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Arvi

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  1. Mehr Netto vom Brutto - Benefits

    Zumal das "mehr" an Urlaubstage ja auch in Relation zum (unversteuertem) Gehalt stehen muss. Rechnet da mal rum, was ihr kriegen müsstet, damit ihr wirklich "mehr Netto vom Brutto" bekommt. Über 5 zusätzliche Urlaubstage zu verhandeln lohnt sich fast nicht. Für jemanden, der 48.000€ verdient, wären das in Relation ca. 1000€ weniger Jahresgehalt. Also 47.000€. Orly? Und da ist noch nicht mal das "mehr Netto vom Brutto" enthalten um das es hier im Thread ja eigentlich geht. Eigentlich müsste man für die 1000€ weniger 8-10 Urlaubstage bekommen, damit man Unterm Strich wirklich was davon hat. Interessant wird das daher in meinen Augen erst, wenn man für den Verzicht eines Monatsgehaltes Effektiv mindestens 35 Tage zusätzlich frei bekommt. Dann kann man nämlich Effektiv für 1-Monats Gehaltsverzicht, 2 Monate frei machen. Zusammen mit dem regulären Urlaub dann 3-4 Monate pro Jahr. Ich bin gespannt, welcher Arbeitgeber sich darauf einlässt und einem trotzdem (ausgehend vom obigen Beispiel) 44.000€ Jahresgehalt zahlt. In der Praxis wird das wohl eher darauf hinaus laufen, dass der Arbeitgeber spart und der Arbeitnehmer drauf zahlt. In dem Fall kann man besser unbezahlten Urlaub machen ... dann ist es wenigens eine Nullnummer.
  2. Der Knackpunkt ist: Die Frage beschränkt sich nicht auf Tarifverträge sodern das ArbZG gilt auch für Betriebs- und Dienstvereinbarungen. Wenn du die Frage nur mit 1 beantwortest, dann wäre die Aussage, dass die Ausnahme über einen Tarifvertrag geregelt werden muss. Das stimmt aber nun mal nicht. Die Ausnahme ist, wie du ebenfalls feststellst, für alle Vereinbarungsformen möglich. Daher bleibt nur Antwort 5. Was mir immer hilft: Schau genau hin wie viele Antworten erwartet werden. Das lässt sich aus den Texten der IHK herauslesen. Danach wählst du dann die Antwort aus. Ich verstehe das Dilemma, aber wenn du weißt, dass nur eine Antwort erwartet wird, dann würdest du ja sicherlich nicht 1 ankreuzen, denn das wird der Frage ja als Einzelantwort nicht gerecht.
  3. Logisch bekommt man mehr Stellen für ASP.NET als für ASP.NET Core. In meinem ersten Post sagte ich ja, dass ich so einen Weiterbildungsplan auf 2-3 Jahre auslegen würde. Da wird sich das Framework mehr und mehr durchsetzen, da eben das alte ASP.NET Framework von Microsoft abgekündigt ist. Zwangsläufig wird man also neue Projekte eher in Core umsetzen und versuchen, alte Anwendungen (sofern möglich und rentabel) Schrittweise zu portieren. Daher würde ich bei so einem Weiterbildungszeitraum dann direkt das neue lernen, da das später auch das gefragtere sein wird (zumal die Akzeptanz auch höher sein wird bzgl. des Erfahrungsstandes - viel mehr Erfahrung werden seine Mitbewerber in .NET Core auch nicht vorweisen können). Bei uns im Unternehmen werden neue Projekte bereits in ASP.NET Core MVC umgesetzt und ich habe auch "in freier Wildbahn" erste Stellenanzeigen für ASP.NET Core gesehen ! ...
  4. Ich präferiere auch die Lösung, jetzt erstmal Wissenslücken zu schließen und weiter als C# Entwickler zu arbeiten. Bist du in der neuen Stellen angekommen, kannst du privat einen Weiterbildungsplan ausgelegt auf 2-3 Jahre in Angriff nehmen. Grundsätzlich kann ich einen vollständigen Umstieg z. B. auf JavaEE nicht empfehlen. Nicht nur dass du erstmal die Sprache lernen musst, bevor du ans eigentliche Framework kommst, du musst dich auch in ein vollständig neues Ökosystem einarbeiten was die Entwicklerwerkzeuge angeht. Das ist wirklich ungünstig und da summiert sich einiges, viel mehr als die paar Dinge, die dir jetzt fehlen und in Vorstellungsgesprächen Vorgehalten werden. Darüber hinaus fehlt dir Berufserfahrung. Es würde dann eher Sinn machen, sich ASP.NET bzw. direkt ASP.NET Core (das neue Open Source Framework - ein redesign von ASP.NET, wo man sein Zeug Plattformunanbhängig auch mit NGINX und Apache) in C# entwickeln kann, zu lernen. ASP.NET ist neben JavaEE/Spring im Enterprise Bereich das gefragteste Web-Framework und basiert eben auf C#. Nebenbei schaust du dir dann noch Javascript an - ASP.NET Core hat eine direkte Inegration mit Angular und React/Redux. Im Idealfall setzt du dann auch dirtekt etwas in der neuen Stelle um, das euch hilft. z. B. ein kleines Dashboard, eine RESP-API oder was auch immer. Da fällt dir dann zu Zeiten schon was ein. Und dann bewirbst du dich halt als ASP.NET Entwickler wenn du dich in dem Technologie Stack einigermaßen Zuhause fühlst. Parallel lernst du ja auch neue Dinge in C# auf der Arbeit, so das du am Ende ein rundes Profil bekommst. So würde ich es machen.
  5. DHCP Aufgaben

    Ich denke das was @stefan.macke hier schreibt, ist unter den Weiteren Aufgaben zu verstehen. Die Frage kommt öfters in den IHK Prüfungen vor und all das wären mögliche Antworten auf diese Frage.
  6. Anonymität und Datenschutz im Internet

    Ich schütze mich nicht gesondert, ist ein Kampf gegen Windmühlen. Ist die klassische Papierüberweisung nicht tendenziell viel unsicherer? Kommt ja immer wieder vor, dass Verbrecher die Überweisungsträger aus dem Kasten holen, abändern oder gar weitere Überweisungen mit nachgeahmter Unterschrift tätigen. Beim Online Banking mit seperaten TAN Generator, müsste der Verbrecher ja sowohl Login als auch deine Karte in physischer Form haben, um selbständig Überweisungen zu tätigen. Das Einzige Szenario ist eventuell eine man in the middle Attack, wo du auf ein Anderes Konto als du denkst überweisen solltst, aber dafür stehen ja noch mal immer alle Daten im TAN Generator (Kontonummer, BLZ, Betragshöhe) zur Gegenprüfung bevor man abschickt.
  7. Mehr Netto vom Brutto - Benefits

    Also ich habe hier nur die Dinge aufgelistet, die mein Unternehmen aktuell bietet. Homeoffice ist dabei. Wenn ich Zuhause bleiben will, dann bleib ich halt Zuhause. Es gibt nur ein Planungsmeeting alle 4 Wochen, wo jeder in der zentrale anwesend sein muss. Tatsächlich sind sehr viele Kollegen aber im Büro, weil sie - warum auch immer - nicht Zuhause sein wollen. Ich wäre nicht bereit auf Gehalt für Home-Office zu verzichten - andersrum würde ich bei keinem AG arbeiten, der mir nicht diese Möglichkeit bietet. Warum sollten solche Annehmlichkeiten zur Lasten meines Gehalts gehen? Soll der AG sich mal ins Zeug legen, sonst geh ich woanders hin (grundsätzliche Einstellung meinerseits). Man kann davon Leben, aber vom IGM-Wonderland träum ich Nachts auch noch .. Mittelständisches Unternehmen, knapp 500 Mitarbeiter ... Sind aber in einer soliden Branche unterwegs, mehr verrat ich nicht ! ..
  8. Mehr Netto vom Brutto - Benefits

    Bei uns: - 30 Tage Urlaub + 5 Tage bei Erreichnung der Unternehmensziele - Mitgliedschaft im Fitness Studio - VPN Zugang mit Home Office Möglichkeit für jeden MA. - flexible Arbeitszeiten (dadurch effektiv weniger Stauzeit) - Bezahltes Studium (Bachelor + Master) - Interne Weiterbildungsprogramme, nicht nur fachlich, sondern z. B. Seminare für richtige Ernährung, Stressbewältigung, Rhetorik-Kurse etc. - Weiterbildungsbudget für externe Weiterbildungen, ab dieses Jahr 5000€ pro Jahr (stapelbar auf bis zu 3 Jahren). - MSDN Enterprise Account + Office 365 für privat - Pluralsight Abonnement - Elektrischer Höhenverstellbarer Tisch (Für Büro und Zuhause). - Freie Wahl der Arbeitsmittel (Monitore in Anzahl und Ausführung, Maus, Tastatur, Kopfhörer). Budget 2500€ (pro Arbeitsplatz, also ebenfalls auch für Zuhause). Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber für nichts davon würde ich auf ein höheres Gehalt verzichten. Das ist für mich alles nur Zusatz, dass als Schmankerl zusätlich oben drauf kommt. Gibt genug Firmen die sich damit von Anderen Arbeitgebern differenzieren wollen, sehe also keine Notwendigkeit, hier auf Gehalt zu verzichten.
  9. Schnapp dir Altpruefungen und lern alle bekannten Themengebiete. Ansonsten endet das nur in einer bösen Überraschung.
  10. Karteikarten von azubishop24.de

    Ja genau ... so in etwa kannst du dir das vorstellen ... Ich persönlich finde Karteikarten (wenn man es richtig macht) ganz praktisch, denn man kann mit Hilfe von Karten schnell "durch den Stoff rasen". In einer Prüfungssituation fällt dann ein Begriff und man hat schnell ein ganzen Batzen Stoff den man - ganz wichtig - geordnet damit assoziiert. Dafür müssen bei einer Frage wie "welche typischen Firewallarten unterschiedet man" nicht nur ein paar Begriffe auf der Rückseite stehen, sondern auch die Kerncharakteristika jeder Firewall und die generelle Funktionsweise. Dafür reicht aber eben das A7 Format oft nicht, da muss es schon A6 sein. Und manchmal tackere ich auch zwei Karten aneinander zum aufklappen. Hab so die Ausbildung (neben Altprüfungen lernen) und mein Bachelor Studium mit 1.x bestanden. Die Ausbildung sogar als Jahrgangsbester inkl. Ehrung. Es ist halt eine Andere Lerntechnik. Die Karteikarten von Azubishop kann man aber, wie oben ausgeführt, dafür voll vergessen. Da steht zu einer Frage oft nur ein Wort oder ein Satz. Total absurd ... zumal wie gesagt ein Großteil der Themengebiete fehlen und typische Fragen, die fast in jeder Prüfung vorkommen, einfach nicht beachtet wurden. Besonders dreißt empfand ich die Tatsache, dass da noch Karteninhalte wiederholt werden. Als wäre es nicht Sinn eines Karteikartensystems, sowieso jede Karte zu wiederholen ... Das war zumindest mein Eindruck ... leider! Ich hab selten 20€ so bereut. Da kann man echt besser das Prüfungsvorbereitungsbuch von Europa Lehrmittel durcharbeiten, wenn man zu viel Zeit hat. Wobei ich bei dem Buch auch genug Kiritikpunkte habe. Auf Fehlerhinweise und der Nachfrage nach einem Errate habe ich vom Verlag nie eine Antwort erhalten. Alles sehr dubios.
  11. Bestanden - Danke auch an das Forum

    Herzlichen Glückwünsch. Nach den vielen Auf- und Ab's auch hier im Forum doch ein tolles Ergebnis! ..
  12. Karteikarten von azubishop24.de

    Ehrlich gesagt fande ich die Karten total nutzlos. Einmal angeschaut, dann sind sie in den Müll geflogen ... Die Inhalte sind viel zu oberflächlich (die Antworten werden den Fragen nicht gerecht), es fehlt ein Großteil der Inhalte denen man in der GA1 und GA2 begegnet und teilweise wiederholen sich die Fragen auf den Karten sogar ... Ich hab mich dann Anhand der Altprüfungen durch die Inhalte gehangelt und selber Karten erstellt. Der Karten-Umfang betrug, ohne Überraschung, knapp das 4-fache (dazu noch A6 statt A7 Format). Wenn ich ein Unternehmen hätte das sich auf Prüfungsvorbereitungsunterlagen spezalisiert, dann wäre mein Anspruch, eine vollumfängliche Stoffabdeckung zu bieten. Die Karten von dem Shop wirken einfach nur willkürlich zusammengeschrieben. Hauptsache man hat von jedem Beruf ein paar Karten ... Einen Mehrwert konnte ich hier auch bei Bestem Willen nicht erkennen. In meinen Augen für die Prüfungsvorbereitung rausgeschmissenes Geld.
  13. Kommt halt viel auf die Branche an. Da wo mehr Geld fließt, wird auch mehr gezahlt. Ansonsten gibt es natürlich auch einfach Grenzen für Angestellte was das Gehalt angeht. Man will dem Arbeitnehmer ja als Chef auch längerfristig eine Gehaltsentwicklung bieten, damit dieser nicht nach einen Jahr wieder geht. Und irgendwann spielt die Erfahrung halt auch nicht mehr so eine große Rolle im Sinne von, dass es irgendwann egal ist, ob du das 100 Projekt in Sprache x und Framework y umgesetzt hast. Der Unterschied von jemanden mit 20 Jahren Berufserfahrung zu jemanden mit 10 ist dann maginal. Anders sieht es aus, wenn du wirklich eher als Architekt statt als Entwickler arbeitest und du (willkürliches Beispiel) z.b. als Experte für verteilte Systeme eine Industrie-Software planen sollst die 20 Jahre läuft. An solche Jobs muss man aber erstmal kommen, viel wahrscheinlicher ist es aber, dass die Firmen sich hier externe Hilfe holen. Also winkt ein deutliches Mehr Gehalt oft nur.noch in.Beraterjobs.
  14. Icinga2

    Das sieht für mich so aus als hätte der Benutzer, den du für das Icinga Interface bei der Installation angelegt hast, keinen Zugriff auf die Datenbank Instanz. Stell mal sicher, das besagter Benutzer icinga_web auch Zugriff mit dem Passwort auf die Datenbank hat. Wahrscheinlich hast du bei der Installation des Webinterfaces das Passwort nicht gesetzt bzw. In der Configfile ersetzt oder den Benutzer nicht exakt mit dem gleichen Passwort auf der Datenbankinstanz angelegt.
  15. Lektüre für Security?

    Also wenn man das Thema zumindest halbwegs ernst nimmt muss man ehrlicherweise sagen, dass es ziemlich absurd ist einem zukünftigen Gesellen ohne Schulung soetwas aufzubrummen. Ich der Meinung, dass man dafür ordentliche Schulungen braucht, die einem auch in der Breite an das Themengebiet heranführen. Mit einer Firewall/IDS/PKI Infrastruktur ist es nicht getan - es müssen auch Prozesse definiert werden wie z. B. im einen Ernstfall zu handeln ist. Im besten Fallen bekommt man Schulungen UND es wird eine externe Seucrity Firma hinzugezogen. Anonsten noch: Demnächst erscheint ein interessantes Buch zum Thema Hacking/Security im Rheinwerk Verlag, wo verschiedenste Autoren vom Fach zu ihrem Steckenpferd schreiben. Dort geht es u.a. auch um Basis Absicherung von Webservern oder zentralen Infrastruktur Diensten.
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