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Ich soll demnächst jede Woche für einen Tag, in eine Zweigstelle mit der Bahn fahren um dort das Team kennenzulernen.

Eine Bahnfahrt dauert 2 Stunden und 20 Minuten.

Das heist an diesem Tag fahre ich alleine 4 Stunden und 40 Minuten Zug.

Und dabei ist noch nicht einmal die Autofahrt zum Bahnhof und zur Arbeit.

Ich habe eine 40 Stunden Woche.

Muss ich es dann also in Kauf nehmen 13 Stunden und 40Minuten unterwegs zu sein (8h Arbeit + 1h Mittagspause + 4 Stunden und 40 Minuten Bahnfahrt)

Ich glaube das halte ich nicht aus. Ich fahre auch nicht gerne Zug!

Oder zählt die Zugfahrt zur Arbeitszeit?

Außerdem habe ich am nächsten Tag immer Berufsschule, und etwas Essen, duschen und familie sehen auch noch?

Achja, kann es sein, das ich dann Spesen machen darf?

Weil mein Auto am Bahnhof parken kostet ja auch Parkgebühr:(

Dann würde halt nicht mehr viel Arbeitszeit übrig bleiben, aber was soll ich machen?

Danke!

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In deinem Arbeits (Ausbildungs-)vertrag steht üblicherweise ein Ort, an dem du arbeitest. Sofern dieser nicht mit deinem zukünftigen Arbeitsort übereinstimmt, sind alle Fahrten dorthin als Dienstreise genehmigen und abrechnen zu lassen. Deine Reisezeit zählt dann zur Arbeitszeit und wird mit entsprechenden Betriebsverinbahrungen auf dies angerechnet.

Wenn beide Standorte in deinem Vertrag stehen (oder ein ähnlicher Passus), dann ist es deiner Fantasie überlassen, wie du es anstellst. (Man muss nicht jeden Tag fahren)

Manchmal hilft schon ein Gespräch mit deinem Chef, um auf ein derartiges Problem aufmerksam zu machen und gmeinsam eine akzeptable Lösung zu finden.

Da die Anspannung auf Arbeit sicher mehr Konzentration benötigt, als das Schlafen im Zuge, wäre ich über einen Dienst nach Vorschrift (also 4,4 h Zugfahren heisst 3,2 Stunden Arbeit am Tag) als Chef doch sehr erstaunt. Kompromisse heisst für mich, dass beide Seiten sich einigen und sich aufeinander zubewegen.

PS: /Me:

Verlass der heimatlichen Wohnung um 5.52 Uhr

Ankunft bei der heimatlichen Wohnung: 20.06 Uhr (sofern die Bahn keine Verspätung hat und die Berliner S-Bahn ihre Pannenserie nicht weiter vergrößert).

Mittag höchstens 30 Minuten.

Und trotzdem macht Arbeit manchmal Spaß. ;)

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Du musst nur einmal in der Woche hin, sagst du? Das wäre ja noch zu ertragen. Und wenn du die Leute nur "kennenlernen" sollst, nehme ich an, dass dieser Zustand nicht von Dauer ist, oder? Wenns nur temporär ist, würde ich empfehlen, die Zähne zusammenzubeißen. Nimm halt ein paar Unterrichtsmaterialien mit auf die Fahrt, in der Zeit kann man ja doch einiges tun.

Musst du von nun an immer da hin, frag doch deinen Chef, ob du eventuell auch an einem anderen Tag dorthin fahren kannst, wo du am nächsten Tag keine Schule hast.

Ich weiß nicht, wie die Rechtslage bei so was aussieht, aber ich nehme an, dass auswärtige Einsätze bei vielen Betrieben normal sind. Manche verlangen sogar Wochenend-Bereitschaft von ihren Azubis.

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Oder zählt die Zugfahrt zur Arbeitszeit?

Kommt drauf an. Was ist vertraglich geregelt bzw. im Tarifvertrag/Betriebsvereinbarung?

Wenn nichts geregelt ist gilt afaik das Dienstreisen ausserhalb der regulären Arbeitszeit nur Zeiten einer Inanspruchnahme durch Arbeit oder Lenken des Fahrzeugs als Arbeitzeit gelten.

Achja, kann es sein, das ich dann Spesen machen darf?

Kommt drauf an. Was ist vertraglich geregelt bzw. im Tarifvertrag/Betriebsvereinbarung? Hier die gesetzlichen Spesensätze.

Am Rande ...

Ich glaube das halte ich nicht aus. Ich fahre auch nicht gerne Zug!

Ich bin der Meinung du solltest deine Einstellung nochmal überdenken. Wegen einem Tag in der Woche würde ich glaub nicht so ein Theater machen ...

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ich muss demnächst.....

Was bedeutet dieser Satz denn? Also für mich heisst das, dass es bisher nicht so war und ich spekuliere jetzt einmal, auch nicht ewig so bleiben wird.

Meine Empfehlung:

Schau es dir einfach mal an, frage deinen Chef unverbindlich, wie lange er sich das so vorstellt.

Dann erst, wenn dir die Antwort nicht gefällt, kannst du reagieren.

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Kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Geh zu Deinem Chef und frag ihn, wie das in der Firma geregelt wird. Frag ihn, ob du die Kosten fürs Parken übernommen werden und wie du die Stunden wieder abbauen kannst. Chefs sind keine böse Menschen :)

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