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Ulfhednar

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  1. Ich musste immer in Vorleistung gehen und dann innerhalb von 6 Wochen eine Reisekostenabrechnung mit den entsprechenden Belegen einreichen. Je nach Zeitraum gab es das Geld dann mit der nächsten oder übernächsten Abrechnung zurück.
  2. Ich gehe auch davon aus, dass es so laufen wird. Sehe ich auch so. Je nach Kandidaten habe ich das früher auch gemacht mit "Probearbeiten" und da war nichts Produktives dabei. Da gab es ein paar Testaufgaben oder wir haben ein gemeinsames Review gemacht, aber auch das war dann eine vorbereitete Aufgabe. Aber das ganze halt im innerhalb des Teams, denn das sollte harmonieren und imho lassen sich fachliche Defizite leichter aufarbeiten nachher. Zum eigentlichen Thema, ich weiß das spricht nicht unbedingt für mich aber ich hätte letzte Woche 4 Rückmeldungen bekommen sollen. Hauptsächlich für ein erstes Onsite nach Telefoninterview bzw. zweites Gespräch, also noch keinen Vertrag. Eine Firma hat mir eine Absage geschickt, beim Rest warte ich jetzt noch bis Mittwoch und dann frage ich nach. Ich habe den Wortlaut nicht mehr im Detail im Kopf, aber die wollten sich Anfang bis Mitte letzter Woche melden.
  3. Dazu ein paar Anmerkungen, als Privatperson kann ich mich nicht freikaufen. Wenn ich in meinem Einfamilienhaus eine Einliegerwohnung einrichten möchte, muss ich einen zusätzlichen Parkplatz schaffen, wenn mir der aber nicht genehmigt wird, gibt es keine Einliegerwohnung. Beim Neubau kann sehr viel getrickst werden, da fallen schonmal einige weg durch den guten Anschluss an den ÖPNV und dann kann man noch durch billige Fahrradparkplätze ein paar PKW Stellplätze einsparen. Und nachher hat man ein Gebäude da stehen für 300 Mitarbeiter und ist mit 50 Parkplätzen dabei, wovon 25 schonmal in der Managementebene vergeben sind und der ein oder andere Vorstand auch schonmal mehrere verbraucht, weil die Autos zu Hause keinen Platz mehr haben. Es reicht nämlich, wenn die im Plan vom Architekten auftauchen, wie die nachher genutzt werden, ist eine ganze andere Geschichte. Ob da in dem konkreten Fall irgendwelche Ausgleichszahlungen angefallen sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
  4. Die Parkplatzproblematik hatte ich ja in dem Arbeitnehmermarkt-Thread schon angesprochen. Mich begleitet das Thema auch, seit ich ins Berufsleben eingestiegen bin. Ich habe die letzten 10 Jahre, bei meinem letzten Arbeitgeber, einen nicht kleinen Betrag nur für das Parken ausgegeben. Und ich hatte noch Glück, mein Arbeitgeber die Dauerparkkarte im Parkhaus subventioniert. Aber davon gab es auch irgendwann keine mehr und neue Mitarbeiter standen zum Teil jahrelang auf der Warteliste. Da hatte ich auch Kollegen, die deswegen morgens um 6 Uhr angefangen hatten. Jetzt bei meinen Bewerbungen und den daraus resultierenden Gesprächen sieht es bei den Firmen nicht besser aus, eine von fünf hat einen Parkplatz. Eine Firma wirbt mit genügend Parkplätzen vor der Tür, habe trotzdem 15 Minuten gesucht, denn dem angedeuteten Parkplatze waren öffentliche im Industriegebiet und alle belegt als ich zum Interview vor Ort war. Eine Firma hat für das Interview noch dazu geschrieben, dass Besucherparkplätze zur Verfügung stehen, vor Ort dann alle belegt. Auf Nachfrage dann, die Firma hat 5 Parkplätze, zwei reserviert für die Geschäftsführung 2 für die Mitarbeiter nach dem first come, first served Prinzip und der dritte solle eigentlich für Besucher leer bleiben. Aber wenn man denn morgens vor 7 Uhr kommt, hätte man gute Chancen auf dem großen zu Fuß nur 10-15 Minuten entfernten Parkplatz noch was zu bekommen. Auch größere Firmen mit 20.000 oder auch 400.000 Mitarbeiter, haben an einigen Standorten keine Parkplätze oder eben keine mehr frei und die Leute müssen dann schauen wo sie bleiben. Je nach Firma würde ich auch Überstunden riskieren anstatt noch bei Wind und Wetter ewig einen Parkplatz suchen und dann noch eine Viertelstunde zu Fuß laufen zu müssen.
  5. Es kann durchaus passieren. Teilweise bin ich eh schon mit weniger ins Gespräch gegangen, als ich vorher hatte. Einfach weil ich vorher eine Leitungsposition hatte und die Stelle eben keine ist. Bei den Vergleichbaren habe ich gesagt, was ich hatte, liegt an der Firma mir mindestens das gleiche oder mehr zu bieten. Die Hoffnung mehr Gehalt als vorher auszuhandeln, ist schon lange weg. Hatten wir ja hier auch schon thematisiert, ab 75k wird die Luft eben doch sehr dünn.
  6. Von der Bezeichnung bisher, Senior Entwickler, Senior Architekt und Teamleiter Softwareentwicklung. Die zwei anderen Gespräche haben keine konkrete Stelle. Aber bis jetzt alles mit Entwicklung, Kundenkontakt, PreSales etc. Bis jetzt stehen die ja noch an, daher kann ich frühestens in zwei bis drei Wochen was dazu sagen. Ich bewerbe mich ja auch weiter und strebe einen Richtungswechsel an, bisher hat es aber nur mit Einladungen zu Stellen geklappt, auf die meine bisherige Karriere passt. Eine Vergütung dürfte aber schwierig werden, wenn man noch angestellt ist oder Arbeitslosengeld bezieht, bringt das doch einige Fallstricke mit sich. Und von produktiv mitarbeiten gehe ich auch nicht aus, entweder gibt es Aufgabenstellungen oder ich werde vom Team mit Fragen ausgequetscht und darf wieder auf dem Whiteboard coden. Ich bin nicht arbeitslos, ich nehme mir eine Auszeit und ich bekomme auch kein Geld vom Amt. Ich habe mich ganz bewusst nicht beim Amt angemeldet, schon allein auch wegen dem angestrebten Richtungswechsel. Ich bin der glücklichen Situation, zum einen ein paar Rücklagen zu haben und zum anderen eine Frau zu haben, die auch ganz gut verdient. Somit bin ich nicht gezwungen irgend einen Job anzunehmen, der mir nicht passt.
  7. Ja, davon gehe ich aus. Bis jetzt gibt es nur meine Gehaltsvorstellungen und darauf wurde bisher von keiner der Firmen weiter eingegangen. Ich habe jetzt insgesamt fünf zweite Gespräche vor mir. Über das Gehalt und die sonstigen Arbeitsbedingungen, wie Urlaub oder Überstundenregelung wird dann erst nach dem Test/Probearbeitstag etc. gesprochen. Je nachdem ob jetzt Überstunden abgegolten sind oder ausbezahlt werden können, werde ich meinen Gehaltswunsch auch nochmal anpassen.
  8. Was mir auch noch auffällt, inzwischen scheinen 2-3 Interviewtermine ja üblich zu sein. Manche haben erst ein Telefoninterview und dann zwei Onsite oder direkt Vorstellen und dann noch ein zweites Gespräch zum Probearbeiten oder einen Test absolvieren. Ich hatte letzte Woche 3 Onsite Gespräche, beim einen musste ich eineinhalb Stunden am Whiteboard rumtanzen und UML sowie diverse Algorithmen aufmalen. Da soll es noch ein zweites Gespräch geben, wo ich dann in einem mehrstündigen Test diverse Programmieraufgaben lösen soll, ich weiß nicht mal ob auf Papier oder mit einer Entwicklungsumgebung. Bei der zweiten Firma habe ich nur mich und meine, inzwischen recht zahlreichen, Projekte vorgestellt, da soll ich für 7 Stunden zu einem Probearbeitstag rein kommen. Bei der dritten Firma hatte ich auch zwei Stunden Gespräch, klassisches Verhör mit drei Leuten gegenüber, da soll es noch zwei weitere Gespräche geben, einen zum Probearbeiten, damit mich das Team beurteilen kann und dann nochmal einer mit der Geschäftsführung, die meine Präsentationsskills und Führungsqualitäten abprüfen will. Also mich stresst das schon, jeweils Vorbereitung und dann noch die Anfahrt, was auch mit der schon angesprochenen Parkplatzproblematik nicht ganz so zu vernachlässigen ist und ich bin derzeit ohne Anstellung. In Anstellung, wo ich mal mindestens zwei Wochen Vorlauf für einen Urlaubstag benötige, könnte ich das nicht machen.
  9. Also bei uns gab es immer noch die Projektzeiterfassung, da konnte man schon ganz gut ablesen wie lange die Leute gearbeitet haben. Wenn da jemand permanent nur 4 Stunden am Tag bucht, stimmt eben auch was nicht. Ich kam mit der VAZ eigentlich ganz gut klar, hatte aber auch meine Zeiten in den die Überstunden in solchen Mengen angefallen sind, dass ich keine Chance hatte die abzubauen. Aber das geht allein auf meine Kappe. Was mich eher gestört hat, es gab dadurch keine Gleittage. Gerade als Pendler hätte ich doch lieber komplette Tage abgebaut. Meine Frau hat auch regelmäßig die letzten Wochen im Jahr frei, weil die Stunden auf dem Konto abgebaut werden müssen. Daher mal zwei Fragen an die Leute mit VAZ: Hattet ihr keine Projektzeiterfassung? Sieht euer VAZ Modell Gleittage vor?
  10. Ich bin so einer, ich brauche nur Kaffee, die Abwesenheit von Licht und genügend Zeit, solange es irgendwo auf Logik aufgebaut ist, bekomme ich es hin . Allerdings hatte ich auch lange Zeit angenommen, andere Informatiker wären genauso, zumindest die meisten. Tatsächlich habe ich aber über all die Jahre auch nur eine Handvoll kennengelernt. Und inzwischen ist die Fachkompetenz (Frameworks, Libraries etc.) eh wichtiger als die Methodenkompetenz und Analytischen Denken, zumindest in der Bewerberauswahl.
  11. Bestätigt wieder die These, dass es für Erfahrene ITler mit entsprechenden Gehaltswünschen nicht unbedingt ein Arbeitnehmermarkt ist. Die Nachfrage nach Junior und Mid-Level ITler ist sehr groß, bei den Senior Entwickler sieht es dann doch wieder anders aus. Wobei ich >80k im Mittelstand auf eine Senior Software Engineer Stelle auch sportlich finde. Von dem was ich mitbekommen habe, durch eigene Erfahrung, Austausch mit Personalvermittlern und ehemaligen Kollegen, ist für Senior Entwickler in der Region Stuttgart und im Mittelstand bei rund 70-75k das obere Ende erreicht. Ich hatte auf meine Bewerbungen als Entwickler nicht ein Gespräch, bei einem Gehaltswunsch von 80k. Gespräche hatte ich dann nur für Positionen als Architekt, Lead-Entwickler oder dann im Consulting als Architekt/Entwickler/Projektvorantreiber in einer Position.
  12. Ich denke nicht, dass da noch Zeiten erfasst werden und es geht um Beratung und Bedarfsanalyse, dem Kunden wird ein Tag in Rechnung gestellt, wenn ich da ein paar Stunden verbringe. Es ging wirklich um Beratung und nicht Entwicklerverleih. Wie wira schon angemerkt hat, es geht nicht darum die Fahrtkosten selbst zu zahlen. Das würde schon abgerechnet werden, Bahncard 50, auch zur privaten Nutzung und den Rest über die Reisekostenabrechnung. Es ist eher die Zeit die mich stört und das ich eben keinen Bahnhof im Ort habe, bis zum nächsten Bahnhof, wo auch nicht nur einmal die Stunde eine S-Bahn fährt, ich selbst auch noch 30 Minuten rechnen kann und auch dort Kosten für das Parken habe. Die Firma mit dem Parken in der Innenstadt für >200€ war eine andere Firma, da geht es zwar auch zum Kunden, aber nur zur Angebotsklärung und sonst sitzt am Firmenstandort im Office. Es ging mir auch nicht darum die Angebote, solche waren es ja noch nicht mal, zu bewerten, ich kenne bei beiden die sonstigen Rahmenbedingen nicht. Wir haben weder über das Gehalt noch über Überstunden und eventuelle Ausgleichsmöglichkeiten gesprochen. Mir ging es nur um die Frage ob wir einen Arbeitnehmermarkt haben und habe dazu zwei, meines Erachtens negative, Beispiele genannt.
  13. Die Gespräche gingen ja nicht weiter, daher kenne ich die Rahmenbedingen nur grob, aber von 80% bzw. 4 Tage Woche Reisetätigkeit sollte mal schon ausgehen. Die Kunden sind Industrieunternehmen, Deutschlandweit, wenn auch eher die südliche Hälfte. Mit einpreisen meinte ich das mit einkalkulieren in das Gehalt. Bei 250€ an Parkplatzkosten, macht das ungefähr 450€ an Bruttogehalt aus, also rund 5400€. Sprich bei einer Firma, die mir 5000€ weniger Jahresgehalt bietet, dafür aber einen Parkplatz, habe ich am Ende trotzdem noch ein paar Euro mehr auf dem Konto. Wobei das natürlich nicht so trivial ist, weil da noch viel mehr Faktoren reinspielen
  14. Ich glaube da hast du was falsch verstanden, bei der Geschichte mit dem ÖPNV handelt es sich um eine Position in der Beratung, ich hätte einen Homeoffice-Vertrag und wäre, bis auf die Einarbeitung am Firmensitz (750km entfernt), entweder überwiegend beim Kunden oder im Homeoffice. Und die Fahrt zum Kunden muss eben mit dem ÖPNV erfolgen, was auch einen nicht unerheblichen Einfluss darauf hat, ob es Arbeitszeit oder Freizeit ist. Ich habe die letzten 13 Jahre, bei verschiedenen Arbeitgebern, immer Parkgebühren gezahlt. Als eigener Mieter eines Dauerparkplatzes oder als Mieter vom Arbeitgeber, der mir dann wiederum das Geld abgezogen. Grundsätzlich habe ich damit auch kein Problem, muss ich halt mit einpreisen, allerdings hatte ich bisher nur 60€ bzw. 38€ in dem von mir angesprochenen Fall lagen die Kosten bei 200€-250€ im Monat.
  15. Ich bin jetzt dann 38, ich habe schon das Problem, dass ich in manchen Firmen nicht mehr in das junge dynamische Team passe. Und auch wenn ich sehr an der Technik interessiert bin, habe ich in der Vergangenheit immer sehr hybride Rollen gehabt, nicht nur Entwickler/Architekt sondern auch Produktmanagement, Kundenkontakt im Presales und Aftersales etc. Das begleitet mich, vielleicht auch weil ich eben mal WI studiert habe, durch meine ganze Karriere. Die Position wäre eine rein technische, irgendwas Architekt mit Leadfunktion. Es gibt in der Firma keine Teamleiterstruktur, es gibt kein Senior mehr auf diese Position und es gibt auch kein Produktmanagement in dem Sinne, das macht der Inhaber. Es wäre also eine Endstelle, im Sinne der Position, wie auch im Gehalt. Für den Moment wäre das auch Ok, aber in 5-10 Jahren hätte ich dann ein Problem. Da gibt es eben in anderen Firmen dann Karrierepfade mit verschiedenen Richtungen, eben vertikal/horizontal oder fachlich bzw. Management.
  16. Es gibt Großraumbüro und es gibt Großraumbüro. Ich mag es auch nicht. Ich kenne es mit ziemlichem Lärmfaktor, verschiedene Teams usw. Ich habe ein Großraumbüro bei Daimler gesehen, im Produktmanagement, durch die Abtrennungen recht gemütlich, war aber auch keine Coder Arbeit mehr. Und ich war schon in Firmen, zu Gast, in denen es ein Open Space für Entwickler gab, inklusive Ruhearbeitsräumen, Séparées zum Telefonieren und genügend Besprechungsräumen. Da drin war es ruhiger als in dem 4 Personen-Büro, in dem ich mit meinem Team saß. Ja das ist eine Sache, aber das zum defacto Standard für eine Region oder Branche zu erklären ist eine andere. Wenn du damit zufrieden bist, ok, aber den Eindruck vermittelst du nicht unbedingt und die Zustände die du beschreibst sind einfach beschissen. Auf was für IT Events geht ihr denn so? Ich war mal fleißiger .NET Usergroup Besucher, aber das ist Jahre her. Ab und an interessiert mich schon mal ein Meetup Thema, ist aber meistens das gleiche wie bei der Arbeit, ne Stunde fahren, Parkplatzsuche, alleine dann auch eher unmotiviert usw. B10 oder A8 ;) Ich pendel schon seit 8 Jahren in der Region, meine Frau fährt jeden Tag nach Ditzingen. Ich kenne die Problematik (leider) sehr gut. Daher ja auch der Wunsch nach einer Homeoffice Option.
  17. Also das ich auf einem hohen Niveau jammere, ist mir schon klar. Und ich weiß auch, dass meine Gehaltswünsche weit über dem Bundesdurchschnitt sind. Es ist, bis jetzt, auch nicht das Gehalt oder die Arbeitsbedingungen oder die Weiterbildung, die meine Meinung zu dem Arbeitnehmermarkt beeinflussen. Ich war letzte Woche auch in einem Gespräch bei einer eher kleinen Firma, Top Arbeitsumfeld auch schön nerdig, gemeinsames Frühstück usw. 20-30% der Zeit geht für Weiterbildung drauf und wirklich spannende Themen. Bieten auch Homeoffice an, wohl auch bundesweit. Positives Auftreten und Präsentationsskills auf C-Level werden aber schon erwartet, zumindest auf der Position, für die ich da war. Da war nur, mein ganz persönliches Problem, auf der Stelle gab es keine Entwicklungsmöglichkeiten, weder vertikal noch horizontal und ich bin eben keine Anfang zwanzig mehr und Entwicklungsmöglichkeiten sind mir wichtig. @Velicity ich kann nicht einschätzen, wie deine Ausbildung da mit rein spielt, ich kann es nicht mal für einen FIAE beurteilen. Ich habe vor zig Jahren WI studiert und bin nur hier gelandet, weil wir vor ein paar Jahren mal die Idee hatten Fachinformatiker auszubilden. Ich persönlich gebe einen Scheiß auf die formale Qualifikation, ich hatte in meinem Team Diplom Uni Absolventen, wie auch Fachinformatiker. Imho war ersterer fachlich dezent überqualifiziert Auch wir hatten die Stellen bundesweit mit 100% Homeoffice ausgeschrieben, ich glaube nicht, dass ich deine Bewerbung auf dem Tisch hatte. Warum nicht? Selbst wenn die Region tiefstes Land ist, es gibt immer wieder 100% remote Stellen, gerade für reine Entwicklerpositionen. Und nein, in meinem angestrebten Gehaltsbereich liegen nicht mehr, aber deutlich über dem was du bekommst. Du treibst dich, gefühlt, an manchen (Arbeits-)Tagen nur in Foren rum, sei es hier, bei golem, reddit, heise und sonst wo. Nimm doch diese Zeit und Energie und recherchiere nach Stellen. Wenn ich mich nicht irre, machst du auch mit C#, in Bremen finde ich jede Menge Firmen dazu oder Oldenburg oder auch Hamburg, dann eben mit Homeoffice Anteil. Was ist mit der Firma? https://www.xing.com/jobs/bremen-software-developer-52421422 Die Stelle ist kein Rocket Science, sie bieten 30 Tage Urlaub und Home-Office, schon beworben? Warum nicht? 50-55k sind da sicher drin. Ist dein Lebenslauf murks? Hier sind so viele Leute, die dir helfen. Hakt es an der Persönlichkeit und dem Selbstvertrauen? Such dir ein Coaching. Mein Mimimi ist auf einem ganz anderen Niveau, das was du an Zuständen beschreibst, muss niemand akzeptieren. Du musst für dich wissen ob du dich weiter in deinem Elend suhlen willst oder ob du es nicht einfach mal versuchst. https://www.xing.com/jobs/oldenburg-softwareentwickler-net-devops-52421213 https://www.xing.com/jobs/bremen-software-entwickler-developer-visual-studio-49538614 https://www.xing.com/jobs/bremen-softwareentwickler-50935300 https://www.xing.com/jobs/bremen-softwaretester-schwerpunkt-net-framework-fuehrungs-kommunikations-soldatensysteme-46963625
  18. Ich kann es so nicht unbedingt Bestätigen. Branchenwechsel und vorherige Führungsposition tragen ihren Teil dazu bei. Und auf Junior oder Mid-Level sieht es auch deutlich besser aus. Stimmt, ich wohne "Scheiße", allerdings in der Nähe einer Autobahnauffahrt. Also eigentlich doch verkehrsgünstig gelegen. Aber das ist unabhängig davon, ob ich gerne die Option auf Homeoffice und die, halbwegs erschwingliche, Möglichkeit zum Parken beim Arbeitgeber haben möchte. Tatsächlich gibt es auch abseits der Konzerne noch Firmen, die es nicht schaffen, innerhalb von vier Wochen auf eine Bewerbung zu reagieren. Ich bin jetzt seit vier Wochen wieder am aktiven Bewerben, bis jetzt hat sich das meiste über einen Headhunter ergeben. Aber nächste Woche stehen nochmal drei Gespräche an, mal schauen was sich da ergibt. Ich sehe halt eine starke Diskrepanz zwischen dem, wie wir reagiert haben und was wir versucht haben möglich zu machen und dem was ich gerade erlebe. Mir lag immer die HR im Nacken, dass ich auf Bewerbungen schnellst möglich reagiere, das ging so weit, dass ich selbst im Urlaub Bewerbungen gesichtet habe, damit wir ja keinen verpassen und bei Gefallen innerhalb einer Woche eine Einladung rausschicken können. Wir haben dann auch 100% Homeoffice angeboten und für einen Mitarbeiter in einem fremden Parkhaus was angemietet, wobei wir nicht in der Innenstadt waren und es nicht unmöglich war einen Parkplatz zu bekommen. Ich wäre auch nicht auf die Idee gekommen, wenn bei Bewerber mich das fragt, ihm zu sagen, dass das ja sein persönliches Problem ist. Und da hat die Dauerparkarte nebenan nur 48€ gekostet.
  19. Ja stimmt schon, die Situation ist besser. Ich war das letzte Mal wirklich aktiv auf Stellensuche vor 11 Jahren, das danach hat sich einfach so ergeben und war dann langjährig. Und vor 19 Jahren, als ich mich beruflich in den IT Mark orientiert habe, ist gerade die Dotcom-Blase geplatzt gewesen, da war der Markt schon etwas anders Inzwischen sind immerhin die 30 Tage Urlaub eher der Standard, auch in der IT. Natürlich sind auch meine Ansprüche gestiegen. Trotzdem ärgerlich, wenn es an solchen Themen wie Homeoffice oder Parken an der Firma scheitert. Das mit der Region ist natürlich so eine Sache. In der Region Stuttgart geht die Panik um, der eine Konzern hat Einstellungsstopp, der andere baut 1600 Stellen ab und der nächste hat plötzlich nur noch befristete Verträge. Dazu gab es noch die ein oder andere Insolvenz und schon haben alle Panik. Der Brexit war jetzt auch schon mehrfach ein Thema in meinen vergangenen Gesprächen.
  20. Abend, weil ich es gerade in einem anderen Beitrag gelesen habe: Wie ist denn die allgemeine Meinung dazu? Ich hatte wie @BadSentiment auch kürzlich die Problematik, dass eine interessante Stelle in der Beratung gab, die Firma aber auf die Nutzung des ÖPNVs bestand, aus Nachhaltigkeitsgründen. Wie nachhaltig das ist, wenn ich erstmal eine halbe Stunde zu Bahnhof fahre, dann mit dem Zug weiter und mir dann am Ziel einen Leihwagen nehme, lass ich mal dahingestellt. Ich hatte diese Woche mehrere Gespräche, bei zwei davon gab es Themen, die sich nicht nach einem Arbeitnehmermarkt anfühlen. Es waren eher höhere Stellen und im Bereich um die 80k. Die eine Firma, Mittelstand ca. 250 Mitarbeiter, ist "nur" 45km entfernt, was bei der Strecke knapp einer 75-90 Minuten einfach entspricht, die Aufgabe ist eine Mischung aus Presales, Leitung und ca. 60% Entwicklung. Auf die Frage nach Homeoffice ist die Stimmung ein bisschen gekippt, nein das gehe nicht, nicht auf dieser Position, auch nicht nur ein Tag die Woche. Zweites Gespräch, ein Telefoninterview, die Firma in der Stuttgarter Innenstadt, auch in die Richtung Beratung. Presales, Requirements Engineering, Aufwandsschätzung beim Kunden und Umsetzung dann im Office. Zum Kunden gehts auch nur mit dem ÖPNV und Homeoffice kann man mal machen. Für mich auch wieder eine Stunde zum Pendeln, das große Problem aber das Parken. Parkplätze haben sie keine, aber man könnte sich im Parkhaus gegenüber einmieten. Noch während dem Gespräch gegoogelt, 240€ im Monat kostet der Parkplatz. Ob sie mich unterstützen würden, nein, wo ich parke sei ja meine Privatangelegenheit. Beides Themen, wo man als Firma ein bisschen entgegenkommen könnte. Homeoffice ist selbst in den Großkonzernen angekommen, ein Tag geht eigentlich immer zum Teil auch mehr. Und das mit dem Parkplatz ist auch eher kurzsichtig. Ich bin mir fast sicher, dass es eine günstigere Lösung gäbe, z.B. das die Firma den Parkplatz anmietet.
  21. Ich habe bisher nur Firmen sondiert, wo ich passende Stellen dazu gefunden habe. Adesso war auf jeden Fall mal dabei. Bei CGI weiß ich das keinen Homeoffice Vertrag gibt. Da muss mein Bekannter auch häufig ins Büro, um von dort zu arbeiten, wenn er nicht gerade beim Kunden ist. Erster Arbeitsort im Vertrag ist auf jedenfalls das Office. Beim ihm fällt es aber kaum ins Gewicht, da es weniger als 5km sind.
  22. Also ich habe ja das gleiche Problem, bei mir im Kaff, fährt nur maximal alle halbe Stunde ein Bus. Und ich muss so oder so mit einer Stunde einfach an Fahrzeit rechnen, daher habe ich auch kein Problem damit, in der Beratung täglich fahren zu müssen. Eigentlich dachte ich auch mal, ein Homeoffice Vertrag und Firmenwagen wären im Consulting Standard oder zumindest nicht so ungewöhnlich. Ich habe noch keine Firma gefunden, viele setzen auf den ÖPNV oder Firmenwagen erst ab Manager Level. Bei CGI gibt es wohl Firmenwagen, aber keinen Homeoffice Vertrag, das kann spaßig werden mit der Versteuerung bei 70km einfach.
  23. Ein ehemaliger Kollege von mir, ist in Karlsruhe mit 82k inklusive Firmenwagen im Consulting eingestiegen. Er ist vom Senior Entwickler in einer Mittelständischen Firma direkt als Senior Consultant eingestellt worden, inklusive Weiterbildungsplan für die nächsten Jahre. Er hat rund 10 Jahre Berufserfahrung, als Entwickler, allerdings davor auch ein Studium abgeschlossen.
  24. Gehalt war für mich, in den letzten 15 Jahren, nicht einmal der Grund, warum ich den Arbeitgeber gewechselt habe. Im Moment sieht es so aus, dass ich für deutlich weniger Gehalt arbeiten gehen werde. Daher schließt es sich für mich auch aus, wieder zu einem alten Arbeitgeber zurück zu gehen, denn bevor och gegangen bin, habe ich auch immer auf die Probleme hingewiesen und abgewartet ob sich was ändert oder nicht.
  25. Also 40k lass ich mal aus, da bin ich nicht zufrieden, egal was das Unternehmen bietet. Bei 60k sollten es schon 15% mehr sein. 80 sind eher die obere Grenze, da sehe ich keine finanzielle Steigerungsmöglichkeiten mehr. Was das Gehalt angeht, werde ich beim nächsten Job auch weniger haben als beim letzten. Das zu akzeptieren ist für mich aber nicht so leicht. Vom finanziellen abgesehen, wäre ich für eine funktionierenden Vertrauensarbeitszeit, Karriereoptionen vertikal oder horizontal, der Option auch mal vom Schreibtisch weg zu kommen (also z.B. bei einem Kunde, national wie international), durchaus zu haben.

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