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SebastianB.

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  1. Ich denke mal der TE wird sich hier nochmal melden nach einem Anruf bei der IHK. Dann wissen wir alle mehr. Ich fände es ziemlich krass, wenn ein Azubi der gemobbt wird die Ausbildung aufgeben müsste um aus seinem Leiden befreit werden zu können. Da wird es sicher Ausnahmeregelungen geben, für solche Fälle. Das sollte sich wie nicht zureichende Ausbildung verhalten, da sollte man ja auch wechseln dürfen... Dieser Fall hier ist natürlich was anderes, da ists ja eher sowas wie "Augen auf VORM Autokauf!". Da kann man dann auch keine Regel für biegen. @Lukas98: Teilst du uns mal mit was die IHK dazu sagt? In der Probezeit sollte es eig. kein Problem sein.
  2. Also die Probezeit gilt für beide Seiten. Sowohl der Betrieb als auch der Azubi haben das Recht zu kündigen. Nach der Probezeit ist der Azubi besonders geschützt, aber dennoch nicht unkündbar (fristlos geht immer). Der Azubi hingegen darf auch nach der Probezeit kündigen, die Fristen bzw. Gründe sind mir nicht bekannt, sollten aber nicht anders (zumindest die Gründe) als beim normalen Arbeitnehmer sein. Die IHK hilft da sicher weiter, wir sind hier ja keine Profis, wir können nur die Richtung weißen. Ich wüsste allerdings nicht, wieso er nicht im gleichen Ausbildungsberuf weiterlernen darf. Das war glaube ich nur für nach der Probezeit und unter besonderem Einfluss. Kann mich aber irren. Ein Anruf kostet jedoch nichts und ist sowieso nötig. Ich würde mir aber gut überlegen, nur wegen der Technologie zu wechseln. Du willst ja dort deine Ausbildung machen und nicht die nächsten 20 Jahre bleiben. Was ist wenn die kommende Firma zwar die Technologien liefert, aber die Kollegen Gülle sind? Gute Kollegen findet man nicht überall. Manchmal ist durchhalten auch eine Strategie, insbesondere wenns nur 3 Jahre sind.
  3. Das erste stimmt so nicht, da: Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis jederzeit ohne Einhalten einer Kündigungsfrist gekündigt werden (§ 22 Berufsbildungsgesetz). Das zweite hingegen ist durchaus sinnvoll!!!
  4. Wäre es nicht eine Möglichkeit, nach einigen Wochen gemeinsam mit den Kollegen eine Versionskontrolle einzuführen? Git / SVN kann ohne große Kenntnisse von jedem eingeführt werden. Als Ausbilder würde ich das als super Einsatz für die Firma sehen. Systemverbesserungen bleiben oft hinten an, wenns nur um Features geht. Wenn die Kollegen so nett sind wie du sagst, wird dir ja keiner den Kopf abreisen wenn du das mal freundlich und passend anbringst. Das Thema langfristige Wettbewerbsfähigkeit durch Clean Code wird immer wichtiger, auch in Nischen. Du solltest jetzt nicht unbedingt sofort alles ändern wollen, immerhin bist du gerade mal zwei Wochen da, aber Ordner auf einem FTP wird kein Entwickler gut finden können, also solltest du da einige Verbündete finden. Ist vielleicht auch eine Option, falls es mit einem Wechsel nicht klappt.
  5. Auch wenn ich genau das immer wieder hier lese, sehe ich das anders. Vorbereitung zeigt auch Motivation und Spaß am Thema. Sowas zu zeigen ist in der Probezeit und darüber hinaus sicherlich keine falsche Entscheidung. Außerdem wirst du dein Leben lang immer wieder ohne betrieblichen Hintergrund lernen. Da kann man nicht früh genug mit anfangen. Ich fand damals die OpenBooks von Galileo nicht schlecht als Einstieg. Allerdings bin ich kein Kaufmann. Als Ausbilder kann ich dir aber ganz unabhängig sagen: Wenn ein Azubi schon ein paar Grundkenntnisse hat, hat mich das immer gefreut. Außerdem gibt dir das Sicherheit beim Start ins Berufsleben. Vielleicht bieten sich div. Office-Kurse an, damit da alles sattelfest ist? Ansonsten schadet es nicht, sich mal mit den Grundzügen des Computer-Systems vertraut zu machen. Einen guten Start ins Berufsleben!
  6. Je nach Tarif finde ich 40k als Einstieg für einen Bachelor mehr als fair. Da ist ja nunmal kaum Berufserfahrung vorhanden, das was an den meisten Unis gelehrt wird ist auch alles andere als "state of the art". Einem Azubi den ich übernehme würde ich mehr bezahlen als einem frischen Absolventen. Dennoch, achte lieber auf die Sprünge im Tarif als auf den Start. Es sei denn du planst nicht lange dort zu bleiben und es nur als Schritt ins Arbeitsleben zu sehen.
  7. Nur weil die breite Masse dem Standard folgt (und damit auch sicherer fährt) heißt es nicht, dass du das auch tun musst. Wenn du es als Produktschulung anlegst, wirst du jedoch auf böse Kritik stoßen, da dort vieles worauf eine jede IHK achtet, nicht eingebaut bekommen wirst. Z.B. sind wichtige Bestandteile einer Projektpräsentation das Umfeld, die Durchführung und das Fazit mit einem Ausblick. Das hat alles nichts in einer Produktschulung zu suchen. Gut gemeinter Rat? Denk um, lass das mit der Schulung und konzentriere dich aufs sichere Fahrwasser, dass abertausende von Azubis vor dir befahren haben. Und egal was die IHK-Vorzimmerdame dir sagt, hör auf die Leute, die im Ausschuss sitzen oder zumindest die, die schon mehr als einen Azubi durch die Abschlussprüfung gebracht haben ;). Viel Erfolg bei deiner Projektpräsentation!
  8. Ich kenne da "jemanden" der in einer ähnlichen Situation ist. Dieser jemand hat fast 9 Jahre in Unternehmen A gearbeitet, bis dieses nun verkauft wurde. Dort will dieser "jemand" nicht bleiben, weil er denkt, dass es sich nur um einen Wissenstransfer handelt, nachdem man dann freundlich rausgekehrt wird. Genau die gleichen Punkte stellt sich dieser "jemand" gerade auch, ganz neuer Job, mega Vergütung, coole Technologien, gigantischer Konzern.... Aber es ist immer die Angst dabei, zu scheitern, es nicht zu mögen, etc. Die Komfortzone verlässt man nicht gerne, dennoch hat sich dieser "jemand" dafür entschieden, den Sprung zu machen und was neuen zu probieren. Ganz eigensinnig hoffe ich, dieser "jemand" bereut es nicht, den Schritt zu machen, aber besser es zu wagen, als sich zu fragen, was wäre wenn. Es gibt immer jemanden der sagt. "Das war damals die beste Entscheidung zu gehen." oder den anderen, der sagt "Besser wäre ich nie gegangen.". Richtig oder falsch liegt da im Auge des Betrachters, nachher ist man immer schlauer. Zu deiner Situation: Mach es! Das ist ne Chance die sich nicht jedem auftut! Nimm das Ding mit, wenn es einfach gehalten ist, kannst du ja sogar der ganzen Geschichte deinen Stempel aufdrücken und super Arbeit nach deinen Wünschen abliefern. Eier zeigen, sagte dieser "jemand" sich selbst auch in dem Moment! Viel Erfolg!!! PS.: Bin schizophren ;-)
  9. Bei sowas bin ich ja immer dabei! Aber: Diesen Samstag bin ich leider schon auf einem Geburtstag Außerdem bowle ich sowas von erbärmlich, dass ich danach meinen Account hier löschen müsste, weils dann nur noch "Rinnen-Basti" oder "PudelB." wäre.
  10. Ich habe am Wochenende nun das MTB bestellt, nachdem ich mich bei Canyon im Showroom vermessen und beraten habe lassen. Nach einer Probefahrt war klar, dass ich mir das Grand Canyon AL 6.0 hole. https://www.canyon.com/mtb/grand-canyon/grand-canyon-al-6-0.html Ein Rennrad wird wahrscheinlich in 2-3 Monaten folgen Das mal um den Thread abzuschließen.
  11. Hallo Marius, ich bin jetzt im 4. Semester an der FOM im Studiengang Wirtschaftsinformatik. Ich Kann dir gerne mal ein paar Aufgaben im Bereich Mathematik zukommen lassen. Ein gesundes Fachabi reicht aber aus, um das Studium in diesem Bereich starten zu können. Generell ist es natürlich anstrengend, neben dem Job zu studieren. Nicht unbedingt weil man permanenten Lerndruck hat, sondern weil einem, je nach Modell, das Wochenende fehlt. Ich kann mich relativ gut organisieren, sodass ich quasi unter der Woche kaum Zeit für das Studium aufbringe, aber jeden Freitag-Abend und Samstags bis 15:30 Uhr in der Uni präsent zu sein, das koster enorm viel Zeit. Was ich unterschätzt habe, ist das Schlafdefizit, dass ich unter der Woche aufbaue und meist am Wochenende abgebaut habe. Wenn man aber Samstags in die Vorlesung muss, so hat man nur noch einen Tag zu Erholung, der dann meist fürs Lernen drauf geht. Überleg also auch, ob du deine Wochenenden (alternativ 3x Abends unter der Woche) opfern willst. Ich würde dir erfahrungsgemäß zum Abendmodell raten, was aber bei mir wegen der >50km Anfahrt nicht in Frage kommt. So hast du das heilige Wochenende noch! Zur fachlichen Tiefe: Die ist bei der FOM natürlich nicht so ausgeprägt, wie bei einer regulären Uni. Das finde ich aber nicht weiter schlimm, da Themengebiete nach dem Semester meist eh nicht mehr präsent sind, sondern nur die großen Gliederungen. Die sind bei der FOM defintiv gegeben. Ebenso merkt man, dass die FOM das Geld, welches eingenommen wird (360€ monatl. für WInfo) sehr gut investiert. Neueste Gerätschaften, sehr saubere Räume mit sehr guten (auch hier gibt es Ausnahmen, die sich aber nicht lange halten!) Dozenten. Deine Anliegen werden sowohl von der Beratung als auch von den Dozenten selbst ernst genommen und teilweise bereits in der nächsten Vorlesung umgesetzt. WInfo ist nicht so groß besetzt wie die meisten anderen Studiengänge. Wir sind 15 Mann, was quasi einer kleinen Klasse entspricht. Daher kann der Dozent wirklich gezielt auf uns eingehen und die Übungen selbst betreuen! Natürlich hat man auch mal Module wie Human Resources, wo dann 100 Studenten die Vorlesung hören. In der Regel hast du aber immer die gleichen 15 Papnasen neben dir sitzen, sodass sich ein Klassengefühl entwickelt! Im Großen und Ganzen bereue ich es nicht, das Studium begonnen zu haben. Natürlich bin ich froh, sobald es vorbei ist! Aber die Zeit ist defintiv nicht verschwendet und es gibt sehr viele lustige und lehrreiche Momente, die ich nicht aus meinem Leben streichen müssen möchte. Wenn du weitere Fragen hast, kannst du dich gerne per PN an mich wenden, insofern es eher privater Natur ist. Ansonsten antworte ich dir gerne hier. Gruß Sebastian
  12. Ihm fehlt einfach die Macht finde ich. Vor Vader hat jeder gezittert, weil der einfach so ultra badass war! Kylo wurde direkt im TFAW von Rey besiegt, Schusswunde hin oder her. Dann das Machtduell um das Lichtschwert, was ausgeglichen war. Wie soll man da noch mit den Helden mitfiebern, wenn doch eh (bis aufs Militär) alles ausgeglichen ist... Snoke war da echt noch eine Bereicherung, weil der ja auch so mächtig war, aber der ging ja schneller über den Jordan als die Rebellen auf der Tantive IV...
  13. Er meinte ja nur Mathe. Seltsamerweise kommt es in vielen Firmen nun wirklich nicht auf Mathe an. Klar, viele versprechen sich von guten Mathe-Noten ein besseres Logikverständnis, was auch nicht komplett aus der Zauberkiste geholt ist, dennoch ist der Mathematische Anteil (und das was man in der Realschule macht ist ja nur rechnen) einer FIAE-Ausbildung nahezu null. Beim FiSi behaupte ich mal das gleiche, wenn man vom Subnetting (wer macht das bitte noch selbst?) absieht, ist das andere nur Kosten- und Prozentrechnung. Du musst halt irgendwie "beweisen", dass die Note nicht deine wirkliche Leistung darstellt. Gibt es Referenzen, Projekte oder wie die von @ITCS Vereine, die dir als Indikator für dein IT-Verständnis hilfreich sein könnten? Ansonsten solltest du wirklich in Erwägung ziehen, den schulischen Weg (ITA) zu machen. Ein einfaches Fach-Abitur würde ich dir weniger empfehlen, wenn du sowieso planst, eine Ausbildung zu machen. Mach etwas, was dich von anderen Kandidaten abhebt und gleichzeitig auf die Ausbildung vorbereitet. Anderseits ist ein Fachabi nie schlecht, besonders weil auch die dich irgendwann fragen wirst, ob ein Studium nach der Ausbildung vielleicht interessant wäre. Von daher: Viel Erfolg bei der Entscheidung! Ich denke hier wurden dir ein paar gute Hilfen gegeben.
  14. Ich hatte wirklich 1 zu 1 die gleiche Situation! Ich habe mich ebenso wie du für den bisherigen AG entschieden und bereue die Entscheidung nicht. Sicherlich wirkt manchmal das Gras des Nachbarn grüner, aber am Ende des Tages zählt, ob man gut schlafen kann. Gut schlafen kann ich, wenn ich sowohl mit einem guten Gewissen, als auch mit Spaß und anspruchsvollen Aufgaben den Tag beenden konnte. Viel Erfolg bei der Umsetzung deiner neuen Aufgaben.

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