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Venetas

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  1. Umschulung sinnvoll? Alternativen?

    Hallo zusammen. Ich wollte hier keinen alten Thread hoch holen, aber da er weiterhin aktuell zu sein scheint... Gestern habe ich das Ergebnis des ärztlichen Dienstes im Erstgespräch mit meiner Sachbearbeiterin bekommen. Das Gutachten rät zur Neuorientierung und hält eine Umschulung zum Fachinformatiker für angemessen. Dennoch möchte die Agentur noch einen Test zur Erhebung meines Wissensstandes machen. Die betriebliche Umschulung wird der Umschulung bei einem Träger erfahrungsgemäß klar vorgezogen, somit ist mein primäres Ziel nun einen Betrieb zu finden. Das mit dem Finanzen gestaltet sich so wie Thorrior es beschrieben hat. 60% des bisherigen Einkommens, 67% da ich einen Sohn habe, + 400€ aus der Ausbildungsvergütung. Im nächsten Ort gibt es zwei mittelständische Firmen von denen eine aktuell sowohl SI als auch AE sucht (die andere nur SI) und zudem in der Medizintechnik tätig ist. Dort kann ich eventuell mit meinem Vorwissen etwas punkten. Wünsche euch ein schönes Wochenende!
  2. Umschulung sinnvoll? Alternativen?

    Um das kurz klar zu stellen, die ersten 12 Monate sind Schulzeit, Unterricht von 8.30 - 16.15. Ist auf jeden Fall Vollzeit. Dann 10Monate Praktikum in einem Betrieb mit regelmäßigem Kontakt zum Träger. Die letzten beiden Monate sind dann nochmal intensive Vorbereitung in der Schule und Prüfungen. Angaben ohne Gewähr, aber so in dem Rahmen würde es statt finden.
  3. Umschulung sinnvoll? Alternativen?

    Guten Morgen. Erstmal vielen Dank an euch alle für die vielen Antworten. Ich habe aktuell nochmal nachgerechnet und die doch üppigen Zuschläge in der Pflege mal ausgeschlossen. Komme auf 1113€ Alg I... Der Berater der Agentur hatte mir das etwas anders berechnet und war auf ~ 1450€ gekommen. Mit knapp 1100€ befürchte ich, dass sogar die Umschulung finanziell nicht hinkommen würde. Danke auch für deine kritische Meinung. Lebenslang lernen ist denke ich heute in jedem Beruf eine Grundvoraussetzung. Zudem bin ich intrinsisch sehr motiviert was diesen Bereich angeht, mehr als ich es in der Pflege je war. Was die Belastung angeht... Das Thema hatte ich mit einem FISI der mit mir in der Klinik war auch. Als ich ihm erzählt habe wie meine Arbeitsbedingungen aussehen riet auch dieser mir diesen Bereich bei nächster Gelegenheit zu verlassen. Auch wenn die Bedingungen in der IT nicht immer rosig sind, sie kommen nicht an die moralischen und rechtlichen Dilemma der aktiven Pflege ran. Und eine Stelle außerhalb der aktiven Pflege zu finden ist auch nicht einfach. Viele gehen zum MDK und werden Gutachter, helfen also diesem verkorksten System irgendwie am Leben zu bleiben. Von der Idee in die Führungsebene einzusteigen habe ich Abstand genommen. __ Nun habe ich einige neue Impulse die ich nächste Woche mit in das Beratungsgespräch bei meiner Bearbeiterin nehmen kann. Auch sie meinte sie sind eher für die Finanzierung einer betrieblichen Umschulung. Ich hätte bei meinem aktuellen Träger die ersten 12 Monate schulischen Unterricht und würde mir in dieser Zeit einen Betrieb für den praktischen Teil der Umschulung im 2. Jahr suchen. Wenn ich das nicht falsch verstanden habe ist das eine "betriebliche Umschulung", oder irre ich mich da? Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
  4. Umschulung sinnvoll? Alternativen?

    Nein, Abitur ist leider nicht vorhanden. Mit dem Studium habe ich mich noch nicht umfassender beschäftigt, da es mir bisher unerreichbar und finanziell nicht machbar erschien. Meine Ausbildung habe ich vor 2 Jahren abgeschlossen.
  5. Schönen Samstag euch allen. Ich befinde mich momentan in einem kleinem internen Dilemma und würde euch gerne um Rat oder Impulse bitten. Kurz ein par Basics zu mir: Bin 24 Jahre alt, in einer festen Partnerschaft und seit 17 Monaten Vater. In meinem aktuellen Beruf als Altenpflegefachkraft sehe ich keine Zukunft mehr. Das hat vor allem psychologische- und soziale Gründe. Nach zwei Einweisungen in der Klinik und einem Gutachten das mir einen beruflichen Wechsel nahelegt, stehe ich nun vor der Entscheidung wie es weitergehen soll. Ich bin der Hauptverdiener in der Familie, und genau hier liegt das Problem. Beruflich möchte ich mich in die Richtung Anwendungsentwicklung orientieren, muss aber währenddessen für einen Großteil der Fixkosten (Miete, Strom, Telefon, Versicherung, Autokredit...) aufkommen. Die belaufen sich auf monatlich ca. 900-1000 Euro, Sprit nicht mit eingerechnet. Somit kommt die Ausbildung ohne finanzielle Unterstützung nicht in Frage. Meine Freundin arbeitet momentan reduziert und kommt für alle Kosten des Kindes auf. Aktuell kommen wir mit meinem Krankengeld knapp hin. Mein Antrag ist seit 20.10. bei der Agentur in Bearbeitung, mit einer Rückmeldung darf ich die kommende Woche rechnen. In der Zwischenzeit war ich bei der GFN, dem einzigen Anbieter im kursnet in unserer Region, habe dort den Eingangstest anscheinend "überdurchschnittlich gut" absolviert und ein Angebot bekommen. Der Kurs zum FIAE startet kommenden Februar, wenn sich genug Interessenten finden(...) Nun plagen mich des öfteren Zweifel an der ganzen Sache, da man ja über die Umschulung und die Absolventen nicht viel positives hört. Dennoch möchte ich meine berufliche Zukunft in diese Richtung lenken. Momentan beschäftige ich mich mit Hilfe von Udemy mit Java und etwas C++ unter Eclipse und VS, habe mir Lektüre für den Einstieg in die BWL geholt und mich unter Mint etwas mit mySQL und Unix-Befehlen beschäftigt. Es ist nicht viel und bisher wirklich nur oberflächliches Grundwissen, dessen bin ich mir bewusst. Meine eigentliche Frage ist somit: Angenommen die Agentur spielt mit und ich bekomme den Bildungsgutschein, würde die Umschulung vor allem aus finanzieller Sicht sinn machen? Oder gibt es noch andere Wege Fuß im IT-Bereich zu fassen, ohne auf den Schulden sitzen zu bleiben? Ich danke euch für eure Zeit.
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