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Ich denke, grundlegend ist eigentlich ein permanentes Lernen unumgänglich.

Ich bin derzeit, was die Berufsschule angeht, unterfordert, da mich meine Kollegen offenbar zu sehr gefördert und in den Arbeitsalltag integriert haben (Stichwort: zu Ausbildungsbeginn einen Fax-Server auf Debian aufgesetzt).

Meine Lernmethode ist eigentlich die, dass ich mir speziell die Fachgebiete, für die ich mich interessiere (Netzwerktechnik, Server-Arten, Topologien etc.) durch Selbst"studium" beibringe und auch mit meinen ausgelernten Kollegen versuche, Fachgespräche in der entsprechenden Ausrichtung zu führen. Wäre bei mir Systemintegration bzw. wie es hier in Österreich heißt "IT-Technologe - Technik". Die Berufsschule ist für mich nur eine Begleiterscheinung, weil es Pflicht ist. Aber ich hab im Büro/während der normalen Arbeitszeit schon im ersten halben Jahr wesentlich mehr gelernt, als bisher in der Berufsschule gesamt ("Anfang" zweites Schuljahr).

Und ich lerne für die Berufsschule nicht viel, lediglich für Prüfungen, bei denen ich weiß, dass ich Probleme habe, setze ich mich meist ca. eine Woche vorher mit den Klassenkollegen zusammen -> ich bin faul :D

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ich wollte mal die Azubis und ehemaligen Azubis fragen, wie viel lernt ihr so im durchschnitt auf eine Klassenarbeit?

So gut wie garnicht. Für BWL habe ich mir teilweise Definitionen nochmal durchgelesen, für SAE habe ich mich teilweise ein wenig über Java-Syntaxelemente informiert und auch nochmal was ausprobiert (hatte sonst nicht viel mit Java zu tun) aber lernen kann man das auch nicht nennen.

Für ITS habe ich auch nicht speziell gelernt. Nur für Netzwerksachen, da haben wir nämlich parallel das CCNA Exploration Curriculum abgehandelt, das "Lernen" lief also so nebenher.

Für den Rest: Garnicht.

Wo lernt ihr?

Sofa.

Was ist für euch die beste Methode effizient zu lernen?

Verstehen. (Eine Kombination aus Lesen und Machen.)

Bearbeitet von afo
typo

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lernen ist ansichtssache...manche sachen liegen einem einfach, manchmal muss man den durchgenommenen stoff nur noch mal durchlesen...und manchmal muss man sich an die bücher setzen und büffeln, bis die grauen zellen qualmen....

voraussetzung für all das ist, was man kann und was man lernen WILL ...und wieviel zeit man investieren möchte.

ich hab z.b. für die prüfung das gelbe prüfungsbuch stupide auswendig gelernt...der witz daran war, ein grossteil der fragen wurden genau wie in dem buch 1 zu 1 übernommen.

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Mir geht es eigentlich wie Terrorblade nur andersrum :D

Ich bin im Betrieb unterfordert (Laptops PCs sichern, formatieren etc) und in der Berufschule überfordert.

Dort machen wir zurzeit C# (womit ich kein Problem habe) und FAT32 NTFS zeugs. Weil ich mir das alles nicht innerhalb von 2 Stunden Unterricht merken kann, lese ich die Blätter nochmal genau durch und versuche mir alles zu merken.

Aber ich denke im ersten Jahr kanns auch mal ne 3 sein.

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Also ich habe eine Methode, mit der ich im ersten Ausbildungsjahr fast nur einsen im Zeugnis gekriegt habe.

Sagen wir mal, ich schreib meine Arbeit am Montag, dann tue ich heute nichts, ich tue Samstag nichts.

Sonntag Abend setz ich mich dann hin und hole erstmal alle Blätter raus, die ich über das Thema besitze. Dann lese ich mir jeden einzelnen Zettel und jede Aufgabe nochmal durch, alles was wir gemacht haben.

Dabei schreibe ich alles, was auch nur mit geringer Wahrscheinlichkeit drankommen könnte, auf ein DIN A4 Blatt ab. EIgentlich unnötig, da das alles ja schon auf den Zetteln steht, aber wenn ich mir die Zettel durchlese und dabei das gleiche extra aufschreibe, merke ich mir die Sachen richtig gut.

Am Ende des Tages hab ich dann mehrere Blätter mit meinen Notizen. Ich geh schlafen, nehme am nächsten morgen die Notizen mit um noch in der Bahn bisschen reinzugucken, falls ich etwas vergessen habe und schreibe meine 1.

Nachteil bei mir: Paar Tage nach der Arbeit vergesse ich schon das meiste was ich gelernt hatte, da ich eben kurzfristig alles gemerkt habe, aber nicht dauerhauft. Aber notfalls habe ich ja meine Zettel, falls mal in Zukunft irgendwas davon wichtig sein sollte.

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Das ist aber dünnes Eis, weil es im Zweifel nur bei Thematiken Sinn macht, wo auswendig lernen angesagt ist. Ist Verständnis gefragt oder sogar ein Rechenweg nötig, rate ich von der Am-Abend-vorher-lernen Taktik ab. Das Gleiche gilt für sehr komplexe Themen, die sich einfach nicht in ein paar Stunden aufarbeiten lassen.

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Nja, also das erste halbe Jahr ging bei mir auch eher in Richtung 1 in allen Fächern.

Und das mit minimalem Lernaufwand. Da ich denke, dass die Themen irgendwann auch schwieriger und komplizierter werden wird sich auch das ändern. Man muss halt wissen "wann" man es drauf hat. Bin aber auch son 1-Tag-vorher-Lerner :/

Das klappte im Abi auch nicht immer...

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Hast auch wieder recht. Aber in Wirtschaft klappt das z.B. hervorragend. Wenn es um E-Technik oder Binärumrechnung etc. habe ich natürlich auch alles selber durchgerechnet. Das gehört bei mir mit zum aufschreiben.

Beim Programmieren haben wir im ersten Jahr in den Arbeiten eher Theorie gemacht. Deshalb hat das da auch geklappt.

Mir ist aber auch bewusst, dass es um einiges schwieriger wird. Bin ja jetzt selber im zweiten Jahr und spüre das auch.

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Hast auch wieder recht. Aber in Wirtschaft klappt das z.B. hervorragend. Wenn es um E-Technik oder Binärumrechnung etc. habe ich natürlich auch alles selber durchgerechnet. Das gehört bei mir mit zum aufschreiben.

Beim Programmieren haben wir im ersten Jahr in den Arbeiten eher Theorie gemacht. Deshalb hat das da auch geklappt.

Mir ist aber auch bewusst, dass es um einiges schwieriger wird. Bin ja jetzt selber im zweiten Jahr und spüre das auch.

Viel Spass mit der Taktik in der Abschlussprüfung...

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