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TvÖD - Arbeitsplatzbeschreibung TG 10 - werde aber nur in TG 8 eingestufft.

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In der freien Wirtschaft wäre das wohl Arbeitsverweigerung ;-) Wie es aber im ÖD aussieht und ob man mit der Einstellung "If you pay with peanuts, I'll behave like a monkey" hier anders fährt wage ich nicht zu beurteilen. Aber wenn man im ÖD schon seinen eigenen AG auf Höhergruppierung etc. verklagen kann und es niemand persönlich nimmt, warum nicht?

Bestimmt können die ÖD-Profis hier aber auch was dazu sagen...

bearbeitet von Kwaiken

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Da gibt es mehrere Probleme.

Zum einen müsstest du laut Tarifautomatik das kriegen, was dauerhaft deiner überwiegenden Tätigkeit entspricht. Dies ist auch einklagbar. Da du ein sonstiger Angestellter bist, kannst du denen ins Gesicht furzen, wenn dir so ein Troll irgendetwas von einem nötigen Studium erzählen will. Denn laut Protokollnotizen zu den noch gültigen Eingruppierungsrichtlinien aus dem BAT sind EDVler entweder ausgebildete Fachleute(1), ODER Studierte(2). Ganz doof ausgedrückt. Bei einzelnen Gruppen wird jedoch nicht durch die verzweigten Protokollnotizen zwischen 1 und 2 unterschieden, sondern auf die allgemeine Typisierung von EDVler gepocht.

Praxis ist es jedoch so: Es gibt auch Vorschriften, dass ein Vorgesetzter dich deiner derzeitigen Tarifgruppe gerecht beschäftigen muss. Bei höherwertigeren Tätigkeiten darf dein Vorgesetzter im Extremfall zum Rapport. Also auch mit einen gewillten Vorgesetzten gibt es immer noch die Personaler, die dort dagegenstemmen können. In der Praxis ist es auch so, dass die oft mit allen Mitteln und Tricks versuchen, jemanden um sein Geld zu betrügen. Und da gibt es bspw. so tolle Möglichkeiten, wie sich immer monatelang Zeit zu lassen bei Antworten auf offizielle Anfragen.

Grundvorraussetzung für eine "schnelle" Lösung ist die Rückendeckung vom Chef und ein fähiger Betriebsrat/Personalrat. Zusammen eine "Strategie" entwickeln und dann an die Blockierer treten.

Achja, zwecks den gerne zitierten 2% Erfolgschance bei Eingruppierungsklagen: In den allermeisten Fällen sind dies NICHT-Edvler, welche in ihren Eingruppierungsmöglichkeiten schlechtere Chance durch direkte Relation zu einschlägigen Studiengängen haben. So wird oft abgewiesen, weil bspw. ein Techniker die selben Aufgaben wie ein Ingenieur tätigt, auch in seinem Fachgebiete dieselbe Wissenstiefe besitzt, jedoch ein weniger breites Spektrum unterstellt wird. Wo man auch natürlich keine Chance kriegt, das Gegenteil zu beweisen bzw. es auch ****** egal ist, ob ein breites Wissensspektrum für eine Stelle notwendig ist. Oft brauch man einfach echte Fachleute auf einem Thema und keinen Allrounder.

Aber wie bereits erwähnt: Sonstiger Angestellter = andere Regelungen für Eingruppierung.

Das ein IT-Studium sicherlich ein ganz anderes Kaliber ist, wie eine IT-Ausbildung, ist mir vollkommen klar. Nur ich habe totales Unverständnis dafür, dass der Tarifvertrag, der hier eigentlich für hochwertige Arbeiten einen guten Spielraum nach oben hat, nicht genutzt wird. Die Vergütungen in den Entgeltgruppen sind einfach nicht der Bringer und da versteh ich jeden, der dann zumindest auf eine tätigkeitsgerechte Bezahlung pocht.

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Moin Leute,

absofort soll ich nun mich um zwei weitere Bereiche kümmern. Die Absulot keine TG 8 mehr ist, eher 11 und mehr.

Zum einen soll ich als neues Projekt, eine Schnittstelle zwischen 3 Fachverfahren entwicklen bzw. integrieren.

Zum anderen werde als IT-Mitarbeiter kommplett die Verantwortung für den Bereich GIS übernehmen. (Neues Verfahren auswählen, usw....)

Die Frage ist:

soll ich das mit TG8 machen oder sagen, dass das keine TG8 Tätigkeiten sind und ich diese nicht ausführe.

Ablehnen wäre dumm. Nim das an mach es ein paar Monate und wenn dus gut machst kannst du dann ja um Anpassung der Tätigkeitsdarstellung bitten

.

Aber ein Projekte direkt mit einer Höhergruppierung zu koppeln ist IMHO dumm - dann bekommt jemand anderes evtl. das Projekt

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Beim Projekt darauf achten, dass du es so rüberbringst, dass es Nacharbeiten mit sich zieht und nach der Integration eine weitere Verfahrenskoordinierung, Weiterentwicklung und Betreuung von deiner Seite notwendig ist.

Wie Schrotti.f schon schrieb, auf jeden Fall erstmal annehmen.

Tätigkeiten ablehnen kannst du dann später irgendwann als (nicht immer wirksames) Druckmittel einsetzen.

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Stimme dem auch zu. Nimm das Projekt an und sei vorerst still. Stelle sicher das du soviele Anweisungen wie möglich schriftlich bekommst und dokumentiere alles.

Mach dich im Laufe des Projektes unentbehrlich, wenn du das erreicht hast ist der Zeitpunkt gekommen zuzuschlagen: Fordere ein Zwischenzeugnis von deinem Vorgesetzten und lass dir einen Termin für ein Mitarbeitergespräch geben. In diesem einen Moment sitzt du am längeren Hebel. Nutze es, denn so eine Chance kommt evtl. erst wieder bei einem Arbeitgeberwechsel.

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Wenn du der Verantwortliche bist geschieht so etwas meist auf dem natürlichen Wege, aber es bewusst zu forcieren kann auch nicht schaden ;)

Wichtig ist das deine neuen Aufgabenbereiche und Verantwortungen dokumentiert sind. Dein Vorgesetzter soll dir quasi schriftlich mitteilen, ab wann du für was zuständig bist. Wenn email bei euch das bevorzugte Kommunikationsmittel ist, dann reicht das vollkommen aus.

Falls das alles im Gespräch abgemacht wird, dann besorge dir ein Besprechungsprotokoll.

Falls es auch das nicht gibt, dann sende deinen Chef(s) eine email nach der Besprechung in welcher du noch einmal zusammenfasst was entschieden wurde und ob dies so seine Richtigkeit hat.

Beispiel:

Hallo [Chefs]

Um Missverständisse zu vermeiden, möchte ich nochmal kurz zusammenfassen über was wir gestern gesprochen haben.

Ab xx.xx. übernehme ich die Leitung von Projekt XY und kümmere mich auch um die Angelegenheiten xxx in Abteilung yy.

Desweiteren ... bla bla bla ... evtl. weitere details ... bla bla bla ...

Falls ich etwas falsch verstanden habe, dann teilt es mir bitte mit, ansonsten gehe ich ab sofort vor wie besprochen.

mfg....

Ist egal ob darauf eine Antwort kommt oder nicht, dein Chef hats gesehen und auch Stillschweigen ist als Zustimmung zu werten.

Mach dir Kopien von allen wichtigen Unterlagen und nimm diese mit nach Hause. Das darf aber keiner mitbekommen, denn ansonsten könnteste Ärger bekommen. Falls es später zum Konflikt kommt, dann passiert es leicht mal das Unterlagen plötzlich 'verschwinden' oder emails nie existiert haben, alles schon erlebt :(

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Mach dir Kopien von allen wichtigen Unterlagen und nimm diese mit nach Hause. Das darf aber keiner mitbekommen, denn ansonsten könnteste Ärger bekommen.

Was ist wen der Vertrag verbietet, dass diese Daten nach außen gelangen? Dann werden die doch nicht vor Gericht Bestand haben?

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Was ist wen der Vertrag verbietet, dass diese Daten nach außen gelangen? Dann werden die doch nicht vor Gericht Bestand haben?

Die Unterlagen haben niemals das Haus verlassen, du hattest lediglich noch 'zufällig' eine Kopie in einem anderen Ordner von dem kein anderer etwas wusste ;)

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Öffentlicher Dienst? Sind Bund und Länder pleite oder schwimmen die im Geld?

Was bedeutet E8? Über 28.000 Eur Jahresgehalt und das mit 20 Jahren. Egal bei welcher Leistung kommt man automatisch in die nächste Stufe, ist nahezu unkündbar und der Job ist recht locker, kaum Stress.

Wer sich unterbezahlt fühlt und mehr wert ist darf sich bei der Konkurrenz bewerben. Faires Gehalt ist in Ordnung. Als Steuerzahler möchte ich aber keine überbezahlten Angestellte finanzieren.

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Egal bei welcher Leistung kommt man automatisch in die nächste Stufe, ist nahezu unkündbar und der Job ist recht locker, kaum Stress.

Ich glaube du hast noch eine total falsche Vorstellung vom ÖD. Die lockeren Jahre sind schon lange vorbei, selbst Beamte müssen jetzt 42Std. arbeiten und werden regelmäßig einer Leistungsbewertung unterzogen.

Im ÖD geht es genauso, wenn nicht eher schlimmer zu als in der freien Wirtschaft.

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Sind beide Seiten bekannt um das zu beurteilen?

Mir sind beide Seiten bekannt.

Habe eine Ausbildung und zwei Arbeitsstellen in der freien Wirtschaft sowie einen kurzen und einen langjährigen Dienst im ÖD hinter mir. Momentan bin ich auf Weiterbildung.

/edit

Apropos Kündigungsschutz im ÖD, der ist ganz normal wie überall anders auch. Das mit der Unkündbarkeit kommt frühestens nach 15 Dienstjahren.

bearbeitet von Karlo01

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Für ein Jahr war ich während der Schulzeit eine Woche in der Schule und eine Woche bei uns im Rathaus. Zwei Kumpels arbeiten an einer Universität. Eine Freundin im Rathaus. Drei Freundinnen im Landratsamt davon eine verbeamtet. Ein Schulfreund ist Beamter und macht was im Bereich Qualitätssicherung / Softwareprogrammierung. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie es im öffentlichen Dienst abläuft. Und im Freundeskreis wird mir immer bestätigt, wie locker die Jobs dort immer noch sind. Es hat sich nichts geändert.

Die Leistungsbewertung ist lächerlich. Beamte müssen 42 Stunden arbeiten? Quatsch. Nur ein kleiner Teil der Beamte muss 42 Stunden arbeiten. Bisher wurde noch niemand gekündigt und wenn eine Person schlecht arbeitet, lässt man sie schlecht arbeiten. Wenn man in Urlaub ist und es keine offizielle Urlaubsvertretung gibt bleibt die Arbeit eben liegen. Feierabend wird pünktlich gemacht.

Wir suchen in der Arbeit gerade eine Sachbearbeiterin. Die Voraussetzungen erfüllen die Freundinnen die für das Landratsamt arbeiten. Ein Wechsel kommt für die aber nicht in Frage. Warum wechseln wenn man einen lockeren und unkündbaren Job besitzt? Auch wenn die Stelle bei uns besser bezahlt wird.

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Für ein Jahr war ich während der Schulzeit eine Woche in der Schule und eine Woche bei uns im Rathaus.

1. Schulwoche: Schule

2. Schulwoche: Schule

3. Schulwoche: Rathaus

4. Schulwoche: Schule

5. Schulwoche: Rathaus

...

45. Schulwoche: Rathaus

46. Schulwoche: Schule

Zum Thema "Hörensagen": In meinem Freundeskreis vertrauen wir untereinander. Banale Sachen wie die tägliche Arbeit werden offen und ehrlich diskutiert. Deiner Antwort nach scheint das wohl nicht in jedem Freundeskreis zu sein. Tut mir leid, wenn du da andere Erfahrungen gemacht hast.

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Es gibt bestimmt auch noch gute Stellen im ÖD. Meistens steht und fällt das mit dem Amtsleiter bzw. den Vorgesetzten. In der freien Wirtschaft ist das aber auch so, in manchem Konzern sitzen die Leute nur ihre Zeit ab und bekommen viel Geld fürs nichtstun.

Ich hab positive sowie negative Erfahrungen in beiden Welten gemacht. Was das unterdrücken und runterbuttern von Mitarbeitern angeht, da hat sich jedoch der ÖD bei mir besonders negativ ins Gedächtnis gebrannt. Das sind aber nur meine persönlichen Erfahrungen.

bearbeitet von Karlo01

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In der freien Wirtschaft ist das aber auch so, in manchem Konzern sitzen die Leute nur ihre Zeit ab und bekommen viel Geld fürs nichtstun.

Wer behauptet, im ÖD bekommt man Geld fürs Nichtstun?

Was das unterdrücken und runterbuttern von Mitarbeitern angeht, da hat sich jedoch der ÖD bei mir besonders negativ ins Gedächtnis gebrannt.

Das war garantiert nicht im typischen, "echten" öffentlichen Dienst wie im Rathaus, Landratsamt etc.

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Eigentlich geht es in diesem Thread um die unangemessene Eingruppierung von wutzteang15, und nicht um eine Grundsatzdiskussion wie gut oder schlecht der ÖD ist, da muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Daher bleibe ich jetzt beim Thema und kommentiere das nicht weiter.

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Irgendwas neues bei dir wutzeang15?

Ich habe eine Antrag auf neubewertung abgegeben in Mai 2012.Bis jetzt keine Antwort.

Nun mein Chef sagte es wird nicht entscheiden bis mein vertragsverlängerung in ca Feb 2012.

hat schon versucht auszureden wegen Drücker sind teile meines Vertrages ABER es steht NIX da drin plus dazu mache ich ca 30% Server/AD Verwaltung + die Drücker schon (leider nur Mündlich ) von Personalabteilung für TVÖD 9 auf jedenfall reicht.

Ich bin mega Gespannt und schon bezeichened da keine Ablehlung bis jetzt kam............

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Schreib kurz in Deutsch einleitend hin, dass Du Dich besser in Englisch ausdrücken kannst und schreibe danach einfach Englisch. Vorteil dabei: Die Trolle disqualifizieren sich dann entweder selber wegen ihres schlechten Englisches oder sie schreiben gar nicht erst ihren Quatsch, weil sie sich nicht trauen in Englisch zu schreiben. ;)

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