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  1. Gemüsesaft

    Umschulung zum FISI ab 02/19

    Hallo zusammen, Gemüsesaft grüßt Community 🙂 Ich habe folgendes Anliegen: Hatte Anfang der Woche den Test beim Berufspsychologischen Dienst der Arbeitsagentur bzgl Umschulung zum FISI. Habe den Test mit Bravour bestanden, so dass ich das mündliche Okay hinterher noch am selben Termin bereits zugesagt bekommen habe. Die überbetriebliche Umschulung wird vermutlich im Februar beginnen. Ich bin nicht mal ansatzweise ein Nerd, bin seit 2000 täglich im Internet unterwegs (Foren, Social Media etc), bin also ein gewöhnlicher Durchschnittsuser, ziemlich unspektakulär alles in allem. Ich bin internetaffin wie ich mit der Zeit festgestellt habe, und in den letzten Jahren hat sich diese meine Affinität zum großen Interesse an der Informatik hin entwickelt, woraufhin ich mich im WS17/18 an der hiesigen Hochschule im Studiengang Bachelor Informatik eingeschrieben habe. War leider nur ein kurzes Gastspiel, habe schon im November erkannt, dass ich's finanziell nicht packen werde. Wegen gesundheitlichen (psychischen) Gründen kann ich den Beruf, in dem ich jahrelang tätig war (Vertrieb in allen seinen Abarten) nicht mehr ausüben, so dass jetzt also eine Umschulung FISI ansteht. Bin übrigens zarte 40. Meine Frage an Euch wäre; wozu würdet ihr mir raten in der Zeit bis Februar bzgl Vorbereitung? Vielen Dank und viele Grüße, -Gemüsesaft-
  2. Basti12

    Hat ein Umschüler Zukunft?

    Guten Tag, ich bin 32 Jahre alt und gelernter Koch. Da ich an MS erkrankt bin, bekomme ich eine Umschulung von der Arge bezahlt. Ich bin mir nicht sicher , ob ich wirklich in die IT Richtung gehe sollte (Fachinformatiker/ Informatikkaufmann). Hat jemand Erfahrungen mit Umschülern? Hat man eine Chance als Umschüler ernst genommen zu werden und Arbeit zu finden? Bitte nur ehrliche Aussagen, da ich mir keine Illusionen ausmale. Viele Grüße aus Hamburg!
  3. Guten Morgen, Ich suche für Februar 2019 Praktikumsbetriebe für meine überbetriebliche Umschulung zum AE. Besonders das Anschreiben fällt mir gerade etwas schwer, da ich nicht genau weis welche Informationen wie ausführlich reingehören. Normalerweise erfolgt mein Erstkontakt telefonisch, sodass ich bereits ein par Infos zu den Rahmenbedingungen vermitteln kann. Wir haben von unserem Anbieter ein Infoblatt bekommen, damit wir es an die Bewerbungen anhängen können. Da 100 Augen mehr sehen wie 2 würde ich mich über euer Feedback sehr freuen! Zur vervollständigung hänge ich noch meinen formellen Lebenslauf und meinen Xing-Steckbrief an. Besonders da würde mich interesieren, ob letzterer bei "kreativen" Betrieben (hab z.B. ein Start-Up im Bereich Smart-Grid im Visier) den Lebenslauf ersetzen könnte. Die Faltstriche habe ich aus dem Anschreiben bereits entfernt😓 Xing.pdf Anschreiben.pdf Lebenslauf.pdf
  4. Hallo Zusammen, Mich würde eure Meinung interessieren zum Thema Umschulung oder Weiterbildung. Zur Situation: Ich bin 31 Jahre alt und bin ausgebildeter FISI seit 2011 und habe auch in diesem Beruf gearbeitet. ein Interesse galt aber sowohl schon in der Ausbildung und auch danach sehr der Programmierung. Vor meiner Ausbildung war das für mich immer eher langweilige und mühselige "Tastenklimperei" die mich, so auf mich allein gestellt, eher wenig interessierte. Erst während der Ausbildung merkte ich dann das mir das eigentlich schon ziemlich Spaß macht. Ich konnte allerdings den Ausbildungsweg nicht einfach wechseln, da ich SaZ bei der Bundeswehr war/bin und ich bei meiner Verpflichtung zugewilligt hatte die Ausbildung zum FISI zu machen und später in diesem Beruf eingesetzt zu werden. Somit habe ich dann seit dem ein Server-Client Netz für den mobilen Einsatz zusammen mit anderen Admins eingerichtet/betreut. Während der letzten Jahre habe ich dann aber die Zeit und die Möglichkeit gefunden mehrere Lehrgänge im Bereich der Programmierung zu besuchen. Diese waren im Bereich Java und C++. Ich habe somit Grundkenntnisse in beiden Sprachen erworben. Ich habe nun ein Studium in Informatik angefangen und bin im 2. Semester. Ich habe allerdings schon zum Ende des Ersten Semesters feststellen müssen, dass ich nicht fürs Studium geschaffen bin oder einfach zu alt bin als dass ich mir den ganzen doch recht breit gefächerten Stoff einverleiben könnte. Es liegt wohl auch daran das ich mehr der "Unterrichts-" als der "Vorlesungstyp" bin. Ich befinde mich derzeit im so genannten vollzeit BFD* und habe nun quasi 1 Jahr schon mal verplempert 🙄 Ich habe noch insgesamt knappe 3 Jahre für Fort-/Weiterbildungen oder Umschulungen. Nun die Frage was zu tun ist... Sollte ich lieber mit einer Umschulung und danach, sofern noch Zeit vom BFD übrig ist, weitere Fortbildungen machen oder aber als FISI Lehrgänge im Bereich Programmierung Besuchen und mich später damit Bewerben? Hat vielleicht jemand Erfahrungen ob man als FISI auch als "vollwertiger" Programmierer anerkannt wird und auch auf dem Stellenmarkt eine Chance hat? Vielen Dank schon mal im Voraus für Antworten zum Thema. * vollzeit BFD bzw BFD: Als Soldat auf Zeit(SaZ) hat man am Ende seiner Dienstzeit und darüber hinaus Anspruch in Form von Zeit und Geld auf Weiter-/Fortbildungen, Umschulungen, etc. um den Wiedereinstieg in die zivilberufliche Arbeitswelt zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.
  5. Hackmack

    Bewerbung Kritik

    Hallo liebe Community, ich wäre über ehrliche Kritik sehr erfreut. Bevor das Ding raus geht, brauche ich eure Meinung. Mein Lebenslauf ist noch eine einzige Baustelle, daher erstmal hier nur mein Motivationsschreiben. Viel Spaß beim lesen und viiiielen Dank im Voraus. Schönen Abend wünscht euch aus München Hackmack BewerbungZumBewerten.pdf
  6. Hallo Zusammen, ich bin Umschüler und habe den 1 Jährigen theoretischen Teil hinter mir. Seit November befinde ich mich im Praktikum. Unser Unterricht war zwar vor Ort allerdings unsere Dozenten nicht (Tele learning am PC) - Die Qualität der Dozenten war ziemlich unterschiedlich. Aktiver Unterricht von 8-13 Uhr danach eigenständiges arbeiten. Ich hatte gute Noten und hab auch das meiste recht gut verstanden, allerdings fühle ich mich trotzdem null vorbereitet. Erstens haben wir nicht alle Bereiche und Themen durchgenommen die an den Prüfungen drankommen können, zweitens gab es keinen roten Faden, was genau nun alles Prüfungsrelevant ist, oft wurde abgeschweift oder so viel Information einfach runtergeleihert das es niemals alles im Kopf bleiben kann. Die Bücher die wir bekommen haben sind auch bestenfalls durchschnittlich. Ich hab jetzt ja noch ein gutes Jahr Zeit mich selber vorzubereiten auf die Prüfung, und mein Praktikumsbetrieb räumt mir auch die Zeit ein neben meinen Aufgaben mir auch Zeit zum studieren zu nehmen. Ich bin mir nur nicht sicher wo anzufangen. Woher weiss ich denn was genau alles wirlich relevant ist bei der Prüfung? Freue mich über Erfahrungen, Tipps, Anlaufstellen etc. Danke! Stuttgart, Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung.
  7. Hallo, ich möchte eine Umschulung zum Fachinformatiker – Systemintegration machen. Bei einigen Bildungsträgern war ich schon und habe mich nun für einen entschieden, nun wird vorab ein bestandener Vortest verlangt den ich Anfang November dort über einige Stunden machen soll. Eine bestandene psychologische Begutachtung (u.a. Intelligenz Test) vom Arbeitsamt habe ich schon hinter mir, die dortige Psychologin sagte mir das der Test beim Bildungsträger zwar leichter ist, nichtsdestotrotz will ich natürlich auch dafür lernen und wollte euch fragen ob ihr mir einige Übungsaufgaben oder vllt sogar einen ganzen Test geben könntet ? MfG, Jobser
  8. Hi, Ich bin gerade in der Beantragung einer Umschulung zum FiAe. Mit nun 45 Jahren Lebenserfahrung komme ich bei den örtlichen Ausbildungsbetrieben leider nicht für eine reguläre Ausbildung in Betracht und mit einer 6 Köpfigen Familie, bestehend aus 3 Trennungskindern und Patchwork-Ergänzung ist ein Ortswechsel derzeit nicht machbar. Kurz zum Werdegang: Abitur, USA Auslandsjahr, Fotografenausbildung, Handwerksmeister, Selbständigkeit, Schiffbruch, Umschwenkung auf Pädagogik, Tagesvater, Studium Grundschullehramt, Studienabbruch aus familären Gründen, Gelegenheitsjobs aus vielen Bereichen. Mit 45 erstmals arbeitslos, da aus der letzten Firma herausgemobbt. Als Autodidakt arbeite ich bereits seit ca. 20 Jahren nebenberuflich als Webentwickler / freier Programmierer, habe aber zu große (undefinierte) Lücken, als dass mich ein IT Betrieb als Quereinsteiger einstellen würde. In meinem Alter scheinen Lücken, die man in der praktischen Arbeit schließen möchte, nicht mehr tolerierbar zu sein. Die Umschulung ist daher für mich der einzige Weg und - in Bezug auf Sinnhaftigkeit oder Erfolgsaussichten - nicht Thema dieses Threads. Da sich das Lernen im Allgemeinen und die zugehörigen Lernumstände in unterschiedlichen Lebensstufen stark voneinander unterscheiden, sind zwar viele der Postings im Forum hilfreich, aber leider nicht immer auf Alle von uns uns zutreffend. Ich würde daher gerne : + über die Erfahrungen von anderen Umschülern 40+ lesen. + über die Erfahrungen von jüngeren Kollegen/Kolleginnen hören, die jetzt mit Umschülern 40+ zusammenarbeiten (Was läuft anders als mit jüngeren KollegInnen? Gibt es häufige Probleme? Was läuft besser?) + Kontakte mit aktuellen Umschülern 40+ knüpfen, um das Abenteuer gemeinsam zu begehen (Raum A / M wäre klasse, aber online natürlich sehr gerne weltweit) + mit Gleichgesinnten alle Möglichkeiten ausschöpfen, mit bestmöglichem Erfolg die Umschulung zu absolvieren. Ich freue mich über möglichst viel, konstruktiven Input. Danke. AhaFiAe
  9. danni3284

    Anfänger im IT-Bereich

    Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum. Freue mich dementsprechend auf Eurem Feedback. Wie der Titel bereits erkennen lässt ist es so dass ich neu in der IT-Branche bin. Ich habe es oft so mitbekommen dass in der IT, zum einen, eher die Erfahrung zählt die man hat und nicht Zerifikate. Und es werden eher Leuten gesucht die was können. Meistens können sie auch was aufgrund des Hintergrunds die sie haben: z.B. jahrelang herum-experimentiert. Menschen mit weniger/kaum Erfahrung haben da schlechtere Karten in die IT einzusteigen, richtig? Ich beispielsweise, bin mit einer Umschulung (2014) in die IT eingestiegen (ohne vorher mit Computern "herum-experimentiert" zu haben). Ich bin eingestiegen weil es mich sehr interessiert hat. Und es macht Spaß. Aber wie gesagt, vor der Umschulung hatte ich nix mit Computern zu tun gehabt außer als ein normaler Benutzer. Zu meiner Umschulung möchte ich sagen dass ich gute Noten gehabt habe. Aber eben auch viel gelernt habe dafür. Da ich es nicht ganz einfach gehabt habe bisher, nach der Umschulung, ein Job zu behalten (finden war eher weniger das Problem), komme ich mir langsam irgendwie wie vor wie k.a. Macht es denn überhaupt Sinn in der Branche zu bleiben? Ich lerne IT (privat) gerne dazu, das ist kein Problem. Vll gibt es trotzdem Jobs/Einstiegsmöglichkeiten wenn man erst nur die Umschulung hat. Wie sind denn da Eure Erfahrungen diesbezüglich? Und noch was: die IT-Branche ist so breit gefächert und entwickelt/ändert sich ständig so weit ich weiß. Selbst wenn ich keine jahrelang Erfahrungen sammeln könnte, kann es doch immer noch Bereiche geben in denen ich "die Nase vorn" hab (wenn ich unter erfahrene IT-Leuten (z.B.) bin), eben dann wenn ich mich etwas länger befasst habe und in dem einen Bereich mehr praxis hab, oder? Meine Meinung nach JA. Wie gesagt ich bin autodidaktisch aktiv im IT Bereich, das ist kein Problem. Aber ich habe eben "fast" nur die Umschulung im Gepäck... Ich erkenne, grob gesagt, 2 kategorien von Menschen die in der IT eine Umschulung machen., zum Schluß ein Job finden und diesen behalten können: 1. Zum einen gibt es die junge begeisterte Computer-Menschen die sagen können: "das ist genau mein Ding...etc...", haben genut experimentierfreude, frikeln bereits viel herum und sagen dann ich mach die Ausbildung/Umschulung zum Fisi. Weil sie eben jung sind, finden sie auch mehr Türen und Möglichkeiten ein Job zu finden (und evtl behalten). 2. Dann gibt es die zweite kategorie: das sind erfahrene/ältere Menschen die jahrelang was mit der IT zu tun hatten (privat oder beruflich) und sich irgendwann nach 10 Jahren oder so sich dazu entscheiden eine Umschulung zu machen. Bei beide Gruppen ist dann die Affinität "erkennbar": auch sie haben es leichter ein Job zu finden und diesen zu behalten. Ich gehöre zu keiner der kategorien. Ich bin nicht jung, nicht alt, und hab vor 2014 nix mit der IT zu tun gehabt. Danke für Eure Antworten und Berichte... Gruß
  10. Hallo, Beim Lesen des Forums habe ich das Gefühl bekommen, dass der allgemeine Konsens bei Ausbildung > Umschulung liegt. Arbeitgeber sollen fertig ausgebildete Azubis gegenüber Umschülern, die die IHK Prüfung erfolgreich bestanden haben vorziehen, aufgrund der unterschiedlichen Praxiserfahrung. Könnt ihr mir vielleicht ein Beispiel dafür geben, wie diese Praxiserfahrung in der Anwendungsentwicklung aussehen kann? Wenn diese am Ende so ausschlaggebend ist, was für einen Sinn hat eine Umschulung dann und wie relevant sind die Dinge überhaupt die man dort lernt? Arbeitet man während der Umschulung nicht an Projekten, die das Gelernte vertiefen? Falls man keinen Ausbildungsplatz findet und die einzige Alternative eine Umschulung ist, ist letzteres nicht dann trotzdem vergeudete Zeit? Falls nicht, wäre die Frage was man schon vorher tun kann, um bei der Bewerbung auf eine Stelle (nach abgeschlossener Umschulung) seine Chancen zu verbessern. Gruß Khatru
  11. Hallo Ich bin weiblich und 26 Jahre. Ich möchte gerne eine neue Ausbildung bzw. Umschulung beginnen in eine komplett andere Richtung als Sonst. Ich habe bloß Verkäuferin gelernt und Kann dies Nicht mehr ausüben durch mein Bandscheibenvorfall. Also suchte ich etwas, was mich interessiert und wo ich gern alles erlernen würde. Wofür ich viel Motivation mitbringen würde. Ich habe großes Interesse an der Webentwicklung. Deshalb Würde ich gern Fachinformatiker Anwendungsentwicklung erlernen. Leider habe ich noch keine Vorerfahrungen außer ein wenig HTML. Was mir ja nicht großartig hilft. Ich hatte in einer Bildungsstätte schon ein Gespräch welches Sehr freundlich und gut war. Ich habe nun Zwei Anträge gestellt für Teilhabe am Arbeitsleben. Einmal bei der Agentur für Arbeit und einmal bei der Rentenversicherung. Das jobcenter weiß das schon Seit 6 Monaten. Den ärztlichen Test habe ich und ist Auch positiv für mich ausgefallen. Den Antrag für die Rentenversicherung Habe ich heute verschickt. Hat jemand Erfahrung mit den Antrag bei der Rentenversicherung? Und noch ein paar Fragen. Ist das programmieren ein großer Bestandteil Der Umschulung? Möchte ja gern In die Webentwicklung gehen später. Welche Inhalte Werden Noch so kommen? Und bekomme ich weiterhin ALG2 ? Da ich ja dort nix verdiene. Liebe Grüße und danke.
  12. Hallo, mein Username ist Sullidor, ich bin bereits einige Jahre in diesem Forum aktiv und bin nun gerne der Einladung gefolgt, mich doch am Blog zu beteiligen. Ich möchte mich hier zuerst mit dem Thema „Praktikum während der Umschulung“ befassen. Hierbei fließen einmal meine eigenen Erfahrungen ein, da ich beide Seiten des Prozesses kenne. Ich habe dieses Praktikum und seine Phasen zuerst als Umschüler und später mehrfach als Ausbilder durchlaufen. Zusätzlich habe ich mich für diesen Artikel mit einigen weiteren ehemaligen Umschülern ausgetauscht. Einige davon haben ähnlich positive Erfahrungen gemacht und arbeiten seitdem durchgehend in der IT. Andere wiederum versuchen seit Jahren erfolglos in der IT Fuß zu fassen. Dabei zeichnete sich bereits ein Muster ab, zwischen der grundsätzlichen Einstellung zur Umschulung, dem Praktikum, dem daraus resultierenden Verhalten und einer anschließenden positiven Karriere. Ich habe daraus einen kleinen Leitfaden entwickelt, der euch zwar keinen Erfolg garantiert, aber es euch ein gutes Stück leichter machen sollte euer Praktikum und damit eure Umschulung erfolgreich zu absolvieren. Ich habe diesen Leitfaden in verschiedene Teile unterteilt. Das erste Thema betrifft die Praktikumssuche und wurde vom mir in 2 Teile unterteilt. 1. Teil Praktikumssuche: Grundsätzliches Ein Praktikant während einer Umschulung muss zwar nicht von dem Praktikumsunternehmen bezahlt werden, kostet diesen Betrieb jedoch trotzdem Geld und bindet bezahlte Fachkräfte, die sich um den Umschüler kümmern, diesen beaufsichtigen und kontrollieren müssen. Im Normalfall ist es so, dass Praktikanten, nicht oder sehr selten produktiv eingesetzt werden können. Dazu kommen Kosten für die Bereitstellung eines Arbeitsplatzes, Arbeitsmaterialien, Soft- und Hardware inklusive Lizenzen sowie eventueller Arbeitskleidung. Ein Unternehmen muss auch beim Einsatz eines Praktikanten das ökonomische und das erwerbswirtschaftliche Prinzip beachten. Dieser Umstand wird gerne von Umschülern und gelegentlich auch von Firmen übersehen. Einige IT-Firmen haben nicht bewusst vor einen Umschüler als Praktikanten zu nehmen oder wissen über diese Möglichkeit nicht Bescheid. Es lohnt sich also eventuell seinen Wunschbetreib davon zu überzeugen. Es ist auch nicht unbedingt in jedem Fall nötig, dass der Betrieb bereits ausbildet. Selbst wenn dort noch kein ADA-Schein vorhanden ist, so ist dies noch kein endgültiger Grund aufzugeben. In meinem Fall hat der IT-Teamleiter, in Absprache mit der IHK, erst zum Ende meines Praktikums seinen Ada- Schein erworben und das Institut bildet nun schon mehrere Jahre erfolgreich aus. Zusätzlich nimmt das Institut seitdem auch regelmäßig Umschüler als Praktikanten. Unternehmen, die einen Umschüler als Praktikanten aufnehmen, lassen sich, unserer Erfahrung nach, hinsichtlich Ihrer Motivation meist in 3 grobe Bereiche einteilen: In der 1. Gruppe sind die Firmen zu finden, die über die Praktikanten zukünftige Mitarbeiter suchen. Diese Firmen nutzen solche Praktika um einen potenziellen zukünftigen Mitarbeiter über eine längere Zeitspanne in der eigenen Produktivumgebung einzuarbeiten. Unternehmen dieser Gruppe übernehmen einen guten Praktikanten nach Ende seiner Umschulung für gewöhnlich. In dieser Gruppe befinden sich erfahrungsgemäß eher mehr mittelständische und große Unternehmen als kleine Firmen. Die 2. Gruppe von Unternehmen sieht es als ihre Pflicht an, ihren Teil zu Ausbildung und Weiterbildung, inklusive Umschulung, zu leisten. Diese Unternehmen wollen den Umschüler zwar möglich gut ausbilden, haben aber keine Intention diesen später zu übernehmen. Hier finden sich besonders häufig Institutionen wieder, die sowieso bereits im Bereich Lehre sowie der Vermittlung und Schaffung von Wissen tätig sind, wie z.B. Universitäten, Hochschulen und wissenschaftliche Institute. Die 3. Gruppe setzt sich aus Firmen zusammen, die in dem Praktikanten nur eine billige Arbeitskraft sehen und diesen auch so einsetzen. Diese Unternehmen sind meist kleine, inhabergeführte Firmen, die u.a. dadurch auffallen, dass sie versuchen mehrere Praktikanten auf einmal zu nehmen und die Praktikanten ohne Einarbeitungszeit oder Ansprechpartner produktiv eingesetzt werden. Diese Unternehmen haben weder ein Interesse daran den Umschüler später einzustellen, noch diesen aktiv auszubilden. Da die Umschüler aber zu diesem Zeitpunkt noch keine ausgebildeten Fachkräfte sind und eigentlich in solch einem Praktikum das praktische Handwerkszeug erlernen sollen, kommt es oft irgendwann innerhalb der Praktikumszeiten zu Vorwürfen, der Praktikant würde nicht die nötigen Fachkenntnisse besitzen und sich nicht genug einbringen. Gelegentlich landen diese Firmen und der Umschüler dann im Streit um Arbeitszeugnisse oder Verleumdung gar vor Gericht. Mir ist übrigens bisher noch kein Fall zu Ohren gekommen, bei dem die Firma in solch einem Fall gewonnen hat. Soweit zu Teil 1 des Themas Praktikumssuche. Im 2. Teil werde ich mich mit der Suche nach passenden Betrieben beschäftigen und einige kleinere Anmerkungen zu eigentlichen Bewerbung machen.
  13. Hallo liebe Community, meine derzeitige Situation lässt mich etwas verzweifeln, und deshalb bin ich nun hier, um euch um Rat zu fragen. Seit über 6 Monaten bin ich arbeitslos. Bin gelernte Altenpflegehelferin, 25 Jahre alt, und musste aus gesundheitlichen Gründen meinen eigentlich guten Arbeitsplatz verlassen, denn ich kann nicht weiterhin in diesem Berufsfeld arbeiten. Da ich seit meiner Kindheit gerne mit Computern arbeite und seit Jahren hobbymäßig Websites erstelle, CMS pflege und mich leidenschaftlich mit Front End Development beschäftige und mir auch im Multimedia-Bereich einiges an Kenntnissen angeeignet habe wollte ich über die ARGE einen Bildungsgutschein beantragen, einen Web-Development Kurs über eine Fernuniversität machen (zwecks Vorzeige-Zertifikat) und mich damit selbständig machen oder in einer Firma arbeiten. Doch es ist schwieriger als erwartet. Erstmal bekomme ich keinen Bildungsgutschein, und kann ein Zertifikat nicht selbst bezahlen. Das, was mir die ARGE bisher anbietet, ist eine Umschulung. Doch in welcher Richtung können sie mir noch gar nicht sagen, und auch diese Umschulung übernehmen sie erst, wenn ein Gutachten des Amtsarztes vorliegt mit dem mir bescheinigt wird, dass ich gesundheitlich nicht mehr in der Lage bin, meinen bisherigen Beruf auszuüben. Die Erstellung dieses Gutachtens dauert jetzt bereits 2 Monate. Natürlich bin ich in den letzten Monaten nicht untätig gewesen und dachte mir okay, dann suchst du dir eben irgendwo ein Praktikum, um Erfahrung auf professioneller Ebene zu bekommen. Aber auch das hat sich als unmöglich erwiesen. Als Quereinsteiger aus der Altenpflege scheint mir einfach das Potenzial zu fehlen. Egal wie sehr ich meine Erfahrungen hervorgehoben habe und beteuert habe, dass ich den Anforderungen eines Praktikanten in verschiedenen Betrieben absolut gewachsen bin - niemand wollte mir eine Chance geben. Entweder sollte ich mich in 2 Jahren noch einmal bewerben oder vorher mehr Erfahrungen sammeln, sodass sie sich nicht nur auf meine Worte verlassen müssen. Aber es ist unmöglich Erfahrungen zu sammeln, wenn ich nichtmal ein Prakttikum irgendwo machen kann ... Dann hatte ich versucht, mich auf Stellen zu bewerben in denen studentische Hilfskräfte gesucht wurden. Hat auch nicht geklappt, weil ich ja kein Student bin. Anfoderungsprofil zu 150% erfüllt, aber trotzdem nicht angenommen. Als letzten Weg sehe ich jetzt die Ausbildung. Ich will mich nicht darauf verlassen, dass mir die ARGE in x Monaten eine Umschulung zu irgendetwas finanziert. Ich möchte im IT-Bereich arbeiten und mich weiterbilden. Doch hier gibt es auch eine Hürde: Sämtliche Betriebe fordern Abitur und gute bis sehr gute Mathematik-Kenntnisse. Ich habe "nur" einen guten Realschulabschluss und Fachabitur Gesundheit/Soziales, und Mathematik fällt mir schwer. Denkt ihr, dass ich da überhaupt eine Chance habe um mich beispielsweise als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung zu bewerben? Und gibt es sonst noch eine Möglichkeit, die ich nicht ausgeschöpft habe? Ich will mehr über Web Development, SEO, CMS, und alles was damit zu tun hat lernen, und damit arbeiten. Wie kann ich als Quereinsteiger nötige Qualifikationen erlangen, wenn ich nichtmal ein Praktikum machen kann? Es wäre ganz toll, ein paar Tipps zu bekommen, oder wenn ihr mir von euren eigenen Erfahrungen berichten würdet. Liebe Grüße, cruiseac
  14. Gute Tag, ich benötige dringend eine hoffentlich objektive Einschätzung, ob ich für eine Umschulung überhaupt geeignet bin. Ich bin gegenwärtig auf Grund von schweren Depressionen im Krankenstand, tatsächlich hält meine Depression jetzt schon seit 2010 mal mehr mal minder in der Intensität an. Des Weiteren liegen eine Sozial Phobie (Allerdings keine Generelle, sondern eine recht Spezifische), eine Angststörung und ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom vor. Es besteht seitdem eine durchgängige Therapie und es gab 2 Längere Teilstationäre Aufenthalte, demnächst findet die Aussteuerung durch die Agentur für Arbeit statt. Ich kann meiner bisherigen Beschäftigung aus gesundheitlichen Gründen wohl nicht mehr nachgehen Mein Arbeitgeber hat mir jetzt vor 3 Tagen Fristlos gekündigt, behelfsweise Fristgerecht zum Oktober hin (Kündigungsschutzklage eingereicht). Tätig war ich bisher beim Größten Eisenbahn Unternehmen dieses Landes und war auf Montage als Maschinist für Wartung und Instandsetzung einer Baumaschine zuständig. Ich bin gelernter Gleis-und Tiefbau Facharbeiter und habe meine Ausbildung 2002 Abgeschlossen. So viel zum Krankheitsbild und zum beruflichen Werdegang, denn ich denke, dass dies Elementar für eine Einschätzung ist. Wichtig ist noch anzumerken, dass ich eine Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) habe und im Kopfrechnen nicht wirklich Gut bin, sind mir allerdings die Formeln und das Grundprinzip bekannt und ich habe einen Taschenrechner, kann ich doch recht viel erreichen, bzw. Berechnen. Nun zu mir, ich bin 34 Jahre alt, beschäftige mich privat und als Hobby mit IT-Technik (Erst Computerspiele, dann Interesse an Hardware/Software) seit ca. 1993, als dem Alter von 10 Jahren. Wenn man meinen C64 mit v2Basic und später den Atari-ST mit einbezieht, sogar noch deutlich früher. In der Grundschule sowie auch der Gesamtschule waren meine Leistungen in Englisch gelinde gesagt Grottenschlecht. Eine 5 war permanent im Zeugnis präsent. Das hat sich komplett geändert, als ich in der Berufsschule ein Interesse für das Videospiel Grandia 2 für die Dreamcast hatte und dieses nur in Englisch zu haben war. Ich habe angefangen mit die Sprache selbst beizubringen und über die Jahre weiter daran gearbeitet. Ich denke meine Englisch Kenntnisse sind inzwischen doch recht ordentlich, denn ich kann zumindest komplette Konversationen in Sprache als auch komplette Korrespondenzen in Schriftform halten. Klar einige Wörter muss ich nachschlagen, aber es reicht aus um in div. Englischen Foren doch sehr aktiv teilzunehmen. Tatsächlich habe ich sämtliche technische Geräte die diese Möglichkeit bieten, bei mir im Haushalt auf Englisch gestellt, um mich permanent mit der Sprache auseinander zu setzen. Dasselbe gilt für den deutlichen Großteil meines Medienkonsums. Ich interessiere mich für Wissenschaften und Technologien. So zum Beispiel für Quantenlevitation, Astronomie (Hier besonders „extreme“ Objekte wie Quasare, Pulsare, Magnetare usw.) Auch beschäftige ich mich gegenwärtig aus Interesse mit Server Virtualisierung auf 2 mit älterer Hardware ausgestatteten Systemen auf AMD Phenom II x6 Basis, in Form von Microsoft Hyper-V Server u. VMware ESXi in Verbindung mit Windows Server (Eval. Copy) und Diversen Linux o. BSD Distros. Habe also Erfahrungen mit diversen Linux und BSD Distributionen, sowie arbeite aktiv mit Microsoft Windows Systemen und Apple OS X (10.6 auf einem PowerMac G5 als Archive System) sowie macOS Sierra. Habe also mit denke ich so allen gängigen Systemen um mich herum zu tun. Wie erwähnt, möchte ich um eine objektive Einschätzung bitten, denn bedingt durch meinen Gesundheitszustand (Eben Starke Depressionen - die aber stark bedingt durch mein ehemaliges Arbeitsumfeld und die Bedingungen - ) sehr vieles Negativ einschätze. Sowie meine bekannten, die einen DNS Flush oder das Arbeiten mit GNU/Nano schon als eine Art des Digitalen Voodoo ansehen und mir seit Jahren sagen, ich solle etwas in diese Richtung machen, doch eher getrübt. Ich sehe aus meiner Sicht jetzt nur folgendes: ich bin Legastheniker, ich bin nicht wirklich gut im Kopfrechnen, ich habe eine Depression und leide an ADHS. Andererseits ist IT schlicht weg DAS Hobby für mich und ich beschäftige mich unheimlich gerne mit der Materie, ob Hard oder Software. Auch bin ich im Bekanntenkreis der Ansprechpartner für so ziemlich alle Probleme im Bereich Computer und Smartphones. Ich möchte definitiv eine Umschulung in diese Richtung machen, ich denke eine in den Bereich der Anwendungsentwicklung ist ausgeschlossen, ich kann zwar etwas HTML, PHP von Damals wo ich mich noch damit beschäftigt habe, sowie auch zumindest Grundlagen von C++, Aber ich glaube nicht, dass ich es packen würde Objective C, Java, C# etc. innerhalb von 2 Jahren gut zu verstehen. Aber Systemintegration kann ich mir zumindest theoretisch schon vorstellen. Ich möchte mich für die Länge entschuldigen, aber ich glaube die Angaben sind allesamt wichtig für eine objektive Außenstehende Einschätzung. Ich danke im voraus!
  15. Roxy22

    Karrierechancen von Umschülern

    Wie sehen die Karrierechancen von Quereinsteigern, die eine Fachinformatiker-Umschulung machen, aus? Die haben ganz andere Voraussetzungen als ein Abiturient, der eine normale FI-Ausbildung macht. Umschüler sind meistens älter, haben mehr Lebenserfahrung und können sowohl Vorteile als auch Nachteile im Vergleich zu normal ausgebildeten Fachinformatikern haben. Ich werfe mal diese Frage in den Raum, vielleicht können einige Leute von ihren Erfahrungen berichten.
  16. Hallo, ich bin - unschwer zu erkennen - gerade eben erst in diesem Forum gelandet ( und begeistert ). Ich habe Anfang Juli meine Umschulung zur FIS begonnen. Im Moment haben wir "Ferien" und die wollte ich nutzen, um einen Praktikumsbetrieb zu finden. Wenn ich mich in den Anzeigen für Ausbildungsplätze umsehe, komme ich mir unwissend vor; bringe meistens nicht das an Vorkenntnissen mit, die die Betriebe wünschen (bin aber lernwillig!). Ich möchte diesen Beruf unbedingt lernen, weil ich später in den Helpdesk (nennt man doch so?) will. Ursprünglich komme ich aus dem Einzelhandel, bin also sehr vertraut mit Kundenkontakt und teilweise auch emotionaler Kundschaft. Und ich lerne mich gerne in die Programme ein, suche gerne Fehler und liebe es, wenn ich herausfinde, wie etwas funktioniert. In 99% der Fälle schaffe ich das alleine. Ich hatte mit 12 meinen ersten PC und wenn ich etwas von einem Programm will, fuchse ich mich meistens so hinein, dass ich es auch bekomme, wenn es denn dafür angelegt ist. Jetzt kommt das Manko: Da ich Schwerpunktmäßig im Einzelhandel war, der mir von den Arbeitszeiten wenig Zeit für Hobbies u.Ä. gelassen hat, die nicht mit dem Beruf zu tun hatten, kann ich so etwas wie " Ich kann Linux, PCs zusammenbauen und im Schlaf rückwärts programmieren" einfach nicht vorweisen. Ich habe schon gemerkt, dass die meisten Arbeitgeber das eher nicht gerne sehen und hatte auch schon zwei Vorträge, dass ich, weil ich keine Hobbybastlerin bin, komplett für den Beruf ungeeignet bin... "Wenn man dafür nicht brennt, dann wird das nichts..." Dass ich mich gerne für Freunde hinter deren Rechner/Laptops klemme und herausfinde, warum der Drucker nur noch leere Seiten spuckt, kein Geräusch mehr aus den Boxen kommt, oder wie verdammt noch eins die eine Seite Querformat in das Skript kommt, ohne alles zu zerschießen, zählt dabei überhaupt nicht. (Auch nicht, dass ich diejenige auf der Arbeit war, die sich meistens am besten mit den Warenwirtschafts- und Kassensystemen verstanden hat...) Wie kann ich einen Praktikumsbetrieb finden, der das gebrauchen kann, was ich zu bieten habe... und bei dem ich eventuell auch dahin komme, wo ich hin will? Danke schon einmal für die Geduld beim Lesen & für die Antworten!
  17. Hallo, ich bin neu in diese, Forum und möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Michael und zähle nun schon 30 Lenze. Mein bisheriger Werdegang war ein Realschulabschluss dann eine Ausbildung zum Konditor ohne Abschluss (Ja manche Ausbilder kommen mit Kritik nicht klar.). Danach habe ich 6Monate im Callcenter gearbeitet bis das Projekt auslief. Jetzt hab auch endlich eine Ausbildung zum Gießerreimechaniker(man nimmt was man kriegt) abgeschlossen und nochmal 2 Jahre ins Callcenter. Ich habe seit meinen Schulabschluss den Wunsch Fachinformatiker (AE) zu werden leider waren meine Versuche nicht mit Erfolg gekrönt dies als Ausbildung zu tun. Nun habe ich das Jobcenter jedoch überzeugt bekommen das als Umschulung zu lernen. Dazu habe ich mich durch etliche Eignungstest gearbeitet. Nun steht natürlich die Frage bei welchen Bildungsträger das zu machen. Das ist eigentlich auch die Frage. Ich habe 3 Bildungsträger in der Nähe die das anbieten die IBB, WBS und die WA-Nord. IBB startet erst im 02.2016 unterrichtet online mit Java und ein zusätzliches Zertifikat "Oracle® Database SQL Certified Expert" WBS startet Mitte Dezember unterrichtet auch online mit C# WA-Nord startet 02.2016 unterrichtet nicht online glaub in Java (bin jedoch grad nicht ganz sicher) und ist sehr nahe an Firmen da diese von Firmen gegründet wurde. Ich denke kaum einer wird zu allen Erfahrungen aber ich wäre für einzelne Erfahrungswerte dankbar aber auch allgemein für eine Einschätzung ob es eurer Meinung großen Unterschied macht. Vielleicht noch was Ich erreichen will. Ich will Software entwickeln und/oder auch Spiele. wenn auf Arbeit Software Lösungen machen und zu Hause in Eigenarbeit Spiele oder evtl. mit Roboter mit Raspberry oder Arduino Basi. und fast regelmäßig neue Dinge lernen kann bin ich Happy. Ich muss kein Vermögen verdienen. ich will Spaß im Beruf und mich auch abwechslungsreichen Projekten beschäftigen. Für mich ist Wissen mehr wert als Geld. mfg Micha
  18. Ein schönen guten Tag Euch allen! Im kommenden April beginne ich mit der Umschulung Richtung Anwendungsentwicklung in HH. Es wäre großartig, andere Leute aus Hamburg, die jetzt auch loslegen, zu finden und vielleicht in echt zum Austausch und Vernetzen zu treffen. Vielleicht gibt es ja schon eine Art Stammtisch? Da wäre ich auch dabei. Ich freue mich über Antworten! Sonnige Grüße!
  19. Hallo liebe Forumsgemeinde, ich bin neu hier. Ich bin MItte 30, komme aus Schleswig-Holstein und plane aufgrund verschiedenster Umstände zum 01.08. eine betriebliche (duale) Umschulung zum FISI zu beginnen. Bisher habe ich noch keinen Vertrag, aber immerhin von einem (recht kleinen) Unternehmen eine Zusage unter der Vorraussetzung, auf den Berufsschulanteil zu verzichten sowie für das erste Jahr nach der Ausbilung auf ein Gehalt einzugehen, was fast dem eines Azubis im 3. Lehrjahr entspricht. Begründet wird die Forderung des Berufsschulverzichts mit der Aussage des Geschäftsführers, man brauche die Berufsschule nicht, da man das alles im Betrieb lernt und die Inhalte der Berufsschule eh völlig veraltet auf dem Stand von ´98 seien. Das niedrige Gehalt nach der Ausbildung wird damit begründet, man müsse mich ja im dritten Jahr noch weiter innerbetrieblich ausbilden, da es in 24 Monaten einfach nicht möglich sei. Da dieses ziemlich dubios auf mich wirkt, möchte ich gerne mal eure Erfahrungen oder Meinungen dazu hören. Bisher habe ich dem noch nicht abgesagt, neige aber fast dazu. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, die Prüfung gut bis sehr gut zu absolvieren ohne den Berufsschulanteil, der ja von vorn herein schon auf 2 Jahre verkürzt ist. Leider ist es gar nicht so leicht, hier einen Umschulungsplatz zu finden - auch mit brauchbarem Lebenslauf und fachlichen Vorkenntnissen... Ich bin gespannt auf eure Reaktionen und bedanke mich schon im Vorraus! Viele Grüße, Mirko
  20. Hier geht es nun weiter mit dem Thema Praktikumssuche während der Umschulung. Diesmal geht es zuerst um die Suche nach passenden Betrieben. Mit dem richtigen Betrieb, könnt ihr bereits den Grundstein für eure spätere Karriererichtung legen. Anschließend gebe ich einige Tipps, extrahiert aus eigenen Erfahrungen, wodurch Bewerber um einen Praktikumsplatz, aber auch um einen Ausbildungsplatz negativ aufgefallen sind. Beachtet bitte auch hier: Dies stellt nur einen Leitfaden aus Erfahrungen dar, der euch keinen Erfolg garantiert, aber es euch hoffentlich ein gutes Stück leichter macht euer Praktikum und damit eure Umschulung erfolgreich zu absolvieren Die Suche nach passenden Betrieben: Viele Umschüler unterschätzen die Suche nach einem geeigneten Praktikum gewaltig, geraten unter Zeitdruck und müssen dann jedes Angebot annehmen, ob es ihnen nun zu ihnen passt oder nicht. Wer in solch eine Situation kommt, verliert den Einfluss darauf eine praktische Ausbildung zu erhalten, die zu den zukünftigen Karriereplänen passt. Ihr solltet euch daher bereits 5-8 Monate vor dem Praktikumsstart um einen Praktikumsplatz kümmern Zuerst solltet Ihr eine Liste von potenziellen Praktikumsbetrieben erstellen. Voraussetzung hierfür ist normalerweise, dass dieser Betrieb in dem Beruf bereits ausbildet und auch in der Lage ist einen Praktikanten zu beschäftigen. Solche Firmen könnt Ihr über Eure IHK, diverse Lehrstellenbörsen oder Praktikumssuchmaschinen finden. Universitäten, Hochschulen und wissenschaftliche Institute bilden inzwischen auch oft aus und nehmen auch immer mal wieder Praktikanten aller Fachrichtungen. Einer der sichersten und besten Möglichkeiten solche Firmen zu finden ist übrigens ein guter Umgang mit euren Mitumschülern der vorangegangenen Semester. Diese haben entweder bereits ein Praktikum hinter sich gebracht und können euch auch eine gute Einschätzung der dortigen Verhältnisse geben oder starten demnächst in ein Praktikum und haben dort dann bereits eine Zusage. Es lohnt sich hier eine weitere Liste anzulegen und alle diese Firmen separat zu sammeln. Eventuell mit einer kurzen Einschätzung der bisherigen Praktikanten. Frag doch auch einmal bei euren Dozenten nach, in welchen Firmen eure Vorgänger so waren. Gerade der Dozent, der für die Vorbereitung auf die Präsentationen zuständig ist, wird in den Übungen wohl den Namen des jeweiligen Praktikumsbetriebs mehrfach hören und sehen. Beim Anlegen Eurer Adressenliste solltet ihr darauf achten, wenn möglich, E-Mail-Adressen und Ansprechpartner mit zu erfassen. Wenn ihr so vorgeht, könnt ihr in wenigen Stunden eine beachtliche Liste von 50 – 500 Adressen zusammentragen. Ich rate euch zudem die Adressen an den Anfang zu stellen, von denen ihr wisst, dass sie bereits Praktikanten genommen haben. Auch solltet ihr hier bedenken, dass die meisten Firmen einfach keine Ressourcen für einen Umschüler haben, selbst wenn sie ausbilden. Hier kann bereits die zuständige IHK eine Grenze gesetzt haben. Die hiesige IHK sagt hierzu es sollte mindestens eine ausgebildete Fachkraft pro Azubi oder Umschüler vorhanden sein und einer der Fachkräfte muss zusätzlich Ausbilder im Betrieb sein. Ausnahmen bestätigen hier, wie immer, die Regel und letztendlich entscheidet eure IHK. Es kann daher sehr wohl vorkommen, dass ihr 40 Bewerbungen fertigmacht und 40 Absagen bekommt die nur der einfachen Tatsache geschuldet sind, dass es keine solche Stelle im Unternehmen gibt. Davon erfahrt ihr natürlich nichts und der Frust ist groß, da man sich die Mühe gemacht hat 40 Bewerbungen und Anschreiben anzupassen. Um euch eine Menge Arbeit und Frust zu ersparen, rate ich euch die Bewerbungen in 2 Schritten anzugehen. Statt jeder Adresse eine angepasste Bewerbung zukommen zu lassen, könnt ihr im 1. Schritt einen kleinen Text verfassen, indem ihr erklärt für welchen Zeitraum, warum und für welchen Beruf ihr einen Praktikumsplatz sucht. Und bei Interesse werdet ihr ihnen gerne eure kompletten Bewerbungsunterlagen zusenden. In dem Text könntet ihr beispielsweise ebenfalls unterbringen, dass ihr während des Praktikums über den Bildungsträger versichert seid, dieses Praktikum als Ausbildungspraktikum gilt und daher auch nicht unter das Mindestlohngesetz fällt und die Firma aufgrund anderweitiger Förderung auch ansonsten zu keinem finanziellen Ausgleich verpflichtet wäre. Diesen Text sendet ihr dann an alle Empfänger aus eurer Adressliste. Ihr könnt dies übrigens auch gleich als Übung für eure Skriptkünste nutzen und ein kleines Skript schreiben, mit dem aus eurer Liste die Ansprechpartner und Mailadressen ausgelesen und passend in der Mail eingetragen werden. Es gibt auch eine einfache Möglichkeit über Thunderbird mithilfe von Addons Mails zu personalisieren. Alternativ könnt ihr die Liste natürlich auch einfach telefonisch durchgehen. Ihr erhaltet in so einem Fall die Antwort schneller und der Ansprechpartner bekommt einen ersten persönlichen Eindruck von euch. Andererseits kommt es auch sehr oft vor, dass ihr den Anprechpartner telefonisch nicht erreichen werdet. Dies kann ziemlich schnell frustrieren. Wenn nun eine positive Antwort eintrifft, verfasst ihr im 2. Schritt eine persönliche und auf das Unternehmen zurechtgeschnittene Bewerbungen Die Bewerbung Als Ausbilder habe ich eine Menge Bewerbungen von Azubis und später von Umschülern auf der Suche nach einem Praktikum gelesen. Daher hier ein paar Ratschläge daraus: Achtet darauf eine vernünftige E-Mailadresse zu verwenden. Mailadressen ohne Namensbezug oder Mails von der Domain einer anderen Firma machen oft einen schlechten ersten Eindruck. Legt euch lieber eine kostenlose Adresse an, die ihr nur für Bewerbungen benutzt. Signaturen mit witzigen Sprüchen oder der eigenen Firma haben in solchen Mails nichts zu suchen. Einige kostenlose E-Mailanbietern binden nach dem Versenden ihre eigene Werbesignatur in die Mail ein. Dies könnt ihr meist verhindern, indem ihr einen E-Mail-Client wie z.B. Thunderbird oder Outlook benutzt, anstatt der Weboberfläche. Ihr solltet euch erst einmal selber eine Mail senden, um zu sehen wie die Mail beim Empfänger ankommt. Bitte legt euch auf einem Dateityp fest. Es hinterlässt einen schlechten Nachgeschmack beim Empfänger, wenn ihr ein Sammelsurium an diversen Dateiformaten versendet, für die er mehrere Programme benötigt oder die er eventuell gar nicht lesen kann ohne ein weiteres Programm zu installieren. Bedenkt dabei, ein Personaler hat eventuell nur ein modernes Microsoft Word installiert und kann im schlimmsten Fall eure Bewerbung als .doc oder .odt überhaupt nicht öffnen. Vorzugsweise schickt ihr eine einzelne Pfd. Dies wird jeder Ansprechpartner öffnen können und es sieht immer gleich aus. Danach heißt es warten auf eine positive Antwort und auf den Start des Praktikums.

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