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Heute ist der Anfang vom Ende von DRM

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ein wasserzeichen ist doch schnurz ;)

wenn man seine gekauften titel nicht in irgendwelche tauschbörsen einstellt ist es doch jacke wie hose, ob da nun ein wasserzeichen drin ist oder nicht.

Okay, wenn Du also Deiner Freundin einen, im iTMS, gekauften Song schickst, weil ihr Euch damals bei diesem wunderbaren Song verliebt habt, sie den Song hört ihn ihrer Freundin mailt, weil die das Lied natürlich auch total toll findet, und ihr Freund es dann eben auf seinen "Server" schiebt, weil es eben ein wahnsinnig toller Song ist, ist das immer noch Jacke wie Hose? Es sind Deine Daten, die darin gespeichert sind!

Wie gesagt, ich denke, dass man das rechtlich so nicht verfolgen kann, weil man nicht nachweisen kann, wer das File letztendlich zur Verfügung gestellt hat, dennoch muss man daran denken, dass nicht jeder Songbörsen-Nutzer auch das technische Know-How eines Fachinformatikers hat.

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Ich halte das für Datenschutzrechtlich äußerst bedenklich: Immerhin kommen die Daten ohne dein explizites Wissen in eine Musikdatei. Was ist wenn das von dritten ausgenutzt wird um persönliche Daten über Dich zu sammeln?

Wie in dem Post vor mir beschrieben passieren auf der einen Seite dumme Zufälle, auf der anderen Seite gibt es gerade in der digitalen Welt Unmengen an unredlichen Personen die sowas ausnutzen würden. Leidtragender ist am Ende immer der User weil der sich selten wehrt und alles mitmacht wenn es es nicht besser weiß - und das ist leider die Mehrheit.

Genausogut könnte die Automobilindustrie ja fordern dass nur noch Neuwagen gekauft werden dürfen und damit keiner sein Auto weiterverkauft wird Dein Name auf die Motorhaube graviert und Weiterverkauf unter Strafe gestellt ...

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Ich meinte, dass die Musik im Prinzip nicht komplett DRM-frei ist bzw. dass DRM eben durch einen anderen Mechnismus ersetzt wurde.

Den Schritt von Apple finde ich sehr gut. Schade ist nur, dass man sich immer ein Hintertürchen offen hält.

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Würde Apple diese zusätzlichen Inhalte komplett offen legen, so wäre es die freie Entscheidung eines jeden, ob er unter diesen Bedingungen Kunde werden will. Datenschutzrechtlich sähe ich dann keine Bedenken mehr, der Informationspflicht wäre genüge getan.

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Ich halte das für Datenschutzrechtlich äußerst bedenklich: Immerhin kommen die Daten ohne dein explizites Wissen in eine Musikdatei.

In über iTunes gekaufter Musik war schon immer dein (Benutzer?)Name und deine EMail-Adresse im Klartext in den Metadaten. Das ist ja jetzt nix neues, was Appple da auf einmal ganz hinterhältig eingeführt hat.

Seit jeher enthalten bei iTunes erworbene Dateien den Namen und die Mail-Adresse des Käufers als Klartext in den Metainformationen – so auch die iTunes-Plus-Titel.

Und dass man diese Daten nicht unbedingt dazu nutzen kann jemand zu verklagen sollte auch klar sein... naja, verklagen schon, nur vor Gericht würde das wohl dann nicht bestehen, wenn derjenige nicht einfach zahlt.

EDIT:

Weißt du überhaupt was mit DRM gemeint ist, wenn du von DRM redest?

Da ist nichts DRM-mäßiges dran, nur weil deine Mail-Adresse als Metadaten drin stehen...

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Weißt du überhaupt was mit DRM gemeint ist, wenn du von DRM redest?

Da ist nichts DRM-mäßiges dran, nur weil deine Mail-Adresse als Metadaten drin stehen...

Ja, mir ist klar, dass man dann nicht mehr von DRM spricht. Ich wollte eigentlich nur auf den weiteren Kontrollmechanismus hinaus, der wie ich heute auf heise.de gelesen habe immer schon da war und nicht erst hinzugefügt worden ist. Das war mir neu.

Das mit dem Wasserzeichen ist ja noch nicht nachgewiesen.

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In über iTunes gekaufter Musik war schon immer dein (Benutzer?)Name und deine EMail-Adresse im Klartext in den Metadaten. Das ist ja jetzt nix neues, was Appple da auf einmal ganz hinterhältig eingeführt hat.

"War schon immer" ist eines meiner Lieblingsausflüchte. Ich weiss dass in handelsüblichen Musikdateien wie MP3 oder WAV keinerlei meiner persönlichen Daten gespeichert werden. Genausowenig wie auf meinen CDs und DVDs mein Name draufsteht - es sei denn ich klebe ihn bewusst drauf.

Ich unterstelle keinen Hinterhalt, ich unterstelle dass es einfach eine frechheit ist, dass ohne ausdrücklichen Hinweis persönliche Daten in einem File sind, dass ich nicht selbst erstellt habe sondern bewusst beim Kauf hinzugefügt werden. Von alleine kommen die jedenfalls nicht dorthin.

Wenn das schon immer so war, dann wundert es mich dass das erst jetzt kritisiert wird. Auf der anderen Seite bin ich froh dass ich iTunes nicht nutze

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wenn man seine gekauften titel nicht in irgendwelche tauschbörsen einstellt ist es doch jacke wie hose, ob da nun ein wasserzeichen drin ist oder nicht.

hmm dann ist ja auch ein "Bundestrojaner" ok weil du nix zu verbergen hast oder? :rolleyes:

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"War schon immer" ist eines meiner Lieblingsausflüchte. [...]

Ich unterstelle keinen Hinterhalt, ich unterstelle dass es einfach eine frechheit ist, dass ohne ausdrücklichen Hinweis persönliche Daten in einem File sind, dass ich nicht selbst erstellt habe sondern bewusst beim Kauf hinzugefügt werden. Von alleine kommen die jedenfalls nicht dorthin.

Ich habe nie iTunes genutzt und kann die nicht sagen, ob man darauf hingewiesen wird. Dein Beitrag oben klang für mich aber so, als wenn du meinst, das haben sie jetzt anstelle von DRM da eingebaut.

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Ganz einfach, ein Kopierschutz ist erstmal deswegen blöd weil er evtl dafür sorgt das das Stück auf manchen Geräten nicht abgespielt werden kann und wenn du eine Kopie machen willst, was eigentlich legal ist, es dann plötzlich doch nicht mehr legal ist weil du dabei einen Kopierschutz umgehst :rolleyes:

Bei einem Wasserzeichen hast du diese Einschränken nicht mehr. Aber dafür hast du dann das Problem wenn eine (oder mehrere) deiner Dateien mit dem auf dich ausgestellten Wasserzeichen auf irgendeine Weise in Umlauf kommen und am Ende zum Beispiel in einer Tauschbörse landen, direkt festgestellt werden kann wer die Ursprünglich gekauft hat und somit der jenige ist der auch die Klage erhalten wird.

Dabei musst du ja noch nichtmal der jenige sein der die Datei online gestellt hat oder sonst irgendwie illegal verteilt hat. Vielleicht hast du sie nur auf eine CD fürs Auto gebrannt welche geklaut wurde, oder du hast sie deiner (Ex)Freundin gegeben oder einem anderen Freund oder Verwandten der sie achtlos weitergegeben hat.

Man bedenke dabei das private Kopieen erlaubt sind, egal was die Musikindustrie dazu sagt oder für komische Werbekampagnen startet.

So jetzt liegt diese Datei von dir plötzlich auf irgendeinem Webserver oder in irgendweiner Tauschbörse und plötzlich musst du beweisen das du unschuldig bist und das Ding nicht illegal verbreitet hast. Damit wird die Beweislast auf dich abgewälst und der Satz "Unschuldig bis die Schuld bewiesen" wieder mal zu einer reinen Phrase reduziert.

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Aber dafür hast du dann das Problem wenn eine (oder mehrere) deiner Dateien mit dem auf dich ausgestellten Wasserzeichen auf irgendeine Weise in Umlauf kommen und am Ende zum Beispiel in einer Tauschbörse landen, direkt festgestellt werden kann wer die Ursprünglich gekauft hat und somit der jenige ist der auch die Klage erhalten wird.

Dabei musst du ja noch nichtmal der jenige sein der die Datei online gestellt hat oder sonst irgendwie illegal verteilt hat.

[...]

So jetzt liegt diese Datei von dir plötzlich auf irgendeinem Webserver oder in irgendweiner Tauschbörse und plötzlich musst du beweisen das du unschuldig bist und das Ding nicht illegal verbreitet hast. Damit wird die Beweislast auf dich abgewälst und der Satz "Unschuldig bis die Schuld bewiesen" wieder mal zu einer reinen Phrase reduziert.

Das sind aber erstmal nichts weiter als deine Ansichten. Und indem du sie aufstellst, widerlegst du sie ja auch schon wieder.

Der Grundgedanke bei Wasserzeichen ist der, dass die Leute dann die gekauften Stücke nicht einfach so in Tauschbörsen etc. einstellen werden. Dass der Gedanke nicht so weit hergeholt ist, zeigt deine Annahme ja schon. :D

Aber zwischen dem Gedanken und der Verurteilung steht immer noch ein Gericht und ein Richter. All das was du da aufzählst kennt der Richter auch, und auch die Rechtsberater/Anwälte der Musikindustrie. Ein einfaches "USB-Stick verloren" reicht doch schon aus, um die keine direkte Schuld nachweisen zu können erstmal.

Ein Musikverleger kann nicht einfach den Rechtsgrundsatz "In dubio pro reo" abschaffen und auch die Unschuldsvermutung nicht.

Allerdings lässt sich somit über einen längeren Zeitraum von einem Account aus erworbene Musik evtl. nachverfolgen (wenn die in Tauschbörsen etc. zu finden ist). Wie die dann darauf reagieren... keine Ahnung. Wissen sie vielleicht selbst nicht, denn so pauschal sagen kann man das gar nicht. Aber die Annahme, du musst dann sofort beweisen, dass das nicht von dir ist... sehr weit hergeholt.

Und wenn du jetzt die (aktuellen) Klagen als Argument heranziehen willst: Wasserzeichen und IP-Adresse sind Äpfel und Birnen ;)

In erster Linie geht es bei dem doch nur darum, die Leute davon abzuhalten ihre Dateien einfach so rumzukopieren. Die Weitergabe an einen Freund wird aber auch da wohl erlaubt sein, oder das Verschenken etc. etc. Du siehst also, dass das Wasserzeichen allein gar keine Grundlage für eine Anklage bietet (was du ja auch schon gesagt hast).

Es wird sich also wohl kaum ein SA finden, der wegen ein paar Musikdateien mit "deinem" Wasserzeichen eine Klage gegen dich einreicht. Zivilrechtlich kann die MI das selbst, aber auch da sind die Erfolgsaussichten eher gering.

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Der Grundgedanke bei Wasserzeichen ist der, dass die Leute dann die gekauften Stücke nicht einfach so in Tauschbörsen etc. einstellen werden. Dass der Gedanke nicht so weit hergeholt ist, zeigt deine Annahme ja schon. :D

Der normale Käufer weiß doch überhaupt nicht was ein Wasserzeichen in seiner Datei ist bzw. was er sich darunter vorzustellen hat, geschweige denn das da überhaupt eins drin ist bzw. sein könnte.

Ein Musikverleger kann nicht einfach den Rechtsgrundsatz "In dubio pro reo" abschaffen und auch die Unschuldsvermutung nicht.

Nein aber er kann dich verklagen oder abmahnen so das das ganze dann erstmal vor Gericht entschieden werden muss was du dir bei der veranschlagten Schadenssumme evtl gar nicht leisten kannst.

Und wenn du jetzt die (aktuellen) Klagen als Argument heranziehen willst: Wasserzeichen und IP-Adresse sind Äpfel und Birnen ;)

Warum? :confused:

In erster Linie geht es bei dem doch nur darum, die Leute davon abzuhalten ihre Dateien einfach so rumzukopieren. Die Weitergabe an einen Freund wird aber auch da wohl erlaubt sein, oder das Verschenken etc. etc.

Das sollte der Kopierschutz auch. Genauso wie die Gesetzeänderung das das Umgehen eines Kopierschutzes illegal ist, welche kam weil die MI soviele angebliche Verluste aufgrund von Raubkopierern hat.

Zivilrechtlich kann die MI das selbst, aber auch da sind die Erfolgsaussichten eher gering

Vor Gericht vielleicht, aber wie bereits gesagt (und wie es ja sowieso üblich ist) wird da wohl erstmal eine Abmahnung erfolgen mit einem Schadenswert der sich irgendwie alla Kosten pro Lied * Anzahl vermuteter Downloads = ganz viel Geld errechnen wird und einer kleineren Summe durch deren Zahlung von weiteren Schritten abgesehen wird.

Tut mir leid aber in Anbetracht der bisherigen Vorgehensweisen erscheint mir dieser Post von dir ein wenig ungewohnt blauäugig :confused:

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Warum? :confused:

Die IP-Adresse des zum Tauschen von Musik genutzten Anschlusses ist ein eindeutiger Hinweis, von wem die Datei stammt. Das Wasserzeichen, dass den urspr. Käufer der Musikdatei eindeutig identifiziert sagt aber noch lange nichts darüber aus, wer die Datei zum Tausch anbietet oder wie.

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So eindeutig ist die IP Adresse auch nicht. Schau mal wieviele Leute die Null oder sogut wie Null Ahnung von ihrem PC haben im Internet hängen. Ohne Firewall, Virenscanner oder sonst irgendwie eine fremde beeinflussung ihres PCs bemerken würden.

Ich will gar nicht wissen wieviele fremde PCs von Leuten zum Spammen, DNS Attacken, oder auch als Lagerplatz für Tauschbörsen genutzt werden ohne das die eigentlichen Benutzer etwas davon merken.

Das heißt wenn dann plötzlich die Polizei vor deiner Tür steht musst du auch erstmal beweisen das du keine Ahnung davon hattest was da mit deinem PC gemacht wurde.

Genau das selbe kann dir halt meiner Meinung nach mit einem Wasserzeichen passieren. Ich gebe dir vollkommen recht das du, wenn sowas vor Gericht landet, wahrscheinlich recht bekommen wirst.

Aber ich bin nach wie vor der Meinung das es in vielen Fällen gar nicht erst soweit kommen wird und man würde auch kein Wasserzeichen in Dateien einbauen wenn man nicht vorhätte dieses auch zu nutzen.

Aber im Prinzip sind das ja alles nur (unterschiedliche) Zukunftsprognosen und wir werden sehen was am Ende eintreten wird. Sofern überhaupt ein Wasserzeichen zum Einsatz kommt, was ja nur eine Befdürchtung war die ich an anderer Stelle gelesen habe :)

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