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D-eath

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  1. Damit hast du auch vollkommen Recht. Es ist allerdings, wie ich oben geschrieben habe, absolut irrelevant, ob du mit C# oder Java anfängst. Auch ohne Implementierung komplexer Logik müssen Grundlagen erst mal sitzen, da man ansonsten zum Frickler wird, dem der Blick fürs Wesentliche fehlt: wie erstelle ich Software auf möglichst sinnvolle Art und Weise, ohne am Schluß unwartbaren Code zu bekommen? Genau deswegen sollte man nicht nur Praxisprojekte umsetzen, um möglichst schnell Ergebnisse zu bekommen, sondern auch klein anfangen - und wie gesagt, Programmiersprache und Framework ist da irrelevant. Was die Vorteile davon betrifft, sich mit der Materie zu beschäftigen: um wachsen zu können, müssen Basics vorhanden sein. Basics heißt auch, Bucket Sort oder so mal selbst geschrieben und darüber nachgedacht zu haben. Oder ein Visitor Pattern zu entwickeln. Natürlich braucht das in der Praxis kein Mensch. Es hilft aber ungemein, es dennoch zu tun, da hier die Grenze zwischen Implementierern und Entwicklern gezogen wird. Meiner Ansicht nach ist es falsch, sich darauf zu versteifen, irgendetwas besonders gut und schnell zu können, statt sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Gerade in der Spieleentwicklung ist es relevant, algorithmisches Denken zu lernen. A* kann man so oder so implementieren. Hermite-Interpolation für Kamerafahrten? Alles toll, wenn man gelernt hat, selbstständig zu denken und nicht nur Tools anwendet. So baut man kein Wissen und Verständnis auf, man setzt nur zusammen. Auch mit Unity oder UE müssen gewisse Teile noch selbst gemacht werden. Was hilft es dir, wenn du mal Havok integrieren sollst (musst ja nicht dein Leben lang im selben Job bleiben) und nicht mal kapierst, warum deine Körper miteinander interagieren auf die Art und Weise, wie sie es tun oder du etwa Modifikationen vornehmen sollst? Von daher meine klare Meinung: erst mal anfangen, dann Ansprüche an Umgebungsparameter wie Programmiersprachen stellen.
  2. D-eath

    Brauche Rat: Motivationslos und depressiv

    Kein Arbeitgeber hat das Recht, dir aufgrund entschuldigtem Fehlen ein schlechtes Arbeitszeugnis zu schreiben. Das nur so nebenbei.
  3. Du wirst lachen, aber es gibt genug Leute, die das mit Erfolg tun. Auch SDL ist noch ordentlich verbreitet, vor allem in v2. Abgesehen davon, dass SFML eine ziemlich leistungsstarke Bibliothek ist, die unter anderem Vertex-Arrays von Haus auf bietet und somit die Grundlage für effizientes Vertex-Batching. @TE: ich glaube nicht, dass du die Ansprüche an eine gewisse Programmiersprache stellen solltest. Dein Ausbildungsziel sollte sein, selbstständig denken und Probleme lösen zu können und nicht Android-Apps schreiben zu können. Kannst du mit C# umgehen, kannst du auch lernen, wie die JVM funktioniert. Es ist egal, wie du deine Basis schaffst, hauptsache, du tust es. Da ich beispielsweise verstehe, wie eine GPU und die Rendering Pipeline funktioniert, was Buffer sind und mit C umgehen kann, kann ich meine Programme mit OpenCL beschleunigen und mein Render-Backend von OGL auf Vulkan umstellen. Dazu gehört aber, sich mit der Materie an sich zu beschäftigen, nicht nur, mich auf eine Programmiersprache zu fixieren. Akzeptiere also am Besten die Änderung und mach das Beste draus.
  4. Ich habe mir zwar nicht alles durchgelesen, kann dir aber ebenfalls nur empfehlen, dich in Richtung Elektro- und Informationstechnik umzuschauen. Mich selbst interessieren eingebettete Systeme und Kram wie Echtzeitsignalverarbeitung und so sehr. Natürlich wird man im Informatikstudium gewissermaßen darauf vorbereitet, sich entsprechende Kenntnisse anzueignen oder hat sogar gewisse Wahlpflichtfächer, aber eine wirkliche Vertiefung wirst du dann eher im Master finden - wenn überhaupt. So sind es nur Grundlagen, auch wenn das Studium vielleicht "Technische Informatik" heißt. Mir hatte es im Studium die technische Informatik angetan, leider fehlen mir nun die Vertiefungsmöglichkeiten, sodass das Interesse in die Freizeit ausweichen muss, die leider sehr spärlich vorhanden ist. Klappt zwar, aber ich wünschte ab und zu, ich hätte mich anders entschieden (entscheiden können). Also würde ich dir wie gesagt ein entsprechendes Studium empfehlen, da wirst du es sicherlich einfacher haben, in deinen gewünschten Bereich einzusteigen. Viel Erfolg!
  5. D-eath

    Mit Ausbildung in Firmen wie Bosch, Daimler etc?

    Vor allem ist es leider undankbar und erfordert hohe Schmerztoleranz, weil man vermutlich nie großartig aufsteigen wird und eine entsprechende Stellung beim Konzern hat. Solange man die Ausbildung noch frisch in der Tasche hat, würde ich die Chance nutzen und mich direkt um einen höheren Abschluß bemühen statt zu hoffen, dass es irgendwie mit dem Konzern klappt und später da noch ordentlich was zu reißen.
  6. D-eath

    Projektaufgabe - geeignet?

    Das, was du da oben beschreibst, liest sich so, als fügst du Spalten zu einer Tabelle hinzu, erstellst ein "Modul" für ein vorhandenes System bestehend aus einer Maske und speicherst anschließend Daten in einer Datenbank. Wo sind die kaufmännischen Entscheidungen? Was ist der Grund für das Projekt? Was sind die genauen Anforderungen? Welche Komplexität hat diese Anwendung? Du schreibst nur von "Komplexität". Sehr komplex kann auch das Verdrahten von 1000 Feldern sein, die miteinander interagieren. Was genau tust du da eigentlich? Um beurteilen zu können, ob das Projekt geeignet ist, musst du schon ein bisschen mehr Details rausrücken. Deinen Text oben habe ich verstanden. Eine Oberfläche zu entwickeln für ein bestehendes Tool kann einen solchen oder enen solchen Umfang haben. Was ist das für ein Tool? Worum geht es da?
  7. D-eath

    Projektaufgabe - geeignet?

    Aus dieser Beschreibung und den Aufgaben kann man immer noch nicht wirklich beurteilen, welche Tiefe deine Aufgaben haben. Kannst du das noch näher ausführen? Umschreiben eines bestehenden Codes und Persistenz ist jetzt nicht wirklich aussagekräftig.
  8. D-eath

    Quereinstieg oder Ausbildung?

    Ich stimme meinen Vorgängern zu: mache die Ausbildung. Abgesehen davon, dass du noch jung bist, hast du tatsächlich keine wirkliche Erfahrung vorzuweisen und abgesehen davon gehört zu den Inhaltne der Ausbildung noch ein bisschen mehr als Software-Entwicklung, das sicherlich niemandem schaden kann. Ich kenne Quereinsteiger in der IT und muss dazu sagen, dass bei manchen auch Ihre 20 Jahre Vor-sich-hin-Frickeln nicht vergleichbar sind mit jemandem, der seinen Beruf tatsächlich gelernt hat und einen entsprechenden Mentor hatte. Schaden würden dir fundamentale Kenntnisse nicht, auch wenn du dich sicherlich an manchen Stellen langweilen könntest, aber aktuell bist du meiner Meinung nach nicht so weit, direkt die große Karriere zu starten. Fang erst mal an.
  9. D-eath

    Erklärungen in der Projektdokumentation

    Ich würde es in den Anhang packen, ja. Ggf. in dein Glossar.
  10. D-eath

    Erklärungen in der Projektdokumentation

    Wenn du es im Detail erklären kannst, falls dich jemand fragt und es für das Verständnis relevant ist, dann nimm es mit rein. Ansonsten lass es raus. Deine Projektdokumentation soll nicht für Programmierer ausgelegt sein.
  11. D-eath

    Bachelor Informatik Fernuni Hagen oder WBH?

    Habe an der Fernuni Informatik studiert. Wenn du dich gerne ausgiebig mit Theorie und weniger mit angewandten Themen beschäftigst, ist es das richtige: es ist halt eine Uni. Abgesehen davon muss man anfangs ziemlich frustrationstolerant sein. Nach der ersten Mathe-Klausur geht es dann aber. Versprochen.
  12. Als ich deinen Post gelesen hatte, habe ich mir als erstes gedacht, dass du, wenn das alles so stimmt, deinen Job hinwerfen solltest und dich als Freiberufler um eigene Projekte bemühen solltest. Habe mich auch nebenbei selbstständig gemacht und das bringt mir aktuell einen sehr guten Nebenverdienst ein, sogar so gut, dass ich mir vorstelle, demnächst davon leben zu können. Überarbeiten tue ich mich dabei auch nicht und es macht noch mehr Spaß als angestellt zu sein, da ich wesentlich produktiver arbeiten kann und mehr Handlungsfreiraum habe. Aber mal so nebenbei: solange nichts vertraglich festgelegt ist und du deiner Meinung nach nicht ausreichend entlohnt wirst für deine Tätigkeiten, steht es dir frei, diese Arbeiten auch nicht auszuführen. Wenn das aber schon so ist, dann hast du halt Pech gehabt. 😕
  13. Klingt aber, als erwartet unser TE genau das, Scherzkeks.
  14. Ja. Habe ich. Darum die Aussage "um wirklich (!) etwas von dem Thema zu verstehen". Reiner Tensorflow-Monkey zu werden ist halt etwas anderes als sich ernsthaft mit AI / ML zu beschäftigen - das ist meiner Meinung nach reine Zeitvergeudung, da es sich anfangs vielleicht auszahlt, beim Aufstieg aber eher behindert, da es leider genug starke Konkurrenz gibt, die Erfahrung haben, neue Ideen und Verfahren herleiten zu können. Fundament des Themas ist nun mal Mathematik, die man sich nicht mal eben nebenbei beibringt. Bei einem Thema, das auf mathematischer Theorie beruht, darauf zu setzen, sich das schon irgendwie beizubringen und damit erfolgreich zu werden, ohne von der Materie etwas zu verstehen, ist leider recht halbgar. Die Voraussetzungen sind also nicht unberechtigt. Die von mir genannten Ideen haben auch nicht zwingend was mit Grundlagenforschung zu tun, sondern damit, dass es wichtig ist, eine Basis zu haben, auf der man aufbauen kann. Das funktioniert vielleicht beim reinen Entwickeln, aber nicht bei so etwas. Als kleine Analogie wird auch für Software-Architekten oft ein Studium verlangt. Warum? Weil man dort vertiefte theoretische Kenntnisse erlangt, die man im Entwickleralltag nicht bekommt und die für Entscheidungen sicherlich genauso relevant sind wie die Praxis. Abgesehen steht im Beitrag des TE nichts von Business Intelligence etc.
  15. D-eath

    Fachgespräch Ticketsystem

    Richtig. Aber auch Fragen wie "Wofür steht die Abkürzung ITIL?" sollte man beantworten können. Ich habe schon selbst erlebt, dass Leute mit Abkürzungen um sich geworfen haben und dann nicht mal wussten, wofür ebendiese stehen.

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