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Ulfhednar

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  1. Das beschreibt so in etwa meine vorherige Postion, dazu waren es mehrere Projekte und wir auch für deren Betrieb zuständig und ich zusätzlich noch der Teamleiter. Das erste, was dann wirklich nicht mehr geht, ist das entwickeln, dann das in die kleinen freien Blöcke zwischen die anderen Tätigkeiten zu stopfen, funktioniert nicht nicht und schon gar nicht auf dem Qualitätsniveau, welches ich selbst von mir erwarte. Leider ist das aber häufiger der Fall, die Firmen schreiben Stellen aus mit einer ganz anderen Hauptverantwortung, erwarten aber, dass man in den restlichen 40-90% seiner Zeit noch entwickelt. Bezahlt wird meist auch nur die günstigste Rolle in der Konstellation.
  2. Nicht jeder verreist im Urlaub und benötigt ihn deshalb auch zusammenhängend, dann gibt es genug Firmen, bei denen werden maximal zwei Wochen am Stück genehmigt. Bei uns waren es drei und in unserem Team war es schon immer kritisch, wenn mal zwei im Urlaub waren, dann noch einer Krank und wir konnten die SLAs nicht mehr halten. Dann muss die Urlaubsplanung auch noch mit dem Partner passen, meine Frau musste ihren Urlaub immer im Februar festlegen und sich nach anderen Kriterien richten als ich, oft war da von der Projektplanung eben auch die beste Zeit, während der Schulferien, da es nicht erforderlich ist, das dort die Abteilung besetzt sein muss. Ich dagegen war in den Schulferien immer nachrangig, da ich Mitarbeiter mit Kindern hatte, dazu wurde mein Urlaub meist auch erst 3-4 Wochen vorher genehmigt. Dazu kam auch bei mir noch, je länger der Urlaub ging, umso mehr musste ich vorher vorarbeiten bzw. hatte dann dinge zum dringend nacharbeiten auf dem Tisch. Da können zwei Wochen in Summe erholsamer sein, als drei. Die muss es auch erstmal geben, es gibt genügen Gleitzeitregelungen, die keine ganzen freien Tage vorsehen.
  3. Sofern du die Möglichkeit hattest, den Urlaub zu nehmen, verstößt das gegen kein Gesetz... und ein Verfall am 31.12 ist üblich. In dem Fall war ich der TL und PL, mal gab es Ausfälle der Mitarbeiter, mal habe ich denen den Vorrang gegeben und hatte dann selbst keine Möglichkeit mehr. Und dann war es eben auch noch so, dass ein nicht unerheblicher Teil meines Gehaltes aus variablen Anteilen bestand, das waren KPIs wie Teamzufriedenheit oder aber auch Projekterfolge und Umsätze. Da lässt man schon mal ein paar Tage verfallen, um doch noch ein Ziel zu erreichen. Wenn man mal ein paar Jahre in der Firma ist und es bisher keine solche Probleme gab, dann steht man auch mal Personalengpässe mit privatem Engagement durch und wirft nicht sofort das Handtuch. Wenn sich das dann trotz Ansprache nicht bessert, geht man, was ich letztendlich auch getan habe. Für mich persönlich war es aber auch egal, denn unabhängig von der anzahl der verfallen Urlaubstage, habe ich eh selten geschafft, zur selben Zeit wie meine Frau Urlaub zu nehmen. Und unterm Strich waren die Urlaubstage nur Peanuts im Vergleich zu den Überstunden.
  4. Ich hatte noch nie mehr als 28 Tage Urlaub, dafür hatte ich schon Verträge mit mehr als 40 Wochenstunden. Dann gibt es noch so Feinheiten wie ob der 24. und 31.12 jeweils ein halber Tag Urlaub ist oder nicht. Ich war die letzten Jahre froh, wenn ich überhaupt die 28 Tage nehmen konnte, von daher kann ich jetzt nicht behaupten, dass ich alles mit unter 30 Tagen ablehnen würde. Meine Frau hat 30 + 24. und 31.12 und dazu meistens noch 2-3 Wochen pro Jahr frei durch Überstunden Abbau, wir haben also eh schon eine größere Diskrepanz. Ich denke bei allem unter 24 Tagen würde ich das schon sehr negativ aufnehmen, 30 empfinde ich schon als Wertschätzung seitens des Arbeitgebers, aber das Empfinden verpufft vermutlich auch schnell wieder. Aber von dem allem mal abgesehen, gibt es doch noch einige andere Kriterien, die mir wichtiger sind als der Jahresurlaub, wie z.B. die Pendelstrecke, Anzahl der Homeoffice Tage oder die Überstundenregelung.
  5. Also die Entscheidung gegen das Angebot ist schon gefallen, ich hatte ja auch nicht ewig Bedenkzeit. Ich habe zu oft erlebt, wie es innerhalb einer Firma in verschiedenen Abteilungen oder Teams unterschiedlich gehandhabt wird, um viel auf das zu geben, was mir einer der 6000 Angestellten dazu erzählt. Und ich habe zu oft erlebt, dass Versprechungen gemacht werden, die nachher nicht eingehalten werden. Am Ende zählt, was im Vertrag steht und es wird schon auch seinen Grund haben, warum das so im Vertrag steht.
  6. Zählt es schon als Allrounder, ein paar Programmiersprachen zu beherrschen und im Front- und Backend bzw. als Fullstack unterwegs zu sein? Ein Allrounder wäre für mich jemand, der programmiert, Softwarearchitekturen, Datenbankarchitekturen erstell, Infrastrukturen OnPrem und in der Cloud aufbaut, nebenher noch die CI/CD Pipeline einrichtet und pflegt, Prozesse in der Softwareentwicklung definiert, Requirements Engineering betreibt und Projekte und Mitarbeiter leitet und ganz nebenher noch eine Rolle im Post- und Presales spielt.
  7. Ich habe eigentlich nur auf Rückfragen geantwortet, ja teilweise auch auf welche, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben. Bis auf das Gehalt steht alles im ersten Post. Es gibt keinen Firmenwagen, ÖPNV ist Zwang, Reisezeit bis zu 100%, Überstunden abgegolten. Angeblich ist Reisezeit Arbeitszeit, aber die Kununu Bewertungen sagen was anderes. Nachgelieferte Informationen waren das Fixgehalt von weniger als 60k und ein Gesamtgehalt von um die 70k. Die Frage war, wie denkt ihr in dem Kontext zu IT Consulting ohne Firmenwagen. Das dieses Angebot für meine Vorerfahrung, Vorbildung und den Arbeitsort nicht so gut ist, weiß ich selbst. Was ich nicht weiß, ist wie die Verträge im IT Consulting üblicherweise aussehen und ob das mit dem Firmenwagen und ÖPNV eher der Standard oder eine schlechte Ausnahme ist.
  8. Das stimmt so nicht. Ich habe nur Fakten nachgeliefert und versucht falsche Interpretationen, der gegebenen Fakten, richtig zu stellen. Die anderen Informationen war nur, um zu erklären, warum ich das Angebot nicht direkt ablehne, was ich vor 6 Monaten eben noch getan hätten. Ja, sehe ich eigentlich auch so. Aber die aktuelle Situation gibt mir schon zu denken und manchmal sind Ängste eben auch irrational. 2019 Das Gehalt habe ich ja nicht explizit genannt. Es ist halt ein größerer variabler Anteil enthalten. Bei einem Gesamtgehalt von 70k und einem variablen Anteil von 20%, bleibt halt nur ein Fixgehalt von 56k, um das mal in fiktiven Zahlen darzustellen. Sind 70k ein schlechtes Gehalt mit solchen Rahmenbedingungen? IMHO ist das kein Traumgehalt, aber nicht so schlecht. Welche Kompensation für die Reisetätigkeit meinst du, eine über das Gehalt hinaus? Von 11h am Tag arbeiten war bisher nicht die Rede. Das waren nur Mutmaßungen, zusammengereimt aus Bewertungen. Der Bus, mit dem ich hier vom Ort weg fahre, werde ich schon vorstrecken müssen, das Hotel eher nicht. In Deutschland rund 6000 Mitarbeiter, weltweit noch ein paar mehr.
  9. Nein, ich muss auf jeden Fall mit dem ÖPNV fahren, das mit den Fahrtkosten und privat PKW gilt erst ab der nächste Stufe, also eine Beförderung. In der Stufe gibt es aber dann auch Firmenwagen, aber keine Ahnung zu welchen Konditionen. Ich beziehe keine Leistungen, ich habe nur die Sorge, ein Angebot abzulehnen und dann auch in 6 Monaten noch ohne Job da zu stehen, vielleicht auch weil ich die Befürchtung habe, dass der Arbeitsmarkt (nochmal) einknickt. Zumal das Gehalt auch nicht so unterirdisch schlecht ist, zu dem bereits angedeuteten Fixgehalt, kommt ja noch ein variabler Anteil. Nur die Rahmenbedingungen sind halt bescheiden und der Vertrag lässt auch ein Worst Case Szenario zu.
  10. Ich gehe nicht davon aus Aber das Ganze war eh etwas chaotisch, es sollte noch ein weiteres Gespräch geben, stattdessen kam gleich das Angebot. Lief halt alles Remote. Ich bin derzeit ohne Job, nach 15 Jahren und einer relativ stressigen Zeit zum Schluss, habe ich mir seit November, nach ein paar Bewerbungsgesprächen in einer falschen Richtung und einer Zusage, die aufgrund eines Einstellungsstopps zurückgezogen wurde, eine Auszeit genommen. Nachdem ich im Februar noch eine kleine Zertifizierung eingeschoben habe, bin ich seit März wieder auf der Suche. Leider läuft das nicht so dolle... es gab mehrere Interview Prozesse, die zwischendrin gecancelt wurden, aufgrund Kurzarbeit/Einstellungsstopp was auch immer. Inzwischen hatte ich aber auch diese Woche schon wieder zwei Gespräche und habe auch nächste Woche nochmal drei. Allerdings ist der Vertrag schon für den 01.06 und hat leider etwas länger gedauert, bis er bei mir ankam, ich kann eine Entscheidung also insgesamt nicht mehr lange rauszögern. Finanziell sind auch weitere Monate ohne Arbeit kein Problem, wir kommen auch mit einem Gehalt aus und meine Frau verdient in IGM sehr gut. Trotzdem mache ich mir eben Sorgen, aufgrund der aktuellen Situation und wann eine Auszeit nachher zu lange ist um noch gute Angebote zu bekommen. Das kam vielleicht falsch rüber, aktuell steht nur der ÖPNV zur Verfügung. Bei der Firma gibt es auf der Stufe, auf der ich eingestellt werden soll, keinen Firmenwagen und keine Fahrkosten für die Nutzung des privat PKW. Erst auf der nächsten Stufe gibt es entweder einen Firmenwagen oder die besagten 0,11€/km. Die nächste Stufe ist aber Manager, da würde ich auch nicht so schnell hinkommen. Ich komme nicht aus dem Consulting, das ist auch nicht meine erste Wahl. Nur passt scheinbar zu meinem Techstack und Vorerfahrung am besten eine Consulting Rolle, noch dazu sind sonst die meisten Stellenanzeigen verschwunden und paradoxerweise auch die Consulting Firmen die, die am ehesten reagieren.
  11. ja richtig, es gibt 11 Cent mit dem Hinweis, dass die Differenz zu der steuerlich zulässigen Aufwendung als Werbungskosten geltend gemacht werden kann.
  12. Insgesamt bin ich auch nicht wirklich scharf auf einen Firmenwagen, ich war vorher aufgrund der Leitungsposition auch firmenwagenberechtigt, habe es aber aufgrund der zu versteuernden Kilometer zum Arbeitsplatz und der schlechten Auswahl an Fahrzeugen, nicht in Anspruch genommen. Ich habe genug Ausbeutung mit abgegoltenen Überstunden und Reisezeit ins Ausland hinter mir... ich dachte da wird das Consulting nicht so wild werden Sowas wäre mir noch am liebsten, aber auch da sind es ja auf der nächsten Stufe nur 0,11€/km, das ist auch keine Option. Du hast aber auch ein Gehaltsniveau, wo das dann in Ordnung ist. Bei dem Vertrag liegt das Fixgehalt deutlich unter 60k€. Die standen nie zur Diskussion bisher, ich gehe auch nicht davon aus, dass der Fall eintritt. Aber der Arbeitsvertrag würde es halt hergeben.
  13. Wieso gehst du von einer eigenen Bude aus bzw. welche Relevanz sollte die haben? Wenn ich ein Gewerbe anmelde und nicht freiberuflich arbeite, habe ich noch Spaß mit der IHK, muss am Standort Gewerbesteuer zahlen etc. Dann bräuchte ich ja noch ein Produkt, welches ich vermarkte. Es bliebe noch eine freiberufliche Tätigkeit, aber das passt dann nicht mehr so ganz zu meiner letzten Tätigkeit und die Auftragsakquise dürfte sich derzeit schwierig gestalten, zumindest habe ich auf Xing & Co einige Kontakte zu Freiberuflern, die geradezu nach Aufträgen betteln. Und zu guter Letzt, bin ich derzeit über meine Frau krankenversichert, da müsste ich dann schon einen gewissen Umsatz erzielen, damit es sich lohnt die Krankenversicherung selbst zu bezahlen. Darum sollte es hier aber nicht gehen, ich kenne mich mit den Verträgen im Consulting nicht aus. Und das was ich vorliegen habe, lässt eben alles offen und gerade der Firmenwagen bzw. die fehlende Car Allowance verschlechtern das ganze deutlich, daher die Frage in die Runde, da hier ja auch einige im Consulting arbeiten.
  14. Ich war Angestellter und finanziell drückt es nicht unbedingt. Wie lange ich schon ohne Anstellung bin, ist eher der Punkt. Die Klausel ist bei dem Gehalt ungültig, hatte ich aber mehr oder weniger schon immer so in meinen Arbeitsverträgen, deshalb überrascht mich das nicht. Wenn man mault, ist mal halt raus, bliebe noch Stunden zu dokumentieren und dann einzuklagen, hilft mir jetzt aber bei der Entscheidung erstmal nicht 😁 Reisezeit ist Arbeitszeit, so sagt die HR. Auf den Bewertungsportalen ist aber zu lesen, das von Vorgesetzten entsprechend Druck gemacht wird, beim Kunden 40 Stunden abzurechnen. Somit verpufft IMHO die Reisezeit in den abgegoltenen Überstunden. Ansonsten gehen bei meiner Anbindung schon mindestens 3h täglich nur das Reisen drauf. ÖPNV strecke ich vor und kann es am Ende vom Monat abrechnen, was genau ob jetzt nur Bus oder auch Taxi, weiß ich nicht. Und es gibt nicht nur beim Einstieg keinen Firmenwagen, sondern erst auf der nächsten Stufe und das ist dann die erste Manager Stufe. Die Stelle, um die es hier geht, ist schon Lead. Die Firma agiert weltweit, der Arbeitsvertrag lässt auch explizit einen Weltweiten Einsatz zu. Das Unternehmen hat Niederlassungen verteilt über ganz Deutschland, natürlich wird man bevorzugt regional eingesetzt, aber das kann nicht garantiert werden. Auch wochenweise beim Kunden wird es mit Sicherheit geben.
  15. Hi zusammen, wie denkt ihr denn über IT Consulting ohne Firmenwagen mit Zwangsnutzung des ÖPNV? Es gibt keine Car Allowance auf der Stufe. Auf der nächsten Stufe gibt es Firmenwagen oder 11 Cent für die Privat PKW Nutzung. Ich habe für mich bisher Consulting ohne Firmenwagen immer ausgeschlossen, da für den ÖPNV nicht sehr günstig wohne. Jetzt liegt mir aber ein mittelmäßiger Vertrag vor und da der Arbeitsmarkt gerade angespannt ist, denke ich doch darüber nach das anzunehmen. Überstunden sind alle abgegolten, Reisezeit ist laut Webseite Arbeitszeit, laut Kununu & Co aber eher doch nicht, da nicht mehr als 40 Stunden die Woche aufgeschrieben werden dürfen. Reisetätigkeit ist im Arbeitsvertrag nicht eingeschränkt, also 100%. Derzeit arbeiten alle überwiegend im Homeoffice und je nach Kunde soll das auch ohne Corona der Fall sein, aber garantiert wird nichts. Im Worst Case bin ich also jeden Tag unterwegs, und zwar mindestens 3h (1,5h einfach). Für mich also eine absolute Blackbox und der Vertrag lässt das schlimmste zu, daher fällt mir die Entscheidung nicht leicht.

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