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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

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vor 1 Stunde schrieb SaJu:

Wirklich? Ich habe eine FISI-Stelle davon geöffnet und da heißt es E9.   Mit der zusätzlichen Reklame oben drüber "Honeypot auslegen. Elternzeit nehmen." sind diese Stellen auch wohl nicht an die karriere-interessierten ITler adressiert. :D

Wer in den ÖD geht, ist wohl eher ein Idealist oder an einem sicheren Arbeitsplatz interessiert 😉

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vor 2 Stunden schrieb SaJu:

Wirklich? Ich habe eine FISI-Stelle davon geöffnet und da heißt es E9.   Mit der zusätzlichen Reklame oben drüber "Honeypot auslegen. Elternzeit nehmen." sind diese Stellen auch wohl nicht an die karriere-interessierten ITler adressiert. :D

Da haste wohl die eine E9 gefunden ;)
Ne, gerade abseits München scheint man auch mal eine 9 zu bekommen. Was Sinn macht. Denn Würzburg ist ja deutlich teurer als München.

 

 

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Am 24.11.2018 um 21:39 schrieb Systemlord:

Wer in den ÖD geht, ist wohl eher ein Idealist oder an einem sicheren Arbeitsplatz interessiert 😉

Und wenn der öffentliche Dienst für die IT eine (Irren-)Anstalt öffentlichen Rechts oder GmbH bildet ist auch die Arbeitsplatzsicherheit dahin... 

Mit ner EG9 ködert man in München bestenfalls noch Azubis direkt nach der Ausbildung, aber keine guten und vor allem erfahrenen Fachkräfte mit entsprechenden Berufsjahren... Mit einer Fachkraft meine ich erstmal einen FISI/FIAE, von einem Studium noch keine Rede.

Nur bisher hat es der öffentliche Dienst noch immer nicht geschnallt und rennt auf ein echtes Nachwuchsproblem zu. In allen Behörden wo ich bisher war ist das Personal stark überaltert und es werden rd. 50% der aktuellen Belegschaft innerhalb der nächsten 10 Jahren in Rente/Pension gehen. Dazu wird Nachwuchsförderung nicht betrieben. 

So kann man die IT natürlich auch outsourcen, wird aber deutlich teurer als die internen ordentlich zu bezahlen.

Und später wird sich gefragt warum Projekte gegen Wände fahren oder die Projektkosten ganz plötzlich explodieren.

Es ist ein wahres Trauerspiel, weshalb ich nun auch was in der pW suche, obwohl ich mit ner EG10/11-Stelle als „grad noch so“ marktüblich für einen FISI/FIAE bezahlt bin. Zumindest in meiner Region. Die höheren Entwicklungsstufen 4-6 in EG10+ sind ja durchaus konkurrenzfähig, blöd nur dass viele Behörden maximal Stufe 3 gewähren (und schwuppdiwupp ist man Bittsteller)... 

bearbeitet von tTt

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@tTt
Höhere Stufe steht einem doch automatisch nach jeweils x Jahren zu, oder wird man auch dann nicht mehr hochgestuft bei euch?

Ist halt typisch öffentlicher Dienst, dass man ein Studium für "höhere" Stellen braucht, obwohl dies logisch in keiner Weise zu argumentieren ist in meinen Augen in der IT-Branche. Aber da sind die genauso stur, wie viele Konzerne... Hauptsache jemand hat studiert - und sei es auch Theologie - hey, dann kann er sicher gut Chef der IT-Abteilung machen... dann brauchen die auf jeden Fall einen guten Draht nach oben...

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vor einer Stunde schrieb Crash2001:

Ist halt typisch öffentlicher Dienst, dass man ein Studium für "höhere" Stellen braucht, obwohl dies logisch in keiner Weise zu argumentieren ist in meinen Augen in der IT-Branche. Aber da sind die genauso stur, wie viele Konzerne... Hauptsache jemand hat studiert - und sei es auch Theologie - hey, dann kann er sicher gut Chef der IT-Abteilung machen... dann brauchen die auf jeden Fall einen guten Draht nach oben...

Dabei sollte doch in einer idealen Welt die Qualifikation darüber entscheiden, ob man eine Stelle bekommt - und nicht irgendein Titel. Bei den Studierten hat man ja leider des öfteren das Problem, das man es mit sog. "Fachidioten" zu tun hat, die zwar die Theorie perfekt beherrschen, aber in der Praxis ein ziemlicher Totalausfall sind.

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vor 8 Minuten schrieb Systemlord:

Bei den Studierten hat man ja leider des öfteren das Problem, das man es mit sog. "Fachidioten" zu tun hat, die zwar die Theorie perfekt beherrschen, aber in der Praxis ein ziemlicher Totalausfall sind.

Ich habe eher Probleme mit meinen Artgenossen, den Fachinformatikern, die sich nach bestandener Prüfung für Götter halten und nicht wissen, dass sie in den letzten drei Jahren nicht einmal an der Oberfläche der Informatik gekratzt haben. Man weiß eben nicht, was man nicht weiß. 

Mir z. B. wurde die Thementiefe der Informatik erst im nachträglichen Studium klar. Und das Informatik eigentlich nicht viel mit Computern zu tun hat ebenfalls. 

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vor 35 Minuten schrieb Systemlord:

Dabei sollte doch in einer idealen Welt die Qualifikation darüber entscheiden....

 

vor 24 Minuten schrieb Kwaiken:

h habe eher Probleme mit meinen Artgenossen, den Fachinformatikern, die sich nach bestandener Prüfung für....

Die Wahrheit liegt mit sicherheit irgendwo dazwischen. Pauschalisieren war noch nie gut.

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vor 19 Minuten schrieb Kwaiken:

Mir z. B. wurde die Thementiefe der Informatik erst im nachträglichen Studium klar. Und das Informatik eigentlich nicht viel mit Computern zu tun hat ebenfalls

Mhh, also ich bin bisher sehr enttäuscht von dem Wissen, was sowohl in Studium als auch Ausbildung bezüglich "Informatik" vermittelt wird.

Ich hatte damals in der Oberstufe 3 Jahre Informatik und wir haben dort mehr und tiefere Themen behandelt als in Ausbildung und meinem bisherigen Studium (aktuell 5. Semester WInf.) zusammen. Also bisher kann ich die angeblich bessere Qualifikation von "Studierten", gerade auch im öD, nicht nachvollziehen.

Ich glaube sowieso, dass der Vergleich von FI und Hochschulabsolvent sehr schwer ist, da i.d.R. die Inhalte ganz andere sind und gerade die Qualität einer Ausbildung und der darauffolgenden Berufserfahrung sehr unterschiedlich und spezifisch ist, wohingegen ein Studium vor allem allgemeingültige Theorie vermittelt, die man dann erst einmal lernen muss entsprechend den Anforderungen (z.B. die genutzte Programmiersprache,  Frameworks etc) umzusetzen.

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Informatik hat nicht viel mit Computern zu tun, klar.

aber die meisten Jobs im IT Bereich schon.

Die meisten FI wissen sicher dass sie im richtigen Informatik Bereich keine Schnitte gegen einen Akademiker sehen.

Nur sind eben ich sag mal 80-90% der Jobs ja her keine wirklichen Informatik Jobs.

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vor 8 Minuten schrieb r4phi:

Die Wahrheit liegt mit sicherheit irgendwo dazwischen. Pauschalisieren war noch nie gut.

Stimmt.

Wie heißt es so schön: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Und einen Informatiker kann man eigentlich auch nicht mit einem Fachinformatiker AE vergleichen. Früher kam ja auch niemand auf die Idee, einen Datenverarbeitungskaufmann (quasi der Vorgängerberuf zum FI) mit einem (Dipl.) Informatiker zu vergleichen.

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Ich kann sagen, dass ich vor meinem Studium ebenfalls gedacht habe, ich wäre gut dabei und wüsste vieles. Dann habe ich angefangen zu studieren und die ersten Semester haben mich sogar bestätigt. Entweder rein theoretische Fächer wie Mathe oder Grundlagen der OO Programmierung. Hey! Das könnte ich alles oder was nicht, war für die IT relativ egal. 

Später dann, als ich fertig war und noch 1,2 Jahre mit anderen Studierten gearbeitet habe, sah die Welt dann ganz anders aus. Erst zeitversetzt habe ich gemerkt, wie viel mir vorher gefehlt hat und heute noch fehlt. Ein klarer Fall der persönlichen Filterbubble. Deswegen bin ich mittlerweile auch klarer Verfechter der Aussage "Studium > Ausbildung" wie ihr alle wisst. Das war für mich ein Augenöffner, hat aber seine Zeit gebraucht. 

Zudem stimme ich zu, dass man nicht wissen kann, was man nicht weiss. So wie jemand, der immer nur 10 Jahre alte Opel gefahren ist, sich nicht vorstellen kann wie grandios besser ein brandneuer, top ausgestatteter BMW ist, fehlt es dem gemeinen FIAE an der Vorstellung was Informatik eigentlich überhaupt ist. Wie soll er das auch wissen? Die Unterschiede finden in seiner Realität bis dato gar nicht statt. Es ist also kein Vorwurf oder Makel, sondern eine blosse Feststellung. 

Ich stimme übrigens ebenfalls zu, dass es in 80% der Jobs keine Rolle spielt. Die meisten Leute wollen häufig bloße Codeaffen, welche mehr oder weniger simple Webanwendungen z. B. schreiben. Dazu braucht es kein Studium. Spätestens wenn man einen Senior posten bekleiden möchte, stösst man damit allerdings an seine Grenzen und benötigt mehr Wissen, welches häufig in Studiengängen und anderen, theoretischen Kursen vermittelt wird. Deswegen hängt es immer vom Umfeld ab und was man erreichen möchte, ob so etwas Sinn macht und gleichzeitig ist mehr Bildung immer besser wie ich finde. 

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Man sollte sich vielleicht auch einmal vor Augen führen, warum es den Fachinformatiker überhaupt gibt:

Das Berufsbild des Datenverarbeitungskaufmannes war schlicht nicht mehr zeitgemäß und die Wirtschaft wollte schneller qualifizierte Entwickler haben, ohne ständig darauf warten zu müssen, bis ein Informatik-Student sein Studium beendet hat. Der Fachinformatiker ist quasi von Anfang an als Lückenfüller konzipiert worden.

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vor 15 Minuten schrieb Errraddicator:

Deswegen bin ich mittlerweile auch klarer Verfechter der Aussage "Studium > Ausbildung" wie ihr alle wisst. Das war für mich ein Augenöffner, hat aber seine Zeit gebraucht. 

Ich selber habe eine Assistentenausbildung abgeschlossen. Allerdings waren die meisten Kurse mit FH-Studenten zusammen.  Eine Ausbildung könnte sehr wohl an das Niveau eines Studiums rankommen. Dafür müsste man aber die Ausbildung umkrempeln und alte Zöpfe abschneiden. Zudem braucht man auch geeignete Berufsschullehrer, die sich wirklich mit der tiefer gehenden Materie auskennen aber da krankt es ja an allen Ecken. 

vor 15 Minuten schrieb Errraddicator:

Die meisten Leute wollen häufig bloße Codeaffen, welche mehr oder weniger simple Webanwendungen z. B. schreiben.

Ich denke, dass es sich langfristig ausgeäfft hat, da die Anforderungen und Systeme immer komplexer werden. Vielfach kann man da keinen mehr hinsetzen, der gerade mal die Syntax versteht und irgendwas "runterprogrammiert". 

vor 2 Minuten schrieb Systemlord:

Das Berufsbild des Datenverarbeitungskaufmannes war schlicht nicht mehr zeitgemäß und die Wirtschaft wollte schneller qualifizierte Entwickler haben, ohne ständig darauf warten zu müssen, bis ein Informatik-Student sein Studium beendet hat. Der Fachinformatiker ist quasi von Anfang an als Lückenfüller konzipiert worden.

Der Fachinformatiker ist auch nicht mehr zeitgemäß, da man immer noch sehr stark auf das "Kaufmann" wert legt.

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vor 13 Minuten schrieb Whiz-zarD:

Der Fachinformatiker ist auch nicht mehr zeitgemäß, da man immer noch sehr stark auf das "Kaufmann" wert legt.

Zumal man als Fachinformatiker AE, wenn man nach der Ausbilung die FOS/BOS besuchen möchte, oft vor dem Problem steht, ob man in den techischen oder kaufmännischen Zweig kommt, weil der FI AE ja nicht einwandfrei als technisch oder kaufmännisch zu verorten ist. Es ist quasi ein Hybrid.

Oder hat sich das bei den FOS/BOS inzwischen geändert?

Aber das wird doch jetzt langsam ein wenig sehr OffTopic.

bearbeitet von Systemlord

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Ich wollte keine Grundsatzdiskussion lostreten, ob Studium notwendig bzw besser als FI ist oder nicht.

Es gibt Stellen, da lohnt sich aus meiner Sicht z.B. insbesondere bei Architekturenerstellungen und komplexen Aufgaben ein Studium mit fundierten und wissenschaftlichen Grundlagen. Genauso gibt es Stellen, in denen Praxiswissen grobe Fehler vermeidet, die es theoretisch nicht gibt. 

Eine Fachinformatiker-Ausbildung mit entsprechenden Berufserfahrungen kann das theoretische Wissen eines Bachelors durch erlentes Praxiswissen erreichen. Kann und nicht muss!

Das hängt letztlich von zu vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Das ein Bachelor per se besser für die IT-Administration ist, ist aber genauso ein Trugschluss. Eine gute und fundierte Ausbildung in einem renommierten Betrieb + Berufsschule kann sogar bessere Grundlagen liefern als eine schlechte Hochschulausbildung. 

Wie so oft, ist eine gesunde Mischung zwischen theoretischen und praktischen Wissen das Optimum.

Idealer Weise in einem gemischten Team. 

Problem des öD und auch in Konzernen ist eher das blinde Vertrauen auf einen Schein, der impliziert, dass höherwertige Aufgaben nur mit Studium zu erfüllen sind.  Das ist mitnichten der Fall.

Die künstliche Einschränkung auf nur bestimmte Berufsgruppen führt ebenfalls zur fehlerhaften Darstellung des Fachkräftemangels.

Der Mensch wird dabei nicht als Individuum sondern als gleichbleibende Resource betrachtet. Dabei schwankt hier stets die Güte und Qualität von Person zu Person, trotz gleicher Aus- bzw. Vorbildung. Ein objektiver Vergleich ist damit eher unmöglich, da es immer nur eine Teilbetrachtung ist.

 

 

 

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vor 24 Minuten schrieb tTt:

Die künstliche Einschränkung auf nur bestimmte Berufsgruppen führt ebenfalls zur fehlerhaften Darstellung des Fachkräftemangels.

Und leider kann man dagegen noch nicht einmal juristisch vorgehen, da so eine künstliche Einschränkung ja oft auch eine Art von Diskriminierung darstellt, wenn diese Einschränkung nicht nachvollziehbar ist. Beispielsweise, wenn für eine reine Entwickler- oder Adminstratoren-Stelle ohne Personal- oder Budget-Verwantwortung nur Bewerbungen von Informatikern berücksichtigt werden (sollen).

bearbeitet von Systemlord

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vor 3 Stunden schrieb Rienne:

Ich hatte damals in der Oberstufe 3 Jahre Informatik und wir haben dort mehr und tiefere Themen behandelt als in Ausbildung und meinem bisherigen Studium (aktuell 5. Semester WInf.) zusammen.

WiInf ist nicht gleich Inf. Bei WinInf (MSc) habe ich auch deutlich weniger Tiefe, als bei BSc. Inf. Zudem: wo studierst Du?

vor 3 Stunden schrieb Graustein:

Die meisten FI wissen sicher dass sie im richtigen Informatik Bereich keine Schnitte gegen einen Akademiker sehen.

Das Problem des permanenten FI/Akademiker-Wars liegt eher darin begründet, dass die Arbeitgeber nicht häufig zwischen Tätigkeiten für einen FI und Tätigkeiten für einen Akademiker unterscheiden, und undifferenziert Leute einstellen. 

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Denke ein großes Problem ist auch schlicht, dass viel am Bedarf vorbei gelernt und ausgebildet wird. Für die meisten Stellen ist eine praktische Ausbildung und entsprechende Berufserfahrung wohl mehr wert. Trotzdem tun auch im Hinblick darauf viele studieren, schlicht weil es höhere Gehälter gibt.

Klar gibt es Stellen wo das Studium hilfreich oder inhaltlich quasi Pflicht ist. Das betrifft aber weder den Admin, noch den normalen Entwickler. Ganz abgesehen davon ist die Vorbildung auch nur ein kleiner Teil. Informatik bedeutet Konzepte verstehen und anwenden können, sich selbstständig in neue Sachen einarbeiten können usw.

Was fehlt das lernt man halt selbstständig, ob es nun Inhalte sind, die normalerweise im Studium drankommen, die in einer Ausbildung dran kommen oder in keinem von beiden, weil die Themen schlicht neuer sind.

Hatte z.B. in meiner Ausbildung ein relativ großen Block bzgl. Projektleitung. Läuft bei uns hier aber komplett anders, das hat man einfach praktisch gelernt, indem man bei den ersten zwei Projekten als Assistenz begleitend dabei war, selbe mit den Angeboten usw. Die paar Jahre Ausbildung am Anfang werden doch eh nie alles abdecken können. Habe aus beiden Bereichen schon totale Pfeifen kennengelernt als auch Leute vor denen ich meinen Hut ziehe, finde es am Ende relativ nix sagend. Persönlichkeit und Herangehensweise der Person sind am Ende wesentlich entschiedener.

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vor 1 Stunde schrieb Kwaiken:

Das Problem des permanenten FI/Akademiker-Wars liegt eher darin begründet, dass die Arbeitgeber nicht häufig zwischen Tätigkeiten für einen FI und Tätigkeiten für einen Akademiker unterscheiden, und undifferenziert Leute einstellen. 

Ich sehe das Problem auch darin, das man (zumindest in der Anfangszeit) den FIs immer und überall erzählt hat, das sie einem (Dipl.) Informatiker nahezu ebenbürtig wären ("Ausbildung auf nahezu akademischen Niveau").

Und diese Legende hält sich seit dem sehr hartnäckig.

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Also die Ausbildung fand ich ehrlich gesagt schon fast peinlich, was einem da beigebracht wurde, wenn man in keinem Betrieb war, wo man aktiv mitarbeiten konnte. Der Schule würde ich eine 5-6 geben und meinem Ausbildungsbetrieb eine 4-5. Hätte ich nicht vorher schon ein recht breites Wissen in der IT gehabt, ich glaube ich hätte da arge Probleme bekommen.

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vor 11 Minuten schrieb Crash2001:

Also die Ausbildung fand ich ehrlich gesagt schon fast peinlich

Dem möchte ich mich anschließen. Meine Berufsschule war nahezu unterirdisch. Wir haben in unseren Hauptfächern praktisch keinen Unterricht gehabt. Mein Ausbildungsbetrieb war dafür ganz ok, fachlich zwar auch relativ mies, aber ich konnte hier viel auf persönlicher Ebene für die Berufswelt mitnehmen. 

Dennoch empfinde ich, dass sowohl die Prüfungen für den Abschluss der Ausbildung als auch die Erwartungen an die Azubis ein Witz sind. Was natürlich wiederum dem Ansehen der Ausbildung schadet. 

 

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vor 2 Minuten schrieb OkiDoki:

Dennoch empfinde ich, dass sowohl die Prüfungen für den Abschluss der Ausbildung als auch die Erwartungen an die Azubis ein Witz sind. Was natürlich wiederum dem Ansehen der Ausbildung schadet.

Also zumindest in den ersten Jahren, als ich menie Ausbildung gemacht habe, waren die Abschlussprüfungen alles andere als ein Witz.

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Bis auf dass die Prüfungsfragen teilweise einfach missverständlich (um nicht zu sagen dämlich) gestellt waren, war da damals meist nichts wirklich schweres dran (Abschluss 2004). Was danach kam weiß ich nicht mehr so wirklich - scheint sich aber nicht viel dran verändert zu haben, bis auf dass auf den Einsatz bestimmter Techniken mehr Wert gelegt wird und natürlich auch neue Themen hinzugekommen sind, oder andere ersetzt haben.

Sagen wir es so:
Die Ausbildung wäre problemlos ausbaufähig auf ein einiges höheres Level, wenn man kompetente Lehrer in der BS hätte, es eventuell auch eine Art überbetriebliche Schulungen (wie bei der Handwerkskammer) geben würde, an denen alle verpflichtend teilzunehmen haben (um so den Azubis mit schlechten Betrieben auch ein gewisses Wissen in bestimmten Bereichen zu vermitteln) und die Betriebe sinnvoll ausbilden würden und dies kontrolliert werden würde.

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vor einer Stunde schrieb Systemlord:

Und diese Legende hält sich seit dem sehr hartnäckig.

Und wird z. B. durch den DQR noch befeuert, indem Ausbildungen miteinander verglichen und gleichgestellt werden, die es de facto nicht sind und auch nicht sein können.

Führt dann zu abstrusen Dingen, wie Bachelor zum operativen Professional und Master zum Strategic Professional zuzuordnen. Dann wundern sich die OPs und SPs, dass sie nach erfolgreicher, mehrjähriger Weiterbildung (und OP und SP sind jetzt nicht ohne) dann weiterhin mit den Worten "Sie haben kein Studium - Ätschibätsch!" nur in EG9 im ÖD eingestuft werden.

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