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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

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vor 15 Stunden schrieb Rienne:

Das stimmt so nicht. Es gab auch bei Diplomstudiengängen (Fach-)Hochschulen mit Begrenzungen.

Dann war das damals aber sicherlich Sache des Fachbereiches. Ich hab auch zwei E Techniker,  einen Anwalt und zwei Ärzte in der Familie und die konnten Prüfungen unendlich oft schreiben. Das haben mir auch andere damals so berichtet. Das gibt es heute defacto nicht mehr. 

bearbeitet von Aurel

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vor 1 Minute schrieb Aurel:

Dann war das damals aber sicherlich Sache des Fachbereiches.

Nein, das war Sache der FH. Und so ist es doch auch heute immernoch. Ein Beispiel habe ich ja weiter oben schon mit der Prüfungsordnung der TH Köln aufgeführt. Und wie @RubberDog schreibt, gibt/gab es auch andere Formen der Einschränkungen an anderen Hochschulen. Aber es stimmt, dass viele Unis bei Magister- und Diplomstudiengängen "freier" waren, was so etwas angeht, und selten solche Einschränkungen gemacht wurden.

Das ist bei den Anwesenheitspflichten übrigens ähnlich. Es gibt Unis, da wird in jeder Veranstaltung die Anwesenheit überprüft und nur bei "genug" Präsenz wird man zur Prüfung zugelassen, bei anderen gibt es sowas widerum nicht. Ist zum Beispiel beim Verbundstudium der TH Köln/FH Dortmund so, dass man dort erst ab einer Präsenz von 50% zur Prüfung zugelassen wird, und das, obwohl das Hochschulgesetz in NRW so etwas eigentlich verbietet (was jetzt aber auch wieder gekippt wurde).

 

Das große Problem des angeblichen Fachkräftemangels in der IT ist meiner Meinung nach vor allem darin begründet, dass Unternehmen i.d.R. sehr spezielle Anforderungen an die Fähigkeiten eines Kandidaten haben, damit sie entsprechend zahlen. Leider ist die IT mittlerweile aber sehr sehr groß, was die verschiedenen Bereiche und Anforderungen angeht, so dass es nicht einfach ist, jemanden zu finden, der genau in Sprache x, Modul y, IDE z und Frameworks a,b,c mit Projektmethode k mindestens c Jahre Erfahrung hat. Und wenn es so jemanden gibt, ist er (zurecht) Experte und verlangt entsprechendes Gehalt, was die Firma dann aber eben nicht bereit ist zu zahlen.

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Die monatelange Propaganda des Fachkräftemangels an allen Fronten zeigt Wirkung:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Koalition-will-Fachkraefteeinwanderung-regeln-4233775.html

  • Grundsätzlich sollen Arbeitskräfte mit einer anerkannten Qualifikation und einem Arbeitsvertrag nach Deutschland einreisen und bleiben können. Bisher wurden nur in sogenannten „Engpassberufen“ vom Altenpfleger bis zum Mechatroniker auf den Nachweis verzichtet, dass ein Arbeitgeber keinen entsprechenden Bewerber aus Deutschland finden konnte.
     
  • So soll die Anerkennung ausländischer Ausbildungsabschlüsse verbessert und beschleunigt werden. Mit geeigneter Qualifikation sollen Arbeitssuchende dann auch ohne fest zugesagte Arbeitsstelle für sechs Monate nach Deutschland einreisen und sich vor Ort nach einem neuen Arbeitgeber umsehen.
     
  • Das Fachkräftezuwanderungsgesetz soll auch Asylsuchenden eine neue Perspektive eröffnen, wenn ihr Asylverfahren gescheitert ist. So sollen Flüchtlinge, die bisher aufgrund eines Ausbildungsverhältnisses geduldet werden, künftig auch eine feste Arbeitsstelle antreten können.
     
  • Bei dem nun vorgelegten Gesetz geht es nicht vorrangig um Spitzen-Jobs mit überdurchschnittlichen Gehältern, sondern um Arbeitskräfte mit gewöhnlicher Berufsausbildung.

Viel Spaß für die Menschen mit regulärer Berufsausbildung, ohne besondere Qualifikationen. Demnächst wird vieles anerkannt, was nur ähnlich riecht, es gibt keine Vorrangprüfung mehr und Interessenten aus dem Nicht-EU-Ausland können für Monate ins Land, ohne auch nur einen Job in Aussicht zu haben. Alle Menschen in der EU haben so oder so Freizügigkeit und sind somit schon seit Jahren Konkurrenz. Ein Lohndumping-Programm wie es im Buche steht.

Hoffen wir, dass es unsere Branche nicht so hart trifft und die Unternehmen nicht auf die Idee kommen, nun halb Indien zum Spottpreis als Entwickler anzuheuern.

 

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Was Rienne schrieb bei den speziellen Anforderungen, da sehe ich das Problem aber eher wieder darin, dass HR beim Bewerbungsprozess sicherlich einiges vor filtert und keine Ahnung hat, was vergleichbar wäre. Die einzelnen Fachabteilungen würden das viel eher sehen (und ihnen wäre es vielleicht auch nicht so wichtig, dass ein Bewerber genau Modul x kennt, sondern Kenntnisse in Modul y wären gleichwertig), bekommen entsprechende Bewerber aber vielleicht gar nicht erst zu Gesicht, da sie bestimmte Buzzwords dann nicht im Lebenslauf drin stehen haben.

@Errraddicator
Ich denke vor allem für Berufseinsteiger (die sich noch in keine Richtung spezialisiert haben) könnte es dann schwerer werden.

Da aber auch in Indien Fachkräfte nicht ohne Ende zur Verfügung stehen, ist halt die Frage, für wen es z.B. von dort überhaupt in Frage kommt, nach Deutschland zu ziehen für einen Job. Ich kenne jetzt auch das Preisniveau im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten dort nicht wirklich bei ITlern, ob es für sie überhaupt lohnenswert ist. Ich denke bei Indien / Pakistan und Konsorten ist es eher so, dass Jobs nach dort ausgelagert werden, die per Remote möglich sind. Das wäre natürlich die Programmierung prädestiniert für - da muss man nicht zwingend an einem gemeinsamen Ort sitzen, um miteinander programmieren zu können.

Was man auch als Arbeitgeber einfach immer bedenken sollte ist, dass es von Land zu Land einfach auch unterschiedliche Arbeitsmentalitäten gibt, die Konflikte hervorrufen können. Also nicht nur die reinen (Lohn)Kosten anschauen.

bearbeitet von Crash2001

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vor 21 Stunden schrieb afo:

Weil das wo anders ja mit den Standardisierten Tests so gut funktioniert. Da lernen die Schüler halt garnix mehr, außer für die Tests.

Dann ersetze "standardisierten Test" durch "Zentrale Prüfung"...

Und wenn alles aus Schuljahr 8 dran kommen kann, muss ich alles aus Schuljahr 8 lernen um bei der Prüfung gut bis sehr gut abzuschneiden. "Mut zur Lücke" ist immer so Glück abhängig.

Also quasi wie das Zentralabi, nur für jede Jahrgangsstufe.

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vor 3 Stunden schrieb Crash2001:

Die einzelnen Fachabteilungen würden das viel eher sehen (und ihnen wäre es vielleicht auch nicht so wichtig, dass ein Bewerber genau Modul x kennt, sondern Kenntnisse in Modul y wären gleichwertig), bekommen entsprechende Bewerber aber vielleicht gar nicht erst zu Gesicht, da sie bestimmte Buzzwords dann nicht im Lebenslauf drin stehen haben.

 

Das Problem ist, das die Fachabteilung sich dumme Fragen vom Personal/HR gefallen lassen muss, wenn sie sich für einen Kandidaten entscheiden, der eben nicht 100% zum ausgeschriebenen Profil passt (z.B Fachinformatiker statt Dipl. Inf.) und dieser während der Probezeit kündigt oder sich als ungeeignet herausstellt.

Aus dem Grund achten auch die Fachabteilungen darauf, das sie sich für Kandidaten entscheiden, die möglichst perfekt zu dem ausgeschriebenen Profil passen.

bearbeitet von Systemlord

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Am 7.11.2018 um 13:29 schrieb t0pi:

die oben genannten Konditionen für ein Landei (wie ich es mal war) verdammt gute Konditionen sind... ich denke die Konditionen auch in ländlichen Gebieten müssen sich drastisch verbessern
 

Hm, kommt darauf an wie du das jetzt genau meinst. Ja, 45k brutto Jahresgehalt sind für ein Landei bestimmt in vielen Fällen (schätze Land in Bayern ist nochmal was anderes als im Osten) ein gutes Gehalt. Aber nur dann, wenn das Landei auch ein Landei bleibt und nicht in die Großstadt zieht. Denn dann sind ja insbesondere die Mietkosten für gewöhnlich signifikant höher und das hohe Gehalt relativiert sich. Oder wird schlimmstenfalls sogar zum niedrigeren Gehalt als das vorherige.

Ich spüre gerade im Prinzip diesen Effekt: Meine aktuelle Wohnung auf dem Land ist ein Schnäppchen (zwar auch aufgrund mangelnder Qualität aber dennoch, der Preis ist extrem niedrig). Wenn ich wie geplant den Job wechsle und ~10% mehr Gehalt bekomme, kann ich mit effektiv mit einem verringerten Nettoeinkommen nach Abzug der Mietkosten rechnen. (Allerdings wird dann die Qualität der neuen Wohnung hoffentlich höher sein.)

PS Sorry nicht gesehen, dass der zitierte Beitrag schon mehrere Wochen alt ist. 😕

bearbeitet von monolith

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Next Round:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Auslaendische-Informatiker-retten-den-deutschen-Automobilbau-4241178.html

Heise geht da aber gerade auch ab, der wie viele Artikel dazu?

Zitat

Weil es für die moderne Mobilität aber in Deutschland nicht genügend Informatiker gibt, hat ZF im vergangenen Jahr ein Technologiezentrum in Hyderabad in Indien eröffnet. 800 indische IT-Spezialisten programmieren und testen dort Software für automatisiertes Fahren. Bis 2020 soll der Mitarbeiterbestand auf 2500 ansteigen.

Klar, nur deswegen.

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vor 12 Stunden schrieb Graustein:

Weil es für die moderne Mobilität aber in Deutschland nicht genügend Informatiker gibt, die bereit wäre für den, von der Autoindustrie gewünschten, Lohn zu arbeiten, hat ZF im vergangenen Jahr ein Technologiezentrum in Hyderabad in Indien eröffnet, um neben Lohnkosten auch noch Steuern zu sparen.

Ich erweitere den Satz mal, damit er etwas mehr die Realität (Mentalität der Arbeitgeber) widerspiegelt. :D

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Da war wohl der Zensor BEIM Spiegel pinkeln:

Zitat

Der überall beschriebene Fachkräftemangel ist übrigens auch totaler Quatsch. Es herrscht lediglich ein Mangel an Menschen, die in allen Facetten des Lebenslaufes zu hundert Prozent auf die ausgeschriebene Stelle passen. Unternehmen müssen dringend flexibler werden.

Würde mich nicht wundern, wenn das Montag aus dem Artikel entfernt wird. 

http://m.spiegel.de/karriere/headhunter-ueber-ihren-job-viele-sind-schwer-vermittelbar-a-1234754.html

 

bearbeitet von Kwaiken

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Entweder das oder es ist mittlerweile egal geworden, weil das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz nur noch Formsache ist, der Migrationspakt ebenso und die Wirtschaft sich so oder so gerade etwas abkühlt. Von daher ist der Druck nicht mehr ganz so groß, so dass man nicht mehr ganz so genau drauf achten muss, wie drastisch der Mangel dargestellt werden soll. 😵

Dazu passend eine OECD-Auswertung darüber, wer unbedingt endlos neue Fachkräfte im Land braucht. Die gut bezahlenden Betriebe nach IG-Metall-Tarif, bei einer 35-Stunden-Woche sind es jedenfalls nicht:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-12/niedriglohnsektor-oecd-studie-migranten-deutschland-europa

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Wie seht ihr das? Sind die Chancen einen neuen Job mit 50 zu bekommen sehr schwierig?

http://www.spiegel.de/karriere/headhunter-ueber-ihren-job-viele-sind-schwer-vermittelbar-a-1234754.html

 

Zitat

Fachkräftemangel? Totaler Quatsch!

Menschen über 50 haben es auf dem Arbeitsmarkt noch schwerer. Unternehmen würden sie zwar einstellen - dafür, dass sie sich gut in ein neues Team einfinden, wollen sie aber nicht zahlen.

Der überall beschriebene Fachkräftemangel ist übrigens auch totaler Quatsch. Es herrscht lediglich ein Mangel an Menschen, die in allen Facetten des Lebenslaufes zu hundert Prozent auf die ausgeschriebene Stelle passen. Unternehmen müssen dringend flexibler werden.

 

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vor einer Stunde schrieb #technikeristinformiert:

Wie seht ihr das? Sind die Chancen einen neuen Job mit 50 zu bekommen sehr schwierig?

Bin zwar noch ein paar Jahre davon entfernt, gehe aber stark davon aus. Bedeutet eben mehr Berufserfahrung, höhere Kosten. Dazu stehen die Leute eben eher im Leben, haben ggf. Familie, Eigenheim und andere Sachen im Kopf. Nen lediger Jungspund ist halt günstiger und hat i.d.R. mehr Freizeit, die er ggf. bei Interesse an der IT teilweise noch opfert für Sachen, die dem Unternehmen nutzen bzw. um sich wo reinzufuchsen.

Da ist die IT eben auch häufiger noch ein Hobby und das Interesse an aktuellen Technologien usw. im Durchschnitt höher. Während die ältere Belegschaft eher Hobbys wie den Garten hat und das Wochenende lieber mal die Enkelkinder sieht, anstatt vorm Rechner zu hocken.

Soll keine Wertung in irgendeine Richtung sein, kann es aber aus Sicht des Unternehmens dann auch verstehen, warum viele Stellen eher durch junge Leute besetzt werden, ist für das Unternehmen einfach in vielerlei Hinsicht günstiger. Soll aber auch nicht heißen, dass ein paar alte Hasen nicht häufig mehr Struktur in den Laden rein bringen und ebenfalls wirtschaftlich sinnvoll sind. Im Schnitt brauch man davon aber nicht viele.

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vor 3 Stunden schrieb Velicity:

Bedeutet eben mehr Berufserfahrung, höhere Kosten.

Es ist nicht grundsätzlich die Berufserfahrung, die höhere Kosten verursacht. Eine größere, relevante Berufserfahrung wird besser bezahlt. Das sind keine Kosten.

Das Problem ist (Achtung, überspitzt!), dass viele ältere Kollegen meinen, dass Ihre 35 Jahre in Assembler auf ihre 2 Jahre .NET-Erfahrung und die ausgeschriebene .NET-Stelle angerechnet werden. Das ist leider nicht der Fall. Daher teilweise abstruse Gehaltsvorstellungen. Bei einem gravierenden Technologiewechsel fängt man halt fast wieder von vorne an.

Das mal abgesehen vom erarbeiteten Lebensstandard, der auch weiterhin finanziert werden muss. Da kann man nicht so einfach wieder für 3.5k Brutto "von vorne" anfangen.

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vor 4 Stunden schrieb #technikeristinformiert:

Wie seht ihr das? Sind die Chancen einen neuen Job mit 50 zu bekommen sehr schwierig?[...]

Das kommt wohl ganz auf das Level der Spezialisierung an, sowie wie gefragt derartiges Wissen ist und wie hoch die eigenen Erwartungen an das Gehalt sind. Kann man also generell nicht verallgemeinern.

Meine Frau ist mittlerweile auch schon 50 und sie bekommt dauernd neue Angebote - hat aber eine Festanstellung. Probleme einen neuen Job zu finden hätte sie aktuell (Wohnort München) definitiv NICHT.

Unser Gartennachbar im Kleingarten ist knapp über 50 Jahre alt und hat auch erst gerade seinen Job gewechselt und wurde mit Kusshand genommen zu besseren Konditionen (mehr Urlaub, weniger Stunden, besseres Gehalt). Er ist im Baustoffhandel tätig in der Kundenberatung, Kommissionierung, Bestellungen, usw.

Kumpel von uns hat mit 49 Jahren Anfang des Jahres auch erst die Firma gewechselt (Kraftfahrer) und auch problemlos etwas neues gefunden mit besserem Verdienst.

Ich denke mal, damals, als es noch normal war, mit 55-57 Jahren in Rente zu gehen, hatte man definitiv größere Probleme, einen neuen Job zu finden mit 50. Da waren es aber auch nur noch wenige Jahre im Schnitt zu arbeiten.
Wer kann denn in der aktuellen "Bald-Rentner-Generation" heutzutage noch vor 63 oder in der Generation danach vor 67 in Rente gehen (Voraussetzung, dass man auf die gesetzliche Rente angewiesen ist)? Das sind bei einem Alter von 50 Jahren dann noch 17 Jahre, die derjenige noch arbeitet. Das sind also ganz andere Voraussetzungen. Ich denke wenn man heutzutage 60 ist, kann man das mit damals 50 Jahre alt zu sein vergleichen. Ich gehe hierbei explizit von nicht handwerklichen Branchen aus, wo die Leute oftmals körperlich am Ende sind mit 50-55 Jahren und nicht mehr können.

Also in diversen Branchen sind ältere Leute durchaus gefragt, da sie nicht nur Erfahrung in ihrem Job haben, sondern dazu auch noch Lebenserfahrung und ruhiger sind. Zudem sind diese Leute nicht mehr so wechselwillig, sondern suchen sich eher einen Job, in dem sie bis zur Rente dann noch arbeiten können, als jemand, der 30 ist und das nur als Zwischenstation für 1-2 Jahre sieht.

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Zentrale Erkenntnis der Studienmacher: Das Motto "Aufstieg durch Bildung" trifft bei betrieblicher Bildung nicht zu - sondern hat den gegenteiligen Effekt. Arbeitnehmer, die an Weiterbildungen teilnehmen, wechseln seltener ihren Betrieb und Beruf und steigen seltener auf.


...

Bei sogenannten formalen Weiterbildungen wie dem Meisterkurs oder einem Studium ist der positive Aspekt hingegen unumstrittenen.

Hätte ich jetzt nicht gedacht. Auch hier wird ja immer gesagt, dass ggf. Weiterbildungen eine höhere Bildungsrendite bringen. Der Meinung war ich eig. auch ...

Quelle: Spiegel

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Hm dort wird von "aufsteigen" geschrieben, aber nicht ob mit der Weiterbildung dann doch noch eine Gehaltserhöhung einhergeht.

Hier wird immer gesagt, dass man sich mit Weiterbildungen attraktiver macht bzw. Gründe für eine Gehaltserhöhung in der Hand hat. Wenn man sich dann aber nicht bei anderen Firmen umsieht, oder nach mehr Geld fragt, ist schon selbst schuld.

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vor 11 Minuten schrieb PVoss:

Hm dort wird von "aufsteigen" geschrieben, aber nicht ob mit der Weiterbildung dann doch noch eine Gehaltserhöhung einhergeht.

Naja, finde das ist dann ein bisschen vorbeigeschossen. Eine größere Gehaltserhöhung (nicht diese Pseudo-Inflationsausgleiche) zieht i. d. R. auch einen Positionswechsel nach sich, oder veränderte Aufgaben. Wozu sollte der AG jemanden, der grundsätzlich die gleiche Arbeit (wenn auch etwas besser) leistet deutlich höher bezahlen. Das sagt auch der Satz der Studie:

Zitat

"Aus Sicht der Betriebe ist das eine logische Strategie: Wenn Beschäftigte geschult werden, um ihre aktuelle Aufgabe besser zu verrichten, ergibt es keinen Sinn, sie auf andere Stellen zu setzen ... Betriebliche Fortbildungen versetzen Erwerbstätige demnach in die Lage, sich an verändernde Gegebenheiten am Arbeitsplatz anzupassen.

Zweitens sei die Weiterbildung eine Art Jobgarantie: Denn diese Arbeitnehmer steigen auch seltener ab oder verlören ihre Anstellung. Weiterbildungen hätten damit eine "Sicherheitsnetzfunktion". Für den Aufstieg aber brächten sie nichts."

bearbeitet von Kwaiken

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