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Schwere Entscheidung Ausbildung vs Studium

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Akku hat wohl recht. Allerdings ist es wohl so, dass die Plätze selten an Leute mit HS Abschluss vergeben werden und wenn, dann sind diese meistens keine Vollgraupen sondern schon recht clever.

Zumindest in meiner Klasse und vermutl. auch in vielen anderen ist es so, dass die meisten FH-Reife oder Abi haben, einige Studienabbrecher sind und weniger Realschüler oder weiß der Geier was ähnliches.

Wenn das nun so ist, dann sollten die Lehrer doch zumindest versuchen das Niveau und die Stoffmenge so hoch wie möglich anzusetzen. Eben dem Klassendurchschnitt etwas anzupassen. Wenn dann wenige etwas schwächere Schüler nicht so mitkommen, dann bekommen sie trotzdem noch mehr Stoff mit, als wenn der Unterricht auf völlig niedrigem Niveau läuft. Und die Noten kann der Lehrer immernoch retten indem er ihnen Gelegenheiten gibt n paar gute Noten abzustauben. Was bringen tolle Notendurchschnitte, wenn dabei wenig Stoff rumkommt ?

Zum Thema Bachelor Master Diplom möchte ich auch noch was sagen.

Dass jemand der ein Diplom hat, dieses über alles stellt ist wohl klar. Die Frage ist, ob für die meisten IT-Jobs in Zukunft überhaupt n Master oder DIpl Inf gebraucht wird, oder ob es eben auch Bachelor tun, die man eben meist billiger bekommt.

Der Bachelor kann sowohl Konkurrenz für Fachinfs sowie für Master/Dipl-Infs sein.

Ne Kombination aus Ausbildung und Bachelor is theoretisch in 5 Jahren zu machen, und ich denke damit positioniert man sich garnicht mal so schlecht.

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Es ist auch einfach (mir ist es schleierhaft, wie es einige nicht schaffen...). Du kannst übrigens auch auf 2 Jahre verkürzen, wenn dein Betrieb zustimmt (vsollte vor Schulbeginn mit der Schule abgesprochen werden).

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Also mit "büffeln" meinte ich natürlich nicht, dass mantäglich lernen muss. Aber es gibt mit Sicherheit das ein oder andere Thema, bei dem JEDER mal lernen muss, spätestens für die Klausur. Na gut, vielleicht war auch nur ich so ehrgeizig gute Noten haben zu wollen. Hätte ich nicht gelernt, hätte ich die Ausbildung auch bestanden, aber mit Sicherheit nicht mit einem 1er Schnitt.

BTW: In meiner Klasse war es bunt gemischt von Abi bis Hauptschule, von 16 bis 38 Jahren. Bestes Klausurergebnis in 3 Jahren: Ein Klassenschnitt von 3,7. Fragen?

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Ich befürchte es ist leider nach wie vor etwas verpönt etwas zu lernen um nicht nur easy zu bestehen. Was ja viel cooler ist als sich für die ach so leichte Ausbildung für gute Noten anzustrengen. Ich bin ehrlich, ich will gute Noten, aber irgendwie das umzusetzen ohne ein Außenseiter zu sein ich hoffe ich lasse mich nicht allzu sehr ablenken von der Einstellung der Umwelt. Denn dann bin ich alleine daran Schuld. g* Und würde mich hinterher ärgern, wenn es nur durchschnittliche Noten werden würden.

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Zu Deiner Frage zurück:

Mach die Ausbildung zuerst fertig - hier sind zwei drei wirklich treffende Aussagen gefallen dazu:

Soziale Kompetenz erhöht sich drastisch gegenüber den reinen Uniabsolventen. Nicht von ungefähr haben reine Uniabsolventen - häufig erst ein Leben als Praktikant vor sich - damit sie das Grünschnabel Image loswerden.

Ich hatte mal einen Kollegen der von einer Elite-BWL-Uni (aus Deutschland) mit 1er Abschluß zu uns kam.

War 26, hat in seinem Leben noch nicht einen Tag gearbeitet (Porsche BoxterS von den Eltern geschenkt bekommen) und unsere Bürokauffrau musste ihm am ersten Tag erklären wie ein Fax funktioniert.

In späteren Gesprächen hatte ich bei ihm auch öfters den Eindruck als ob er in manchen Dingen (z.B. Abschreibung) auf dem Nivau meiner Nachbarin, die ähnliches mal ablies, allerdings Friseuse ist und das nicht unbedingt wissen muss, war.

Nachbarin sagte mal als sie aus dem Fenster schaute und den neuen Mercedes vom Nachbarn, der selbständig war, sah:

"Der kann den ja von der Steuer absetzen" ;-)

Klar, sind nicht alle so und die Pflichtpraktikas machen wenigstens teilweise aus bestimmten Sozialkrüppel einen etwas normalen Menschen oder zeigen ihm, falls er fehl am Platze ist, daß er doch lieber einen Job annehmen sollte, bei dem er alleine im Keller tüftelt und ihm einmal am Tag eine Pizza unter der Tür durchgeschoben wird.

(Habe auch solche in meinem Bekanntenkreis...) ;-)

Können auch teilweise sehr gut leben, auch wenn sie nicht ganz gesellschaftsfähig und Eigenbrötler sind.

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Ich wiederhole mich zwar, aber:

Man kann die Kombi Bachelor und Ausbildung auch in 3 Jahren schaffen, z.B. als MaTSE

Was ist ein "MaTSE" und kann man den Bachelor nebenher auch machen wenn das nicht von vornherein so vom Ausbildungsbetrieb angeboten wurde?

Hast Du dann dieser Bachelor-Schule Samstags?

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Wie sieht es eurer Meinung nach bei den "neben dem Beruf Studierenden": Werden die, wenn sie ihr Diplom in der Tasche haben, dann gleich gestellt mit den "normalen" Akademikern? Und ist ein Fernstudium oder dergleichen nicht so hoch angesehen als ein Vollzeitstudium?

newbie

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Was ist ein "MaTSE" und kann man den Bachelor nebenher auch machen wenn das nicht von vornherein so vom Ausbildungsbetrieb angeboten wurde?

Hast Du dann dieser Bachelor-Schule Samstags?

Wie bereits geschrieben, steht MaTSE für den mathematisch-technischen Softwareentwickler.

Hier in NRW, genauer gesagt FH Aachen Abteilung Jülich, wird die Berufsschule einfach durch Vorlesungen ersetzt. Man hat keine sinnlose Fächer wie Religion, Deutsch oder Sport sondern eben die relevanten Fächer, dafür halt viel tiefgehender als beim FI. Sa/So ist natürlich frei ;)

Es gibt zwei Voraussetzungen: Du musst einen relativ einfachen Mathetest bestehen und einen Betrieb finden, der dich ausbildet. Das kann entweder ein Institut an der Hochschule sein (z.B. das Rechenzentrum direkt) oder eine Firma in der Region. Wer sich früh genug bewirbt und die Qualifikationen mitbringt, müsste eigentlich auch einen Platz kriegen.

Gruß

Mark

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