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Gehaltsverhandlungen und Zukunftsaussichten

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Hi,

Thema Studium: Also ich war in Mathe immer so das Mittelmaß. In der Sek1 war ich eigentlich immer recht gut. Hatte meistens immer so eine zwei. In der Oberstufe hatte ich dann das Glück, Mathe als drittes Prüfungsfach im Abi belegen zu dürfen. Da war ich dann immer so im dreier bis vierer Bereich und hab dann die Abi-Prüfung mit 5 Punkten knapp bestanden. Sind das jetzt gute oder schlechte Vorraussetzungen? Und spricht du jetzt von reiner Informatik? Ich wäre ja eher an "Angewandter Informatik" interessiert.

Ich hatte mit Mathe sogar im Quali ein paar Probleme, bei der mittleren Reife war ich nicht besonders gut (Bereich 3-4), an der Fachoberschule (Wirtschaft) hatte ich im Jahresverlauf eigentlich ausschliesslich 5er und ein paar 6er, in der Prüfung irgendwie eine 4 geschafft.

Bin seit kurzem mit meinem Bachelor an der FH fertig, und Mathe war zwar ein harter Brocken, aber im Endeffekt ist mein Bachelor-Schnitt besser als mein Quali-Schnitt, und die Mathenoten waren ganz ok.

Von daher, dieses ganze Gerede von wegen ein Informatikstudium wäre das härteste und von Leuten, die in der Schule schlecht in Mathe waren nicht zu packen, ist einfach nicht wahr.

Allerdings gilt das für eine FH - ich denke, an einer normalen Uni zu bestehen ist dann noch einmal eine Stufe schwieriger.

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also ich hatte an der tu berlin mathe und das war wirklich ein harter brocken. kann mich noch an einer analysis 1 klausur erinnern wo 84 % durchgefallen sind :eek

habe das studium so gegen vordiplom dann abgebrochen. nur mathe und wenig praxis, dazu überfüllte räume und fragen stellen war eh nicht. profs haben auch nur das skript vorgelesen. aber mathe war echt schwer, und in mathe hatt eich immer so ne 2 gehabt sonst.

freunde sind dann auf ne fh gewechselt und haben dort alle gut bestanden. ich denke aber nicht das es daran liegt das mathe dort viel leichter ist: dort wird sich eher auf das wichtige konzentriert und viel in kleinen gruppen geübt --> zielgerichtet und motivierend.

uni genau das gegenteil.

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fresh2: das würde ich so nicht unterschreiben. Die FHs nennen sich nicht ohne Grund "University of applied Sciences", eben Universitäten, der angewandten Wissenschaften. Dort musst Du die Methoden kennen und anwenden können. Warum diese überhaupt da sind, worauf sie aufbauen und welche Gedanken und Beweise denen zu Grunde liegen, ist bei der bloßen Anwendung unwichtig.

Die Universität jedoch vermittelt "das große Ganze". Damit der Absolvent auch verstanden hat was es mit den Methoden und Konzepten aufsich hat um auch mal selber eigene Methoden und Konzepte entwickeln und nicht nur anwenden zu können. Das ist der Grund, warum einem die Uni (nicht nur anwenden, sondern beweisen warum ein richtiges Ergebnis raus kommt) schwerer vorkommt als die FH ("nur" Anwenden). Es ist ein anderer Schwerpunkt und jeder muss für sich selbst entscheiden ob er mehr Theorie oder mehr Anwendung haben möchte.

Diplom FH wurde deswegen auch immer eine Ebene tiefer angesehen als Diplom Uni. So wird es auch z.B. imernoch im ÖD bewertet. Mit der Einführung von Bachelor und Master sind die neuen Abschlüsse aber nun formal gleichgestellt. Was formal noch relativ einfach funktioniert scheitert aber anschließend an der Gleichwertigkeit der vermittelten Themen. Daher schaffen viele an der Uni gescheiterte dennoch den Abschluß an einer FH, was die Gleichwertigkeit wieder aushebelt. Zusätzlich ist trotz formaler Gleichwertigkeit oft ohne zusätzlichen Aufwand für weitere Fächer kein Master an einer Uni mit einem Bachelor von einer FH möglich (fehlende ECTS in Fächern, häufig Mathematik).

Soviel also zur Gleichwertigkeit.

Bearbeitet von Kwaiken

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Ich denke auch, dass man in punkto Mathematik eine FH und eine Uni einfach nicht vergleichen kann. Auch wenn die Gruppen kleiner und die Betreuung besser ist - der Stoff ist einfach viel umfangreicher in Mathematik, deshalb schneiden Uni-Abbrecher auf einer Fh meistens recht gut ab, während FH-Abbrecher eher selten auf eine Uni wechseln :)

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Hallo zusammen,

das ist eine sehr interessante Diskussion. Ich denke weiter über den Weg mit dem Studium nach.

Mittlerweile hat sich allerdings etwas ergeben. Und zwar hatte ich gestern ein Gespräch mit meinem Chef, als wenn er meine Gedanken lesen kann...Es ging eigentlich um die Sonderzahlungen zu Weihnachten. Aber er fragte dann auch, so wie es bisher immer in diesen Gesprächen war, nach der aktuellen Stimmung usw. naja, ich habe ihm meinen Stand erklärt und darüber hinaus deutlich gemacht, dass ich im nächsten Jahr in jedem Fall eine Weiterbildung machen möchte, da mir das sehr wichtig ist. Ich hatte auf den WindowsServer2008 angespielt, den wir im nächsten Jahr im Unternehmen einführen möchten.

Hierzu brachte er das mir schon beklannte Statement:"Du weißt ja, wie man das thema Weiterbildung hier sieht. Es wird für mich schwierig sein, das durchzusetzen, könnte mir aber vorstellen, dass man sich vielleicht an den Kosten beteiligt..."

Also würde mein jetziger AG sich wenn überhaupt an den Kosten beteiligen, was ja auch nicht so toll ist, oder wie seht ihr das?

Außerdem möchte mein Chef mit mir Anfang Januar auch über eine Weiterbeschäftigung sprechen...Ich weiß jetzt nicht genau, was ich mit diesem Plan machen soll. Wäre es sinnvoll, wenn ich mich also doch jetzt schon bewerbe, um für dieses Gespräch im Januar ggfs. schon mal Alternativen in petto zu haben oder soll ich erstmal warten, wie das Angebot aussiehtund dann mich weiter bewerben? Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Allerdings glaube ich auch nicht, dass das Angebot für eine Weiterbeschäftigung so gut ausfallen wird, weil ich einfach weiß, wie mein AG tickt...

Ideen? Tipps? Hinweise?

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also, wenn du dich bewerben willst, kannst du das jetzt schon ruhig tun.

bei mir waren es 3 Monate Kündigungsfrist, ich habe mich beworben und der mit dem neuen

AG ausgemacht, dass ich probieren werde, früher aus dem Vertrag rauszukommen, wenn nicht dann würde er auch 3 Monate warten.

Am Ende habe ich bei alten AG auf einen Monate verkürzen können (noch schneller ging es kaum, da ich noch 20 Tage Urlaub hatte)

(Also bei neuen AG Vertrag unterschrieben mit Anfang in 3 Monaten, dann wurde der Vertrag nochmal neu gemacht)

Willst du an FH oder UNI? Ich war an FH, ich denke wenn du regelmäßig übst, wird es auch so für Mathe reichen.

Punkt Weiterbildung: wenn dein AG einen Teil der Kosten übernimmt, wirst du evtl. eine Klausel haben, x Jahre

in der Firma arbeiten zu müssen

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also, wenn du dich bewerben willst, kannst du das jetzt schon ruhig tun.

bei mir waren es 3 Monate Kündigungsfrist, ich habe mich beworben und der mit dem neuen

AG ausgemacht, dass ich probieren werde, früher aus dem Vertrag rauszukommen, wenn nicht dann würde er auch 3 Monate warten.

Am Ende habe ich bei alten AG auf einen Monate verkürzen können (noch schneller ging es kaum, da ich noch 20 Tage Urlaub hatte)

(Also bei neuen AG Vertrag unterschrieben mit Anfang in 3 Monaten, dann wurde der Vertrag nochmal neu gemacht)

Willst du an FH oder UNI? Ich war an FH, ich denke wenn du regelmäßig übst, wird es auch so für Mathe reichen.

Punkt Weiterbildung: wenn dein AG einen Teil der Kosten übernimmt, wirst du evtl. eine Klausel haben, x Jahre

in der Firma arbeiten zu müssen

Ich habe eine Kündigungsfrist von 4 MOnaten jeweils zum Quartalsende...Voll dumm, aber naja, nicht zu ändern. Von daher wäre es schlau, dass ich entweder mit einem Aufhebungsvertrag vorher rauskomme (wenn ich dann etwas anderes gefunden habe) oder aber meinen AG davon überzeugen kann, erst zum 01.06.2012 anzufangen, wenn mich mein jetziger AG nicht vorher gehen lässt. Vorraussetzung ist dann natürlich, dass ich mich jetzt bewerbe...

Gute Frage wegen UNI oder FH. In Hannover, wo ich wohne, wäre beides möglich...;-)

Kostenübernahme: Ja, okay, dass ich mich binden würde, wäre mir klar. Aber ich würde ja eher wollen, dass man das komplett bezahlt. Dann würde ich die Bindung noch eher verstehen, als wenn nur ein geringer Teil übernommen wird.

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Weiterbildung würde ich nie selber bezahlen. Außer mal ne Prüfung oder so. So ein Seminar kostet schon mal 2-3T€ für ne Woche. Wenn Ihr das einführen wollt und das Wissen braucht dann muss der AG auch dafür sorgen. Kann ja auch nicht in der Schlachterei arbeiten und eigene Schweine mitbringen...

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