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In die Selbstständigkeit wechseln

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Hallo zusammen,

das Thema wurde zwar schon mehrmals angesprochen, doch von Person zu Person sind andere Fragen offen...

Ich bin seit ca. 4 Jahren bei einem "Systemhaus" mit 6 ITler (alle sind bei unterschiedlichen Kunden in Projekten), wobei sich die Anzahl der IT-Mitarbeiter auch ständig ändert.

Seit März 2011 war ich in 3 unterschiedlichen Projekten:

-> März 2011 - Sep 2011 bei einer großen Gewerkschaft in Berlin als Admin für Windows Fileover Cluster

-> Oktober 2011 - November 2012 bei einer Privatbank in Düsseldorf als Admin, verschiedene Aufgabenbereiche Exchange 2003, Citrix XenApp, Vmware, Anbindung Außenstellen und weitere kleine Dinge

-> seit Dezember 2012 bei einem großen Discounter in Mannheim als VMware-Admin mit ca. 150 Hosts und 1500 VMs (auch Support für die Niederlassungen in Europa)

Als einzige Schulung, kann ich nur die Windows Fileover Cluster Schulung verweisen. Die kostenlosen Seminare im IE erwähne ich mal nicht...

Nun zu meinem eigentlichen Problem. Wie oben schon aufgelistet, Arbeitet ich seit knapp 2 1/2 Jahren in Projekten und mache ca. einen Jahresumsatz von 100000€. Nun habe ich, meinem Chef gegenüber, wieder angesprochen, dass ich gerne den Vmware VCP machen möchte, kostet ca. 4000€ inklu MwSt + 5 Tage Ausfall = ca. 6000€ Kosten, da ich nun so langsam auch Zertifikate machen möchte, die wirklich was Wert sind. Leider werden diese wieder abgelegt, da kein Budget vorhanden ist. Einerseits, kann ich es sogar nachvollziehen, da ein Kollege (1/2 Jahre bei uns) aktuell nicht im Projekt ist und bei einem anderen (3 Monate bei uns) das Projekt ausläuft und dem trotzdem deren Gehalt gezahlt werden muss. Andererseits, ich bin der MA mit der höchsten Betriebszugehörigkeit und wahrscheinlich auch mit dem meisten Umsatz, das sollte doch etwas mehr drin sein. Und es werden versprechen gemacht, bzgl. Schulungen die dann nicht gehalten werden.

Mir ist natürlich auch klar, dass ich die Schulung selber finanzieren kann, was ich dieses Jahr, nach aktuellen Stand, dann auch machen "muss", nur sind 4000€ nicht gerade wenig. Und Eigenfinanzierung und dann als "Geschenk" für mein Chef...

Warum also sollte ich mich nicht Selbständig machen und 100000€ selber erwirtschaften??? Ich kenne genug Selbständige, die zwischen 80000€ und 120000€ jährlich erwirtschaften. Ich weiß, dass von den Beträgen nur die Hälfte übrig bleibt:)

Ausgehen von ca. 8000€ monatlich, macht das ca. 4000€ und ich könnte beim jetzigen Lebensstandard ca. 1500€ pro Monat weglegen.

Nun ist auch die Frage, ob ich den derzeitigen "Menschenhändler" fragen sollte, ob er mich auch als Freiberufler beim jetzigen Projekt weiter nimmt. Dem Kunden wäre es egal, ob ich bei Firma X oder selbständig bin.

Bevor ich mich Selbständig mache, will noch den einen Kredit begleichen und will wenigstens den VCP, wenn auch eigenfanziert, vorweisen zu können.

Bitte versteht das Schreiben nicht als "Gejammer" sondern mehr als Frustschreiben... Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, mich Selbständig zu machen.

Aber vllt. könnt ihr mir noch ein paar Tipps geben.

Grüße

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Gehe davon aus, dass du in den ersten 6 Monaten nichts verdienen wirst.

Ich habe das ganze, in einem anderen Bereich, schon hinter mir. 3 Jahre hab ich durchgehalten.

Frage: Woher nimmst du die Kunden? Von deiner jetzigen Firma?

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  • Selbstversicherungskosten einkalkuliert?
  • Hast du privat die Ressourcen, um das Projekt so zu stemmen?
  • Gibt es in deinem Arbeitsvertrag evtl. eine Wettbewerbsverbots-Klausel, die dir solche "Ich klau meinem AG die Kunden"-Spässchen verbietet?
  • Was machst du, wenn dir dein Kunde plötzlich abspringt, weil jemand anders den Job für 5k weniger macht?

Liest sich für mich alles ein wenig blauäugig. Hast du dir darüber Gedanken gemacht?

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Dein aktueller "Kunde" wird dich vermutlich nicht einfach so übernehmen dürfen (Kundeschutzklauseln und Vertrag mit deinem AG, der vermutlich eine freiberufliche Beschäftigung der MItarbeiter, sowie Abwerbung ausschliesst).

Von dem was reinkommt, hat man vielleicht 30% für sich - nicht 50%. Man muss ja auch noch Krankenversicherung davon bezahlen (vermutlich in einer privaten), dann kommen noch private Rentenkassen dazu, Firmenhaftpflichtversicherung mit ca. 1000€/Jahr, Steuerberater (wenn man nicht wirklich Ahnung davon hat, würde ich definitiv dazu raten, einen guten Steuerberater zu nehmen - der kann dir einiges bringen). Dazu sollte man versuchen Rücklagen zu bilden und Schulungen wird dir vermutlich auch niemand dann bezahlen.

Wenn man einen oder mehrere Kunden zur Hand hat, kann man es versuchen. Sonst ist es doch ein recht großes Risiko. Beziehungen / Kontakte / ein gutes Netzwerk sind hier das A und O. Das Kann man natürlich auch schon aufbauen, während man noch angestellt ist.

Steht in deinem Vertrag etwas von Schulungen? Falls ja, bestehe darauf, da du dich ja schliesslich auch an das, was da drin steht, halten musst. Entsprechende Schulungen könnten natürlich auch an ein oder zwei Wochenenden vonstatten gehen plus eventuell einen Tag für die Ablegung der Prüfung bei einem Prüfungscenter.

Nochmal zum Selbständigen / Freiberufler. Du bist dir aber schon bewusst, dass das auch heissen kann, dass du unter der Woche dich irgendwo in Deutschland (oder evtl auch noch umliegende Länder) aufhältst, die Fahrtkosten und Hotelkosten niemand für dich zahlt, sondern du diese selber tragen musst? Da kommen schnell mal 1000-3000€/Monat zusammen. Gut, das mindert dein Einkommen und mindert somit deine Steuerlast. Weg ist das Geld aber dennoch... Dazu solltest du natürlich auch noch möglichst alle Software im Original haben (gecrackte Versionen sind ein absolutes NoGo als Selbständiger im IT-Sektor in meinen Augen), die du einsetzt. Je nachdem was das ist, kann das ganz schön teuer sein.

Ich will dir nicht davon abraten, sondern du solltest dich vorher halt genau informieren, was an Kosten auf dich zukommt und wie lange du ohne Projekt "überleben" kannst. Das Risiko ist definitiv höher. Dafür kann das Einkommen aber auch einiges höher sein, wenn du dich gut verkaufen kannst und gesuchte Qualifikationen hast. Es kann aber auch dann durchaus mal sein, dass du ein halbes Jahr oder so kein neues Projekt findest, wenn dein Projekt kurzfristig ausläuft, oder aber das zugesagte Projekt einfach mal so verschoben wird um mehrere Monate, oder das Budget doch nciht freigegeben wird dafür. Darüber solltest du dir immer im Klaren sein.

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@Goulasz: Blauäugig ja, sonst hätte ich ihr nichts gepostet;)

Ich muss nochmal meinen Arbeitsvertrag durchschauen, ob da irgendwas von Wettbewerbsverbots-Klausel steht. Den Projektvertrag kenne ich nicht.

Ich könnte auch einfach den "Menschenhändler" fragen... Risiko, er würde es vllt. dann auch unserem Vertriebler sagen. Vorteil, ich hätte eine klare Aussage und er würde weiterhin an mir verdienen.

Bzgl. "5k weniger macht", dann wäre jeder nur für ein paar Monate im Projekt, weil jeden Tag einer aufsteht, der es für weniger machen würde. Was die Sicherheit angeht, ich hätte 4000€ auf hoher Kante, würde für 3 Monate reichen.

@Polar: ich würde nur dann umsteigen, wenn ich auch eine Unterschrift habe... Und ja, als Vorrausetzung müsste ich im jetzigen Projekt bleiben. Ich kenne Freiberufler, bei denen hatte es auch geklappt. Mein Vorteil, die wollen mich behalten, sonst hätten die mir keine Festanstellung angeboten...

Crash2001: Bevor ich überhaupt was unternehme, werde und muss ich mich dann intensiv informieren und klar die Vorteile und Nachteile kennen. Da ich aktuelle noch ungebunden bin, hätte ich mit Reisen kein Problem. Ist aktuell auch nicht anders, da ich Wochendpendler bin und ca. 150km bis nach Hause habe. Kein Budget kenne ich, da ich seit über 2 Jahren im Projektgeschäft unterwegs bin. Projekte werden zugesagt und kurz vorher "nichts Kohle da" abgesagt.

Gedanken mache ich mir darüber schon länger, scheiterte aber immer an den Risiken;(

Danke für eure Hilfe

Bearbeitet von chrischieeee

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Gehe davon aus, dass du in den ersten 6 Monaten nichts verdienen wirst.

Ich habe das ganze, in einem anderen Bereich, schon hinter mir. 3 Jahre hab ich durchgehalten.

So ging es mir auch (hatte eine GbR mit zwei Weiteren). Dabei waren es keine 3 schlechten Jahre, aber drei Jahre mit vielen Höhen, aber auch vielen Tiefen. Letztendlich habe ich mich für ein Festangestelltenverhältnis entschieden (bzw. die Ausbildung, wobei das meine Entscheidung war, ich hätte den Job auch so bekommen, aber in Deutschland braucht man halt auch was auf Papier).

Nun zu meinem eigentlichen Problem. Wie oben schon aufgelistet, Arbeitet ich seit knapp 2 1/2 Jahren in Projekten und mache ca. einen Jahresumsatz von 100000€.

Warum also sollte ich mich nicht Selbständig machen und 100000€ selber erwirtschaften???

Für mich hört es sich so an, dass du dich fragst, warum du für deinen Chef arbeiten sollst statt für dich selbst, weil du denkst, dass ein Umsatz von 100k viel sei. Im ersten Blick hast du ja Recht, aber auf den zweiten sind 100k ein Witz. Von 100k bleiben nach Umsatzsteuer gerade einmal 81k übrig. Dann nehmen wir noch dein Gehalt, sagen wir du verdienst 40k im Jahr. Dann ist von deinem Umsatz noch 41k übrig. Von diesen 41k müssen Miete, Versicherungen, Software, Hardware, Auto, die Bürokräfte (die selber keinen Umsatz generieren), Versicherungen, Kredite/Zinsen, Gewerbesteuer, Werbung uvm. bezahlt werden. Dein Arbeitgeber hat letztendlich nicht viel Gewinn, vielleicht 10-20.000 wenn überhaupt. Du auf der anderen Seite hast (hoffentlich) einen sicheren Job, ein geregeltes Einkommen, eine ~40-Stunden-Woche usw.

Ich kenne genug Selbständige, die zwischen 80000€ und 120000€ jährlich erwirtschaften. Ich weiß, dass von den Beträgen nur die Hälfte übrig bleibt:)

Ausgehen von ca. 8000€ monatlich, macht das ca. 4000€ und ich könnte beim jetzigen Lebensstandard ca. 1500€ pro Monat weglegen.

Ich vermute, dass du dich nur wegem Geld selbständigen machen möchtest. Deswegen rate ich dir ab! Du wirst keine 4000€/Monat einnehmen. Jedenfalls nicht sofort. Der Konkurrenzkampf ist hart. Ein größeres Systemhaus, das einige auf 30k/Jahr beschäftigt, kann die Leistungen viel günstiger anbieten als du, der 96.000 im Jahr verdienen möchte. Realistisch gesehen wirst du dann weniger verdienen als du dir erhoffst, dadurch wirst du gefrustet sein und letztendlich war es dann eine Fehlentscheidung, da der erhoffte Mehrwert der Selbständigkeit nicht eintritt. Selbst wenn du in einem Monat mal 20k einnimmst, solltest du das Geld nicht ausgeben weil es vorkommt, dass du auch mal drei Monate nichts verdienst. Selbst wenn du dann einige Tausend auf dem Konto hast, musst du dir gut überlegen ob du wirklich 1500€ im Monat für einen hohen Lebensstandard ausgeben möchtest, denn du weißt nie wie die Zukunft aussieht. Und Kunden, die Folgeuafträge etc. versprechen, sagen das meist nur um Preise zu drücken. Hoffnungen darf man sich keine falschen machen. Dann kommen noch Kunden dazu, die zahlen wann sie lustig sind, zB erst vier Monate später. Klar kannst du rechtlich dagegen vorgehen, aber das macht kein Spaß, glaub mir. Das ändert auch nichts daran, dass du trotzdem deine Versicherungen, Miete, Steuerberater, Steuern usw. bezahlen musst.

Auch ich möchte niemanden abraten, aber es ist schwieriger als man denkt. Wer genug Rücklagen hat, kann es gerne versuchen aber ich empfehle, immer einen zweiten Plan in der Tasche zu haben, falls es sich doch nicht so entwicklelt wie man es sich vorstellt.

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So ging es mir auch (hatte eine GbR mit zwei Weiteren). Dabei waren es keine 3 schlechten Jahre, aber drei Jahre mit vielen Höhen, aber auch vielen Tiefen. Letztendlich habe ich mich für ein Festangestelltenverhältnis entschieden (bzw. die Ausbildung, wobei das meine Entscheidung war, ich hätte den Job auch so bekommen, aber in Deutschland braucht man halt auch was auf Papier).

Dem kann ich zustimmen. War eine tolle Zeit - Mit Finanziellen und Emotionalen Höhen und Tiefen - Aber die Erfahrung ist unbezahlbar und wird einem auch später nicht unnützlich sein.

Damals war ich Ende 20. Heute bin ich 24 und fange im September meine Ausbildung zum FIAE an.

Ich hab nicht aufgehört, weil ich "gescheitert" bin, sondern weil ich rechtzeitig die Notbremse gezogen habe, weil solch eine finanzielle "Ungewissheit" weder für mich, noch für meine Frau schön waren. - Aber wer weiß, was die Zukunft bringt.

Ich würde es nochmal machen, aber dann nicht direkt von 0 auf 100, sondern nebengewerblich beginnen.

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pr0gg3r: Alleine wegen der Kohle, würde ich nicht wechseln. Aktuell komme ich auf knapp 2200€ Netto plus Firmenwagen. Mehr geht natürlich immer:D Wohnung wird hier auch bezahlt.

Mir geht`s darum, dass ich seit Jahren Zertifikaten hinterherlaufe, die ich dann nicht bekomme... Natürlich könnte ich auch den AG wechseln, bloß wer gibt mir die Garantie, dass es bei denen anders ist.

Was sich gut im Lebenslauf macht, sind die Firmennamen bei denen ich im Projekt war bzw. bin. Und vllt. sollte ich einfach nur die Zertifikate selbst finanzieren, damit ich endlich was in der Tasche habe und dadurch meinen Marktwert und Chancen für die Zukunft erhöhe bzw. verbessern.

Da ich derzeit alles alleine finanzieren muss, wie Miete etc., fällt es mir umso schwerer in die Selbständigkeit zu wechseln, da ich jegliches Risiko/Kosten selbst tragen muss.

Danke Dir...

Bearbeitet von chrischieeee

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Dem kann ich nur zustimmen.

Beim AG nicht die Lohnnebenkosten vergessen, die auch nochmal einiges sind. Da bleibt echt nicht viel über dann bei 100k/Jahr bei einem Gehalt von 40k/Jahr für den Angestellten.

Und was man auch nicht vergessen sollte: Als Selbständiger bekommt man nur unter sehr hohen Auflagen überhaupt einen Kredit - und das auch nur bei einwandfreier Schufa. Also "mal eben" sich was leihen, damit man einen Monat überbrücken kann, geht auch nicht so ohne weiteres. Autofinazierung OK - da hat man ja den Gegenwert dann noch als Sicherheit und es gibt entsprechende Versicherungen, aber sonst ists halt schwer. Die Banken kennen halt auch das Risiko.

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...

Mir geht`s darum, dass ich seit Jahren Zertifikaten hinterherlaufe, die ich dann nicht bekomme... Natürlich könnte ich auch den AG wechseln, bloß wer gibt mir die Garantie, dass es bei denen anders ist.

Das hast Du doch dann selbst in der Hand, denn Du verhandelst Deinen Arbeitsvertrag. Kannst Du soetwas nicht selbst bewerkstellinge, dann ist Dir von einer Selbständigkeit nicht nur abzuraten, sondern diese verbietet sich ganz. In einer selbständigen Tätigkeit ist man neben der Fachkraft, in den Bereich, in dem man sich selbständig macht auch mindestens im Steuerrecht angebrütet, mit Sciherheit aber im Vertragsrecht, um die Veträge zu erstellen und zu verhandeln, die man mit seinen Kunden abschließen will.

...

Was sich gut im Lebenslauf macht, sind die Firmennamen bei denen ich im Projekt war bzw. bin. Und vllt. sollte ich einfach nur die Zertifikate selbst finanzieren, damit ich endlich was in der Tasche habe und dadurch meinen Marktwert und Chancen für die Zukunft erhöhe bzw. verbessern.

Da ich derzeit alles alleine finanzieren muss, wie Miete etc., fällt es mir umso schwerer in die Selbständigkeit zu wechseln, da ich jegliches Risiko/Kosten selbst tragen muss.

...

Dann solltest Du entweder Deinem Chef mitteilen, dass Du für die Zertifikate mehr Gehalt haben willst, sonst darf er sie eben nach außen nicht verwenden.

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Dem kann ich nur zustimmen.

Beim AG nicht die Lohnnebenkosten vergessen, die auch nochmal einiges sind. Da bleibt echt nicht viel über dann bei 100k/Jahr bei einem Gehalt von 40k/Jahr für den Angestellten.

...

Also wer sich selbständig macht, wird das in erster Zeit mit Sicherheit nicht mit Angestellten machen, es sei denn er kann nicht rechen oder aber hat schon Aufträge für die nächsten fünf Jahre.

So, wie es der TE aber schreibt, geht es hier um seine Person allein.

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Bevor ich mich Selbständig mache, will noch den einen Kredit begleichen und will wenigstens den VCP, wenn auch eigenfanziert, vorweisen zu können.

Willst Du danach den VCAP auch machen? Wenn ja ist die Investition eventuell noch gerechtfertigt, ansonsten sagt der VCP doch auch nur aus, dass man weiss was welcher Knopf in der GUI bedeutet, eine Eigenschaft, die ich nem mehrjährigen VMware Admin auch so abkaufe.

Ist halt die Frage, ob man das Geld nicht "sinnvoller" anlegen kann und doch noch einen ordentlichen AG erwischt der einem den ICM (bzw. bei Dir wohl eher den Optimize and Manage) gönnt.

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Also wer sich selbständig macht, wird das in erster Zeit mit Sicherheit nicht mit Angestellten machen, es sei denn er kann nicht rechen oder aber hat schon Aufträge für die nächsten fünf Jahre.

So, wie es der TE aber schreibt, geht es hier um seine Person allein.

Hättest du es richtig gelesen, hättest du gesehen, dass sich mein Beitrag darauf bezog, wie viel Gewinn jemand macht, der einen Angestellten an einen Kunden "verkauft" und dabei sagen wir einfach mal 100.000€ Umsatz macht.

Das hatte absolut nichts damit zu tun, dass der Threadersteller plant einen Angestellten zu haben.

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Vorab, vielen Dank für eure Antworten:)

Das hast Du doch dann selbst in der Hand, denn Du verhandelst Deinen Arbeitsvertrag.

Ich glaube nicht, dass es an meinem Verhandlungsgeschick scheitert. Mehr als sagen "haben will" kann ich nicht. Und die Pistole auf die Brust setzen bringt auch nichts.

Ist halt die Frage, ob man das Geld nicht "sinnvoller" anlegen kann und doch noch einen ordentlichen AG erwischt der einem den ICM (bzw. bei Dir wohl eher den Optimize and Manage) gönnt.

Und wer garantiert mir, dass es beim anderen AG anders ist? Das einzige Mittel, alles schriftlich! Aktuell nervt mich auch nur die Schlungsgeschichte, alles andere passt soweit... Hat vllt. auch einen kleinen Vorteil, wenn im Lebenlauf hinter Zertifikate "Eigenfinanziert" steht.

Ich dachte mehr an VCDM...

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Selbstständig würde ich mich nicht machen. Hast du aber vielleicht schon mal versucht mit deinem Chef zu sprechen. Das er dich vielleicht für höhere Tagessätze an die Kunden verkaufen kann wenn du eine solche Zertifizierung hast? Kenne auch Modelle das dann eventuell dein variabler Anteil am Gehalt steigt wenn du zu höheren Tagessätzen verkauft werden kannst.

In meinen Augen spielt es keine Rolle wer eine Weiterbildung finanziert hat. Im Lebenslauf gibt man so was ja auch nicht an. Da steht das die eine Zertifizierung hast aber nicht wer sie dir bezahlt hat.

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@DarkEldar:

Meist wird eine Abmachung unterzeichnet, in der man sich verpflichtet, x Monate weiter für die Firma zu arbeiten und ansonsten die Kosten (anteilig - je nachdem nach wie vielen Monaten man geht) zu erstatten. Meist geht es um einen Zeitraum von 6-12 Monaten - je nachdem welche Schulung/wie hoch die Kosten sind, kann das aber auch durchaus länger sein. ISt halt Verhandlungssache.

Genauso wird es auch oftmals mit gesponsortem Führerschein gemacht.

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