Reputationsaktivität
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skylake hat auf Graustein in Informatikstudium für LehramtFür Bayern:
Wenn du an die Berufsschule willst um FI zu unterrichten musst du hier Elektrotechnik! oder MetallTechnik! studieren.
Macht Sinn oder? Als zweites Fach nimmst du dann Informatik. Da hat man dann halt nur ein paar Gundlagenmodule, den Rest bringt man sich halt selber bei.
Ich weiß nicht wer sich das ausgedacht hat.
Es macht sicher Sinn wenn man an eine Techniker Schule will um danach Elektrotechniker und Informatik Techniker zu unterrichten, aber allein für FI ist 50% des Studiums für " die Tonne".
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skylake hat eine Reaktion von KomischerTyp in Übernahmeangebot des BetriebsIch würde mich bei den Rahmenbedingungen dringend wo anders bewerben. Wenn ich es richtig gelesen habe, würde eine Vollzeitstelle hier ungefähr 2500€/Monat entsprechen. Natürlich hängt es immer vom eigenen Lebensstil ab, wie viel Geld man pro Monat benötigt. Allerdings bedenken ganz viele Azubis nicht, dass es einige kostenintensive Blöcke gibt, die man besser nicht vernachlässigen sollte (Private Altersvorsorge => pro Monat 100-200€, BU => auch über 100€, Rücklagen Auto, Rücklagen sonstige Anschaffungen usw).
Da kommt man mit 2500€ brutto keinen Meter weit, sofern man nicht in Eigentum wohnt und sich die Miete sparen kann. Auch die Entgeltpunkte leiden darunter. Daher würde ich versuchen wesentlich höher einzusteigen. Die Range meiner "Schützlinge", die jetzt fertig werden liegt gerade von 2200€ brutto ohne Sonderleistungen bis zu 3500€ + Firmenwagen + Gewinnbeteiligung.
Ich bin immer etwas fassungslos, wenn sich teilweise 1er Kandidaten für 2200€ hergeben, obwohl sie ohne größeren Probleme 1000€ pro Monat mehr verdienen könnten, in Unternehmen, die durchaus einiges in die Mitarbeiter zusätzlich investieren und damit den eigenen Wert immer weiter erhöhen.
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skylake hat eine Reaktion von Jana309 in Informatikstudium für LehramtIch bin selbst Berufsschullehrer und kann dir ein paar Eindrücke schildern (ganz stark Bundeslandabhängig).
Da du eine Ausbildung in dem Bereich hast gehe ich jetzt einfach mal davon aus, du möchtest an ein Berufskolleg/Berufsschule. Dann ist die Aufteilung nicht 50/50, sondern häufig 70/30 (Hauptfach/Nebenfach). Lehramt Informatik ist kein Stück leichter als der M.Sc, da die Prüfungsordnungen häufig derart dämlich "umgebogen" wurden, dass man in Veranstaltungen sitzt, deren Voraussetzungen man nicht hat, da diese in dem Teil liegen, der gekürzt wurde.
Vom Schwierigkeitsgrad ist Informatik Lehramt schwierig und besitzt eine sehr hohe Abbruchsquote. Ich war der einzige im gesamten Jahrgang, der abgeschlossen hat. Alle anderen sind mit der Zeit abgegangen. Häufig ist das Problem, dass Informatik mit Mathematik als Zweitfach kombiniert wird. Mathematik Grundlagenscheine sind extrem schwer, wenn man nicht gerade ein geistiger Überflieger ist.
Außerdem solltest du bedenken, dass das Studium MINDESTENS 5 Jahre geht. Viele Informatikstudenten benötigen 1-2 Semester länger. Also oft 6 Jahre Studium. Danach kommt ein 18 bis 24 monatiges Referendariat was nicht umsonst als menschenverachtend verschrien wird.
Du verdienst im Referendariat nicht mehr als 1000-1100€ netto (nach Abzug der PKV) und hast eine 60 Stundenwoche, wenn nicht sogar mehr. Solltest du durch das Examen fallen (ja, das geht und man hat nur 2 Versuche), dann bist du in ganz Deutschland für immer und ewig gesperrt.
Der Druck der auf den Referendaren lastet ist enorm. Krank werden darfst du ebenfalls nicht, da eine ungünstige Diagnose vom Arzt dein Verbeamtung kosten kann.
Überlege dir sehr, sehr, sehr, sehr gut ob du dir das antun möchtest. Das sind mindestens 8 Jahre pure Schinderei für einen Hungerlohn bzw. überhaupt keinen Lohn. Danach musst du erstmal eine Planstelle finden, die häufig nach Vitamin B vergeben werden. Einige meiner Kollegen sind seit zig Jahren Vertretungslehrer und haben keine Planungssicherheit.
Solltest du dann eine Planstelle irgendwann bekommen, bist du 3 JAHRE auf PROBE angestellt. In dieser Zeit wirst du besser auch nicht krank oder bekommst Probleme im "System", sonst wirst du gegangen. Einen Kündigungsschutz hast du als Beamter auf Probe nicht. Du zahlst NICHT in die Arbeitslosenkasse ein und fällst im Ernstfall sofort in H4.
Nachtrag:
Ich habe jedes Jahr Azubis die mir sagen, sie möchten Berufsschullehrer werden, da der Job ja so locker ist. 80 Tage Urlaub, 4-5k netto, PKV, Pension und co. Die Schüler sehen aber nicht, was für ein immenser Verwaltungsaufwand im Hintergrund lauert und das es noch ganz andere Klasen gibt als die lieben, nerdigen Fachinformatiker.
Tu dir selbst ein Gefallen und geh für eine Woche als Praktikant in eine Schule und seh dir die "Problemklassen" von innen an. Versuch dort eine Stunde selbst zu unterrichten und schau was passiert.
Das kann nicht jeder.
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skylake hat eine Reaktion von steel in Informatikstudium für LehramtIch bin selbst Berufsschullehrer und kann dir ein paar Eindrücke schildern (ganz stark Bundeslandabhängig).
Da du eine Ausbildung in dem Bereich hast gehe ich jetzt einfach mal davon aus, du möchtest an ein Berufskolleg/Berufsschule. Dann ist die Aufteilung nicht 50/50, sondern häufig 70/30 (Hauptfach/Nebenfach). Lehramt Informatik ist kein Stück leichter als der M.Sc, da die Prüfungsordnungen häufig derart dämlich "umgebogen" wurden, dass man in Veranstaltungen sitzt, deren Voraussetzungen man nicht hat, da diese in dem Teil liegen, der gekürzt wurde.
Vom Schwierigkeitsgrad ist Informatik Lehramt schwierig und besitzt eine sehr hohe Abbruchsquote. Ich war der einzige im gesamten Jahrgang, der abgeschlossen hat. Alle anderen sind mit der Zeit abgegangen. Häufig ist das Problem, dass Informatik mit Mathematik als Zweitfach kombiniert wird. Mathematik Grundlagenscheine sind extrem schwer, wenn man nicht gerade ein geistiger Überflieger ist.
Außerdem solltest du bedenken, dass das Studium MINDESTENS 5 Jahre geht. Viele Informatikstudenten benötigen 1-2 Semester länger. Also oft 6 Jahre Studium. Danach kommt ein 18 bis 24 monatiges Referendariat was nicht umsonst als menschenverachtend verschrien wird.
Du verdienst im Referendariat nicht mehr als 1000-1100€ netto (nach Abzug der PKV) und hast eine 60 Stundenwoche, wenn nicht sogar mehr. Solltest du durch das Examen fallen (ja, das geht und man hat nur 2 Versuche), dann bist du in ganz Deutschland für immer und ewig gesperrt.
Der Druck der auf den Referendaren lastet ist enorm. Krank werden darfst du ebenfalls nicht, da eine ungünstige Diagnose vom Arzt dein Verbeamtung kosten kann.
Überlege dir sehr, sehr, sehr, sehr gut ob du dir das antun möchtest. Das sind mindestens 8 Jahre pure Schinderei für einen Hungerlohn bzw. überhaupt keinen Lohn. Danach musst du erstmal eine Planstelle finden, die häufig nach Vitamin B vergeben werden. Einige meiner Kollegen sind seit zig Jahren Vertretungslehrer und haben keine Planungssicherheit.
Solltest du dann eine Planstelle irgendwann bekommen, bist du 3 JAHRE auf PROBE angestellt. In dieser Zeit wirst du besser auch nicht krank oder bekommst Probleme im "System", sonst wirst du gegangen. Einen Kündigungsschutz hast du als Beamter auf Probe nicht. Du zahlst NICHT in die Arbeitslosenkasse ein und fällst im Ernstfall sofort in H4.
Nachtrag:
Ich habe jedes Jahr Azubis die mir sagen, sie möchten Berufsschullehrer werden, da der Job ja so locker ist. 80 Tage Urlaub, 4-5k netto, PKV, Pension und co. Die Schüler sehen aber nicht, was für ein immenser Verwaltungsaufwand im Hintergrund lauert und das es noch ganz andere Klasen gibt als die lieben, nerdigen Fachinformatiker.
Tu dir selbst ein Gefallen und geh für eine Woche als Praktikant in eine Schule und seh dir die "Problemklassen" von innen an. Versuch dort eine Stunde selbst zu unterrichten und schau was passiert.
Das kann nicht jeder.
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skylake hat eine Reaktion von Tobi_8 in Informatikstudium für LehramtNoch ein paar Worte zum Referendariat, dass gerne unterschätzt wird. Ich habe keine Ahnung wie alt du bist. Solltest du tatsächlich erfolgreich studieren und das Referendariat beginnen, bist du vermutlich 30+ Jahre alt, hast eine abg. Berufsausbildung, Lebenserfahrung, vielleicht Kinder + Frau/Mann.
Dann landest du in einem System, in dem du innerhalb der Nahrungskette ganz unten bist (mit einem MASTERabschluss). Du bist von jeder Partei abhängig und hilflos ausgeliefert. Sowohl von den Schülern, die dich in einer Lehrprobe hängen lassen können; von den Kollegen, von dem Fachleitern, von der Schulleitung.
Alle wollen etwas von dir und du wirst sehr wahrscheinlich ausgenutzt werden. Ein "Nein" kennen die einzelnen Parteien nicht, da du lediglich "der Referendar" bist und alle wissen ganz genau, dass derart viel Druck auf dir lastet, dass du versuchen wirst unter dem Radar zu fliegen um zu überleben.
Finanziell verdienst du weniger als mancher Azubi und wirst auch behandelt wie ein Azubi von den anderen Lehrern. Es gibt da einige Kandidaten, die lassen sich von dir siezen, da du "nur" der Referendar bist. Vielleicht musst du sogar im Lehrerzimmer am Praktikantentisch sitzen.
Unter Lehrern gibt es auch noch die Sorte "sadistische A******". Wenn du an so einen als Mentor gerätst, dann wirst du lernen was mobbing wirklich heißt.
Du hast absolut niemanden, dem du dich im System anvertrauen kannst weil dich JEDER bewerten wird. Gehst du wegen Problemen mit Lehrer A zu Mentor B, kann der Schuss nach hinten losgehen. Die Schulleitung ist Tabu, wie auch das Seminar. Alle informieren sich gegenseitig. In meinem Referendariat kam ein Referendar 2x zu spät. Beim zweiten Mal wurde die Schulleitung + Mentor + Seminar in einer E-Mail in CC gesetzt, anstatt das erstmal mit dem Referendar alleine zu besprechen. Das System dort lautet "maximaler Druck bis er/sie bricht".
Falls du es nicht glaubst, Youtube auf und "Referendariat" eingeben oder mal 1-2 Artikel lesen. Kaum einer fand die Zeit lehrreich oder schön.
Bevor jemand einwendet "Aber aber ... es muss doch einen Betriebsrat/Personalrat geben ...:". Ja, den gibt es aber die sind nicht für Referendare zuständig, da die Zuständigkeit im Seminar liegt. Die wollen oder könne nicht helfen. Gegen sadistische, bösartige Mentoren kannst du dich auch nicht wehren. Die sind Lebzeit-verbeamtet und juckt es nicht, ob du dich irgendwo beschweren könntest. Danach werden die alles tun, damit man gegangen wird. Diese Sorte gibt es leider an absolut jeder Schule. Mit Glück hat man mit denen nichts zu tun.
Ich möchte dich nicht von der Idee abbringen aber mir ist es wichtig, dass die Schattenseite dargelegt und benannt werden. Nicht immer nur die Sonnenseiten sehen, die irgendein alter Beamter hat, der seine Zeit evtl. in der Klasse absitzt und euch erzählt, dass ihm keiner mehr was kann. Die gibt es auch.
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skylake hat eine Reaktion von Shator in Übernahmeangebot des BetriebsIch würde mich bei den Rahmenbedingungen dringend wo anders bewerben. Wenn ich es richtig gelesen habe, würde eine Vollzeitstelle hier ungefähr 2500€/Monat entsprechen. Natürlich hängt es immer vom eigenen Lebensstil ab, wie viel Geld man pro Monat benötigt. Allerdings bedenken ganz viele Azubis nicht, dass es einige kostenintensive Blöcke gibt, die man besser nicht vernachlässigen sollte (Private Altersvorsorge => pro Monat 100-200€, BU => auch über 100€, Rücklagen Auto, Rücklagen sonstige Anschaffungen usw).
Da kommt man mit 2500€ brutto keinen Meter weit, sofern man nicht in Eigentum wohnt und sich die Miete sparen kann. Auch die Entgeltpunkte leiden darunter. Daher würde ich versuchen wesentlich höher einzusteigen. Die Range meiner "Schützlinge", die jetzt fertig werden liegt gerade von 2200€ brutto ohne Sonderleistungen bis zu 3500€ + Firmenwagen + Gewinnbeteiligung.
Ich bin immer etwas fassungslos, wenn sich teilweise 1er Kandidaten für 2200€ hergeben, obwohl sie ohne größeren Probleme 1000€ pro Monat mehr verdienen könnten, in Unternehmen, die durchaus einiges in die Mitarbeiter zusätzlich investieren und damit den eigenen Wert immer weiter erhöhen.
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skylake hat eine Reaktion von 0x00 in Informatikstudium für LehramtNoch ein paar Worte zum Referendariat, dass gerne unterschätzt wird. Ich habe keine Ahnung wie alt du bist. Solltest du tatsächlich erfolgreich studieren und das Referendariat beginnen, bist du vermutlich 30+ Jahre alt, hast eine abg. Berufsausbildung, Lebenserfahrung, vielleicht Kinder + Frau/Mann.
Dann landest du in einem System, in dem du innerhalb der Nahrungskette ganz unten bist (mit einem MASTERabschluss). Du bist von jeder Partei abhängig und hilflos ausgeliefert. Sowohl von den Schülern, die dich in einer Lehrprobe hängen lassen können; von den Kollegen, von dem Fachleitern, von der Schulleitung.
Alle wollen etwas von dir und du wirst sehr wahrscheinlich ausgenutzt werden. Ein "Nein" kennen die einzelnen Parteien nicht, da du lediglich "der Referendar" bist und alle wissen ganz genau, dass derart viel Druck auf dir lastet, dass du versuchen wirst unter dem Radar zu fliegen um zu überleben.
Finanziell verdienst du weniger als mancher Azubi und wirst auch behandelt wie ein Azubi von den anderen Lehrern. Es gibt da einige Kandidaten, die lassen sich von dir siezen, da du "nur" der Referendar bist. Vielleicht musst du sogar im Lehrerzimmer am Praktikantentisch sitzen.
Unter Lehrern gibt es auch noch die Sorte "sadistische A******". Wenn du an so einen als Mentor gerätst, dann wirst du lernen was mobbing wirklich heißt.
Du hast absolut niemanden, dem du dich im System anvertrauen kannst weil dich JEDER bewerten wird. Gehst du wegen Problemen mit Lehrer A zu Mentor B, kann der Schuss nach hinten losgehen. Die Schulleitung ist Tabu, wie auch das Seminar. Alle informieren sich gegenseitig. In meinem Referendariat kam ein Referendar 2x zu spät. Beim zweiten Mal wurde die Schulleitung + Mentor + Seminar in einer E-Mail in CC gesetzt, anstatt das erstmal mit dem Referendar alleine zu besprechen. Das System dort lautet "maximaler Druck bis er/sie bricht".
Falls du es nicht glaubst, Youtube auf und "Referendariat" eingeben oder mal 1-2 Artikel lesen. Kaum einer fand die Zeit lehrreich oder schön.
Bevor jemand einwendet "Aber aber ... es muss doch einen Betriebsrat/Personalrat geben ...:". Ja, den gibt es aber die sind nicht für Referendare zuständig, da die Zuständigkeit im Seminar liegt. Die wollen oder könne nicht helfen. Gegen sadistische, bösartige Mentoren kannst du dich auch nicht wehren. Die sind Lebzeit-verbeamtet und juckt es nicht, ob du dich irgendwo beschweren könntest. Danach werden die alles tun, damit man gegangen wird. Diese Sorte gibt es leider an absolut jeder Schule. Mit Glück hat man mit denen nichts zu tun.
Ich möchte dich nicht von der Idee abbringen aber mir ist es wichtig, dass die Schattenseite dargelegt und benannt werden. Nicht immer nur die Sonnenseiten sehen, die irgendein alter Beamter hat, der seine Zeit evtl. in der Klasse absitzt und euch erzählt, dass ihm keiner mehr was kann. Die gibt es auch.
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skylake hat eine Reaktion von Tobi_8 in Informatikstudium für LehramtIch bin selbst Berufsschullehrer und kann dir ein paar Eindrücke schildern (ganz stark Bundeslandabhängig).
Da du eine Ausbildung in dem Bereich hast gehe ich jetzt einfach mal davon aus, du möchtest an ein Berufskolleg/Berufsschule. Dann ist die Aufteilung nicht 50/50, sondern häufig 70/30 (Hauptfach/Nebenfach). Lehramt Informatik ist kein Stück leichter als der M.Sc, da die Prüfungsordnungen häufig derart dämlich "umgebogen" wurden, dass man in Veranstaltungen sitzt, deren Voraussetzungen man nicht hat, da diese in dem Teil liegen, der gekürzt wurde.
Vom Schwierigkeitsgrad ist Informatik Lehramt schwierig und besitzt eine sehr hohe Abbruchsquote. Ich war der einzige im gesamten Jahrgang, der abgeschlossen hat. Alle anderen sind mit der Zeit abgegangen. Häufig ist das Problem, dass Informatik mit Mathematik als Zweitfach kombiniert wird. Mathematik Grundlagenscheine sind extrem schwer, wenn man nicht gerade ein geistiger Überflieger ist.
Außerdem solltest du bedenken, dass das Studium MINDESTENS 5 Jahre geht. Viele Informatikstudenten benötigen 1-2 Semester länger. Also oft 6 Jahre Studium. Danach kommt ein 18 bis 24 monatiges Referendariat was nicht umsonst als menschenverachtend verschrien wird.
Du verdienst im Referendariat nicht mehr als 1000-1100€ netto (nach Abzug der PKV) und hast eine 60 Stundenwoche, wenn nicht sogar mehr. Solltest du durch das Examen fallen (ja, das geht und man hat nur 2 Versuche), dann bist du in ganz Deutschland für immer und ewig gesperrt.
Der Druck der auf den Referendaren lastet ist enorm. Krank werden darfst du ebenfalls nicht, da eine ungünstige Diagnose vom Arzt dein Verbeamtung kosten kann.
Überlege dir sehr, sehr, sehr, sehr gut ob du dir das antun möchtest. Das sind mindestens 8 Jahre pure Schinderei für einen Hungerlohn bzw. überhaupt keinen Lohn. Danach musst du erstmal eine Planstelle finden, die häufig nach Vitamin B vergeben werden. Einige meiner Kollegen sind seit zig Jahren Vertretungslehrer und haben keine Planungssicherheit.
Solltest du dann eine Planstelle irgendwann bekommen, bist du 3 JAHRE auf PROBE angestellt. In dieser Zeit wirst du besser auch nicht krank oder bekommst Probleme im "System", sonst wirst du gegangen. Einen Kündigungsschutz hast du als Beamter auf Probe nicht. Du zahlst NICHT in die Arbeitslosenkasse ein und fällst im Ernstfall sofort in H4.
Nachtrag:
Ich habe jedes Jahr Azubis die mir sagen, sie möchten Berufsschullehrer werden, da der Job ja so locker ist. 80 Tage Urlaub, 4-5k netto, PKV, Pension und co. Die Schüler sehen aber nicht, was für ein immenser Verwaltungsaufwand im Hintergrund lauert und das es noch ganz andere Klasen gibt als die lieben, nerdigen Fachinformatiker.
Tu dir selbst ein Gefallen und geh für eine Woche als Praktikant in eine Schule und seh dir die "Problemklassen" von innen an. Versuch dort eine Stunde selbst zu unterrichten und schau was passiert.
Das kann nicht jeder.
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skylake hat eine Reaktion von eneR in Informatikstudium für LehramtNoch ein paar Worte zum Referendariat, dass gerne unterschätzt wird. Ich habe keine Ahnung wie alt du bist. Solltest du tatsächlich erfolgreich studieren und das Referendariat beginnen, bist du vermutlich 30+ Jahre alt, hast eine abg. Berufsausbildung, Lebenserfahrung, vielleicht Kinder + Frau/Mann.
Dann landest du in einem System, in dem du innerhalb der Nahrungskette ganz unten bist (mit einem MASTERabschluss). Du bist von jeder Partei abhängig und hilflos ausgeliefert. Sowohl von den Schülern, die dich in einer Lehrprobe hängen lassen können; von den Kollegen, von dem Fachleitern, von der Schulleitung.
Alle wollen etwas von dir und du wirst sehr wahrscheinlich ausgenutzt werden. Ein "Nein" kennen die einzelnen Parteien nicht, da du lediglich "der Referendar" bist und alle wissen ganz genau, dass derart viel Druck auf dir lastet, dass du versuchen wirst unter dem Radar zu fliegen um zu überleben.
Finanziell verdienst du weniger als mancher Azubi und wirst auch behandelt wie ein Azubi von den anderen Lehrern. Es gibt da einige Kandidaten, die lassen sich von dir siezen, da du "nur" der Referendar bist. Vielleicht musst du sogar im Lehrerzimmer am Praktikantentisch sitzen.
Unter Lehrern gibt es auch noch die Sorte "sadistische A******". Wenn du an so einen als Mentor gerätst, dann wirst du lernen was mobbing wirklich heißt.
Du hast absolut niemanden, dem du dich im System anvertrauen kannst weil dich JEDER bewerten wird. Gehst du wegen Problemen mit Lehrer A zu Mentor B, kann der Schuss nach hinten losgehen. Die Schulleitung ist Tabu, wie auch das Seminar. Alle informieren sich gegenseitig. In meinem Referendariat kam ein Referendar 2x zu spät. Beim zweiten Mal wurde die Schulleitung + Mentor + Seminar in einer E-Mail in CC gesetzt, anstatt das erstmal mit dem Referendar alleine zu besprechen. Das System dort lautet "maximaler Druck bis er/sie bricht".
Falls du es nicht glaubst, Youtube auf und "Referendariat" eingeben oder mal 1-2 Artikel lesen. Kaum einer fand die Zeit lehrreich oder schön.
Bevor jemand einwendet "Aber aber ... es muss doch einen Betriebsrat/Personalrat geben ...:". Ja, den gibt es aber die sind nicht für Referendare zuständig, da die Zuständigkeit im Seminar liegt. Die wollen oder könne nicht helfen. Gegen sadistische, bösartige Mentoren kannst du dich auch nicht wehren. Die sind Lebzeit-verbeamtet und juckt es nicht, ob du dich irgendwo beschweren könntest. Danach werden die alles tun, damit man gegangen wird. Diese Sorte gibt es leider an absolut jeder Schule. Mit Glück hat man mit denen nichts zu tun.
Ich möchte dich nicht von der Idee abbringen aber mir ist es wichtig, dass die Schattenseite dargelegt und benannt werden. Nicht immer nur die Sonnenseiten sehen, die irgendein alter Beamter hat, der seine Zeit evtl. in der Klasse absitzt und euch erzählt, dass ihm keiner mehr was kann. Die gibt es auch.
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skylake hat eine Reaktion von bummel in Euer Finanzmodell - Versicherungen, Konten, BankenWir haben das für uns folgendermaßen geregelt:
Haushaltsnettoeinkommen: 7k (2x Beamte im höheren Dienst)
Kinder: 0
Sparrate: 1500€ (ETF MSCI-World (75%), EM Markets (25%))
=> Wäre wegen der Pension nicht nötig, allerdings kann niemand voraussagen, wie es in 20 Jahren aussieht. Also besser etwas auf der hohen Kante liegen haben.
Miete: 0€ (Eigentum), aber monatlich 1000€ als Rücklage für Erneuerungen und Reparaturen fürs Haus
=> Da die Substanz super ist, eher für Erneuerungen als für Reparaturen *lacht*
Autos: Sparrate ca 1000€ (wir fahren lediglich kleine Autos, keine Statussymbole). Sobald zwischen 16-20k gespart sind UND ca 100.000km runter sind, wird ein neues kleines Auto gekauft.
Urlaub: pro Monat 500€ (= 6000€ pro Jahr. Das reicht für 2x Urlaube im Jahr)
Rest: Netflix, 2x Fitnessstudio, 2x Handyvertrag (Congstar), Versicherungen, Essen usw.
Bleibt einiges übrig. Das Geld wird dann entweder in ein ETF gesteckt oder liquide gehalten. Damit wird dann entweder ein Upgrade (Urlaub) gebucht oder man gönnt sich mal einen Restaurantbesuch mehr als sonst.
Manchmal rutscht das Geld auch für komplett unnötige Aktionen drauf, die man sich so in den Kopf setzt :).
Manchmal geht noch der ein oder andere Euro als Spende in einen Verein.
Edit:
Jedes Jahr setze ich mich für einen Tag hin und optimiere Versicherungen, Verträge und ETFs. Bei den Lebensmittel kaufen wir (wenn möglich), die no-name Produkte.
Klamotten werden so lange getragen, bis man sie wirklich mal tauschen muss. Geputzt wird auch selbst :).
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skylake hat eine Reaktion von 0x00 in Euer Finanzmodell - Versicherungen, Konten, BankenWir haben das für uns folgendermaßen geregelt:
Haushaltsnettoeinkommen: 7k (2x Beamte im höheren Dienst)
Kinder: 0
Sparrate: 1500€ (ETF MSCI-World (75%), EM Markets (25%))
=> Wäre wegen der Pension nicht nötig, allerdings kann niemand voraussagen, wie es in 20 Jahren aussieht. Also besser etwas auf der hohen Kante liegen haben.
Miete: 0€ (Eigentum), aber monatlich 1000€ als Rücklage für Erneuerungen und Reparaturen fürs Haus
=> Da die Substanz super ist, eher für Erneuerungen als für Reparaturen *lacht*
Autos: Sparrate ca 1000€ (wir fahren lediglich kleine Autos, keine Statussymbole). Sobald zwischen 16-20k gespart sind UND ca 100.000km runter sind, wird ein neues kleines Auto gekauft.
Urlaub: pro Monat 500€ (= 6000€ pro Jahr. Das reicht für 2x Urlaube im Jahr)
Rest: Netflix, 2x Fitnessstudio, 2x Handyvertrag (Congstar), Versicherungen, Essen usw.
Bleibt einiges übrig. Das Geld wird dann entweder in ein ETF gesteckt oder liquide gehalten. Damit wird dann entweder ein Upgrade (Urlaub) gebucht oder man gönnt sich mal einen Restaurantbesuch mehr als sonst.
Manchmal rutscht das Geld auch für komplett unnötige Aktionen drauf, die man sich so in den Kopf setzt :).
Manchmal geht noch der ein oder andere Euro als Spende in einen Verein.
Edit:
Jedes Jahr setze ich mich für einen Tag hin und optimiere Versicherungen, Verträge und ETFs. Bei den Lebensmittel kaufen wir (wenn möglich), die no-name Produkte.
Klamotten werden so lange getragen, bis man sie wirklich mal tauschen muss. Geputzt wird auch selbst :).
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skylake hat eine Reaktion von KeeperOfCoffee in Euer Finanzmodell - Versicherungen, Konten, BankenWir haben das für uns folgendermaßen geregelt:
Haushaltsnettoeinkommen: 7k (2x Beamte im höheren Dienst)
Kinder: 0
Sparrate: 1500€ (ETF MSCI-World (75%), EM Markets (25%))
=> Wäre wegen der Pension nicht nötig, allerdings kann niemand voraussagen, wie es in 20 Jahren aussieht. Also besser etwas auf der hohen Kante liegen haben.
Miete: 0€ (Eigentum), aber monatlich 1000€ als Rücklage für Erneuerungen und Reparaturen fürs Haus
=> Da die Substanz super ist, eher für Erneuerungen als für Reparaturen *lacht*
Autos: Sparrate ca 1000€ (wir fahren lediglich kleine Autos, keine Statussymbole). Sobald zwischen 16-20k gespart sind UND ca 100.000km runter sind, wird ein neues kleines Auto gekauft.
Urlaub: pro Monat 500€ (= 6000€ pro Jahr. Das reicht für 2x Urlaube im Jahr)
Rest: Netflix, 2x Fitnessstudio, 2x Handyvertrag (Congstar), Versicherungen, Essen usw.
Bleibt einiges übrig. Das Geld wird dann entweder in ein ETF gesteckt oder liquide gehalten. Damit wird dann entweder ein Upgrade (Urlaub) gebucht oder man gönnt sich mal einen Restaurantbesuch mehr als sonst.
Manchmal rutscht das Geld auch für komplett unnötige Aktionen drauf, die man sich so in den Kopf setzt :).
Manchmal geht noch der ein oder andere Euro als Spende in einen Verein.
Edit:
Jedes Jahr setze ich mich für einen Tag hin und optimiere Versicherungen, Verträge und ETFs. Bei den Lebensmittel kaufen wir (wenn möglich), die no-name Produkte.
Klamotten werden so lange getragen, bis man sie wirklich mal tauschen muss. Geputzt wird auch selbst :).
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skylake hat eine Reaktion von concon in Wie viel verdient ihr?Minimalangaben:
Alter
Wohnort: RLP
letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): 2. StEx + FiSi
Berufserfahrung: ~ 4 Jahre
Vorbildung: s.o
Arbeitsort: RLP
Grösse der Firma: ~ 150 Kollegen
Tarif: A13
Branche der Firma: Schuldienst
Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 24 Std á 45 Minuten + "was sonst noch so anfällt"
Arbeitsstunden pro Woche real: 40 Std
Gesamtjahresbrutto: 53k, da kaum Steuern gezahlt werden müssen entspricht => Brutto = Netto.
Anzahl der Monatsgehälter: 12
Anzahl der Urlaubstage: Schulferien
Sonder- / Sozialleistungen: Alle Benefits eines beamten (PKV, Pension, Unkündbarkeit usw.)
Variabler Anteil am Gehalt: -
Verantwortung: Viele Azubis.
Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Unterricht + IHK
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Das stimmt eigentlich nicht, mittlerweile ist es eine große Schule mit mehreren Gebäuden (wo man durchaus auch mal unterricht in den anderen Gebäuden haben) und da sind Kaufmänner, Medienberufe und IT Berufe alle zusammen. Und ganz ehrlich sobald viele in ein Klassenzimmer gehen scheinen sie wieder auf das Niveau von 12 Jährigen zu sinken. Ich war damals echt überrascht wie sich Leute mit 25+ aufführen wie 12 Jährige und es in der BS wieder war als wären wir wieder in der 5. Klasse. Und das waren nicht nur 1-2.
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skylake hat eine Reaktion von Enno in Wie viel verdient ihr?Minimalangaben:
Alter
Wohnort: RLP
letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): 2. StEx + FiSi
Berufserfahrung: ~ 4 Jahre
Vorbildung: s.o
Arbeitsort: RLP
Grösse der Firma: ~ 150 Kollegen
Tarif: A13
Branche der Firma: Schuldienst
Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 24 Std á 45 Minuten + "was sonst noch so anfällt"
Arbeitsstunden pro Woche real: 40 Std
Gesamtjahresbrutto: 53k, da kaum Steuern gezahlt werden müssen entspricht => Brutto = Netto.
Anzahl der Monatsgehälter: 12
Anzahl der Urlaubstage: Schulferien
Sonder- / Sozialleistungen: Alle Benefits eines beamten (PKV, Pension, Unkündbarkeit usw.)
Variabler Anteil am Gehalt: -
Verantwortung: Viele Azubis.
Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Unterricht + IHK
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skylake hat eine Reaktion von Albi in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadDas Thema musste ich leider so oft schon müsig diskutieren, aber falls es jemand interessiert hier ein paar Gedanken:
Genau dieser Vergleich funktioniert eben nicht, wird aber gerne verwendet, sofern jemand nicht verbeamtet wird. Wird eine Verbeamtung z. B. aufgrund gesundheitlicher Gründe verweigert, wird man "Parallel" in TVL/TVÖD-E13 gesetzt mit dem Hinweis, es sei doch dieselbe Stufe.
Selbst mit 70.000€ Brutto fehlen die gesamten Absicherungen wie unbegrenzte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (Hinweis: Ein Beamter bekommt seinen vollen Bezug (Gehalt), egal wie lange er krank ist). Um auf die 71% Pension zu kommen müsste ein angestellter sicherlich um die 500€ netto pro Monat in einen lukrativen ETF investieren (bei einer Laufzeit von 30 Jahren+).
Insgesamt würde ich schätzen, dass man als angestellter über 80k verdienen müsste, um auf die 53k brutto des beamten zu kommen. Selbst dann sind einige Punkte über Zusatzversicherung überhaupt nicht absicherbar. Zusätzlich spart der Beamte bei so ziemlich jeder Versicherung (Haftpflicht, Hausrat, DU/BU) usw. Das sind alles versteckte Vorteile, die noch on top kommen.
Als Nachteil ist hier aber ganz klar festzuhalten, dass man seine Seele dem Staat/Land verkauft. Wer nach 10 Jahren sagt, er hat keine Lust mehr auf den Job und möchte sich umorentieren bekommt ein ganz gewaltiges Problem in Bezug auf die Pension. Die Altersarmut ist vorprogrammiert.
Man ist also gefangen in seinem goldenen Käfig. Sollte jeder für sich entscheiden, ob er im ÖD diesen Weg einschlagen möchte oder nicht aber den Nachteil empfinde ich als sehr gravierend sogar.
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skylake hat eine Reaktion von Rabber in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadJa, die Karikatur beschreibt es (leider) sehr gut. Meiner Meinung nach gehört das Beamtensystem abgeschafft, zumal es absolut nicht nach Leistung zahlt (ganz im Gegenteil).
Besonders bösartig wird das System wenn man aufgrund von Alter oder Gesundheit eben nicht verbeamtet wird, die komplett selbe Arbeit verrichtet (im selben Büro usw.) und dafür eben derart abgestraft wird. Wie motiviert entsprechende Kollegen dann sind, kann man sich ausmalen. Das ist die Giftpille für jeden Leistungsträger.
Ich habe bisher den Gehaltsthread nur überflogen und wollte zuerst hier überhaupt nicht posten, da Menschen leider sehr schnell Neid aufkommen lassen. Allerdings steht es jedem frei nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker noch einen Bachelor+Master+Ref oder sonstiges anzuhängen und denselben Weg einzuschlagen.
Könnte ich rückblickend die Zeit zurückdrehen hätte ich den Weg nicht eingeschlagen. Dieser Käfig, so schön er auch von aussieht wird dann zu einem Problem, wenn man drinnen sitzt.
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skylake hat eine Reaktion von TooMuchCoffeeMan in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadDas Thema musste ich leider so oft schon müsig diskutieren, aber falls es jemand interessiert hier ein paar Gedanken:
Genau dieser Vergleich funktioniert eben nicht, wird aber gerne verwendet, sofern jemand nicht verbeamtet wird. Wird eine Verbeamtung z. B. aufgrund gesundheitlicher Gründe verweigert, wird man "Parallel" in TVL/TVÖD-E13 gesetzt mit dem Hinweis, es sei doch dieselbe Stufe.
Selbst mit 70.000€ Brutto fehlen die gesamten Absicherungen wie unbegrenzte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (Hinweis: Ein Beamter bekommt seinen vollen Bezug (Gehalt), egal wie lange er krank ist). Um auf die 71% Pension zu kommen müsste ein angestellter sicherlich um die 500€ netto pro Monat in einen lukrativen ETF investieren (bei einer Laufzeit von 30 Jahren+).
Insgesamt würde ich schätzen, dass man als angestellter über 80k verdienen müsste, um auf die 53k brutto des beamten zu kommen. Selbst dann sind einige Punkte über Zusatzversicherung überhaupt nicht absicherbar. Zusätzlich spart der Beamte bei so ziemlich jeder Versicherung (Haftpflicht, Hausrat, DU/BU) usw. Das sind alles versteckte Vorteile, die noch on top kommen.
Als Nachteil ist hier aber ganz klar festzuhalten, dass man seine Seele dem Staat/Land verkauft. Wer nach 10 Jahren sagt, er hat keine Lust mehr auf den Job und möchte sich umorentieren bekommt ein ganz gewaltiges Problem in Bezug auf die Pension. Die Altersarmut ist vorprogrammiert.
Man ist also gefangen in seinem goldenen Käfig. Sollte jeder für sich entscheiden, ob er im ÖD diesen Weg einschlagen möchte oder nicht aber den Nachteil empfinde ich als sehr gravierend sogar.
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skylake hat eine Reaktion von JimTheLion in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadStimmt, die ganzen Vorteile die du genießt hätte ich auch gerne. Wobei ich mich schon am Hintern kratzen kann, sofern ich die geschockten Blicke aushalte *lacht* Da ich nur in den Ferien in Urlaub fahren kann, kostet entsprechend auch der Flug wesentlich mehr :).
Ich gehöre tatsächlich zu der sehr motivierten Sorte, sonst wäre ich auch nicht hier im Forum unterwegs. Vielleicht kann ich zukünftig dem ein oder anderen Azubi helfen, dass war/ist meine Intension dabei.
Ja ich unterrichte mit Schwerpunkt die FI. Es ist nicht so als würde der Job keinen Spaß machen, macht er definitiv. Allerdings ist es sehr eintönig, wenn man seinen Unterricht x-fach in einem Jahr hält und nicht variieren kann, da Absprachen mit Kollegen notwendig sind. Wenn der Kollege (60+) der Meinung ist, ISDN ist der letzte technische Schrei, wirds schwierig und anstrengend.
Corona verkompliziert die Lage zudem sehr. Einige Betriebe weigern sich die Azubis in die Schule zu schicken (Angst vor einer Infektion). Dann folgt die Ordnungskeule, Telefonate über Telefonate. Wie du sagst, ist das System extrem starr.
Ich war vorher in der Wirtschaft tätig bei gutem Gehalt und hatte sehr, sehr viel Freiheiten. Diese Freiheiten habe ich für die finanzielle Sicherheit aufgegeben. Die Verlockung war damals zu groß.
Allerdings ändert sich mit der Zeit auch das Schülerklientel (weniger bei den FI). Es gibt Klassen, dafür wäre Schmerzensgeld als Zulage notwendig. Klassen, in die keine Frau mehr gesetzt wird. Wenn ich mir ausmale, ich müsste dort jeden Tag 8 Stunden verbringen und das einzige verwendete Vokabular besteht aus schimpfwörtern ... naja.
Ich kann also verstehen, dass der ein oder andere Kollege mit 50+ ausgebrannt ist. Die Burnout Quote ist gewaltig in diesem Zweig. Aber wie vorher schon beschrieben können diese Menschen nicht kündigen. Der Verlust der Pension wäre fatal.
Im Vorpost schrieb jemand "Beamter im hD = Jackpot". Ja, in der Verwaltung definitiv. Im Schuldienst ist das SEHR davon abhänig, welche Klassen und welches Klientel man abbekommt.
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skylake hat eine Reaktion von JimTheLion in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadDas Thema musste ich leider so oft schon müsig diskutieren, aber falls es jemand interessiert hier ein paar Gedanken:
Genau dieser Vergleich funktioniert eben nicht, wird aber gerne verwendet, sofern jemand nicht verbeamtet wird. Wird eine Verbeamtung z. B. aufgrund gesundheitlicher Gründe verweigert, wird man "Parallel" in TVL/TVÖD-E13 gesetzt mit dem Hinweis, es sei doch dieselbe Stufe.
Selbst mit 70.000€ Brutto fehlen die gesamten Absicherungen wie unbegrenzte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (Hinweis: Ein Beamter bekommt seinen vollen Bezug (Gehalt), egal wie lange er krank ist). Um auf die 71% Pension zu kommen müsste ein angestellter sicherlich um die 500€ netto pro Monat in einen lukrativen ETF investieren (bei einer Laufzeit von 30 Jahren+).
Insgesamt würde ich schätzen, dass man als angestellter über 80k verdienen müsste, um auf die 53k brutto des beamten zu kommen. Selbst dann sind einige Punkte über Zusatzversicherung überhaupt nicht absicherbar. Zusätzlich spart der Beamte bei so ziemlich jeder Versicherung (Haftpflicht, Hausrat, DU/BU) usw. Das sind alles versteckte Vorteile, die noch on top kommen.
Als Nachteil ist hier aber ganz klar festzuhalten, dass man seine Seele dem Staat/Land verkauft. Wer nach 10 Jahren sagt, er hat keine Lust mehr auf den Job und möchte sich umorentieren bekommt ein ganz gewaltiges Problem in Bezug auf die Pension. Die Altersarmut ist vorprogrammiert.
Man ist also gefangen in seinem goldenen Käfig. Sollte jeder für sich entscheiden, ob er im ÖD diesen Weg einschlagen möchte oder nicht aber den Nachteil empfinde ich als sehr gravierend sogar.
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skylake hat eine Reaktion von allesweg in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadDas Thema musste ich leider so oft schon müsig diskutieren, aber falls es jemand interessiert hier ein paar Gedanken:
Genau dieser Vergleich funktioniert eben nicht, wird aber gerne verwendet, sofern jemand nicht verbeamtet wird. Wird eine Verbeamtung z. B. aufgrund gesundheitlicher Gründe verweigert, wird man "Parallel" in TVL/TVÖD-E13 gesetzt mit dem Hinweis, es sei doch dieselbe Stufe.
Selbst mit 70.000€ Brutto fehlen die gesamten Absicherungen wie unbegrenzte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (Hinweis: Ein Beamter bekommt seinen vollen Bezug (Gehalt), egal wie lange er krank ist). Um auf die 71% Pension zu kommen müsste ein angestellter sicherlich um die 500€ netto pro Monat in einen lukrativen ETF investieren (bei einer Laufzeit von 30 Jahren+).
Insgesamt würde ich schätzen, dass man als angestellter über 80k verdienen müsste, um auf die 53k brutto des beamten zu kommen. Selbst dann sind einige Punkte über Zusatzversicherung überhaupt nicht absicherbar. Zusätzlich spart der Beamte bei so ziemlich jeder Versicherung (Haftpflicht, Hausrat, DU/BU) usw. Das sind alles versteckte Vorteile, die noch on top kommen.
Als Nachteil ist hier aber ganz klar festzuhalten, dass man seine Seele dem Staat/Land verkauft. Wer nach 10 Jahren sagt, er hat keine Lust mehr auf den Job und möchte sich umorentieren bekommt ein ganz gewaltiges Problem in Bezug auf die Pension. Die Altersarmut ist vorprogrammiert.
Man ist also gefangen in seinem goldenen Käfig. Sollte jeder für sich entscheiden, ob er im ÖD diesen Weg einschlagen möchte oder nicht aber den Nachteil empfinde ich als sehr gravierend sogar.
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skylake hat eine Reaktion von treffnix in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadDas Thema musste ich leider so oft schon müsig diskutieren, aber falls es jemand interessiert hier ein paar Gedanken:
Genau dieser Vergleich funktioniert eben nicht, wird aber gerne verwendet, sofern jemand nicht verbeamtet wird. Wird eine Verbeamtung z. B. aufgrund gesundheitlicher Gründe verweigert, wird man "Parallel" in TVL/TVÖD-E13 gesetzt mit dem Hinweis, es sei doch dieselbe Stufe.
Selbst mit 70.000€ Brutto fehlen die gesamten Absicherungen wie unbegrenzte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (Hinweis: Ein Beamter bekommt seinen vollen Bezug (Gehalt), egal wie lange er krank ist). Um auf die 71% Pension zu kommen müsste ein angestellter sicherlich um die 500€ netto pro Monat in einen lukrativen ETF investieren (bei einer Laufzeit von 30 Jahren+).
Insgesamt würde ich schätzen, dass man als angestellter über 80k verdienen müsste, um auf die 53k brutto des beamten zu kommen. Selbst dann sind einige Punkte über Zusatzversicherung überhaupt nicht absicherbar. Zusätzlich spart der Beamte bei so ziemlich jeder Versicherung (Haftpflicht, Hausrat, DU/BU) usw. Das sind alles versteckte Vorteile, die noch on top kommen.
Als Nachteil ist hier aber ganz klar festzuhalten, dass man seine Seele dem Staat/Land verkauft. Wer nach 10 Jahren sagt, er hat keine Lust mehr auf den Job und möchte sich umorentieren bekommt ein ganz gewaltiges Problem in Bezug auf die Pension. Die Altersarmut ist vorprogrammiert.
Man ist also gefangen in seinem goldenen Käfig. Sollte jeder für sich entscheiden, ob er im ÖD diesen Weg einschlagen möchte oder nicht aber den Nachteil empfinde ich als sehr gravierend sogar.
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skylake hat eine Reaktion von Rabber in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadDas Thema musste ich leider so oft schon müsig diskutieren, aber falls es jemand interessiert hier ein paar Gedanken:
Genau dieser Vergleich funktioniert eben nicht, wird aber gerne verwendet, sofern jemand nicht verbeamtet wird. Wird eine Verbeamtung z. B. aufgrund gesundheitlicher Gründe verweigert, wird man "Parallel" in TVL/TVÖD-E13 gesetzt mit dem Hinweis, es sei doch dieselbe Stufe.
Selbst mit 70.000€ Brutto fehlen die gesamten Absicherungen wie unbegrenzte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (Hinweis: Ein Beamter bekommt seinen vollen Bezug (Gehalt), egal wie lange er krank ist). Um auf die 71% Pension zu kommen müsste ein angestellter sicherlich um die 500€ netto pro Monat in einen lukrativen ETF investieren (bei einer Laufzeit von 30 Jahren+).
Insgesamt würde ich schätzen, dass man als angestellter über 80k verdienen müsste, um auf die 53k brutto des beamten zu kommen. Selbst dann sind einige Punkte über Zusatzversicherung überhaupt nicht absicherbar. Zusätzlich spart der Beamte bei so ziemlich jeder Versicherung (Haftpflicht, Hausrat, DU/BU) usw. Das sind alles versteckte Vorteile, die noch on top kommen.
Als Nachteil ist hier aber ganz klar festzuhalten, dass man seine Seele dem Staat/Land verkauft. Wer nach 10 Jahren sagt, er hat keine Lust mehr auf den Job und möchte sich umorentieren bekommt ein ganz gewaltiges Problem in Bezug auf die Pension. Die Altersarmut ist vorprogrammiert.
Man ist also gefangen in seinem goldenen Käfig. Sollte jeder für sich entscheiden, ob er im ÖD diesen Weg einschlagen möchte oder nicht aber den Nachteil empfinde ich als sehr gravierend sogar.
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skylake hat auf Zaroc in Sommer 2020 wie lief's?Sry das musste jetzt sein:
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skylake hat eine Reaktion von JimTheLion in Der "Wieviel verdient ihr" - DiskussionsthreadDa hast du recht. Ich wollte die Einträge nur möglichst kurz halten und in dem Thread keine Romane tippen :). Es ist immer sehr schwierig Beamtenbezüge und Gehälter miteinander in Relation zu setzen, da die Systeme völlig unterschiedlich sind. Für einen richtigen Vergleich müsste man ermitteln, wie viel Geld (netto) nötig wären, um die ganzen Benefits zu erhalten. Vermutlich kommen da noch einmal 700€ on top (fair und gerechtfertigt ist das auf keinen Fall, aber das Fass möchte ich jetzt nicht aufmachen).