Zum Inhalt springen

casual_dev

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    23
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von casual_dev

  1. Interessant wäre jetzt zu wissen, wie viele Angebote du dann bekommst, die nicht einen Anforderungen entsprechen oder gar nichts mit deinem Profil zu tun haben? Das wäre für mich nämlich ein absolutes No-Go, wenn man viel Spam bekommen würde, von Leuten, die sich nicht mal die Mühe machen, das Profil zu lesen und zu verstehen.
  2. Ich fände es interessant, beruflich ein paar Kontakte knüpfen zu können, da ich während meiner aktuellen Reha ja auch so langsam an das danach denken sollte. Ich bin ja immer der Freund davon, dass man evtl ein Portfolio seiner Projekte online hat. Das kann ja auch für mögliche Arbeitgeber interessant sein. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein gut gepflegtes Portfolio dann in Vorstellungsgesprächen sehr positiv aufgenommen wird. Mir würde auch gefallen, dass potentielle Arbeitgeber auch mal auf einen selbst zu kommen und man nicht selbst immer den ersten Schritt machen muss. Denn es ist ja nicht so, dass nur ich was von denen will, sondern die auch von mir. Warum also die Einseitigkeit? Die Frage ist nun, ob soziale Berufsnetzwerke wie XING und LinkedIn da hilfreich sein können. Was ich nicht möchte, ist, dass mich irgendwelche verzweifelten Personaldienstleister oder Zeitarbeitsvermittler panisch zuspammen, nur um irgendeine Prämie zu bekommen, wenn sie mich vermitteln. Es wäre schon nervig, wenn dann so Anfragen kommen, die so gar nicht auf mein Profil passen würden. Wie sind denn da so die Erfahrungen hier? Gibt doch bestimmt einige Leute hier, die auf den Plattformen aktiv sind? Was vielleicht auch eine Frage ist, inwieweit man sich dort im Internet zu sehr transparent macht. Ein Bild würde ich z. B. tatsächlich nicht posten wollen, kann ja im Prinzip dann jeder sehen. Inwieweit kann man denn sein Profil so halten, dass nicht jeder gleich sofort erkennen kann, wo man genau wohnt und sich aufhält (ein Grund auch für mich Facebook zu meiden), trotzdem aber genug Infos vorhanden sind, die für potentielle AGs wichtig sind?
  3. Okay, das war schon echt ziemlich hilfreich @Alaric Da habe ich es mir wohl etwas zu einfach vorgestellt. Nicht das mit dem Gewerbe und so, das ist mir schon bekannt. Sondern das Freelancen an sich. Ich dachte halt, man könnte sich vielleicht ab und an die Woche mal einen Auftrag reinholen und an dem dann so 2-5 Stunden arbeiten und dann abgeben und damit hat sich das erledigt. Aber es ist vermutlich auch eher etwas für Leute, die gerne mit anderen kommunizieren. Telefonieren oder so würde ich eher nicht wollen. Die Frage ist ja auch, ob man gut versteht, was der Kunde eigentlich von einem will - und - wenn man irgendwo feststeckt und es dafür gerade keine Lösung gibt - was dann machen? Gut, man bekommt dann halt kein Geld und eine schlechte Rezension. Aber das nagt natürlich schon an einem selbst. Für mich wäre es einfach schwierig, einzuschätzen ob ich einer Kundenaufgabe gewachsen wäre. Das ist vermutlich eher etwas für Leute, die ein enormes Selbstbewusstsein haben und wissen, was sie können. Dann werde ich das wohl ad acta legen.
  4. Es würde mich mal interessieren, ob hier Leute Erfahrung mit Freelancer Jobs auf Fiverr haben. Ein Kumpel von mir hat mir empfohlen, mal Fiverr auszuprobieren und dort kleine Jobs im Webbereich auszuführen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich dem gewachsen bin. Ich bin self-taught und habe bisher erst 1 Jahr als Entwickler in einer Firma gearbeitet. Deshalb bin ich da sehr unsicher, ob ich dort etwas reißen könnte. Es wäre aber natürlich schon cool, wenn man dort ein bisschen was dazuverdienen könnte und Erfahrung sammelt, auch wenn das Geld natürlich nicht viel sein würde. Vielleicht gibt es hier ja ein paar Leute, die dort schon Entwickler Jobs angenommen und ausgeführt haben und können etwas von ihrer Erfahrung berichten.
  5. Und wenn mit dem Main Repo irgendwas passiert? Dann ist man doch froh, wenn das Repo noch bei einem anderen Anbieter existiert.
  6. Ich habe jetzt mal überlegt, ob es nicht ganz sinnvoll wäre, wenn man seine wichtigen GitHub Repos noch irgendwo als Backup sichert, z. B. auf BitBucket. Momentan habe ich dies auch so gemacht. Ich habe bei GitHub zwar eine 2-Faktor Authentifizierung, aber dennoch dachte ich, ich fühle mich mit so einem Backup noch einmal etwas sicherer. Wie ist das bei euch? Macht ihr das auch oder reicht es euch, einfach eure wichtigen Projekte nur auf GitHub zu lassen? Und wenn ihr auch Backups macht, wie macht ihr das dann? Und darf man BitBucket überhaupt als Backup missbrauchen? 😅
  7. Ist auch eine Idee. Ich habe gestern nen eigenen Discord erstellt und nachdem ich ein Thema dazu auf Reddit aufgemacht habe, kamen ganz viele Leute auf den Server, da der Post in die Hot Section kam und hochgevoted wurde. Gibt anscheinend echt einige Leute, die im selben Boot sind.
  8. Ja, da habe ich schon geschaut, aber das sind dann halt ein paar wenige zur Auswahl, die mal gleich 5k+ Mitglieder oder so haben. Da ist halt wieder die Gefahr gegeben, dass man kaum Connecten kann.
  9. Ich kenne das noch von früher, dass man irgendwie in Entwickler-Communities aktiv war. Dort waren meist Leute, die sich mit ähnlichen Software-Systemen beschäftigt haben und man konnte sich so austauschen und gegenseitig seine Software showcasen. Das war schon cool. Meist gab es dazu ein Forum und einen Gruppenchat irgendwo (z. B. TeamSpeak). Naja, diese Communities sind alle irgendwie verschwunden und irgendwie vermisse ich das ein bisschen. Klar gibt ja Reddit, aber solche Netzwerke sind halt total überlaufen. Ich mochte es immer überschaubar, so wie z. B. die Anzahl aktiver User hier. Was mich interessieren würde, wäre halt eine Community mit z. B. Discord über Webentwicklung und Game Development. Das sind einfach so zwei Interessengebiete von mir. Früher war ich z. B. unter anderem in einer Battlefield Mapping Community aktiv und es war schon cool, sich mit den Leuten auszutauschen und zu zweigen wer was gerade so gemacht hat. Dazu gab es dann IRC und ein Forum. Gibt es sowas heute nicht mehr? Ich habe mal auf Meetup geschaut, da gabs so ein paar Gruppen von Gamedev, aber da sind zwar viele Leute online bzw auf dem Server, aber anhand der Chatlog sieht man, dass da kaum was geschrieben wird. Dann war ich mal auf einem Discord von einem interessanten Indiegame Developer, der einerseits Spiele entwickelt, aber auch Webapplikationen und Mobile Apps. Aber auch da ist wirklich gar nichts los wie man anhand des Chatlogs sehen konnte. Irgendwie vermisse ich so diese alten Zeiten und es wäre einfach toll, wenn man sowas jetzt auch noch hätte. Kennt ihr das auch? Kennt ihr irgendwelche Entwicklercommunities, auf denen ihr aktiv seid?
  10. Hier muss man allerdings vorsichtig sein. Am besten die IT Kollegen fragen. Geht die Frage an die besagte meckernde Userin, kann das ganz schnell in einer Schimpftirade enden (a la "Sie sind doch der ITler, wieso sagen sie mir das nicht?!!?!11"). Alles schon erlebt, selbst, wenn man sagt, dass man neu ist.
  11. Danke für eure Beiträge. Ich habe jetzt auch mal angefangen, ein paar Betriebe abzuklappern, die auch ausbilden und Schülerpraktikanten nehmen. Da sollte sich ja auch hoffentlich etwas finden lassen.
  12. Danke für deine Antwort. Also ich habe jetzt noch mal mit der Rehakoordinatorin gesprochen und sie meinte, es sollen wohl 6 Wochen sein (mindestens), mit Aussicht auf Verlängerung, wenn der Betrieb das unterstützt. Dass ich in dieser Form eines Praktikums wahrscheinlich eher nur kleine Aufgaben mache, ist mir auch bewusst. Es ist ja wirklich eher wie so ein Schülerpraktikum. Bei solchen Sachen macht man ja eher so Dinge wie Programme installieren oder Rechner irgendwo aufbauen. Also eher keine Programmierung. Es wäre natürlich schön, wenn es trotzdem klappen würde. Da dieses Praktikum ja sowieso etwas unverbindliches ist und nicht das Erweitern des Fachwissens den Schwerpunkt bildet, sondern dass man einfach mal wieder in die Arbeitswelt schnuppert und schaut, wie weit man so im groben belastbar ist; sprich, wie viele Stunden kann ich arbeiten, kann ich Krtik aufnehmen, kann ich meine Bedürfnisse äussern, schaffe ich es, verbindlich da zu sein usw. Aber ich werde dann wohl mal Indeed usw abklappern. Eventuell gibt es ein paar Betriebe, die eine soziale Ader haben und so einen Praktikanten nehmen würden. Zu deiner Frage: Ich bin gelernter Informatikkaufmann und habe zuletzt als Full-Stack Webdeveloper mit PHP im Backend gearbeitet. Die Rehakoordinatorin meinte, es wäre schon gut, wenn man in dem zuletzt ausgeübten Bereich erproben würde, ein Zwang gibt es da aber nicht.
  13. Hallo, zur Zeit mache ich eine medizinisch-berufliche Reha und komme nun so langsam in die Phase der sogenannten externen Erprobung. Das bedeutet, dass man ein mehrwöchiges Praktikum in einem Unternehmen absolviert, um zu schauen, inwieweit man belastbar ist und wieder arbeiten kann. Wer meine vorherigen Threads gelesen hat, der weiß vermutlich, dass ich aus dem IT Bereich komme. Dazu muss ich allerdings sagen, dass mein Werdegang recht holprig war (ich habe insgesamt erst 2 Jahre Berufserfahrung und bin bereits 36 Jahre alt). Zuletzt arbeitete ich als Webentwickler in einem kleinen Unternehmen. Am Anfang war es ganz gut, doch dann wurde es immer schlechter. Das Problem an der Sache ist, dass ich selbst nicht einschätzen kann, ob es an mir liegt oder am Chef. Ich tendiere eher dazu, die Schuld bei mir zu suchen, wenn es um berufliches geht. Deshalb hatte ich auch schon überlegt, mich von der IT zu verabschieden, obwohl dies eigentlich meine Leidenschaft ist. Jetzt ist es so, dass ich gar nicht weiß, wo ich sonst mein Praktikum machen könnte. Mich interessiert sonst auch nicht wirklich was und viele Arbeiten kann ich mir einfach nicht vorstellen, da ich sie als sehr stressig und lästig empfinde. Wäre es also sinnvoll, einfach mal ein Prakikum im IT Bereich zu machen, um zu schauen, ob es in anderen Unternehmen nicht auch anders sein kann? Die Sache ist halt, dass das Praktikum erstmal nur 5 Wochen geht und man auch nur 16 Stunden pro Woche arbeitet. Da kann man vermutlich kaum den richtigen Arbeitsalltag wie bei einem richtigen Job erleben und würde vermutlich eher einfach nur so reinschnuppern ähnlich eines gewöhnlichen Schülerpraktikums. Wenn es ein Praktikum in der IT sein wird, dann sollte es aber auf jeden Fall wieder im Bereich der Programmierung sein, wobei ich mich hier aber nicht so auf Webentwicklung einschränken würde. Ist ja auch nur ein kleines Praktikum. Die Frage ist auch, ob man überhaupt genommen wird. Vermutlich hätte man beim Regale einräumen im lokalen Supermarkt bessere Chancen ein Praktikum zu ergattern, allerdings möchte ich etwas machen, mit dem ich mich auch identifizieren kann und es mir nicht lästig und stressig ist. Was bei der Reha halt herauskommt bisher, ist, dass ich nirgends reinpasse, wo man echt verheizt wird, wo die Arbeitsathmosphäre sehr "ellenbogenlastig" ist. Es wäre schon wichtig, dass ich wo bin, wo ich als Mensch gesehen werde, wo man mit meiner stark ausgeprägten Sensibilität klar kommt und es keine dummen Fragen gibt und man nicht so unter Druck gesetzt wird, möglichst alles perfekt und rasch zu erledigen. Kann natürlich auch sein, dass dann die IT einfach nichts für mich ist, das muss man sich dann wohl eingestehen. Ich würde aber ungern eine Umschulung zu etwas anderes machen, da das in meiner persönlichen Situation sehr viele Probleme mitbringen würde. Bin gespannt auf euren Input.
  14. Ist vielleicht etwas Offtopic, aber woher kommt das eigentlich, dass die Bedingungen in der Spielebranche so schlecht sind, wie es oft gesagt wird? Liegt das auch an dem enormen Wettbewerb? Denn es ist ja schon so, dass ständig zig Spiele erscheinen und jedes Spiel irgendwie herausstechen will. Oder ist es einfach so, dass in der Chefetage so viele BWLer sind, die den maximalen Gewinn bei minimaler Gegenleistung herauspressen wollen und die Arbeitnehmer nehmen das an, dankbar überhaupt von einem Spieleentwickler genommen worden zu sein? Würde mich mal interessieren...
  15. @Velicity ich kann dich verstehen, dass dich diese Probleme auf der Arbeit aufregen. Aber wäre es nicht gut, wenn du mit deinen Vorgesetzten darüber sprichst und sich dann etwas ändert? Den Weg, den du aktuell beschreitest, ist einfach nur selbstzerstörerisch und zeigt auch, dass dein AG auf dich sch****, denn "der macht ja schon, also was soll's". Du wirkst schon recht deprimiert bzw siehst einfach keine Besserungsmöglichkeiten als dich selbst aufzuopfern. Alles was Arbeit ist, sollte auch während der Arbeitszeit abgearbeitet werden in dem im Vertrag und nach Recht und Gesetz geltendem Maße. Leute mit deiner Einstellung können wirklich leicht im Burnout enden. Glaubst du, dein AG schickt dir dann wenigstens noch Blumen? Du bist schneller vergessen als du glaubst. Niemand dankt dir deine Aufopferungsbereitschaft. Und dieses "ich mache es ja für mich": meinst du nicht, dass du es dir damit nur schönreden willst? Denn du sagst einerseits "für mich ist IT halt eine Erfüllung", gleichzeitig schreibst du aber, dass du die Situation dort total kacke findest und deshalb wohl auch nicht wirklich Spaß hast.
  16. Ich weiß, es klingt wie ein schlechter Scherz, aber so war es leider.^^
  17. In den letzten Monaten meiner Anwesenheit war es nur ich bzw später dann ein neuer Kollege fürs Frontend. Dann gab es noch einen FIAE Azubi, der aber meist an einer der Kundenwebseiten gearbeitet hat und nur ab und an mal was für die interne App gemacht hat. Und der Chef hat auch immer mal wieder was gemacht. Ich weiß nicht, ob das so der Grund war. Weil das einfach Aufgaben waren, die wir ja eh so in der Art schon gemacht haben (bis auf das GUI Thema). Refactoring z. B. habe ich ja immer wieder erledigt am Ende des Sprints, wenn dann noch Zeit war bzw manchmal wurde auch extra Zeit dafür angesetzt. Vielleicht wollte er einfach, dass mehr Arbeit erledigt würde, wobei wir da eigentlich gar nicht so unter Zeitdruck waren, es sei denn natürlich es kamen ein paar blöde Bugs dazwischen, die eine Prio bekamen. Die Anwender der internen App kamen auch gar nicht oft mit Verbesserungsvorschlägen oder Wünschen. Also so ein Druck wie man es manchmal von Agenturen hört, dass immer mehr Kunden an Land gezogen werden und keiner hinterher kommt, das gab es so eigentlich nicht.
  18. Also die interne App wird von ein paar der wenigen Mitarbeiter (4-5 von insgesamt 10 Mitarbeitern) ständig genutzt. Da wird die ganze Unternehmensstruktur und der ganze Kundenkram abgebildet und gemanaged. Also ist schon eines der wichtigen Tools neben den Webapplikationen, die die Kunden direkt nutzen. Zu tun gab es aber immer was, ja. Da dümpelten auch noch einige Jira Issues von vor 4-7 Jahren herum, die nie bearbeitet wurden und keiner wusste, was damit gemeint war (schwammig formuliert). Von unterschiedlichsten Mitarbeitern, die alle irgendwann das Weite gesucht haben. Der Chef hatte auch extra einen Personaler eingestellt, der über enge Mitarbeitergespräche die Mitarbeiter halten sollte. Der Typ war echt super nett, aber man hat irgendwann gemerkt, dass er angedeutet hat, dass, wenn man Kritik hat, er diese zwar versteht, aber er angedeutet hat, dass der Chef für Kritik nicht sehr offen ist bzw diese meist nicht nachvollziehen kann.
  19. Habe ich doch geschrieben. Ich wollte wissen, ob das so gang und gebe ist, da ich es nicht beurteilen kann, weil dies mein erstes Mal im HomeOffice war.
  20. Sehe ich auch so. Ein Kumpel von mir ist selbstständig und die hatten auch so eine Coding Nacht gemacht. Also Freitag nach Feierabend angefangen bis irgendwann in die Nacht bis man halt zu müde war und nach Hause wollte. Ich war auch eingeladen. Es war halt wirklich total locker. Man hat sich viel unterhalten, über Startups, die Technologien, hat ein bisschen programmiert. Aber es wurde auch immer mal auf YouTube ausgewichen, um irgendwelche lustigen Videos anzusehen wie von JomaTech oder auch irgendwelche neuen, coolen Games auf Steam. Also es gab schon einige Ablenkungen und man hatte nicht wirklich ein Ziel, sondern wollte einfach eine gute Zeit zusammen verbringen. Ich fand es super, obwohl ich gar nichts mit dem Unternehmen meines Kumpels zu tun habe und als wir gecodet haben, habe ich auch einfach in der Zeit an was eigenem entwickelt. So waren unsere LAN-Partys schon als wir noch Teens waren. Das von meinem Ex-Chef hatte aber wirklich etwas von unbezahlter Mehrarbeit im Kleid einer "LAN-Party".
  21. Ja, also die Entwickler sollten halt immer von 9 bis 18 Uhr da sein. Ausnahme sind am nachfolgenden Tag eines Releases. Da ist dann einer schon um 8 da und geht eine Stunde früher, weil die anderen Kollegen, u.a. der Support, um 8 anfängt. Naja, die Kontrolle rührte wohl daher, dass der Chef gemeint hatte, dass wir wohl im HO zu wenig schaffen würden. Ich weiß nicht, wie er da genau drauf kam, vielleicht hat er einfach die Jira Issue Zeiten ausgewertet, wobei die halt nicht immer der tatsächlichen Zeiten entsprachen oder der Chef meinte halt, dass Aufgabe X viel schneller hätte erledigt werden müssen. Das führte dann dazu, dass wir im Morgenmeeting sagen sollten, welche Aufgaben wir machen wollten und der Chef dann das okay zu der Aufgabe gegeben hat oder nicht. Auch sollten wir dann ausführen, wie wir eine Aufgabe ausführen wollten. War es okay, dann hat er das abgenickt, war es nicht okay, dann hat er sich darüber aufgeregt, wieso man nicht auf die Lösung kommt. Seitdem gab es immer den geflügelten Satz "Das musst du doch verstehen", den der Chef oft gesagt hat. Ich bin auch gar nicht mehr bei dem Chef angestellt. Als ich länger krank war, wurde mir gekündigt. Zuvor gab es noch den Kommentar "Wieso machst du krank, du hattest doch erst Urlaub". Schade, die sonstigen Kollegen waren echt nett und mit einer Kollegin habe ich mich super verstanden und mich oft in den Pausen unterhalten. Das fehlt mir schon.
  22. Hey Leute, mich würde mal interessieren, wie bei euch im HomeOffice darauf geachtet wurde, ob ihr eure Arbeit auch erledigt habt. In anderen Threads hat man ja schon gelesen, dass einige Chefs gar nichts von HomeOffice halten. Bei meinem einen Arbeitgeber war das auch so (besagter Chef aus meinem letzten Thread). Das hat dann dazu geführt, dass wir jeden morgen ein virtuelles Meeting hatten und berichten mussten, welche Aufgaben wir für den Tag anpeilen. Gegen Feierabend kam dann das Tagesabschluss-Meeting, wo wir berichten sollten, ob wir unser Pensum geschafft haben. Der Chef überprüfte das dann auch anhand der Commits oder Jira Issues. Mir kam das immer etwas nervig vor, weil dafür einfach imo zu viel Zeit verschwendet wurde und man oft auch nicht alles schaffte, weil wichtige Bugfixes dazwischen kamen, die von den Users gemeldet wurden. Ausserdem sollten wir halt auch angeben, wie viele Stunden vom Tag für welche Aufgabe anfallen werden und es kam dann halt schon vor, dass man sich da gut verschätzt hat, was natürlich für Unwillen beim Chef gesorgt hat. Jedenfalls, so ein Meeting kann man ja vllt am Anfang der Woche machen, aber jeden Tag im Prinzip zwei Meetings abhalten fand ich irgendwie zu übertrieben. Da würde es mich mal interessieren, wie es bei euch so ist. Interessant vor allem bei Junior-Entwicklern, denn ich denke mal, dass das bei Seniors eher nicht gemacht wird (aber Input ist natürlich von jedem Willkommen ). Naja, vielleicht sehe ich das halt auch falsch und sowas ist gang und gebe, kann ich halt nicht beurteilen, weil das damals das erste Mal HomeOffice war. Mal schauen, wie es bei einem neuen Arbeitgeber wird.
  23. Ja, im Prinzip sind das ja Tätigkeiten, die wir sowieso schon machen, naja bis auf das Überdenken der GUI, aber das war sowieso nicht hoch priorisiert. Aber danke für euer aller Input. Ich hatte seinen Vorschlag auch nicht so positiv aufgenommen. Wäre es mein Unternehmen, sähe das schon wieder anders aus, aber so als Arbeitnehmer möchte ich dann am Wochenende doch lieber etwas eigenes unternehmen. Der Chef war halt einer von der Sorte, der halt auch nie Urlaub nehmen wollte (obwohl Frau und Kinder) und halt am liebsten im Büro war.
  24. Hey Leute, bei meinem alten Arbeitgeber (kleiner Betrieb, 10 Angestellte) kam vom Chef folgende Idee: Ein Wochenende eine Art "LAN-Party". Das heißt, dass man das Wochenende zusammen bei Pizza und Bier im Büro verbringt, um ein paar Features der internen App zu pushen, Brainstorming zu machen, wie die App umgestaltet werden kann (GUI Design war schon recht 2000er) und evtl Pair Programming und Code Refactoring. Das ganze wäre so eine Art "Freizeit-Event" mit Spaßfaktor, jedenfalls hatte der Chef es so vermittelt. Es sah also schon so aus, als ob das nicht bezahlt bzw mit dem Gehalt abgegolten wäre. Dazu muss man sagen, dass der Chef einen sehr großen Enthusiasmus für sein Unternehmen und seine Software hatte (was verständlich ist, da es ja sein "Baby" ist - geht mir mit meinen eigenen Projekten ja nicht anders) und diesen Enthusiasmus auch so von seinen Mitarbeitern gefordert hat. Hättet ihr unter den Konditionen teilgenommen? Hättet ihr gesagt "nur gegen Vergütung"? Kann man das rechtlich eigentlich einfach machen, wenn dazu nichts im Arbeitsvertrag steht? Freue mich auf euren Input!
  25. Hatte ich auch bei Facebook. Obwohl ich die Bestätigung durchführte, kam es wieder. Hab dann eine Zeit lang nicht mehr geschaut und als ich mal wieder reinschaute, stand, dass sie meinen Account gesperrt hatten, weil ich ihrer Aufforderung nicht nachkam. Und wenn man über die Frist ist, bleibt der Account dauerhaft gesperrt... Naja, typisch für solche Unternehmen. Die meinen halt einfach, dass sie sich alles erlauben können. Und auf ein paar mehr oder weniger Nutzer sch***** die dann eben, solange weiter der Geldsegen regnet.

Fachinformatiker.de, 2021 by SE Internet Services

fidelogo_small.png

Schicke uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App

Download on the App Store
Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder sende eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung