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Welches Studium / Vorschläge/ Anregungen

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Hi Leute,

ich bin auf der Suche nach weiteren Studiengänge in BaWü.

Ich möchte ein Studium das nicht wirklich Mathelastig ist!

Ich habe eine Ausbildung als FIAE hinter mir und möchte auch in der IT bleiben, aber nicht nur der "Programmierer".

Bis jetzt habe ich mich für die Studiengänge "Wirtschaftsinformatik" und "Online Medien Management" beworben (beides HDM Stuttgart).

Wenn ihr noch Ideen habt, welche Studiengänge auch noch in Frage kommen würden, dann postet einfach.

Gruß prinzM

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Nicht wirklich Mathelastig wird schwierig! Informatik ist ja zusammengesetz aus Information und Mathematik!

Meine Erfahrung ist das jede FH / Uni in Mathe differenziert .. aber allein in theoretischer Informatik wirst du um mathematische Beweise nicht drum rum kommen!

Aber Mathe ist schaffbar einfach dahinterklemmenen und es wird schon!

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Aber Mathe ist schaffbar einfach dahinterklemmenen und es wird schon!

Sehe ich genauso. Ich bin absolut kein Mathe-Fan, aber wenn man sich etwas auf den Hosenboden setzt klappt das. Ansonsten: das ist eben Informatik. Kann nicht jeder, ist auch gut so (frei nach iX);)

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Sehe ich genauso. Ich bin absolut kein Mathe-Fan, aber wenn man sich etwas auf den Hosenboden setzt klappt das. Ansonsten: das ist eben Informatik. Kann nicht jeder, ist auch gut so (frei nach iX);)

Ob man das so pauschal sagen kann? Die Aussage - etwas zugespitzt formuliert: "Wenn man sich hinsetzt und lernt, klappt es auch mit dem Matheanteil im Informatikstudium, egal, wie gut oder schlecht der Student vorher in der Schule war?" Damit wäre ich vorsichtig.

In meinem damaligen BWL-Studium (2006) war der Mathematikanteil sicherlich noch geringer als in einem Informatik- (!) oder Wirtschaftsinformatikstudium, und trotzdem hatten wir etliche, die genau wegen diesem Fach (Wirtschaftsmathematik) in den ersten Semestern durchgeflogen sind. Damals 2006 war das gerade der erste Jahrgang, der mit dem Abschluss Bachelor angefangen hat, und beim Bachelor hat man eben in den meisten Fällen (siehe Prüfungsordnung) nur drei Versuche - wenn eine Klausur 3mal nicht bestanden wurde, ist sie endgültig nicht bestanden und der Student wird exmatrikuliert. Außerdem ist die Anzahl der Drittversuche oft begrenzt (z. B. maximal fünf Fächer im gesamten Studium).

Nochmals: das bezog sich auf das BWL-Studium. Wobei ich davon ausgehe, dass die Mathematik im Informatikstudium nochmal eine ordentliche Schippe drauflegt. Was dich (@ Kwaiken) angeht: es mag ja sein, dass Du dein Studium - inklusive der Mathematik natürlich - mit einem entsprechenden Lernaufwand geschafft hast. Das ist schön und gut, aber ich habe eben viele Kommilitonen gesehen, denen die Mathematik das Genick gebrochen hat, genau dieses Fach war eben der "Klassiker" als Grund dafür, wenn jemand vorzeitig exmatrikuliert wurde.

Ich würde das also nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen.

Natürlich möchte ich auch niemanden davon abhalten, Wirtschaftsinformatik zu studieren, aber wenn @prinzM schon auf der Suche nach einem Studiengang ist, der "nicht wirklich Mathelastig" ist, dann habe ich schon erhebliche Zweifel daran, dass Wi-Inf die richtige Wahl ist.

Ein schönes Wochenende,

Gruß fach_i_81

bearbeitet von fach_i_81

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Ob man das so pauschal sagen kann? Die Aussage - etwas zugespitzt formuliert: "Wenn man sich hinsetzt und lernt, klappt es auch mit dem Matheanteil im Informatikstudium, egal, wie gut oder schlecht der Student vorher in der Schule war?" Damit wäre ich vorsichtig.

Ich habe mit Mühe und Not eine 4 im 10. Abschlusszeugnis meiner Schuhe stehen. Und das unr durch Wohlwollen meines Lehrers, der meinen Wunsch nach eienr Ausbildung als FI kannte. Es wäre also eher eine 5 gewesen.

Ich vertrete die Meinung, dass es nur sehr, sehr wenig wirklich dumme Menschen gibt. Entweder ist man begabt oder man ist fleißig. Wenn man begabt ist, muss man weniger für eine bestimmte Leistung investieren. Wenn man nicht begabt ist, muss man für die gleiche Leistung halt fleißiger sein.

Z.B. bin ich begabt in der Programmierung. Der OOP Kurs hat mich für ein "gut" 1/5 der veranschlagten Zeit gekostet. Der 1. Mathe-Kurs hat mich 4 Monate lang a 3 Stunden jeden Abend und 12-16 Stunden am Wochenende sowie 2 komplette Wochen (80-100h) der Prüfungsvorbereitung gekostet. Gebracht hat mir der ganze Spaß eine 4. Beim anschließenden und anspruchsvolleren Analysis 2/Algebra 2-Kurs gab nach viel weniger Aufwand es 90% und eine 1.7.

Was dich (@ Kwaiken) angeht: es mag ja sein, dass Du dein Studium - inklusive der Mathematik natürlich - mit einem entsprechenden Lernaufwand geschafft hast. Das ist schön und gut, aber ich habe eben viele Kommilitonen gesehen, denen die Mathematik das Genick gebrochen hat, genau dieses Fach war eben der "Klassiker" als Grund dafür, wenn jemand vorzeitig exmatrikuliert wurde.

Ich würde das also nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen.

Die Leute, von denen Du redest kenne ich auch. Das sind aber die, die zur 1. Prüfung komplett unvorbereitet erscheinen und dann ein leeres Blatt abgeben. Gedanke: "Ach, schaffe ich schon. So schwer wird's nicht sein. Die Party kann ich noch mitnehmen und 2 Tage vorher lernen wird schon reichen. Hans hat das ja auch so geschafft und ich bin nicht blöder!"

Der 2. Versuch hat dann "Bulimie"- und Auswendiglernen" kurz vor der Prüfung als Basis. Gedanke: "Hauptsache 4!" Damit fliegen die dann wieder auf die Nase und merken, dass man sich doch noch mehr anstrengen muss.

Der 3. Versuch ist dann meist wertlos, da - egal wieviel vorher gelernt wurde - die Panik einsetzt sobald das Blatt auf dem Tisch liegt.

Das liegt aber nicht an den Leuten, sondern an ihrer Einstellung. Und die lässt sich ändern.

bearbeitet von Kwaiken

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Das liegt aber nicht an den Leuten, sondern an ihrer Einstellung. Und die lässt sich ändern.

Genau das denke ich auch. Ich habe drei Semester lang die Belege der jüngeren Semester kontrolliert. Was glaubt ihr, wer durchgefallen ist? Diejenigen, die die Belege aus dem Netz gezogen und ausgedruckt oder abgeschrieben haben.

Ebenso war es mit meinen Mitstudenten, die in den ersten Semestern rausgeflogen sind. Die haben bis zwei Wochen vor der Prüfung einfach keinen Finger krumm gemacht. Die Krönung war, als einer sich bei den benötigten Punkten, die er für die Prüfungszulassung braucht, verrechnet hatte. Der hatte einfach nur das nötigste machen wollen, sich dabei vertan und einen Punkt zu wenig. Also geht er zum Prof und sagt ihm doch tatsächlich, dass er zu faul war, alles zu machen. Natürlich konnte er damit keine Gnade erwarten, obwohl der Professor sonst alles andere als gemein ist.

Anderes Beispiel: Ich habe eine Kommilitonin aus Russland, die große Schwierigkeiten mit dem Englischunterricht im Studium hatte. Die meisten empfinden das als Klacks, aber sie ist in den ersten beiden Prüfungen durchgefallen, obwohl sie sich Mühe gegeben und monatelang bezahlte Nachhilfe genommen hat. Es blieb nur noch ein Versuch übrig, sie sprach mit der Dozentin. Diese bot ihr nach einigen weiteren Nachhilfestunden an, die Prüfung bei ihr probezuschreiben. Als meine Studienkollegin fertig war, stellte die Dozentin fest, dass sie bestanden hätte und ließ das einfach als Prüfung gelten.

Ja, das ist grenzwertig. Ich will damit jedoch verdeutlichen, dass die Dozenten in der Regel sehr hilfsbereit sind, wenn sie sehen, dass sich jemand Mühe gibt. Genau das Gegenteil ist natürlich der Fall, wenn der Student einfach nur zu faul ist und das auch noch zeigt. Also bin ich aus meiner Erfahrung heraus der Meinung, dass es machbar ist, wenn man sich auf den Hosenboden setzt, konstant etwas für seinen Erfolg tut (nicht erst kurz vor der Prüfung) und sich auch nicht scheut, nach Hilfe zu fragen (bei Kommilitonen, bei Dozenten, egal).

Was nicht heißt, dass ich dem TO ein mathelastiges Studium andrehen will. Man braucht Motivation zum Studieren. Allerdings beißt sich Informatik und wenig mathelastig. Ich wüsste nicht, was man da empfehlen kann. Bei uns gibt es einige, die wegen Angst vor Mathe lieber Medieninformatik studieren. Aber das hilft nichts, die typischen mathelastigen Siebfächer haben die Medianer mit uns Informatikern zusammen. Es hängt, denke ich, von der Hochschule ab, wie sehr in den Mischfächern auf Mathe eingegangen wird. Ich würde mich darum bei Studenten oder Alumni der jeweiligen Hochschule informieren.

bearbeitet von Ezra

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Diese bot ihr nach einigen weiteren Nachhilfestunden an, die Prüfung bei ihr probezuschreiben. Als meine Studienkollegin fertig war, stellte die Dozentin fest, dass sie bestanden hätte und ließ das einfach als Prüfung gelten.

Saubere Aktion. Thumbs up!

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