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Wieviel Überstunden macht ihr durchschnittlich pro Woche?


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Wieviel Überstunden macht ihr durchschnittlich pro Woche?  

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Das hat für mich nichts mit weiterspinnen oder empfinden zu tun, sondern mit rationaler Wirtschaftlichkeit.

Ich bekomme x Euro und muss dafür y Stunden leisten. Natürlich zählen (erzwungene) Pausen und Fahrtweg zur Bruttoarbeitszeit y. Mir ist klar, dass Arbeitgeber das Argument nicht gelten lassen, aber ich bin Arbeitnehmer und für mich ist das ein wesentlicher Faktor. Diese beziehe ich bei jeder Stelle mit ein, die ich in Betracht ziehe.

Würde ich diese Faktoren nicht mit einbeziehen und nur nach dem Jahresbrutto z. B. gehen, würde es keine Rolle spielen, ob ich 30 oder 300 Minuten Pause täglich machen würde. Ist ja Pause. Ob ich 30 oder 300 Minuten tägliche Fahrtzeit habe. Hier hilft die Überzeichnung, um darzustellen, dass dies wesentliche Faktoren der Beschäftigung sind, egal ob man das gerade so empfindet oder nicht.

Gesetzliche Pausen sind hingegen etwas anderes. Denn diese sind überall gleich. Die Fahrtzeit sowie darüber hinaus gehende Pausen nicht.

Bearbeitet von Errraddicator
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Da stimme ich zu. Darum ist mein aktueller Job mit mehr Geld und weniger Fahrtweg gleich eine doppelte Win-Situation gewesen ;) 

Ich finde aber generell das Arbeitsweg allgemein viel zu wenig betrachtet wird, wenn man Gehälter vergleicht. Bspw. mein Vater fährt anderthalb Stunden pro Weg. Sind bei ca 250 Arbeitstagen zu je drei Stunden pendeln täglich 750h, also ~31 Tage (!) nur für den Arbeitsweg. Wäre für mich ein ziemliches No-Go - bzw. nur für die entsprechende Bezahlung, die man aber schlecht argumentieren kann. Zusätzlich ist es ein Unterscheid ob ich ne Stunde auf der Autobahn unterwegs bin oder eine Stunde durch München fahre.

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vor 1 Stunde schrieb treffnix:

Zusätzlich ist es ein Unterscheid ob ich ne Stunde auf der Autobahn unterwegs bin oder eine Stunde durch München fahre.

Oder ob ich ne schöne Strecke mit dem Fahrrad/Auto/Motorrad hab. Da ist der Arbeitsweg dann u.U. schon wieder fast wie Freizeit :)

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  • 4 Monate später...
  • 3 Monate später...

Arbeitsvertrag: 40h/Woche

Durchschnittliche Überstunden: 0-2

Vergütung möglich: nein

Kompensation(/Abfeiern) möglich: ja

 

Dieser Thread ist für mich sehr interessant geworden. Hätte eigentlich nicht gedacht, dass so viele Überstunden ohne Vergütung oder Ausgleich machen.

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Arbeitsvertrag: 40h/Woche

Durschnittliche Überstunden: 0

Vergütung möglich: Nein

Kompensation(/Abfeiern) möglich: Nein.

 

Halt die gute alte Vertrauensarbeitszeit. Überstunden gibts deswegen nicht, deswegen wird auch nix ausbezahlt oder abgefeiert. Ich schau halt, dass ich ziemlich genau auf meine 40h komm, bzw. mach mal eine Woche länger und dann die nächste kürzer.

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Arbeitsvertrag: 40h/Woche

Durchschnittliche Überstunden: 0 - 8

Vergütung möglich: Nein (bzw. nur in Ausnahmen, wenn das Überstundenkonto dreistellig ist)

Kompensation(/Abfeiern) möglich: Ja

Tendenziell habe ich immer meine 40h gemacht und Tätigkeiten zur Not geschoben. Mit auflaufenden Aufgaben, Verantwortung und deutlich mehr Kundenkontakt als noch zu Anfang des Jobs, kann man immer schlechter sagen "Mach ich nächste Woche", dementsprechend füllt sich langsam das Überstundenkonto und zum abfeiern komme ich weniger.

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Arbeitsvertrag: 40h/Woche

Durchschnittliche Überstunden: 5-15h/Woche

Vergütung möglich: nein

Kompensation(/Abfeiern) möglich: jein

 

Wir haben VAZ und seitens des AGs nur eine Projektzeiterfassung. Ein Abfeiern ist nur bedingt möglich, ganze Tage frei nehmen geht nicht. Mal einen privaten Termin haben, während der üblichen Arbeitszeit geht, meist wird dann aber drum herum gearbeitet.
Mal ein paar Stunden weniger arbeiten pro Woche geht auch, insgesamt fällt aber deutlich mehr an. Insbesondere an den Home-Office Tagen (IcH SpArE MiR Ja dIe fAhRzEiT). Einen Teil davon habe ich mir selbst zuzuschreiben, falsches Pflichtgefühl, Perfektionismus etc. die anderen Ursachen sind, der ausufernde 3rd Level Support für Premiumkunden und die inzwischen zahlreich vorhandenen Projekte mit Rollouts, die außerhalb der Geschäftszeiten der jeweiligen Kunden statt finden müssen.

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  • 5 Wochen später...

Arbeitsvertrag: 40h/Woche

Durchschnittliche Überstunden: 0-20 Std/Woche

Vergütung möglich: nein

Kompensation(/Abfeiern) möglich: nein


Sehr unregelmäßige Überstundenzahl, je nachdem was anfällt. In den Ferien sinkt die Arbeitsbelastung insgesamt auf 0 - 10 Std/Woche. In der Korrekturzeit oder Zeugniszeit können es auch 60Std/Woche werden. Überstunden können nicht abgefeiert oder ausbezahlt werden. 

Durch die eigene Einteilung gilt das Motto "Ich arbeite so viel, dass ich mit meinem Material und co. zufrieden bin". Es kann vorkommen, dass ich am  Sonntag um 22 Uhr noch arbeite (vor allem bei schlechtem Wetter im Winter) oder um 14 Uhr mitten in der Woche im Schwimmbad liege (vor allem im Sommer) *lacht*.

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  • 5 Wochen später...
vor einer Stunde schrieb Rewender:

Wie schafft man es denn mehr als 10 Stunden die Woche überstunden zu machen. 

Ganz einfach: Dead Line Termine werden von oben zu kurzfristig mitgeteilt wodurch dann schnell schnell alles gemacht werden muss. Weiterhin haben mehrere Mitarbeiter mehrere Hüte auf. Bedeutet häufiger Kontext Wechsel und die eigentliche Arbeit bleibt auf der Strecke. Das führt dann wieder zu näher kommenden Dead Lines was wiederum zu Überstunden führt. Wenig Mitarbeiter mit mehreren Hüten, viele Projekte und somit viele Dead Lines -> Überstunden. Anders ist das nicht machbar. 
 

Manchmal werden auch einfach Überstunden gemacht um sich diese am Monatsende auszahlen zu lassen. Geld > Freizeit in dem Fall. 

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@maestro impostor also kurz gefasst: "Ja, es läuft so ca. alles schief."

 

Arbeitsstunden nach Tarif & Betriebsvereinbarung: 36,75h.

Durchschnittliche wöchentliche Überstunden: ~2h

Vergütung möglich: ja (Ich habe das noch nie in Anspruch genommen, müsste aber relativ viel Bürokratie mind. für meinen Chef sein)

Kompensation(/Abfeiern) möglich: sogar bevorzugt, jedoch angeblich "nur" 2 Tage/Monat.

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vor 1 Stunde schrieb maestro impostor:

Gute Frage. Schlecht zu beurteilen da ich es nicht anders kenne. Ich gehe aber davon aus dass das nicht der Standard ist. 

Sehe ich auch so. Allerdings hoffe ich das bei so vielem, was ich, in mittlerweile 16 Jahren und über mehrere Arbeitgeber hinweg, erlebt habe.
Für mich sind Überstunden in dem beruflichen Umfeld einfach normal. Ich habe auch kein Problem damit mal Abends, am Wochenende oder im Urlaub irgendwas zu machen. Mich stört nur, dass man das ganz selbstverständlich erwartet und ich die meisten Stunden unbezahlt leiste, weil Vertrauensarbeitszeit und abgegolten.

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vor 1 Stunde schrieb Tiangou:

Sehe ich auch so. Allerdings hoffe ich das bei so vielem, was ich, in mittlerweile 16 Jahren und über mehrere Arbeitgeber hinweg, erlebt habe.
Für mich sind Überstunden in dem beruflichen Umfeld einfach normal. Ich habe auch kein Problem damit mal Abends, am Wochenende oder im Urlaub irgendwas zu machen. Mich stört nur, dass man das ganz selbstverständlich erwartet und ich die meisten Stunden unbezahlt leiste, weil Vertrauensarbeitszeit und abgegolten.

Erwartet "man" das wirklich? Oder denkst Du vielleicht nur, dass andere das erwarten und agierst entsprechend (bekannt als vorauseilender Gehorsam)?

Ich habe bei einigen Firmen gearbeitet und noch mehr kennengelernt. Darunter Vertrauensarbeitszeit, vollständig abgegoltene Überstunden und alles andere. Bei keiner Firma habe ich solche Überstunden geschoben wie sie hier geschildert werden. Nicht einmal als Führungskraft mit deutlich höherem Gehalt als hier genannt. Ähnliches beobachte ich bei Dritten: es gehören (fast) immer zwei dazu. Man würde mit Euch nicht so umgehen, wenn Ihr das nicht zulassen würdet.

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Arbeitsvertrag: 40h/Woche

Durchschnittliche Überstunden: -1 bis +1/Woche 

Vergütung möglich: ja 

Kompensation(/Abfeiern) möglich: ja (Da sich die Mehrarbeit im Rahmen hält, kommt man einfach später oder geht früher)

 

vor 15 Minuten schrieb maestro impostor:

Ich kann überhaupt nicht mehr keine Überstunden machen.   

Wenn ich sowas lese kann ich einfach nicht anders, Wechsele mal den Betrieb. Von dem was du geschrieben hast läuft bei dir im Betrieb einiges queer und das wird sich auch nur schwer wieder ändern.

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vor 27 Minuten schrieb Rabber:

Erwartet "man" das wirklich? Oder denkst Du vielleicht nur, dass andere das erwarten und agierst entsprechend (bekannt als vorauseilender Gehorsam)?

Naja das ist nicht so einfach, es werden schon deutlich mehr gemacht weil sie erwartet werden oder subtil angwiesen, als das ich die aus vorauseilendem Gehorsam mache.
Ich will da nicht so sehr ins Detail gehen, aber wenn was fertig werden muss oder was nicht funktioniert gibt es schon die Anweisung länger zu bleiben, genauso wenn ein nicht geplanter Rollout ansteht, die üblicherweise außerhalb der Arbeitszeiten statt finden.
Dann gibt es auch noch Reisezeiten, das kann man dann für sich selbst auch anders sehen, aber wenn die Firma mir für morgens um halb sieben ein Ticket mit Rückreise und Ankunft um 21 Uhr bucht, ist schon klar, dass ich das nicht in 8 Stunden schaffe. Das ich auch noch 45 Minuten zum Bahnhof fahren muss und der ICE auf der Heimfahrt verspätung hat und erst um 22:30 ankommt, hat die Firma natürlich nicht eingplant. Gleiches gilt für den Flug der schon am Sonntag Abend startet. Ich weiß nicht was das Gesetz inzwischen dazu sagt, aber Freizeit ist es für mich nicht.

Rollout und BS Update auf unserer Servern ist auch so ein Thema, manchmal geht was schief oder es dauert ausergewöhnlich lange. Zwei Stunden waren geplant und fünf gingen drauf, da kann ich nicht einfach mitten drin aufhören.

Oder irgendein System steht bzw. ein Kunde ruft an, dann fühle ich mich schon gezwungen das noch zu bearbeiten. Da geht es dann auch noch um variable Gehaltsanteile, je nach aufgetretener Bugkategorien oder Stillstandszeit. Oder der Vorstand steht um 16 Uhr in der Tür und brauch ganz dringend noch irgend eine komplizierte Auswertung und schon sinds drei extra Stunden.

Und dann gibt es auch noch die komplett freiwilligen Sachen, wo ich einfach noch eine Userstory fertig machen will, weil es Freitag Abend ist, ich eh schon über der Zeit bin und nur noch eine halbe Stunde brauche und nachher war es dann doch eine.

Theoretisch können wir Zeiten auch abbauen, auch wenn es kein Konto gibt, aber eben nur Stundenweise, also keine ganzen Tage frei.
Grob geschätzt baue ich aber von zehn Stunden nur eine wieder ab.

Und ja natürlich gehören da immer zwei dazu, aber um was zu ändern, müsste ich schon mit Kündigung drohen und da bin ich zu sehr Schisser. Wenn meine Bewerbungen nicht alles so erfolglos wären, wäre ich schon lange weg und würde nicht erst damit drohen.
 

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vor 1 Stunde schrieb cortez:

Wenn ich sowas lese kann ich einfach nicht anders,

Nur um das klar zu stellen: Damit meine ich das ich prinzipiell länger mache auch wenn nicht unbedingt notwendig. Das ist einfach bereits so in mir drin. Weiß gar nicht wann ich das letzte mal lediglich meine acht Stunden respektive acht einhalb Stunden pro Tag gemacht habe. Es ist natürlich auch lukrativ wenn man sich die Stunden auszahlen lassen kann. Bislang war bei mir immer die Devise Geld > all. Allerdings merke ich das ich davon nichts mehr habe. Klar ich verdienen so schon (sehr) gutes Geld aber mehr ist immer besser für unnötigen Konsum oder um einen Batzen zum Sparen zu nutzen. 

Nichts desto trotz merke ich langsam und meine Nahestehenden auch das mir die Arbeit aktuell und in der Vergangenheit nicht gut tut. Meine Beziehung hat auch (massiv) darunter gelitten bzw. leidet. 

vor 1 Stunde schrieb cortez:

Wechsele mal den Betrieb.

Das habe ich bereits getan. Warte aktuell nur die Kündigungsfrist ab und hoffe dann das ich von „neu“ Anfangen kann. 
War oder ist aber auch nicht einfach für mich vor allem da ich dadurch auch auf (etwas) Gehalt verzichte und auch den sicheren Hafen verzichte. 

Allerdings hat mich meine aktuelle GF, nachdem sie von der Kündigung erfahren haben, mit mehr Geld gelockt wenn ich bleibe und den neuen Vertrag nicht antrete was das ganze nicht gerade einfacher macht. 

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@Tiangouwie erwartet ist es das Übliche:

du planst zu kurz (oder lässt dich auf zu knappen Planungen anderer ein) und arbeitest dann „natürlich“ nach, damit es doch noch fertig wird.

-> Kann man auch lassen, es auf morgen vertagen oder dafür die nächste Woche kürzer mache. Spätestens bei der nächsten Planung machst Du aber (und das in jedem Fall) pauschal aus 1 Stunde 2. Problem  solved.

dein Chef steht um 16 Uhr in der Tür und braucht dringend etwas?

-> Siehe oben. Dann wird es eben erst morgen fertig. Hätte ihm ja auch um 12 Uhr einfallen können. oder du lieferst es noch heute und dafür bleibt morgen etwas liegen, weil du später kommst. Kann man ihm genau so sagen. Dann ist es seine Entscheidung. Du wirst erstaunt sein, wie „wichtig“ Dinge dann auf einmal noch sind.

Aufwändige rollouts und Dienstreisen fordern Überstunden?

-> diese sind fast immer planbar und im Voraus bekannt. Also vorab entsprechend weniger arbeiten, wenn man weiß, dass am WE 10 Stunden dazu kommen.

usw. usf.

ja, das geht alles. Habe ich selbst schon so gemacht sowie zahlreiche Bekannte/Kollegen und andere Foristen. Und wir haben auch alle unsere Jobs bekommen, behalten und wurden sogar abgeworben oder befördert. Es Geht auch ohne „ja, Chef. Bitte, gerne und sofort, Chef“. Natürlich auf Kosten deiner Gesundheit.

Und wozu das ganze? für den Gewinn des Chefs. Doller Deal. 

frag dich mal folgendes: würde dein Chef seine Gesundheit ruinieren, für Dein Gehalt?

 

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vor 9 Stunden schrieb Rabber:

du planst zu kurz (oder lässt dich auf zu knappen Planungen anderer ein) und arbeitest dann „natürlich“ nach, damit es doch noch fertig wird.

-> Kann man auch lassen, es auf morgen vertagen oder dafür die nächste Woche kürzer mache. Spätestens bei der nächsten Planung machst Du aber (und das in jedem Fall) pauschal aus 1 Stunde 2. Problem  solved.

Nein, eigentlich nicht. Die Planungen sind schon ganz gut, eigentlich bin üblichweise sogar schneller durch, da ich noch am meisten Überblick über die ganzen Projekte habe. Was bei uns Zeit kostet, sind die nicht planbaren Task, Bugs/Supportfälle und manchmal auch nur Kunden die zu blöd sind.

vor 9 Stunden schrieb Rabber:

dein Chef steht um 16 Uhr in der Tür und braucht dringend etwas?

-> Siehe oben. Dann wird es eben erst morgen fertig. Hätte ihm ja auch um 12 Uhr einfallen können. oder du lieferst es noch heute und dafür bleibt morgen etwas liegen, weil du später kommst. Kann man ihm genau so sagen. Dann ist es seine Entscheidung. Du wirst erstaunt sein, wie „wichtig“ Dinge dann auf einmal noch sind.

Es ist nicht mein Chef, sondern der Vorstand und zu dem sage ich nicht Nein und gehe nach Hause wenn er für den Termin am nächten morgen noch was benötigt.

vor 9 Stunden schrieb Rabber:

Aufwändige rollouts und Dienstreisen fordern Überstunden?

-> diese sind fast immer planbar und im Voraus bekannt. Also vorab entsprechend weniger arbeiten, wenn man weiß, dass am WE 10 Stunden dazu kommen.

usw. usf.

ja, das geht alles. Habe ich selbst schon so gemacht sowie zahlreiche Bekannte/Kollegen und andere Foristen. Und wir haben auch alle unsere Jobs bekommen, behalten und wurden sogar abgeworben oder befördert. Es Geht auch ohne „ja, Chef. Bitte, gerne und sofort, Chef“. Natürlich auf Kosten deiner Gesundheit.

Und wozu das ganze? für den Gewinn des Chefs. Doller Deal. 

frag dich mal folgendes: würde dein Chef seine Gesundheit ruinieren, für Dein Gehalt?

Mein direkter Vorgesetzter ja, vielleicht nicht für mein Gehalt aber für das seines Vorgesetzten. Und mein direkte Vorgesetzter ist das eigentliche Problem in der ganzen Sache.
Es ist schön, dass andere abgeworben oder befördert werden, ich allerdings nicht. Bei uns geht seit ein paar Jahren alles zur Neuentwicklung in die ausländische Niederlassung, die tollen neuen Sachen machen wir also schon nicht mehr und dürfen nur noch den alten Mist warten. Stellen werden nicht mehr nachbesetzt und die ganze Firma sucht in Deutschland keine Entwickler mehr. Bis letztes Jahr hatte ich noch die Teamlead Karotte vor der Nase, inzwischen ist aber klar, dass es das Team hier in Zukunft nicht mehr geben wird. Nicht das mein Verhalten vorher anders war, ich hatte nur ein paar Hüte weniger auf.
Ich mache das um meinen Job zu behalten und weil ich es gewohnt bin, für mich ist die Situation nicht so ausergewöhnlich, wie das für andere erscheinen mag.

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vor 8 Minuten schrieb Tiangou:

Was bei uns Zeit kostet, sind die nicht planbaren Task, Bugs/Supportfälle und manchmal auch nur Kunden die zu blöd sind.

Ein Bug ist nur dann sofort zu beheben, wenn er ArbeitsVERhindernd ist - nicht wenn er die Arbeit nur BEhindert oder durch einen Workaround überbrückt werden kann. Sonst kann die Behebung zum nächsten (Bugfix-)Release eingeplant werden.

Ein arbeitsverhindernder Bug ist ein Zeichen für unzureichendes Testing, folglich solllte nach akuter Fehlerbeseitigung die Tests erweitert werden.

vor 46 Minuten schrieb Tiangou:

Es ist nicht mein Chef, sondern der Vorstand und zu dem sage ich nicht Nein und gehe nach Hause wenn er für den Termin am nächten morgen noch was benötigt.

Wenn ein Chef egal welcher Ebene jederzeit alles sofort bekommt, macht er so weiter. Wenn diese Überstunden nicht entsprechend gewürdigt werden, sollte man es lassen. Und mit entsprechend gewürdigt meine ich: entweder mind. 1:1 abfeiern (je nach Uhrzeit auch "teurer"), keine Tagesarbeitszeit >10h und auch Berücksichtigung bei Gehaltserhöhungen/Beförderungen. Und auch nur, wenn ich nichts geplant habe nach Feierabend.

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