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Entscheidungshilfe gesucht - nach Ausbildung studieren?

Empfohlene Beiträge

Hallo Kollegen,

da ich über die Suchfunktion nichts passendes gefunden habe, frage ich hier einfach mal konkret nach. Wenns hier nicht passt - bitte Thread verschieben.

Zu meiner Person:

Ich bin 24 Jahre alt. Habe Mittlere Reife und 2006 meine Abschlussprüfung zum FiSi erfolgreich ("mit bravour" :bimei ) bestanden.

Nach meiner Ausbildung wurde ich auch direkt übernommen und habe bis Ende 2007 alle anfallenden Arbeiten erledigt die Irgendwie in mein Tätigkeitsfeld gepasst haben. Ende 2007 kam dann mein Cheff auf mich zu und erzählte mir, dass er ein neues Softwareprodukt ins Reportiar aufnehmen möchte und da alle anderen Mitarbeiter schon in festen Positionen waren, bot er mir einen Posten in einer unserer Zweigstellen an um eine entsprechende Abteilung aufzubauen (zuerst eigene Kenntnisse erwerben und später dann Azubis/Mitarbeiter einzustellen) und zu leiten.

Zur entsprechenden Gehaltserhöhung gabs dann natürlich auch den Firmenwagen mit Privatnutzung.

Hier jetzt meine Frage:

Da ich "nur" gelernter FiSi bin möchte ich mich beruflich gerne weiterbilden.

Mir sprang da konkret der Stundiengang für Wirtschaftsinformatik der Privaten FernFachHochschule Darmstadt ins Auge.

Da ich, um ohen Abitur studieren zu können, 3 Jahre Berufserfahrung benötige, um dann mittels Hochschulzugangsprüfung zu studieren, ist dieses Jahr sowieso noch nichts los, ich möchte einfach die Zeit zur Entscheidungsfindung nutzen.

Mein Plan wäre folgender:

Nächstes Jahr meine Arbeitswoche auf 4 Werktage zu verkürzen (mit entsprechendem Lohnabzug geht das) um dann die Abende, den freien Tag und den Samstag zum Studieren zu nutzen.

Evtl. auch mit einer Vereinbarung mit dem Cheff, mich finanziell bei dem Studiengang (kostet monatlich ca. 280 Euro und dauert minimum 7 Semester) zu unterstützen um mich dann hinterher vertraglich für mindestens 3-5 Jahre zu "verpflichten" in dem Unternehmen tätig zu bleiben.

Hinterher wäre ich dann unter 30 Jahre alt und hätte 8 Jahre Berufserfahrung und wäre "nebenbei" noch Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik.

Ich bin der Meinung das ich mit Bachelor+8 Jahren Berufserfahrung besser dastehen würde als nur mit der Berufserfahrung.

Wie seht ihr das?

Würdet ihr in dieser Situation studieren oder nicht?

Meint ihr das es sich hinterher bezahlt macht?

Finanziell und auch Verantwortungsmäßig?

Gruß

frenchi

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Da kommen mir 2 Fragen:

- Ist der Begriff Weiterbildung für Dich nur mit einem Studium besetzt, oder kommen andere Alternativen in Frage?

- Passt die Fachrichtung "Wirtschaftsinformatik" zu den Aufgaben und langfristigen Zielen?

Ist ja momentan eine sehr modische Richtung, was aber nicht automatisch einen passenden beruflichen Erfolg garantiert.

Gruß

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Da kommen mir 2 Fragen:

- Ist der Begriff Weiterbildung für Dich nur mit einem Studium besetzt, oder kommen andere Alternativen in Frage?

- Passt die Fachrichtung "Wirtschaftsinformatik" zu den Aufgaben und langfristigen Zielen?

Ist ja momentan eine sehr modische Richtung, was aber nicht automatisch einen passenden beruflichen Erfolg garantiert.

Gruß

Was für andere Alternativen gäb es denn da so?

Mir wäre da nur Meister oder Techniker bekannt, oder irre ich mich da?

Wirtschaftsinformatik passt am besten zu meinem neuen Tätigkeitsbereich, da das neue Softwareprodukt ein Stück weit eine Unternehmensberatung mit einschließt. Von daher wäre BWL, VWL und der gleichen absolut die passendere Wahl als zum Beispiel Technische Informatik.

Vor allem weil ich denke das Führungsstile und andere betriebswirtschaftliche Fragen eher im Bereich Wirtschafstinformatik vermittelt werden als im Technischen und das dies ja erhebliche Qualifikationen als Abteilungsleiter sind.

Gruß

frenchi

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Hi,

dein Vorhaben "Fernstudium" kann ich nur befürworten.

Ich studiere seit über zwei Jahren bei der Konkurrenz (AKAD) und belege den Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik (FH).

Damals wurde der Bachelor noch nicht angeboten, ich würde mich jedoch wieder für das Diplom entscheiden:

+ Studienleistungen vom Grundstudium (Mathe, Statistik, Theoretische Informatik, ...) fließen nicht in die Endnote ein

+ Dipl. (FH) ist "höher" angesiedelt als ein Bachelor und braucht nur unwesentlich länger

Momentan ist es wohl immer noch so, dass ein Personaler lieber einen Dipl. (FH) einstellt als ein Bachelor. Der Bachelor ist in normalen, mittelständischen Unternehmen eben immer noch unbekannt, es gibt diverse Titelmühlen welche ihre Abschlüsse illegal als Bachelor verkaufen (u.a. IHK) und auch wenn in Deutschland diese Titel nicht offiziell führbar schaden diese der Akzeptanz in Deutschland und weiterhin gilt ein Bachelor immer noch als eher "unfertiger" Student, da eben weniger Inhalte vermittelt werden obwohl die meisten Bachelor sicherlich besser auf das Berufsleben vorbereitet werden.

Die Akzeptanz des Bachelors wird sicherlich steigen aber bis dies so weit ist, habe ich schon meinen Master in der Tasche ;)

Grüße

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Hi,

dein Vorhaben "Fernstudium" kann ich nur befürworten.

Ich studiere seit über zwei Jahren bei der Konkurrenz (AKAD) und belege den Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik (FH).

Damals wurde der Bachelor noch nicht angeboten, ich würde mich jedoch wieder für das Diplom entscheiden:

+ Studienleistungen vom Grundstudium (Mathe, Statistik, Theoretische Informatik, ...) fließen nicht in die Endnote ein

+ Dipl. (FH) ist "höher" angesiedelt als ein Bachelor und braucht nur unwesentlich länger

Momentan ist es wohl immer noch so, dass ein Personaler lieber einen Dipl. (FH) einstellt als ein Bachelor. Der Bachelor ist in normalen, mittelständischen Unternehmen eben immer noch unbekannt, es gibt diverse Titelmühlen welche ihre Abschlüsse illegal als Bachelor verkaufen (u.a. IHK) und auch wenn in Deutschland diese Titel nicht offiziell führbar schaden diese der Akzeptanz in Deutschland und weiterhin gilt ein Bachelor immer noch als eher "unfertiger" Student, da eben weniger Inhalte vermittelt werden obwohl die meisten Bachelor sicherlich besser auf das Berufsleben vorbereitet werden.

Die Akzeptanz des Bachelors wird sicherlich steigen aber bis dies so weit ist, habe ich schon meinen Master in der Tasche ;)

Grüße

Mit dem Diplom an einer FH bin ich nicht deiner Meinung. Ein Diplomstudiengang dauert 4-6 Jahre, nur wenige werden in 4 Jahren fertig (Schoen und gut wenn du das tust, aber es trifft nicht auf die Allgemeinheit zu). Ein Bachelor-Studiengang dauert lediglich 3 Jahre. Fuer mich ist das keinesfalls "unwesentlich laenger". Ein Diplom (FH) ist nirgends in Europa oder ausserhalb mehr Wert als ein Bachelor, selbst auf dem Diplom steht drauf "Bachelor of honours". Nur dass es "Bachelor of Honours" in keinem anderen Land gibt, ausser in DE. Da gibt es kleine aber feine Unterschiede. In anderen Laendern wird ein FH-Diplom als Bachelor evaluiert. Es lohnt sich einfach nicht mehr, da sollte man gleich den Bachelor machen.

Mit einem Uni-Diplom sieht es etwas anders aus.

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Was du sagst ist richtig, das Diplom ist eine deutsche erfindung, jedoch hat das dt. Diplom weltweit einen sehr guten ruf, vorallem im bereich ing.-wesen. Der bachelor wird in dt. meiner meinung nach als vordiplom angesehen und nicht als vollwertiger abschluss. Mit einem Master sieht das ganze schon wieder anders aus.

Ich mache momentan auch ein abendstudium zum Dipl.-WI und werde wohl danach noch den Master dranhängen,aber eher aus interesse, als um geld zu verdienen. Zumindest bringt mir der Master in Dt nicht viel.

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Evtl. auch mit einer Vereinbarung mit dem Cheff, mich finanziell bei dem Studiengang (kostet monatlich ca. 280 Euro und dauert minimum 7 Semester) zu unterstützen um mich dann hinterher vertraglich für mindestens 3-5 Jahre zu "verpflichten" in dem Unternehmen tätig zu bleiben.

Solche Klauseln sind sittenwidrig und damit in Deutschland ungültig. Wo kein Kläger da kein Richter, aber bindend wäre soetwas für keinen Vertragspartner! Hab sowas selbst durch. Meinem damaligen Arbeitgeber wars dann schnuppe. Die haben mir trotzdem ein Angebot gemacht, welches deiner Idee nahekommt. Der prüfende Anwalt hatte diese Klausel aber als sittenwidrig identifiziert. Nur mal so als Hinweis.

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Was du sagst ist richtig, das Diplom ist eine deutsche erfindung, jedoch hat das dt. Diplom weltweit einen sehr guten ruf, vorallem im bereich ing.-wesen. Der bachelor wird in dt. meiner meinung nach als vordiplom angesehen und nicht als vollwertiger abschluss. Mit einem Master sieht das ganze schon wieder anders aus.

Ich mache momentan auch ein abendstudium zum Dipl.-WI und werde wohl danach noch den Master dranhängen,aber eher aus interesse, als um geld zu verdienen. Zumindest bringt mir der Master in Dt nicht viel.

Danke, danke, danke. Damit ist auch das geklärt. Wenn ihr nicht gedenkt den Master zu machen, ist der Bachelor sowas von wertlos.

Solche Klauseln sind sittenwidrig und damit in Deutschland ungültig.

Ach was, kannst du das Belegen. Im Gesundheitswesen sind m.M.n. solche Klauseln alltäglich. Die Zusatzausbildung einer Karankenschwester -im Hinblick auf eine Leitende Tätigkeit- wird vom Träger bezahlt. Im Gegenzug verpflichtet sich der AN bis zu 3 (oder 5) Jahre dem Krankenhaus treu zu bleiben. Andernfalls sind die Gebühren zurück zu zahlen.

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Ja, kann ich. Ich habe einen solchen Vertrag mit meinem damaligen Arbeitgeber ausgearbeitet (großer Mittelständler), der Justitiar meinte nur, das was wir uns ausgedacht haben mit der Bindung funktioniert so nicht. Von Rückzahlung war nicht die Rede (das ist ein Kredit durch den AG, der rechtliche Rahmen ist da was anderes). Der Justitiar hat den Vertrag geprüft und gesagt, daß die Klausel unwirksam ist. Fertig ist.

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ich befinde mich in einer ähnlichen situation und stelle mir die selben fragen.

- soll ich noch studieren?

- oder doch vielleicht die praxis orientiertere maßnahme "IT-Professional" anstreben

- oder andere qualifizierungen? ITIL

- wenn studium dann diplom oder bechelor / master?

- könnte ich dann sofort anfangen? weil ich ja berufserfahrung brauche (hab grad ein jahr hinter mir nach der ausbildung, bin 24)

- es kommt nur ein fernstudium in frage, weil ich meine familie ernähren muss

- hab mir auch mal die fernuni darmstadt angeschaut, aber ich würde gerne wissen wie tief in die theorie gegangen wird. ist das mit einem normalen studium zu vergleichen? wird warscheinlich sehr viel mathe sein. und ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das schaffe

- bei dem vielen geld wäre es schade wenn ich abbrechen müsste

tja fragen über fragen

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Ein Diplomstudiengang dauert 4-6 Jahre

[...]

Ein Bachelor-Studiengang dauert lediglich 3 Jahre

[...]

Fuer mich ist das keinesfalls "unwesentlich laenger"

Wenn du das Studium an einer Präsenz-FH meinst, gebe ich dir recht. Wir diskutieren jedoch über ein Fernstudium. Hier gibt es bei vielen Anbietern kaum Unterschiede.

An der PFFH braucht man für das Diplom gerade mal 6 Monate länger und bei AKAD liegen Bachelor und Diplom gleichauf obwohl beim Diplom ein paar wenige Module mehr zu bearbeiten sind.

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@Rafter:

- soll ich noch studieren?

+ Mir ist aufgefallen, dass ein Studium selten hinderlich ist. Eine ehemalige Mitstudentin arbeitet immer noch als Sachbearbeiterin in einem Unternehmen und macht eher einfache Tätigkeiten. Sie ist zufrieden. Andere sind schon die Karriereleiter etwas hochgeklettert.

- oder doch vielleicht die praxis orientiertere maßnahme "IT-Professional" anstreben

+ "IT-Professional" hört sich super an aber was hast du von dem Titel in fünf Jahren oder wenn du von der IT genug hast und dich anderweitig orientierst?

Die Weiterbildung könnte dich kurzfristig weiterbringen aber langfristig? Bevor du gar nichts machst, mach natürlich lieber den "IT-Professional". Ich tendiere eher zu einem Studium.

- oder andere qualifizierungen? ITIL

+ Den Grundschein kannst du gerne machen. Die Prüfung kostet nur 166,60 EUR aber wenn du den ITIL Foundation hast, zeigst du deinem Arbeitgeber nur, dass du so ungefähr weißt, was ITIL bedeutet. Mehr nicht. Gut für eine Bewerbung, wenn das zukünftige Unternehmen ITIL einsetzt aber zur Vertiefung brauchst du die Folgescheine, welche sehr teuer sind und wohl auch praktische Tätigkeit voraussetzen(?)

- wenn studium dann diplom oder bechelor / master?

Ein paar meiner Argumente stehen oben, ich bin für Diplom / Master.

- könnte ich dann sofort anfangen? weil ich ja berufserfahrung brauche (hab grad ein jahr hinter mir nach der ausbildung, bin 24)

Wenn du Abi mitbringst, kannst du bei AKAD, PFFH oder FernUni Hagen sofort anfangen. WINGS hat feste Studienzeiten.

- es kommt nur ein fernstudium in frage, weil ich meine familie ernähren muss

Für (Wirtschafts-)Informatik also ein Studium bei AKAD, PFFH, FernUni Hagen oder WINGS.

- hab mir auch mal die fernuni darmstadt angeschaut, aber ich würde gerne wissen wie tief in die theorie gegangen wird. ist das mit einem normalen studium zu vergleichen? wird warscheinlich sehr viel mathe sein. und ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das schaffe

+ Meines Wissens legen alle Fern-FHs keinen übermäßig großen Wert auf Mathe. PFFH hat im Diplomstudiengang eher weniger Statistik / Mathe / Theoretische Informatik als AKAD und WINGS. Die Pflichtscheine, welche an jeder FH zu machen sind wie Wirtschaftsmathematik oder Differenzialrechnung müssen natürlich absolviert werden. Wegen Mathe hören zwar viele auf aber wer sich Zeit nimmt, schafft auch diese Hürde problemlos.

- bei dem vielen geld wäre es schade wenn ich abbrechen müsste

+ Die Abbrechquote liegt bei ca. 30%. Das liegt nicht an der Schwierigkeit sondern daran, dass sich viele nicht zum Lernen motivieren können. Wie beim normalen Studium eben auch mit dem Unterschied, dass du hier die Lernmaterialien aufbereitet bekommst und die Klausuren in der Regel auch fast beliebig verschieben darfst.

Bei AKAD gibt es die Möglichkeit, Module extern zu belegen. Wenn du drei bis vier Module machst, vielleicht dann nicht die leichtesten sondern die schwersten belegst, und du nach drei Monaten immer noch motiviert bist, kannst du das Studium beginnen. Die Scheine bekommst du natürlich angerechnet.

Zum Thema ganz passend:

http://forum.fachinformatiker.de/it-arbeitswelt/108507-gehalts-unterschied-zw-akademiker-fiae.html

(Leider ist der Thread gegen Ende etwas "abgerutscht")

Grüße

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@fernstudent

- soll ich noch studieren?

+ Mir ist aufgefallen, dass ein Studium selten hinderlich ist. Eine ehemalige Mitstudentin arbeitet immer noch als Sachbearbeiterin in einem Unternehmen und macht eher einfache Tätigkeiten. Sie ist zufrieden. Andere sind schon die Karriereleiter etwas hochgeklettert.

- oder doch vielleicht die praxis orientiertere maßnahme "IT-Professional" anstreben

+ "IT-Professional" hört sich super an aber was hast du von dem Titel in fünf Jahren oder wenn du von der IT genug hast und dich anderweitig orientierst?

Die Weiterbildung könnte dich kurzfristig weiterbringen aber langfristig? Bevor du gar nichts machst, mach natürlich lieber den "IT-Professional". Ich tendiere eher zu einem Studium.

- das problem ist ja das ich nicht weiss, bzw nicht wissen kann wie dieser titel eingestuft wird. anderweitig möchte ich mich nicht orientieren.

- oder andere qualifizierungen? ITIL

+ Den Grundschein kannst du gerne machen. Die Prüfung kostet nur 166,60 EUR aber wenn du den ITIL Foundation hast, zeigst du deinem Arbeitgeber nur, dass du so ungefähr weißt, was ITIL bedeutet. Mehr nicht. Gut für eine Bewerbung, wenn das zukünftige Unternehmen ITIL einsetzt aber zur Vertiefung brauchst du die Folgescheine, welche sehr teuer sind und wohl auch praktische Tätigkeit voraussetzen(?)

- was kostet so ein folgeschein?

- wenn studium dann diplom oder bechelor / master?

Ein paar meiner Argumente stehen oben, ich bin für Diplom / Master.

- da stimme ich zu

- könnte ich dann sofort anfangen? weil ich ja berufserfahrung brauche (hab grad ein jahr hinter mir nach der ausbildung, bin 24)

Wenn du Abi mitbringst, kannst du bei AKAD, PFFH oder FernUni Hagen sofort anfangen. WINGS hat feste Studienzeiten.

- ich war auf der realschule und habe leider kein abi. also was brauche ich?

- es kommt nur ein fernstudium in frage, weil ich meine familie ernähren muss

Für (Wirtschafts-)Informatik also ein Studium bei AKAD, PFFH, FernUni Hagen oder WINGS.

- ich lasse mir mal infomaterial von der pffh zukommen

- hab mir auch mal die fernuni darmstadt angeschaut, aber ich würde gerne wissen wie tief in die theorie gegangen wird. ist das mit einem normalen studium zu vergleichen? wird warscheinlich sehr viel mathe sein. und ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das schaffe

+ Meines Wissens legen alle Fern-FHs keinen übermäßig großen Wert auf Mathe. PFFH hat im Diplomstudiengang eher weniger Statistik / Mathe / Theoretische Informatik als AKAD und WINGS. Die Pflichtscheine, welche an jeder FH zu machen sind wie Wirtschaftsmathematik oder Differenzialrechnung müssen natürlich absolviert werden. Wegen Mathe hören zwar viele auf aber wer sich Zeit nimmt, schafft auch diese Hürde problemlos.

- muss mich da genau informieren wie schwer mathe ist, differenzialrechnung hab ich noch nie gemacht, das wird dann sehr viel zeit kosten das alles nachzuholen

- bei dem vielen geld wäre es schade wenn ich abbrechen müsste

+ Die Abbrechquote liegt bei ca. 30%. Das liegt nicht an der Schwierigkeit sondern daran, dass sich viele nicht zum Lernen motivieren können. Wie beim normalen Studium eben auch mit dem Unterschied, dass du hier die Lernmaterialien aufbereitet bekommst und die Klausuren in der Regel auch fast beliebig verschieben darfst.

- lernen ist für mich kein problem, eher die zeit. leider wird dann meine familie darunter leiden.

+ Bei AKAD gibt es die Möglichkeit, Module extern zu belegen. Wenn du drei bis vier Module machst, vielleicht dann nicht die leichtesten sondern die schwersten belegst, und du nach drei Monaten immer noch motiviert bist, kannst du das Studium beginnen. Die Scheine bekommst du natürlich angerechnet.

- ist das sowas wie probezeit

danke für die tolle hilfe!!!

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Hallo,

über den IT-Professional möchte ich mich nicht weiter auslassen. Ich denke nicht, dass man mit diesem Titel sehr viel weiter im Berufsleben kommt. Bevor du gar nichts machst, mach natürlich lieber den IT-Professional aber die Zeit würde ich in ein akademisches Studium stecken.

Die Folgescheine von ITIL sind wohl recht günstig aber bei diesen Folgescheinen ist wohl eine Schulung pflicht. Diese Schulung geht oft eine oder zwei Wochen und kostet ab 3.000,00 EUR aufwärts. Das sind die Eckpunkte, die ich mir gemerkt habe. Die genauen Zahlen weiß ich nicht mehr.

Wenn du kein Abi besitzt, braucht die ganze Sache natürlich länger, ein Diplom wird nicht mehr möglich sein. Das könntest du machen:

- Fachhochschulreife nachmachen (z.B. bei SGD, VIBOS, ...), was ich dir jedoch nicht empfehlen kann.

- Weiterbildung "Staatlich geprüfter Betriebswirt" anstreben, da du im Anschluss die Fachhochschulreife bekommst und dir wahrscheinlich bei PFFH, HFH oder Euro-FH ein paar Scheine erlassen werden.

- Die nächsten zwei Jahre diverse Module bei AKAD (PFFH und WINGS bieten diese Möglichkeit leider nicht an) belegen, welche dir dann alle auf dein zukünftiges Studium angerechnet werden. Nach zwei Jahren machst du eine Hochschulzugangsprüfung (in Form von verschiedenen Modulen) und bist dann ein richtiger Student. Ist aber ein teurer Weg.

- Theoretisch könntest du dich auch direkt an der OpenUniversity einschreiben und dort studieren. Das Studium ist dann jedoch zu 100% auf Englisch.

Das sind die Möglichkeiten, die mir gerade so einfallen.

Kurz zur Probezeit: Alle Hochschulen bieten dir mindestens einen Probemonat an. Da du leider kein Abi besitzt, ist das für nicht erst mal nicht relevant.

Bei weiteren Fragen: Einfach fragen.

Du kannst du mich per PN anschreiben.

Grüße

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Hallo,

über den IT-Professional möchte ich mich nicht weiter auslassen. Ich denke nicht, dass man mit diesem Titel sehr viel weiter im Berufsleben kommt. Bevor du gar nichts machst, mach natürlich lieber den IT-Professional aber die Zeit würde ich in ein akademisches Studium stecken.

Nur nach Titel funktioniert heutzutage doch wohl nur noch im Öffentlichen Dienst, oder?

Typischer Erfolgsfaktor ist eher nachgewiesene Handlungskompetenz, das hat man mit dem akademischen Abschluss aber noch lange nicht.

Klare Ansage, bspw bei einer Infoveranstaltung des bfe Oldenburg zur Professionalqualifizierung, war, dass viele Teilnehmer bereits während der Qualifizierung befördert werden, weil die Entwicklung der Personal- und Führungskompetenzen auch ein zentrales Element ist und dies von den Unternehmen auch gesehen wird. Ähnliches habe ich von Kammern gehört. Man sollte nur aufpassen, dass man in ein allzu seminaristisches Angebot reinrutscht.

Wenn es später noch ein Master werden soll, könnte man sich dieses Masterstudium auf Basis der Operativen Professional anschauen:

www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/department/gpa/zeg/ihkscm/kooperation_ihk_und_duk.pdf

In Xing gibt es die Gruppe "Operative Professionals" mit vielen Absolventen, wo Nutzen etc natürlich auch schon aus eigener Erfahrung thematisiert wurden.

Für die Entscheidung ist zunächst einmal wichtig, ob man sich eher praktisch, oder eher theoretisch weiter qualifizieren möchte. Daraus sollte man dann den weiteren Weg ableiten.

Wenn man den falschen Weg einschlägt, kommt man wahrscheinlich gar nicht ans Ziel.

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Eine Frage: Ich dachte, das Diplom wurde großflächig abgeschafft? Jedenfalls ium BWL und Informatik Bereich. Bin ich da falsch informiert? Habe mich fürs Sommersemester eingeschrieben und konnte dies nur für Bachelor machen, da man mir sagte, letztes Jahr wäre das letzte Diplom-Jahr gewesen... Wenn das nicht so ist, dann muss ich umplanen...

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Nur nach Titel funktioniert heutzutage doch wohl nur noch im Öffentlichen Dienst, oder?

Hi,

viele Firmen setzen einfach einen akademischen Titel für bestimmte Positionen voraus. Weiterhin erleichtert ein akademischer Titel den Einstieg auch in fremde Brachen sowie nicht zuletzt einen Arbeitsplatzwechsel in der überakademisierten IT-Welt.

Ich sehe mein Studium als langfristigen Türöffner an.

Wenn es später noch ein Master werden soll, könnte man sich dieses Masterstudium auf Basis der Operativen Professional anschauen:

www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/department/gpa/zeg/ihkscm/kooperation_ihk_und_duk.pdf

Dies ist ein spezieller Master, der unter dem Namen "Universitätslehrgang Professional MSc Suppy-Chain Management" bzw. "Universitätslehrgang

Professional MSc Strategie, Technologie und ganzheitliches Management" läuft. Ich sehe leider keine Akkreditierung der Studiengänge.

Ich weiß zwar nicht, wie tief die Inhalte der Studiengänge gehen aber diese "Fachvertiefungen" lernt man in Deutschland wahrscheinlich zu einem großen Teil schon im Erststudium.

Master != Master. Danke an Bologna und den konsekutiven und nicht-konsekutiver Aufbaustudiengängen.

Personaler dürften aber in Zukunft genauer hinsehen, wo und vor allem wie man seinen akademischen Grad erlangt hat.

Grüße

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Eine Frage: Ich dachte, das Diplom wurde großflächig abgeschafft? Jedenfalls ium BWL und Informatik Bereich. Bin ich da falsch informiert? Habe mich fürs Sommersemester eingeschrieben und konnte dies nur für Bachelor machen, da man mir sagte, letztes Jahr wäre das letzte Diplom-Jahr gewesen... Wenn das nicht so ist, dann muss ich umplanen...

Diplom wird als solches nicht abgeschafft. Wegen der Mode "Bachelor" gibt es einen Rückgang, vor allem in den nicht-Ingenieursfachbereichen.

Viele (Fach-)Hochschulen stellen bestehende Studiengänge um. Einmal indem sie hier echt neue Bachelor- und Masterstudiengänge entwickeln, oder indem sie mehr oder wenig simpel das Vordiplom zum Bachelor machen oder indem (FHs) ihre FH-Diplome einfach um die Praxisphasen abspecken.

Die beiden letzten Varianten bringen Bachelor bereits heute leider einen gewissen Vertrauensverlust ein. Aber es kam ja schon immer auch darauf an, wo man studiert hat.

@sxs

Arbeitsvertragliche Bindungsfristen sind selbstverständlich per se nicht sittenwidrig. Es muss nur eine Verhältnismäßigkeit da sein. Also für ein zweiwöchiges Seminar wird überhaupt keine Bindungsfrist abzuleiten sein (sofern es nicht extrem teuer wäre) und für ein volles Studium kann ich mir eine dreijährige Frist vorstellen - hatte ja so etwas selber meinem

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hallo,

ich habe dieses jahr meine prüfung zum fisi bestanden im vorfeld habe ich meinen erweiterten realschul abschluss gemacht....

was wäre euer tipp diese zeit optimal zu nutzen?

ich spiele auch mit dem gedanken ein fernstudium zu machen... gibt es eine möglichkeit die "3 jahre", die ich an berufserfahrung wohl benötige um ein fachspezifisches fernstudium zu beginnen, irgendwie sinnvoll zu überbrücken?

kann man vielleicht im vorfeld schon irgendwelche prüfungen ablegen?

macht es sinn in dieses 3 jahren ein fern abi zu machen?

was ist eure meinung?

danke und gruß

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ich spiele auch mit dem gedanken ein fernstudium zu machen... gibt es eine möglichkeit die "3 jahre", die ich an berufserfahrung wohl benötige um ein fachspezifisches fernstudium zu beginnen, irgendwie sinnvoll zu überbrücken?

Es gibt private Hochschulen, die dir genau so etwas anbieten. Unterm Stich ist natürlich eine Modulbelegung viel teurer aber du kannst die Zeit zumindest sinnvoll nutzen.

Z.B. bei AKAD kannst du mindestens das halbe Studium mit den Hochschulkursen absolvieren.

Die Wahl für die richtige Hochschule solltest du dir aber im Vorfeld ganz gut überlegen, da ein Wechsel trotz dem Creditsystem nicht so einfach ist.

Wenn dir Mathe nichts ausmacht, kannst du dich auch bei der FernUni Hagen versuchen als Gaststudent / Gasthörer (?) einzuschreiben oder wenn dein Englisch super ist, kommt auch die Open University in Frage.

Grüße

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