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Mich stört es ganz und gar nicht, wenn sich jemand dafür interessiert, warum ich studiere. Aber, dass manche regelrecht angewidert reagieren, wenn sie das hören - das stört mich. Oder würde es Dich kalt lassen, wenn irgendjemand wegen Deines Berufes die Nase rümpft und so tut, als würde ihr alles wieder hochkommen?

Diese Kinder-Diskussion lasse ich mal weg. Ich glaube, da interpretieren wir uns gegenseitig anders. ;)

Ich habe noch nie jemanden erlebt, der die Nase rümpft, wenn ich erzähle was ich mache und warum ich es mache. Vielleicht ein fragendes Gesicht, aber das wars auch schon.

Auch wenn ich nicht dabei war, kann ich mir nicht vorstellen (auch wenn jemand das komisch findest) dass jemand so dermaßen die Selbstbeherrschung verliert und die Nase rümpft.

Und wenn derjenige das macht, dann hat er definitv ein anderes Problem und interessiert mich nicht weiter. Person vergessen ich lebe weiter.

Das ist aber nichts, was auch Männern passieren kann. Gibt genug Leute, die Männer in Frauenberufen gleich als Homosexuell abstempeln in Gedanken und da Innerlich eine Barriere aufbauen. Vielleicht denken Männer bei Frauen in Männerberufen zum Teil auch so. Ich weiß es nicht ich kann keinem hinter die Strin gucken.

Aber wenn jemand damit (oder womit auch immer) so ein arges Problem damit hat, dann ist es aber nicht mehr mein Bier und es nicht Wert sich aufzuregen.

Kurz: Ja, es ließe mich definitv kalt.

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Das ist aber nichts, was auch Männern passieren kann. Gibt genug Leute, die Männer in Frauenberufen gleich als Homosexuell abstempeln in Gedanken und da Innerlich eine Barriere aufbauen. Vielleicht denken Männer bei Frauen in Männerberufen zum Teil auch so. Ich weiß es nicht ich kann keinem hinter die Strin gucken.

Aber wenn jemand damit (oder womit auch immer) so ein arges Problem damit hat, dann ist es aber nicht mehr mein Bier und es nicht Wert sich aufzuregen

Das kommt andersrum bestimmt ebenso vor, ja.

Leider kann ich mich emotional davon nicht so distanzieren, wie ich es gern würde.

Ich komme trotzdem nochmal auf die Interpretation zurück - dann sollte das geklärt sein. Der Satz mit dem Prof war so zu verstehen, wie man den folgenden verstehen sollte: "Ich bin im Urlaub gewesen und das schlimmste, was mir passiert ist, war ein Mückenstich."

Dass der Mückenstich völlig nichtig ist, soll gerade hervorheben, dass im Prinzip nichts Schlimmes im Urlaub passiert ist - ebenso ist mir nichts im Studium passiert, das auf Ungleichbehandlung zurückzuführen wäre. Wenn es anders rüberkam, hab ich mich wohl undeutlich ausgedrückt.

Trotzdem glaube ich, dass es im Einzelfall durchaus vorkommt, sonst hätte ich das Beispiel mit der Studentin nicht gebracht. (Ich glaube ihr, denn man wechselt die Hochschule nicht aus Nichtigkeiten)

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Das kommt andersrum bestimmt ebenso vor, ja.

Leider kann ich mich emotional davon nicht so distanzieren, wie ich es gern würde.

Kleiner Tipp: Lerne es ;)

Am besten mal 1st Level Support machen. Was ich da an persönlichen Angriffen mir anhören musste, härtet ein für alle mal ab :D

Vielleicht noch eine Theorie, warum derjenige so reagiert hat:

Wenn mir jemand sagen würde, er ist Pathologe oder Leichenpräperator würde ich auch erstmal die Nase rümpfen. Aber nicht, weil es es Mann oder eine Frau ist, die vor mir steht, sondern weil das ein Beruf ist, den ich mir aus diversen Gründen für mich nicht vorstellen kann. Gleichzeitig ist aber bei mir emotional auch ein dickes Respekt an denjenigen gerichtet, weil ich es niemals machen könnte.

Vielleicht hat derjenige auch deswegen so reagiert. Informatik? Oh Gott, nicht für mich! Aber super, dass du das machst.

Wie gesagt ich war nicht dabei, kann nicht beurteilen was durch den Kopf ging, aber man sollte sich nicht gleich persönlich angegriffen fühlen ;)

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Ich denke nicht, dass ich das falsch interpretiert habe (wobei das wahrscheinlich jeder von sich denkt). Es hat mehrere Fälle gegeben. Die Männer reagieren im Allgemeinen nicht sichtbar emotional darauf. Die meisten Frauen wirken überrascht und fragen das übliche "Warum denn Informatik als Frau?" Das ist in Ordnung (und auch der Fall, den Du ansprichst). Ich finde die Frage zwar blöd, weil man als Frau keine anderen Gründe hat als die Männer, aber es stört mich nicht. In zwei Fällen ist es jedoch dieses Angewidertsein gewesen. Eine der beiden hat mich von oben bis unten gemustert, die Nase gerümpft und gesagt "Wie kannst man nur als Frau?" - wollte aber erst gar keine Antwort hören. Ich denke nicht, dass ich das missinterpretiert habe. Sie hatte offenbar ein Problem mit meinem Studiengang. Ebenso die zweite, die ähnlich reagiert hat (inklusive künstlich erzeugter Brechgeräusche). Da fühlte ich mich angegriffen, habe zwar nicht nach außen hin darauf reagiert, aber innerlich war es ein Stich, weil mir die Informatik wirklich sehr am Herzen liegt. Das Studium ist das beste, was ich überhaupt machen konnte. Ich kann mir noch so sehr einreden, dass sich aufregen nichts nützt, aber trotzdem bin ich innerlich aufgewühlt, wenn mir so etwas passiert.

Nunja. Was solls. So weit wollte ich nun gar nicht gehen.

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habe jetzt mal grob überflogen hier.. also ich finde wenn man Spaß an der Thematik hat, dann sollte man es einfach machen. Egal ob Mann oder Frau.

Heut zu tage gibts ja auch schon ein paar mehr Frauen, die das machen.

Ich habe erst angefangen Informatik zu studieren und bins bereits gewohnt, das man mehr von Kerlen umgeben ist. Wenns nicht stört, kommt auch gut damit klar.

Also nur Mut, für die die noch überlegen oder so :)

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Auch ich habe nur überflogen, da ich mich selbst nicht informieren will, sondern lieber selbst informiere:)

Also meine Kollegin ist auch gerade Azubine zur FIAE und hat sehr viel Spaß an der Arbeit. Auch in der Schule gibt es ein paar wenige, für meinen Geschmack zu wenige, denn sie können, was Lernstoff angeht locker mit ihren männlichen Kollegen mithalten wenn nicht sogar überholen. Einziges Problem sehe ich darin, dass Frauen evtl nicht soviele Erfahrungen gemacht haben im Laufe ihres Lebens. Bei mir war es so, dass ich von Kleinauf immer einen Computer hatte und mir vieles selbst beigebracht habe. Dieses "Grundwissen" fehlt vielen Frauen, habe ich zumindest schon erlebt und es ist meist auch kein Lehrstoff der Berufschulen.

Ich zähle dazu zum Beispiel, dass ich selbst mal ne Grafikkarte einbauen kann, auch wenn ich ja nur Programmierer bin oder mal ein paar Befehle über die Commandline tippern kann.

Aber das sehe ich niocht wirklich als "Handicap", wenn man genug Bereitschaft mitbringt zum eigenständigen erarbeiten mitbringt.

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können wir nicht einfach die grundsatzdiskusion ("Frauen und Technik"/Diskriminierung) aus dem Threat ausklammern, bei der mann (und frau) sowieso nie zu nem gemeinsammen nenner kommen werden und uns wieder den Erfahrungsberichten zuwenden?

Mir persöhnlich sind noch nicht viele frauen über den weg gelaufen, die soch tiefer mit dem thema PC auseinandergesetzt haben. aber die wenigen hatten ordentlich was auf dem kasten :uli (speziell im Bereich Grafiken) Soll heißen, wenn es nicht absolut an interesse für Computer mangelt ("Die Sims" und chatten zählt nicht) können frauen in der IT (Solitär zählt auch nicht) und allgemein im umgang mit dem pc auch was reißen (auch wenn sie sich öfter blöde blicke von geschlechtsgenossinnen und nicht-geschlechtsgenossen gefallen lassen müssen, wie bereits erwähnt)

zum thema "Grundwissen" schließ ich mich meinem vorredner an.

Gbt ja auch "frauen" beim bund... mit dem kinderwagen nach afghanistan ;)

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Irgendwie fällt mir grad so ein, daß anscheinend die Männer immer mehr durch den Hormonüberschuß an Östrogenen in den Lebensmitteln verweiblichen. Wenn ich im Fernsehen herumswitche, sehe ich immer mehr "weibliche" Männer, die in der Gestik, dem Verhalten und der Selbstdarstellung sogar teils zu Überweibern mutieren oder diesen deutlich Konkurrenz machen.

Andersherum sind die brutalsten Gruppierungen Mädchengangs an Schulen und die Frauen sind die erfolgreicheren Studierenden als deren männlichen Genossen. Ich habe schon einige Softwareentwicklerinnen kennen gelernt und glaube nicht, daß die ihren Kollegen in irgendwas nach stehen - man muß sie nur mal an richtige Herausforderungen "ranlassen".

Ich glaube, bald ist die Angleichung der Geschlechterrollen eh so perfekt vollzogen, daß der Mann zum schwachen Geschlecht ernannt wird. Vielleicht wird sich dann die Emanzipationsgeschichte wiederholen - nur eben anders herum.

Zum Thema Grundwissen: Es gibt nichts was man erlernen kann - es hängt nur davon ab in welcher Reihenfolge und wann man sich zusammenrauft und etwas lernt.

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Mich stört es ganz und gar nicht, wenn sich jemand dafür interessiert, warum ich studiere. Aber, dass manche regelrecht angewidert reagieren, wenn sie das hören - das stört mich. Oder würde es Dich kalt lassen, wenn irgendjemand wegen Deines Berufes die Nase rümpft und so tut, als würde alles wieder hochkommen?

Andersherum gibt es nichts schöneres, als als Frau einem Mann zu sagen, man sei Fachinformatikerin und ihm danach beim Aufheben der Kinnlade zu helfen.

Das Problem ist nicht, warum jemand so reagiert - das wissen wir alle. Da technische Berufe eben nicht als typische Frauenberufe angesehen sind, provoziert man damit Reaktionen. Das Problem ist eher, wie man damit umgeht.

Angewidert oder Nase rümpfend habe ich noch niemanden erlebt.

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Ja, ich denke die Sache mit den Reaktionen haben wir nun mehr als zur Genüge ausdiskutiert.

Andersherum gibt es nichts schöneres, als als Frau einem Mann zu sagen, man sei Fachinformatikerin und ihm danach beim Aufheben der Kinnlade zu helfen.

Das ist mir wiederum noch nicht passiert, würde mir aber auch nichts geben.

bearbeitet von Ezra

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Es gibt immer solche und solche. In der ausbildung hatten wir eine der mußten wir nen halben tag den unterschied zwischen NULL, leer string und BLANKE erklären. Extremes negativ beispiel. Meine frau hingegen dipl.Ing. Informationstechnig und demnächst Master Software Engeniering. Das Frauen schlechter bezahlt werden als männer ist subjektiv wahrgenommen definitiv so. Meine frau verdient und unwesentlich mehr als ich und ich bin "nur" fachinfomatiker,obwohl mag auch mit den firmen zusammen hängen.

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