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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

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Das von @Tiangou genannte Beispiel ist genau das, was ich meine:
Der Junior geht bis 40k, der Senior bis ca. 60k, mit Verantwortung on top vielleicht 70k oder 80k. Der Junior kann höchstwahrscheinlich Dienst nach Vorschrift machen, sich auf seine Programmierung konzentrieren und Fehler seien im verziehen. Er muss nicht halb so viele Weiterbildungen machen, kaum bis keine Freizeit investieren und hat zudem deutlich weniger Stress, weniger Kundenkontakt und keinerlei Verantwortung.

Und für all das, was der Senior oder gar Projektleiter mehr leisten muss, bekommt dieser dann 50% mehr? 100% mehr leisten für 50% mehr Brutto? Ja, es bestätigt mich: Ein grottiger Deal!
Noch grottiger wird er, wenn man sich diesen im Nettobetrag anschaut:
Netto bei 40k = ~25k
Netto bei 60k = ~35k (+ ~40%)

Netto bei 80k = ~45k (+ ~80%)

Genau das ist das eklatante Probleme mit Seniorstellen hierzulande. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies in den USA oder der Schweiz z.B. ähnlich gehandhabt wird. Und dann wundert man sich, dass die Eliten der Welt nicht zu uns nach Deutschland kommen.

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vor 1 Stunde schrieb Tiangou:

Ist ein bisschen wirr geschrieben und verstehe es nicht ganz.
Wenn ich für 40h die Woche (und mehr ist im Vertrag nicht definiert an Arbeitszeit) 50k bekomme, dann bekomme ich bei 35h Stunden logischerweise nur noch 43,750€. Jetzt bekomme ich eine Lohnerhöhung von 10%, weil ich mehr Verantwortung und aufgaben übernehme, dafür aber 12,5% mehr arbeiten muss, habe ich im Endeffekt ein minus von 2,5%. Klar ist die Summe größer, aber dafür musste ja auch mehr geleistet werden. Beim Bäcker oder Metzger gibt auch nicht mehr, nur weil nur weil der Preis pro 100gr oder pro Weck gestiegen ist. 
 

Ja. Gegenbeispiel & Gedankenexperiment: Es gebe nur zwei Arbeitgeber die  dich anstellen wollen. Der erste bietet dir 500 € pro Stunde für insgesamt 1 Stunde monatliche Arbeit. Mehr als 1 Stunde pro Monat darfst du laut Vertrag weder bei ihm noch bei sonst wem arbeiten. Der zweite Arbeitgeber bietet dir 100 € pro Stunde für insgesamt 30 Stunden Arbeit pro Monat, macht also 3.000 Euro insgesamt pro Monat. Mehr als genau die 30 Stunden pro Monat darfst du laut Vertrag weder bei ihm noch bei sonst wem arbeiten. Welches Angebot ist das attraktivere? Das zweite, obwohl der Stundenlohn schlechter ist. Vom ersten kannst du nicht leben. (Aufstocken o. ä. geht nicht)

bearbeitet von monolith

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vor 2 Stunden schrieb Maniska:

Geld macht einfach nicht glücklich, wenn man keine Zeit hat es spaßbringend auszugeben.

Andererseits, wenn ich mehr Freizeit habe, hab ich auch mehr Zeit Kosten zu eliminieren. Mehr selber kochen, backen und auch anpflanzen, Einkaufen zu Fuß oder mit dem Fahrrad... Zusätzlich kann (und darf) ich mir sogar noch einen Nebenjob suchen, 450€ steuerfrei dazu verdienen und das in einem Feld welches mir Spaß macht, oder der GEsellschaft nutzt (Ehrenamt)

Klar, das ist das alte Lied von der Balance zwischen Arbeitszeit+viel Geld und Freizeit+wenig Geld.

Man kann das so sehen wie du, dass man Kosten eliminiert. Aber auch so, dass man lieber bspw. eine Stunde mehr in einem Job, den man gut kann, der einem Spaß macht und der gut bezahlt sind (viele "wenns") arbeitet als bspw. zu Putzen (Hilfskraft einstellen). Für meinen Chef geht die Rechnung sicher auf, seine Stunde ist halt (in Euro) viel mehr wer als die der Hilfskraft. Ob sie für Fußvolk wie mich aufgeht? Gute Frage.

Die Sache mit dem Minijob ist wirklich interessant, als Alternative. Die steuerlichen Vorteile sind nicht zu leugnen. Wenn jemand 450 € netto monatlich mehr haben will dann kann das in der Tat attraktiver sein als entsprechend mehr zu arbeiten.

bearbeitet von monolith

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vor 16 Stunden schrieb Errraddicator:

Das von @Tiangou genannte Beispiel ist genau das, was ich meine:
Der Junior geht bis 40k, der Senior bis ca. 60k, mit Verantwortung on top vielleicht 70k oder 80k.[...]

Bezogen auf Programmierer / Entwickler denke ich mal und regionsabhängig auch nochmal plus oder minus 10k. Wer ein Spezialist in einer Nische ist, kommt da aber vermutlich locker drüber, wenn sie entsprechend gut bezahlt wird.

Zitat

Der Junior kann höchstwahrscheinlich Dienst nach Vorschrift machen, sich auf seine Programmierung konzentrieren und Fehler seien im verziehen. Er muss nicht halb so viele Weiterbildungen machen, kaum bis keine Freizeit investieren und hat zudem deutlich weniger Stress, weniger Kundenkontakt und keinerlei Verantwortung.[...]

...vorausgesetzt, man will Junior bleiben und sich nicht zum Regular oder Senior weiterentwickeln. Wer sich weiterentwickeln will, muss auch Schulungen besuchen, oder aber sich das entsprechende Wissen selber (autodidaktisch oder durch Abschauen) mit und mit aneignen.

Zitat

Und für all das, was der Senior oder gar Projektleiter mehr leisten muss, bekommt dieser dann 50% mehr? 100% mehr leisten für 50% mehr Brutto? Ja, es bestätigt mich: Ein grottiger Deal!
Noch grottiger wird er, wenn man sich diesen im Nettobetrag anschaut:
Netto bei 40k = ~25k
Netto bei 60k = ~35k (+ ~40%)

Netto bei 80k = ~45k (+ ~80%)

Na ja, sagen wir es mal so - ein Senior hat mehr Verantwortung und leistet andere Arbeiten, muss aber deshalb nicht zwingend mehr Stunden leisten oder in den Stunden mehr tun. Wer als Senior viel "mehr" arbeitet, macht imho irgendetwas falsch.
Natürlich wird von einem Senior erwartet, dass er schneller zum Ziel kommt. Das bedingt sein Wissen aber oftmals schon, da er bestimmte Sachen z.B. einfach wissen muss. Dafür kennt er aber auch schon diverse Wege, die jemand anders vielleicht erst noch finden muss und dadurch spart er natürlich auch entsprechend Zeit ein.
Ein Junior steht beispielsweise das erste Mal vor einem Problem und steht erst einmal da wie der Ochs vorm Berg oder verzweifelt. Ein Senior hat das Problem vielleicht schon 20 Mal gehabt und weiß, wie er es anzugehen oder zu umgehen hat.

Das geht von Methoden, wie man an bestimmte Dinge herangeht (z.B. beim Debugging oder bei der Entwicklung) über Kenntnisse von bestimmten Sachen wie z.B. 

  • ein Protokoll, das genau für ein bestimmtes Problem entwickelt wurde
  • tieferes Fachwissen, was einem es überhaupt erst ermöglicht, ein Problem zu lösen, da man sonst das Problem oder die Ursache dessen gar nicht sieht
  • dass man ein bestimmtes Verhalten schon mal gesehen hat und da man sich an die Lösung erinnert schneller drauf kommt,
  • eine bestimmte Funktion, die in einer bestimmten Klasse bereits vorhanden ist, so dass sie nicht aufwändig neu geschrieben werden muss

 bis hin zum eigentlichen eigenen Problemlösungsverhalten (Kapitulieren vor einer Herausforderung, oder strukturiert das Problem analysieren und mögliche Lösungen finden).

Zitat

Genau das ist das eklatante Probleme mit Seniorstellen hierzulande. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies in den USA oder der Schweiz z.B. ähnlich gehandhabt wird. Und dann wundert man sich, dass die Eliten der Welt nicht zu uns nach Deutschland kommen.

Ich denke das liegt eher nicht daran, sondern eher an Faktoren wie Steuern, generellem Lohngefüge und vielleicht weitaus besseren Karriere-Aussichten in anderen Regionen, wo generell deutlich höhere Löhne gezahlt werden, die Investitionsbereitschaft höher ist oder aber weniger Wochenstunden Standard sind.

vor 16 Stunden schrieb monolith:

Ja. Gegenbeispiel & Gedankenexperiment: Es gebe nur zwei Arbeitgeber die  dich anstellen wollen. Der erste bietet dir 500 € pro Stunde für insgesamt 1 Stunde monatliche Arbeit. Mehr als 1 Stunde pro Monat darfst du laut Vertrag weder bei ihm noch bei sonst wem arbeiten. Der zweite Arbeitgeber bietet dir 100 € pro Stunde für insgesamt 30 Stunden Arbeit pro Monat, macht also 3.000 Euro insgesamt pro Monat. Mehr als genau die 30 Stunden pro Monat darfst du laut Vertrag weder bei ihm noch bei sonst wem arbeiten. Welches Angebot ist das attraktivere? Das zweite, obwohl der Stundenlohn schlechter ist. Vom ersten kannst du nicht leben. (Aufstocken o. ä. geht nicht)

Das sind komplett unrealistische Vergleiche, da ein Arbeitgeber einem so etwas nicht vorgeben darf. Ein Vertrag, der ausschließt, dass man generell zusätzlich noch wo anders arbeitet, ist in Deutschland afaik rechtswidrig. Es kann jedoch ausgeschlossen werden, dass man in der gleichen Branche / im selben Bereich z.B. bei einer Konkurrenzfirma oder selbständig als Konkurrenz für die Firma zusätzlich noch  tätig ist.
Somit kann man  auch mehrere Jobs gleichzeitig (zusätzlich) machen (auch 450€-Jobs)

bearbeitet von Crash2001

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vor 36 Minuten schrieb Crash2001:

Das sind komplett unrealistische Vergleiche

Ist ja auch ein:

vor 16 Stunden schrieb monolith:

Gedankenexperiment

Ok, realistischeres Beispiel:

Arbeitgeber A zahlt 9,19 € brutto (Mindestlohn) pro Stunde * 40 Stunden * 4,3 = 1580 € brutto monatlich. Bezahlte Überstunden sind nicht möglich. Arbeitgeber B bezahlt pro Stunde das gleiche, erlaubt aber bezahlte Überstunden. Beide Arbeitgeber erlauben kein Teilzeitmodell. Sonst will einen kein anderer Arbeitgeber einstellen.

Die traurige Realität ist, dass Arbeitgeber B für manche attraktiver wäre, weil sie halt mehr als 1580 € brutto zum Leben benötigen oder haben wollen.

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Dass Arbeitgeber B aber attraktiver wäre, liegt nicht daran, dass Arbeitgeber A die Überstunden nicht erlaubt, sondern daran, dass es bei Arbeitgeber A klar ist, dass anfallende Überstunden unbezahlt sind. :P

Ist ja schön und gut, dass du die Ansicht vertrittst, dein Einkommen "um jeden Preis" zu maximieren @monolith, aber es gibt mehr als genug Menschen, denen ihre Lebenszeit zu wertvoll ist, als dass sie für ein paar Euro mehr darauf verzichten würden oder sogar müssen.

bearbeitet von Rienne

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@monolith:
Auch bei Gedankenexperimenten sollte man aber schon realistische Werte nehmen, oder besser gesagt keine Werte oder Vorgaben, die komplett unrealistisch sind.

Zu deinem zweiten Beispiel:
Da kommt es beim ersten AG nun drauf an, ob generell keine Überstunden möglich sind, oder nur keine bezahlten. Sind generell keine möglich, weiß man zumindest, was auf einen zu kommt und hat maximal die 40h/Woche. Sind Überstunden mit dem Gehalt abgegolten, würde wohl jeder Arbeitgeber B vor A bevorzugen.

P.S.:
Sind generell Überstunden möglich, werden diese jedoch nicht bezahlt, muss im Vertrag festgelegt werden, wie viele Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind. Eine generelle Abgeltung mit dem Gehalt ist nicht erlaubt laut deutscher Rechtsprechung . (BAG 01.09.2010 – 5 AZR 517/09). Ausgenommen sind Besserverdiener (Gehalt West > 76,2k€ bzw. Ost > 68,4k€.) und Arbeitnehmer, die höherwertige Dienste verrichten (z.B. Abteilungsleiter o.ä.).

Natürlich gibt es einige Leute, die Stunden kloppen, um im Monat auf etwas mehr Geld zu kommen (wohl eher auf dem bau Standard, als in der IT, wo die Möglichkeiten, mehr zu verdienen doch einiges besser sind) und es gibt auch genügend Firmen, die von ihren Arbeitnehmern erwarten, dass sie regelmäßig (oftmals unbezahlte) Überstunden machen.
Ob das immer Sinn macht (für den Arbeitnehmer!) ist halt die Frage. Ist man mal ein oder zwei Monate knapp bei Kasse und kann Überstunden machen (oder z.B. um sich einen Urlaub zu finanzieren, den man sich sonst nicht leisten könnte), dann ist das natürlich von Vorteil für den AN, falls die Stunden bezahlt werden. 
Sollte man generell mehr Stunden arbeiten, damit man mehr verdient (da man das Geld braucht), dann sollte man aber wohl eher darüber nachdenken, seinen Lebensstandard zu senken, oder aber sich weiter zu qualifizieren, so dass man einen besser bezahlten Job finden kann.

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vor 43 Minuten schrieb Crash2001:

Eine generelle Abgeltung mit dem Gehalt ist nicht erlaubt laut deutscher Rechtsprechung . (BAG 01.09.2010 – 5 AZR 517/09). Ausgenommen sind Besserverdiener (Gehalt West > 76,2k€ bzw. Ost > 68,4k€.) und Arbeitnehmer, die höherwertige Dienste verrichten (z.B. Abteilungsleiter o.ä.).

Dazu noch der Hinweis, das Gericht hat die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung als Wert für den Besserverdienender herangezogen. Die 76,2k€ sind dabei aus 2017, für 2018 sind es 80,4k€, vermutlich würden weitere Urteile den aktuellen Wert verwenden.

Unklar ist mir dabei noch, ist damit das Fixgehalt gemeint, oder der theoretisch zu erreichende Anteil. Ich komme nicht auf die Summe, habe aber einen sehr großen variablen Anteil, den ich meist nur mit entsprechend unvergüteten Überstunden erreiche. 

Und dann geht es generell nur um angeordnete Überstunden. Ja, auch gebilligte Überstunden sind nicht per se nicht nur mein Privatvergnügen, aber würde mir da trotzdem keine Erfolgschancen ausrechnen.

Meine Überstunden kommen zustande, weil was fertig werden muss, weil ich keinen Kollegen hängen lassen will oder weil ich dem Kunden nicht einfach mitten im Gespräch sagen kann, dass ich jetzt Feierabend habe. Dann nimmt man sich vor dafür morgen früher zu gehen, da kommt dann auch was rein, dann plant man am Freitag um 12 Feierabend zu machen und sitzt doch bis 19 Uhr dran, zack hat man in der Woche 10h mehr gearbeitet, sowas summiert sich auf. Lange Zeit hab ich die Stunden nicht mal erfasst, seit eineinhalb Jahren tue ich das und bin deshalb auch auf der Suche und auch bereit für weniger Jahresbruttolohn zu arbeiten, wenn denn die Stunden passen.

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vor 1 Stunde schrieb Rienne:

Ist ja schön und gut, dass du die Ansicht vertrittst, dein Einkommen "um jeden Preis" zu maximieren @monolith, aber es gibt mehr als genug Menschen, denen ihre Lebenszeit zu wertvoll ist, als dass sie für ein paar Euro mehr darauf verzichten würden oder sogar müssen.

Diese Meinung vertrete ich gar nicht. ^_^ Ich spiele lediglich den Advocatus Diaboli. Für mich persönlich ist bspw. die Möglichkeit zu haben, bezahlte Überstunden zu machen interessant - aber ich nehme sie derzeit gar nicht wahr.

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vor 26 Minuten schrieb Tiangou:

Meine Überstunden kommen zustande, weil was fertig werden muss, weil ich keinen Kollegen hängen lassen will oder weil ich dem Kunden nicht einfach mitten im Gespräch sagen kann, dass ich jetzt Feierabend habe. Dann nimmt man sich vor dafür morgen früher zu gehen, da kommt dann auch was rein, dann plant man am Freitag um 12 Feierabend zu machen und sitzt doch bis 19 Uhr dran, zack hat man in der Woche 10h mehr gearbeitet, sowas summiert sich auf. Lange Zeit hab ich die Stunden nicht mal erfasst, seit eineinhalb Jahren tue ich das und bin deshalb auch auf der Suche und auch bereit für weniger Jahresbruttolohn zu arbeiten, wenn denn die Stunden passen.

Das erfassen der Zeiten ist eigentlich Sache des AG, dieser muss auch darauf achten, dass das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird, bedeutet maximal in Ausnahmefällen 10h/Tag und im Mittel nicht mehr wie 8h. Also ist dein AG schei*e.

Natürlich, wenn die Ka*ke richtig am dampfen ist, dann guck ich da auch nicht drauf, sondern schau, dass es fertig wird, aber ich gleiche die Stunden aus. Ich mache nur dann Überstunden, wenn es ein Projekt erfordert oder Downtime bedeutet. Wenn ich am WE arbeite, dann feier ich die Zeit spätestens 14 Tage später ab, ohne Diskussion.

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vor 13 Minuten schrieb Maniska:

Das erfassen der Zeiten ist eigentlich Sache des AG, dieser muss auch darauf achten, dass das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird, bedeutet maximal in Ausnahmefällen 10h/Tag und im Mittel nicht mehr wie 8h.

Leider gilt dort, wie so oft: Wo kein Kläger, da kein Richter! Und gerade bei den, ach so tollen, Vertrauensarbeitszeiten, sind da gerne mal mehr Stunden auf dem nicht vorhandenen Zeitkonto, als sie sein dürften. Wenn die Zeiten nicht erfasst werden, würde ich sie auch kleinlich notieren. Wobei ich das sogar bei uns mit Zeiterfassung mache, weil ich mittlerweile schon oft genug feststellen musste, dass unsere Software fehlerhaft ist.

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vor 27 Minuten schrieb Maniska:

Also ist dein AG schei*e.

Jup 😬

vor 27 Minuten schrieb Maniska:

Natürlich, wenn die Ka*ke richtig am dampfen ist, dann guck ich da auch nicht drauf, sondern schau, dass es fertig wird, aber ich gleiche die Stunden aus. Ich mache nur dann Überstunden, wenn es ein Projekt erfordert oder Downtime bedeutet. Wenn ich am WE arbeite, dann feier ich die Zeit spätestens 14 Tage später ab, ohne Diskussion.

Historisch gewachsen, die klassische Ausrede für fehlende Architektur, passt hier auch ganz gut ^^

Vor 7 Jahren waren wir 5 Entwickler und ein Projekt, über die Jahre kamen neue Projekte (und ganz alte) hinzu und die Entwickler fluktuierten ein wenig und wurden weniger. Stand heute ist, wir sind noch zwei Entwickler, wir betreuen 8 Projekte und entwickeln davon eigentlich 2 noch aktiv weiter. Aber leider gibt es inzwischen auch kaum mehr ein Produktmanagement, so kommen die fachlichen und technischen Anfragen alle bei uns zwei Entwicklern raus. 

Vermutlich gab es, als das alles noch im Einklang war, auch genug Zeiten, in denen ich keine 40h die Woche gearbeitet hab. Aber irgendwann hat sich das eben gedreht und seit eineinhalb Jahren tracke ich die Zeit und was da raus kommt ist nicht mehr feierlich. Ich wäre auch schon viel früher weg, aber ich bin die meiste Zeit im HomeOffice und die Fahrzeit, die ich mir dabei spare, gleicht einiges aus. Allerdings nicht die fehlende Anerkennung und die Aussicht das es eher schlimmer als besser wird. Jetzt sind wir beide auf der Suche und in 4 Monaten spätestens, sind wir auch beide weg. Nicht ganz ohne Schadenfreude, bin ich gespannt was dann passiert, denn Gespräche gab es oft genug.

vor 28 Minuten schrieb Rienne:

Wobei ich das sogar bei uns mit Zeiterfassung mache, weil ich mittlerweile schon oft genug feststellen musste, dass unsere Software fehlerhaft ist.

Ist mir schon mehrfach beim Urlaubsübertrag ins neue Jahr so passiert, soll bei uns eigentlich nicht der Fall sein, war aber Situationsbedingt notwendig und auch im Vorfeld abgestimmt und trotzdem ging Urlaub verloren. Blöd auch, dass ich sonst keine Nachweise hatte, zum Glück aber Emails mit dem Vorgesetzten wo das drin stand, denn die Personalabteilung war sich keiner Schuld bzw. keines Problems bewusst.

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Am 15.1.2019 um 15:25 schrieb Errraddicator:

Der Junior geht bis 40k, der Senior bis ca. 60k, mit Verantwortung on top vielleicht 70k oder 80k. Der Junior kann höchstwahrscheinlich Dienst nach Vorschrift machen, sich auf seine Programmierung konzentrieren und Fehler seien im verziehen. Er muss nicht halb so viele Weiterbildungen machen, kaum bis keine Freizeit investieren und hat zudem deutlich weniger Stress, weniger Kundenkontakt und keinerlei Verantwortung.

Dazu ein Erlebnis aus dieser Woche, ein Bekannter von mir ist nach seiner Ausbildung zum FISI als Linux Admin mit 42k mit Erhöhung nach der Probezeit auf 45k eingestiegen. Solide Linux-Kenntnisse vorhanden, aber keine Spezial-Kenntnisse. Das Gespräch war wohl sehr locker, kein Verhör und die erste mehrtätige Weiterbildung mit Zertifikat ist auch schon gebucht.

Ich war am Freitag bei einer Firma, auf eine Senior Entwicklerstelle. Ich soll mitbringen, sehr gute C# Kenntnisse, umfangreiche Erfahrung in der Cloud (Azure, Administration, Verwaltung, AzureDevOps).

Ich wurde ausgequetscht zu den Cloudgeschichte, musste Fragen zur den ganzen XaaS Lösungen und deren Skalierungsmöglichkeiten beantworten. Dann sollte ich von meinen Erfahrungen der DeliveryPipeline Erzählen und sollte eine solche fiktive Aufbauen, welche Tests ich schreiben würde etc. Umfangreiche Erfahrung mit Docker und Kubernetes sollte ich natürlich haben, ich solle auch Microservice Architekturen aufbauen können und wurde nach den gängigen API Gateways befragt und welche sich wo eigenen und wo nicht. Welche Versionierungskonzepte ich bevorzugen würde und die Rechteverwaltung. In den gängigen Datenbanken, SQL Server, MySQL, CouchDB und CosmosDB soll ich fit sein. Nach RabbitMQ und dem Azure Service Bus wurde ich auch befragt. Natürlich beinhaltet die Stelle auch noch Frontendentwicklung, ob ich mich mit Bootstrap auskenne, welche anderen HTML5 Frameworks ich noch beherrsche. Und für die Stelle muss ich natürlich auch fit sein in AngularJS und ReactJS.

Achso und ein großes Projekt läuft derzeit auch noch in PHP, da sollten dann auch aktuelle Grundkenntnisse vorhanden sein oder die Bereitschaft sich diese anzueignen.

Dazu beinhaltet die Stelle noch ThirdLvl Support und die Teilprojektleitung bzw. die Verantwortung des Projektes gegenüber dem Kunden.

Ich war recht gut vorbereitet und das sind so im Großen und Ganzen auch die Themen, in denen ich arbeite, von daher gab es keine wirklichen Wissenslücken. Beworben hatte ich mich mit 73k, da wurde ich dann och gefragt ob darauf bestehen würde, denn das würde die Stelle nicht hergeben, man sei eher im Bereich bis 65k. Dort läuft alles mit Vertrauensarbeitszeit und für die anfallenden Überstunden ist jeder selbst verantwortlich.

Man wird sich bei mir melden, der nächste Schritt, wenn ich weiterkomme, ist ein kleines Konzept, das ich schreiben soll und dann ein Probearbeitstag. Wobei das für mich schon sehr schwierig wird, da es gerade sehr schwierig ist kurzfristig Urlaub zu bekommen.

 

Klar, der Junior bekommt sein Gehalt auch in Vorleistung und man erwartet das er sich weiterentwickelt und der Linux Admin ist auch schlechter Vergleich, aber für mich gerade ein Beispiel welches aktuell ist. Ich finde auch, dass die Relation von den Erwartungen zum dem bezahlenden Gehalt einfach nicht passt.

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vor 3 Stunden schrieb Matt84:

Man wird sich bei mir melden, der nächste Schritt, wenn ich weiterkomme, ist ein kleines Konzept, das ich schreiben soll und dann ein Probearbeitstag. Wobei das für mich schon sehr schwierig wird, da es gerade sehr schwierig ist kurzfristig Urlaub zu bekommen.

Spätstens hier wäre die Frma für mich durch.

Ich bin durchaus ein Freund von Schnuppertagen, allerdings nicht, wenn man dort produktiv arbeiten soll. Bei uns wird auch geschnuppert, es wird geschaut ob der neue Kollege ins Team paast, und auch der potentielle Neue kann schauen ob wir ihm das bieten können was er will. Jeder bekommt für den Schnuppertag eine Aufgabe die ihn "zwingt" sich viel mit seinen neuen Kollegen zu unterhalten und bei der er zeigen soll wie er sich im Umgang mit den Standardtools anstellt.

Irgendwas produktives muss und "darf" er nicht machen, dann wäre es nämlich Arbeit, müsste bezahlt werden und würde dem Schnupperer richtig Probleme verursachen wenn es rauskommt, da man afaik. im Urlaub (und den muss ma i.d.R. für solche Tage nehmen) nicht wo anders für Geld arbeiten darf.

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vor 11 Minuten schrieb Maniska:

Irgendwas produktives muss und "darf" er nicht machen, dann wäre es nämlich Arbeit, müsste bezahlt werden und würde dem Schnupperer richtig Probleme verursachen wenn es rauskommt, da man afaik. im Urlaub (und den muss ma i.d.R. für solche Tage nehmen) nicht wo anders für Geld arbeiten darf.

Es ist völlig egal ob der "Praktikant" was produktives macht oder nicht, wer ein Praktikant ist und wer nicht wird im MiloG §22 definiert und diese Schnuppertage sind nach dieser Definition üblicherweise keine Praktika. Es muss also mindestens der Mindestlohn für diesen Tag gezahlt werden und der AN muss den Nebenjob vermutlich bei seinem AG mindestens anzeigen. Urlaub muss man dafür nicht zwingend nehmen, können ja auch Ü-Stunden oder unbezahlte Freistellung sein.

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Ich befinde mich gerade am Start eines Projekts  "AG Wechsel".  Mein derzeitiger AG hat aufgrund diverser Mißstände keine IT Fachkraft verdient. 

40 Std / Woche bei 40 k. Keine Ü-Std, sehr wenige Benefits.  Eigentlich gechilltes arbeiten, wäre da nicht die brachiale Inkompetenz des CEO.  Bei einem KMU <20 MA gravierend.  Manchmal denke ich, der hat weder ein Studium, noch sonstige Ausbildung. 

 

Ich hab ja schon so einiges gesehen, aber es gibt offensichtlich immer noch eine Steigerung.  Ich kann hier meine arbeit nicht machen.

Der CEO blockiert sämtliche MA durch Nicht-Entscheiden, bzw nicht Antworten der MA zu diversen laufenden Projekten.

Neben den Ego Problemen und sonstigen Psychischen Störungen seitens des CEO fängt er jetzt an, mich und eine andere Nicht IT Fachkraft mit Sinnlosen "Projekten"  zu nerven. Man kann es schon Mobbing durch den Geschäftsführer nennen.

Wichtige Projekte werden verschleppt, stattdessen bekommt man neue teils völlig wirre und unwichtige Sachen zugeschustert.

 

Die Geschäftspartner und Lieferanten sind mittlerweile extrem genervt.  Ein Lieferant hat uns schon den Vertrag gekündigt. Weitere könnten folgen.

 

Wenn ich gehe, wird meine Stelle lange unbesetzt bleiben, weil die Firma eh schon keinen guten Ruf hat.  Eigentlich machen hier alle MA Dienst nach Vorschrift. Ü-Std werden eh nicht bezahlt, und eigentlich auch nicht ausgeglichen.  Bald stehen wieder die Messen an und die Entwicklung neuer Produkte stehen stand by, weil der CEO zu Geizig ist.

Wir haben ein paar externe ITler, würden die hier fest arbeiten, würden die alle in kürzester Zeit kündigen.

Meinen Abgang werde ich weiter planen, evtl sogar mit der Brechstange.  Übrigens, wer hier einen Betriebsrat gründen will, wird sofort gekündigt, so wie schon in der Vergangenheit passiert.

Der CEO ist von Beruf Sohn und Unternehmensnachfolge.

 

Worst case.  Bei sowas brauchen sich die Firmen nicht wundern, wenn sie keine Leute bekommen.

 

 

 

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vor 23 Stunden schrieb Matt84:

... und dann ein Probearbeitstag.

Hast Du dich aus Versehen für eine Ausbildung beworben?

Halte diese Probearbeitstage persönlich bereits für frisch ausgebildete Informatiker für Quatsch. Geschweige denn für Leute, die mit Ihrer Berufserfahrung schon 60k+ Positionen bekleiden. Was soll das bringen?! Wenn Du die Sozialkompetenz testen willst, führe ihn durch seine potentiell neue Abteilung und lad alle Kollegen zusammen - ohne dich - zu Mittag ein. Am nächsten Tag sollen deine MA Dir eine kurze Feedback-Mail schicken und Du fragst nach dem Eindruck beim Bewerber. Aber das würde ja Geld kosten. Ist viel einfacher den Kandidaten seinen eigenen Urlaub nehmen zu lassen und so die Bewerbungskosten out-zu-sourcen.

Hätte frech gefragt, ob die mir für den Tag auch ein Probegehalt zahlen. Aufstehen, bedanken und gehen. Frechheit sowas. 

bearbeitet von Kwaiken

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vor 3 Minuten schrieb Kwaiken:

Halte diese Probearbeitstage persönlich bereits für frisch ausgebildete Informatiker für Quatsch. Geschweige denn für Leute, die mit Ihrer Berufserfahrung bereits 60k+ Positionen bekleiden. Was soll das bringen?!

Wenn ich mich aus einer Festanstellung bewerbe finde ich es ganz praktisch, da ich so unverbindlich sehen kann ob die Firma und die Kollegen passen. Jaja, Probezeit, aber mal ganz ehrlich, wenn ich meinen sicheren Job kündige und dann nach dem ersten Arbeitstag feststelle, dass ich vom Regen in die Traufe gekommen bin, dann ist das Mist. Das hätte ich mit einem Schnuppertag nicht gehabt.

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vor 4 Minuten schrieb Maniska:

Wenn ich mich aus einer Festanstellung bewerbe finde ich es ganz praktisch, da ich so unverbindlich sehen kann ob die Firma und die Kollegen passen. 

Nein. Das siehst Du nicht nach einem Tag. Der netteste Kollege kann ein riesen Blender und ein ziemliches A* sein (schon erlebt!) und der abweisendste Mitarbeiter die größte Leuchte im ganzen Konzern (auch schon erlebt!), von dem Du noch 15 Jahre lernen wirst können.

vor 4 Minuten schrieb Maniska:

Das hätte ich mit einem Schnuppertag nicht gehabt.

Wie gesagt, hättest Du. Meiner Meinung nach zu 100%. Wenn Du schon am ersten Tag siehst, ob Du mit den Leuten die nächsten 5 Jahre wirst arbeiten können und das tatsächlich auch so kommt, dann solltest Du lieber Trader werden. Oder Hellseher.

bearbeitet von Kwaiken

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vor 14 Minuten schrieb Kwaiken:

Nein. Das siehst Du nicht nach einem Tag.

Beim Vorstellungsgespräch sieht man im Regelfall nur den  Weg zum Besprechungszimmer und zurück, wenn man Glück hat ist der ein oder andere potentielle Kollege mit dabei, aber man kommt selten dazu sich mit denen zu unterhalten.

Natürlich sehe ich nicht, ob es wirklich passt, allerdings kann ich damit abschätzen ob es Anhaltspunkte gibt, dass es NICHT passt. Wenn das Bauchgefühl sagt "lass es", dann ist das zumindest ein starkes Indiz.

Ich hatte es auch schon mal, dass ich zu einem Vorstellungsgespräch angereist bin und noch auf dem Parkplatz ein "nein, da will ich nicht hin" Gefühl hatte. VOR dem Gespräch, BEVOR ich mit irgendjemandem von dieser Firma auch nur geredet hatte. Trotz recht ansprechendem Firmengebäude etc. und auch die beiden Herren mit denen ich das Gespräch hatte waren echt nett.

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Am 20.1.2019 um 09:14 schrieb Matt84:

[...][jede Menge Anforderungen[...]
Ich war recht gut vorbereitet und das sind so im Großen und Ganzen auch die Themen, in denen ich arbeite, von daher gab es keine wirklichen Wissenslücken. Beworben hatte ich mich mit 73k, da wurde ich dann och gefragt ob darauf bestehen würde, denn das würde die Stelle nicht hergeben, man sei eher im Bereich bis 65k. Dort läuft alles mit Vertrauensarbeitszeit und für die anfallenden Überstunden ist jeder selbst verantwortlich.

So etwas klärt man aber doch im Voraus. Wenn der Bewerber knappe 10k über dem maximal möglichen Gehalt laut Budget fordert, dann setzt man sich entweder mit ihm in Verbindung, ob er auch bereit wäre, für weniger zu arbeiten, oder aber er wird halt abgelehnt, da seine Gehaltsforderungen "zu hoch" sind.

Also in den letzten Jahren hatte ich bei meinen Vorstellungsgesprächen gar nicht mehr derartige Fragestunden. Entweder liegt es daran, dass ich schon lange genug in der Branche tätig bin, oder aber dass ich ihnen kompetent genug wirke, so dass schon nach 1-2 Fragen klar ist, dass ich mich mit der Materie auskenne. Kann natürlich auch dann der Fall sein, wenn man gerade auf dem Wechsel von Junior/Regular zu Senior ist und die Frage ist, in welches Level man eingeordnet werden kann.

Am 20.1.2019 um 09:14 schrieb Matt84:

[...] Man wird sich bei mir melden, der nächste Schritt, wenn ich weiterkomme, ist ein kleines Konzept, das ich schreiben soll und dann ein Probearbeitstag.[...]

Bei Probearbeitstag ist bei mir Schluss. Mache ich nicht. Schluss und aus. Entweder die können sich während des Vorstellungsgesprächs und eventuellem zweiten Gespräch ein Bild von mir machen, oder aber halt nicht. Wenn nicht, dann ist das nicht mein Problem.

Wird man per ANÜ wo eingesetzt und stellt sich dort vor bei einer Firma - OK. Dann ist das aber ja auch etwas komplett anderes, da man dafür ja auch bezahlt wird dann. 

vor 51 Minuten schrieb Maniska:

Wenn ich mich aus einer Festanstellung bewerbe finde ich es ganz praktisch, da ich so unverbindlich sehen kann ob die Firma und die Kollegen passen. [...]

Wenn man für die Stelle in Frage kommt, kann man ja immer noch fragen, ob man mal mit den Mitarbeitern sprechen kann, bzw. das Büro sehen kann. Sollte ja im Normalfall kein Problem darstellen. Da braucht man aber keinen ganzen Tag für. Entweder sie verstellen sich 1 Stunde oder 1 Tag lang, oder aber sie sind 1 Stunde oder 1 Tag ehrlich zu einem...

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Also das mit dem Gehalt und der nicht so enorme Abstand zum Junior, fand ich viel schlimmer.

Aber ich bin mir auch nicht mehr sicher ob es als Probearbeitstag bezeichnet wurde, also im Sinne von arbeiten. Es wäre wohl eher so, dass mich der Rest des Teams noch beurteilen kann und ich auch das Team kennenlernen soll. Aber es wurde schon von einem ganzen Tag gesprochen und nach diesem Tag würde es dann auch noch einen weiteren Termin geben.

Das ganze war übrigens bei einem Konzern. Für mich sind aber eher noch andere Punkte negativ, es gibt keine Parkplätze, auch nichts relevantes zum mieten in der nähe. Also muss ich entweder jeden morgen einen Parkplatz suchen (schwierig in der Gegend) oder Park&Ride, letzteres kostet zusätzlich noch eine Monatskarte. Bei beidem kann ich aber nochmal mindestens 40 Minuten auf meinen Fahrtweg drauf rechnen. Und das groß beworbene Homeoffice bzw. mobiles Arbeiten ist für die Stelle wohl auch nicht möglich bzw. nur in Ausnahmefällen.

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vor 1 Stunde schrieb Maniska:

Wenn das Bauchgefühl sagt "lass es", dann ist das zumindest ein starkes Indiz.

Auf das man nichts geben kann, denn das Bauchgefühl ist ein psychologisches Phänomen, welches sich auch gezielt steuern lässt und Menschen so zu falschen Entscheidungen bringt.

vor 1 Stunde schrieb Maniska:

noch auf dem Parkplatz ein "nein, da will ich nicht hin" Gefühl hatte. VOR dem Gespräch, BEVOR ich mit irgendjemandem von dieser Firma auch nur geredet hatte. Trotz recht ansprechendem Firmengebäude etc. und auch die beiden Herren mit denen ich das Gespräch hatte waren echt nett.

Und vielleicht hast Du so den perfekten AG verpasst.

Zitat

Beim Vorstellungsgespräch sieht man im Regelfall nur den  Weg zum Besprechungszimmer und zurück, wenn man Glück hat ist der ein oder andere potentielle Kollege mit dabei, aber man kommt selten dazu sich mit denen zu unterhalten.

Und deswegen halte ich es persönlich so, dass ich nach der ersten Runde und sobald der AG Interesse signalisiert um ein Telefongespräch mit dem potentiellen neuen Kollegen bitte. Wird es abgelehnt, oder besteht der Chef darauf beim Gespräch mit in der Leitung zu sein, ist das Bewerbungsverfahren für mich an diesem Punkt eigentlich schon beendet.

Zitat

So etwas klärt man aber doch im Voraus. Wenn der Bewerber knappe 10k über dem maximal möglichen Gehalt laut Budget fordert, dann setzt man sich entweder mit ihm in Verbindung, ob er auch bereit wäre, für weniger zu arbeiten, oder aber er wird halt abgelehnt, da seine Gehaltsforderungen "zu hoch" sind.

Ich wurde auch schon einmal eingeladen zu 3 Runden vor Ort. Lief alles sehr gut, potentieller Chef bettelte quasi schon um Verkürzung der Kündigungsfrist und schwärmte mir über mein neues Büro und die Ausstattung einen vor. Am Ende stand dann knapp über die Hälfte meines Gehaltswunsches als Angebot der HR im Raum. Auf die Frage warum man das jetzt durchgespielt hat, obwohl ich genaue Vorstellungen genannt habe sagte man nur "Wir dachten Sie würden einfach nur hoch pokern". Die waren richtig schockiert als ich abgelehnt habe.

Seitdem bitte ich vor den Gesprächen um eine Salary Range. Ohne Salary Range keine vor Ort VGs mehr. Und bei den Headhuntern nicht einmal mehr Telefongespräche ohne diese Information vorab. 

bearbeitet von Kwaiken

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2,5 h dauerte mein längstes VG...mache ich auch nie wieder. dann lieber auf mehrere Termine splitten. (waren viele technische Fragen dabei, englisch etc.)...als man mir dann nen Duster als Firmenwagen vorgeschlagen hat, wollte das ich den ccna mal nebenbei nach der Arbeit mache innerhalb von 2 Monaten und gehofft hat damit meinem Gehaltswunsch zu drücken musste ich mich echt zusammen reissen nicht beleidigend zu werden.

Das mit der Salary Range klau ich mir mal von dir Kwaiken :)

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Gast default1990
vor 22 Stunden schrieb spix:

CEO

Ist das ein Titel, den man sich mittlerweile bei einer Firmengröße von unter 20 Mitarbeitern unironisch geben darf?

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