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Hilfe!! Angriff der Investment-Fuzzies

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Hi,

gerade war ein alter Klassenkamerad bei mir und wollte mich in so einen Fond-Investment-Vortrag einladen.

Ich bin bei Gelddingen sehr sehr skeptisch und kann den Werbeversprechungen auch nicht mehr als Skepsis entgegenbringen:

- Statt Anlage bei der Bank (1-4%) Direktanlage in der Wirtschaft (mit 8-10%)

- Seit Bestehen (1957?) des einen Fonds bis heute 1200% Rendite....

- Vortrag kostet 13,- ist 100km weit weg und man sollte kurz darauf einen Termin mit einem "Spezialisten" machen.

- ....

Also für mich klingt das alles wie eine Mischung aus Scientology und Bauernfängerei....

was haltet ihr davon?

Ich bin noch am Hadern aus Mitleid (ich war mit dem Typ in der Schule...) mit hinzugehen, aber mir kommt alles komisch vor...

Der Fond ("also einer von den vielen...") hieß

"Franklin Templeton Investments"

und die Webseite seiner Agentur(??) ist

ascent Aktiengesellschaft Karlsruhe

Gebt mir mal ein paar Tipps was ihr machen würdet, ich mir erstmal Aufschub verschafft (ich sollte die 13,- gleich bezahlen...) indem ich ihn morgen abend anrufe...

Gruß und HILFE!!! ;)

Grisu

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Servus,

ohne zu Ascent jetzt meine Meinung abzugeben.

Ein paar Deiner Fragen kannst Du klären, indem Du zu den Templeton-Fonds die Kurse der letzten Jahrzente anschaust. Die sind ja kein Geheimnis. Such Dir eine Börse Deiner Wahl aus und schau, wie sich die entwickelt haben. Das ist natürlich keine Garantie für die Zukunft.

Ich habe allerdings schon in Investmentfonds investiert (zumindest einen Teil meines Geldes), da ich das Risiko des Verlustes verschmerzen kann und bei einer positiven Entwicklung das Geld gerne mitnehme.

Den Vortrag kannst Du Dir ja anhören, wenn Du die 13,- Euro hast und es Dich interessiert. Alles weitere kannst Du ja selbst entscheiden.

Peter

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grundsätzlich sind franklin templeton schon seit mehreren jahrzehnten - möglicherweise seit den besagten 1957 - gut am markt placiert. das mit den EUR 13,-- würde mich allerdings - insb. wen die noch *vor* der beratung zu leisten sind - stören. du kannst im übrigen bei der deutschen finanzaufsicht (BaFin) ja mal nachfragen bzw. auf deren website nachsehen, ob die angesprochene AG eine konzession zur vermögensberatung besitzt.

s'Amstel

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Hi Amstelchen,

danke für den Tipp, den franklin finde ich unter bafin.de, ascent leider nicht...

Das mit den 13,- war auch einer der Hauptgründe für meine Skepsis;

"Aber meine Bank berät mich kostenlos..." (mein Argument)

" ... Ja schon, aber da bekommst du ja auch nur so wenig für dein Geld ...."

Außerdem vertrete ich die "Petrischalen-Theorie":

Was seit 1957 (Nachkriegszeit...) bis heute so extrem gewachsen ist, kann gar nicht mehr so extrem weiterwachsen.... (Ein leere Petrischale wird von Bakterien relativ schnell bevölkert (extremes Wachstum), da genug Ressourcen (Platz und Nahrung) da sind. Eine schon volle Petrischale wird nicht mehr so extrem wachsen können (Platz- und Nahrungsknappheit).

Daher halte ich von solchen suggerierten Wachstumsraten nicht viel...

Außerdem bezieht sich da laut * auf jeweils reinvestierte Überschüsse, also fraglich obs für den Normal-Anleger wirklich so gekommen wäre....

Gruß

Grisu

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Außerdem vertrete ich die "Petrischalen-Theorie":

Was seit 1957 (Nachkriegszeit...) bis heute so extrem gewachsen ist, kann gar nicht mehr so extrem weiterwachsen.... (Ein leere Petrischale wird von Bakterien relativ schnell bevölkert (extremes Wachstum), da genug Ressourcen (Platz und Nahrung) da sind. Eine schon volle Petrischale wird nicht mehr so extrem wachsen können (Platz- und Nahrungsknappheit).

mhhh das klingt gut... dann investier doch in Afrika, leere Petrischale, von außen wird auch noch "Nahrung" in Form von Entwicklungshilfe aus der EU gereicht... aber halt, berücksichtigt dein Konzept auch korrupte Bakterien und welche die sich gegenseitig bekämpfen? (siehe Bürgerkrieg da unten)

so einfach ist es also nicht...

Ansonsten würde ich die 13€ nicht zahlen, geh zu einer Bank die beraten dich genauso gut... oder beobachte den Markt und werde selber zum spezialisten ;)

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Hi Amstelchen,

danke für den Tipp, den franklin finde ich unter bafin.de, ascent leider nicht...

Das mit den 13,- war auch einer der Hauptgründe für meine Skepsis;

"Aber meine Bank berät mich kostenlos..." (mein Argument)

" ... Ja schon, aber da bekommst du ja auch nur so wenig für dein Geld ...."

Außerdem vertrete ich die "Petrischalen-Theorie":

Was seit 1957 (Nachkriegszeit...) bis heute so extrem gewachsen ist, kann gar nicht mehr so extrem weiterwachsen.... (Ein leere Petrischale wird von Bakterien relativ schnell bevölkert (extremes Wachstum), da genug Ressourcen (Platz und Nahrung) da sind. Eine schon volle Petrischale wird nicht mehr so extrem wachsen können (Platz- und Nahrungsknappheit).

Daher halte ich von solchen suggerierten Wachstumsraten nicht viel...

Außerdem bezieht sich da laut * auf jeweils reinvestierte Überschüsse, also fraglich obs für den Normal-Anleger wirklich so gekommen wäre....

Gruß

Grisu

Hallo, so denke ich auch! Aber das ist nur in Europa und Amerika, Teilweise Asien so, finde ich

In neuen Märkten, Afrika, Südamerika, Asien, ist noch extremes Wachstumspotential vorhanden

Ich weiss nicht ob 1300 % soviel sind, wenn man den Dax von Anfang an bis jetzt anschauen würde.

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Servus nochmal,

alles, was ich eigentlich zum Thema sagen wollte, habe ich gestern schon von mir gegeben. Aber das Statement von Polli kann ich nicht stehenlassen.

Eine seriöse Beratung muss immer Geld kosten, da ein Berater nicht umsonst arbeitet. Ob ich diese Beratungsleistung aber mit einer Pauschale (z.B. Kontoführungsgebühren, Zinszahlungen o.ä.) ableiste, oder über einen direkten Beitrag, ist erst mal egal.

Schöne Grüße,

Peter

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Hallo,

1.) Ich investiere seit langem in Investmentfonds (NICHT bei ascent sondern bei meiner Hausbank bzw deren Partner).

2.) Wer Spass haben will google doch einfach mal ascent + seriös.

3.) In der Vergangenheit erzielte Kursgewinne sind kein Garant für nichts.

Die Kombination 100km auf Vortrag + Beratungsgespräch fahren reicht bei mir schon völlig um auf 'Kein Anschluss unter dieser Nummer' zu schalten.

Bye

SystemError

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Eine seriöse Beratung muss immer Geld kosten, da ein Berater nicht umsonst arbeitet. Ob ich diese Beratungsleistung aber mit einer Pauschale (z.B. Kontoführungsgebühren, Zinszahlungen o.ä.) ableiste, oder über einen direkten Beitrag, ist erst mal egal.
Dann nochmal ein Gegenargument zum Gegenargument. Das Ziel einer seriösen Beratung ist die Generierung einer Leistung mit Mehrwert beim Mandanten.

Die eigentliche Beratungsleistung ist kostenlos. Der entstehende Mehrwert ist entsprechend zu vergüten.

Kontoführung ist eine Leistung - keine Beratung.

Zinszahlungen entstehen für eine Leistung - nicht einer Beratung.

Da Beratung an sich kaum messbar ist, ist die Einschätzung über den Wert einer Beratung relativ subjektiv. Der ensrtehende Mehrwert (auch in Form von Verringerung des Schadens bei einem Anwalt etc.) kann jedoch relativ genau angegeben werden. Und nur dafür ist zu bezahlen.

PS. Das macht jetzt 37,50 Euro für 5 Minuten Beratung. Bitte überweisen an : .... .

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Servus,

37,50 für 5 Minuten? Das ist kein Problem, mein Stundensatz beträgt das doppelte und ich antworte schon zum dritten Mal. Jetzt bin ich reich! :)

Die Kontoführungsgebühren sind ein Beispiel gewesen. Und ich denke schon, das hier auch eine Umlage auf die Berater einer Bank stattfindet. Ich denke nicht, das sich deren Gehälter zu 100% aus den Provisionen für abgeschlossene Verträge zusammensetzen.

Wie eine Firma ihre Einnahmen und Ausgaben zusammensetzt ist mir auch herzlich egal. Mir geht es darum, das kein Berater (nö, ist zu negativ -> die wenigsten Berater) umsonst beraten wird (ich ja auch nicht) und deshalb irgendwo eine Gegenleistung erwartet wird. Im Normalfall und in der Hauptsache handelt es sich hier um Provisionen, aber wenn eine Firma einen Vortrag veranstaltet, dann ist es legitim, hierfür auch Geld zu verlangen.

So, jetzt ist es aber wirklich genug für mich.

Schöne Grüße,

Peter

PS: Nein, ich bin nicht bei Ascent beschäftigt und bekomme auch nichts, aber die Pauschalverteufelung ist nicht nett. :) Und Berater müssen sich schließlich unterstützen.

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Wie eine Firma ihre Einnahmen und Ausgaben zusammensetzt ist mir auch herzlich egal. Mir geht es darum, das kein Berater (nö, ist zu negativ -> die wenigsten Berater) umsonst beraten wird (ich ja auch nicht) und deshalb irgendwo eine Gegenleistung erwartet wird.

Und der Kunde wird das noch viel mehr erwarten, eine Gegenleistung für seine Bezahlung. In dem Fall hast du erstmal nichts bekommen, außer dir angehört, was der dir über "seinen" Fond zu sagen hat. Dass der dir was schlechtes erzählt wirst du ja nicht erwartet haben ;)

Erst wenn du dann investiert hast (vielleicht ja in diesen Fond), dann hast du was davon. Und er ja aber auch. Also verdient er daran ja doppelt.

Der Berater will etwas von dir und daran verdient er dann. Also muss er erstmal was vorlegen und investieren, nämlich in dich. Das ist wie mit der Werbung, die kostet auch und man erhofft sich dass sie einem was bringt. Für die Werbeveranstalltung Geld zu verlangen, das ist ja wie Geld bezahlen um TV-Werbung zu sehen, oder im Kino (hm... das tut man ja auch schon ;) ).

Für den Berater sind das Werbekosten, und an Werbung verdient normalerweise nicht der direkt, der beworben wird (in dem Fall der Berater, der dir was verkaufen will).

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Hab ähnliches erlebt, ein Abikollege von mir hat auch bei nem "unabhängigen Finanzberater" angeheuert, erste Amtshandlung war damals:

Weitergabe von Festnetz- und Mobilfunknummer der -gesamten- Stufe an den neuen Arbeitgeber, danach wurden wir ALLE von so nem Fuzzi angerufen; die Leute waren verständlicherweise ziemlich wütend und ob die Provision den ganzen Ärger aufgewogen hat... Ich weiss ja nicht.

Insofern halte ich von diesen unabhängigen Finanzberatern wenig bis gar nichts, würde empfehlen, sich da besser an den Bankmitarbeiter seines Vertrauens zu wenden.

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nene...

meine mutter hat damals über die stadt nen termin mit einem "neutralen berater" gemacht - war zwar 2 monate wartezeit ABER da hab ich sachen erfahren... uiuiui!

und eine woche später hatten wir in der ausildung "termin" bei den versicherungskerlen (ausbildung bei ner versicherung) und die haben GENAU DAS empfohlen wovon der neutrale VEHEMENT (titat: das ist auf gutdeutsch für den a...") abgeraten hat :rolleyes:

mehr sag ich nicht ;)

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Meine Meinung:

a) für einen "Investment-Vortrag" Kohle zu verlangen - sorry, ein klares Nein

B) für eine gute und vor allem persönliche (und nutzbringende) Beratung Geld zu zahlen, Ja

c) in Fonds (speziell Templeton, evtl. auch allgemein) investieren, grundlegend Ja

---

Einem "Einsteiger" würde ich die kostenlosen - leider auch oft produktspezifischen Beratungen der Banken und Sparkassen empfehlen, ansonsten einfach mal auf guten Internetseiten (Online-Banken, yahoo etc) schmökern.

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