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Gehaltsvorstellungen (Senior) Softwareentwicklet/-engineer Schweiz

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Moin,

da ich für die Zukunft die Schweiz auf dem Plan hab, und über xing öfter mal nette Anfragen reinkommen, habe ich momentan ein paar anonymisierte Angebote für die Schweiz die vorliegen.

Die Vermittlerin möchte gerne ein paar Dinge wissen, u.a. natürlich auch meine Gehaltsvorstellungen.

Hat da jemand von euch etwas Erfahrungen mit Gehältern in der Schweiz, speziell in den großen Städten wie Bern und Zürich?

Alter 27

Wohnort wäre dann wsl. Zürich oder Bern +-

letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann) FIAE 2010

Berufserfahrung gute 3 Jahre

Arbeitsort Bern/Zürich

Grösse der Firma unbekannt

Tarif unbekannt

Branche der Firma größtenteils IT-Dienstleister oder Versicherungen

Arbeitsstunden pro Woche ich denken +- 42h

Gesamtjahresbrutto in Deutschland sinds atm knapp 50k€

Anzahl der Monatsgehälter 13

Anzahl der Urlaubstage 31

Sonder- / Sozialleistungen in Deutschland zuzahlungsfreie Betriebsrente, AG zahlt 3% vom Jahresgehalt ein

Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich)

ich kopiere Mal eine der Ausschreibungen, die sehen alle ähnlich aus bis auf die konkrete Branche:

(manche sind etwas anders weil der Fokus da eher auf Engineering liegt)

Ihre Aufgabe

 Entwicklung von State-of-the-Art Versicherungsapplikationen in .Net.

 Mitarbeit an einem strategischen Projekt in einem dynamischen Scrum-Team

 Analyse von Problemstellungen sowie Kundenanforderungen und

Erarbeiten/Beurteilen von Lösungsvarianten

 Realisierung der gewählten Lösungsvariante auf der .Net-Plattform

 Spezifizieren und Implementieren von Schnittstellen

 Sicherstellen und Durchführen von fachgerechten Tests gemäss Konzept

 Erstellen und Nachführen einer zweckmäßigen Dokumentation

 Support und Beratung der Fachabteilungen

Ihr Profil

 ASP.Net/C# Experte mit mehreren Jahren Erfahrung

 Praxiserfahrung in der Entwicklung von Enterprise-Level Applikationen

 Affinität für Microsoft Technologien (.Net, IIS, SqlServer, Biztalk, …)

 Agiles Denken und Erfahrung mit SCRUM oder anderen agilen Methoden

 Begeisterung für elegante, pragmatische Lösungen mit Fokus auf Einfachheit

 Verständnis der Kundenanforderungen und Prozesse in einem

Versicherungsunternehmen

 Motivation und Innovationsgeist

 Englisch in Wort und Schrift sowie gute Kommunikationsfähigkeiten

Passe so ziemlich 100%ig auf das Profil. Genau das, was ich jetzt auch mache. Bis auf Versicherungen, und vllt etwas mehr Engineering.

Ich hab im Internet eine grobe Faustformel für aktuelles Gehalt in EUR * 2 = Gehalt in CHF gefunden.

Kann ich denn mit 3 JAhren Berufserfahrung als Neuling in der Schweiz mit 100k CHF einsteigen? Ein Freund von mir arbeitet bei Deloitte Schweiz als Unternehmensberater in Zürich, und der sagt, Zürich selbst macht erst ab 85-90k Sinn, weil dort alles sehr teuer ist (Wohnen, Unterhalt, etc).

Freue mich auf Rückmeldungen.

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Ich hatte mal eine anfrage von einem headhunter aus der Schweiz, da ging es dann auch um 120k CHF. Das gehalt ist gerechtfertigt, wenn man die lebenshaltungskosten in der Schweiz sieht. Wohnen würde ich nicht direkt in Zürich oder Bern, sondern eher in einem der nachbarkanone, da da die steuerlass meist geringer ist und der wohnraum günstiger. Wenn du keine Probleme hast tägelich mehrere stunden zu pendeln, würde ich mir ehr ne wohnung in Deutschland suchen.

Was auch noch inzu kommt, ist das du die selbst um deine versicherungen (kranken etc.) kümmern mußt.

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http://www.fachinformatiker.de/it-arbeitswelt/155284-schweiz-ort-zum-arbeiten.html#post1396836

Unter jetztiges Gehalt in Euro x 2 würde ich an deiner Stelle garnicht drüber nachdenken zu wecheln. In der Schweiz hat man Regelarbeitszeit 42/h Woche und wenn Pech hast 20 Tage Urlaub (bei grossen Firmen 25 Tage) und das darf man nicht unterschätzen beim Schmerzensgeld (neben der Distanz zu Familie/Freunde).

bearbeitet von bigvic

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Das ist häufig das Problem bei Angeboten aus der Schweiz. Große Zahlen und kein Gefühl für die Ausgaben vor Ort. Aus diesem Grund kann ich das, was bigvic gesagt hat nur unterstreichen.

Wenn Du Dir den durchschnittlichen Bruttolohn eines Schweizers zu Gemüte führst (~5.000 EUR) und diese auf das Durchschnittsgehalt eines Deutschen münzt (~2.400 EUR), weißt Du woher der Faktore x2 herkommt. Rechnest Du dann noch die +2h/Woche, die fehlenden Tage Urlaub auf, bist Du bereits bei einem Faktor von x2.5 um den Lebensstandard zu halten. Ab jetzt kannst Du Dir überlegen wieviel Schmerzensgeld Du brauchst um den Umzug in die Schweiz und die Distanz zu Familie und Freunden zu kompensieren.

Man sollte sich von den sechstelligen Beträgen also nicht blenden lassen: was in Deutschland schon High Society ist, ist in der Schweiz noch weit von entfernt.

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Danke für die Infos. Ich hab der Vermittlerin nun einfach mal ihre Fragen beantwortet und ganz unverblümt eine Gehaltsspanne je nach Ausführungsort und Rahmenbedingungen um 120k CHF nähergebracht.

Ich hab ihr noch reingeschrieben, dass ich natürlich gerne bereit bin, den Umzug von der Firma bezahlen zu lassen :) Mal schauen, was sie antworten wird.

@Kwaiken:

Ja, da hast du natürlich recht. Daher wollte ich lieber hier nochmal nachhaken, bevor ich mich zu "woah, 80k, voll geil" hinreißen lasse und am Ende kann ich mir nicht mal ein Auto oder die gute 30CHF Pizza leisten :D

@bigvic:

danke, vielleicht hatte ich das ja sogar von dir gelesen mit dem 2x EUR Gehalt :) Der Thread war wirklich informativ.

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na ja...wenn du aktuell 50k€ machst und das mal 2,5 nimmst, dann biste bei 125k CHF...effektiv würdest du also bei 120kCHF für weniger arbeiten als aktuell. ich hätt an deiner Stelle eher noch etwas drauf geschlagen und 135k CHF genannt, so als steigerung zu jetzt...

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würde so Richtung 150.000 chf tendieren. 100.000 für die SeniorStelle Schweiz dazu dann 20.000 für Branche (Versicherung) und 30.000 Zuschlag für Zürich.

Hab in Zürich schon Entwickler-Stellen bei Banken gesehen die bis zu einer viertel Millionen gingen.

Das Deutsches Gehalt * 2 = neues Gehalt in CHF gilt für Jobs wie Handwerker im Hinterland usw. Zürich + IT + Bank / Versicherung = $$

Zum Vergleich: http://www.lohnrechner.ch/

Wenn ich deine Werte reinhaue spuckt er mir bei Zürich knapp unter 12.000 p. M. raus.

Das klingt jetzt zwar viel aber Zürich ist das teurere München.

bearbeitet von ad83.dll

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Man muss die Kirche jetzt so langsam auch mal im Dorf lassen ...

Hier ist eine gute Quelle für realistische Zahlen: Statistik Schweiz - Lohnniveau - nach Branche

Und gerade die Bankenbranche hat massiv Federn gelassen die letzten Jahre (siehe hier oder HIER). Die hohen Löhne kamen unter anderem durch die Ausschüttung von Boni und wie das derzeit aussieht weiss man ja. Gut bezahlte Jobs wachsen dort genauso wenig auf den Bäumen wie in Deutschland.

Hab in Zürich schon Entwickler-Stellen bei Banken gesehen die bis zu einer viertel Millionen gingen.

250k bekommen ohne Führungsverantwortung höchstens Freiberufler - sprich davon kannst dann 30-40% für Urlaub/Krankheit/Steuern/Rente/etc. abziehen und musst ständig um Aufträge/Projekte schachern. Und gerade diese Stellen werden als erstes abgebaut, wenn es heisst: "Wir müssen sparen".

Und am Rande ... der Kündigungsschutz ist in der Schweiz ähnlich wie in USA, nur mit längeren Fristen. Sprich man kann jeden zu jederzeit einfach rauswerfen (ohne den ganzen Sozialschnickschnack - abgesehen von Schwangeren, Kranken, etc.).

bearbeitet von bigvic

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Es gibt keinen Kündigungsschutz in der Schweiz. Bei 10 Jahren in normalen Angestellten Position sind es 3 Monate. Davor hat man nur eine Möglichkeit innerhalb einer Kaderstelle in die Verlegenheit eines Kündigungsschutzes zu kommen und selbst der ist seltenst auf mehr als 6 Monate ausgelegt. Dazu kommt das die Schweizer eine andere Mentalität haben. Hektik kommt gar nicht gut an. Höflichkeit ist das oberste Gebot und eine entsprechende Bescheidenheit Voraussetzung dort langfristig Fuß fassen zu können.

Aber wegen Kirche und Dorf hier mal kurz 3 Beispiele:

1. Azubi von mir jetzt seinen Vertrag unterschrieben Europaweiter Konzern, Druckbranche 7000 CHF Einstieg nach einem halben Jahr 8000 CHF 1st 2nd Level Support Infrastrukturadministration

2. Sharepoint Consulter / .NET Entwickler Reisetätigkeit internationale Consulting Agentur 11.000 CHF + Bonis bei 5 Jahren Berufserfahrung

3. Administrator für Microsoft / VMWare Systemhaus 4 Jahre Berufserfahrung 8500 CHF direkt auf der Grenze nach Deutschland sein vorgesetzter Projektleiter hat nochmals die Hälfte on Top + Provisionen / Bonis etc.

Das sind alles Freunde, ehemalige Kollegen von mir daher kenne ich mich durchaus damit etwas aus, zumal ich inzwischen doch einige Zeit auch in der Schweiz bei Kunden verbringe.

Die Gehälter sind einfach so wie es die Marktsituation in der Schweiz hergibt. Das schöne ist - die haben Verstanden das es mehr bringt entsprechende Gehälter zu zahlen anstatt Fachkräfte-Mangel zu schreien. Deutsche Billiglöhner sind daher gerne gesehen.

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hmm, das sind natürlich gute Erfahrungswerte. Ich hab demnächst erstmal ein Telefoninterview mit irgendeinem Managing Partner. Da ich ja das ganze ja eher als Chance sehe, und nicht auf Biegen und Brechen meinen Job wechseln muss, werde ich auch mit den Infos von euch vielleicht doch etwas andere Gehaltsangaben machen. Hab mir das ganze ja irgendwie offen gelassen. Und in Bezug auf Branche (Versicherungen, ...), Arbeitsort (Zürich, Basel, Bern, ...) und Schmerzensgeld und Umzug sollte ich dann wahrscheinlich eher noch etwas mehr draufschlagen. Wie du schon sagtest, soll ja eine Verbesserung sein :)

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Noch eine Kleinigkeit: oft reagiert das Gegenüber auf realistische Gehaltsvorstellungen in vielen Fällen mit "Och, so viel!" oder "Das ist ja mal eine Hausnummer!" um den Interviewten in die Defensive zu drängen und ihn noch etwas im Preis zu drücken. Viele Bewerber meinen sich dann rechtfertigen zu müssen und argumentieren ungeschickt mit Lebenshaltungskosten, dem eigenen Umzug, der Freundin, etc.

Davon rate ich ab. Besser ist entweder einfach nur selbstbewusst zu lächeln (man ist den Preis schließlich wert!) oder wenn das Gegenüber auf einem Statement beharrt, eine Antwort in Form von "In Anbetracht der Umstände, der geforderten Qualifikation und meiner Berufserfahrung halte ich das für fairen Betrag". Dabei bitte den potentiellen AG nicht so anschauen, als ob er Dir das Essen geklaut hätte ;) Voraussetzung ist immer, dass man realistisch bleibt: Bachelor of Druckerpatronentausch wird nicht sechsstellig bezahlt. Auch in der Schweiz nicht.

Ein kurzes hin und her gehört oft einfach zum Spiel dazu, wenn die Budgetgrenzen weich und nicht tariflich vorgegeben sind. Es darf nur nicht so ausarten, als wäre man auf dem Basar.

Wenn man gut unter den Budgetgrenzen liegt, wird es meist nur mit einem Nicken oder "Dann notiere ich mir das so" quittiert. Dann hat man noch Spielraum gehabt, der nicht genutzt wurde, aber spätestens bei der nächsten Gehaltsverhandlung in einem (oder zwei) Jahr genutzt werden könnte.

Ein No-Go sind Nachverhandlungen. Das ist schlechter Stil. Es sei denn im Vertrag stehen dann Dinge, die vorab nicht im Gespräch erwähnt worden sind.

In diesem Sinne: viel Erfolg bei deinem VG.

bearbeitet von Kwaiken

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Moin, danke euch.

Das ist ja noch kein richtiges VG sondern ein Telefoninterview mit der Vermittlung, um mit mir einen Bogen zu erstellen für potenzielle Arbeitgeber zur Vermittlung von mir! :)

Jetzt habe ich den Bogen erhalten, und da soll ich nun Angaben zu meinem heutigen Jahreseinkommen machen.

Sieht es denn nicht seltsam aus, wenn ich 130k+ CHF (gute 100k€) "fordere", bei meinem aktuellen Gehalt jedoch irgendwas um 50k steht? Ich mein, klar, eure Posts laufen da nunmal hin, höhere Unterhaltskosten, Schweiz zahlt besser, Branche etc. Aber ich denke nicht, dass ein Vermittler den Faktor 2,5 für € -> CHF bei Umzug und gleichem Lebensstandard mit Gehaltssteigerung sieht.

Er sieht wahrscheinlich nur 100% Gehaltssteigerung? :D

Lieber offen lassen?

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Zunächst: Keiner zwingt dich irgendwo dein Gehalt offen zu legen.

Da mittlerweile auf der Lohnsteuerkarte nichts steht, bekommt der neue AG auch nichts von deinem alten Gehalt mit. Und ein Vermittler hat es hier noch schwerer: seine einzige Chance etwas über dein Gehalt in Erfahrung zu bringen, ist es die Information Dir aus der Nase zu ziehen.

Hier kannst Du entweder sagen, dass es deiner Meinung nach aufgrund fehlender Vergleichmöglichkeiten mit der neuen Stelle keine Rolle spielt (wenn eine konkrete Stelle bereits genannt wurde) oder wenn Du nett sein willst einen hohen, aber realistischen Betrag X nennen, der nicht weit weg vom neuen (in deutschen Maßstäben gemessenen) Gehalt ist.

In deinem Fall würde ich einfach ~65-75k eintragen und gut ist.

Ansonsten: ich dachte eig. es geht um eine konkrete Stelle. So wie es sich aber jetzt anhört, ist die Dame, die Dir den Bogen zugesandt hat, nur eine Datensammlerin, die ihre Datenbank mit potentiellen Kandidaten füllen möchte und Dir den Mund zunächst mit ein paar Stellen wässrig macht damit Du deine Hosen fallen lässt.

Persönlich würde ich mich darauf nicht einlassen: wenn die Dame eine konkrete Stelle hat, kann man darüber am Telefon reden und auch die Gehälterspannen abgleichen. Wenn Rahmenbedingungen passen, würde ich ihr den Lebenslauf/Projektliste inkl. frühstem Eintrittstermin zusenden. Das war's.

Damit sollte sie alle Informationen haben, die sie benötigt um Dir ein VG zu verschaffen wenn der potentielle Arbeitgeber auch der Meinung ist, du könntest passen.

bearbeitet von Kwaiken

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Jetzt habe ich den Bogen erhalten, und da soll ich nun Angaben zu meinem heutigen Jahreseinkommen machen.

[..]

Lieber offen lassen?

Ja. Sowas geht niemanden etwas an - schon gar nicht einen Personalvermittler/HeadHunter. Er muss nur wissen was du von der neuen Stelle erwartetst.

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Ich mal wieder.

Gespräch verlief gut, der Ansprechpartner war ein recht erfahrener Managing Partner. Ende vom Lied ergab:

Senior .NET Entwickler / C# bei einer Krankenkasse in Bern. Er hat bzgl. Gehalt ausgeführt, dass ich mir aufgrund seiner Erfahrung eigentlich alles >110k CHF abschminken kann und mich auf ca. 100k CHF (VHB, +-) einstellen soll.

Irgendwelche Ideen dazu? Kommt mir aufgrund von Bern (mehr Steuern als z.B. Zürich) und Krankenkasse, in Verbindung mit einer Senior-Stelle doch eher mau vor.

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Ist tatsächlich etwas mau. Mal abgesehen davon: Krankenkasse... wurde Dir schon gesagt, an was für einer Software Du dort arbeitest? Ich kenne deine Interessen zwar nicht, könnte mir aber spannenderes vorstellen als an einer KV-Software rumzudoktorn. Z.B. die Sekundenzeiger an meiner Uhr beobachten...

Ich würde das also nur mitnehmen wenn ich Bock auf Ausland habe und meinen CV etwas aufhübschen möchte.

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Ja, wurde mir gesagt. Fand das explizite Einsatzgebiet jedoch recht interessant, ging eher weniger um 80er Jahre Fachsoftware, daher steht das meinen Beweggründen nicht im Weg :)

Momentan halt eher das Gehalt. Das sind 8333 CHF pro MOnat, was in Bern dann gerade mal nicht ganz 6000 CHF netto sind.

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KV schon abgezogen?

Du bist 27 Jahre alt. Ich setze mal ungebunden und umzugswillig voraus. Wenn Du dort 2 Jahre bleibst, hast Du mit 29 einen Senior-und "Auslands"-Stempel in deinem CV.

Was das Gehalt angeht: netto wären das auf Deutschland gemünzt ~2.5k. Also in etwa dein jetziges Gehalt. Würdest Du für dasselbe Gehalt eine neue, spannende(re) Position, etwas weiter weg von zu Hause, ansteuern wollen? Wenn ja: dann mit 115-120k ins Gespräch gehen, sich runterhandeln lassen und ein Relocation-Package herausschlagen, so dass sich deine Kosten in Grenzen halten wenn Du doch früher in Richtung Heimat aufbrechen möchtest.

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Klingt gut. Ist das mit dem Gehalt denn noch möglich/gängig, obwohl der Vermittler mich jetzt mit 100k bei der Firma vorstellt? Weil dann sollte ich dem Vermittler wahrscheinlich sagen, bitte 100-110k Gehalt + Relocation Package

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Dem HH würde ich sagen, dass 110k das absolute Minimum darstellen und umgerechnet sogar nicht so ganz an dein jetziges Gehalt heranreichen. Die Position sei jedoch spannend und Ausland reizt dich auch. Durch das niedrige Gehalt sind evtl. Risiken aber nicht abgefedert, so dass ein Relocation-Package (in Form von Unterstützung bei der Wohnungssuche oder ein möbliertes Zimmer, so dass man diese auch ohne lange Kündigungsfristen verlassen kann und Papierkram, einen Umzugslaster wirst Du wohl nicht brauchen. Oder maximal einen nach der Probezeit) durchaus für deine Entscheidungsfindung hilfreich wäre. Wenn der AG diesbzgl. was machen kann, könnte man darüber reden.

Ansonsten würde ich mir den Stress nicht antun: Kündigungsfristen, Telefon, Ummeldung, etc. Und das bei quasi gleichbleibendem Gehalt ohne Relocation? Das würde ich wahrscheinlich nicht einmal für google oder McKinsey im CV machen.

PS: http://www.ums.ch/willkommen/ zeigt 1k CHF für eine 1Z-Bruchbude an. Also schon im Vorfeld überlegen wie man die 6 Monate der Probezeit verbringen möchte. ;)

bearbeitet von Kwaiken

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In der Schweiz sind 3 Monate gängig - was aber egal ist, die Kündigungsfrist danach ist auch nur 1 Monat. Außer man ist > 10 Jahre beschäftigt dann sind es 3 Monate.

PS: UMS AG Untermietservice Schweiz − Möblierte Wohnungen in Zürich, Basel, Bern, St.Gallen, Luzern, Zug, Genf, Lausanne zeigt 1k CHF für eine 1Z-Bruchbude an. Also schon im Vorfeld überlegen wie man die 6 Monate der Probezeit verbringen möchte. ;)

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In der Schweiz sind 3 Monate gängig - was aber egal ist, die Kündigungsfrist danach ist auch nur 1 Monat. Außer man ist > 10 Jahre beschäftigt dann sind es 3 Monate.

Mea culpa, Du hast nat. Recht. Ändert nichts an der Aussage, dass man am Anfang keine Wohnung mieten sollte, wo man x Monate Kündigungsfrist hat oder ähnliches bevor man nicht sicher ist, dass es einem dort gefällt.

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Senior .NET Entwickler / C# bei einer Krankenkasse in Bern. Er hat bzgl. Gehalt ausgeführt, dass ich mir aufgrund seiner Erfahrung eigentlich alles >110k CHF abschminken kann und mich auf ca. 100k CHF (VHB, +-) einstellen soll.

In Bern verdient man idR ca. 10% weniger als in Zürich. Der HH bekommt idR 3 Monatslöhne von dir als Provision vom Arbeitgeber, daher ist es nicht in seinem Interesse dich zu drücken. Ergo würde ich auf ihn hören. Aber mit 10-20% mehr sollte man immer in die Verhandlung gehen. Die Krankenkasse Kosten würde ich vernachlässigen - vor allem wenn du bei einer arbeitest wirst du wahrscheinlich sowieso sehr günstige Tarife bekommen und mit 200 CHF/Monat dabei sein. Auf jeden Fall weniger als in Deutschland.

Ob ein Auslandsaufenthalt im deutschsprachigen Ausland wirklich einen spürbaren Mehrwert bringt bezweifle ich persönlich - aber nunja.

Irgendwelche Ideen dazu?

Wenn dir keine andere Gründe ausser Geld einfallen in die Schweiz zu ziehen, dann würde ich wetten dass du bald wieder weg bist.

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Ob ein Auslandsaufenthalt im deutschsprachigen Ausland wirklich einen spürbaren Mehrwert bringt bezweifle ich persönlich - aber nunja.

Wenn ich eine Bewerbung auf dem Tisch habe von jemandem, der 2-5 Jahre in der Schweiz war oder jemanden, der nur um seinen Wohnblock herum (um der Freitagspolemik eine Chance zu geben) gearbeitet hat, weiß ich persönlich, wem ich das Attribut Flexibilität eher zuschreiben würde.

Nebenbei: verhält sich mit den Studienorten bei den Absolventen ähnlich. War der Typ nur bei Mama und Papa in Hintertupfingen oder hat er sich eine Uni gesucht, die für sein Studienfach eine gute Wahl darstellt?

Aber das führt am Thema wahrscheinlich ein wenig vorbei. ;)

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Danke euch. Ich werde einfach nochmal mit ihm telefonieren und ihm meine Gedanken dazu schildern. Gerade wegen Relocation Package. Vielleicht weiß er ja mehr davon.

Wenn dir keine andere Gründe ausser Geld einfallen in die Schweiz zu ziehen, dann würde ich wetten dass du bald wieder weg bist.

Was mich allein schon reizt ist die Landschaft dort, da ich leidenschaftlicher Motorradfahrer bin :) Aber ich verstehe den Wink.

Ich will schließlich nur keinen Rückschritt machen. Danke dir und euch. Ich melde mich nochmal die Tage.

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