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Fernstudent

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  1. In meinem Bekannten- und Freundeskreis gibt es acht Lehrer. 2x Gymnasium, 1x Grundschule, 1x Hauptschule, 4x Förderschule (vor allem letztere verdienen meinen Respekt). Der Tenor ist überall der gleiche: In den ersten zwei bis drei Jahren muss man natürlich etwas mehr leisten aber anschließend wird es, bis auf wenige Spitzen, ruhiger. Anfangs arbeitet man vielleicht noch komplett die Ferien durch aber das nimmt auch ab. Später korrigiert man nur noch die Klassenarbeiten (Pech für den Deutschlehrer, Glück für Musiklehrer & Co - trotz Ausgleich!) und investiert vielleicht ein bis zwei Tage während den kurzen Ferien in Vorbereitungen. Alle sind unterm Strich mit dem Job zufrieden. Das liegt wohl daran, dass in unserer Region Lehrer gesucht sind, sechs Lehrer in eher kleineren Städten unterrichten und alle verbeamtet sind. Das lange Studium hat sich für jeden gelohnt. Um auf das Nettogehalt eines verbeamteten Lehrers im ersten Schuljahr in unserer Region zu kommen, müsste ich als normaler Arbeitnehmer rund 65.000,00 Euro brutto pro Jahr verdienen. 65k sind schon eine Hausnummer. Dazu noch unkündbar sein, lange Ferien, ... Auf das Berufsbild "Fachinformatiker" gemünzt: Für 65k sind hier im Forum sicherlich viele bereit, pro Woche auch mal ein paar Stunden mehr ohne Ausgleich zu arbeiten. Pro Jahr gibt es dafür zwei bis drei größere Projekte über ein bis zwei Wochen wo eben pro Woche 60 bis 70 Stunden - ohne Ausgleich - gearbeitet wird. Dafür erhält man sechs weitere Wochen, die man zu Hause verbringen darf und hier drei bis vier Stunden Remote pro Tag Logdateien oder Code prüfen und dokumentieren muss. Für mich persönlich wäre ein Lehrerberuf zwar auch nicht das richtige aber viele vergessen den üppigen, finanziellen Ausgleich, wenn sie von der Arbeitsbelastung sprechen. Dies ist zumindest in unserer Region so. Es steht natürlich jedem frei, in ein anderes Bundesland zu ziehen um dort zu arbeiten - auch wenn sich dies beim Lehrerberuf schwieriger (aber nicht unmöglich) gestaltet. Mein Beitrag ist zwar vermutlich für niemand, der hier mitliest, hilfreich aber das musste ich einfach mal loswerden ;-) Das kannst nur du beurteilen, ob die momentanen Jobangebote in deiner Heimatregion für Fachinformatiker bzw. für studierte (Wirtschafts-)Informatiker gut sind. Was bringt es dir, wenn ich dir vom Lehrermangel in meiner Region erzähle, du aber ganz andere Erfahrungen in deiner Region machst? Zukunftssicher ist das Berufsbild des Fachinformatikers auf jeden Fall. Trotzdem gibt einen kleineren Teil von Fachinformatiker, die sich von Zeitarbeitsfirma zu Zeitarbeitsfirma hangeln, deren Jobs durch Outsourcing wegrationalisiert wurden oder sehr schlecht bezahlt werden. Tipp: Schreibe einfach ein paar Firmen an und frage, ob du mal für ein bis zwei Tage ein "Praktikum" absolvieren kannst. Ich empfehle dir immer noch ein duales Studium. Auch hierfür gibt es Infotage oder ähnliches.
  2. Oder die Akzeptanz dieser Weiterbildung in der Wirtschaft? Tipp: Schau dir ein akademisches Fernstudium an.
  3. Wenn du den Lehrerberuf kategorisch ausschließt und die ganzen Vorteile nicht nutzen möchtest bzw. die Nachteile für dich überwiegen sowie du nicht umziehen willst, solltest du dir neben einer Ausbildung zum Fachinformatiker noch weitere mögliche Berufsbilder suchen. Als Fachinformatiker musst du dich in der Regel für das Thema interessieren und bereit sein, dich ständig weiterzuentwickeln. Wenn du schon von vornherein schreibst, dass du kein Nerd bist und einen lockeren Job haben möchtest, würde ich mir eher einen Job als Sachbearbeiter suchen. Man muss kein Nerd sein und lockere Jobs gibt es in der IT auch aber gerade was und wie du schreibst lässt mich an deiner Motivation zweifeln. Es gibt viele interessante Sachbearbeiterjobs in den verschiedensten Bereichen. Von der reinen Ausbildung rate ich dir jedoch ab. Wenn du dich schon durch ein Studium gekämpft hast, würde ich nun ein duales Studium absolvieren.
  4. Ein abgeschlossenes Studium ist eine gute Eintrittskarte und befähigt dich zusätzlich zu weiteren Aufgaben. Wenn eine mit 50k dotierte Adminstelle zu vergeben ist und die Bewerber bis auf die Erstausbildung recht ähnliche Qualifikationen mitbringen, würde sich der Personaler sicherlich für den Akademiker entscheiden (3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre Praxis vs. 3 Jahre Studium + 3 Jahre Praxis). Mit einem nebenberuflichen Fernstudium, sofern gewünscht, könntest du natürlich konkurrieren (3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre Praxis mit 3 Jahre Fernstudium).
  5. Ich arbeitete in einem kleineren Unternehmen und war für die Installation von Serversystemen plus Anbindung PCs / Drucker / ... ans ERP-System bei unseren Kunden verantwortlich. Dann wurde ein Uniabsolvent eingestellt, der viel weniger zum Unternehmenserfolg beitrug als ich aber trotzdem viel mehr verdiente - auch wenn er in einem anderen Bereich arbeitete. Was macht man da? 1. Trübsal blasen? 2. Neid dem neuen Kollegen entgegenbringen? 3. In einem Forum sein Leid klagen? Ich entschied mich für 4. und schrieb mich für den Studiengang zum Dipl. Wirtschaftsinformatiker (FH) an einer Fernhochschule ein. Im Nachhinein eine meiner besten Entscheidungen in meinem Leben. Es ist nun mal so, dass spätestens in drei Jahren eine Masse an Hochschulabsolventen in den Markt drängen. Doppeltes Abiturjahr, Wegfall Bundeswehr / Zivildienst. An Fernhochschulen sowie eine bekannte FernUni sind so viele Fernstudenten wie nie eingeschrieben. Weiterhin kommt noch der ein oder andere Akademiker aus dem Ausland nach Deutschland. Zusätzlich schult das Arbeitsamt immer noch kräftig zum Fachinformatiker um. Die Lage wird also nicht besser, da hilft jammern nichts.
  6. In der Theorie gebe ich dir zu 100% recht. In der Praxis erinnere ich mich an meine Berufsschulklasse. Mindestens 80% würden nicht durchhalten und spätestens nach zwei Monaten aufgeben, auch wenn nach den drei bis fünf Jahren 50% Gehaltssteigerung winkt. Die Betonung liegt auf _kann_. Man kann genau so viel verdienen oder mehr verdienen aber alle Statistiken (u.a. hier im Forum) sprechen für ein höheres Gehalt des Akademikers. Teilweise sind die Jobs klar anspruchsvoller aber selbst bei normalen Jobs wie Netzwerk- oder Windowsadmin bekommt in aller Regel der Akademiker mehr Gehalt als sein Kollege, der das gleiche Aufgabengebiet und in etwa das gleiche Spezialwissen besitzt.
  7. Die Studiengebühren kannst du bei deiner Steuererklärung angeben, sämtliche Nebenkosten (z.B. neues Notebook, Internetanschluss, Anfahrtskosten, Übernachtung, ...) kannst du auch, zumindest teilweise, geltend machen. Im Nachhinein amortisiert sich in der Regel der investierte Betrag recht schnell. Selbst wenn du "nur" von E8 auf E9 kommst, rechnet sich das Studium. Der akademische Grad bleibt dir für ein Leben lang, während ein Microsoft Zertifikat in recht kurzer Zeit wieder überholt ist. Außerdem vermittelt dir ein Fernstudium neben dem Wissen auch weitere Fähigkeiten. Bei einem höheren Gehalt sind nicht unbedingt Überstunden Pflicht. Es ist nun mal so, dass ein normaler Uniabgänger Qualifikationen besitzt, über welche ein normaler Hochschulabsolvent nicht verfügt. Der normale Hochschulabsolvent verfügt über Qualifikationen, die jemand mit einer normalen Berufsausbildung nicht besitzt. In meiner Firma merke ich den Unterschied zwischen einem Hochschulabsolventen und jemand mit einer Berufsausbildung. Einen Drucker können beide installieren aber beispielsweise beim Thema Projektmanagement sind selbst bei kleineren Projekten in aller Regel die Akademiker deutlich besser. Oder wenn es um die Strukturierung eines Problems geht, Selbstorganisation, ... Ich merke die akademische Ausbildung auch bei mir. Mich befähigt mein Fernstudium für Tätigkeiten, zu denen ich zuvor als "nur" Fachinformatiker schlichtweg nicht wie in der jetzigen Form fähig gewesen wäre.
  8. Wir bekommen jedes Buch, welches wir benötigen. Vereinzelt kaufe ich mir auch ein Buch selbst. Der Abteilungsleiter freut sich - in erster Linie aber nicht wegen den paar gesparten Euro sondern eher, weil man den Bestellprozess vermeiden kann.
  9. Die FernUni Hagen ist mathematisch auf jeden Fall anspruchsvoller, theorielastiger, bekannt und anerkannt. Vor meiner Entscheidung, die nach langer Recherche zu Gunsten einer privaten Hochschule gefallen ist, traute ich mir ein Studium an der FernUni Hagen nicht zu. Zu mathematisch, zu theoretisch, zu wenig Motivation mich da durchzubeißen. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass die FernUni zwar anspruchsvoller ist aber ein Studium dort trotzdem gut gemeistert werden kann - mehr Zeiteinsatz vorausgesetzt. Bei vielen Klausuren der FernUni kommt mir der Stoff doch recht bekannt vor, die Grundlagen sind also überall gleich. Das ist zumindest beim WiWi und WInf Bachelor so. Der reine Studiengang Informatik ist deutlich anspruchsvoller.
  10. Vor einigen Jahren stand ich vor den gleichen Fragen wie du. Der Betriebswirt VWA, Staatlich geprüfter Betriebswirt (über SGD), ein paar Zertifikate (MCSE + CISCO) oder eben ein Hochschulstudium (Bachelor oder Diplom (FH)) standen zur Auswahl. Heute könnte ich noch den OP wählen. Im Nachhinein bin ich froh, mich für ein akademisches Fernstudium entschieden zu haben. Mir ist niemand bekannt, der sein Studium (egal ob Präsenz- oder Fernstudium) bereut. Aber ich lernte doch einige kennen, welche nach einem Betriebswirt VWA, Staatlichen geprüfter Betriebswirt oder dem OP nun ein akademisches Fernstudium dranhängen, weil die Weiterbildung zuvor nicht zum gewünschten Ziel führte. Ein Job mit mehr Gehalt und mehr Verantwortung? Ein Hochschulabschluss ist immer noch die beste Eintrittskarte hierfür. Oft bekommt auch ein Akademiker bei gleicher Tätigkeit mehr als sein Kollege ohne Hochschulabschluss.
  11. Der SGI entspricht laut DQR einem Bachelor aber trotzdem wird er von der Wirtschaft nicht als solchen gewertet. Bevor du vier Jahre eine solche Weiterbildung investierst, würde ich die vier Jahre lieber in ein akademisches Fernstudium stecken. Ob das für dich möglich ist (hochschulrechtlich), kannst du selbst herausfinden. An deiner Stelle würde ich während der Ausbildung nicht zweigleisig fahren sondern mich zu 100% auf einen guten Ausbildungsabschluss konzentrieren. Wenn du deine Freizeit nutzen möchtest, kannst du immer noch nebenher ein paar Herstellerzertifikate ablegen oder Einzelmodule eines Hochschulstudiums belegen.
  12. Ich unterstelle den Personalern einfach eine gute Vorbereitung auf dein Vorstellungsgespräch. Ein Personaler kann nicht alle Weiterbildungen kennen, geschweige denn jede mögliche Vertiefungsrichtung oder kennt gar die vermittelten Inhalte. Wenn sich irgendein Absolvent bewirbt, bereitet sich der Personaler auf das Gespräch vor und fragt im Vorstellungsgespräch nach, warum man gerade diesen Abschluss gewählt hat und keinen anderen bzw. man fragt nach, warum der Absolvent sich für die Schwerpunkte X, Y, Z entschieden hat und nicht für A, B, C. Ohne sich zuvor über die Weiterbildung / Hochschule informiert zu haben kann der Personaler die Fragen nicht stellen. Generell ist die Frage nach den Vertiefungsschwerpunkten ein nettes Thema um ins Gespräch zu kommen.
  13. Das ist nichts neues. Ich würde an deiner Stelle auch keine Experimente mit der VWA oder einer IHK Akademie machen sondern auf ein solides akademisches Fernstudium setzen.
  14. Vielleicht fehlt folgende Info: Ich könnte mich mit dem WiWi-Master beruflich im Konzern verändern. Wie schon geschrieben passen die Module des WiWi-Master sehr gut um diese berufliche Veränderung zu erreichen.

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