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Wenn aber einer schon von vorne herein mit der roten Alarmglocke klingelt und alles verbieten möchte, was nur annähernd in Richtung Weiterdenken / Experimentieren geht (natürlich abgesichert), der ist einfach nur noch angepasst und langweilig ;)

Bei wie vielen AGs hast du diese Limitierung kennen gelernt?

Evtl. würde ja ein Wechsel zu einem neuen/anderen AG genau diese Limitierung auflösen oder gar deine vorgezogene Arbeitsweise unterstützten?

Ich habe nach 10 Jahen im Ausbildungsbetrieb auch meine Motivation schwinden gesehen. Auslöser waren viele kleine Dinge, die mir den Spaß an der Entwicklung genommen haben, zudem wurde ich immer weiter auf den reinen Entwickler reduziert, Konzepte wurden nicht mit mir erarbeitet, ich musste sie nur noch implementieren, auch wenn ich sie für sinnfrei hielt. Die SOX-Bedingte Bürokratie wird auch nur von der IT gelebt, die restliche Firma ignoriert sie, was dann auch wieder zu Unstimmigkeiten führt.

Bei der Suche einer neuen Stelle habe ich mir vorher überlegt, was mit wichtig ist und welche no go's es für mich gibt. Nach über einem Jahr habe ich einen AG gefunden, der soweit meiner Vorstellungen entspricht. Eine Granatie habe ich zwar nicht, aber ich sehe optimistisch der neuen Stelle entgegen, um dort wieder motiviert zu arbeiten.

Gruß Pönk

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Wie schon erwähnt: Approximative Methoden (manche nennen es auch Trial & Error...) hat in einer professionellen IT-Umgebung nichts zu suchen. Gar nichts... Dafür gibt ess Testumgebungen. Du solltest zwischen Betrieb einer Produktionsumgebung und der Weiterentwicklung dieser Produktionsumgebung unterscheiden. Zur Weiterentwicklung kann man durchaus auch mal neue Dinge ausprobieren und auf den möglichen Nutzen hin überprüfen. Dagegen spricht nichts. Auch gegen Neugier und die damit verbundene Weiterentwicklung von Mitarbeitern spricht nichts. Aber man sollte sowas auf die Testumgebung beschränken.

Ich weiß zwar nicht wo, aber nichts anderes habe ich geschrieben, dass man so etwas nur kontrolliert machen sollte.

Hornochsen, die das ganze "mal so eben weil in der Computerbild gelesen" in nem Produktivsystem umsetzen meine ich nicht damit.

Nur die Bereitschaft mal die Belegschaft in Ruhe mal etwas auszutesten (insbesondere, wenn man nicht soviel zu tun ist) ist mit den Jahren immer weiter gesunken und man hat immer mehr und mehr irgendwelche Schienen verlegt, die man nicht mehr verlassen kann ohne das gleich ein Aufschrei durch die Masse geht.

Das generelle Arbeitsklima hat im übrigen auch sehr darunter gelitten.

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Nur die Bereitschaft mal die Belegschaft in Ruhe mal etwas auszutesten (insbesondere, wenn man nicht soviel zu tun ist) ist mit den Jahren immer weiter gesunken und man hat immer mehr und mehr irgendwelche Schienen verlegt, die man nicht mehr verlassen kann ohne das gleich ein Aufschrei durch die Masse geht.

Das generelle Arbeitsklima hat im übrigen auch sehr darunter gelitten.

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ch frage mich, woher dies kommt. Bei mir ist es wie bei vielen Anderen, "Passion zum Beruf gemacht", wo ist der Punkt an dem sich die Lustlosigkeit bei euch eingeschlichen hat?

Ich denke mal oft ist das kein bestimmter Punkt der Erreicht wird sondern ein langer schleichender Prozess. Man fühlt sich nicht mehr gefordert, es fehlen die Erfolgserlebnisse und/oder die Anerkennung und jeden Tag im Prinzip der selbe Trott. So gehts dann mit der Lust auf die Arbeit immer weiter nach unten bis man irgendwann merkt das einen das alles nur noch an****t. Ich könnte mir sogar vorstellen das umso größer die Passion vorher für den Beruf war desto mehr Apathie darauf entwickelt werden kann weil man regelrecht runtergewirtschaftet wurde.

Da kann das

Genau aus diesen Gründen habe ich den Arbeitgeber gewechselt und der Spass an der Arbeit ist zurückgekommen.

natürlich der beste Ausweg aus der Situtation sein. Aber ich kann mir vorstellen das es wenn man die Situtation erstmal erreicht hat es wesentlich einfacher ist neue Motivation für etwas ganz anderes zu finden als das Selbe bei einem neuen Arbeitgeber zu machen.

Aber schön das es bei Silent geklappt hat :)

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Bei mir wars das selbe wie bei Silent. Ich hatte zwar Freiraum, aber im Team war kein "Spirit" mehr vorhanden.

Seit dem Wechsel macht mir das Entwickeln wieder Spaß, ich werde in alle Prozesse eingebunden und bin kein einfacher Codemonkey.

Man muss dazu allerdings sagen, dass ich in einem reinen Softwarehaus gelandet bin und nicht in einer IT-Abteilung sitze.

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Es ist denke ich ein Unterschied, wenn einem das betriebliche Umfeld und die Vorgaben bzw. Rahmenbedinungen zu schaffen machen oder man sich einfach nicht mehr mit der Thematik identifizieren kann.

IT hat heute für mich nicht mehr den Reiz, den es mal hatte. In den knappen 13 Jahren seit Beginn der Ausbildung habe ich mich weiterentwickelt und meine Interessen haben sich verschoben. Das heisst nicht, dass es mir überhaupt keinen Spaß macht, aber es ist für mich auf Dauer nichts was ich auf lange Sicht 8 Stunden am Tag machen will. Dafür fehlt mir tatsächlich heute das Interesse daran.

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Es ist denke ich ein Unterschied, wenn einem das betriebliche Umfeld und die Vorgaben bzw. Rahmenbedinungen zu schaffen machen oder man sich einfach nicht mehr mit der Thematik identifizieren kann.

IT hat heute für mich nicht mehr den Reiz, den es mal hatte. In den knappen 13 Jahren seit Beginn der Ausbildung habe ich mich weiterentwickelt und meine Interessen haben sich verschoben. Das heisst nicht, dass es mir überhaupt keinen Spaß macht, aber es ist für mich auf Dauer nichts was ich auf lange Sicht 8 Stunden am Tag machen will. Dafür fehlt mir tatsächlich heute das Interesse daran.

Ja, so ist es :)

Wie hier einer schon mal anmerkte: Anscheinend sind wir alle in etwa ein Jahrgang, denen es jetzt irgendwie genauso geht.

Wäre mal interessant zu wissen, ob in 5-10 Jahren die Leute, die hier noch voller Elan sind auch in diese Denke verfallen :)

Vielleicht hat die Branche echt eine Halbwertszeit oder es ist völlig normal, dass man sich irgendwie weiter- und auch von der IT wegentwickelt.

Wäre Spannend, das mal weiterzuverfolgen.

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ich vermute, das geht jedem so - in jedem beruf. Man macht tag ein, tag aus das selbe, man hat sein häußchen, das man abzahlen muss --- irgendwie passiert nichts neues mehr. man hat auch schon alles gesehen (beruflich), arbeitet seit jahren mit den selben leuten, denen es genau so geht...... ...und täglich grüßt das murmeltier.

auch die jungen hier, die eine ganz klare vorstellung haben, was geht und was nicht geht, wenn man "verantwortung" hat oder wie die rollenaufteilung beim "selbstfindungsprozeß" zu sein hat, auch die werden noch sehen, dass geld und pflicht nicht alles sind im leben... selbstfindung klingt in diesem zusammenhang wie etwas schlimmes, bestenfalls nach esotherik.

und dass dass die heutigen lehrling nix taugen und früher alles besser war... mein gott, das wusste sokrates bereits vor 4000 jahren....

das wirkliche problem ist doch, dass man es sich ganz gemütlich eingerichtet hat in seinem leben und freiwillig nichts ändert - bis der druck dann doch zu groß wird. ändern kann man aber nur selbst etwas.

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Ich denke, persönliche Entwicklung ist hier wirklich ein wichtiger Punkt.

Jeder entwickelt sich (hoffentlich) weiter und keiner bleibt über 5 oder 10 Jahre die selbe Person. Auch Firmen verändern sich, durch neue Chefs, Mitarbeiter, Produkte und Abläufe. Das diese Entwicklung nicht immer parallel verlaufen kann ist klar.

Bei mir hat sicherlich auch der Tod eines Elternteils dazu geführt, einen anderen Blick auf die Welt und das Arbeitsleben zu gewinnen. Das hat zumindest mir gezeigt, das meine Zeit endlich ist und das ich das Beste daraus machen will. Das bedeutet nicht, jeden Tag wie den letzten zu leben sondern sich nur regelmäßig zu fragen, ob man mit der eigenen Situation zufrieden ist und, falls nicht, darüber nachzudenken, wie man sie verändern und verbessern kann.

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Langeweile im Job? Nichts ausprobieren? Immer das Gleiche? Ab in die Forschung. Wenn die nur nicht so mies bezahlt wäre... und die Forschung, die gut bei den Firmen bezahlt wird, in die ist so schwer reinzukommen wie in die alten Fußballschuhe aus der Schulzeit.

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Es ist denke ich ein Unterschied, wenn einem das betriebliche Umfeld und die Vorgaben bzw. Rahmenbedinungen zu schaffen machen oder man sich einfach nicht mehr mit der Thematik identifizieren kann. [...]
Das eine kann aber zum anderen führen. Wenn dir etwas Spass machst, kannst du dich damit auch identifizieren und beschäftigst dich vielleicht auch freiwillig in deiner Freizeit damit.

Wenn es dir jedoch irgendwann keinen Spass mehr macht, weil es z.B. überreglementiert ist, oder aber dir Freiheiten (Einbeziehung in bestimmte Prozesse z.B. der Entscheidungsfindung, ...) fehlen, dann hast du auch keine Lust mehr, dir die Freizeit damit zu versauen. Anderseits kann es natürlich auch sein, dass man die Lust daran so verliert, sich in der Freizeit damit zu beschäftigen, jedoch kein Problem hat, sich weiterhin @work damit zu befassen.

Ich bin mittlerweile auch schon (inklusive Ausbildung) seit 11 Jahren in der IT-Branche und meinen ersten PC (C64 und Amiga 500 ist in meinen Augen kein PC gewesen, sondern eine erweiterte Spielekonsole und dementsprechend wurde sie von ca. 90-99% der Besitzer auch genutzt) hatte ich 1989 - also seit mittlerweile 23 Jahren Erfahrung mit PCs.

Bei mir macht sich jedoch denke ich positiv bemerkbar, dass ich als IT Consultant schon in diversen Firmen gearbeitet habe (In- und Ausland) und somit erstens mehr Abwechslung hatte und zweitens vielleicht eine andere Blickweise auf den Job habe. Ich kann mir, wenn ich will, jederzeit was anderes suchen. Die Absicherung im Job, die sie Angestellte haben, habe ich so oder so nicht.

Das Problem, wenn man das Hobby zum Beruf macht ist, dass es durchaus mal sein kann, dass man auf ein Hobby irgendwann keine Lust mehr hat. Es war zwar immer auch mein Hobby, mit dem PC zu arbeiten, netzwerkeln, u.s.w., aber ich hatte/habe durchaus auch andere Hobbies als Ausgleich. Aktuell z.B. unseren Hund, den wir jetzt seit ca. 5 Wochen haben.

In meinen bisherigen 11 Jahren ITler-Dasein war ich bereits für 7 Firmen an 9 Standorten tätig, was natürlich auch für eine gewisse Abwechslung sorgt (kürzestes Projekt 3 Monate, längster Zeitraum bisher meine Ausbildung mit 3 Jahren). Vor allem, da von technischer Hochschule über DSL-und Telefonprovidern über ausländische Grenzpolizei im Ostblock bis hin zu Luft- und Raumfahrt-Unternehmen und Versicherung quer durch die Branchen so einiges dabei war. Dazu kam dann halt auch noch Zweitwohnsitz oder Hotel/Pension in der Gegend (Aachen, München, Gütersloh, Bukarest, Constanta, Hamburg, Bonn, Hamburg). DAs ist halt schon recht abwechslungsreich...

Zurzeit sehe ich keinerlei Veranlassung dazu, mir ein neues Projekt zu suchen, obwohl ich mittlerweile schon seit mehr als 2 Jahren bei der selben Firma im Projekt bin.

Da mein letzter interner Kollege Mitte März hier aufgehört hat, habe ich seitdem zusätzliche Aufgaben und mehr Verantwortung übernommen (auch wenn er eigentlich zu 99% meiner Meinung war bei Entscheidungen) und zurzeit laufen auch immer mal wieder Migrationen und zusätzliche Kleinprojekte, die für etwas mehr Abwechlung sorgen.

Ab und an mal eine neue Aufgabe hinzubekommen oder abzugeben, hilft manchmal schon, dass keine Langeweile auftritt. Dann hat man wieder was neues, in das man sich einfuchsen kann und was einen eine Weile wieder beschäftigt.

Solltet ihr euch in eurer aktuellen Beschäftigung langweilen, oder aber unterfordert fühlen, so sollte man vielleicht einfach mal versuchen, mit dem Vorgesetzten oder Chef zu reden, ob man andere oder zusätzliche Aufgaben in der Firma übernehmen könnte, bevor man dort kündigt (vorausgesetzt natürlich, man kommt mit den Kollegen aus).

ich vermute, das geht jedem so - in jedem beruf. Man macht tag ein, tag aus das selbe, man hat sein häußchen, das man abzahlen muss --- irgendwie passiert nichts neues mehr. man hat auch schon alles gesehen (beruflich), arbeitet seit jahren mit den selben leuten, denen es genau so geht...... ...und täglich grüßt das murmeltier.[...]
Oftmals kann man dabei aber selber für Abhilfe sorgen, WENN man aktiv wird und sich selber darum kümmert, vielleicht neue bzw. andere Aufgaben zu bekommen, oder z.B. in eine andere Abteilung zu wechseln. Da hat man dann auch noch neue Kollegen. Oder halt zur Not auch mal den Arbeitgeber zu wechseln. Das kann sich dann zudem auch bei manchem finanziell positiv bemerkbar machen, auch wenn es natürlich immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Ein gewisses Risiko einzugehen ist oftmals jedoch Bedingung für den Erfolg.

auch die jungen hier, die eine ganz klare vorstellung haben, was geht und was nicht geht, wenn man "verantwortung" hat oder wie die rollenaufteilung beim "selbstfindungsprozeß" zu sein hat, auch die werden noch sehen, dass geld und pflicht nicht alles sind im leben... selbstfindung klingt in diesem zusammenhang wie etwas schlimmes, bestenfalls nach esotherik.
Genau das ist ja oftmals das Problem. Dass man ganz genau Vorstellungen hat, und diese dann nicht oder nur teilweise erfüllt werden. Das kann deprimieren oder die Lust an der Arbeit rauben, wenn die Traumblase dann irgendwann platzt und man auf dem harten Boden der Realität landet.

@wacky:

Die Frage ist, was bei dir dazu geführt hat, dass du unzufrieden / gelangweilt / wasauchimmer bist. Nur wenn du dies für dich selber herausfinden kannst, kannst du auch für Abhilfe sorgen. Ich weiß z.B. nicht, ob es bei dir eher in Richtung Burnout, oder eher in Richtung Langeweile/Unterforderung/Bevormundungsgefühl geht.

Ich kenne auch deine Firma und dein Arbeitsumfeld nicht, aber vielleicht ist es ja auhc mal möglich, zu einem Firmensitz im Ausland zu wechseln für einen Monat und somit mal neue Kollegen, andere Mentalitäten u.s.w. kennen zu lernen. Vielleicht würdest du danach dann wieder sehen können, wie gut es dir eigentlich in deinem Job geht. Wer weiß... :rolleyes:

btw:

Das einzigste gibt es nicht.

Bearbeitet von Crash2001

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Und zum Thema Wohnung muss ich sagen, dass ich ein Haus besitze, welches ich noch in den nächsten 25 Jahre abbezahlen muss. Meine Frau würde mich steinigen, wenn ich da zwischenzeitlich Mieter einziehen lassen würde. Da ich Verpflichtungen habe, muss ich mir das gut überlegen.

Stimmt, überlegs dir gut, sehr gut. Aber wenn du das gemacht hast und dein Entschluss ist etwas anderes zu machen, dann verkaufe das Haus, wenn notwendig, ohne mit der Wimper zu zucken.

Denn eins verspreche ich dir: Du wirst im Alter viel mehr bereuen nicht nach deinen Vorstellungengelebt zu haben, als irgendein Reihenhaus nicht 50 Jahre lang abbezahlt zu haben.

Was ich gerne machen würde? irgendetwas mit Tieren oder generell was in der Natur. Wenn man nicht so einen Hungerlohn bekommen würde, würde ich z.B. gerne Tierpfleger oder Hundepsychologe werden.

Welche Wünsche kannst du dir mit dem "Hungerlohn" eines Tierpflegers nicht erfüllen, die für dich so massgeblich sind, dass du den Job nicht machen willst?

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erstmal danke für diese rege Anteilnahme. Die Ideen und unterschiedlichen Philosophien sind interessant zu lesen. Bin auch ein wenig überrascht, dass es so vielen ähnlich geht wir mir.

Zu den Themen: "halt mal Abstand vom Job" "Wechsel die Firma", "Auszeit" "Wechsel den IT-Bereich" etc. kann ich nur sagen, dass ich dazu "leider" keine Lust mehr habe. Genau das zeigt mir, dass es nichts mehr bringt. Ich habe damit innerlich abgeschlossen und bin einfach nur müde.

Zum Thema Ausgleich: Ich habe schon immer recht viel Sport gemacht und in den letzen jahren auch immer mehr, daran kann es also auch nicht liegen.

@bigvic: Du hast vollkommen Recht!

Ich hab lange darüber nachgedacht und bin zu folgendem Entschluss gekommen.

- Ich werde mein Haus verkaufen!

- Ich geh vorerst auf ca. 75% runter, je nachdem wie der AG zuwilligt

- und ich werde diverse Ausbildungen machen um "Diplomtrainer für präventivmedizinsiches Gesunheitmanagement" zu werden, damit ich beruflich als Personal Trainer arbeiten kann!

Das ist ein krasser Schritt, aber ich glaube, dass ich damit glücklicher werde.

Danke für eure Aufmerksamkeit :-)

Gruß

wacky

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Hi,

Das ist ein krasser Schritt, aber ich glaube, dass ich damit glücklicher werde.

Respekt. Ernsthaft. Auch wenn es wieder mit IT zusammenhängt, aber darüber könntest du ja einen Blog machen? Es gibt soooo viele uninteressante, da fänd ich sowas mal spannend zu lesen. Also mit was für Vorurteilen zu kämpfen hast, welche Steine dir in den Weg gelegt werden etc.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück dabei, denn ich mag Leute, die mal ein Risiko eingehen um ihr Glück zu finden, wie auch immer das aussehen mag.

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Danke Leute!

@carstenj: ich gehe zwar nicht unbedingt davon aus, dass ich einen Blog schreiben werde, aber ich werde es im Hinterkopf behalten.. wer weiß .. :)

@Carwyn: Denk einfach mal darüber nach, was du gerne machen würdest, oder was du gut kannst. Dir wird bestimmt irgendwann etwas einfallen. Es gibt so viele Möglichkeiten, man muss nur wollen! Auf jeden Fall wünsch dir alles Gute für deinen evtl. neuen Weg.

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@carstenj: ich gehe zwar nicht unbedingt davon aus, dass ich einen Blog schreiben werde, aber ich werde es im Hinterkopf behalten.. wer weiß .. :)

Doch mach das mal. Wäre bestimmt interessant zu lesen und wer weiß, vlt wirst du ja am ende noch Schrifsteller ;)

Mein Tip wäre ja eine Weltreise oder ein Jahr in nem sozialen Projekt in Asien gewesen, aber das scheidet für dich ja leider aus.

Dir aber auf jeden fall noch viel glück :)

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Ich hab lange darüber nachgedacht und bin zu folgendem Entschluss gekommen.

- Ich werde mein Haus verkaufen!

- Ich geh vorerst auf ca. 75% runter, je nachdem wie der AG zuwilligt

- und ich werde diverse Ausbildungen machen um "Diplomtrainer für präventivmedizinsiches Gesunheitmanagement" zu werden, damit ich beruflich als Personal Trainer arbeiten kann!

Das ist ein krasser Schritt, aber ich glaube, dass ich damit glücklicher werde.

Du bist einfach ne coole Sau :) Respekt!

Viel Erfolg!

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Na dann wünsche ich dem -wacky- auch mal alles Gute und viel erfolg bei der Umsetzung des Plans und hoffe seine Frau steht voll und ganz hinter ihm bei dieser Entscheidung.

Wobei ich da noch immer nciht so ganz verstehe, wieso denn das Haus verkauft wird, wenn du nicht z.B. in ein anderes Land gehst oder so. Oder wird das Geld dann für die Ausbildung / Weiterbildung und Firmengründung etc. genommen?

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Vielleicht weil er mit 75% nicht genug verdient, bzw. die Ausbildung Geld kosten wird, um das Haus weiter abzubezahlen?

Aber von mir auch einfach mal Respekt - hab den Thread eben mal komplett durch gelesen und hatte schon nach meiner Ausbildung keinerlei Lust weiter in der IT zu bleiben, aus diversen Gründen. Ich sehe meine "Abwechslung" in der Projektarbeiten, also eher selten langfristig bei der selben Firma, immer wieder neue Aufgaben, neue Herausforderungen, neue Firmen, Abläufe etc.

Mal schauen ob das klappt, im Moment schau ich mich auch wieder um, da es nicht passt.

Kenn aber jemand, der früher in der IT war und nun Personal Trainer bzw. Fitness Trainer mit eigenen Studio und allem drum und dran ist und man merkt richtig, wie gut ihm das tut. Von daher wünsch ich dir viel Erfolg! :D

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Naja gut, wenns Haus noch nicht abbezahlt ist, ist das natürlich sonst auch noch monatliche Ausgaben an Tilgung des Kredits und einen neuen Kredit aufnehmen aufs Haus ist ja auch irgendwie kontraproduktiv dann, wenn man eh nur noch 25% verdient.

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