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Konketea

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  1. Da musst ich auch grade schlucken. Ich hab noch ein Büro in einem Technologiezentrum. Dort weiss ich, dass so ein Parkplatz 400 Euro/Monat kostet. Ich hoffe inständig, dass das bei ihm nicht der Fall ist. Würde aber erklären warum er bei 2500 Netto, was ja als kinderloser Single echt kein schlechtes Gehalt wäre, nur 100 bis 200 Euro am Ende übrig hat. Echt schlimm sowas =(..
  2. Ich denke gerade im Bereich IT-Security kommt es wirklich darauf an, was man kann und wie man mit seiner Erfahrung zum Gesamtbild des Unternehmens passt. Ich kenne nur drei Beispiele aus meinem näheren Umfeld die unterschiedlicher nicht sein könnten. Person A hat Wirtschaftsinformatik studiert, war dann allerdings eher im mittleren Management unterwegs und hat dort Fragestellungen beackert, die typischerweise auch BWLer oder Juristen beackern. IT-Security ist in jedem größeren Unternehmen ein Thema, daher hatte er damit immer wieder auch zu tun. Aber eher aus der Sicht der Risikobewertung und dem ganzen Scorecard Gerfallel. Der ist jetzt CISO in dem Konzern, in dem ich arbeite. Beackert da das Thema IT-Security aus einer sehr höhen Flughöhe. Für die operativen Tätigkeiten gibt es hingegen bei uns spezialisierte IT Security Administratoren. Person B hat weder Ausbildung noch Studium, aber über 15 Jahre Berufserfahrung als Linux Systemadministrator und speziell im Netzwerk Bereich (diverse Netzwerke bereits from scratch für große Unternehmen entworfen). Der hatte zu einer Zeit mit den ganzen Sachen angefangen, als das Thema Ausbildung / Studium in dem Bereich noch nicht so durchprofessionalisiert war und es kaum Leute in Deutschland gab, die sich mit Linux auskannten. Der war danach mehrere Jahre selbständig in Berlin und hat skalierbare und sichere Cloud/Docker Infrastrukturen für Startups entworfen. An IT Security grundsätzlich und IDS Systeme im speziellen immer auch persönlich interessiert gewesen. Während der Selbständigkeit hat er dann von einem mittelständischen Software Unternehmen, 250 Mitarbeiter, eine Stelle als IT Security Manager angeboten bekommen, wofür er seine Selbständigkeit auf Eis gelegt hat. Person C war mit mir in der Berufsschule. Er hat eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration und kein Studium. Nach 2 Jahren Berufserfahrung als Linux Systemadministrator mit Kompetenzen im CISCO Bereich hat er sich einfach bei einem Konzern als Junior IT Security Consultant beworben und wurde dort direkt genommen. Es gibt ja überhaupt kein Patentrezept. Mein eher subjektives Gefühl sagt mir: Wenn man ins Management eines Konzerns will, dann hat man es mit Studium einfacher. Für alles andere sind eher die operativen Skills wichtiger und da kommt man, wie hier ausgeführt wurde, mit Ausbildung und Zertifikaten ganz gut weiter. Aber nicht weil man dann formal was auf dem Papier hat, sondern weil man da halt wirklich Grundlagen lernt, die für das Gesamtverständnis unerlässlich sind. Ich würde sagen: Wenn du keine Erfahrung im IT Security Management hast, dort aber eine Junior Stelle angeboten bekommst, kannst du es annehmen und dich halt parallel noch in der Freizeit tiefer einarbeiten, ein Studium an einer privaten Hochschule absolvieren, die IHK externen Prüfung ablegen, Zertifikate machen oder was auch immer. Wenn es nicht klappt, dann kann man immer noch den "klassischen" Weg über Ausbildung und Zertifikate gehen. Wenn du dich nicht bewirbst, dann weißt du auch nicht wie interessant du für Unternehmen bist. Ich glaube so wirklich richtig kann das hier keiner von uns einschätzen, da das halt so ein "Ausnahme"-Lebenslauf ist. Gesucht wird aber halt überall, deswegen kann man nicht wirklich davon ausgehen, dass da gar keine Chancen bestünden. Die Marktlage ist zurzeit eher pro-Bewerber. Versuch macht Klug.
  3. Die Erklärung von @PVoss ist formal absolut korrekt. Ich möchte aber noch auf einen anderen Punkt eingehen, nämlich auf die Herangehensweise wie man Rekursionen sehr einfach abstrahieren kann. Das macht man nämlich am einfachsten Buttom Up und nicht Top Down wie oben gezeigt. Beim Buttom Up Ansatz versteht man sofort, warum der Code aussieht, wie er aussieht. Bleiben wir mal bei dem Beispiel. Es soll eine Funktion geschrieben werden, welche die Quersumme der übergebenen Zahlen berechnet. Sprich quersumme(4321) = 4+3+2+1 = 10 Wenn man solche Aufgaben rekursiv lösen will, dann hilft der Buttom Up Ansatz. Man muss sich zunächst die Frage stellen, was der einfachste Fall wäre für einen Funktionsaufruf. Der einfachste Fall wäre, wenn ich nur die Quersumme aus einer Zahl mit einer Ziffer berechnen wollen würde. Spiele ich das einfach mal für mich durch: quersumme(5) = 5 quersumme(0) = 0 quesumme(2) = 2 Tatsächlich. Die Quersumme einer übergebenen Zahl mit nur einer Ziffer ist immer die übergebene Zahl selbst. Sprich: In der Rekursion muss ich zunächst den einfachsten Fall abbilden. In dem Codebeispiel oben ist der einfachste Fall: if len(str(n)) == 1: return n Wenn n nur eine Stelle lang ist, gebe n zurück. Wenn ich den einfachsten Fall habe, kommt der clu an der Rekursion. Jetzt muss ich mir nämlich nur noch den minimal schwierigeren Fall angucken und überlegen, wie ich vom schwierigeren Fall zum einfacheren Fall komme. Mache ich für mich wieder die Probe: quersumme(62) = 6+2 = 8 quersumme(77) = 7 + 7 = 14 quersumme(20) = 2 + 0 = 2 Ich kann hier folgendes ableiten: Wenn ich mehr als eine Stelle habe, dann muss ich immer die letzte Stelle n, die für sich genommen eben der einfache Fall ist (n=n) mit der nächst höheren zehner Stelle addieren und diesen Wert zurückgeben. Mit dem einfachen Fall habe ich bereits abgedeckt, dass ich die Quersumme einer ziffer berechnen kann. Was ich jetzt noch brauche ist ein zweiter Fall, in dem ich die einzelne Ziffer mit der nächst höheren zehner stelle addiere. Also nehme ich mir einmal die letzte Zahl (n % 10) und addiere sie mit der quersumme der nächsten höheren zehnerstelle. Wie bekomme ich die nächst höhere zehnerstelle? Nun ja, ich dividiere die Zahl durch 10 mit abgetrennter Kommastelle, dann habe ich ja meine zweite Zahl, und übergebe diese einfach wieder an meine Funktion. Denn wir wissen ja: Wenn ich nur eine Ziffer an meine Quersummen Funktion übergebe, bekomme ich ja schon durch den einfachsten Fall die korrekte Quersumme zurückgeliefert. Das ist genau das, was folgender Code tut: return n % 10 + sum_func(n//10) Bei quersumme(20) würde das also bedeuten: Addiere die letzte Ziffer (0) mit der Quersumme von (2) => 0 + Quersumme(2) = 2 Wenn du also auf deinen einfachsten Fall zurückgreifst durch den Funktionsaufruf, kannst du x beliebige Ziffernfolgen reinschmeißen, dein Code wird die immer richtig auflösen! Warum funktioniert das auch mit mehr als 2 Ziffern? Weil du zwei Fälle abdeckst. Einmal den Fall wo die Zahl nur eine Ziffer lang ist, und einmal den Fall wo die Zahl mehr als eine Ziffer hat. Fazit: Wenn man sich den einfachsten Fall und den minimal komplexeren Fall anschaut und im Code abbildet, dann braucht man komplexe Funktionsaufrufe wie Quersumme(4321) nicht mehr vollständig durchdenken wie @PVoss es gemacht hat. Und so kann man jede Rekursion abbilden. Das funktioniert praktisch immer nach dem gleichen Schema. Egal ob Quersumme, Ziffern zählen, ein String auf ein Palindrom prüfen oder oder oder ... Und genauso kannst du auch beim lesen der Rekursion Vorgehen. Schau dir an wo der einfachste Fall abgebildet ist, verstehe ihn, und dann schau dir dann was der minimal komplexere Fall wäre und wie der abgebildet ist. Das erfordert am Anfang natürlich etwas Übung, bis man dieses Vorgehen verstanden hat und den Dreh raus hat, es erspart einem im nachhinein aber unendlich viel Zeit bei der Analyse von Rekursionen.
  4. Inzwischen ist der Webbereich halt nicht mehr das "klassiches PHP Gefrickel" von vor 15 Jahren. Ein Ruf der hier immer noch anlastet. Das gibt es auch noch, dort wird auch mehr recht als schlecht verdient, hat aber mit der heutigen Entwicklung in modernen Frontend-Frameworks nicht mehr viel gemein. Heute bekommen doch alle klassischen Software Produkte, die mit der Zeit gehen, ein webbasiertes UI mit React, Angular oder einem eigenen Framework. Selbst SAP mit Fiori (OpenUI5). Meine Kollegen verdienen als React Entwickler genauso viel wie in der klassischen Java Backend Entwicklung mit Spring Boot. Einer hat sogar gwechselt in dem Bereich Frontend, weil er das spannender findet. Von daher wundert mich das ehrlich gesagt überhaupt nicht. Das sind inzwischen ganz normale Softwareentwickler-Jobs die auch so inseriert werden und auch von Informatik Absolventen besetzt werden. Das mögen zwar viele machen, es wird aber auch gesucht wie doof 🙂 ...
  5. Verstehe, da bin ich ganz bei dir. Mit dem Ausbildungsgehalt zu werben ersetzt nicht sich um die Inhalte der Ausbildung zu kümmern. Das ist eine weitere von offensichtlich mehreren Baustellen...
  6. Ich sehe ehrlich gesagt keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Höhe der Vergütung und der Qualität der Ausbildungsinhalte und wüsste nicht, warum das negativ in der Stellenanzeige aufgefasst werden sollte wenn man damit wirbt. Glaubst du wirklich dass das jemand so liest: " ach die zahlen weit über Durchschnitt, OK dann muss die Ausbildung wohl echt mies sein wenn die das nötig haben - da bewerb ich mich mal besser nicht! "... Das ist für mich wirklich unbegründet. Wenn man neben einer guten Ausbildung auch ein top Ausbildungsgehalt bekommt, ist das super und eher ein Indiz, dass allgemein in die Ausbildung investiert wird. Und ALDI ist btw. nicht das einzige Unternehmen, dass solche Ausbildungsgehälter zahlt und damit wirbt. Ich habe das auch schon in Stellenanzeigen von Softwareunternehmen gesehen. Mittelstand ca. 500 MA. Jeder Azubi freut sich, wenn ein gutes Ausbildungsgehalt in Aussicht steht.
  7. Woher willst du das bitte wissen? Also auch die großen Firmen inserieren teilweise nur auf der Seite der Arbeitsagentur und bei Stepstone. Die wenigsten machen Social Media Klimbim. Schon mal in Erwägung gezogen, dass eure Stellenanzeigen gelesen werden, aber sich einfach keiner bewirbt? Wenn ihr solch ein Gehalt bieten könnt, ja dann macht es doch einfach und schreibt es auch in die Stellenanzeige. Das machen andere auch. Ich hab das sogar schon bei Aldi gesehen. Das wird vielleicht nicht direkt euer Problem lösen, wäre aber eben ein Anfang und hebt euch von den Betrieben ab, die teilweise nur 600 oder noch weniger bieten können. Wie gesagt, macht mal brainstorming und überarbeitet eure Anzeige.
  8. Das Problem ist halt immer, dass es eben nicht nur um das programmieren an sich geht. Keine Frage das ist die elementarste Fähigkeit und hilft dir bei der Einarbeitung in jede andere Sprache. In der Realität hängen da aber immer noch dutzend andere Themen dran, sei es weitere Technologien die gut zusammen passen, spezielle Frameworks, Tools zur Unterstützung moderner Arbeitsweisen, usw. Wenn man am Ende der Ausbildung nichts kennt, dann muss man alle Deifizte halt selbst aufarbeiten. Ich bin eher der Freund davon die Ausbildung um das private Engagement zu ergänzen statt es dadurch zu ersetzen. Gerade wenn man noch am Anfang ist und die Wahl hat. Was für Technologien werden denn in deiner jetzigen Firma eingesetzt? Manchmal kann man die Dimension als Neuling auch nicht ganz so gut einschätzen bzw. den Marktwert bzw. Nachfrage. Beim Consulting muss dir halt nur im vornerherein klar sein, je nach dem wie die da aufgestellt sind, dass du auch mal beim Kunden bist und wechselnde bzw. parallele Projekte hast. Das ist dann ein bisschen anders vom Tagesgeschäft, als bei einer Software Firma die nur ein eigenes Produkt baut und betreut. Das Vorstellungsgespräch solltest du nutzen, um zu erfahren ob das tatsächlich nun deine Vorstellungen entspricht. Frag die Firma ruhig aus was sie einsetzen, wie der Tagesablauf aussieht usw. Dafür ist das Gespräch da. Um die Probezeit würde ich mir keine Sorgen machen. Wenn du engagiert bist, bestehst du die überall. Was das Bewerbungsgespräch angeht, dafür brauchst du dir keinen Tag Urlaub nehmen. Das geht doch maximal eine Stunde. Ich würde den Termin entweder morgens sehr früh setzen oder abends sehr spät. Du kannst der Consulting Firma ja sagen, dass du zurzeit einen Job hast und nicht völlig flexibel bist. Und deiner Ausbildungsfirma kannst du sagen, dass du einen privaten Termin hast, z. B. Bei der Bank oder einem Arzt und du deswegen später kommen oder früher gehen musst. Ich mein, sowas hat ja jeder mal da findet sich sicher eine Lösung. Falls du flexible Arbeitszeiten hast sollte das eh kein Problem sein. Ich an deiner Stelle würde es mir anschauen. Nette Kollegen sind wichtig, wenn alles andere stimmt. Es wäre niemals ein Grund Chancen nicht zu ergreifen, wenn sie sich anbieten. Heutzutage wechselt man auch schon 1 bis 2 mal den Job, bevor man irgendwo 5 Jahre oder länger bleibt. Daher hat gerade jetzt in der Ausbildung dieser Parameter nur eine untergeordnete Relevanz. Ich wäre da eher positiv und guter Dinge, dass es in der anderen Firma auch nette Kollegen gibt. Hör es dir an und höre auf dein Bauchgefühl. Zu verlieren hast du ja nichts.
  9. Falls du in so einer skizzierten semi-professionellen Bude arbeitest, kannst du es gerne ergänzen, dafür fehlt mir einfach die Fantasie 🙂 ...
  10. Du wirst gewiss mit Ausbildung nach 2-3 Jahren Erfahrung im SAP Entwicklungsbereich deine 4000-5000€ Brutto haben. 2500€ sind da maximal ein schlechtes Einstiegsgehalt. Gehälter sind einfach extrem von Region, Branche, Firmengröße und letztendlich dem Technologiebereich abhängig. Dir stehen auch dort alle Türen offen, selbst wenn du es für nötig hälst, kannst du nach der Ausbildung noch ein nebenberufliches Studium in Informatik oder Wirtschaftsinformatik absolvieren. Es muss nicht immer das Präsenzstudium sein. Da du aber bereits einen Abschluss hast, halte ich das nicht mehr für notwendig. Wichtig ist halt, dass du nicht beim ersten Widerstand die Flinte ins Korn wirfst und dich auch mal was traust. Wer ordentlich verdienen will, der muss sich dann halt auch mal wegbewerben. Da hilft deine bisherige Einstellung "ich habe es nicht gemacht, weil ich nicht weiß ob ich genommen werde" nicht wirklich weiter. Manchmal muss man auch an sich arbeiten und nicht gleich aufgeben. Ich hoffe wirklich, dass die Probleme unübewindbar waren und der Abbruch nicht nur die erstbeste bequemere Lösung gewesen ist, weil du Lampenfieber hast. Das wäre dann wirklich sehr bedauerlich und dann würde ich mal Tief in mich gehen und mir überlegen, sofern du das Refendariat nicht entgültig nicht bestanden hast, dieses nächstes Jahr zu wiederholen und doch Lehrerin zu werden. Softskills kann man schulen, auch dafür gibt es Kurse. Vielleicht brauchst du auch nur einen zweiten Anlauf und etwas Vorbereitung.
  11. Wobei ich mich jetzt Frage was es da zu belächeln gibt? Zumindest schwingt hier so ein seltsamer Unterton mit. In großen Unternehmen wo wirklich hauptsächlich Software entwickelt wird, ist DevOps ein ernstes Thema. Natürlich wird mit diesem Buzzwort auch viel Schindluder getrieben, aber eine CI/CD Chain für eine komplexe Software zu entwickeln und am Leben zu halten, ist halt ein Gebiet wo Expertise in Entwicklung, Operations und QS gefragt ist. Bei Microsoft Azure ist DevOps beispielsweise ein Teil des Azure-Path, wofür man erstmal Grundlagenschulungen mitbringen muss. Es macht nach meiner Erfahrung nach viel mehr Sinn, da Leute mit den richtigen Skill- und Mindset einzustellen und die dann in die bestehenden Teams zu integrieren, als Leute aus Entwicklung, Operations und Qualitätssicherung mehrmals im Monat an den gleichen Schreibtisch zu setzen und sie dann wieder in der Suppe ihres Tagesgeschäfts Löffeln zu lassen. Es müssen natürlich alle involviert werden für eine entsprechende Kultur, man braucht aber halt auch Leute die hier als Treiber fungieren, Zeit dafür bekommen und die Technologien auch wirklich kennen und verstehen. Ansonsten stellt man sich am Ende nur nen Jenkins und ein Sonarcube irgendwohin, weil die schnell installiert sind, und denkt damit wäre es nun getan. Und wenn es schnell gehen muss, schleust man jede Code Änderung als false positive am Quality Gate vorbei und merged seinen nicht gereviewden Pull Request in den Master. Ist klar 😜... Aber das ist nur meine Erfahrung bei meinen bisherigen Arbeitgebern mit einem sehr hohen devops Assessment score. Die Leute die das Thema belächeln arbeiten wahrscheinlich in Buden mit grundsätzlichen Problemen in allen Bereichen und massiven technischen Schulden und fehlender Struktur mit Anspruch an Qualität , wo DevOps hin und wieder mal als Strohmann durch das Management eingestreut wird, aber ansonsten keine solide Basis erfährt. Das kann ich verstehen, wird dem Thema aber tatsächlich nicht gerecht.
  12. Gut wenn es um ein Praktikum zur Wiedereingliederung geht und du parallel noch in Behandlung bist, sieht die Sachlage natürlich völlig anders aus. Wahrscheinlich ist jetzt auch kein Praktikum mit einer 40h/Woche angedacht, sondern es wird so denke ich ja eine Empfehlung deines Arztes geben wie viele Stunden zumutbar sind? In dem Fall macht es natürlich nur Sinn, den Arbeitgeber direkt darüber in Kenntnis zu setzen. Ich denke da wird ein Praktikum auch einfacher zu finden sein als eine reguläre Vollzeitstelle. Im Anschreiben würde ich dann auch offen damit umgehen. Allerdings empfehle ich das Anschreiben nicht hauptsächlich zur ausdetaillierung der Krankheit zu nutzen. Das würde ich kurz und knapp halten um auch die angedachten Stunden zu platzieren. Viel mehr würde ich im Anschreiben herausarbeiten, dass du den Job ja grundsätzlich machen kannst, beton hier ruhig deine Berufserfahrung. Für den Leser sollte die Motivation genauso klar sein, wie du uns sie hier dargelegt hast. Du willst wieder Arbeiten und nicht, weil du seitens der ARGE o. Ä. dazu genötigt wirst. Nur so aus Interesse, ist dein Ziel später wieder eine Vollzeitstelle oder Teilzeit auch denkbar? Ggf. würde ich mal schauen was öffentlichen Dienst ausgeschrieben ist oder in sozialen Einrichtungen. Die sind da meistens flexibler und nehmen auf Krankheiten und Behinderungen noch mal ein Tacken mehr Rücksicht als Privatfirmen. Das aber nur als Tipp. Bewerben würde ich mich natürlich überall.
  13. Das Problem ist immer, dass halt an einer Sprache oder Technologie ein ganzes Ökosystem an Werkzeugen hängt, was es schwer macht, sich da noch mal privat relevantes Wissen auf einem akzeptablen Niveau anzueignen. Klar kannst du dich nach der Ausbildung noch mal umorientieren. Wenn du allerdings schon klare Präferenzen hast, z. B. Webentwicklung, und beide Ausbildungsbetriebe dich nehmen, dann würde ich halt dort die Ausbildung machen wo bereits Webentwicklung stattfindet. Da hat man dann auch eine bessere Synergie zwischen privaten Engagement und der betrieblichen Ausbildung. Klar ist Joomla jetzt nicht das state of the art CMS. Aber wenn du dort in PHP entwickelst, kannst du dir privat halt moderne Frameworks anschauen und bist am Ende gut aufgestellt, auch den Betrieb in diesem Bereich ohne nennenswerte Hürden zu wechseln. Vielleicht kannst du private Skills auch in die Firma einbringen und etwas besser machen. Ich persönlich würde auf keinen Fall irgendwo die Ausbildung anfangen, nur weil die Leute da so freundlich sind.
  14. Das habe ich gelesen, aber das sagt kaum etwas aus - oder ? Bei einer Ewerbsminderung geht man davon aus, dass die Person noch 3-6 Stunden am Tag arbeiten kann. Wäre es weniger, dann würde er die volle Erwerbsminderungsrente bekommen. Wenn bei ihm beispielsweise 2017 festgestellt wurde, dass er noch 3 Stunden arbeiten kann, dann muss ja irgendwas passiert sein, wenn er sich jetzt wieder einen Vollzeitjob zutraut. Das ist ja nichts was man sich aussucht (ala "oh ja ich hätte dann doch lieber wieder mehr Geld, geh ich halt 8 Stunden arbeiten auch wenn man ärztlich attestiert hat das ich zu mehr als 3 Stunden nicht in der Lage bin"). Oder er arbeitet sowieso schon 6 Stunden und fühlt sich einfach wieder fit genug, auch 8 Stunden zu arbeiten und die letzte Überprüfung ist einfach nicht mehr aktuell.. Die Prüfungen der Ewerbsminderung sind auch völlig unterschiedlich. Manchmal findet eine regelmäßige Überprüfung durch den Arzt statt, manchmal gibt es auch nur einen Fragebogen. Daher kann man sich bei so einer Aussage noch kein Bild über den Krankheitsverlauf machen. Ich bin daher davon ausgegangen, dass er wieder gesund ist und die vollen 8 Stunden arbeiten kann. Alles andere erschien mir nicht plausibel.
  15. Er schreibt er ist an einer psychischen Krankheit erkrankt. Woraus leitest du da eine Depression ab? Das kann auch etwas völlig anderes sein. Darüber hinaus hat er keine Angabe gemacht, ob er genesen ist oder nicht. "Depris" ist auch ein flapsiger Begriff für eine echte depressive Störung. Meist bester Freund ist depressiv, der kann deswegen in Intervallen immer wieder wochenlang das Haus nicht verlassen und sich melden. Wer an sowas erkrankt, der ist grundsätzlich nicht arbeitsfähig und muss in die Therapie und nicht an den Schreibtisch.

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