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Hallo,

ich habe ungefähr im Mai meinen Chef auf eine Zertifizierung angesprochen, welche für meinen Job sehr von Vorteil ist. Er bat mich ihm einen Kostenvoranschlag zu senden, was ich natürlich auch getan habe, die Kurse sollten im September beginnen, also war das prinzipiell früh genug.

In den darauf folgenden Wochen und Monaten habe ich meinen Chef mehrmals darauf angesprochen und wurde immer wieder vertröstet. Er hat es also prinzipiell ausgesessen bis das Datum verstrichen war. Jetzt tut er so als sei nie etwas gewesen...

Die gleiche Tour zieht er auch mit neuen Projekten oder Gehaltsverhandlungen durch :(

Was kann ich tun?

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Find ich ein wenig zu drastisch

Wenn der Chef nicht will, dann will er nicht. Entweder akzeptiere es ständig vertröstet zu werden oder wechsle. Andere Möglichkeiten gibt es nunmal nicht. Und Hierachien überspringen würde ich nur, wenn du mit den Konsequenzen leben kannst (welche oftmals früher oder später ein Wechsel ist).

Bearbeitet von bigvic

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hallo boeseskeksi,

kenne ich. nicht in der urlaubszeit, nicht in der weihnachtszeit, ein kollege ist krank, der firma geht es nicht gut (ups hatte den höchsten gewinn aller zeiten). setzt dir einen termin - sagen wir den 31.12. suche dir etwas anderes und dann bist du einfach weg.

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Die Taktik ist doch super. Würde der Chef sofort "Nein!" sagen, würdest Du direkt was neues suchen oder unzufrieden sein und nur noch Dienst nach Vorschrift schieben. Hält er Dir eine Karotte hin, bist du ~1 Jahr noch "bei der Stange" bis Dir der Kragen platzt und Du entsprechende Konsequenzen ziehst. Ist üblich. Aber nicht normal.

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kenn ich, nur hab ichs nicht mit mir machen lassen und hab einfach angefangen Bewerbungen zu schreiben ganz offiziell und Transparent gegenüber meinem Arbeitgeber und dann gings auf einmal ganz schnell ;)

Ich vertrete auch Offiziell das Motto ist der Arbeitgeber nett zu mir bin ich auch nett zu ihm. Das bedeutet wenn ich angemessen bezahlt werde und meine Freiheiten habe dann mache ich gerne auch mal noch was von zuhause oder mache dinge die nicht auf der Tätigkeitsdarstellung stehen.

Wenn aber das Gehalt mehrere Stufen von meiner Tätigkeiten entfernt ist stelle ich diese Dinge einfach ein dann herrscht Dienst nach Vorschrift ;) und das ich sehr unangenehm werden kann haben meine Cheffs schon bemerkt meinem Arbeitsverhältnis hat es bisher nicht geschadet denn wichtig dabei ist einfach das man ruhig, freundlich und Sachlich dabei bleibt und und immer über der Gürtellinie bleibt... Die hätten schon häufig Gelegenheiten gehabt mich los zu werden ;) da ich nur befristet beschäftigt bin.

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dann herrscht Dienst nach Vorschrift ;)

Und genau das ist ein Punkt, den ich z.B. nicht will. Ich habe dieses Problem bei mir auch. Problem: Meine Arbeit macht mir Spaß. Ich hänge mich mit Begeisterung in eine Sache rein und habe den persönlichen Ehrgeiz, eine Sache zu Ende zu bringen und das auf einem Weg, der auch meinen eigenen Qualitätsansprüchen genügt. Ich kenne diese Typen zur Genüge, die hochmotiviert angefangen haben und von ihren Chefs verheizt und verbraten wurden. Jegliche Motivation ausgemerzt, wo sie nur zu finden war. So will ich nicht werden. Und in meinen Augen ist Dienst nach Vorschrift der erste Schritt dahin. Ja, ich bin naiv :-/

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Hmmm.... also falls es dir bis dahin nicht zu lange sein sollte, würde ich deinem Chef sagen, dass du daran teilnehmen willst, ihn jedoch auch direkt darüber aufklären, dass, sollte er diese Tour erneut mit dir durchzuziehen versuchen, du dich nach einem neuen Job umsiehst, da du dir dies nicht bieten lässt. Denn wie sollst du einem Chef vertrauen, der zu allem Ja und Amen sagt, jedoch nur sagen wir einfach mal 50% davon einhält. Wer das so macht wirkt halt nicht wirklich vertrauenswürdig und vor allem weiß man nie, wann man sich auf ihn verlassen kann und wann nicht.

Ist halt die Frage, ob er diese Tour schon mehrfach mit dir durchgezogen hat, oder ob es das erste mal war und dann natürlich noch, wie viel dir an dem Job liegt.

Zudem muss so etwas auch nicht immer unbedingt absichtlich sein, sondern kann auch ein Indiz für Überlastung (kurz und bündig einfach komplett verdrängt oder vergessen) sein. Falls du es also noch einmal versuchen solltest, sollte schon die direkte Zusage zur Kostenübernahme bei rumkommen, so dass du es entsprechend direkt buchen (lassen) kannst.

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ich empfehle ein gesprächsprotokoll, eine -notiz (wenn das erste wort zu doll klingt).

könnte man beidseitig unterschreiben, oder wenn das auch zu doll wäre zumindest per interner mail verschicken. dadurch bekommt es einen leicht formalen charakter, und das "daran erinnern" macht sich leichter.

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@ Onkel_J: Ich habe diese Dinge via Mail versandt und ihn auch mehrmals darauf angesprochen. Aussage von ihm war dann immerwieder. " ich kam noch nicht dazu, tut mir Leid" das kam auch nach dem vierten Mal fragen und dann empfand ich das als kampf gegen Windmühlen und habe aufgegeben.

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@ Onkel_J: Ich habe diese Dinge via Mail versandt und ihn auch mehrmals darauf angesprochen. Aussage von ihm war dann immerwieder. " ich kam noch nicht dazu, tut mir Leid" das kam auch nach dem vierten Mal fragen und dann empfand ich das als kampf gegen Windmühlen und habe aufgegeben.

Sorry, aber genau da liegt das Problem.

Geh Deinem Chef (in freundlichem Ton) auf die Nerven. Frag ihn ein 5tes, 6tes, 7tes, ... n-tes Mal (gern auch per Email).

Irgendwann nervt ihn das nämlich dann selber, dass er das noch nicht erledigt hat. :)

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Geh Deinem Chef (in freundlichem Ton) auf die Nerven. Frag ihn ein 5tes, 6tes, 7tes, ... n-tes Mal (gern auch per Email).

Irgendwann nervt ihn das nämlich dann selber, dass er das noch nicht erledigt hat. :)

seh ich ebenso, der kampf gegen die windmühlen muß gefochten werden, die fallen dann schon (ich arbeite in d. öff. verwaltung, wenn da "schon" nach 4-5mal nachfragenn alles laufen würd -> das wär super)

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Sorry, aber genau da liegt das Problem.

Genau das ist es.

Ich hatte genau die gleiche Situation!

Ich bin täglich 2x zu meinen Chef gegangen. Und habe auch erwähnt, dass er die Sache nicht auf die lange Bank schieben soll, damit ich nicht auf die Suche gehen muss.

Das hat mir dann eine Erhöhung von satten 20% gebracht.

Mangelt es dir vielleicht an Selbstvertrauen? Das ist dabei das A und O.

Ich bin mit der Einstellung hingegangen, dass ich sowieso einen anderen Job finden würde.

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Ich habe angst dass er mich kündigt wenn ich zu ungemütlich werde :( Mein Respekt ist fast schon Angst denke ich ist zu groß um "ungemütlich" zu werden.

Du brauchst keine Angst zu haben. Wenn Du Dich weiterbilden willst, dann mach das. Und wenn der Chef da nicht mitspielt, dann heißt es, dass Du Dich dann weg bewirbst. Habe mehr Selbstvertrauen und trete selbstbewusst/ sicher auf.

Im Moment ist ein sehr arbeitnehmerfreundlicher Markt. Das wird der Chef wissen.

Ich hatte ähnliche Probleme in der Ausbildung, wo mir sogar immer mehr Steine in den Weg gelegt wurden, was ich umging und mich am Ende weg beworben habe.

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@Keksi:

Also fragen wir mal so:

Was hast du zu verlieren?

Entweder du kündigst, weil es dir auf den Keks geht, dass er sich nicht rührt, oder aber du wirst gekündigt (bzw. kündigst wieder selber), wenn er zu sehr darüber aufregt, dass du nervst.

Nur bis er dich kündigen kann, dauert es doch eine ganz schöne Zeit. Und den Chef nerven ist ganz sicher kein Grund für eine Abmahnung. ;)

Also sollte es dir zu doof werden, versuch ihm klar und deutlich klar zu machen, was dich bedrückt und dass du die Schulung haben willst. Zu verlieren hast du in dieser Situation nicht wirklich etwas. Vielleicht aber vorher noch ein Arbeitszeugnis ausstellen lassen schon mal prophylaktisch...

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Ich habe angst dass er mich kündigt wenn ich zu ungemütlich werde :( Mein Respekt ist fast schon Angst denke ich ist zu groß um "ungemütlich" zu werden.

ich versteh dich voll und ganz. Bin in der Situation nicht anders. Leider :(

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