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Gehaltsverhandlung FiSi nach mehr als einem Jahr

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Hallo,

Alter: 24

Region: Berlin (Sitz der Firma im Westen Berlins)

Ausbildungsabschluss: FISI 2011

Berufserfahrung: 1,2 Jahre (Mit Ausbildung 4,2)

Vorbildung: Realschulabschluss danach Technischer Assistent für Informatik

Zertifizierung: MCP, Windows 7 Technican Administrator, CCNA, Windows Server 2003, Windows XP, Unternehmensführerschein UP

Grösse der Firma: ca. 500 Mitarbeiter

Branche der Firma: Großhandel

Arbeitsstunden pro Woche: 40 Stunden

Aktuelles Gehalt Monat: 1100 - 1500 € ausgezahlt je nach Überstunden und Bereitschaftsdienste

Anzahl Gehälter: 12

Urlaubs- & Weihnachtsgeld: Urlaubsgeld ~250,00€ Weihnachtsgeld ~300,00€

Tätigkeiten: Support im Windowsumfeld (Anwendersupport für interne Mitarbeiter), Administration mehrerer Citrix-Server, XenApp, Avaya Telefonanlage, Hardware reparaturen an Thin und Fatclients, Rollout von neuer Soft- und Hardware. Administration von Tobit Software (DavidFX)

Nun finde ich das Gehalt ziemlich niedrig... Meine Kollegen sind mehrere Jahre in der Firma und machen zum Großteil das gleiche wie ich. Mit dem Gehalt sieht es hier immer sehr schwierig aus. Durch meine Kollegen weiß ich, das Gehaltsverhandlungen immer ein Drama sind... Was meint ihr wieviel könnte ich verlangen? Oder kann ich überhaupt mehr verlangen?

Gruß

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Soll das lustig sein?

Naja, also 30k sind jetzt kein großer Sprung zu deinen 1500 € netto, von daher würde ich schon das machen!

Öhm, einen Unterschied von 1k Euro / Monat ist durchaus ein großer Sprung.

@ TE: Auf jeden Fall verhandeln! Mach dir Gedanken wie du eine Gehaltserhöhung argumentieren kannst. Zu sagen "die anderen bekommen ja auch mehr" ist keine sinnvolle Argumentation.

Hast du mehr Verantwortung übernommen? Ist die Qualität deiner Arbeit gestiegen? Hast du innovative Ideen eingebracht? Oder funktionieren deine Systeme schlichtweg und fallen nicht durch Störungen auf?

Drohe auch nicht mit Kündigung! So ein Trotzverhalten geht gut nach hinten los.

Viel Glück!

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Dieser Satz kann nicht stimmen!

Brutto sind 1500€ durch die Überstunden und Bereitschaftsdienste sind es aber netto zwischen 1100 und 1500€

Die Bereitschaftsdienste werden bei uns mit einer Pauschale vergütet(Kein Abzug durch Steuern etc..). Und je nach Überstunden kommen dann zwischen 1100 und 1500€ zusammen.

Normales Netto liegt so bei ~1100 + überstunden + bereitschaft...

Hast du mehr Verantwortung übernommen? Ist die Qualität deiner Arbeit gestiegen? Hast du innovative Ideen eingebracht

Mehr Verantwortung: Ja

Quallität gestiegen: Ja

innovative Ideen: Ja... DUrch mehrere Projekte meinerseits...

bearbeitet von Lampro

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Du hast also einen Fixbetrag von 1500€ Brutto jeden Monat was ungefähr ~1100€ Netto sind. Durch Überstunden und Bereitschaftsdienst bekommst du also schwankend zwischen 1100€ - 1500€ Netto im Monat?

Sprich du hast ein garantierten Fixbetrag von 18000€ Brutto im Jahr + fällige Überstunden und Bereitschaftsdienst.

Hast du deinen Bereitschaftsdienst immer in gleichen Intervallen?

Ich würde versuchen, deinen monatlichen Fixbetrag auf 2000€ Brutto zu erhöhen. Der Sprung wäre aber ziemlich gewaltig, aber wünschenswert.

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Schleunigst wechseln. Auf Dauer kann man nicht "von der Hand in den Mund" Leben. Da braucht nur einmal die Waschmaschine, Herd oder Auto den Geist aufzugeben und schon ist Stress angesagt. Auch wenn man sich irgendwo wohl fühlt, so sollte man wenigstens darauf achten, dass man zumindest ähnlich dem TVÖD bezahlt wird.

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Du hast also einen Fixbetrag von 1500€ Brutto jeden Monat was ungefähr ~1100€ Netto sind. Durch Überstunden und Bereitschaftsdienst bekommst du also schwankend zwischen 1100€ - 1500€ Netto im Monat?

Sprich du hast ein garantierten Fixbetrag von 18000€ Brutto im Jahr + fällige Überstunden und Bereitschaftsdienst.

Hast du deinen Bereitschaftsdienst immer in gleichen Intervallen?

Ja so kann man es zusammenfassen. Die Bereitschaftsdienste gehen immer 1 Woche lang also von Montag zu Montag. Ich komme im Jahr auf etwa 9-10 Bereitschaftsdienste da sich nicht nur meine Kollegen in meiner Abteilung diesen Bereitschaftsdienst teilen sondern auch noch Mitarbeiter aus einer anderen Abteilung. Dadurch ist man "nur" 9-10 Mal im Jahr dran.

Ich würde versuchen, deinen monatlichen Fixbetrag auf 2000€ Brutto zu erhöhen. Der Sprung wäre aber ziemlich gewaltig, aber wünschenswert.

Danke, so etwas wollte ich wissen :-)

Sicherlich werde ich nicht mein Leben Lang in der Firma bleiben, aber ein paar Jahre sollten es schon noch sein um mehr Berufserfahrung zu sammeln.

Schleunigst wechseln. Auf Dauer kann man nicht "von der Hand in den Mund" Leben. Da braucht nur einmal die Waschmaschine, Herd oder Auto den Geist aufzugeben und schon ist Stress angesagt

Das kann ich bestätigen :-( Darum auch die Anfrage nach der Gehaltserhöhung.

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Es gibt Positionen, die dienen als Sprungbretter oder Abstellgleise. Die Einarbeitungszeit ist hier gering, so dass das Unternehmen durchaus auf Fluktuation setzt wenn der MA höhere Ansprüche anmeldet. Und es gibt auch Unternehmen die einfach wenig bezahlen und sich dann wundern, dass gute Leute irgendwann gehen.

Deine Bequemlichkeit sollte dich nicht blenden. Wenn Du hier mit knapp 22k Brutto rumkrebst und eine Gehaltserhöhung von jährlich 6% veranschlagst (was auf jährlicher Basis schon viel ist), bist Du mit 30 bei etwa 31k p.a. Da bleibt nicht einmal genug für eine größere Autoreparatur, geschweige denn für eine Familie. Und wenn Du auch noch die Inflation rausrechnest, sollten Dir die Tränen kommen. Du bist derzeit auf Stufe 1 der Maslow-Hierarchie und solltest schauen, dass Du da weg kommst ;)

Bei einem überregionalen Wechsel könntest Du zunächst gut auf 33k - 40k kommen (je nach Region, Glück und Firmengröße). Ganz ohne Bereitschaft und Überstunden. Mach noch die 2 Jahre BE voll, bewerbe dich. Dann alle 3-5 Jahre wechseln und Gehaltssprünge mitnehmen bis Du mit dem Gehalt zufrieden bist. Dann heißt es die letzten beiden Stufen der Pyramide durch Optimierung des Arbeitsfeldes abklappern.

bearbeitet von Kwaiken

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Vielen Dank für euren Meinungen.

Ich werde nach der Urlaubssaison mal das Gespräch mit meinem Vorgesetzten Suchen. Ich versuche dann zunächst das Gehalt etwas zu erhöhen, sollte es nicht klappen, werde ich wohl oder übel einen Firmenwechsel in betracht ziehen müssen.

Danke nochmal!

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Kleiner Tipp für so etwas: anstatt wie üblich mit Leistung/Verantwortung zu argumentieren (niemand kann so viel Leistung auf gleicher Position bringen um 25% Gehaltssprünge zu rechtfertigen, die er bräuchte weil er tief eingestiegen ist) würde ich eher danach fragen was Du tun kannst um dein Gehalt in die Nähe der Mittelfeldes der CT Gehaltsstatistiken für deinen Tätigkeitsbereich, Berufserfahrung und Arbeitsort zu bringen, da Du weißt, dass Du tief eingestiegen bist. Dann wirst Du gefragt, was Dir so vorschwebst. Darauf einfach mit "In der CT ist für Berlin, CCNA, Berufseinsteiger Wert XY als Mittelwert angegeben. Da würde ich gerne hin". An der Reaktion wirst Du sehen ob die Firma nur einen Billiglöhner braucht oder bereits ist Perspektive zu bieten.

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