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Wie vorgehen bei unkorrekten Vorgehen des Berufsschullehrers

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Ist das dein Ernst? Diese zurückhaltende Art, Probleme anzugehen mag durchaus persönliche bzw. charakterliche Ursachen haben und ist in gewissen Situation bestimmt auch angebracht, aber sich hier rechthaberisch hinzustellen und zu behaupten, alles andere sei naiv finde ich etwas daneben - besonders mit dem Zusatz "da man das erst lernen muss".

Vielleicht habe ich mich damit etwas krass ausgedrückt, die Aussage bleibt aber dieselbe. Was für Möglichkeiten hat der Threadersteller denn??

1. Er kann Beschwerde einlegen, beim Lehrer, Direkter, Bildungsministerium, wo-auch-immer, von mir aus auch mit entsprechenden Paragraphen.

Was passiert dann?

a) Die Stelle hört zu, ermahnt den Lehrer ein wenig (bestenfalls!), die 6 bleibt bestehen. Der Lehrer wird den Threadersteller vermutlich noch mehr auf dem Kicker haben.

B) Der Lehrer wird dazu gezwungen, die 6 zu streichen. Dann wird der Threadersteller aber kein schönes Leben mehr bei dem haben.

c) (wovon ich ausgehe:) Der Schüler wird von der Beschwerdestelle weggeschickt... Wie viele Schüler/Eltern kommen denn und beschweren sich (mehr oder weniger gerechtfertigt) über Noten?

2. Er kann nichts machen, dem Lehrer geben was er möchte und noch eine schöne Zeit verbringen.

Dann ist es doch ok wenn ich sage, man ist naiv zu behaupten, dass die 6 gestrichen wird, der Lehrer seinen Fehler einsieht und dass es ihm egal ist, wenn er aufgrund eines Schülers ermahnt wird...

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In erster Linie ist es überhaupt nicht von Belangen, ob der Lehrer einen Fehler einsieht oder nicht. Es geht darum, dass er vor einer höheren Instanz Rechenschaft darüber ablegt, welche Bewertungskriterien er bei der Vergabe der besagten Note heran gezogen hat (offensichtlich fehlt diese Information noch immer).

Es geht ebenso wenig darum, ob man danach ein schönes Leben hat oder nicht. Selbstverständlich wird ihn sein Lehrer nach so einem Disput nicht auf ein Bier einladen, aber wenn er dazu neigt, sehr schnell eine Sechs zu vergeben und auch keine (berechtigte) Kritik an sich heran lässt, ohne das irgendwie zu begründen, dann würde ich ihm das auch nicht unbedingt übel nehmen.

Worauf stützt du denn deine Annahme, dass so ein Problem kein Gehör bei der Schulleitung finden würde? Die Menge an Beschwerden hat überhaupt nichts mit der Relevanz der Angelegenheit zu tun (vor Gericht wird ja auch niemand weggeschickt, nur weil es vor ihm schon ein Haufen anderer, ähnlicher Fälle gab).

Unterm Strich kann er schon noch eine Menge machen. Er kann einen sachlichen Dialog mit dem Lehrer suchen, damit man friedlich eine Einigung findet. Er kann seine Mitschüler animieren, zusammen mit ihm gegen diesen Vorfall vorzugehen. Er kann schriftlich Beschwerde einreichen. Er kann zur IHK gehen. Und er kann zu seinem Ausbildungsleiter gehen und ihm die Problembewältigung überlassen oder sich zumindest "Rückendeckung" holen.

Und du könntest übrigens auch was machen: Etwas mehr Einfallsreichtum an den Tag legen und kritischer sein.

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Er kann einen sachlichen Dialog mit dem Lehrer suchen, damit man friedlich eine Einigung findet. Er kann seine Mitschüler animieren, zusammen mit ihm gegen diesen Vorfall vorzugehen.

Find ich gut!

Wir hatten damals auch etwas Ärger mit einem Lerher. Der Klassensprecher und Klassenlehrer haben sich dann mit dem besagten Lehrer zusammegesetzt und sachlicher diskutiert.

Ende vom Leid war, dass sich der Lehrer danach mit uns darüber unterhalten hat und wir seit dem keine Probleme mehr hatten.

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In erster Linie ist es überhaupt nicht von Belangen, ob der Lehrer einen Fehler einsieht oder nicht. Es geht darum, dass er vor einer höheren Instanz Rechenschaft darüber ablegt, welche Bewertungskriterien er bei der Vergabe der besagten Note heran gezogen hat (offensichtlich fehlt diese Information noch immer).

Wenn er seine Notengebung irgendwie rechtfertigt, hat immer noch niemand etwas gewonnen.

Es geht ebenso wenig darum, ob man danach ein schönes Leben hat oder nicht. Selbstverständlich wird ihn sein Lehrer nach so einem Disput nicht auf ein Bier einladen, aber wenn er dazu neigt, sehr schnell eine Sechs zu vergeben und auch keine (berechtigte) Kritik an sich heran lässt, ohne das irgendwie zu begründen, dann würde ich ihm das auch nicht unbedingt übel nehmen.

Ich halte es jedenfalls falsch dem Threadersteller Tipps zu geben, die ihm eher schaden als helfen.

Worauf stützt du denn deine Annahme, dass so ein Problem kein Gehör bei der Schulleitung finden würde? Die Menge an Beschwerden hat überhaupt nichts mit der Relevanz der Angelegenheit zu tun (vor Gericht wird ja auch niemand weggeschickt, nur weil es vor ihm schon ein Haufen anderer, ähnlicher Fälle gab).

Das basiert auf meiner persönlichen Erfahrung. Sachlich gesehen ist natürlich nicht jede Schule so, wie ich sie kenne. Aber ich gehe auch nicht davon aus, dass jede Beschwerde über jeden Schüler so an den Lehrer weitergegeben wird. Vor gericht landen übrigends auch nicht alle Fälle. Klaue ich dir einen Euro, wirst du zwar deine Anklage schreiben können, aber vor gericht wird das nicht landen. Klau ich dir aber ein paar hundert Euro, dann wird sich das Gericht dessen annehmen. Bei ersterem bist du einfach nicht genug geschadet und genauso ist der Threadersteller nicht gefährdet. Was anderes wäre es (und ich habe es bereits gesagt), wenn er nachhaltig geschädigt wäre.

Unterm Strich kann er schon noch eine Menge machen. Er kann einen sachlichen Dialog mit dem Lehrer suchen, damit man friedlich eine Einigung findet. Er kann seine Mitschüler animieren, zusammen mit ihm gegen diesen Vorfall vorzugehen. Er kann schriftlich Beschwerde einreichen. Er kann zur IHK gehen. Und er kann zu seinem Ausbildungsleiter gehen und ihm die Problembewältigung überlassen oder sich zumindest "Rückendeckung" holen.

Und du könntest übrigens auch was machen: Etwas mehr Einfallsreichtum an den Tag legen und kritischer sein.

Zumindest hast du einen großen Einfallsreichtum, der dem Threadersteller hoffentlich hilft, das für ihn richtige zu tun. Kritisch bin ich allerdings bestimmt, wenn Antworten wie "geh gegen den Lehrer vor, hauptsache du kriegst recht und dann noch eine schöne Zeit und viel Spaß mit dem Lehrer, wird ja sowieso nicht so schlimm werden" nicht gutheisen kann.

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Das basiert auf meiner persönlichen Erfahrung. Sachlich gesehen ist natürlich nicht jede Schule so, wie ich sie kenne.

Kommst du aus Nord Korea oder Weißrussland?

Meine persönliche Erfahrung ist, dass man bei Lehrern auch ganz gut den Spieß umdrehen kann.

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Wenn er seine Notengebung irgendwie rechtfertigt, hat immer noch niemand etwas gewonnen.

Sehr wohl und zwar Erkenntnisse. Anhand derer kann man dann immer ganz gut die Problemlage neu bewerten. Sollte sich heraus stellen, dass die Aktion nur aus einer schlechten Laune heraus passierte und rückwirkend gar nicht mehr genau klar ist, warum die Schüler Hans und Willy die gleiche Note bei völlig anderem Arbeitsergebnis haben, wird es für den Lehrer schwierig, dies zu rechtfertigen. Im besten Fall rückt er dann sogar eine Entschuldigung raus und die Sonne scheint wieder.

Vielleicht ist es auch so, dass der TO uns die halbe Geschichte verschwiegen hat und die Darstellung von Seiten des Lehrers ist völlig plausibel und gerechtfertigt, dann sieht die Sache entsprechend anders aus. In diesem Fall hast du auch völlig Recht, da sollte man die Suppe auslöffeln und nicht ohne Grundlage Krieg anzetteln. Dazu muss aber jeder die Chance haben das Problem aus seiner Sicht zu schildern, damit kommt man dann meistens weiter. Das ist nicht nur eine objektive und aufgeschlossene Betrachtung sondern übrigens auch meine persönliche Erfahrung.

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Kommst du aus Nord Korea oder Weißrussland?

Ich möchte meine Erfahrungen mit Schulen nicht unbedingt hier teilen, ich sag einfach mal, ich hatte nicht immer eine angenehme Schulzeit. Aber ich möchte auch nicht meckern.

Zum Einzelfall des Threaderstellers: Würden wir so eine Aufgabe bekommen, würden das vielleicht zwei oder drei von ~30 hinbekommen. Die anderen würden es vermutlich nicht einmal versuchen. Und warum sollten die dann keine 6 kriegen? Die zwei oder drei, die es zwar versucht haben, aber nicht hinbekamen, die gehen dann halt unter und sind die Leidtragenden. Fairness hin oder her. Ist zwar doof und ich finde das auch nicht richtig, aber so ist es nunmal.

Und ich denke ich habe recht wenn ich sage, dass man im Leben noch öfter unfair behandelt wird. Ohne irgendjemanden damit beleidigen zu wollen. Wer behauptet, es geht immer fair zu, ist meiner Meinung nach eben naiv.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass man bei Lehrern auch ganz gut den Spieß umdrehen kann.

Wir hatten ein ähnliches Problem vor ein paar Woche: wir haben eine Arbeit zurückbekommen, bei der die Noten willkürlich verteilt waren. Manche haben Punkte für Aufgaben bekommen, bei denen andere keine bekommen haben und das bei inhaltlich gleichen Antworten. Wir haben uns auch beschwert, das einzigste was einzelne rausholen konnten war hier und da ein Punkt.

Zwei Wochen später gab es Zeugnisse und der besagte Lehrer (Klassenlehrer auch noch) hat einfach mal hier und dort bis zu drei(!) Noten schlechter in manchen Fächern eingetragen. Kein Zeugnis war korrekt. Und was ist passiert: Er muss die Zeugnisse neu machen, aber ist immer noch gleich bzw. sogar schlimmer zu uns.

Aber ich gebe dir trotzdem recht: Es gibt Lehrer, mit denen man reden kann. Es kommt so aus dem Wald zurück, wie man rein ruft. Aber es gibt auch solche, mit denen man nicht reden kann (wie der Lehrer bei meinem Fall). Klar macht es Sinn, das Gespräch mit dem Lehrer zu suchen, aber ich würde auch nicht alle Geschütze gegen den Lehrer auffahren.

bearbeitet von pr0gg3r

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Das ist jetzt schon der zweite Thread, in dem ich schreibe, in dem ein Berufsschüler für selbstverschuldete Probleme extrem in Schutz genommen wird. Darum möchte ich nochmal die Faktenlage kurz klären:

- Der Azubi ist im _dritten_ Lehrjahr als _FIAE_

- In der Klasse haben es 3-4 von 15 Schülern überhaupt geschafft irgendeinen Code hinzukriegen

- Bei denen funktioniert der Kram dann nicht mal bei der Präsentation

- Es wurde auch gar nicht erst vorher mal getestet auf den dortigen Rechnern (/facepalm)

- Es geht um die Programmierung einer Webseite mit ner Datenbankabfrage (im dritten Lehrjahr müsste das trivial sein)

- Ich wiederhole nochmal: drittes Lehrjahr FIAE

Versetzt euch bitte mal in den Lehrer. Diese Aufgabe sollte ein FIAE-Azubi im dritten Lehrjahr - also kurz vor Schluss - einfach mal ordentlich gebacken kriegen. Wenn dann nur ein Drittel überhaupt was hat (pure Faulheit sich mal in nen simples API einzuarbeiten, oh bitte) und der Teil funktioniert dann nicht mal, dann kann man auch mal die Sechsen verteilen - meine Meinung.

Aber natürlich ist es die Schuld vom bösen bösen Lehrer, der die bösen bösen Noten verteilt. Daher meine wirklich ehrlichen Tipps:

1) (Verhältnismäßig triviale) Programmieraufgaben sauber vorbereiten

2) Auf dortigen Rechnern testen

3) Wenn nicht im Unterricht ausführlich behandelt: Google, Wikipedia, Tutorials, Guides, Skripte, Fachbücher usw.

4) Erstmal vor der eigenen Haustür kehren bei Problemen

5) Bei echter, unverschuldeter Unfairness wehrhaft sein - aber ansonsten erstmal eigene Fehler ausräumen

Ich komme weder aus Nordkorea, noch aus einem sonstigen Unrechtsstaat. Ich bin ein einfacher Student, der jede Woche verschiedene Abgaben auf Uni-Rechnern vorstellen muss, die bei Nicht-Funktionieren oder Schlampigkeit mit null Punkten bewertet werden. Deshalb ärgert mich die ganze Sache in dem Kontext etwas...

bearbeitet von Dox

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Ich finde es toll dass es immer einen Studenten gibt der meint dass Schulen wie Unis sein sollten.

Warum denkst du gibt es keinen Frontal-Unterricht in der Uni aber in der Berufsschule? Weil in der Schule der Lehrer für den Wissenstransfer verantwortlich ist und nicht der Schüler.

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Ich finde es toll dass es immer einen Studenten gibt der meint dass Schulen wie Unis sein sollten.

Schulen sollen nicht so wie Unis sein, aber eine über zwei Jahre gelernte(!) Programmiersprache anzuwenden, das kann man ja wohl nach drei Jahren irgendwann mal erwarten?! Man kann doch auch von einem Schulabgänger erwarten, dass er Bruchrechnung kann, dass er Kommas einigermaßen richtig setzen kann und "das" von "dass" unterscheiden kann. Das können ja nicht nur hochbegabte, die das Jahrelang studiert haben. Man darf doch eine gewisse Erwartungshaltung haben oder etwa nicht? Von nem Malerlehrling erwartet man doch auch, dass er den Pinsel schwingen und schwarz von weiß unterscheiden kann.

Warum denkst du gibt es keinen Frontal-Unterricht in der Uni aber in der Berufsschule? Weil in der Schule der Lehrer für den Wissenstransfer verantwortlich ist und nicht der Schüler.

Naja, bei uns sieht es so aus: Hier habt ihr ne Aufgabe, schaut wie ihr klarkommt. Wir machen seit einem Jahr irgendwelche Cisco-Schulungs-Unterlagen durch, bei Fragen an den Lehrer weiß er selber nicht bescheid und wir müssen selber damit klar kommen. Ähnlich sieht es in Anwendungsentwicklung aus: Das ist ne Vererbung, macht das mal. Den "Lehrauftrag" nehmen die wenigsten ernst.

bearbeitet von pr0gg3r

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Warum polarisierst du so unnötig? Natürlich kann man erwarten, dass sich jemand im dritten Lehrjahr mit einer Problemstellung auseinandersetzt und zumindest Konzepte vorbringen kann, wie man die Anforderung umsetzen kann. Aber den Maler-Lehrling wirft auch niemand aus der Ausbildung, wenn er die falsche Abdeckplane genommen hat, sonst aber alles ok war.

Es wurde nirgends gesagt, dass keiner überhaupt etwas hinbekommen hat. Es hieß nur: Fehlermeldung => Leistung nicht erbracht. Und das finde ich etwas sehr undifferenziert. Dein Nachbar hat nicht eine Zeile Code, weil er kein Bock hatte und du hast eine funktionierende Applikation und nur vergessen, den Connection String zur DB anzupassen oder so. Und ihr kriegt die gleiche Note. Aber hatte ich vergessen - das ist ja OK für dich.

bearbeitet von Ulfmann

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Ich finde es toll dass es immer einen Studenten gibt der meint dass Schulen wie Unis sein sollten.

Warum denkst du gibt es keinen Frontal-Unterricht in der Uni aber in der Berufsschule? Weil in der Schule der Lehrer für den Wissenstransfer verantwortlich ist und nicht der Schüler.

Und ich dachte, man ist selbst für sein Leben verantwortlich - auch als Azubi in einer Berufsschule mit Frontalunterricht.

Vielleicht liegt es daran, dass ich nun einige Jahre ausgelernt bin. Wenn ich nunmal eine Aufgabe habe, muss ich mich selbst bemühen das Wissen zu erlangen, um diese zu lösen. Ob das Wissen nun vom Lehrer, Buch oder sonst wem kommt spielt überhaupt keine Rolle.

Hauptsache die Aufgabe ist gelöst und alle sind zufrieden. :)

Hört auf Anderen die Schuld für eigenes Versagen zu geben. :mod:

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Es wurde nirgends gesagt, dass keiner überhaupt etwas hinbekommen hat. Es hieß nur: Fehlermeldung => Leistung nicht erbracht. Und das finde ich etwas sehr undifferenziert. Dein Nachbar hat nicht eine Zeile Code, weil er kein Bock hatte und du hast eine funktionierende Applikation und nur vergessen, den Connection String zur DB anzupassen oder so. Und ihr kriegt die gleiche Note. Aber hatte ich vergessen - das ist ja OK für dich.

Ich hab doch schon mehrmals gesagt, dass ich die Vergabe der 6 nicht ok finde! Ich sage doch nur, dass er eben der Leidtragende dafür ist, dass andere halt keinen Bock haben und die Note mehr oder weniger gerchtfertigt erhalten haben. Aber wer ist jetzt schuld? Der Lehrer? Oder diejenigen, aufgrund dessen der Lehrer so reagiert hat? Ein Lehrer hat vermutlich nicht die Zeit (oder keine Lust oder warum auch immer) sich jeden Fall einzeln anzuschauen. Da kann ich den Lehrer auch irgendwo verstehen. Aber genauso verstehe ich, wie dass der TE wütend auf den Lehrer ist. Da ich eben derjenige bin, der beide Seiten versteht, polarisiere ich in keinster Weise. Und genau weil ich beide verstehen kann, bin ich so fair und sage: beide haben recht und unrecht. Ich kann ja dann hier nicht den Tipp geben, das nach oben eskalieren zu lassen, wenn ich sagen muss: "der Lehrer hat ja auch ein bisschen recht". Ich gestehe dem TE nicht die Opferrolle ein, die er gerne hätte aber dem Lehrer auch nicht die Täterrolle, wie die meisten anderen es hier im Thread machen. Deshalb bringt es meiner Meinung nach nichts, alles in der Macht stehende zu tun um die 6 zu revidieren. Aber was es lohnt zu machen ist, eine Lehre daraus zu ziehen: Schau dass es bei dem Lehrer funktioniert.

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Vielleicht bin ich auch von dem mir vorgelebten Berufsschulunterricht sehr ernüchtert. Ich mein... da haben Lehrer Aufgaben verteilt und dann 90 Minuten Zeitung gelesen. Oder Powerpoint-Präsentationen ausarbeiten lassen, und dann von später für die Folgejahrgänge als Lehrmaterial verwendet :D.

Darum bin ich bei dem Thema auch sensibler. Außerdem ist es selbsterklärend wenn ein Lehrer einen Notenschnitt von 5 vorzuweisen hat. Bedeutet nämlich ein Versagen des Lehrers. Er kann natürlich argumentieren dass die Schüler nicht wollen, aber trotzdem sollte man zweimal drüber denken, denn mit Frontal-Unterricht sollte man mind. 3-4 Schnitt vorweisen.

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Ich bitte darum, die hier verfassten Beiträge vernünftig zu lesen und nachzudenken, bevor man seinen Senf dazu gibt.

Hört auf Anderen die Schuld für eigenes Versagen zu geben. :mod:

Vielleicht ist mir entgangen, dass es hier inzwischen um die Schuldfrage geht, aber das Problem des TO war, dass jeder pauschal eine 6 bekommen hat ohne zu erfahren, warum. Und ein popeliger Syntaxfehler oder so rechtfertigt in meinen Augen keine 6.

Ein Lehrer hat vermutlich nicht die Zeit (oder keine Lust oder warum auch immer) sich jeden Fall einzeln anzuschauen.

Ah ja, verstehe. In dem Fall kann er natürlich einfach allen die gleiche Note geben. :rolleyes: Sorry, aber das ist ganz großer Blödsinn und ich habe zu all den Punkten, die du aufzählst (Recht haben, Opferrolle, Konsequenzen) bereits etwas gesagt. Vor dem Hintergrund ist es inzwischen eine Überwindung, hier sachlich zu diskutieren.

(...) polarisiere ich in keinster Weise.

Man kann doch auch von einem Schulabgänger erwarten, dass er Bruchrechnung kann, dass er Kommas einigermaßen richtig setzen kann und "das" von "dass" unterscheiden kann. Das können ja nicht nur hochbegabte, die das Jahrelang studiert haben.

Korrigiere: Du übertreibst.

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Vielleicht bin ich auch von dem mir vorgelebten Berufsschulunterricht sehr ernüchtert. Ich mein... da haben Lehrer Aufgaben verteilt und dann 90 Minuten Zeitung gelesen. Oder Powerpoint-Präsentationen ausarbeiten lassen, und dann von später für die Folgejahrgänge als Lehrmaterial verwendet :D.

Darum bin ich bei dem Thema auch sensibler. Außerdem ist es selbsterklärend wenn ein Lehrer einen Notenschnitt von 5 vorzuweisen hat. Bedeutet nämlich ein Versagen des Lehrers. Er kann natürlich argumentieren dass die Schüler nicht wollen, aber trotzdem sollte man zweimal drüber denken, denn mit Frontal-Unterricht sollte man mind. 3-4 Schnitt vorweisen.

Sehe ich auch so. ;)

Bei uns war es nicht anders. Der Durchschnitt einer KA lag bei 4,6. Frag mich heute noch wie er es vom Thema "Netzwerktopologie" zu "Kokain in Flüssen" gebracht hat... :bimei

Vielleicht ist mir entgangen, dass es hier inzwischen um die Schuldfrage geht, aber das Problem des TO war, dass jeder pauschal eine 6 bekommen hat ohne zu erfahren, warum. Und ein popeliger Syntaxfehler oder so rechtfertigt in meinen Augen keine 6.

Tut es in meinen Augen auch nicht :)

bearbeitet von Aliter

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Vielleicht ist mir entgangen, dass es hier inzwischen um die Schuldfrage geht, aber das Problem des TO war, dass jeder pauschal eine 6 bekommen hat ohne zu erfahren, warum. Und ein popeliger Syntaxfehler oder so rechtfertigt in meinen Augen keine 6.

Der Meinung bin ich auch. Der Lehrer sieht das vielleicht auch so. Aber in den Augen des Lehrers hat er keinen Fehler, sondern eine nicht erbrachte Leistung (= 6). Da bringt es leider nichts, dass wir es anders sehen.

Hat er doch? Er hat doch allen eine 6 gegeben, die - in seinen Augen! - die Leistung nicht erbracht hatten.

Ein Lehrer hat definitiv nicht die Zeit, sich neben jeden Schüler zu setzen und auf die Probleme des einzeln einzugehen. Ich kenne das in den Klassen in denen ich war (immer zw. 25 und 32 Schülern) jedenfalls nicht.

Was erwartest du denn von jemanden, der seit über zwei Jahren Java lernt? Dass er Ausgaben in der Konsole machen kann? Dass er switch, if und Funktionen kann? Wenn dir das reicht (bei dir selbst, bei deinen Kollegen, ...), dann ist das für mich natürlich ok. Aber dann wunderts mich nicht, dass du sagst: "eine SQL-Abfrage und HTML-Ausgabe ist zu schwer für jemanden, der das seit 2 Jahren Programmieren lernt". Ich erwarte jedenfalls, dass er sich mit Dokumentationen auseinandersetzen kann, dass er OOP kann und ein bisschen theoretisches Wissen über Softwarearchitektur hat. Wo soll ein Anwendungsentwickler denn einen Job finden, wenn er nur die einfachsten Dinge kann?

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Ein Lehrer hat definitiv nicht die Zeit, sich neben jeden Schüler zu setzen und auf die Probleme des einzeln einzugehen.

Das finde ich nicht. Ein Lehrer sollte zumindest erkennen, bei welchen Schülern es Sinn macht oder notwendig ist, auf bestimmte Punkte erneut einzugehen. Nochmal: Die gleiche Note für andere Arbeitsergebnisse ist nicht gerechtfertigt und bedarf einer Erklärung. Aber auch das wurde schon gesagt.

Wenn ein Programm "nur" nicht funktioniert heißt das nicht, dass der Schüler nichts geleistet hat.

Sonst dürfte es in Mathe z.B. ja auch nur entweder eine 1 (Ergebnis richtig) oder eine 6 (Ergebnis stimmt nicht) geben.

Aber dann wunderts mich nicht, dass du sagst: "eine SQL-Abfrage und HTML-Ausgabe ist zu schwer für jemanden, der das seit 2 Jahren Programmieren lernt".

1. Wo habe ich das gesagt?

2. Wo wurde etwas von 2 Jahren erwähnt?

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dass du sagst: "eine SQL-Abfrage und HTML-Ausgabe ist zu schwer für jemanden, der das seit 2 Jahren Programmieren lernt". Ich erwarte jedenfalls, dass er sich mit Dokumentationen auseinandersetzen kann, dass er OOP kann und ein bisschen theoretisches Wissen über Softwarearchitektur hat. Wo soll ein Anwendungsentwickler denn einen Job finden, wenn er nur die einfachsten Dinge kann?

2 Jahre programmieren lernen und 2 Jahre Programmieren lernen ist aber ein Unterschied.

Weil 2 Jahre in der BS a 3 Stunden die Woche a 22 Wochen per Jahr macht 120 Stunden gelernt, also intensiv (bei 40h / Woche) gerade mal 3 Wochen.

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Hat sich ja eine ganz schöne Diskussion in meinem Thread entwickelt ;)

Also gerechtfertigt hat er die Notenvergabe nach meinem Einwand ja damit das wir das ja doch sehr wohl ausführlich genug erklärt bekommen hätten (was ja meiner Meinung nach nicht der Fall sein kann denn wenn man die Noten meiner Mitschüler in anderen Fächern mal so anschaut sind das alles keine dummen oder unmotivierten Leute).

Zeitmangel des Lehrers kann nicht sein wir sind nur 15 Leute zur Zeit.

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich Datenbankabfragen und HTML Ausgabe allgemein zu schwierig finde das konnt eich übrigens schon mit 13 Jahren ;)

Das Problem ist eher die komplizierte Konfiguration des Glassfish Servers und diese Geschichte mit dem Java DAO Service(@NamedQuery @Inject usw.) da blicken viele einschließlich mich nicht so wirklich durch.

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Ich möchte meine Erfahrungen mit Schulen nicht unbedingt hier teilen, ich sag einfach mal, ich hatte nicht immer eine angenehme Schulzeit. Aber ich möchte auch nicht meckern.

Zum Einzelfall des Threaderstellers: Würden wir so eine Aufgabe bekommen, würden das vielleicht zwei oder drei von ~30 hinbekommen. Die anderen würden es vermutlich nicht einmal versuchen. Und warum sollten die dann keine 6 kriegen? Die zwei oder drei, die es zwar versucht haben, aber nicht hinbekamen, die gehen dann halt unter und sind die Leidtragenden. Fairness hin oder her. Ist zwar doof und ich finde das auch nicht richtig, aber so ist es nunmal.

Und ich denke ich habe recht wenn ich sage, dass man im Leben noch öfter unfair behandelt wird. Ohne irgendjemanden damit beleidigen zu wollen. Wer behauptet, es geht immer fair zu, ist meiner Meinung nach eben naiv.

Wir hatten ein ähnliches Problem vor ein paar Woche: wir haben eine Arbeit zurückbekommen, bei der die Noten willkürlich verteilt waren. Manche haben Punkte für Aufgaben bekommen, bei denen andere keine bekommen haben und das bei inhaltlich gleichen Antworten. Wir haben uns auch beschwert, das einzigste was einzelne rausholen konnten war hier und da ein Punkt.

Zwei Wochen später gab es Zeugnisse und der besagte Lehrer (Klassenlehrer auch noch) hat einfach mal hier und dort bis zu drei(!) Noten schlechter in manchen Fächern eingetragen. Kein Zeugnis war korrekt. Und was ist passiert: Er muss die Zeugnisse neu machen, aber ist immer noch gleich bzw. sogar schlimmer zu uns.

Aber ich gebe dir trotzdem recht: Es gibt Lehrer, mit denen man reden kann. Es kommt so aus dem Wald zurück, wie man rein ruft. Aber es gibt auch solche, mit denen man nicht reden kann (wie der Lehrer bei meinem Fall). Klar macht es Sinn, das Gespräch mit dem Lehrer zu suchen, aber ich würde auch nicht alle Geschütze gegen den Lehrer auffahren.

Wie und das siehst du auch noch als so kleines Problem an das du da nichts gegen einwendest? Das ist doch nen Mega Skandal das kann in die Bildzeitung ;)

Ich denke du wirst in Zukunft in deinem Leben einige Probleme bekommen wenn du alles immer so hinnimmst wie es ist und dir alles gefallen lässt ;)

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..

Unterm Strich kann er schon noch eine Menge machen. Er kann einen sachlichen Dialog mit dem Lehrer suchen, damit man friedlich eine Einigung findet. Er kann seine Mitschüler animieren, zusammen mit ihm gegen diesen Vorfall vorzugehen. ...

Generell eine sinnvolle Idee :)

Das Problem ist ehrlich gesagt, dass die ganze Verhaltensweise des Lehrers also die Art und Weise und mit welchem Unterton er redet nicht gerade Lust zu einem weiteren Gespräch macht ;)

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Man kann hier übrigens auch Beiträge editieren. Sogar bereits eingebundene Fullquotes.

Hab ich gehört...

P.S: Sachlich bleiben und im Zweifel ebenfalls betroffene Mitschüler ermutigen, evtl. auch in höherer Instanz gegen den Lehrer bzw. die Benotung in der Situation vorzugehen. Die Menge machts. Natürlich nur, wenn die hier geschilderte Situation der Wahrheit entspricht. Kann ja genau so gut sein, dass das jetzt die drite Deadline war, an die sich keiner gehalten hat. Da würde ich die Note (wenn in der Zwischenzeit keine Nachfragen der Schüler zur Problemlösung kamen) als gerechtfertigt ansehen.

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Leute das gibt's doch nicht, als Informatiker müsst ihr in der Lage sein euch wissen auch mal selbst anzueignen ohne dass es in der Schule durchgenommen wird...wenn euer chef sagt "das und das muss gemacht werden" könnt ihr auch nicht antworten "nö haben wir nicht durchgenommen"

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Leute das gibt's doch nicht, als Informatiker müsst ihr in der Lage sein euch wissen auch mal selbst anzueignen ohne dass es in der Schule durchgenommen wird...wenn euer chef sagt "das und das muss gemacht werden" könnt ihr auch nicht antworten "nö haben wir nicht durchgenommen"

Richtig wir sind aber nicht Informatiker sondern Auszubildende ;)

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