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2. Ausbildung: Verkürzung sinnvoll?

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Hallo zusammen.

Ich bin gelernter Bürokaufmann, und fange dieses Jahr meine 2.te Ausbildung zum Fachinformatiker - Systemintegration an. Es ist möglich diese Ausbildung auf 2 Jahre zu verkürzen. Ist das sinnvoll oder ratet ihr davon ab? Hat jemand vielleicht Erfahrungen gesammelt? Ich bin etwas unsicher da ich nicht genau einschätzen kann was mich schulisch erwartet.

Vielen Dank,

Tim

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Ist das sinnvoll oder ratet ihr davon ab? Hat jemand vielleicht Erfahrungen gesammelt?

Ich rate davon ab. Neben der Berufsschule haben vor allem qualitativ hochwertig ausbildente Firmen ein Ausbildungskonzept das auf 3 Jahre ausgelegt ist. Wenn man verkürzt, dann ist eine ordentliche Ausbildung entsprechend minderwertiger, da dir 1 Jahr "Inhalt" fehlt. Eine ordentliche Ausbildung ist immerhin die Grundlage für dein weiteres Berufsleben. Da würde ich nicht dran sparen. Ich würde mir an deiner Stelle die Frage stellen, warum du verkürzen willst und ob der Grund wirklich so wichtig ist.

bearbeitet von bigvic

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Da stimme ich voll zu. Genau aus dem Grund bieten wir es auch nicht an. Bei guten bis sehr guten Leistungen bieten wir statt dessen an, um ein halbes Jahr im 3. Lj zu verkürzen. Ich wüsste sonst nicht wie wir die 7 - 8 Wochen Seminare pro Lj unterbringen sollen- die Schulungen sollen ja getaktet mit Lernfortschritt, Rahmenlehrplan sein. Also in 2 Jahren kann ich mir das nicht vorstellen. Es sein denn, man lässt halt viel weg.. aber ich sage dazu nichts mehr. Meiner Meinung nach braucht man die 3 Jahre voll und TOP Kandidaten, die einen Schnitt um 1,x haben und auch fachlich schnell vorankommen- die können das verkraften. Außerdem versuchen wir schon unsere Azubis möglichst ein halbes Jahr vor Ausbildungsende in Ihrer Übernahmeabteilung einzusetzen. Außerdem haben die größeren Unternehmen einen Versetzungsplan ( Das heisst man wechselt alle 3-6 Monate die Abteilung) und je kürzer die Ausbildung um so weniger Abteilungen hat man kennengelernt. Und die Ausbildung ist eine einmalige Angelegenheit um mal alles kennezulernen, reinzuschnuppern um so zu sehen, was einem WIRKLICH Spaß macht. Da kommts dann schon mal vor, das ein FISI auf FIAE wechselt und umgekehrt- bzw. dann ein Ziel hat, wo er hin will, nach der Ausbildung. Ob ins Rechenzentrum als Admin, Programmierer oder in den Support ... die Chance gibts nur einmal....

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Moin,

ich habe auch 2.5 Jahre gelernt, allerdings habe ich direkt den Vertrag für 2.5 Jahre unterschrieben, weil meine Firma ihren Ausbildungsplan schon darauf ausgelegt hat(te).

Mir persönlich hat nichts gefehlt, den Stoff fürs letzte halbe Jahr konnte ich mir erlesen.

Praktische Erfahrungen konnte ich in der Firma (und auch zu Hause) auch sehr viel sammeln.

Imho ist es möglich auch während der Ausbildung noch einen Antrag auf Verkürzung zu stellen. Fang doch erstmal an und guck, wie gut du mit dem Lernstoff klarkommst und welche Fertigkeiten dir die Arbeit vermitteln kann.

Gruß

axxis

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Ich finde wenn man schon eine Ausbildung hat, und nicht komplett ohne vorkenntnisse im IT-Bereich die Ausbildung anfängt, lohnt sich die Verkürzung des ersten Lehrjahres total.

Ich fand damals den Lehrstoff nciht sonderlich lehrreich.

Und habe auch mit einem Jahr weniger einen guten Abschluß und mittlerweile einen Top Job!

Allerdings sind für Betriebe Auszubildende günstige Arbeitskräfte, sodass einige einen Auszubildenden gerne 3 Jahre "ausbilden".

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Allerdings sind für Betriebe Auszubildende günstige Arbeitskräfte, sodass einige einen Auszubildenden gerne 3 Jahre "ausbilden".

Ein (guter) Ausbildungsbetrieb zahlt für eine Ausbildung deutlich mehr als er dadurch erwitschaftet. Wer bei einem miesen Ausbildungsbetrieb "lernt" für den zahlt sich natürlich ein weiteres Jahr weder inhaltlich noch finanziell aus.

bearbeitet von bigvic

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Ich kann nur für mich sprechen.

Ich habe nach ca. 6 Monaten Betriebsangehörigkeit im Monat schon deutlich mehr verdient als ich gekostet habe. Finde ich aber auch nicht schlimm, habe dadurch gelernt eigenständig zu arbeiten und ein gewisses standing beim Kunden aufgebaut, was mir heutzutage einiges bringt.

Ich wurde als Auzubildener mit dem gleichen Stundensatz berechnet wie die ausgebildeten Informatiker des Unternehmens....

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Ich kann nur für mich sprechen.

Ich habe nach ca. 6 Monaten Betriebsangehörigkeit im Monat schon deutlich mehr verdient als ich gekostet habe. Finde ich aber auch nicht schlimm, habe dadurch gelernt eigenständig zu arbeiten und ein gewisses standing beim Kunden aufgebaut, was mir heutzutage einiges bringt.

Ich wurde als Auzubildener mit dem gleichen Stundensatz berechnet wie die ausgebildeten Informatiker des Unternehmens....

Das sind wieder die schönen Ausbeuter-Klitschen. Ich will die Person sehen, die dem Kunden erklät warum ein Azubi soviel kostet wie eine ausgelernte Fachkraft mit x Jahren an Berufserfahrung. Jippie.

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Ich schließe mich den Aussagen von bigvic an. Es ist nicht empfehlenswert, eine Ausbildung am Anfang zu verkürzen. Ggf. ist es - bei guten Leistungen - am Ende der Ausbildung sinnvoll - wenn man dadurch z.B. früher mit einem Studium beginnen kann.

Ich würde einen Betrieb, der sich auf eine solch starke Verkürzung einlässt, nicht wählen, da ich ihn als ähnlich unseriös empfinden würde, wie einen Betrieb, der mit seinen Azubis bereits nach 6 Monaten Geld verdient (ein Azubi ist eine Investition in die Zukunft und keine Gelddruckmaschine) oder der durch Selbstbeweihräucherung in einem Forum Aufmerksamkeit schinden muss.

GG

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Ich schließe mich den Aussagen von bigvic an. Es ist nicht empfehlenswert, eine Ausbildung am Anfang zu verkürzen. Ggf. ist es - bei guten Leistungen - am Ende der Ausbildung sinnvoll - wenn man dadurch z.B. früher mit einem Studium beginnen kann.

Ich würde einen Betrieb, der sich auf eine solch starke Verkürzung einlässt, nicht wählen, da ich ihn als ähnlich unseriös empfinden würde, wie einen Betrieb, der mit seinen Azubis bereits nach 6 Monaten Geld verdient (ein Azubi ist eine Investition in die Zukunft und keine Gelddruckmaschine) oder der durch Selbstbeweihräucherung in einem Forum Aufmerksamkeit schinden muss.

GG

Dann kannst Du also alle Betriebe, die eigentlich nur ausbilden dürften an einer Hand abzählen? Da kriegen wir dann allerdings schon einen Fachkräftemangel :P

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Das sind wieder die schönen Ausbeuter-Klitschen. Ich will die Person sehen, die dem Kunden erklät warum ein Azubi soviel kostet wie eine ausgelernte Fachkraft mit x Jahren an Berufserfahrung. Jippie.

Ich finde nicht das ich ausgebeutet wurde. Hatte ein ganz ordentliches Azubi Gehalt und mir hat es immer Spaß gemacht eigenständig zu Kunden zu fahren, meine Terminplanung selbst durchzuführen Angebote etc. zu schreiben.

So musste ich dieses selbstständige arbeiten nach der Ausbildung nicht lernen.

Ok war halt nicht mehr der jüngste mit 24 (Abi/ Wehrdienst / erste Ausbildung) da hatte ich schlichtweg kein Bock auf 3 Jahre Ausbildung und zu warten bis ich Geld verdiene...

bearbeitet von Joe841

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Dann kannst Du also alle Betriebe, die eigentlich nur ausbilden dürften an einer Hand abzählen? Da kriegen wir dann allerdings schon einen Fachkräftemangel :P

Zwischen ausbilden dürfen und sich (als Azubi) einen geeigneten Betrieb aussuchen können, sehe ich schon noch einen Unterschied. :D

Aber, dass man prinzipiell mehr Unternehmen mit guter Ausbildung gebrauchen könnte, ist für mich außer Frage! Wird sich aber aufgrund der "äußeren Zwänge" möglicher Weise in Zukunft ändern.

GG

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Hi,

ich hab auch "nur" zwei Jahre gemacht. Ebenso wie die nachfolgenden Azubis die letzten 10 Jahre. Bis auf wenige Ausnahmen waren alle im Bereich zwischen 80 und 95 Punkte. Mit Verlaub gesagt: Ich halte die Ausbildung jetzt auch nicht so schwer wie immer behauptet wird. Meistens ist es eher Faulheit gepaart mit mangelndem Interesse wenn am Ende eine 3 oder 4 raus kommt.

Die mindestens genau so wichtigen Softskills (Kreativität, Teamfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit etc.) entwickeln sich sowieso im täglichen Arbeitsleben - oder auch nicht. Dann ändert ein weiteres Jahr auf der Schulbank auch nichts mehr dran.

Dim

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