut unterirdisch" und "ziemlich super" war in den letzten Monaten komplett alles vertreten. Wir hatten teilweise Stundenausfälle, Fachdozenten die teileweise immer zu spät kommen, zu früh dann gehen oder aus der Pause erst mal gar nicht zurück kommen. Dann gibt es da die sogenannte "Kluft", sprich es kann Dir passieren das Du einen Dozenten bekommst der es maximal fertig bringt fertige 1:1-Scripte einfach runter zu leiern und das ganze dann als Unterricht bezeichnet.... oder Du bekommst die Creme de la Creme, Dozenten die es fachlich wirklich drauf haben und wissen von was sie da reden. Das ist allerdings ein Punkt der Dir bei jedem Bildungsträger passieren kann! Also das ist nicht nur beim IBB alleine der Fall. Was allerdings Fakt ist, Du hast Unterricht nur im virtuellen Klassenzimmer, kein Frontalunterricht. In der Praxis bedeutet das: 50 % Unterricht mit Dozenten, der Rest des Tages ist eigene Selbstlernzeit. Normalerweise findet das ganze direkt am Standort des Bildungsträgers statt und bei meinem Standort ist es z.B. so das in jedem Raum unterschiedliche Fachrichtungen sitzen die nicht nur unterschiedliche Sachen lernen sondern auch zu unterschiedlichen Zeiten Unterricht haben. Es kann passieren das 3 andere im Unterricht sitzen während Du selbst dann Deine freie Praxiseinheit hast und umgekehrt. Da die ganze Zeit nur ziemlich knapp bemessen ist können viele Dinge im Unterricht teils auch nur angerissen werden. Die Stoffvertiefung und zusätzliches HIntergrundwissen muss selbst erarbeitet werden. Und das Hauptproblem ist, das genau das von vielen auch unterschätzt wird. Ich weiß zwar nicht wie es bei den anderen Trägern läuft aber beim IBB läuft es tatsächlich auf ein halbes Selbststudium hinaus, denn das ganze läuft unter der Rubrik "Erwachsenenbildung" und man bekommt nicht einfach so das ganze Prüfungswissen mal eben auf einem Silbertablett serviert. Das muss man selbst wollen und auch selbst durchziehen oder man bleibt im Umkehrschluss auf der Strecke.
    2 Punkte
  18. Ich stimme dir in allen Punkten zu. Habe das auch so gesehen und hinterließ bei mir ebenfalls einen negativen Eindruck. Zusätzlich wird hier in letzter Zeit öfters mal, meiner Meinung nach zu schnell, ein Thread geschlossen oder aber auch, so zuletzt auch mir geschehen, ein Kommentar gelöscht weil er anscheinend nicht gepasst hat. Und nein, er war weder beleidigend noch sexistisch oder rassistisch oder sonst was. Da fragt man sich schon, was wird sonst noch gelöscht was andere nicht mitbekommen? Hier muss ich allerdings sagen das es mir persönlich nicht öfters passiert ist, das meine Kommentare gelöscht werden. Trotzdem bleibt ein gewisser Eindruck.
    2 Punkte
  19. Man muss sich ja auch nicht unbedingt ans untere Ende orientieren Wurde in diesem Thread bestimmt schon gesagt, am wichtigsten ist, dass du während der Umschulung für dich herausfindest mit welchen Tätigkeiten du überhaupt dein Geld verdienen möchtest. Ob das dann in Richtung Programmierung, Datenbanken oder eher Projektleitung gehst - alle Wege führen zu potenziell viel Geld. Ich könnte dir keinen passenden Lehrplan schreiben. Aber ich würde dir empfehlen, dass du dich während der Arbeit im Betrieb darauf konzentrierst, nicht nur deine Aufgaben umzusetzen, sondern auch zu dokumentieren. Dokumentationen werden oft mal gerne vernachlässigt, damit kannst du also sehr gut aus der Menge herausstechen. Wenn du es dann noch schaffst, über technische Themen auf einem einfacheren Niveau zu reden, damit es auch Nicht-Techies verstehen, wirst du in Vorstellungsgesprächen einen guten Eindruck hinterlassen können. Dazu gehört natürlich auch, dass du die jeweiligen technischen Hintergründe gut genug verstehst. Wichtig ist auch, dass man seinen Vorgesetzten und Kollegen im richtigen Maß Rückmeldungen und Statusberichte zu Aufgaben gibt. Frag in jedem Projekt nach wie regelmäßig jemand ein Update braucht und halte dich an den Plan. Wenn unerwartetes auftritt, melde es asap damit auch andere darauf reagieren können etc. Kurz: Kommunikation spielt eine große Rolle, damit kannst du dich gerade gegenüber anderen frisch ausgelernten abheben.
    2 Punkte
  20. Darf ich mal fragen was Du hier erwartest, wenn Du schreibst, dass Du am Anfang deiner Umschulung stehst und drei Jahre nach deiner Umschulung 70k verdienen möchtest? Das ist einfach nicht die Realität. Selbst nicht für junge Auszubildende in Konzernen und in einem Konzern wirst Du als Umschüler und Berufsanfänger mit Mitte 40 nicht mehr anfangen. Ich glaube Du hast eine falsche Vorstellung davon, was dir die Umschulung bringen soll. Ein Umschüler der mit Anfang/Mitte 40 ohne Berufserfahrung aus der Umschulung kommt, der wird in der Regel irgendwo im 1. Level Support arbeiten oder in kleinen Firmen einen Job bekommen. Da verdient man keine 70k. Auch nicht nach 20 Jahren. Was oft ein weit verbreiteter Fehler von Umschülern ist: Sie stellen eine oder mehrere Fragen. Sie bekommen Antworten die ihnen nicht passen und dann wissen sie alles besser. Sei doch froh wenn Du irgendwann mal deiner 36k verdienst. Das ist doch auch schon gut.
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  21. 2 Punkte
  22. Nein, wir sind zum Glück nicht betroffen. Meine gesamte Familie und alle meine Freunde haben Glück gehabt Ein paar Arbeitskollegen sind betroffen, aber zum Glück nicht existenzbedrohend. Ich hab Fotos der Innenstadt gesehen, da war alles überflutet und ein paar Häuser haben gebrannt... das war gruselig. Natürlich kein Vergleich zu Städten, die es noch schlimmer getroffen hat...
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  23. Ich denke du musst hier eine Grundsatzentscheidung treffen. Wo willst du dich hin entwickeln? Wo siehst du dich in 5 Jahren? Ich weiß, ist eine doofe Frage und im Bewerbungsgespräch würde ich bei der Frage auch mit den Augen rollen. Aber du bist noch jung und stehst gerade am Anfang deiner Karriere. Ein bisschen Planung oder zumindest ein Horizont den man sich setzt ist keine schlechte Idee. Da du dich für den Fachinformatiker Anwendungsentwicklung entschieden hast schließe ich daraus, dass du in die Softwareentwicklung willst. In einem Consulting Unternehmen ist die Lernkurve in der Regel steil und man lernt viel in kurzer Zeit. Zertifizierungen die finanziert werden sind bei den großen Beratungsunternehmen relativer Standard. Da kann man gerade zu Beginn seiner Karriere nicht nur nützliche Skills sondern vor allem sehr nützliches Papier abgreifen. Beratungsunternehmen haben Projekte für die sie eingekauft werden und auf die dann ihre Mitarbeiter gestaffed werden. Du wirst wahrscheinlich viel unterwegs sein, sofern die Leute nicht durch die Corona Pandemie noch im Home Office arbeiten. Das ist ein Lebensstil auf den man Bock haben muss. Aber ich würde sagen wenn man ihn lebt, dann eher in jungen Jahren. Problematisch sehe ich hier, dass Beratungsunternehmen in der Regel nicht der ideale Einstieg in die Softwareentwicklung sind. IT für deutsche Autos klang im ersten Moment wie das goldene Ticket, bis du das Wort Tochterfirma ins Spiel gebracht hast. Zahlt das Unternehmen nach IGM Tarif? Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten? An was für Software wird dort gearbeitet? Die Lernkurve wird vermutlich etwas flacher sein als bei dem Beratungsunternehmen. Die Strukturen sind vermutlich etwas unflexibler. Die Technologien und Umgebungen mit denen du arbeitest werden sich vermutlich nur langsam ändern, wenn überhaupt. Statt Schnelllebigkeit bekommst du hier eher gesetzte Stabilität. Aus meiner Sicht wahrscheinlich der bessere Einstieg in die Softwareentwicklung, da man die Gelegenheit hat sich tiefer in eine Technologie einzuarbeiten anstatt nur an der Oberfläche zu kratzen, bis man zum nächsten Projekt weiterhüpft. Ich habe hier jetzt nur mal versucht gegenüberzustellen, wie unterschiedlich im Grunde deine beiden Wahlmöglichkeiten sind. Welche dir davon mehr zusagt hängt davon ab wo du hin willst. Du stellst hier im Grunde schon die Weichen für dein späteres Berufsleben. Modalitäten wie Gehalt, Anreise, Entfernung zum Wohnort, Unternehmensgröße etc. habe ich hier alle erstmal außen vor gelassen.
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  24. Du sprichst von dem Wechsel zu einem Startup? Joa. Wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ist eben scheisse gelaufen. Mund abwischen, daraus lernen und was neues suchen.
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  25. Wenn es ein seriöser Recruiter* ist, wird er vom Arbeitgeber mit der Suche betraut sein und hat einen Gehaltsrahmen vorgegeben. Darin setzt er dann seinen Kandidaten - also aktuell dich - entsprechend an, unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen. Ein weiteres Runterhandeln durch den potentiellen zukünftigen AG würde nur zeigen, dass die Zusammenarbeit zwischen Recruiter und Firma nicht rund läuft... *hab ich das wirklich gerade geschrieben?
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  26. Ein Bug ist nur dann sofort zu beheben, wenn er ArbeitsVERhindernd ist - nicht wenn er die Arbeit nur BEhindert oder durch einen Workaround überbrückt werden kann. Sonst kann die Behebung zum nächsten (Bugfix-)Release eingeplant werden. Ein arbeitsverhindernder Bug ist ein Zeichen für unzureichendes Testing, folglich solllte nach akuter Fehlerbeseitigung die Tests erweitert werden. Wenn ein Chef egal welcher Ebene jederzeit alles sofort bekommt, macht er so weiter. Wenn diese Überstunden nicht entsprechend gewürdigt werden, sollte man es lassen. Und mit entsprechend gewürdigt meine ich: entweder mind. 1:1 abfeiern (je nach Uhrzeit auch "teurer"), keine Tagesarbeitszeit >10h und auch Berücksichtigung bei Gehaltserhöhungen/Beförderungen. Und auch nur, wenn ich nichts geplant habe nach Feierabend.
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  27. Es akzeptieren und freuen, dass Du bestanden hast?
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  28. Ohmann... wenn ich mir das durchlese wird mir flau im Magen... Carwyn, schön dass du wieder da bist
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  29. Ja kann man, sogar ganz ohne Ausbildung kann man SW entwickeln. Ist einfach nur schwieriger den Fuss in die Tür zu kriegen. Mit einer FIAE ist es natürlich einfacher, da es formell das richtige Berufsbild ist. Keine Ahnung. Irgendwie nennen sich heute viele DevOps die den gleichen Job machen wie früher. Ja klar. Verlieren kannst du nichts, nur Optionen erschaffen
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  30. ich fürchte er meint diese freundliche Dienstleister, welche eine Provision fürs Vergebene an Suchende vermitteln wollen Aber bitte vorher von drölf Leuten die steuerrechtliche Zulässigkeit prüfen lassen! Oh dann wird's zu teuer. Nee, dann doch nicht! So was wie individuell auf den Gehaltssklaven eingehen? Aberaber die Gleichbehandlung körperlich Beeinträchtigter! Den Widerspruch zwischen den Worten Arbeitszeit und Team-Event merkst du selbst? Nur zur Sicherheit: Wer die Ironie nicht findet, hat den Sarkasmus übersehen!
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  31. Hier tummeln sich mindestens zwei Handvoll Prüfer Ich sage halt im Vorwege was ich torpedieren würde und spätestens bei den Sitzungen bewahrheitet sich mein Gefühl. Übrigens habe ich gar keine Standardthemen. Ich bin an die Prüfungsordnung gebunden und die definiert Standardthemen Aus der Erfahrung heraus gibt es halt Ansätze, die per se hinreichend sind. Jo. Bei denen, die ohne Eile hier gepostet werden. Je näher wir den Prüfungen kommen um so eher entsprechen die Anträge den Anforderungen. Bei den echten Prüfungen gehen aber teilweise auch 50% baden ( auch in Ausschüssen ohne mich ) So gaaaanz entfernt ist meine Meinung nicht.
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  32. @ClaudiusHandcus was @charmanta sagt muss nicht unbedingt was zu bedeuten...ihm fehlt bei jedem zweiten Projektantrag gefühlt die Komplexität. Er hat da so seine Standardthemen die er gerne sehen würde und den Rest zerreist er quasi immer in der Luft. Kann sehr gut sein dass das, je nachdem was für einen Prüfer du erwischst etc, durchgeht und absolut ausreicht
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  33. Da kann man sich ja fast nen cron job für anlegen.
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  34. ich bediene mich mal am Beitrag von @Gooose und überarbeite ihn: Meeting vor Ort: hinlaufen & reinsetzen Nur der Moderator: Raum buchen Notebook oder ähnliches ausdocken und mit zum Raum nehmen verbindet sich mit dem Meeting Chat. Meeting Remote: Klick auf "Am Meeting teilnehmen" richtet Kamera neu aus wählt heutigen Hintergrund drei vergessen zu muten und man hört ins Mikro atmen/lautes Getippe einer tippt wie wild weiter, ein anderer ist am Bügeln Aufzeichnen (wenn es ok ist) und später ansehen. (keine aktive Teilnahme) Asynchrone Nachfrage, wenn etwas unklar ist. (Chat/Mail) "Stillarbeit" vor Ort: Einzelzimmer Tür zu, DND-Schild vom letzten Urlaub raushängen 2-6 Mann Büro Ansage "Leute, ich will die nächste Stunde nicht gestört werden" Telefon aufs Team umleiten Chat auf DND stellen Kopfhörer auf Großraumbüro (ist generell ein NoGo, deshalb nicht berücksichtigt) "Stillarbeit" Remote: Telefon aufs Team umleiten Chat auf DND stellen Kaffeemaschine vor Ort: Kaffee Kurzes Gespräch mit Kollegen (man kann manchen ansehen, ob sie auf dem Weg zu Klo sind, oder sich nen Kaffee ziehen) Mal eben über die Oberfläche putzen, weil der Vorgänger unachtsam war. Kaffeemaschine Remote: Kanne leer --> neuen kochen währenddessen Spülmaschine aus- & einräumen Kaffee Zeit bis zum ersten Einloggen vor Ort: Aufwachen Waschen Klamotten suchen, die für die Öffentlichkeit noch geeignet sind. Zu Fuß / mit dem Zug / mit dem Rad / mit dem Taxi / mit dem Auto zur Arbeit fahren währenddessen sich sammeln & erste Gedanken über die noch nicht abgeschlossene Aufgabe machen Parken einstempeln durch den Flur gehen, und in offene Türen "Guten Morgen" rufen mit dem/den Lieblingskollegen ratschen - nur kurz, man will ja nicht so lange aufm Flur/im fremden Büro rumstehen, mit Jacke an... Rechner hochfahren ersten Kaffee holen ggf. Gespräch aus dem "guten Morgen wünschen" weiterführen hinsetzen und sich sammeln einloggen Zeit bis zum Einstempeln Remote: Aufwachen Rechner anschalten Waschen im HO? Wozu? Webcamtaugliche Oberbekleidung überstülpen Kaffee machen hinsetzen und sich sammeln einloggen einstempeln bei nächstbestem Klärungsgespräch mit Kollegen abschweifen und ratschen - ohne dass ein Dritter es mitbekommt
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  35. Kannst oder willst nicht? und jetzt 6-16 jährige mit Erwachsenen vergleichen?
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  36. Und das führst du alleine auf den Umstand HO zurück, und nicht auf die Pandemie selbst und die zunächst notwendige Umstellung auf Full Remote, was die Dauer von einem Jahr für die Umstellung impliziert, bis sich das eingepegelt und sogar in gains gemündet ist? Okay. Ich persönlich lese das anders.
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  37. Wir sind mit unseren Schätzungen mittlerweile gut geworden. Die meisten Sprints können wir wie geplant abschließen. Zeichnet es sich ab, das wir bis zum Ende des Sprints Zeit übrig haben gibt es verschiedene Möglichkeiten diese Zeit zu nutzen: Weitere Tickets aus dem Backlog holen Dokumentation verbessern Die Retro erweitern, um evtl. aufgefallene Probleme zu besprechen. erweitertes Backlog Grooming. ... Es gibt eigentlich immer noch genug zu tun. Es wird immer Leute geben die schneller oder langsamer arbeiten. (man muss halt schauen, woran man "schneller" und "langsamer" fest macht.) Um das Wissen innerhalb des Teams besser zu verteilen, könnte man an Tickets arbeiten, die für einen eher "fachfremd" sind (z.b. jemand der eher im Backend unterwegs ist, löst Tickets aus dem Frontend Bereich). So "langweilen" sich später die Kollegen im Grooming nicht so sehr, und können dabei helfen, genauere Schätzungen hinzubekommen.
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  38. Wenn das so korrekt interpretiere: Ich weiß, du mochtest deine Zähne und Zahnärzte nicht, aber ist das nicht zu rabiat gedacht?
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  39. Kleine Empfehlung am Rande: wenn einem die Beiträge eines bestimmten Users nicht gefallen, kann man den User auch ignorieren. Einfach mit der Maus links neben dem Beitrag auf das Benutzerbild zeigen, im Popup-Menü ist die Funktion zu finden.
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  40. Ich geb @OfficeRückendeckung ….er hat absolut Recht @Cyber3105Du mässigst Dich bitte. 70k sind illusorisch. Was Hilfegesuche angeht so solltest Du hier nicht so rumposaunen
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  41. ich bin damals tatsächlich nach meiner Ausbildung in Berlin mit 33k Brutto eingestiegen und konnte gefühlt gar nichts, obwohl ich drei Jahre Praxis durch die Ausbildung hatte. 45 K hatte ich so nach 4 Jahren Berufserfahrung mir mühsam erarbeitet. Ich denke sich irgendwo zwischen 30-35k einzupendeln sollte eher wahrscheinlich sein, als 45k. Wenn man mal die 33k als Beispiel nimmt, kommst du da mit Steuerklasse 1 / ohne Kinder / nicht in der Kirche usw. auf circa: 1836 € Das sind zwar nicht die 2000 netto, die du erhofft hast, aber so schlecht ist es nicht. Und es besteht auch die Möglichkeit in Verträgen eine gewisse jährliche Gehaltserhöhung einbauen zu lassen, so dass man z.B. nach der Probezeit und nach einem Jahr nochmal nen kleinen Anstieg hat.
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  42. Die Eckpunkte sind nicht wirklich katastrophal. Da habe ich schon ganz andere gesehen. Hier würde es Sinn machen, wenn man ein paar Euro investiert, und sich auf fiverr einen fähigen Designer sucht, der einem das Anschreiben + Lebenslauf aufbessert. Inhaltlich wurde schon alles gesagt. Interessen würde ich rausnehmen und versuchen im Anschreiben zu punkten. Versuch das jeweilige Unternehmen neugierig zu machen und dir eine Chance zu geben, dich zu beweisen. Natürlich muss man in deinem Fall eher tiefer im Gehalt einsteigen und kann keine 5k brutto Einstiegsgehalt fordern. Nach ein paar Jahren fragt kein Mensch mehr nach der Lücke im Lebenslauf oder der IHK Note. Generell interessieren Noten ab einem gewissen Punkt auf der Karriereleiter eh nicht mehr. Daher würde ich mir absolut keine Gedanken machen. Notfalls kannst du auch ein 1-2 tägiges Praktikum von deiner Seite aus anbieten, um sich kennenzulernen.
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  43. Würde ich dir nicht empfehlen, genieße lieber die freie Zeit bis zur Ausbildung. Ich hatte es vor 2 Jahren nämlich nicht gemacht und hab eigenständig gelernt (klappte eher schlecht als recht) und gebracht hat es mir kaum bis nichts. Aber wenn du es unbedingt machen willst: schau dir zb mal Videos von Jeremy's IT Lab an (Englisch) oder Sebastian Philippi (Deutsch). Da kannst du zumindest die Einstiegsvideos gucken und lernst zumindest ein paar grundlegende Sachen zu Netzwerktechnik. Ansonsten kannst du dir auch mal ne virtuelle Umgebung aufbauen falls dein Rechner stark genug ist und dann mal Windows Server installieren und eine Domäne einrichten und verwalten. Falls du noch keine Erfahrung mit Linux hast, versuch mal Linux zu installieren und rein über die Shell einen Benutzer anzulegen, Rechte zu vergeben( oder einen FTP Server zum laufen zu bringen, wenn das o. G. Zu einfach ist)
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  44. Wir bekamen IHK Zugang + Projektantrag etwa 7 Wochen vor Fristende (Postalisch zur Arbeit) Die Einladung zur schriftlichen (und mündlichen) Prüfung kam etwa 3 Wochen vor der schriftlichen Prüfung (Postalisch nach Hause) Kann sich natürlich zu jeder Prüfung bei jeder IHK ändern, aber so etwas kommt immer rechtzeitig
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  45. https://lmgtfy.app/?q=Wieso+sperrt+sich+eine+Datei+im+SharePoint%3F+&iie=1 Die Datei ist möglicherweise aus den folgenden Gründen gesperrt: - Die Datei ist freigegeben und wird momentan von einem anderen Benutzer bearbeitet. - Eine Instanz der Office-App wird im Hintergrund ausgeführt, die die Datei bereits geöffnet hat. - Die Datei wurde als "Abgeschlossen" gekennzeichnet und kann nicht mehr aktualisiert werden.
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  46. Ich würde ja vorschlagen das ganze über das Gehalt zu steuern. Ein "Overperformer" sollte in der Lage sein ein angemessenes Gehalt für seine Leistung zu fordern und arbeitet für dieses Gehalt eben auch die "Strafaufgaben" ab die er erhält um auf die 40h zu kommen. Ein Underperformer dürfte nicht in der Lage sein auf das gleiche Gehalt zu kommen und arbeitet ebenfalls 40h bei weniger Leistung aber auch weniger Geld. So die Theorie...
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  47. Hallo, wir reden hier doch eigentlich von einem Vorziehen der Abschlussprüfung und nicht von einer Verkürzung im eigentlichen Sinne, oder? Also der Ausbildungsvertrag würde nicht geändert werden, sondern man würde die Abschlussprüfung 6 Monate vorher absolvieren. Natürlich kannst du dir da auch jetzt schon Gedanken drüber machen, aber wenn du bereits eine Ausbildung abgeschlossen hast, wäre mein Ratschlag gewesen sowieso direkt von Anfang an eine Verkürzung (um vllt. sogar 1 Jahr) mit dem Ausbildungsbetrieb zu vereinbaren und ins zweite Lehrjahr einzusteigen. Die Lerninhalte im ersten Jahr sind oftmals doch auf einem sehr niedrigen Niveau und leichter nachgearbeitet als die konkreteren Püfungsinhalte im 3. Lehrjahr. Und auch nach Schulnoten schreit sowieso später kein Hahn mehr, wenn du dein IHK Zeugnis erhalten hast. Du solltest bei deiner Überlegung auch bedenken, dass es seit Sommer 2020 eine neue Prüfungsordnung gibt und du bei einer Verkürzung nur einen Zug an Azubis haben wirst, der die neue Abschlussprüfung geschrieben haben wird. D.h. alte Prüfungen für die neue Ausbildungsordnung wird es nur eine geben, die man durcharbeiten kann und bisher kann auch noch keiner einschätzen, wie sehr sich die Prüfung von alten Prüfungen unterscheiden wird. Ich selber habe meine Prüfung damals übrigens auch vorgezogen und bei uns an der Berufsschule gab es eine extra Klasse, in die die "Verkürzer" dann im 3. Lehrjahr zusammengesteckt wurden. Das hat den Vorteil gehabt, dass man versucht hat, alle Inhalte in etwas kompakter zu vermitteln und damit die Lücken, die in einer normalen Klasse für uns entstanden wären, zu vermeiden. EDIT: Wollte es noch schreiben, habe es aber vergessen, dass du direkt bei der Berufsschule in Erfahrung bringen solltest, ob es vielleicht auch bei euch dann solche "Verkürzerklassen" geben könnte. @asteroDanke für den Hinweis! Dass es von der Berufsschule (und z.T. auch vom Jahrgang und der entsprechenden Anzahl der Leute, die die Prüfung vorziehen) abhängt, ist mir durchaus bewusst, aber das kam in meinem Text nicht gut genug raus.
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  48. Update New salary: 45K Thanks everone!! I know it's very normal but much better ^ ^
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  49. (Disclaimer: Ich mache derzeit auch eine Umschulung (FIAE) und bin nach den Sommerferien im 3. (bzw. zeitlich für mich 2.) Lehrjahr. Alle Angaben beziehen sich im Zweifelsfall auf Nordrhein-Westfalen und es mag regionale Unterschiede, auch zwischen IHKs im selben Bundesland, geben.) Du steigst als Umschüler (und auch als verkürzender Azubi) im 2. Lehrjahr ein, wie andere schon gesagt haben. Das 1. Lehrjahr ist auch nach der neuen Ausbildungsordnung von 2020 noch ziemlich inhaltsleer und lässt sich relativ stressfrei nachholen (subjektive Meinung, aber nicht nur meine). Die berufsbezogenen Sachen sind noch ziemlich grundlegend und für IT-affine Menschen nichts neues. Wirtschaft sollte man vielleicht nacharbeiten, zumindest habe ich das getan, da Wirtschaft nicht so mein Fall ist. Da du angibst Vorwissen zu haben, wirst du dich höchstwahrscheinlich mindestens im 1. Lehrjahr in der Berufsschule sehr langweilen. Unter die neue Ausbildungsordnung falle ich leider (alle Verträge ab 1.8.2020) und ich werde daher die Prüfung auch nach der neuen Ausbildungsordnung ablegen müssen, obwohl alle Berufsschulen ja noch nach dem alten Lehrplan unterrichten. Dir sollte folgendes klar sein: Wenn du verkürzt (also 2 Jahre brauchst), wirst du unter den ersten sein, die regulär nach dieser neuen Ordnung geprüft werden. Wenn du 3 Jahre brauchst, wird es immerhin schon ein paar Erfahrungswerte dazu geben. Ob das für deine Entscheidung eine Rolle spielt weiß ich nicht, aber es ist sicher gut zu wissen. Das ist so nicht ganz richtig. Für die IHK ist man eigentlich nichts anderes als ein regulärer Auszubildender, der das 1. Lehrjahr übersprungen hat. Auch bei einer normalen Ausbildung kann man dies ja tun, wie allgemein bekannt sein dürfte. An einigen Stellen findet sich die Bezeichnung "Umschüler", z.b. habe ich keinen Ausbildungsvertrag, sondern einen Umschulungsvertrag. In der Praxis wird man jedoch nach allem was ich bisher mitbekommen habe exakt gleich behandelt - auch im Betrieb, aber das mag natürlich je nach Betrieb variieren. Richtig ist allerdings der finanzielle Aspekt. Du wirst in aller Regel bei einer regulären Ausbildung besser vergütet (mehr dazu im nächsten Teil). Der Abschluss ist am Ende jedoch derselbe IHK-Abschluss wie bei einer regulären Ausbildung. Warum das weniger wert sein bzw. einen schlechteren Ruf als eine Ausbildung haben sollte verstehe ich nicht und halte ich in diesem Zusammenhang für mindestens fragwürdig, vielleicht auch etwas zu subjektiv (ohne etwas unterstellen zu wollen!). Falls eine schulische Ausbildung gemeint ist, kann ich das Argument schon wieder nachvollziehen, aber es war ja von einem Umschulungs- bzw. Ausbildungsbetrieb die Rede, d.h. auch die Umschulung ist in diesem Fall eine (verkürzte) duale Ausbildung! Man bekommt weiterhin Hartz 4 bzw. ALG II (bei ALG I Bezug bin ich nicht informiert, sorry), der Regelsatz beträgt 446 €. Ferner bekommt man vom Betrieb 100 € monatlich gezahlt und zusätzlich entweder ein Monatsticket für ÖPNV oder Kilometergeld (sofern man mit dem PKW unterwegs ist), um zum Betrieb und zur Berufsschule respektive wieder nach Hause zu kommen. Ein weiterer Aspekt: Man bekommt (auf Antrag beim Jobcenter) bei bestandener Zwischenprüfung (bzw. Abschlussprüfung Teil 1) 1000 € und bei bestandener Abschlussprüfung (bzw. Teil 2 dieser) weitere 1500 €. Wenn du keine unfassbar langen Arbeitswege hast, wirst du vermutlich nicht über 600 € hinauskommen. Immerhin ist der Betrag aber dann quasi "netto", d.h. KV etc. zahlt auch weiterhin das Jobcenter. Die meisten FI Azubis bekommen schon im 1. Lehrjahr mehr und in den darauffolgenden ja noch etwas dazu. Bei der Umschulung ändert sich an dem Geld nichts, außer der Hartz 4 Satz wird angehoben. Ich persönlich habe das große Glück, dass mein Betrieb mich seit diesem Monat als regulären Azubi beschäftigt und ich dadurch >300 € netto mehr bekomme als vorher. Und das Monatsticket für den ÖPNV bekommen in meinem Betrieb alle Mitarbeiter auf Nachfrage. Bei einer geschätzten Restausbildungszeit von 11 Monaten bin ich damit finanziell besser dran, selbst wenn ich die o.g. Bonuszahlungen für die Prüfungen mitrechne. Meine Empfehlung: Mach eine reguläre Ausbildung, aber verhandle mit dem Chef, dass du direkt von Anfang an das 1. Lehrjahr überspringen möchtest. Die Verkürzung ist m.E. der einzige Vorteil der Umschulung, und den nimmst du auf diese Art mit, ohne die Nachteile zu haben. Von Seiten der IHK gibt es viele Faktoren, die für sich allein schon ausreichen, um um 12 Monate zu verkürzen: Vorkenntnisse (nachweisbar und/oder vom Betrieb bestätigt), bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen, (Fach-)Abitur... Nachtrag: Ich habe vergessen zu erwähnen, dass das Jobcenter auch sog. ubH (umschulungsbegleitende HIlfen) finanziert, falls du dies in Anspruch nehmen möchtest. Diese sind analog zu den sog. abH (ausbildungsbegleitende Hilfen). Hierbei handelt es sich quasi um Nachhilfe für Azubis/Umschüler und kann dir ggf. dabei helfen, die Inhalte aus dem 1. Lehrjahr nachzuarbeiten. In der Regel kannst du mit dem jeweiligen Bildungsträger absprechen, in welchen Bereichen du Hilfe benötigst. Ich habe dies aber nur wenige Male wahrgenommen: Zum einen wegen der Pandemie, zum anderen hatte ich es aber auch nicht wirklich nötig (mein Zeugnis besteht nur aus "gut" und "sehr gut").
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