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Ulfhednar

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  1. Ja tatsächlich gab es solche Überlegungen schon, vielleicht nicht unbedingt Tankstelle, da das noch die eher schlecht bezahlten Nebenjobs sind. In den Discountern oder bei DHL wird mehr bezahlt, allerdings erfordern die (wie auch die Tankstelle) eine gewisse Flexibilität und man muss auf Abruf bereit stehen. Ist aber auch egal, denn meine Einschätzung ist eben, dass ich das nicht schaffe. Ganz egal wie man das betitelt. Die Unterschiede in der Eingruppierung zwischen Bachelor und Master sind eher marginal. Und "Besser haben statt brauchen" ist gut und schön, aber nicht bei dem Invest an Zeit und Geld und der Überzeugung, dass das mein Profil nicht sonderlich aufwerten würde. Hat es uns auch, meine Frau hat nebenberuflich noch den Master gemacht und das war mit Unterstützung wie der Firma wie z.B. flexible Arbeitszeiteinteilung unbezahlte Freistellungen etc. Daher aber auch meine Einschätzung, dass ich das nicht schaffe.
  2. Aktuell arbeite ich in Schicht und weiß mittelfristig auch nicht, wie es weiter geht, unabhängig von den Kosten für ein Studium, muss ich auch noch für den Lebensunterhalt sorgen. Es ist einfach eine realistische Einschätzung, dass ich das nicht schaffe. Was ist denn eine Einschätzung, wie viel Mehrwert bietet denn ein Master mit 45-50 Jahren, wenn ich schon vorher, trotz relevanter Berufserfahrung, nicht mehr in einen Job geschafft habe?
  3. Scheine habe ich. Recht gute Arbeitszeugnisse die auch Teile der Projektliste und der verwendeten Technologien wiedergeben. Auch eine halbwegs aktuelle Zertifizierungen in einem Techstack, mit dem ich beruflich eher weniger Berührungspunkte hatte und auch Bereiche die nicht direkt was mit der Entwicklung selbst zu tun haben. Ich habe darüber auch schon nachgedacht, aber ein reguläres Studium kann ich mir nicht leisten. Berufsbegleitend mit Präsenz erfordert eine Flexibilität die ich derzeit nicht habe und kostet auch nicht wenig. Die Kosten für ein Fernstudium halten sich mit 1000€ in Grenzen. Aber auch die Energie nebenberuflich ein Fernstudium erfolgreich abzuschließen, muss man haben, zudem bin ich mir nicht sicher, ob das auf dem Lebenslauf am Ende entscheidend ist.
  4. Irgendwelche Vorschläge? Alles was ich mir privat angeeignet habe und wofür ich keine umfangreichen Projekte nachweisen kann, war bisher zu wenig um damit punkten zu können.
  5. Bei den Stellen die ich jetzt im Sinn hatte, finde ich die Anforderungen meinerseits nach wir vor nicht abgehoben. Gerade wenn es um Personal- oder Projektverantwortung geht und es ziemlich wahrscheinlich nicht nur um 40h die Woche geht, sind 70k+ in der Metropolregion nicht zu viel verlangt. Ich schrieb es ja noch dazu, auch weniger Gehalt verlangen funktioniert nicht unbedingt besser. Bewerbungen mit zu niedrigen Gehaltsvorstellungen für die vorhandene Berufserfahrung, werden imho sogar schneller aussortiert. Meine Skills haben auf dem Markt keinen Wert mehr, das habe ich inzwischen auch begriffen.
  6. Vielleicht liegt es auch noch am Techstack. Ansonsten habe ich aber die gleichen Erfahrungen gemacht, ab 70k€ wird die Luft deutlich dünner, bei über 80k€ sind dann auch die meisten Personalvermittler raus. Selbst mit Personalverantwortung ist kaum mehr drin. In der Gehaltsregion fangen sie dann auch an mit den Mikro Anforderungen und es wird es ist schon ein Problem, wenn man irgendwas aus einer, für die eigentliche Tätigkeit, unbedeutenden Toolchain nicht beherrscht. Auf der anderen Seite ist aber auch sofort Negativ, wenn man sich auf Stellen "unterhalb" der eigenen Berufserfahrung bewirbt. Dass man sich für weniger Verantwortung und Gehalt als auf der vorherigen Position bewirbt, scheint auch ein No-Go zu sein.
  7. Über den Grund kann man sicher spekulieren, so einfach wird es aber nicht sein und ist auch der falsche Thread, da für OP nicht unbedingt hilfreich. Was deine Vermutung angeht, es ist die falsche Reihenfolge, ich bin in einem anderen Bereich, weil ich in meinem Stack nichts mehr gefunden habe. Und bisher habe ich auch in keiner Bewerbung angegeben, dass ich in dem Bereich arbeite, da das eine deutliche Abwertung wäre. Nach bald 20 Jahren und einer umfangreichen Projektliste über mehrere Firmen hinweg, liegt es auch eher nicht an der Glaubhaftigkeit des Stacks. Es sollte aber auch nur ein Beispiel sein, was ein Gehaltsrechner oder -vergleich für einen Wert hat. Der kann eben nur als grober Orientierungspunkt dienen, sagt aber nicht aus, dass das auch wirklich ein marktübliches Gehalt ist, welches die Firmen auch bereit sind zu bezahlen.
  8. Kommt halt drauf an, welche Daten für solche Statistiken ausgewertet oder wo die Leute befragt werden. Bei mir kommt bei Stackoverflow 25% Perzentil 54k€, 50% Perzentil 71k€ und 75% Perzentil 93k€ raus, tatsächlich finde ich aber keinen Job in oder um die Softwareentwicklung und arbeite für deutlich weniger in einem ganz anderen Bereich.
  9. Na der wird immerhin bis Juli '22 um ganze 1,10€ angehoben. Bis dahin bleibt aber nach Inflation und steigenden Krankenkassenbeiträgen auch nicht mehr übrig. Habe kürzlich die Baupläne für unser Haus angefordert und die Scans von den Plänen aus 1960 bekommen, da steht noch der Bauherr mit Beruf drauf, auch für die umliegenden Häuser. Remonteur, Monteur, Tankwart und Wirt waren die Nachbarn damals. Heute kostet dasselbe Haus, also 60 Jahre alt, fast eine halbe Million Euro und ein Neubau etwas mehr. Die Besitzer heute, haben geerbt, sind Unternehmer oder zumindest Doppelverdiener. Je näher es dann an die Stadt geht, um so unwahrscheinlicher wird es auch für die Akademiker-Dinks sich ein Haus zu bauen, ohne was geerbt zu haben. Bleibt halt die Frage, ob alles was früher selbstverständlich war heute kein Luxus sein darf? Teuer sind in erster Linie mal die Bauplätze und davon gibt es eben nicht unbegrenzt viele.
  10. Und trotzdem sind die 93k nicht selbstverständlich auf so einer Position, im Konzern vielleicht zu wenig in den KMUs dann eher wieder normal bis viel. Ich hatte so eine Position im KMU und gerade so die 93k auf dem Papier. Ich war bei ein paar Firmen die dafür deutlich weniger bezahlen wollten. Was dem noch am nächsten kam, waren zwei Stellen als Head of ..., da wurden 100-110k€ als Maximum in den Raum gestellt. Das ist dann aber schon wieder eine ganz andere Nummer und man hat mit dem fachlichen nichts mehr zu tun.
  11. Und auch da würde ich das nicht machen, maximal wenn eine Entscheidung gefallen ist. Nachher sind die Chefs beste Freunde und die Firma hat den Auftrag deswegen oder die Rückmeldung hat so lange gedauert, weil sie beim Unternehmen nachgehakt haben.
  12. Das Unternehmen ist mir bekannt, war jetzt nicht so schwer von dem Profil und Standort. Aber was habe ich davon? Ich weiß ja nicht mal, ob die händeringend suchen und die Provision wird für das Unternehmen trotzdem fällig, wurde hier ja gerade diskutiert. Wenn die eine externe Firma zur Vorauswahl beauftragen und ich das ganze umgehe, bin ich erstmal nur nervig. Abseits davon, ich bin kein 100% Match und ich kann die Stelle vom Gehalt nicht einordnen und habe auch keine Gehaltsvorstellungen, da erhoffte ich mir dann schon ein wenig Hilfe durch die Personalvermittlungsfirma. Und ja ich weiß, die meisten verkaufen einen so günstig wie möglich, wenn es nur schnell geht. Ich war auch lange Auftraggeber für solche Firmen und die Provision ging direkt aus meinem Budget weg. Da habe ich häufig eine Gehaltsvorstellung, das aktuelle Gehalt und die Mindestsumme, für die der Bewerber arbeiten würde, auf einem Infoblatt bekommen. Aber mit dem Risiko muss ich leben, wenn ich die Stelle nicht einschätzen kann.
  13. Wenn man nicht auf eine Stelle angewiesen ist, kann man das so machen. Ich bin aber nicht mehr in der Position, wo ich mir wegen der zu langsamen Kommunikation eine Chance entgehen lassen könnte. Wenn man verzweifelt genug ist, macht man sich eben auch zum Depp und bestätigt die Leute natürlich noch in ihrem Handeln. Ich wurde inzwischen auch schon mehrfach bei angesetzten Telefonterminen versetzt, da hätte ich am liebsten noch eine böse Email geschrieben und dann jegliche Kontaktversuche ignoriert, stattdessen habe ich noch hinterhertelefoniert.
  14. Gefühlt ist es die die letzten Monate deutlich schlimmer geworden, viele Anfragen von Indischen Recruitern, die gerade mal noch einen Job Titel angeben und direkt den CV haben wollen. Oder auch auf Deutsch, gleich ganz ohne spezifische Stelle: Mit eine anderen Firma, mache ich seit bald 3 Wochen rum, erst die Anfrage ob denn dieser Job passen würde. Direkt geantwortet, dass ich das sehr gerne machen würde, mir aber die spezifische geforderte Erfahrung der Branche fehlt. Dann dauert es eine Woche, bis ich eine Antwort bekomme, dass ich doch prima für die Rolle passen würde und ich solle CV und Gehaltsvorstellung liefern. Das habe ich dann gemacht, wieder eine Woche späte die Rückfrage ob ich denn mit Technologie X (recht spezifisch für die Branche, in der ein keine Erfahrung habe) Erfahrung hätte. Auch da wieder geantwortet, das sich mich damit privat beschäftigt und kleinere Projekte gemacht habe. Das war am Montag, bisher keine Antwort und bis jetzt geht es nur darum, dass ich mich mit dem Berater der Recruitingfirma telefonisch unterhalten darf... Ich rechne aber eher mit einer Absage, weil mir die Erfahrung mit der Technologie fehlt.
  15. Ulfhednar

    Corona Maßnahmen

    Das ist der Niedriglohnbereich, wer da arbeitet kommt aus dem Ausland oder bekommt aus irgendwelchen Gründen kein Geld vom Amt. Die Corona Hygienemaßnahmen sind noch das kleinere Übel, da laufen noch ganz andere Sachen ab. Ich arbeite da allerdings auch nur sehr bedingt freiwillig. Btw. aus erster Hand aus dem IGM Konzern, da ist es den Vorgesetzten freigestellt was sie für ihre Mitarbeiter entscheiden, man soll aber schon Home Office machen, wenn es geht. Meine Frau muss derzeit einmal pro Woche ins Büro, rotiert ein bisschen mit anderen Kollegen, damit das Großraumbüro nicht zu voll ist. Theoretisch wären es zweimal pro Woche, aber sie war dummerweise vor der Kurzarbeit temporär auf 80%, das darf aktuell nicht hochgesetzt werden und wurde sogar nochmal weiter gekürzt und sie arbeitet jetzt rund 28 Stunden die Woche und somit nur vier Tage die Woche.

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