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Beiträge von 0x00

  1. vor 1 Stunde schrieb eulersche_Zahl:

    Kannst dir gerne mal Lineare Algebra 1,2,3 und Analysis 1,2,3 "anschauen".

    Tipp: Der Name InforMATIK setzt sich aus Mathematik zusammen. Wenn du schon im WiWi - Studium an Mathematik gescheitert bist, dann viel Spaß im Info. Studium ;) Wir hatten die Vorlesungen ganz normal mit den Mathematikern zusammen und auch die selben Klausuren geschrieben.

    Haben wir auch, ist aber mit genug Übung alles machbar. Man muss einfach nur von Anfang an dranbleiben und alle Übungsaufgaben machen, dann ist die Klausur i.d.R. auch kein Problem.

    Man muss sich auf ein bisschen Arbeit einstellen, aber davon würde ich mich nicht vom Studium abhalten lassen.

  2. Um grundlegende Netzwerkskills wirst du nicht herumkommen fürchte ich. Das muss jeder können, ist aber auch schnell gelernt. Netzwerke haben per se mit Java und Python wenig zu tun, aber das sind halt Grundlagen. Einen CCNA musst du aber nicht machen.

    Wenn du Hardwaretests gemacht hast... Wie fit bist du in E-Technik? Schonmal überlegt Richtung Hardwareentwicklung oder Embedded-Entwicklung zu gehen? Das wäre das einzige, wo dir dein Ing potentiell weiterhelfen würde. Ich sehe nicht, wie das bei DS/ML der Fall wäre.

  3. Hmmm, woran scheiterts denn? Du weißt ja, dass Fast Recovery das Congestion Window halbiert, danach wird einfach mit Fast Retransmit das verlorene Paket sofort wieder gesendet + nachfolgend in jeder Runde (sofern die ACKs ankommen) das Congestion Window um 1 erhöht.

    Beim Netzzusammenbruch geht das Congestion Window dann wieder auf 1 runter, es wird in die Slow Start Phase gegangen und der Slow Start Threshold ist die Hälfte des Congestion Windows bei Netzzusammenbruch. Sobald der Slow Start Threshold erreicht ist wechseln wir wieder in Congestion Avoidance wie gehabt.

    Die Window Size des Empfängers ist bei dieser Aufgabe außer Acht zu lassen nehme ich an?

    Edit: Vielleicht hilft dir ein Diagram zu malen anstatt die Tabelle auszufüllen, ist vielleicht anschaulicher.

  4. Du möchtest deinen Geist frisch halten und irgendwie weiterkommen? Wohin soll die Reise denn gehen?

    Ohne weitere Informationen würde ich an deiner Stelle vielleicht mal Richtung Data Engineering schauen. Also mal ne ETL-Pipeline basteln, sich ein bisschen mit Spark auseinandersetzen, sowas halt.

    Wirkliche Data Science Jobs sind rar und dementsprechend umkämpft, da hast du ohne Studium absolut keine Chance - in deinem Alter gleich doppelt nicht.

  5. vor 39 Minuten schrieb Parser:

    Diese Fallstricke von handwerklich schlechter Software zu erkennen, das halte ich für einen Teil unserer Aufgabe, wofür wir auch nicht unerheblich wenig Geld bekommen. Wenn du so willst: Strategisches und langfristiges Denken. 

    Die wirkliche Kunst ist zu erkennen, wann Software gut genug ist. Manchmal muss sie wirklich schön strukturiert, gut aufgebaut, wartbar und was weiß ich noch alles sein, manchmal tut's aber auch der Code, den man schnell zwischen zwei Meetings nebenbei zusammengehackt hat.

    Da muss man dann auch mal als SWE über seinen eigenen Schatten springen können und schlechten Code shippen, anstatt sich ewig in Details, die eh keinen interessieren, zu verkünsteln.

    Wie immer: Es kommt drauf an.

  6. vor 10 Minuten schrieb Chris-Info:

    Den interessantesten Gedanken finde ich eigentlich dass Modularisierung ja auch in Monolithen schon lange möglich ist. Was mich wiederum zu der These bringt zu fragen, ab wann wird aus einem Modul egtl. ein Microservice. 

    Meiner Meinung nach durch ein separates Deployment. Ich kann modularen Code bauen, alles wichtige hinter APIs verstecken (was man sowieso machen sollte), den Code so schreiben, dass er Lastpeaks in verschiedenen Regionen handlen kann und dennoch alles auf einer Maschine laufen lassen.

    Aber sobald ich ein separates Deployment auf andere Hosts habe, wird ein Modul zu einem Microservice. Ich habe auf einmal eine echte Unabhängigkeit mit allen Vor- und Nachteilen und - sollte ich es davor nicht gehabt haben - auch ein verteiltes System.

  7. Modularität und Microservices ist nicht das selbe. Modularität gab es schon früher - das ist einer der grundlegenden Prinzipien guter Softwarearchitektur, man kann ja auch eine monolithische Applikation sehr modular aufbauen.

    Der große Benefit von Microservices ist eigentlich nur das separate Deployment - den Rest kann man auch ohne Microservices bekommen. Wenn man nicht separat deployen will, dann benötigt man auch keine Microservices. Und Deployments sowie das assoziierte Tooling sahen halt vor 10 bis 15 Jahren ganz anders aus.

    Meiner Meinung nach sollte man schon auf gute Modularität und sinnvolle Kopplung achten - alles in Microservices zu splitten, nur weil das Hip ist, ist allerdings nicht der Weg. Ganz im Gegenteil, ich würde sogar eher in die andere Richtung lehnen: Wenn es keinen Grund gibt, wieso etwas ein Microservice werden sollte (e.g. es wird kein separates Deployment benötigt, Lastverteilung ist vorhersehbar und gleichmäßig), dann sollte man auch nicht zum Microservice greifen. Microservices und verteilte Systeme bringen auch eine Menge zusätzliche Komplexität mit sich (z.B. Garantien in verteilten Systemen, Debugging und Error Tracing über mehrere Services) und auch Monolithen haben ihre Daseinsberechtigung - auch heute noch.

    Wer meint Modularität, sinnvolle Kopplung und angemessene Abstraktion nur durch Microservices erreichen zu können, der sollte wirklich noch einmal zu den Basics zurückkehren.

  8. Informatikstudium an einer kleineren Uni im ersten Semester. Natürlich ist das nicht repräsentativ, ich kenne ja nicht von jedem das Betriebssystem. Ich habe auch nur den "Daily-Driver" an der Uni gezählt, d.h. wenn jemand zuhause nen Linux-Server hat oder Dual-Boot hat, aber meistens Windows benutzt, ist das nicht in den 5% enthalten.

    In meiner Freundesgruppe bin ich aber tatsächlich der einzige, der 100% auf Linux unterwegs ist. Könnte allerdings sein, dass der Linux-Anteil im Verlaufe des Studiums noch steigt.

  9. Schau, dass du dir eine Stelle suchst, die gut klingt, die angemessen bezahlt wird, wo du Bock drauf hast und wo du dir vorstellen könntest 5 Jahre zu bleiben.* Wenn das bedeutet, dass du nicht kündigst und bei deiner aktuellen Stelle bleibst, gut. Wenn du dafür noch ein Mal (nicht öfter!) kündigen musst, dann so be it. Allerdings sollte dir bewusst sein, dass du damit wahrscheinlich die Brücken zum Ausbildungsbetrieb nieder brennst. Du kündigst nach der Ausbildung, versuchst dich (erfolglos) 2x wo anders, kommst dann mit eingezogenem Schwanz zurückgerannt, nur um dann sofort wieder zu kündigen? Die werden sich bedanken.

    *Natürlich musst du dann nicht 5 Jahre da bleiben, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass man eh früher als "geplant" kündigt. So stehen die Chancen gut, dass du dann zumindest 2-3 Jahre da bleibst... etwas, was deinem Lebenslauf sehr gut tun würde.

    Aber bevor du irgendwas machst, werd dir klar, was du eigentlich von deiner Arbeit erwartest und wo für dich die Reise hingehen soll.

    Edit: Und such dir den Job - wenn es denn ein neuer sein muss - selber und lass dich weder von Recruitern noch Personalern verarschen.

  10. vor 1 Stunde schrieb be98:

    Bei uns in der Klasse konnte die Hälfte nachher nicht vernünftig programmieren weil eben in den Betrieben andere Schwerpunkte waren.  Meiner Meinung nach sollte das schon so sein dass keiner diese Ausbildung besteht ohne grundlegende Dinge zu können, da bringt mir dann auch nichts wenn sie ein Gannt-Diagramm zeichnen können usw. Und vor allem den Azubis selbst bringt das so nichts

    Wir hatten 12 Wochen Berufsschule pro Jahr, im letzten Jahr nur 10. Macht 34 Wochen insgesamt. Allerdings keine 40, eher 30 Stunden Wochen. Würde man 2/3 der Zeit nur für Programmieren reservieren (was ein sehr, sehr großer Anteil ist), dann landet man bei 34 Wochen a 20h, oder 17 Wochen Vollzeit - ziemlich genau 4 Monate. In 4 Monaten kann man sicher irgendwie ein bisschen programmieren lernen, aber wirklich sattelfest in (einfacher) Theorie und Praxis ist man danach nicht.

    Zumal wir hier ja auch von Lernen in großen Gruppen reden, wo man sich ein Stück weit immer auch nach den schwächsten Performern richten muss. Des Weiteren ist zu bedenken, dass es für die Ausbildung keine Voraussetzungen gibt, d.h. in der Lehre ist bei Null zu beginnen.

    Es ist unmöglich der breiten Masse ohne Betrieb "richtig" programmieren beizubringen (also alle Basics, nicht nur das bisschen, was man für die IHK-Abschlussprüfung braucht). Zumindest nicht ohne alle anderen Fächer hart zu kürzen und gleichzeitig das Lerntempo so zu erhöhen, dass man >50% der Leute verlieren wird. Man benötigt die Zeit im Betrieb, aber genau deswegen ist es ja eine duale Ausbildung - auch wenn viele Betriebe das anders sehen.

    Wenn man von dem Standpunkt agiert, dass viele Betriebe eh nicht lehren und deswegen die Berufsschule alles übernehmen soll, dann ist meiner Meinung nach eher die Diskussion angebracht, ob es nicht eine rein schulische Ausbildung sein sollte.

  11. Wie hoch ist die Chance, dass man etwas im Netzwerkbereich programmiert? Ich finde eine andere Frage viel interessanter: Wie hoch ist die Chance, dass du irgendwas programmierst, was nicht an irgendeine Form von Netzwerk angebunden ist? Mir ist das - abgesehen von Übungsprojekten - noch nie untergekommen. Heutzutage ist doch alles in irgendeiner Form connected. Selbiges gilt auch für z.B. Linux und Virtualisierung - wenn auch in ein wenig abgeschwächter Form. Wie viel Software läuft heutzutage nicht auf dem Unterbau Linux? Welcher Entwicklungsprozess setzt nicht auf Virtualisierung in irgendeiner Form?

    Schlussendlich profilieren sich die guten Leute meist nicht (nur) durch gute Coding-Skills, sondern auch durch - zumindest oberflächliches - Wissen in anderen Gebieten. Die Person, der ich sagen kann, ich brauche X, Y und Z und die mir dann die ganze Applikation konzeptionieren, entwickeln, deployen, warten und debuggen kann, ist soviel mehr wert als jemand, der nur codet.

    Also ja, ich finde diese IT-Fächer wichtig, egal für welche Fachrichtung und obwohl die Umsetzung durch die Berufsschulen manchmal zu wünschen übrig lässt. Ich persönlich würde wahrscheinlich sogar noch deutlich mehr in die Ausbildung packen wollen, aber 3 Jahre ist halt leider nur begrenzt viel Zeit um von Null aus alles zu lernen. Da geht wahrscheinlich schonmal mindestens ein Jahr drauf, bis die Basics des Programmierens sitzen und da Routine reinkommt.

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