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Ulfhednar

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Alle erstellten Inhalte von Ulfhednar

  1. Das impliziert immer, dass jemand sich Gedanken macht und den Mitarbeitern auch nur 8 Stunden an Arbeit gibt. In meinen 15 Jahren in der SW-Entwicklung hatte ich den Fall so aber nicht. Entweder war es einfach egal wann was fertig wird oder es wird von Leuten Druck gemacht, die keine Ahnung von Entwicklung haben oder es wird schlicht ignoriert, dass man mit Support und Betrieb von alten Anwendungen auch schon mehr als 50% ausgelastet wird.
  2. Vielleicht wenn die Firma eine entsprechende Größe hat und man durch verschiedene Fachabteilungen springt. Ich war auch über 10 Jahre bei derselben Firma. Angefangen als Senior Entwickler und über die Jahre verschiedene zusätzliche Tätigkeiten ausgeführt, Projektleitung, Scrum Master, Product Owner und die letzten Jahre dann Teamleiter. Und ja das ist ein großes Handicap, gerade wenn man mangels Stellen in den anderen Bereichen, wieder in die Entwicklung zurück geht. Da bin ich dann eben betriebsblind und kann mich wahrscheinlich nicht mehr unterordnen oder der vorhandene Teamleiter hat Angst, dass ich gleich an seinem Stuhl säge. Und was soll ich sagen, gewisse Vorbehalte in die Richtung hätte ich auch gehabt bei so einem Bewerber.
  3. Inzwischen geht der Trend doch immer mehr zu Englisch. Kommt man in der IT ohne entsprechende Englischkenntnisse überhaupt noch klar? Bei meinem letzten AG, eine rein deutsche Firma, haben wir auch auf Englisch umgestellt. Erst hatten wir ausländische Entwickler in Deutschland, jetzt ging die ganze Entwicklung sogar in das Ausland, ohne Umstellung auf Englisch hätte, das nicht funktioniert. Die Vorstellungsgespräche sind auch zunehmend auf Englisch, zum Teil wird ja schon die Bewerbung auf Englisch erwartet. Habe demnächst selbst ein Gespräch, ist ein amerikanischer Konzern, Stelle ist aber in Deutschland, aber der komplette Bewerbungsprozess findet auf Englisch statt. Viele von den Mitarbeitern dort können auch viele kein Deutsch. Am Wochenende war ich auf einer Grillparty, Abteilungsfeier bei meiner Frau, aber eben mit Anhang. Ist ein urdeutscher Konzern, aber auch da kommen inzwischen viele (IT) Fachkräfte aus anderen Ländern und die können kein Deutsch und haben es auch nicht vor zu lernen, daher wird in der Abteilung so gut wie nur noch Englisch gesprochen und auf der Grillfeier dann eben auch. Habe mich mit einem Inder unterhalten, der ist nur für 3 Jahre in Deutschland und hat für die Zeit auch gar nicht vor die Sprache zu lernen.
  4. Bitte macht euch Selbständig, dann müsste ihr diese Sozialleistungen nicht bezahlen. Das wird später echt schwierig, wenn ihr die Rente nicht haben wollt, obwohl ihr eingezahlt habt. Zahlt ihr eure Arzt Rechnung eigentlich auch selbst?
  5. Mach ich gerade ganz genauso. Hat aber nichts mit Stolz zu tun, ich war auch direkt auf dem Amt vorstellig und habe mich "beraten" lassen. Ich habe selbst gekündigt, was erstmal 3 Monate Sperre mit sich bringt. Diese Sperre hebt aber nicht die Pflichten auf und da ich nicht vor hatte einen Job zu finden, steht mir das Geld auch erstmal nicht zu. Denn ich müsste auch eine Wiedereingliederungsvereinbarung unterschreiben, in der ich mich verpflichte, 10 Bewerbungen pro Monat zu schreiben und vor allem auch den Vorschlägen vom Arbeitsamt nachzugehen, sprich mich auf die Stellen zu bewerben, die die mir zuschicken. Ich wollte aber eine Pause machen und mich um private Baustellen kümmern und nicht dauern Bewerbungen raushauen müssen und mich bei Gesprächen so dämlich anstellen, damit ich nicht eingestellt werden, zumal das so gar nicht meine Art ist.
  6. Oha, ich hänge so auf B2 Level rum, vielleicht sollte ich noch ein bisschen Englisch büffeln. Habe eventuell demnächst noch ein Vorstellungsgespräch auf Englisch.
  7. Zwischen zuballern und ein Angebot im Monat, ist aber imho noch eine große Lücke. Und wenn die nicht direkt von einer Firma kommt, würde ich darauf auch nicht viel geben. Diese Stellen sind nicht umsonst mit bis zu Summe X ausgeschrieben. Das heißt noch lange nicht, dass das eigene Profil dazu passt und die Firma bereit ist diese Summe auszugeben, noch, dass überhaupt geplant wurde so viel zu bezahlen. Wir hatten auch schon Stellen draußen, das war meine Stellenbeschreibung und mein Budget, der Vermittler ging auch mit "bis zu" hausieren, die Summe lag aber über dem angegebenen Budget. Oder die maximalsumme ist da nur mit sehr spezifischer Brancheerfahrung zu haben (autonomes Fahren o.ä.)
  8. Wie verkaufst du dich denn, hast du ein außergewöhnliches LinkedIn und Xing Profil oder bestichst du die Personalvermittler? Nicht, dass ich keine Angebote >60k bekomme, aber zugeballert werde ich auch nicht unbedingt. trotz ~15 Jahre BE und einem abgeschlossenen Studium.
  9. Ja vermutlich hast du recht, je verzweifelter man ist umso enger werden die Scheuklappen. Ich sollte mich aus den Diskussionen raushalten.
  10. Natürlich ist mein Tellerrand für die Statistik ein Witz. Wobei der sich schon nicht nur auf eine Firma, sondern ein paar im gleichen Technologieumfeld bezieht. Als Pink Squirrel hat man da übrigens auch leicht reden. Hier im Forum sind mehrere Spezialisten, von denen es dann nur eine Handvoll gibt oder die in einem sehr gefragten Bereich arbeiten. Und die gerne ihre Standards hier als allgemeingültig hinstellen, da reicht auch ein "ich würde niemals diese oder jenes machen". Vermutlich hätte ich letztes Jahr sogar noch ähnlich argumentiert, was die Gehälter angeht und auch die Rahmenbedingungen. Nach 8 Monaten auf mehr oder weniger intensiven Jobsuche, bin ich sehr ernüchtert und dann gehen einem solche Zahlen auf die Nerven. Mein Diplom ist kaum das Papier wert auf dem es gedruckt wurde. Btw. die Zahlen sind inzwischen höher: StepStone Gehaltsreport 2019
  11. In anderen Tarifen wird auch gerne der Abschluss als Indikator genommen. Ich kenne einige Nicht-Akademiker die mit 6-10 Jahren Erfahrung über der Summe aus der Wiwo Grafik liegen. Und leider kenne ich fast ausschließlich Akademiker, die unter den Zahlen liegen, mich selbst eingeschlossen. Trotz >15 Jahre Erfahrung werde ich wieder in dem Kreis davor landen. Gerade in der IT gibt es je nach Tätigkeit und Region ein Gehaltsniveau und ganz unabhängig davon ob Akademiker ist oder nicht.
  12. Klingt gut, willst du die Firma nennen oder andere bei denen das genauso läuft? Wenn es zu meinem Techstack passt, wäre ich für sowas zu haben, gerne auch per PN Selbst da bin ich noch zu Kompromissen bereit, ich muss zu jeder potenziellen Stelle mit mindestens einer Stunde Pendelzeit rechnen. Unter 11h Stunden Aufwand am Tag, komme ich auch bei einer regulären Stelle nicht weg. Ich gehe eher von 12-14h am Tag aus. Selbst im Homeoffice ging in der Vergangenheit die eingesparte Fahrzeit dann als Arbeitszeit drauf, für mich trotzdem noch der bessere Deal.
  13. Ja, ist mir bekannt. Allerdings sollte da die Firma besser mitspielen. Hatte die Problematik bei meinem ehemaligen Arbeitgeber, da hätte ich einen Firmenwagen bekommen können, aber nur mit Eigenanteil (als Bruttominderung, kein Abzug!) und 0,03%. Das mit den 0,002% wurde zwar mal diskutiert, war aber spätestens dann vom Tisch, als ich eingewendet habe, dass ich auch mit dem privaten Motorrad oder Fahrrad Anwesend sein kann. Das geht auch noch rückwirkend, also erst 0,03% bezahlen und bei der Einkommensteuererklärung dann berichtigen, aber die nicht unerheblichen Abzüge hätte ich erstmal trotzdem und wenn das Finanzamt dann meinen Zettel mit den Anwesenheitstagen nicht akzeptiert, stehe ich dumm da, einen Nachweis über den Arbeitgeber gibt es dann nicht.
  14. Ja, das ist mir schon klar. In dem genannten Beispiel und einem aus dem Bekanntenkreis, ist es aber so, dass entweder bei der Kunde oder Anwesenheit im Office. Bei der Firma, bei der ich zum Gespräch war, sind freitags interne Meetings und somit Anwesenheitspflicht. Der Nachteil, der sich dadurch für mich ergibt, ist die Versteuerung des Firmenwagens. Wenn der erste Arbeitsort das Büro am Firmenstandort ist, kommen da schnell mal 1500€ Nettoverlust bei einem 55k Firmenwagen zusammen.
  15. Also da einen vernünftigen Arbeitgeber zu finden, ist auch eine enorme Herausforderung. Hatte bisher 3 Gespräche mit Consulting Firmen, sowas wie bezahlte Reisezeit ist ja eine Ausnahme. Selbst mit dem Firmenwagen wird es dann schon schwierig, bei der einen Firma wird nur Zug gefahren, erst ab eineinhalb Stunden Zugfahrt, ab Bahnhof Firmenstandort, gibt es ein Hotel. Das ich auch nochmal eineinhalb Stunden zu dem Bahnhof Firmenstandort bräuchte, ist egal. Firmenwagen gibt es nicht. Oder es gibt einen Firmenwagen, bis Skoda Oktavia oder sowas, aber natürlich ohne HO Vertrag (Entfernung Wohnort Büro rund 60km) und wer den hat muss dann auch immer als Fahrer zu den Messen etc. herhalten. Oder man ist dann gleich permanent mit 5-4-3 unterwegs, wobei freitags der Office Tag ist, also die komplett ohne Homeoffice Variante. Aber vermutliche habe ich da nur die falschen Vorstellungen
  16. Noch so ein Jackpot, noch dazu in MV. Ist die Car Allowance schon im Grundgehalt mit drin oder sind es dann 87k plus den variablen Anteil? Was genau machst du denn, Beratung, Entwicklung oder ... ? Hat die Stelle dich gefunden oder du die Stelle?
  17. Also meine Frau arbeitet bei Bosch in Leonberg und hat eine Stelle für ihre Abteilung ausgeschrieben für ein duales Studium. Fachrichtung weiß ich nicht genau, aber die sichtet seit Mai Bewerbungen für 2020. Keine Ahnung wie das heute so ist, bei uns war damals noch das Abitur Voraussetzung für ein duales Studium. Je nach Fach gab es auch deutliche Unterschiede, wir Wirtschaftsinformatiker haben immer die BWL - Handel Studenten ausgelacht oder beneidet, wie mans nimmt, weil das deutliche weniger Stoff war.
  18. 120k ist schon heftig. Ist noch nicht so lange her, da hatten wir als Doppelakademiker-Vollzeitarbeitnehmer mit jeweils 40h+ zusammen nicht so viel.
  19. Also ich sehe das, aufgrund eigener Erfahrung, genau wie Kwaiken. Hast du denn schon eine Stelle? Du willst dual bei einem der Konzerne studieren, die sind schon in der Auswahl für 2020. Mein Studium ist schon ein paar Jahre her und das duale Studium hat an Popularität gewonnen, aber damals waren die Kriterien nicht ganz ohne.
  20. Ich suche auch nicht unbedingt eine Stelle als "einfacher" Entwickler, schon eher Lead/Teamlead oder Projektleitung. Und bei 70k hatte ich durchaus noch mehrere Anfragen pro Woche. Wie schwer das mit 80k wird, ich lag ja als ich noch beschäftigt war auch darüber, wird sich zeigen, wenn ich wieder auf die Suche gehe. Aktuell habe ich ganz andere Probleme, z.B. wie ich die Deckenrandschalung an der Garage befestige
  21. Azure und Core ist gerade schon das State of the Art in der .NET Welt. Ansonsten waren 65k aber auch mein maximales Budget für einen Entwickler, da musste der Mix aus Erfahrung und Skillset aber schon sehr passen. @ASP Wie kam denn das zustande, wurdest du angesprochen oder hast du dich aktiv beworben? Ich habe vor rund 4 Wochen in meinem XING Profil angegeben, dass ich an Angeboten ab 80k interessiert bin. Seither kam nicht eine einzige Anfrage mehr rein
  22. Bereut nicht unbedingt, es kam so und es war zu dem Zeitpunkt gut so. Für die "Karriere" zuträglich war es aber nicht, wie ich derzeit feststellen muss. Ich bin vom Entwickler zum Team- und Projektleiter aufgestiegen. Mit Schulungen in den Themen Mitarbeiterführung und Mitarbeiterentwicklung und hatte dann zeitweilig 6, meistens aber 4, Mitarbeiter in disziplinarischer Verantwortung. Nach einigen Jahren gab es in der Firma allerdings keine Zukunft mehr. Der Markt für solche Positionen ist aber deutlich kleiner, als für Entwickler. Notgedrungen versuche ich es also wieder als Entwickler, muss aber feststellen, dass die niemanden mit vorheriger Leitungsposition einstellen wollen. Zum Teil haben die vorhandenen Team- oder Abteilungsleiter Angst, ich könnte ihnen ihren Posten streitig machen. Es gab auch schon Vorstellungsgespräche wo es lange darum ging, dass man sich nicht vorstellen kann, dass ich wieder "zurück" will. Ich konnte das schlecht verargumentieren, denn eigentlich will ich das auch nicht, nur der Markt lässt das nicht zu. Das geht so weit, dass ich inzwischen schon im Anschreiben was dazu drinstehen habe. Ich kann es allerdings auch nicht verschweigen, in meinem Arbeitszeugnis steht das natürlich und in meiner Projektliste ist es auch ersichtlich, da müsste ich dann entweder die letzten Jahre weglassen oder behaupten ich hätte andere Rollen war genommen.
  23. Die Firmen, die das bieten und auch noch Entwickler einstellen, kannst du selbst in der Region Stuttgart an einer Hand abzählen. Als nicht Entwickler kann es vielleicht noch ein paar Firmen mehr geben. Btw. eine Stelle die mir jetzt schon ein paar Mal in meiner Suche erschienen ist: https://www.vbl.de/de/die_vbl/karriere/stellenangebote_001/projektmanager-innen-mwd_jvm1jrsc.html?s=KnFaUQMajOVlKLHns Ich kenne mich mit den Tarifen im ÖD absolut nicht aus. Aber da steht überall nur bis Entgeltgruppe 12, dann gibt es aber auch in der 12 ja noch 6 Stufen. Die reichen dann von <46k bis 73k Brutto, suchen die wirklich einen erfahrenen Projektmanager für 46k oder wie wahrscheinlich ist den eine höhere Stufe zum Einstieg?
  24. Das war übrigens bei einem ehemaligen Kommilitonen von mir, ich hatte nie Kurzarbeit. Bei uns sind die Leute damals entlassen worden, allerdings nicht in der IT. Das bezahlen dürfte bei der Firma nicht das Problem gewesen sein. An dem Standort gab es viel Produktion und noch ein bisschen Verwaltung, darunter auch die IT und die Entwicklung (Software wie auch Hardware). Durch den Auftragsrückgang gab es für die Produktion eben nichts mehr zu tun, die Softwareentwicklung, Werbung, Lohnbuchhaltung, Hardwareentwicklung etc. hat aber nicht plötzlich nur noch die Hälfte an Arbeit, nur weil die Produktion stillsteht. Warum das nicht anders gelöst wurde, keine Ahnung. Ich weiß nur das, was man so mitbekommt, wenn man mit ehemaligen Kommilitonen ein Bier trinken geht und davon auch nicht mehr alles, was zum einem dem Bier geschuldet ist und zum anderen den fast 13 Jahren, die das schon her ist.
  25. Ich hab mich nur der Rechtschreibfehler in meinem Beitrag schuldig gemacht ;) Ich weiß nicht, was genau du meinst. Das mit der Kurzarbeit, war während der Krise irgendwann um 2007, auch als ITler hat man da nicht einfach den Arbeitsplatz gewechselt. Und auch nicht an jedem Ort gibt es massig Arbeitgeber und wenn man dann noch in der Abteilung ganz unten steht, nimmt man sich nicht raus zu gehen, während die anderen 25 Leute in der Abteilung dableiben. Ob Leistungen erschlichen oder nicht, den Nachteil hatte in jedem Fall der Arbeitnehmer, denn auch mit Kurzarbeitergeld, ganz es insgesamt weniger. Was das heute mit den 10h angeht, so ist es eben in manchen Positionen nicht so einfach möglich zu gehen. Und gerade, wenn man einen Workshop hält oder eine größere Veranstaltung moderiert, kann das mit Vorbereitung schnell bei mehr als 10h liegen. Immerhin holt sie sich die Stunden wieder komplett zurück.

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