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Einführung Mailserver + Mailarchivierung

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Hallo liebe Technikerkollegen,

ich bin im 3. Fisi Jahr und darf ab 01. Dezember mein Abschlussprojekt beantragen :D

Da es ganz natürlich ist sich auf sein geplantes Projekt vorzubereiten hab ich mir inzwischen schon einige Gedanken zum Projekt gemacht und möchte hier mal Meinungen dazu hören.

Außerdem gibt es noch zwei drei Dinge die mir irgendwie unklar sind bzw. bei denen ich Tipps gebrauchen könnte:

Projektbeschreibung:

Einführung eines lokalen Mailservers und zusätzlicher Mailarchivierung

Ausgangssituation:

Firma XYZ nutzt den E-Mailservice von 1und1 mit etwa 50 E-Mailpostfächern bei 23 Mitarbeitern. Da die Firma stetig wächst müssen immer wieder Postfächer erneut angelegt werden.

Die Administration ist ziemlich aufwändig und unübersichtlich. Außerdem gibt es einige Anforderungen, die 1und1 nicht bietet. Des Weiteren wird die gesetzlich geforderte E-Mailarchivierung nicht durchgeführt.

Planung:

Einführung eines Mailservers mit einem Angebotsvergleich (evtl. anfallende Lizenzkosten für die Mailgeschichte + Hardware) sowie eine Nutzwertanalyse. Um das Anlegen von Postfächern möglichst einfach zu halten soll es eine LDAP-Anbindung geben (wenn möglich). Des Weiteren wird ein Webmailer gefordert.

Die Archivierung soll über ein eigenständiges System funktionieren und möglichst einfach integriert werden (Komplettlösung?!).

Budgettechnisch haben wir (ich und meine Ausbilder) uns noch keine Gedanken gemacht. Allerdings ist natürlich OpenSource bevorzugt, da kostenersparnis.

Das beschränkt die Auswahl sehr, deshalb sind wir natürlich bei einem entsprechenden Mehrwert auch bereit Geld auszugeben.

Meine Probleme hab ich derzeit noch in folgenden Themen:

Steht der Mailserver in der DMZ oder in unserem LAN?

Wie migriere ich alle Mails ordentlich von 1und1 in unseren Mailserver?

Was für Hardware benötigt so ein Mailserver?

Also auf gehts: Meinung, Anregung, Tipps, Kritik?

Grüße aus Karlsruhe, Scorpion

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Meine Probleme hab ich derzeit noch in folgenden Themen:

Steht der Mailserver in der DMZ oder in unserem LAN?

Der Mailstorage/MAA hat nichts in der DMZ verloren. Mein Ansatz wäre ein MTA/MAA Gespann im LAN, auf dem bei dieser Größe vermutlich der Webmailer mitlaufen kann. In der DMZ steht ein kleinerer Forwarding/Receiving MTA, optional mit Spamschutz/Virenscanning, sowie ein Reverse Proxy für Webmail von Extern, wenn so gewünscht.

Wie migriere ich alle Mails ordentlich von 1und1 in unseren Mailserver?

Das dürfte stark von 1und1 Abhängen :) Bietet 1und1 Exportoptionen? Welche Art Mailstorage wird eure Lösung verwenden? Im Extremfall kann ein guter IMAP Client Mails per Drag and Drop in neue, lokale Mailboxen verschieben aber das ist ja eher unschön.

Was für Hardware benötigt so ein Mailserver?

Je nach Software. Auf jeden Fall vernünftige Redundanz für die Platten mit dem Mailstorage. 50 User ist im Prinzip nichts, das könnte wohl jeder halbwegs moderne Bürorechner schaffen, wenn es nur um das reine Mailgeschäft geht. Mehr Leistung brauchen Spam- und Virenfilter.

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Der Mailstorage/MAA hat nichts in der DMZ verloren. Mein Ansatz wäre ein MTA/MAA Gespann im LAN, auf dem bei dieser Größe vermutlich der Webmailer mitlaufen kann. In der DMZ steht ein kleinerer Forwarding/Receiving MTA, optional mit Spamschutz/Virenscanning, sowie ein Reverse Proxy für Webmail von Extern, wenn so gewünscht.

Wenn ich dich richtig verstehe laufen auf dem (nennen wir ihn mal) SrvMail alle Maildienste (MDA,MRA,MTA) im LAN. In der DMZ läuft lediglich der MTA und ein ReverseProxy.

Allerdings müsste doch der Webmailer ebenfalls auf dem DMZ-Server sein oder?

Je nach Software. Auf jeden Fall vernünftige Redundanz für die Platten mit dem Mailstorage. 50 User ist im Prinzip nichts, das könnte wohl jeder halbwegs moderne Bürorechner schaffen, wenn es nur um das reine Mailgeschäft geht. Mehr Leistung brauchen Spam- und Virenfilter.

Das mit der Performance hab ich mir schon gedacht, war aber wie gesagt nicht sicher. Wegen den Platten und der Redundanz war ich mir auch schon sicher. Reicht da ein Raid 1 (mit 2 Platten) oder gleich ein Raid 10?

Ist es ansonsten denn umfangreich genug für ein Abschlussprojekt?

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Die Firma X nutzt das Angebot eines Internet Service Providers (ISP) als E-Mailservice. Die Mitarbeiter haben ihre Postfächer über IMAP oder POP3 eingebunden, wodurch E-Mails dezentral auf den Clients gespeichert werden. Sicherung der Konfiguration und Postfächer sowie zentrale Datenhaltung sind mit dem genutzten Paket des ISPs nicht möglich.

Die Anforderungen, die die Firma und deren Mitarbeiter an das E-Mailsystem haben, haben sich mit der Zeit, geänderten Geschäftsprozessen und Regelungen, sowie neuen Gesetzen (Archivierung) verändert. Beispielsweise sind Wartbarkeit, Sicherheit, Nutzerfreundlichkeit und Verfügbarkeit zunehmend wichtiger geworden.

Ziel des Projektes ist es, ein Konzept, das den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen des Kun-den gerecht wird, zu entwickeln und umzusetzen sowie die entstandenen Probleme zu lösen.

Was haltet ihr davon?

ich suche noch einen passenden Titel. Es sieht momentan danach aus als würde alles darauf hinauslaufen, dass wir uns ne Kiste kaufen, software kaufen ich die darauf aufsetze und dann konfiguriere.

Danach kommt natürlich die Migration der vorhandenen Sachen in das Neue!

:)

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Steht der Mailserver in der DMZ oder in unserem LAN?

Ein Mailserver sollte stets verfuegbar sein. Sofern beim Kunden keine Standleitung liegt, sollte lokal ein Mailserver sein, der als Relay zu einem Mailserver im Rechenzentrum arbeitet.

Wie migriere ich alle Mails ordentlich von 1und1 in unseren Mailserver?

Mit imapsync: Index of /prj/imapsync

Was für Hardware benötigt so ein Mailserver?

Kommt drauf an was der Mailserver alles abhandeln soll. Wenn du mit "Mailserver" nur einen smtpd meinst, dann langen da sogar 200MHz fuer ein Setup mit exim oder sendmail...

Je nachdem was da noch alles laeuft (Spamfilter, greylist, DKIM, IMAP/POP/UUCP) und welche Datenmengen da zusammenkommen, kann man aber auch ein groesseres Bladenceter hinstellen. ;)

Also auf gehts: Meinung, Anregung, Tipps, Kritik?

Ich weiss nicht ob es so gut ist, wenn man solche sensiblen Betriebsgeheimnisse verraet wie "Der Kunde haelt sich nich an die GDPdU". Ausserdem ist das ein Thema von der Groesse einer Masterarbeit. Sicher, dass du das mitnehmen willst? :confused:

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Ein Mailserver sollte stets verfuegbar sein. Sofern beim Kunden keine Standleitung liegt, sollte lokal ein Mailserver sein, der als Relay zu einem Mailserver im Rechenzentrum arbeitet.
Wir haben ne "synchrone Leitung" mit je 5Mbit Up/Downstream. Außerdem haben wir gar kein Rechenzentrum.

Wir sind in einer reinen Windowsumgebung.

Kommt drauf an was der Mailserver alles abhandeln soll. Wenn du mit "Mailserver" nur einen smtpd meinst, dann langen da sogar 200MHz fuer ein Setup mit exim oder sendmail...

Je nachdem was da noch alles laeuft (Spamfilter, greylist, DKIM, IMAP/POP/UUCP) und welche Datenmengen da zusammenkommen, kann man aber auch ein groesseres Bladenceter hinstellen. ;)

Ein Server soll möglichst alles übernehmen.

Ich weiss nicht ob es so gut ist, wenn man solche sensiblen Betriebsgeheimnisse verraet wie "Der Kunde haelt sich nich an die GDPdU". Ausserdem ist das ein Thema von der Groesse einer Masterarbeit. Sicher, dass du das mitnehmen willst? :confused:

Im Projekt selbst wird nur das Grundgerüst bereitgestellt (Mailserver hat Schnittstelle/Extrafunktion für Archivierung bzw. es wird drauf geachtet, dass im Nachhinein eine Archivierung möglich ist). Die eigentliche Durchführung davon passiert dann abseits des Abschlussprojekts, wird aber ebenfalls von mir gemacht.

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Wir sind in einer reinen Windowsumgebung.

imapsync ist in Perl geschrieben und laeuft ueberall wo auch Perl laeuft. Dementsprechend auch unter Windows. ;) Wenn du konstant (und nicht nur einmal) Mails von dort abholst, kannst du das auch mit fetchmail machen. Das laeuft auch unter Windows mit cygwin.

Ein Server soll möglichst alles übernehmen.

Naja... Da das dann Windows ist vermute ich, dass ihr nicht auf sowas wie postfix oder exim setzen werdet. Wenn da ein Exchange hinkommt, dann kannst du die Systemanforderungen schnell verzehnfachen.

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imapsync ist in Perl geschrieben und laeuft ueberall wo auch Perl laeuft. Dementsprechend auch unter Windows. ;) Wenn du konstant (und nicht nur einmal) Mails von dort abholst, kannst du das auch mit fetchmail machen. Das laeuft auch unter Windows mit cygwin.
Hab mir schon fast gedacht, dass es sowas in der Art wäre.

Der bisherige Provider soll vollständig abgelöst werden, also wäre das eine einemalige Sache.

Ansonsten werden noch die lokal gespeicherten PST-Files importiert.

Naja... Da das dann Windows ist vermute ich, dass ihr nicht auf sowas wie postfix oder exim setzen werdet. Wenn da ein Exchange hinkommt, dann kannst du die Systemanforderungen schnell verzehnfachen.
Sieht ganz danach aus, als würde es kein Exchange werden - aber da will ich mal noch nichts vorweg nehmen.

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